Kategorie: Blogging

ein tag auf meinem nähblog

Ein Tag auf meinem Nähblog

„Na, zählste Deine Follower?“ fragte mein Mann immer, sobald ich mein Handy in der Hand hielt. Als Antwort erhielt er ein Paar genervt rollende Augen. Doch was macht man eigentlich so als Bloggerin (oder Blogger)? Ist Bloggen ein Beruf? Und wie sieht ein Tag auf einem Nähblog aus?

Heute nehme ich Dich mal mit hinter die Kulissen vom Crafting Café. Das hatte ich mir schon ewig vorgenommen, allein weil die Vorstellung vom Leben als Blogger und die Realität doch sehr weit auseinander liegen. Nicht, dass ich das jemand vorwerfe: Ich bin ja selbst nicht ganz frei von Vorstellungen, wie das Leben eines Bloggers so aussieht – liegt wohl daran (das ist jetzt die Medienwissenschaftlerin in mir), dass kein Berufsstand das eigene Leben so sehr mit dem Beruf verknüpft hat UND zugleich nach außen inszeniert. Andersrum gesagt:

Das Öffentliche wird privatisiert, das Private veröffentlicht.

Sonja

Wie gesagt: Ich hatte selbst auch schon alle möglichen Vorstellungen, wie mein Leben als Bloggerin aussehen würde, bis ich jetzt nach knapp fünf Jahren „professionellem Bloggen“ (also Bloggen mit Geld verdienen) festgestellt hab: Ach, so ist das. Bei mir zumindest.

willkommen auf meinem nähblog
Im Nähzimmer: Ungeschminkt an der Nähmaschine 😉

Vielleicht hast Du auch einen Blog oder möchtest einen Blog starten und fragst Dich, wohin die Reise gehen wird. Und wie der Arbeitsalltag eines Bloggers eigentlich so aussieht, solltest Du vorhaben damit vielleicht auch Geld zu verdienen. Immer mal wieder stehen ja „Influencer“ in der medialen Kritik, weil sie versuchen sich durch Restaurants und Hotels zu schnorren.

Bevor ich Dir zeige, wie es bei mir aussieht, gehe ich einen Schritt zurück und zeige Dir eine Übung, die ich vor etwa vier Jahren gemacht habe, und die mir viel Mut und Zuversicht für meinen Nähblog und überhaupt das Selbstständigsein gegeben hat. Du kannst sie gern nachmachen – schreib mir gern, ob sie Dir etwas gebracht hat :). Sie ist durchaus hilfreich, wenn man sich gerade fragt, ob man noch so auf dem richtigen Weg ist und ob die gesteckten Ziele überhaupt erreichbar sind. (Und zwar nicht nur beim Bloggen.)

mehr reichweite für nähblogger
Idyllische Darstellung meiner Arbeit 😉

Bloggen ist eine Reise – eine Übung zu Beginn

Vor ungefähr vier Jahren habe ich an einem Seminar teilgenommen. Es richtete sich an Mütter, die nach den ersten beiden Babyjahren so langsam den Weg zurück ins „normale Leben“ suchten. Dabei ging es primär um den Spagat zwischen dem „Ich“ und den Kindern, der Arbeit, der Liebe und den Wünschen, die wir in uns tragen – eine Beziehung, die ja nicht immer einfach ist.

Damals war ich frisch gebackene Dreifachmama und hatte gerade begonnen mich „mit dem Nähen“ selbstständig zu machen. Ich war damals aber furchtbar unsicher, zweifelte an mir und hatte auch so vom „Bloggen“ überhaupt keine Ahnung. Ich wusste nur, dass es mir schon lange Spaß machte.

Die Übung ging so: Wir haben ein langes Seil auf dem Boden gelegt und es dann in Aufs und Abs gezogen. Das war der Weg, der bis dahin hinter uns lag. Bestimmte Wegpunkte, die uns selbst etwas bedeuteten, haben wir mit Symbolen markiert, z.B. einem Stein oder einer Blume oder einer Tasse oder einem Schlüssel. Das kann wirklich alles sein, z. B. auch eine Stoffschere oder ein Nadelkissen. Such Dir ein paar Requisiten zusammen, die passen. Du kannst das auch im Kleinen nachbauen, z.B. mit einer Rolle Garn auf dem Nähtisch, oder Du malst Deine Kurve auf Papier ;).

Ich blickte damals auf mein Seil und stellte fest: Ich hatte verdammt viele Tiefs in meinem Leben, aber auch viele Hochs. Die Ausschläge waren regelmäßig nach oben und nach unten; es ergab einen Zickzack ähnlich wie die Kurve eines EKGs. Es gab nur wenige kurze Strecken, in denen das Seil gerade in der Mitte verlief.

Als nächstes sollten wir uns vorstellen, wie die Kurve der Zukunft aussehen würde. Mittlerweile hatten wir alle begriffen, worum es bei der Übung ging: Nämlich dass „Erfolg“ niemals linear von unten nach oben verläuft. Und dass es die Ausschläge sind, die uns wirklich weiterbringen.

Ich seufzte bei dem Gedanken daran, wie mein Weg vor mir aussah, aber meine Kursleiterin lächelte mir aufmunternd zu und stellte mir folgende Frage: „Und wie ist das dann in 5 Jahren, Sonja? Wie sieht Dein Leben dann aus, wenn Du darauf zurückblickst?“

nähblog
Nähen – Schreiben – Fotografie – das sind die drei Säulen meines Arbeitsalltags 😉

Schein & Sein im Bloggerland

Auf Instagram sieht das Leben eines Bloggers (oder „Influencers“, ich persönlich kann mich mit diesem Begriff nicht identifizieren) so schön aus. So einfach, so erfolgreich. Das ist wahrscheinlich der Grund, warum auch ich mich ab und frage, warum das bei mir nicht so ist.

Ich sagte eingangs bereits: Kein anderer Beruf ist so eng mit dem eigenen Privatleben verzahnt, und kein anderer inszeniert und definiert sich so sehr selbst über die Eigendarstellung. Das hat vor Jahren mit „Big Brother“ angefangen. Heute ist daraus eine regelrechte Selbstvermarktungsindustrie geworden.

Mein Alltag ist dagegen völlig normal. Da ist nichts „abgehobenes“ dran, nichts, was man auf so manchem Instagram-Kanal so sieht. Mich hat die Dauerpräsenz auf Social Media immer mehr geschockt. Wenn man aber im Internet was verkaufen will, dann muss man natürlich präsent sein. Es hat bei mir gedauert, bis ich da die richtige Balance gefunden habe zwischen dem, was ich preisgebe, und dem, was ich nicht schreibe und zeige. Heute bin ich endlich zufrieden mit dem, wie es sich eingependelt hat. Ich poste regelmäßig (ok, manchmal mit längeren Pausen) auf Instagram und auf Facebook. Neben meinem Newsletter, den ich am liebsten von allen habe, sind das meine Kern-Kanäle.

Worauf ich hinauswill, ist das, wovor alle BloggerInnen früher oder später stehen: Die Diskrepanz zwischen dem, was Du glaubst, was und wie ein Blogger sein muss, und dem, was und wer Du bist. Ich finde das ja im „echten“ Leben schon manchmal schwierig zwischen meinen Persönlichkeiten „Mama“ – „Ich“ – „Metalfan“ usw. zu unterscheiden.

Damals vor fünf Jahren hatte ich noch eine andere Vorstellung davon, wie mein Arbeitsalltag so aussehen würde.

Bloggerbüro in Wohnzimmerecke – nix mit Latte trinken im Café 😉

Arbeitsplätze eines Nähbloggers.

Wir alle kennen die Bloggerin, die mit ihrem Latte Macchiato im Café sitzt und bloggt. Sie trägt eine teure, funkelnde Uhr, hat lackierte Fingernägel und setzt andauernd Selfies in grau-weißem oder mokka-weißem Farbkonzept ins Netz. Ich weiß gar nicht, woher dieses Bild stammt, aber es trifft wohl speziell auf Nähblogger am allerwenigsten zu.

Meine Arbeitsplätze sind der PC, die Nähmaschine und die Kamera. Mit letzterer bin ich natürlich mobil, aber die meisten Bilder entstehen aus Zeitgründen bei uns im Garten oder in direkter Nähe, oder im Rahmen eines Familienausflugs oder Urlaubs, und dann auch nur, wenn die allgemeine Stimmung es zulässt!

Mit der Nähmaschine und dem PC bin ich ortsgebunden. So sehr ich gern im Café beim Latte Macchiato arbeiten würde – allein für die Fahrt in die Stadt würde ja schon eine Dreiviertelstunde ins Land gehen, und wenn ich Sprit, Parkgebühren und Latte Macchiato zusammenreche, nun da müsste ich schon mindestens 5 Ebooks verkaufen, damit sich das lohnt. Es gibt zwar durchaus Tage und Jahreszeiten, wo das klappt, aber auch genug andere Zeiten – wie z.B. jedes Jahr im Juli – wo es doch sehr schleppend läuft. Wenn ich außerdem an die verlorene Zeit denke – nee, ich bleibe dann lieber hier in meinem Home Office, wo ich nochmal schnell in den Keller was nachmessen oder schon mal die Stickmaschine anwerfen kann. Meine Vormittags-Zeit ist außerdem spätestens um 12:30h beendet, da lohnt es sich für mich wirklich nicht woanders als zuhause zu arbeiten.

Auch Co-Working-Places muss ich als Arbeitsplatz ausschließen, obwohl es mich reizt das mal auszuprobieren. Neuerdings gibt es sowas auch in Paderborn (genau wie ein stundenweise mietbares Fotostudio), und die Vorstellung, dass sich das Arbeiten dadurch auch mal richtig wie Arbeiten anfühlt und nicht nur wie das Hobby, mit dem ich ein paar Kröten dazuverdiene und bei dem ich meine Follower zähle – DAS werde ich definitiv mal testen, aber noch nicht. Während Corona bleibe ich auch weiter vorsichtig.

nähzimmer
An der Nähmaschine: Hier sitze ich abends ab ca. 22h, wenn alle Kinder schlafen

Aufgaben im Bloggerbüro

Meine Arbeitszeit ist morgens am PC und abends ab ca. 22h, wenn die Kinder schlafen, im Nähzimmer. Zwischendurch hab ich keine Zeit um im Café Latte zu trinken und Selfies zu machen – da mache ich dann Haushalt, Garten, Essen und bin Taxi. Aber was macht man als Nähblogger eigentlich so? Welche Aufgaben fallen auf einem Nähblog schon an, außer ab und an Artikel schreiben?

Während meiner Morgens-Arbeitszeit beantworte ich Emails, drucke Rechnungen aus, pflege Social Media, bearbeite Bilder für den Blog oder Ebooks und schreibe Blogtexte, Nähanleitungen oder entwickle neue Schnittmuster. Oder ich mache Bilder – das ist mal mehr, mal weniger aufwändig. Außerdem will die Technik rund um den Blog und den Shop gepflegt werden, und rechtlich muss man auch auf dem Stand bleiben und die Vorgaben umsetzen. Da gehen auch mal diverse Vormittage für drauf, denn ich erarbeite mir das alles selbst – ich hab zwar ein paar Leute, die ich auch mal frage oder beauftrage, aber im Grunde setze ich alles selbst um.

Regelmäßig überarbeite ich alte Artikel, plane meine Redaktionen (also Blogs, Facebook, Instagram und Newsletter), schreibe Newsletter und mache inzwischen sehr viel Keyword-Recherche und SEO.

Ich frage mich: Was interessiert Dich eigentlich? Dazu werte ich natürlich die Statistik des Blogs, des Newsletters und die Statistiken meiner Social Media Kanäle aus, die mir verraten, welches die interessantesten und beliebtesten Artikel sind.

