Auf dieser Seite möchte ich Dir als Leserin einen Überblick darüber geben, wie sich dieser Blog finanziert und wie ich Werbung kennzeichne. Als Bloggerin bin ich nicht mehr nur Privatperson, und wenn ich Produkte empfehle oder teste, „bürge“ ich sozusagen für die Qualität eines Produkts. Daher ist es mir ein persönliches Anliegen für dich als Leserin transparent zu sein. Tatsächlich bin ich selbst nicht selten argwöhnisch, wenn es um Werbung geht. Werbung und Marketing haben in den Unternehmen oft die dicksten Budgets und den schlechtesten Ruf. Um dem ein wenig entgegen zu wirken, gibt es nun diese Seite. Sämtliche Angaben mache ich freiwillig und ohne gesetzliche Verpflichtung.

 

Dieser Blog ist werbefinanziert – wie jetzt?

Ich weise an vielen Stellen darauf hin, und ich habe in der Vergangenheit auch lieber einmal öfter als Werbung gekennzeichnet als zu wenig. Schleichwerbung ist nämlich gesetzlich verboten, und ich bin sehr sensibel im Umgang mit diesen Gesetzen.

Aber jetzt mal Butter bei die Fische: Wie verdient dieser Blog eigentlich Geld?

Ich habe hier ein kleines Diagramm erstellt, dass meine Einnahmen in % zeigt. Ich habe keine €-Beträge reingeschrieben, so nackig will ich mich hier nicht machen. Ich kann aber sagen, dass meine Einnahmen insgesamt überschaubar sind und in den ersten beiden Jahren (2016 und 2017) zwar mit positiver Tendenz verliefen, aber insgesamt durch viele Anschaffungen ein Nullsummenspiel waren. Im ersten Jahr stand da ein Minus vor einer vierstelligen Zahl!

Die Grafik zeigt die Anteile des aktuellen Jahres (bis Mai 2018). Hinter den Zahlen und Farben verbergen sich folgende Einkommensquellen:

1 = Verkauf ebooks, 30%
2 = VHS Kurse, 0% (die mache ich erst im zweiten Halbjahr)
3 = Google AdSense, 5% (das sind Werbeanzeigen, mit denen ich per Klick verdiene)
4 = affiliate Werbung 0% (also Werbelinks zu Partnershops, z.T. Werbebanner – da liege ich bislang unter der Auszahlungsgrenze, und das taucht dann in meiner Finanztabelle noch nicht auf)
5 – 7 = Kooperationen über Blog-Agenturen, 10% (in der Regel sind das „Sponsored Posts“)
8 = Bannerwerbung 8% (das sind bezahlte Banner, die eine Firma für einen variablen Zeitraum auf dem Blog buchen kann. Auch mindestens 1 Newsletter ist bei einer Bannerkampagne dabei)
9 = „Eigene“ Blogkooperationen 42% (hier habe ich selbst direkt mit dem Kooperationspartner eine Kampagne entwickelt, ohne Agentur)
10 = Gegenwert der erhaltenen, kostenfreien Testprodukte, 5% (z.B. die meisten Buchrezensionen oder Material)

Diesen Einnahmen stehen natürlich Ausgaben gegenüber. Neben Stoffen und Nähzubehör, das ich dankenswerter Weise inzwischen komplett mit den Einnahmen abdecken kann (wenn man von meinen Schulden an die Haushaltskasse absieht), habe ich Kosten für:

– Büromaterial
– Internet
– kostenpflichtige Plugins und Theme-Erweiterungen
– IT-Support (für das Forum und den Blog)
– Hosting
– Tools wie Boardbooster, Wisestamps..
– Fortbildung (Online-Kurse, Bücher)
– Foto-Equipment
– Steuerberater

… und in der Vergangenheit noch Handwerkskammer, Verpackungsverordnung usw. Da ich keine genähten Sachen mehr verkaufe, fällt das weg! Auch Krankenkasse muss ich noch nicht selbst bezahlen, dazu verdiene ich noch zu wenig!

 

Kennzeichnung von Werbung

Nachdem du nun eine etwas genauere Vorstellung über meine Einnahmequellen hast, erkläre ich nun, wie ich Beiträge als Werbung kennzeichne.

Wann immer ich ein Produkt kostenlos erhalten habe, schreibe ich direkt im Titel {Anzeige} als erstes. Unter dem Beitrag schreibe ich dazu, was genau ich erhalten habe. Wenn ein Beitrag bezahlt wurde, schreibe ich „Sponsored Post“.

Mittlerweile haben sehr viele meiner Artikel Werbelinks/affiliate Links. Ich informiere über jedem betreffenden Blogbeitrag oben rechts in kursiv darüber, in dem ich schreibe: „enthält Werbelinks, mit * gekennzeichnet“. Neuerdings schreibe ich hinter die konkreten Links „(Werbelink)“, und unter jedem Beitrag steht noch eine kurze Erklärung, die ich hier gern wiederhole: Beim Einkauf über den Link erhalte ich eine kleine prozentuale Provision auf den Warenwert. Es entstehen dem Einkäufer keine Mehrkosten.

In den sozialen Netzwerken kennzeichne ich Werbung über Tools, z.B. bei Facebook als „Branded Content“, und ich schreibe auch immer „Werbung“ mit dazu. Auf Instagram schreibe ich als erstes im Text „Werbung“ und nutze als ersten Hashtag #werbung, auf Pinterest verfahre ich ebenso.

Das ist eigentlich schon alles!

Aufgrund der aktuellen Rechtslage und jüngsten Urteile werde ich weiter so verfahren und künftig noch mehr kennzeichnen, auch wenn ich Produkte selbst gekauft habe.

 

 

Bin ich käuflich?

Nein. Ich stelle die Werbefläche auf meinem Blog zur Verfügung, aber meine Meinung ist nicht käuflich. Wie ich eingangs schrieb: Ich bürge in gewisser Weise für die Qualität der Produkte, und ich kann es mir gar nicht leisten unehrlich oder nicht authentisch zu sein.

Überwiegend fallen meine Beurteilungen positiv aus – nun ja, das muss kein Indiz für Käuflichkeit sein, denn ich suche mir ja die Kampagnen, Leseexemplare oder Material aus, das ich testen will! Und natürlich fällt meine Wahl auf Produkte, die mir grundsätzlich gefallen, die thematisch passen und von denen ich denke, dass sie auch dir gefallen! Das gilt auch für Kampagnen, die über Agenturen vermittelt werden: Auch hier bewerbe ich mich auf passende Kampagnen und reiche einen kurzen Vorschlag ein, wie ich das Produkt hier inszenieren will. Auf die meisten Kampagnen bewerbe ich mich aber gar nicht, weil die gar nicht passen!

 

 

Wenn du jetzt noch offene Fragen hast, frag einfach per Email an info@crafting-cafe.de