Auch Buchhaltung kommt regelmäßig wieder – das erledige ich meist im Zwei-Wochen-Takt. Da geht es hauptsächlich um meinen Shop hier, der sich inzwischen zum Kerngeschäft entwickelt hat. Von den externen Shops bekomme ich monatliche Abrechnungen, die ich nur in meine Excel-Tabelle eintrage und abhefte – der Aufwand hält sich bisher in Grenzen und macht mir sogar Spaß. (Ich war ja auch mal Teamleiterin im Kassenbüro.)

Diese Aufgaben teile ich mir auf die ganze Woche auf und portioniere sie auch auf meine beiden Blogs, denn inhaltlich ist das inzwischen so viel geworden, dass ich für die Bereiche Social Media und Grafik jeweils jemand in Teilzeit einstellen könnte.

Wenn gerade ein Probenähen läuft, bin ich viel in meinem Nähforum unterwegs, was z.T. sehr zeitraubend ist. Hier beantworte ich Fragen, nehme Feedback entgegen und setze alle Änderungen im Ebook um, bzw. korrespondiere mit der Schnittdirektrice. Und natürlich arbeite ich in dieser Zeit verstärkt an Schnittmustern und Anleitungstexten für Ebooks und entwickle clevere Marketingstrategien um die dann zu verkaufen. (Clever ist natürlich relativ. Nicht alles, was ich so im ersten Moment superclever finde, funktioniert dann auch.)

In den vergangenen fünf Jahren hat sich hier viel getan: Anfangs hangelte ich mich von Blogbeitrag zu Blogbeitrag – heute ist das alles sehr komplex geworden, und der Shop steht mehr im Mittelpunkt, allein weil das alles so gewachsen ist, dass ich dem Finanzamt steigende Einnahmen vorweisen muss.

nähzimmer nähblog
Im Nähzimmer: Kreatives Refugium und Zuflucht, wenn mir alles andere zu nervig wird. Im Hintergrund das „Stickregal“ und geliebtes Chaos.

Ein Nähblog macht Arbeit. Und Spaß.

Früher habe ich immer möglichst alles auf einmal gemacht. Heute teile ich mir schon im Vorfeld im Kalender farbig ein, wann ich am Blog und wann am Ebook arbeite. Beides gleichzeitig ist bei meinem Stundenkontingent gar nicht möglich ist. Wenn hier auf dem Blog also mal längere Zeit keine neuen Artikel erscheinen, dann bin ich meist mit Probenähen beschäftigt, oder es sind Ferien. Oder Corona.

Inzwischen kaufe ich mir für manche Schnittprojekte auch Hilfe ein, in Form einer Schnittdirektrice, die meine Schnittmuster optimiert und gradiert. Das ist weniger teuer, als ich zunächst gedacht habe, und schenkt mir wieder viel Zeit, die ich sonst hauptsächlich mit Fluchen verbracht hätte.

Auch in anderen Dingen gebe ich ab und zu Geld für Beratung oder Support aus: SEO, Blogstrategie, Redaktion und Schreiben ;). Ich lasse das dann nicht unbedingt erledigen, aber ich bilde mich hier regelmäßig weiter. Ich kaufe Online-Kurse oder Bücher, die mich weiterbringen. Ich kann Dir nur raten, wenn Du diesen Weg ebenfalls einschlagen willst, das auch zu tun: Bilde Dich selbst immer weiter! Dazu braucht es auch keinen dreistelligen Kurs, sondern vielleicht erst einmal ein Buch. Meiner Erfahrung nach sammelt man da auch sehr viel, bevor man anfängt wirklich was umzusetzen. Ich habe auch schon viel Zeit verschwendet, die mir am Ende die Erkenntnis brachte, dass das jetzt Zeitverschwendung war. Dann lieber eine Sache richtig machen als 1000 Sachen anfangen und durchdrehen, weil man nichts schafft.

Mir hat am Anfang sehr das Buch „Wie Du mit deinem DIY-Blog Geld verdienen kannst“ von Julia Bräunig* weitergeholfen. Damit habe ich hier ein Fundament gebaut, das mir immer wieder geholfen hat, und das eine wichtige Grundlage für alles weitere ist – der Shop, die Ebooks, Social Media. Jahre später hat Julia mich auch konkret hier beraten und gecoacht, was mir ebenfalls sehr geholfen hat. Manchmal reicht ja schon der Input von jemand anderem, der einem mal ganz ehrlich ein Feedback gibt, damit man weiterkommt. Bei mir war das so: Ich habe seitdem einige Dinge geändert, und schwups, kam auch die Lust am Bloggen wieder. (Mit der Folge, dass ich dann auch mehr Follower zum Zählen hatte ;)).

5 Jahre Nähblog. Und nu?

Voll, würde ich sagen :).

Ich habe damals nicht gewusst, dass das Blog-Starten auch der Beginn einer Verwandlung zur Unternehmerin, Marketing-Strategin und Online-Redakteurin sein würde. Ich hab das nie so konkret geplant, sondern hangele mich auch so von Projekt zu Projekt.

Wenn ich die eingangs erwähnte Übung heute wiederhole, liegt hinter mir eine Kurve mit vielen Aufs und Abs und einem klaren Trend nach oben. Ich fühl mich gut damit und freue mich auf alles, was da noch so kommt. Und wenn mir der Trubel im Netz zuviel wird, verkrieche ich mich an die Nähmaschine. Wie ist das bei Dir? Bloggst Du oder bist Du dabei einen Nähblog zu starten? Hast Du vielleicht ähnliche Erfahrungen gemacht oder fragst Dich gerade, wo Dich das noch hinführen soll?

Ich überlege, dass ich regelmäßig über „hinter den Kulissen“ schreibe. Hast Du Interesse daran? Was würdest Du gern erfahren?

Damit gebe ich nun ab zum Freutag und starte in mein Wochenende!

*bei gekennzeichneten Links handelt es sich um Werbelinks, d.h. ich verdiene im Fall eines Verkaufs eine geringfügige Provision. Diese Einnahmen finanzieren die laufenden Kosten dieses Blogs und erlauben mir weiterhin Freebooks und kostenlose Nähanleitungen zu erstellen. Ich empfehle nur Schnittmuster, Stoffe, Zubehör und Bücher, deren Qualität mich überzeugt hat. Mehr dazu, wie dieser Blog Geld verdient, liest du auf meiner Transparenz-Seite. Danke für deine Unterstützung!

jahresrückblick 2019

Das Nähjahr 2019 aus Designersicht

Das wird jetzt ein längerer Text. Nur so als Warnung. Dieses Jahr war für mich so eine Art Neu-Findungsphase. Ich nehme dich mit auf eine kleine Zeitreise durch das vergangene Nähjahr. Ich bin mit einer Krise gestartet und schließe 2019 nun motivierter als je zuvor ab! Was war passiert? Und wie ist dieses Jahr gelaufen? Heute gibt’s einen Einblick hinter die Kulissen: Meine Ups und Downs, die Erfolge und die Niederlagen, die beliebtesten Ebooks, Freebooks und Blogbeiträge, und natürlich meine Pläne für 2020. Da habe ich auch eine Mini-Umfrage vorbereitet und bin dir dankbar, wenn du mitmachst!

Neujahr mit Blogkrise

Ende 2018 meinte Stefan, es wäre wohl besser alles hinzuschmeißen, wenn mich mein Blog und mein kleines Nähbusiness so sehr belastet. Ich hatte hier echt schlechte Laune und war auf vielen Ebenen unzufrieden. Und fast hätte ich wirklich alles hingeschmissen und den Blog vom Netz genommen.

„Gründe“ für meine Krise dafür gab es viele. Ich bin auch nicht die erste Bloggerin, die nach drei Jahren einen Durchhänger hat. Meine Seitenaufrufe stagnierten (ok, bei 25.000 im Monat, das ist Jammern auf hohem Niveau), ich hatte noch immer kaum Zeit neben Haushalt und Kindern diesen Blog so aufzubauen, wie ich mir das eigentlich gewünscht hatte. Finanziell ging es zwar leicht bergauf, aber ich war ungeduldig – immerhin strampelte ich mich schon sehr lange ab ohne dass es irgendwie wirklich vorwärts ging.

Dazu gesellte sich bei einigen Kolleginnen und mir die Frage: Wie wird es mit der Nähwelt weitergehen? Wer die Entwicklungen der letzten Jahre verfolgt hat (Dawanda-Pleite, Makerist-Provisionsdrama, dazu gleich mehr…), weiß, dass sich einige Designerinnen Sorgen machen, ob und wie es finanziell weitergehen soll. Dahinter steht ja auch irgendwann das Finanzamt, das mich dann fragt, ob ich den Laden nicht lieber wieder dichtmachen will, weil mein Online-Business einfach zu wenig abwirft.

Hm.

Die Online-Nähwelt 2018 aus Designersicht

Was zuvor geschehen war: Im Herbst 2018 hatte Makerist diese große Änderung in den Provisionen gemacht. Die Erhöhung war so empfindlich, dass bei einer der berühmten 2€-Aktionen dem Designer gerade mal 0,75€ statt bisher 0,99€ blieben. Ich hatte zuvor einige 2€-Aktionen mitgemacht und festgestellt: Gekauft wird hauptsächlich zu diesen Aktionen, dazwischen nur sehr verhalten. Der Unterschied zwischen 2€-Aktion und Normalverkauf war drastisch: Zum Normalpreis hatte ich monatlich zweistellige Kleckerbeträge, zur Aktion dann dreistellige Umsätze.

Mein eigener Shop hier lief gerade erst an – außer gelegentlich freiwillig bezahlten Freebooks war hier noch nicht viel los. Makerist war zu dem Zeitpunkt meine Haupt-Einnahmequelle neben gelegentlichen Kooperationen, die aber auch nicht vom Himmel fielen.

Wie du wahrscheinlich mitbekommen hast, wenn du hier schon länger liest oder meinen Newsletter abonniert hast, habe ich mich dann einer Gruppe Widerständlerinnen angeschlossen und seitdem an keiner 2€-Aktionen mehr teilgenommen. Ich sah mich außerdem gezwungen meine Preise zu erhöhen – eine Entscheidung, die mir nicht leicht gefallen ist. Natürlich hatte ich Zweifel: Ich habe befürchtet, dass ich damit alle Kundinnen vergraule. So richtig schön kann man Preiserhöhungen nie kommunizieren, und die Online-Nähwelt ist inzwischen so sehr von Rabatten geprägt, dass es mir kaum möglich erschien höhere Preise anzusetzen.

Zum Glück war und bin ich im Gegensatz zu anderen (noch) nicht darauf angewiesen alle vier Kinder und den Kredit durchzufüttern. Vielleicht wäre ich eingeknickt und hätte dann doch bei einer 2€-Aktion mitgemacht. Anderen, großen Designern ist z.T. es so ergangen! Das alles fand vor dem Hintergrund der Dawanda-Pleite statt, und ich sah in all dem kein gutes Signal für den Nähmarkt.

Krisen um 2018/19 – kein guter Start

Auch inhaltlich war ich unglücklich damit zu viele Themen auf dem Blog zu haben. Im Mai 2018 habe ich deshalb die Mamathemen auf Padermama.de ausgelagert und war mit dieser Entscheidung grundsätzlich glücklich. Nur ist dann ja auch ne Menge Arbeit (auch immer noch, bis heute) da, bis man aus einem Blog zwei gemacht hat. Ich dokterte gefühlt also an zwei Blogs herum ohne zu wissen warum und ob das jemals zu Ergebnissen (in Form von Reichweite und auch Euros) führen würde.

Mit Kooperationen lief es eher schleppend, zumal ich mich endgültig von einer Bloggeragentur getrennt habe (warum und wieso schreibe ich nochmal separat), mit der ich in der Vergangenheit einige Kooperationen durchgeführt habe.

Lange Rede, kurzer Sinn: Ich hatte zwei halbe Blogs, einen dicken Einbruch in meinen Einnahmen und irgendwie keine Ahnung, ob Schnittmuster so die langfristige Perspektive sind – wegen DaWanda und wegen Makerist. Dass auch einige namhafte Designer finanziell auf die 2€-Aktion angewiesen waren oder sich komplett umorientierten, gab mir zusätzlich zu denken.

Wenn du die Online-Nähwelt vor allem als Näherin kennst und dich über schöne Stoffe, Probenähen und kostenlose Schnittmuster freust, wirst du jetzt vielleicht ein bisschen stutzen – aber so sieht es im Leben einer Kleinunternehmerin aus, die einfach nur den Traum hat kreativ zu arbeiten, zu nähen, neue Nähprojekte auszuprobieren und über den Verkauf ihrer Ebooks die Wertschätzung und Anerkennung zu erhalten, die sie sich vorstellt.

Raus aus der Blogkrise

Ich habe mir Hilfe gesucht.

Julia – ehemals Kreativlaborberlin – war ihrerseits dabei ihr Geschäftsmodell zu ändern: Sie hat der Nähwelt den Rücken gekehrt und arbeitet nun als Coach und Mentorin unter businessheldinnen.com. Da sie die Nähwelt und den ganzen Zirkus hinter den Kulissen kannte, war sie meine ideale Ansprechpartnerin und hat meine Website (und mein Geschäftsmodell) auf Herz und Nieren geprüft.

Natürlich hat sie dann auch gleich – Alptraum! – den Finger in die richtigen Wunden gelegt. Das war für mich eine Überwindung mal so richtig Feedback von jemand einzuholen. Da stand ich doch erst einmal recht nackig da – denn eigentlich wusste ich schon, wo ich ansetzen muss. Aber manches will man sich ja selbst nicht eingestehen. Ich zumindest nicht.

schnittmuster yogakissen
Beliebtestes Ebook 2019: LUNA, das Yogakissen.

Julia hat das superprofessionell gemacht und ihr Feedback nicht nur sehr positiv, sondern auch sehr ermutigend formuliert! Plötzlich war ich nicht mehr allein. Julia hat mir unzählige wertvolle Tipps gegeben, an welchen Schrauben Knöpfen ich drehen kann, und was ich auch mental tun kann um meinen Fokus neu auszurichten. Seitdem bin ich ihrer kostenlosen Facebook-Gruppe beigetreten, aus der ich weitere wertvolle Impulse erhalten habe.

Das Wichtigste ist aber nicht mehr allein zu sein. Denn Bloggen ist ja irgendwie auch ein einsames Dasein – da tut es gut Teil einer Gruppe zu sein, die sich gegenseitig supportet.

Viele kleine Schritte: Ebooks, Bloggeraktionen, Fernsehen…

Das war der erste Schritt. Es folgten viele weitere, kleine Schritte, Rückschritte, Zweifel, und dann irgendwann die Gewissheit: Es geht irgendwie weiter.

Im Februar/März kam mein Ebook LUNA, das Yogakissen heraus. Kein anderes meiner Ebooks hat sich im ersten Jahr bisher so gut verkauft wie dieses, und ich bin auch ein bisschen stolz darauf, dass die Anleitung so gut ankommt. Das hat gut getan. Auch die Makerist-Kunden sind nicht weggelaufen, im Gegenteil. Der Verkauf erholte sich nicht nur – er stieg über das Vorjahresniveau, ganz ohne 2€-Aktion. Die Kundinnen haben die Preiserhöhung mitgemacht – DANKE!

Nebenbei war ich bereits mit SULKY® by GUNOLD® für eine größere Zusammenarbeit – die Gewichtsdecke – im Gespräch und bereitete da die Beiträge vor. Außerdem begann ich mit der Arbeit an der Jungs-Unterhose Pippin, die dann im Sommer erschien, wo ich außerdem noch bei der Sommer-Blogger-Aktion Kreative Sommerhits mitgemacht habe. Das war eine sehr beschäftigte, kreative und schöne Zeit, in der ich mich mit aller Leidenschaft und Energie in die Projekte gestürzt habe – das war toll!

Während das also alles so lief, kam die Lust aufs Bloggen natürlich wieder: Ich habe mich mehr aufs Nähen und DIY konzentriert und weniger um den ganzen Zirkus drumherum.

Das hat mir sehr gut getan, und ich habe in dem Zuge in ein neues Theme – in ein neues Design investiert. Dahinter steckt auch ein erster Schritt für ein größeres Projekt im kommenden Jahr – dazu verrate ich unten mehr ;). Im Sommer kam dann ja sogar ein Fernsehteam um mit uns eine Upcycling-Sendung zu drehen – das war für uns ein absolutes Highlight! Hier kannst du den Beitrag nochmal ansehen:

SEO im Sommer

Im Sommer wurde es dann ruhiger: Sommerloch! Da ist auf dem Blog nie viel los – niemand sitzt viel an der Nähmaschine. Ich habe Ferien und Blog dieses Mal sehr gut aufeinander abgestimmt – besser als in den Jahren zuvor. So habe ich mich bei einer SEO-Schulung angemeldet um selbige zu testen. Sie war damals als Beta-Version für vier Wochen kostenlos.

Ich habe allein in diesen vier Wochen so viel über Google und meinen Blog gelernt wie in den drei Jahren davor zusammen. All meine Kenntnisse konnte ich direkt bei dem Gewichtsdecken-Beitrag unterbringen, und der Beitrag ist bei Google auf Platz 2. Das fühlt sich total irre an, wenn man das einmal verstanden hat, wie man es machen muss um gefunden zu werden.

Ich habe nach dem kostenlosen Kurs noch drei weitere Monate das Coaching bei Finn von Blogmojo mitgemacht. Aktuell setze ich aus, weil ich im nächsten Jahr noch andere Pläne habe, aber ich will unbedingt zurück! Finn macht das wahnsinnig gut und ist dabei so nett, hilfsbereit und ehrgeizig einem mit der Seite auf die vorderen Plätze bei Google zu bringen. Seit diesem Kurs habe ich außerdem Blut geleckt und arbeite seitdem immer so nebenbei an der Optimierung meiner alten Artikel – mit Erfolg, denn LUNA würde sich ohne SEO wahrscheinlich nicht so gut verkaufen.

blog statistik 2019

Die Seitenaufrufe des Blogs haben sich in dieser Zeit verdreifacht: Von vorher 25.000 stehen sie seit Oktober monatlich bei 70.000 – und zwar ganz ohne weitere Kraft und Geld in Pinterest, Facebook oder Instagram zu investieren. Mit diesen Fortschritten in punkto SEO (und gutem Verkauf von LUNA) war die Blogkrise endgültig vom Tisch :).

Harry Potter im Herbst

All das führte natürlich dazu, dass ich meinen Mamablog Padermama erst einmal vernachlässigen musste. Ich schrieb bereits an dem Harry-Potter-Zauberermantel, an weiteren DIYs wie dem Bilderrahmen und dem Schlittenregal, nähte, und schrieb außerdem an der Einschlagdecke SULLY. Da kam dann zusätzlich noch diese Geschichte, dass SULLY eigentlich ein Freebook war und dann ein Bezahl-Ebook wurde, nachdem mich eine Kollegin darum bat. Das habe ich alles hier erklärt.

Direkt danach ging es dann weiter mit der Arbeit am Stillkissen MARTA, das vorletzte Woche herauskam – ein Probenähen, das sehr angenehm flott vonstatten ging. Auch das fertige Ebook kommt bisher sehr gut an – das freut mich!

Shop – Verkauf

Den Ebookverkauf habe ich jetzt schon mehrfach angesprochen: Darauf habe ich mich spätestens seit LUNA und dem SEO-Training konzentriert. Mein Ziel dahinter: Ich will unabhängiger von bezahlten Kooperationen werden. 2018 hielten sich Kooperationen und Ebookverkauf umsatztechnisch die Waage. Bereits in diesem Jahr hat der Ebookverkauf den Anteil der Kooperationen überholt. Ich bin ja ein Kind aus einer Handwerkerfamilie, und es liegt mir einfach mehr meine eigenen Produkte zu verkaufen als meine Haupteinnahmen aus gelegentlichen Zusammenarbeiten zu bestreiten – so sehr mir das auch Spaß macht.

Ich habe mich also verstärkt auf den Verkauf von Ebooks und auf affiliate Marketing – also Einnahmen über Provisionslinks – konzentriert. Hier ich selbst kunterbunt auswählen, welche Produkte, Schnittmuster, Stoffe, Zubehör und Shops ich empfehle.

Ein weiteres Ziel von mir war, dass mein eigener Shop der umsatzstärkste wird, und das hat auch geklappt. Das heißt aber nicht, dass ich mich nun darauf ausruhe – ich habe jetzt erst vor Kurzem die Entscheidung getroffen, dass ich im kommenden Jahr auch auf Etsy starten will. Ich hab dort jetzt einige Male eingekauft und bin ganz angetan von der Atmosphäre. Den Shop habe ich dort bereits angelegt, aber es wird noch etwas dauern, bis ich ihn befüllt habe.

Das beliebteste Freebook war – wie immer – das Sternkörbchen mit über 300 Downloads. Der Partnerhandschuh liegt knapp dahinter, hat aber einen leicht höheren Umsatz erzielt – beide Freebooks können ja freiwillig bezahlt werden. Diese Funktion wird bei ca. jeder vierten Bestellung genutzt. Auch hierfür vielen Dank! (Falls du dich fragst, wie das funktioniert und vielleicht selbst sowas installieren willst: Das macht bei mir dieses Plugin*.)

Best of Blog – 2019

Der beliebteste Blogbeitrag war wie im letzten Jahr die „Babydecke ohne Einfassen“ mit allein über 35.000 Seitenaufrufen. Der beliebteste Beitrag, der auch in diesem Jahr erst erschienen ist, ist die Gewichtsdecke mit immerhin 8.500 Seitenaufrufen (seit September).

Da kristallisiert sich natürlich irgendwie ein Muster heraus – Babydecke, Einschlagdecke, Gewichtsdecke: Ich nähe eine Menge Decken ;). Das ist mir selbst erst jetzt irgendwie klargeworden. Aber ich habe auch noch ein paar andere Dinge vor. Und falls du noch Lust hast zu erfahren, was dich hier im kommenden Jahr erwartet, dann einfach weiterlesen!

Pläne für 2020

Ich sagte es eingangs bereits: Ich bin motivierter als je zuvor. Natürlich fliege ich auf den Schwingen meiner jüngsten SEO-Erfolge. Auch das Weihnachtsgeschäft lief gut – SULLY und MARTA kamen beide gut an, was mich sehr beruhigt. Nicht jedes Ebook findet sofort Käufer – diese Erfahrung habe ich auch schon gemacht, dass sich monatelange Arbeit auch langfristig nicht lohnt, weil es sich einfach nicht verkauft.

Für das kommende Jahr habe ich mir ein paar schöne Themen für den Blog überlegt – das wird inhaltlich dem bisherigen Programm folgen: Nähen rund um Baby und Kinder, praktische DIYs und (neu!) Einblicke hinter die Kulissen – über das Bloggen und über das Entwickeln von Schnittmustern.

Neue Ebooks habe ich natürlich auch geplant: Das erste Probenähen soll im Januar starten. Das wird eine Windeltasche, und die wird die Baby-Ebooks (SULLY, MARTA) vorerst komplettieren. Außerdem plane ich eine Neuauflage der Kindergartentasche KÄFERLEIN und von roXXanne (im Herbst).

Aber die größte Herausforderung wird sein: Ich habe mich jetzt für ein Fernstudium Schnittkonstruktion für Kindermode angemeldet. Ideen und Entwürfe für Kinderkleidung habe ich ohne Ende, aber ich habe bisher gezögert, weil ich einfach nicht vom Fach bin. Da möchte ich nun endlich nachbessern und mir das fachliche Wissen aneignen! Und natürlich werde ich dann auch Kinderkleidung designen – da freue ich mich drauf wie eine kleine Eiskönigin :).

Ganz im Stillen träume ich auch von einer Kollektion für Mittelalter- und LARP-Gewandung, aber ob ich das in 2020 realisieren kann, weiß ich noch nicht. Ich werde es so machen wie bisher: In kleinen Schritten.

sonja crafting cafe

Neben diesen plane ich wie gesagt noch den Shop bei Etsy, und ich arbeite an einer Erweiterung meines Shops, der es auch anderen Designerinnen ermöglichen soll, hier zu verkaufen. Hier kläre ich gerade rechtliche, technische und steuerliche Voraussetzungen – und dann muss ich natürlich noch welche finden, die das gern nutzen wollen! (Und wenn du Interesse hast deine Ebooks auch hier zu verkaufen, schreib mich gern schon an!)

Zum Abschluss dieses MEGA-Artikels (danke fürs Lesen) habe ich noch eine Mini-Leserumfrage vorbereitet und danke dir fürs Mitmachen!

Nun wünsche ich dir schöne Feiertage und einen guten Rutsch ins Neue Jahr! Ich werde mich nun rar machen – ab der zweiten Januarwoche melde ich mich dann über die üblichen Kanäle wieder.

Deine Sonja

wdr fernsehen

Liebling, ich bin dann mal im Fernsehen.

Eine Redakteurin schrieb mir im Frühjahr, ob wir als Familie nicht Lust hätten bei einer Ausgabe der Upcycling-Sendung „Lieblingsstücke“ im WDR Lokalfernsehen mitzumachen. Wow, hab ich damals gedacht, jetzt fragt hier schon das Fernsehen an! Und dann war ich erstmal total verunsichert und dachte nee, lieber nicht. Wer sowas alles sieht! Aber mein Mann war komischerweise gleich dabei und meinte „Ach, da sind wir doch genau die Richtigen für.“ Also haben wir zugesagt. Wie das dann so war – „am Set“ – und natürlich den coolen Upcycling-Clip, der daraus entstanden ist, erzähle ich heute. Definitiv KEIN normaler Tag im Bloggerleben!

Lieblingsstücke

Diese Geschichte wollte ich jetzt schon so lange erzählen, wurde aber durch einige Dinge aufgehalten, wie die Blogplanung, der andauernde Umbau der Seite oder meine doch recht umfangreiche SEO-Schulung seit Sommer. Was man als Blogger so erlebt – tatsächlich wäre wir wohl nicht im Fernsehen gelandet, würde ich nicht bloggen.

liebling, ich bin dann mal im fernsehen
Für zwei Tage war dieser Anblick in unserem Esszimmer völlig normal.

Die Redakteurin der „Lieblingsstücke“ hat uns über meinen Blog gefunden. Die Firma (es ist gar nicht der WDR direkt, sondern eine Produktionsfirma) sitzt in Dortmund, was von Paderborn nur ca. 100km entfernt liegt. Bei der Sendung „Lieblingsstücke“ handelt es sich um eine Upcycling-Reihe, bei der Steffi Treiber Leute zuhause besucht und aus deren alten Gerümpel coole Sachen upcycelt. Ich habe mir mittlerweile einige Folgen angesehen und finde ihre Ideen einfach klasse! Im Windschatten des Drehs ist übrigens dann gleich im Anschluss das Schlitten-Regal entstanden – die Idee kam mir schon während der Dreharbeiten.

Wenn ich im Fernsehen auftrete, muss das schon was sein, das ich ohne Bedenken auch meiner Mama zeigen kann. Die ist zum Glück auch richtig begeistert von dem Clip, der am Ende dabei herausgekommen ist. Witzigerweise lief das Video im Fernsehen, als meine Mama meine Oma gerade in ihrer Seniorenresidenz besuchte, und meine Oma meinte nur: „Ist das nicht die Sonja?“

Den fertigen Clip zeige ich nun – anschließend erzähle ich ein bisschen was zu den Dreharbeiten (hier übrigens der Link zur Datenschutzerklärung des WDR, dessen Inhalt ich hier einbette). Wir haben zwei Sachen selber gebaut, nämlich eine Kinderküche aus einem alten Stuhl und eine Lampe aus einem Lattenrost.

Risiken und Nebenwirkungen des Bloggens: Plötzlich steht da ein Filmteam auf der Terrasse

Ich kannte die Sendung vorher gar nicht, muss ich gestehen. Aber mir gefiel natürlich das Konzept, und natürlich fühlte ich mich geschmeichelt, dass hier wildfremde Redakteurinnen anrufen und meinen Blog so nett finden, dass sie uns quasi direkt casten.

Der Dreh hat dann auch echt Spaß gemacht! Zwei volle Tage war das vierköpfige Team hier, und natürlich auch Steffi! Und wir hatten natürlich überhaupt keine Ahnung, dass man für einen fünfminütigen Clip soviel Zeit investiert!

Das Drehen und das Vor-der-Kamera-Stehen war dank der lockeren Atmosphäre viel leichter, als ich mir das vorher vorgestellt habe. Ich muss aber dazu sagen, dass wir doch einige Szenen mehrfach gedreht haben, weil der Ton z.B. durch Autos im Hintergrund nicht so gut geworden war. Das war dann manchmal echt ärgerlich, weil ich meine schönen Antworten dann nicht mehr so auf die Reihe bekommen habe wie beim ersten Mal! Einen Text gab es nicht – wir haben jedes Mal ganz frei gesprochen!

blogger im fernsehen

Zu diesen Interview-Szenen kamen dann die „Schnittbilder“. Das war echt interessant, denn dabei wird man z.B. beim Nicken, Staunen oder Lachen gefilmt, wie man zu jemand schaut, der gerade spricht, bzw. gerade gesprochen hat. Wenn eine Szene gedreht wird, bei der drei Leute da stehen und eine spricht, wird ja die sprechende Person gefilmt – die Kamera kann schlecht gleichzeitig die beiden anderen filmen! Also wird die Szene nochmal und nochmal gedreht – dieses Mal mit den beiden anderen Personen, die der redenden Person aufmerksam zuhören. Beim Schnitt wird dann am Ende alles zusammengeschnitten, der Ton läuft dann da drüber – als Zuschauer merkt man das gar nicht mehr!

Allein sowas mal mitzuerleben war super spannend – ich werde auch nie wieder etwas im Fernsehen sehen können, ohne mir den Tontechniker, Kameramann und tausend Kabel vorzustellen. Es ist auch irgendwie eine absurde Situation.

Upcycling Lampe aus Lattenrost
„Lattenrost ist die neue Palette.“ sagte Steffie während des Drehs. Da könnte sie Recht behalten, oder?

Profis über die Schulter schauen

Was mir aber sehr bekannt vorkam, war das Filmen aller einzelnen Bauschritte. Wenn ich Anleitungen schreibe, mache ich ja auch nichts anderes – nur halt mit unbewegten Bildern. Und hier war es echt interessant zu sehen, wie die Profis das machen. Soviel anders als ich das mache, ist es gar nicht. Aber beim Film muss man natürlich auf noch mehr achten, z.B. dass wir an beiden Tagen dieselben Klamotten tragen, dass die Haare an beiden Tagen gleich sind, dass man nicht in einer Szene eine Uhr trägt und in der nächsten keine – und ich sage dir, die achten wie die Luchse auf jedes Detail! Dem fertigen Video sieht man ja auch nicht an, dass es an zwei Tagen entstanden ist, oder?

Die gebauten Sachen – die Kinderküche und die Lampe – haben übrigens bei allen Freunden, Bekannten und Verwandten Begeisterungsstürme ausgelöst. Es tut einfach gut ein bisschen Gerümpel aus dem Keller abzubauen und daraus noch was Cooles zu basteln :).

kinderküche upcycling
Eine Kinderküche aus einem alten Stuhl. Idee und Umsetzung: Steffi Treiber

Kreative unter sich

Ich habe mich übrigens total wohl gefühlt – das ganze Team und vor allem Steffi sind superliebe Menschen. Ich fand es faszinierend jemand wie Steffi kennenzulernen und ihr auch beim Kreativsein über die Schulter zu schauen und mich mit ihr auszutauschen. Letztendlich bewegen wir uns beide in einer großen, kreativen Welt; wir liefern beide Ideen für schöne, neue Dinge. Sie hat eigentlich ein Label für upgecycelte Industrielampen, die „Lieblingsstücke“ sind nur ein Teil ihres kreativen Lebens. Mehr über sie erfährst du auf ihrer Website.

steffie treiber sonja feierabend
Selfie während des Drehs 🙂

Ich liebe es ja auf so interessante Persönlichkeiten zu treffen, und die Begegnung hat mich noch einige Wochen lang getragen – diese beiden Drehtage haben auch ein bisschen mit dazu beigetragen, dass ich meine Blogkrise vom letzten Jahr überwinden konnte und jetzt irgendwie ganz entspannt in die Zunkunft blicke.

Links

Steffi Treiber

WDR Lieblingsstücke

Tagebuch einer Bloggerin

Ich habe hier auf dem Blog eine neue Rubrik eingerichtet: „Kreatives Leben“. Darunter möchte ich etwas mehr von hinter den Kulissen erzählen und ab und an ein paar Bloggertipps weitergeben. Du kannst mich auch gern alles fragen – ich versuche alles zu beantworten!

Damit verabschiede ich mich für heute und gebe ab zum Freutag.

Mollie Makes - DIY-Zeitschrift

DIY-Zeitschriften-Hygge mit „Mollie Makes“ und Verlosung

Der Herbst hat mich nun auch ein bisschen überrollt. Nachdem der Sommer mehrheitlich stressig war, kehrt mit dem nasskalten Wetter bei uns so langsam die Ruhe und auch die Zeit für das kreative Dasein ein. Herbst und Winter sind ja irgendwie die traditionelle Handarbeitssaison. Nach dem Schuleinstieg und der Kindergarteneingewöhnung (also dem ganzen Mama-organisiert-das-schon-irgendwie) beginnt nun endlich MEINE kreative Zeit: Ich darf wieder mehr nähen, basteln, werkeln und an neuen Schnittmustern tüfteln. Die ersten Kaminabende habe ich nun auch schon ganz „hyggelich“ zugebracht – ich beginne diese Kreativsaison nämlich mal ganz offline mit einer DIY-Zeitschrift, der „Mollie Makes“, die ich auch verlose!

Kreatives Leben – neu auf dem Blog

Die Entschleunigung, die so eine Zeitschrift am Kamin mir bietet, kommt gerade wie gerufen. Mein Blog – mein kleines Nähbusiness – befindet sich gerade im Wandel. Im letzten Jahr um diese Zeit begann bei mir eine Krise voller Zweifel und Gedanken das Bloggen völlig an den Nagel zu hängen. Trotz der Abspaltung aller „Mama-Themen“ auf meinen neuen Blog Padermama.de war ich noch sehr unzufrieden mit dem Gesamtkonzept. Erst ein Coaching hat meinen Kompass neu ausgerichtet.

Seitdem hat sich einiges bei mir bewegt – einerseits meine innere Haltung, und andererseits ganz sichtbar für alle das äußere Erscheinungsbild des Blogs, der seit dem Frühjahr einen neuen Look bekommen hat. Diese Veränderung zieht eine Umstrukturierung meiner Inhalte nach sich: Zukünftig gibt es hier die Rubrik „Kreatives Leben“, und darin plaudere ich ein bisschen (mehr) von „hinter den Kulissen“, über das Bloggen und über die kreative (Online-)Welt.

Für das kommende Jahr plane ich noch ein paar weitere Neuerungen, aber das wird dann so nach und nach kommen. Mit der Neuausrichtung des Blogs kam nämlich auch die Einsicht (oder die Kapitulation?): Die Kinder gehen vor. Und es kann und es muss auch mal sein, dass ich hier vier Wochen offline bin, einfach weil Ferien sind oder irgendwer krank.

diy zeitschrift mollie makes

DIY-Zeitschrift „Mollie Makes“

Vor einiger Zeit flatterte eine schöne Anfrage in mein Emailpostfach: Sarah Theresa Stöhr, die neue Chefredakteurin der „Mollie Makes“ fragte, ob ich nicht das DIY- und Kreativmagazin „Mollie Makes“ vorstellen und verlosen wolle. Und so liegen nun ein paar Weihnachtsausgaben vor mir – eine für mich und noch zwei zum Verlosen! (Eine Ausgabe habe ich bereits über meinen Newsletter verlost – solche kleinen Geschenke mache ich meinen treuesten Leserinnen immer gern.)

Falls du die „Mollie Makes“ noch nicht kennst: Das ist ein Kreativ- und DIY-Magazin rund ums Selbermachen, also basteln, häkeln, stricken und nähen. Die Weihnachtsausgabe beschäftigt sich natürlich mit selbst gemachten Geschenken und wartet mit viel Inspiration rund ums Handarbeiten für Weihnachten auf.

Für Nähfans gibt es eine Nähanleitung für kuschelige Winterpantoffeln, und ansonsten bietet die Zeitschrift viele weitere Anleitungen aus den Bereichen Stricken, Häkeln, Basteln und Makramee – alles wunderschöne Ideen für Weihnachten. Interviews mit Kreativen bieten schöne Blicke in die Ateliers – ich finde es immer außerordentlich spannend zu sehen, wie andere so arbeiten, und welche Wege hinter ihnen liegen! Online durchblättern kannst du das Magazin hier.

Verlosung

Ich verlose zwei Ausgaben der „Mollie Makes“! Beantworte mir einfach in den Kommentaren folgende Frage:

Was machst du gern selbst zu Weihnachten?

EDIT: Gewonnen haben Bettina Henke und Anne – ihr habt beide bereits eine Email von mir bekommen. Herzlichen Glückwunsch! Allen anderen möchte ich sagen: Wow, vielen Dank, dass ihr so zahlreich mitgemacht habt, da habe ich mich irre gefreut! Ich wünschte, ich hätte für alle eine Ausgabe gehabt! Ich kann euch nur auf die nächste Verlosung vetrösten – die kommt aber bestimmt :).

Ich verlinke zum Abschluss noch mit dem Freutag.

kreative sommerhits

Kreative Sommerzeit

Erinnerst du dich noch an den Blogsommer? Der fand vor zwei Jahren zum ersten Mal statt: In drei Monaten haben kreative Bloggerinnen knapp 600 Beiträge zum Thema „Sommer“ gesammelt. Letztes Jahr fiel der Blogsommer leider der DSGVO zum Opfer. Aber in diesem Jahr haben wir beschlossen, dass er als „Kreative Sommerzeit“ eine neue Chance bekommt!

Linkparty

Wir starten ab heute bis Ende Juli mit der neuen Linkparty (s.u.), und du bist herzlich eingeladen mitzumachen! Die alte Linkparty von 2017 findest du hier zur Inspiration :).

Neben der Linkparty gibt es auch ein Pinterest-Gruppenboard, bei dem du gern mitpinnen darfst :).

Gastgeberinnen der Kreativen Sommerzeit sind neben mir:

Augensterns Welt: https://www.augensternswelt.de/
Eule im Schlafanzug: https://euleimschlafanzug.blogspot.com/
Handmade by Maritabw: https://www.maritabw.de/
Nähkäschtle: https://www.naehkaeschtle.de/
Padermama: https://padermama.de/
Zum Nähen in den Keller: https://zumnaehenindenkeller.de/

Wir werden alle mittwochs unsere Sommerzeit-Beiträge bringen, und auf jeden Fall findest du die Linkliste auf all unseren Blogs :).

Und nun wünsche ich dir viel Spaß beim Verlinken!

You are invited to the Inlinkz link party!

Click here to enter

Crafting Linktipps im Januar 2019

Dieser Beitrag enthält auch Werbelinks.

Das neue Jahr fühlt sich schon wieder so alt an, finde ich. Und auch wenn ich auf dem Blog hier gar nicht so viel geschrieben habe, war ich doch sehr sehr beschäftigt: Ich habe neue Schnittmuster auf den Weg gebracht, und das erste wird derzeit probegenäht! Es wird, wenn alles gut läuft, im Februar schon veröffentlicht. Und das nächste Probenähen startet auch sehr bald!

Neben diesen Projekten habe ich im Januar meinen allerersten Nähkurs über die VHS hier gegeben, und es war total schön!! In meinem Beitrag gestern mit der RAS Babyhose habe ich darüber ein kleines Bisschen erzählt ;). Ich will auf jeden Fall mehr solcher Kurse geben, zumal die Zusammenarbeit hier mit der VHS auch echt gut ist und wir einen schönen Nähraum haben!

Nun, genug von mir! Jetzt geht es um meine Linktipps diesen Monat. Ich habe was für Näherinnen, Bastlerinnen und Bloggerinnen – denn nach der DSGVO steht uns das nächste Übel Gesetz ins Haus…

Nähen

Eva Kartoffeltiger hat einen sehr informativen Beitrag über Nähmaschinennadeln geschrieben – danke! 🙂

Zum 01. Februar starten die lieben Kolleginnen von Maritabw machts möglich, Nähkäschtle und Ulrikes Smaating wieder eine wunderbare Linkparty zum Thema „Wir machen klar Schiff im Nähzimmer“. Ich hoffe, dass ich da auch ab und an mal teilnehmen kann – nötig wäre es *hüstel*.

Willst Musst du auch noch ein Kostüm für dein Kind für Karneval nähen? Jetzt wirds nämlich karnevalistisch!

Wenn die Hexe mit einem superleicht genähten Umhang nichts ist, dann vielleicht dieses Fledermaus-Kostüm*? Oder vielleicht wirst du hier* fündig?

Das coolste Kostüm finde ich immer noch das Ohnezahn-Kostüm, das Sarah von Mommymade auf ihrem Blog vorstellt. Vielleicht schaffe ich es dieses Jahr – meine Große hat es bei mir schon bestellt!

Weitere Ideen für Kostüme gibt es ansonsten auf meiner Pinterest-Wand „Kostüme für Kinder“.

Basteln und DIY

Bei der erbsenprinzessin hat mir diese Bastelidee mit Kindern gut gefallen: Schlüsselanhänger aus Korken. Da werde ich mir jetzt öfter mal nen Wein aufmachen ;).

Blogging

Die ePrivacy-Verordnung kommt, und sie betrifft uns alle, ähnlich wie die DSGVO. Speziell wir Blogger müssen uns darauf vorbereiten. Große Lust habe ich jetzt auch nicht auf das Thema, aber dieser Artikel von Blogmojo bietet einen guten Überblick. (Mehr als den gelesen hab ich auch noch nicht gemacht, nur mal so zur Beruhigung.)

Das war es von mir – demnächst gibt es hier wieder regelmäßig Beiträge. Ich werde voraussichtlich im Februar auch wieder was verlosen!

Bis bald und kommt gut durch die Kälte!

Sonja

*bei gekennzeichneten Links handelt es sich um Werbelinks, d.h. ich verdiene im Fall eines Verkaufs eine geringfügige Provision. Diese Einnahmen finanzieren die laufenden Kosten dieses Blogs und erlauben mir weiterhin Freebooks und kostenlose Nähanleitungen zu erstellen. Ich empfehle nur Schnittmuster, Stoffe, Zubehör und Bücher, deren Qualität mich überzeugt hat. Mehr dazu, wie dieser Blog Geld verdient, liest du auf meiner Transparenz-Seite. Danke für deine Unterstützung!

nähblog diy blog

Werbung – Bloggeburtstag mit MEGA-Verlosung

Willkommen im neuen Jahr und willkommen zu meiner Bloggeburtstagsparty! Dieser Blog wird heute 3 Jahre alt, und deshalb gebe ich einen aus. Ich habe ein paar wunderbare Sponsoren gefunden, die mich mit Preisen unterstützen – vielen lieben Dank! Ich blicke dankbar auf drei schöne Blogjahre zurück und möchte auch dir als Leserin danken: Dass du mir auf meinen Social Media Kanälen und im Newsletter folgst, hier kommentierst, nach meinen Anleitungen nähst – vielen vielen Dank! Als ich damals angefangen bin, konnte ich nicht erahnen, wieviele Menschen sich einmal hier tummeln würden. Deshalb bin ich jetzt auch gleich mal still und gehe direkt zum Prozedere über! Mögen alle Preise ihren Weg in glückliche Näherinnenhände finden!

 

 

Verlosung – Ablauf

Diese Verlosung läuft bis einschließlich Sonntag, den 06.01.2019, 23:59h. Jeder Kommentar hüpft automatisch in den Lostopf –  du darfst 2 Wünsche angeben, die nach Möglichkeit berücksichtigt werden (letztes Jahr hat das ganz gut geklappt). Die Gewinnerinnen werden in diesem Beitrag voraussichtlich am Montag bekannt gegeben und auch direkt per Email von mir benachrichtigt.

Jede Teilnehmerin (und jeder Teilnehmer) darf nur einmal teilnehmen. Ich werde die IP- und Emailadressen vergleichen – leider habe ich im vergangenen Jahr die Erfahrung gemacht, dass das notwendig ist – es wurden einige Kommentare disqualifiziert. Bitte sei also fair und lasse auch anderen eine Chance! Ich möchte noch hinzufügen, dass ich selbst an dieser Verlosung nichts verdiene, und die Sachpreise versende ich auf eigene Kosten.

Es gelten ansonsten meine Teilnahmebedingungen für Gewinnspiele.

Und nun wollen wir mal… Bühne frei für die Preise :).

 

Preise

Nun geht es los, hier sind die Preise, die du gewinnen kannst! Gib bitte bis zu 2 Wünsche in deinem Kommentar an, und schon bist du im Lostopf für deinen Traumgewinn!

 

„Wunschlos-Glücklich-Stick-und-Nähpaket“ im Wert von 65€ von SULKY®

Mit SULKY® habe ich nun schon oft und immer wieder gern zusammengearbeitet – gemeinsam haben wir z.B. das Freebook Joelle entwickelt, das sich nach wie vor großer Beliebtheit erfreut. Und natürlich kaufe ich ausschließlich dort meine Stickzutaten ein – von der Qualität der Produkte bin ich immer wieder begeistert (und meine Stickmaschine auch). Für meinen Bloggeburtstag sponsert SULKY® ein großes Wunschlos-Glücklich-Stick-und-Nähpaket im Wert von 65€!!

sulky

Enthalten sind:

  • SULKY® Tear easy (Universal-Stick-Vlies)
  • Garne
  • 1 Fadenschere
  • 1 Pinzette
  • 2 Packungen Organ Sticknadeln
  • ein 20% -Rabatt-Gutschein

Stoffe Hemmers 30€ Gutschein

Stoffe und Nähzutaten können wir nicht genug haben – und deshalb habe ich in diesem Jahr einige Shop-Gutscheine zu verlosen. Zum Beispiel 30€ für Stoffe Hemmers. (Hier kaufe ich ja gern Kinderstoffe ein, die haben vor allem die schönen Lizenzstoffe…)

 

25€ Einkaufsgutschein von stoffe.de

Auch stoffe.de sponsert einen 25€ Einkaufsgutschein. Ich bin ja jedes Mal überwältigt von dem Angebot und kaufe hier gern und regelmäßig ein :).



25€ Einkaufsgutschein von Stoffkontor.eu

Auch www.stoffkontor.eu spendiert einen 25€ Einkaufsgutschein. Ich weiß, es ist hart sich zu entscheiden – aber ich hoffe doch, möglichst viele von euch glücklich zu machen!

stoffkontor gutschein

 

Mini-Dampfbügeleisen von stoffe.de

von stoffe.de habe ich neben dem Einkaufsgutschein noch dieses Mini-Bügeleisen der Marke Prym zur Verlosung erhalten. Mega praktisch und voll niedlich – das würde ich echt gern selbst behalten!

prym mini dampfbügeleisen

 

Buch: 1000 tolle T-Shirts

Dieses Buch aus der topp-kreativ.de-Reihe habe ich hier vor Kurzem vorgestellt, heute verlose ich es 1x.

1000 tolle T-Shirts nähen

 

Produkt-Sets vom nähkaufhaus.de

Das Nähkaufhaus ist meine erste Adresse, wenn ich Zutaten für das Nähen von Taschen kaufe – hier stimmen Qualität und Preis! Auch in diesem Jahr habe ich einige Sets zur Verlosung bekommen. Voilà: je 1x Endlos-Reißverschlüsse, Gurtbänder und Webbänder! Jedes Set verlose ich einzeln.

nähkaufhaus

 

ebooks

Meine lieben und geschätzten Kolleginnen haben sich nicht lumpen lassen und sponsern ebenfalls kräftig mit! Ich fühle mich sehr geehrt angesichts all der wunderbaren Näh-Frauen, die sich hier ein Stelldichein geben. Klickt euch mal durch die Shops der Mädels – da sind soooooooo geniale Schnittmuster und Anleitungen dabei.

2×1 ebook gibt es von LaLilly Herzileien. Lisa betreibt einen wunderschönen Nähblog und erstellt Schnittmuster für absolute Traumtaschen – schaut mal in ihrem Shop vorbei :).

Auch erbsenprinzessin Britta ist wieder dabei: Sie ist schon gaaaaanz lange dabei und hat eine Riesenauswahl an wunderbaren ebooks. Zuletzt durfte ich ja ihre Reithose probenähen (nur so als Geheimtipp).

erbsenprinzessin ebook

Julia vom Kreativlabor Berlin macht auch mit – vielen lieben Dank!! Sie ist eine der ganz Großen der Online-Nähwelt, und ich fühle mich sehr geehrt :).

kreativlabor berlin

Die liebe Eva mit dem Kreativ-Blog Kartoffeltiger rund um Nähen, Basteln und DIY ist meine  langjährigste Wegbegleiterin und eine meiner liebsten Kolleginnen! Auch sie spendiert wieder ein ebook nach Wahl – vielen lieben Dank!!

Noch eine langjährige Mitbloggerin und kreatives Mastermind der Plotterdateien ist Susen von Made by Frau S.. Ich freue mich sehr, dass auch sie wieder mitfeiert – in diesem Jahr übrigens gleich mit zwei Preisen: 1x zwei Plotterdateien und 1x zwei Bügelbilder (hier geht nur ein Versand nach Deutschland, bzw. die Differenz für den Versand ins Ausland müsstest du selbst bezahlen.)

Made by Frau S.

 

 

Puh, ich wüsste nicht, für welche zwei Preise ich mich entscheiden sollte! Ich drücke jetzt erst einmal allen Teilnehmerinnen (ich denk mal, es machen mehrheitlich Frauen mit) ganz feste die Daumen! Die Gewinnerinnen werde ich per Losverfahren am kommenden Sonntag auslosen und hier bekannt geben. Sie erhalten außerdem eine Email von mir (das kann Montag früh werden!).

Lieber Gruß und viel Glück!

Sonja

 

Gewinnerinnen

Das Los hat entschieden! Vielen Dank an alle, die mitgemacht haben! Ich hätte am liebsten jeder etwas geschickt. Ich versuche im nächsten Jahr noch mehr Preise zu organisieren, damit sich noch mehr freuen können :).

Ich nenne hier einmal die Gewinnerinnen – ihr habt bereits alle eine Email von mir :).

Sachpreise

Mini-Bügeleisen – Silvia
SULKY®-Paket – Marion K.
Nähkaufhaus – Reißverschlüsse – Marietta
Nähkaufhaus – Webbänder – Anna B.
Nähkaufhaus – Gurte – Susen
1000 tolle T-Shirts – Antje W.

Stoffgutscheine

Stoffe Hemmers: Barbara K.
Stoffe.de: Nicole
Stoffkontor: Christine D.

 

ebooks und Plotterdateien

erbsenprinzessin – Jessica W.
Made by Frau S. Plotterdatei – Caroline B.
Made by Frau S. Bügelbild – Marion Me.
Kreativlabor Berlin – Tamara L.
Mommymade – Anni antetanni
LaLilly Herzileien – Eva T.
Kartoffeltiger – Renate K.

 

Herzlichen Glückwunsch an alle!

 

 

Die Produkte für diese Verlosung wurden alle gesponsert. Ich erhalte keine Vergütung für dieses Gewinnspiel. Ich bedanke mich bei allen Sponsoren!

mehr reichweite für nähblogger

3 alternative Tipps für mehr Reichweite (für Nähblogger)

enthält Werbelinks, unbeauftrage Werbung

Nach der Sommerpause geht es natürlich auch mit den Nähblogger-Basics weiter. Es ist ewig her, dass ich was in dieser Reihe geschrieben habe. Immerhin haben die Nähblogger-Newsletter-Abonnentinnen neulich schon einmal diesen Text in etwas abgespeckter Form erhalten. Heute geht es um mehr Reichweite für Nähblogger oder allgemein Blogger, und zwar jenseits der üblichen Social-Media-Verdächtigen Facebook, Instagram, Pinterest. Zu diesen Netzwerken haben viele andere schon viel geschrieben, deshalb halte ich mich hier mal zurück. Aber es gibt noch weitere Möglichkeiten den eigenen Blog bekannt zu machen, die vielleicht gar nicht auf der Hand liegen, aber trotzdem gut sind. Deshalb stelle ich heute ein paar alternative Methoden vor, mit denen du deine Wunschleser findest.

 

Reichweite aufbauen als Blogger: Grundlagen

Keine Frage: Ohne Facebook, Pinterest und Instagram wird man weder von Lesern noch von potentiellen Kooperationspartnern gefunden. Die Profile auf den Plattformen aufzubauen kostet viel Zeit und Know-How. Ich wusste nichts darüber, bis ich selbst meine Profile erstellt und mich mit jeder Plattform intensiv auseinandergesetzt habe. Wenn du mit deinem Blog noch am Anfang stehst, kann ich dir an dieser Stelle raten: Mach einen Kanal nach dem anderen. Beschäftige dich mit den Eigenheiten jeder einzelnen Plattform! Neben rechtlichen Fragen gibts da sehr viel zu klären, z.B. wie man sich da präsentiert, welche Keywords wo platziert werden sollten, welche Bildformate benötigt werden usw. Und wenn du den Wunsch hast, dass ich zu einer Plattform mal konkret was schreibe, dann sag mir das in den Kommentaren!

Das ist alles sehr aufwändig und zahlt sich erst viel später aus, wenn der Blog etwas gewachsen ist. Das merke ich gerade bei meinem „kleinen“ Blog, den ich nebenbei aufbaue. Von Vorteil ist aber, wenn man etwas Erfahrung mitbringt und es gleich richtig macht statt ewig zu probieren und zu testen was funktioniert und was nicht. Das ist so wie mit dem zweiten Kind, da läuft alles schon viel besser.

Neben den genannten Kanälen gibt es noch weitere Möglichkeiten den eigenen Blog zu positionieren und Reichweite aufzubauen. Die sind nicht für alle Blogger interessant – es kommt auf deine Inhalte an. Wir wollen ja mit unseren Blogs Gleichgesinnte erreichen und inspirieren – da ist es gut sich genau dort zu präsentieren, wo Ideen gesucht werden!

Pinterest ist für kreative Blogger das A und O, das will ich nochmal kurz unterstreichen. Ich konzentriere mich immer mehr darauf und bin da sehr zufrieden: Ich kann meinen Blog z.B. im Sommer mal zwei Monate ruhen lassen, ohne dass die Seitenaufrufe nennenswert fallen. DAS macht für mich den Wert einer guten Social-Media-Außenstelle aus. Bei Facebook und Instagram muss ich andauernd posten und neue Inhalte generieren – Pinterest läuft von allein. Wie du Pinterest optimal für dich nutzt, erfährst du z.B. in den kostenlosen Kursen von Caroline Preuss, oder von Kaleidocom.

 

mehr recihweite bloggen

 

Reichweite jenseits von Social Media: Handmadekultur

Es geht noch viel einfacher als sich ein umfangreiches, gepflegtes Profil irgendwo aufzubauen und sich mit den rechtlichen Fragen zu beschäftigen, die das alles begleitet: Kennst du schon die Handmadekultur? Ich hatte hier auf dem Blog schon mal das Magazin vorgestellt. Schau dich mal auf dem Portal um, vielleicht passen die Inhalte zu deinen? Du kannst dort einen kostenlosen Account erstellen (ok, das ist etwas Arbeit…), und dann Anleitungen erstellen.

Zu dem Account gehört auf jeden Fall ein Profilbild: Nimm wegen des Wiedererkennungswertes dein Profilbild vom Blog oder dein Logo! Auch deinen Blog kannst du kurz vorstellen. Wer mit WordPress nicht vertraut ist, hat womöglich erst einmal Orientierungsschwierigkeiten – klick dich einfach mal durch! Und bei Fragen, einfach hier kommentieren :).

Ich habe mich schon zu Beginn meines Blogs dort angemeldet und alle Tutorials dort platziert. Und ich muss sagen, die Seite bringt mir ebenfalls konstanten Traffic. Nicht soviel wie Pinterest, aber dafür erreiche ich dort genau meine Zielgruppe, und die bleiben dann auch gern auf meiner Seite und stöbern auf dem Blog. Das ist gut für mein SEO.

Das Schöne ist: Die Handmadekultur hat eine feste, eigene Leserschaft, die gern stöbert und nach Inspiration sucht. Gefragt sind DIYs, Rezepte, Basteln, Tutorials. Guck dich doch einfach mal um, ob auch einer deiner Beiträge passen würde! Mit meinem kleinen Blog habe ich auch ein Eisrezept dort platziert.

Wie funktioniert das Handmadekultur-Portal?

Du musst auch nicht deinen kompletten Beitrag dort posten, sondern kannst auch einfach einen kurzen Teasertext mit Bild und Link zu deinem Blogbeitrag schreiben (sonst klickt sich ja auch niemand weiter zu dir durch). Hier siehst du, wie ich das mache, als Beispiel.

handmadekultur nähblogger

Eine Stunde lang steht jeder neue Beitrag auf der Startseite. Dann prüft die Redaktion den Beitrag und mit etwas Glück wird er als „hot“ eingestuft und bleibt weiter auf der Startseite! Das ist noch kein Sechser im Lotto, aber total gut fürs Selbstbewusstsein und gut für deinen  Traffic ;).

Ich nehme als Bild meist meine Pinterest-Bilder im Hochformat, weil die Startseite der Handmadekultur so ähnlich aufgebaut ist und weil ich die Bilder ja eh mache. Hochformat läuft besser als quer – mittlerweile surft die Mehrheit mobil, und daher kann ich nur immer wiederholen: Hochformat-Bilder werden auf dem Smartphone größer dargestellt.

Hier ein Screenshot, wie die Startseite aufgebaut ist:

handmadekultur

Monatlich wählt die Redaktion den „Blogstar“ – besonders erfolgreiche Beiträge schaffen es auch ins Print-Magazin, und das wär ja mal ein Ritterschlag, oder? Zum Blogstar hab ich es jetzt noch nicht gebracht, aber ich kann schon sagen, dass das Portal einiges an Traffic zu mir bringt – vor allem erreiche ich DIY-Begeisterte, also genau meine Zielgruppe!

 

Vermarkte deine kostenlosen Anleitungen

Das ist die Akquisitions-Übersicht „referral“ von August, wo ich eigentlich noch gar nicht viel gemacht habe. „referral“ bedeutet der Traffic, der mit Link auf meinen Blog verweist. Auf Platz 1 steht da die Schnittmuster-Datenbank. Die haben alle meine Freebooks bei sich verlinkt, und auch das ist wunderbar für konstante Seitenaufrufe. Die Leser von diesen Seiten bleiben auch meist ne Weile. Das ist wiederum super für mein Ranking – Google mag es, wenn Leute Zeit auf meinem Blog verbringen. Das signalisiert, dass meine Inhalte gut und ansprechend aufbereitet sind.

reichweite für nähblogger

Mit der Schnittmuster-Datenbank arbeite ich direkt zusammen: Wenn ich ein Freebook fertig habe, schicke ich denen den Link und Bilder per Email, und die vermarkten das an ihre Leser. Da das Portal eine große Reichweite und genau meine Zielgruppe hat, verschafft es mir ordentlich Traffic, ohne dass ich mich weiter selbst um die PR kümmern muss! Auch kostenlose Anleitungen sind dort gefragt, es muss kein Freebook sein.

Wenn du dann im nächsten Schritt gern deine Leserinnen auch zu Kunden machen willst, sollte dein Freebie richtig gut sein, damit sich die Leserinnen auch weiter auf deinem Blog umsehen und eventuell auch ein ebook kaufen oder sich wenigstens in den Newsletter eintragen. Dies mal als grobe Marketingstrategie ;).

Weitere Portale, die kostenlose Anleitungen zusammenstellen, sind noch Free Patterns oder natürlich die umfangreiche Linkparty vom Nähfrosch. Ich habe seit Beginn dieses Blogs die Erfahrung gemacht, dass kostenlose Anleitungen unglaublich viel Traffic ziehen. Auf und mit diesen Seiten gut vernetzt zu sein, bringt deinen Blog auf jeden Fall nach vorn! Probier es aus und berichte mir gern von deinen Erfahrungen!

 

Positioniere dich lokal mit dem Lokalportal

In der virtuellen Welt der Blogger bleibt das Naheliegende gern auf der Strecke, dabei ist es eigentlich logisch: Positioniere dich lokal! Natürlich ist das nicht für jeden Blogger interessant, und auch nicht für jeden Blogbeitrag. Ich selbst streue meine Beiträge über verschiedene Kanäle verschieden stark – je nachdem, wen ich erreichen will. Viele Blogger bloggen ganz bewusst auch komplett ortsunabhängig. Ich selbst habe durch eine lokale Positionierung auch vor Ort ein paar gute Kontakte erhalten – und darum geht es ja auch. Ein gutes Beispiel ist da mein neuer Blog „Padermama“, der den lokalen Bezug zu Paderborn bereits im Namen trägt. Das war eine sehr bewusste Entscheidung.

Vielleicht passt eine lokale Positionierung besonders gut, weil du deine genähten Sachen hin und wieder lokal auf dem Weihnachtsmarkt verkaufen willst? Jeder Marketingberater wird dir bestätigen, dass die Leute am liebsten von „bekannten Gesichtern“ kaufen. Also stell dich lokal deinen Kunden vor! Auch die Nachbarschaft näht ja vielleicht, Stoffläden vor Ort suchen vielleicht mal jemand, der einen Workshop abhält? Wie können sie dich finden? Eventuell gibst du wie ich VHS-Kurse?

In all diesen Fällen empfiehlt sich eine lokale Positionierung. Außerdem stelle ich immer wieder fest, dass man mit potentiellen Kooperationspartnern viel schneller ins Gespräch kommt, wenn man in derselben Stadt wohnt oder die Möglichkeit besteht sich persönlich zu treffen. Und in solchen Gesprächen ergeben sich häufig weitere Ideen und Kontakte. Um ehrlich zu sein, war dies ein starker Motor in meiner Entscheidung einen lokal beheimateten Mamablog zu gründen, der irgendwann völlig unabhängig vom Crafting Café sein soll. Hier in Paderborn gibt es einige Netzwerke von Freiberuflern, Selbstständigen und Kreativen – mit einem lokalen Bezug schaffe ich es viel leichter da reinzukommen und eventuell spannende Kooperationen auf die Beine zu stellen. Für „Padermama“ habe ich so z.B. eine sehr interessante Gastbloggerin gewinnen können; der Beitrag wird demnächst erscheinen, und ich freue mich sehr darauf!

Bevor es aber mit dem Selbst-Marketing und dem Vertrieb deiner Kurse oder genähter Werke losgeht, musst du dich lokal positionieren. Ich mache das seit einiger Zeit mit dem Lokalportal. Du kannst dort kostenlos ein persönliches Profil und auch ein oder mehrere Seitenprofile anlegen. Die Software ist nicht sonderlich schwer zu bedienen – du wirst da durchgeführt und musst einmal alles eintragen – Profilname = Blogname, URL, Profilbild, bzw. Logo usw.

Bei uns ist die Lokalpresse sehr stark dort vertreten, als Paderborn-Bloggerin stehe ich da fast allein. Du kannst dort deine Texte und Bilder hochladen – entweder komplett oder als Teasertext mit Link zu deinem Blog. Von Crafting Café verlinke ich dort vor allem meine Anleitungen, von Padermama natürlich lokale Ausflüge, Buchbesprechungen und Rezepte. Einmal wurde einer meiner Texte sogar schon im Newsletter des Lokalportals aufgenommen – das hat mich natürlich total gefreut! Zum einen ist das schon ein Ritterschlag, wenn „richtige Journalisten“ (die arbeiten wie gesagt eng mit der Lokalzeitung zusammen) einen Blogtext auf diese Weise adeln, zum anderen erreiche ich so natürlich einen viel größeren Leserkreis. Im besten Fall bleiben Leser bei mir hängen, abonnieren mich auf Facebook oder den Newsletter… und werden vielleicht sogar Kunden.

Das Lokalportal ist ja auch bei Facebook vertreten und teilt dort Beiträge – mit meinen Padermama-Beiträgen war ich da auch schon dabei und habe so natürlich viel mehr Menschen erreicht als aus eigener Kraft möglich gewesen wäre.

 

Fazit

Ich komme zum Ende des heutigen Beitrags – ich hoffe, ich konnte dir weiterhelfen?

Einen Zahn möchte ich zum Schluss noch ziehen: Die Sache mit der schnell erreichten, großen Reichweite. Immer wieder begegnen mir Blogger, die innerhalb kurzer Zeit eine große Reichweite aufbauen (oder das von sich behaupten). Meist wollen sie die ultimative Marketing-Strategie dazu verkaufen.

Die gibt es aber nicht. Jedenfalls nicht so, dass du sie für jede Nische ohne weiteres implementieren kannst.

Und selbst wenn jemand innerhalb kurzer Zeit eine große Reichweite erlangt, steckt da sehr sehr sehr viel Arbeit dahinter. Mindestens soviel, wie kontinuierliches Bloggen.

Bei der Reichweite kommt es immer darauf an, wen und was du erreichen willst. Dafür habe ich dir heute drei alternative Plattformen/Wege vorgestellt. Wie du sie nutzt, welche Inhalte du dort einstellst, oder was du darüber verkaufen willst, bleibt allein dir überlassen. Keiner der Wege wird dir über Nacht hunderte oder tausende von Seitenaufrufen bescheren (oder vielleicht ja doch?), aber je nachdem, was du erreichen willst, könnten sie dir helfen deine Wunschleserinnen zu finden.

Einen allerallerletzten Tipp zum Thema Reichweite habe ich noch, nämlich das folgende Buch, geschrieben von Julia alias Kreativlaborberlin, deren Dienste ich ja vor Kurzem im Rahmen eines Blog-Coachings in Anspruch genommen habe. Dieses ebook „Blog Traffic Booster“* war auch ein Teil davon, und ich empfehle es sehr gern. Sie erläutert darin SEO-Grundlagen sehr verständlich und schreibt eben aus der eigenen Erfahrung als leidenschaftliche Näh- und DIY-Bloggerin heraus.

Ich wünsche dir viel Erfolg mit deinem Blog! Lass mich gern wissen, ob du etwas mit den Tipps anfangen kannst, oder wenn du Schwierigkeiten mit irgendwas hast. Und wenn du noch mehr über das Bloggen wissen willst, abonniere doch einfach meinen Newsletter (Nähblogger anhaken).

Lieber Gruß,
Sonja

 

*Partnerlink: Mit dem Kauf über einen Partnerlink erhalte ich eine kleine Provision ohne Mehrkosten für dich. Mehr dazu erfährst du auf meiner Transparenz-Seite. Danke für deine Unterstützung!

Nähtisch Upcycling

Freutag mit Nähtisch-Upcycling

enthält Werbelinks*

Ich melde mich aus der Sommerpause zurück und bringe gleich mal ein schönes Nähtisch Upcycling mit. Außerdem erzähle ich ein bisschen aus dem Nähkästchen: Von Blogkrise, von neuen und alten Plänen, von hinter den Kulissen und der ein oder anderen Neuerung. Aber eins nach dem anderen!

 

Halbzeit: Von Blogkrisen, Plänen, die nicht immer aufgehen und Tarotkarten

Ich hab es vor den Ferien schonmal erwähnt, glaube ich. Dass mir die Lust am Bloggen irgendwie abhanden gekommen war. Nun bin ich wieder da, und irgendwie zeigt das ja, dass sie nicht komplett weg ist. Dass es weitergehen wird – das ist die gute Nachricht! Natürlich, ich blogge aus einer Leidenschaft und Schreib- und Foto- und Nählust heraus. Und obwohl ich mit mir und der DSGVO eigentlich ganz zufrieden war, war dann irgendwann einfach die Luft raus.

Wozu das alles?

Das Internet ist voll mit wunderbaren Blogs, Bildern, Texten, Ideen… Hat die Welt ausgerechnet auf meine Bilder, Texte und Ideen gewartet? Auf meine Nähideen und Schnittmuster?

[Aber es hat mich doch sehr gefreut, dass dank Pinterest weiterhin viele Leute hier zu Besuch kamen, sich haben inspirieren lassen und meinen Newsletter abonniert haben. Danke!]

Ich habe diesen Blog eine Weile bewusst vergessen. Direkt vor den Ferien habe ich ein Blog-Coaching mit Julia von Kreativlabor Berlin mitgemacht, was super war! Es hat mich sehr bestärkt einiges anders zu machen. Nicht, weil ich irgendwie „mehr Erfolg“ oder „mehr“ von irgendwas erreichen will, sondern weil ich im Alltag gemerkt habe, wie sehr mich die Blog-Arbeit auffrisst. Und wie wenig Zeit für Kinder, für Haushalt und für mich bleiben. Denn ich bin ja auch noch da, und wenn Bloggen zur Pflicht wird, weil einem sonst das schöne SEO-Ranking kapputt geht, dann ist irgendwas gar nicht gut.

Das Schnittmuster „Pippa“ hatte Kraft gefordert. In den letzten Probenähen habe ich festgestellt, wieviel Zeit die erfordern. Es macht mir ja sehr viel Spaß, nicht falsch verstehen! Aber Zeit ist bei mir Mangelware, und Probenähen fressen eine Menge Zeit. Und in dieser Zeit komme ich zu nichts anderem – weshalb ich mich bei kommenden Projekten (ja, es wird welche geben) einfach im Vorfeld noch besser vorbereiten werde, damit mir am Ende nicht die Luft ausgeht. Oder damit mich eine Woche mit kranken Kindern hier nicht völlig raushaut.

nähtisch gestell upcycling

Zum ersten Mal seit langer Zeit habe ich mir mal wieder die Tarot-Karten gelegt. Ich habe keine Ahnung, ob du dich damit auskennst oder dafür zugänglich bist – ist auch egal! Das Blog-Coaching, das Ende meiner letzten Elternzeit… bei mir stehen die Zeichen auf einen Wendepunkt (ich war auch beim Friseur *lach*). Also Tarot-Karten. Viel Yoga. Om. Neulich sogar eine ganz besondere Begegnung. Du merkst vielleicht, dass ich gerade wirklich in einer kleinen Sinnkrise stecke, die sich natürlich auch durch weitere Bereiche zieht. Mein Mann meinte, der Blog sei „das Problem“. Ich sei so unentspannt damit. Aber das stimmte nicht: Hier fällt es nur als erstes auf, weil dieser (und der neue, komm ich gleich zu) Blog mein Baby ist.

Aber zurück zum Tarot: Die Karte, die ich für die aktuelle „Krise“ gezogen habe, war „Der Gehängte“. Und jetzt nicht erschrecken: Der hat absolut nichts mit dem Tod zu tun! Tarotkarten sprechen symbolisch zu uns, und ihre Sprache ist direkt und ehrlich. Der „Gehängte“ besagt, dass man in einer Phase der Passivität steckt und eine abwartende Haltung einnimmt/einnehmen sollte. In Zusammenhang mit den anderen Karten bedeutete er mir: Abwarten (und nähen)!

Also habe ich genau das getan. Habe mir nichts mehr vorgenommen, sondern gewartet. Bücher gelesen. Mein Manuskript hervorgekramt (ja, ich schreibe ja auch „kreativ“). Genäht. Gewerkelt. Urlaub gemacht. Und natürlich mein Nähtisch-Upcycling. Das kommt jetzt ;).

 

nähtisch upcycling

 

Nähtisch Upcycling als Krisentherapie

Ganz „nebenbei“ haben wir unseren Anbau fertiggestellt, und für unsere neue Fensterfront (unser Esszimmer ist jetzt fast ein Wintergarten) wünschte ich mir eine schöne Blumenbank. Nichts, was man kaufen kann. Ich hatte schon vor einiger Zeit auf Pinterest mal nach Nähtisch-Upcyclings gestöbert und war nun entschlossen aus einem antiken Nähtisch (bzw. dem Gestell) einen Blumentischchen zu bauen. Auf dem Online-Second-Hand-Markt wurde ich sehr bald fündig – ich fand ein Gestell mit Holztischplatte, ohne Nähmaschine. Die brauchte ich zu meinem Zweck auch nicht. Rund 70€ habe ich dafür bezahlt, und wahrscheinlich hätte ich den Preis noch etwas herunterhandeln können. Hab ich aber nicht.

Die Holzplatte sah nach nichts aus (dummerweise hab ich davon gar kein Foto), also habe ich sie zunächst abgeschliffen und dann lackiert – ganz so, wie ich das schon bei meinem Schraubglas-Regal oder meinem Holzregal oder meinem DIY-Nähtisch gemacht habe.

nähtisch upcycling

Das Prozedere ist immer gleich:

1. Schleifen mit der Schleifmaschine* (diese Anschaffung hat sich echt sooo gelohnt!),

2. mit Bondex Vintage Weiß* lackieren,

3. nochmal von Hand mit Schleifpapier abschleifen und

4. dann mit Bondex Wachs grau* wachsen.

 

Fertig ist meine Nähtisch-Blumenbank im shabby-vintage-Look. Die Unebenheiten der Oberfläche sind gewollt – die entstehen beim erneuten Abschleifen und verraten, wie die Platte vorher ausgesehen hat. Durch das Wachs wird die Oberfläche übrigens wunderbar weich und glatt. Und der Laptop macht sich da auch ganz gut:

nähtisch upcycling

 

Bloglife – die Änderungen

Nun, Projekte wie dieses zeigen mir immer wieder, wie sehr ich das Bloggen, Fotografieren und Werkeln liebe. Und wie sehr ich es im Sommer nun doch vermisst habe. Ich bin ein kreativer Mensch und ich will gar nicht darauf verzichten meine Sicht auf die Ding und die Welt ins Internet zu schreiben! Aber es wird ein frischer Wind hier durchpusten, denn einiges war eingefahren, und ich war zu Recht mit einigen Dingen unglücklich.

Deshalb habe ich den Blog Padermama gegründet – für alle „Mama“-Themen. Die sind von jetzt an dort zu finden. Und einiges mehr! Hier will ich mich künftig voll auf Nähen und DIY konzentrieren. Mit dieser Entscheidung bin ich sehr glücklich, denn auch „Padermama“ entwickelt bereits ein eigenes Gesicht, das mir sehr gut gefällt.

Für diesen Blog habe ich in der Sommerpause natürlich viele Beiträge vorbereitet, und ich freue mich sie demnächst zu zeigen! Überhaupt freue ich mich darüber mich hier voll und ganz aufs „Crafting“ konzentrieren zu können. Ohne den Zweitblog würde mir was fehlen, aber so kann ich alle anderen Themen dort unterbringen und betreibe nun also doch einen, bzw. zwei „Nischenblogs“. Das fordern alle Blog-Gurus ja immer, und ich habe mich immer geweigert. Aber irgendwann hab ich festgestellt, dass ich so nun doch mehr Möglichkeiten habe, zumal ich einfach an so vielen Dingen interessiert bin. Ich überlege ja schon einen dritten Blog zu starten!

Nun denn – ich will jetzt erstmal schauen, wie es mit zwei Blogs läuft, bevor ich weitere Projekte beginne.

nähtisch upcycling

 

Damit gebe ich nun ab zum Freutag und freue mich auf den Herbst!

Lieber Gruß,

Sonja

 

 

 

*Werbelinks: Wenn du über einen Werbelink etwas einkaufst, erhalte ich eine kleine Provision. Dir entstehen keine Mehrkosten! Du unterstützt auf diese Weise meine Arbeit und sorgst mit dafür, dass ich die laufenden Kosten dieses Blogs decken und neue kostenlose Inhalte zur Verfügung stellen kann. Danke!

 

 

crafting linktipps juni 2018

Crafting Linktipps Juni 2018

Es ist spät geworden, und ich bin sehr spät dran mit den Crafting Linktipps. Die Wahrheit ist: Ich habe gerade sowas ähnliches wie eine Blog-Krise. Ok, ich habe eine Blog-Krise. Und gerade läuft noch das Probenähen – das und „nebenbei“ die Kinder und der Anbau… irgendwie klappts im Sommer einfach nicht so, wie ich das gern hätte. Naja, ich werde mich auch wieder berappeln – z.B. habe ich gerade ein „Blog-Coaching“ mitgemacht, das mir eine Menge Probleme aufgezeigt hat. Nichts, was ich nicht vorher schon irgendwie geahnt hätte, aber einiges, was mir nicht mehr gefallen hat, wird nun doch etwas klarer. Um einen neuen Fokus zu finden, wird es etwas dauern – insofern begebe ich mich mit dieser Ausgabe der Crafting Linktipps auch schon fast in die Sommerpause.

 

Hinter den Kulissen: Aktuelle Projekte

Nein, keine Sorgen machen: Ich werde weiter bloggen! Und wie! Aber mir gefällt gerade einiges nicht mehr an diesem Blog, und um die Dinge wieder gerade zu rücken, werde ich die Sommerpause nutzen. Das Blog-Coaching, das ich übrigens mit Julia von Kreativlabor Berlin gemacht habe (DANKE!), hat mir unheimlich geholfen einige Dinge nicht nur zu sehen, sondern sie auch anzupacken. Außerdem war es eine sehr nette Emailunterhaltung mit unglaublich viel Input – wenn ihr gern mehr darüber wissen wollt, lasst es mich in den Kommentaren wissen, dann schreib ich nochmal was dazu :).

Komischerweise kommen im Moment so viele Dinge in der Online-Bloggerwelt zusammen – darum gehts auch bei den Links, die ich zusammengestellt habe. Und vor Kurzem hat auch noch der Pinterest-Dienst „BoardBooster“ angekündigt zu schließen – womit auch ich betroffen bin, denn ich habe dieses Tool verwendet.

Ich habe nun wegen zu heißem Wetter und akuter Überforderung meine Online-Aktivitäten auf das Nötigste beschränkt und werde auch bis zur Sommerpause nicht mehr viel Energie aufwenden um hier noch viel zu schreiben. Ich schaffe es gerade einfach nicht mehr. Mein neues Schnittmuster wird sehr bald erscheinen und braucht jetzt in der Endphase meine ganze Energie.

Ein paar Bilder habe ich schon. Das Probenähteam hat sich auch überschlagen und haufenweise Pantys genäht – gerade arbeite ich am Lookbook und überarbeite die Nähanleitung.

In den Startlöchern stehen außerdem zwei Shirts (1x Mädchen, 1x Junge), und es wird auch eine Damenversion von „Pippa“ folgen. Über meinen Newsletter werde ich demnächst wieder Probenäherinnen suchen.

 

Mein neuer Blog: Padermama.de

Bevor ich nun zu den Linktipps komme, möchte ich noch einen Hinweis in eigener Sache mitschicken: Ich sprach ja bereits von meiner Blog-Krise und meiner Unzufriedenheit in einigen Dingen hier. Eins habe ich inzwischen umgesetzt: Seit einem Monat ist nun mein neuer Mama-Blog „Padermama“ gestartet. Dort werden von jetzt an alle Mama-Themen erscheinen – Kinderbuchvorstellungen, Urlaubsberichte und vieles mehr! Ich würde mich sehr freuen, wenn du auch mal dort vorbeiguckst. Der Blog ist bisher auch auf Instagram und Pinterest, sowie Bloglovin vertreten. Eine eigene Facebook-Seite soll er wahrscheinlich schon bekommen, aber nicht vor unserem Urlaub Ende Juli.

Hier im „Crafting Café“ soll der Schwerpunkt wieder Nähen und DIY sein – ich bin damit also allen Blog-Experten gefolgt und konzentriere mich auf eine Nische.

 

Crafting Linktipps

Jetzt aber Crafting Linktipps! Diesen Monat hab ich nicht viel, denn ich war zu sehr mit einigen Dingen beschäftigt. Solltest du auf der Suche nach Näh-Ideen sein, empfehle ich zuerst ganz dringend mein Pinterest-Profil, wo ich eigentlich alles sammle und wo ich gaaanz viele Inspirationen bereit halte.

Nichtsdestotrotz habe ich aus dem Näh-versum zwei schöne Texte gefunden, die ich für lesenswert halte:

Julia von Kreativlabor Berlin macht sich Gedanken über das nachhaltige Nähen – ein langer, sehr interessanter Text.

Anna von Petersilie & Co. erzählt von ihrem Stoffmarkteinkauf in China – fand ich einfach spannend zu lesen. China ist für mich so weit weg, dass ich es mir gar nicht vorstellen kann. Es reizt mich auch ehrlich nicht so als Reiseland – obwohl… ein bisschen neugierig bin ich ja schon ;).

Eine Neuigkeit habe ich noch – brandaktuell – aus dem wirtschaftlichen Teil der DIY- und Nähwelt: Dawanda hört auf!! Ich hatte schon einmal was verlinkt, dass sie Mitarbeiter entlassen haben und es gar nicht so gut um Dawanda steht. Das Aus kam für mich jetzt aus heiterem Himmel, und ich finds schade.

 

Meine letzten beiden Linktipps beschäftigen sich mit dem Thema „Werbekennzeichnung“ im Internet. Sinn und Unsinn! Du hast vielleicht auch einen Blog, eine Facebook-Seite oder Instagram? Dann bist du vielleicht schon über das Thema gestolpert. Neuerdings ist irgendwie alles Werbung. Für uns Bloggerinnen wird es nicht einfacher – darauf habe ich eben angespielt, und vielleicht führten diese ganzen Einschläge nun zu meiner aktuellen Blog-Krise :(.

Der erste Text beschäftigt sich mit dem „Vreni Frost“-Urteil: „Ich habe das Vreni Frost Urteil gelesen. Das müsst ihr jetzt dazu wissen.“

Der zweite Text reagiert auf dieses Urteil. Geschrieben von der Kollegin LaLilly Herzilein, und sehr treffend formuliert: „Werbekennzeichnung Ad Absurdum“

Ich selbst habe mich aufgrund dieses Urteils und den aktuellen rechtlichen Themen rund ums Bloggen zu einer Transparenz-Seite entschlossen, auf der ich ebenfalls auf die Werbekennzeichnung hier auf dem Blog eingehe und zeige, wie dieser Blog Geld verdient.

 

Damit komme ich zum Ende der Crafting Linktipps. Von nun an werde ich mich mehr der Fertigstellung des ebooks widmen, sowie „Padermama.de“ – da gibts auch sehr bald was zu gewinnen ;).

 

Bis demnächst,

Sonja