Schlagwort: Möbel

diy schneidetisch

{Tutorial} Schneidetisch selber bauen – IKEA Hack

~ enthält Werbelinks (mit * gekennzeichnet), mehr Info unten ~

 Dieser Beitrag wartet jetzt schon ewig auf seine Veröffentlichung! Wie die Stammleserinnen unter euch wissen, habe ich seit vorletztem Jahr ein ganz wunderbares, eigenes Nähzimmer im Keller. Ich bin ja auch mit Nähen auf dem Küchentisch angefangen, bis ich hier nun endlich meinen Traum eines eigenen Nähzimmers endlich verwirklichen konnte! Ich werde es euch auch noch etwas näher vorstellen. Heute zeige ich euch aber erst einmal meinen Schneidetisch – mein liebstes Möbelstück in diesem Raum! Stefan hat den Tisch netterweise für mich gebaut. Das war gar nicht so schwer und ist vielleicht für die ein oder andere auch eine Option, wenn man den Schneidetisch selber bauen will?

 

Mein Nähzimmer

Für mein Nähzimmer habe ich ja (in Zusammenarbeit mit Stefan) schon so einiges gewerkelt. Zum Beispiel habe ich ein altes Regal upgecycelt, oder dieses Regal mit Schraubgläsern gebaut und auch meinen Nähtisch aus einer ausrangierten Holztür selbst gebaut. Auch das Nähzimmer selbst war ein richtiges Projekt: Dazu haben wir nämlich einen Kellerraum ausgebaut. So richtig mit Fenster und Wärmedämmung! Das fertige Zimmer von innen und außen zeige ich euch demnächst auch noch. Die Blogbeiträge stehen bei mir gerade Schlange…

Wenn Du dich übrigens auch ganz allgemein für das Thema Nähzimmer interessierst, lade ich dich gern auf meine Pinterest-Wand „Nähzimmer“ ein. Hier sammle ich Einrichtungsideen, Sprüche, DIY und Nähinspirationen rund ums Nähzimmer!

 

Schneidetisch selber bauen

Der Schneidetisch ist glaub ich das wichtigste Möbelstück im Nähzimmer. Wie hab ich mich immer geärgert, wenn der Platz auf dem Nähtisch nicht zum Schneiden reichte! Wie oft habe ich auf Knien auf dem Boden zugeschnitten – gerade bei großen Projekten und flutschigen Stoffen ist das echt doof! Also war von Anfang an klar: Ein vernünftiger Schneidetisch muss her!

Wie haben zum Eigenbau zwei alte Expedit-Regale von Ikea verwendet. Heute heißen die übrigens Kallax!* Wir hatten noch zwei 2×4-Regale, die wir an der langen Seite nebeneinander gestellt und kurzerhand eine einfache Kiefer-Tischplatte (bitte selber nachmesssen!) aus dem Baumarkt draufgeschraubt haben.

Schneidetisch selber bauen

Unten hat Stefan das Ganze mit Querstreben stabilisiert – hier kamen Restholzstücke zum Einsatz. Auf dem Bild sieht man hoffentlich auch, dass zwischen den beiden Regalen ein kleiner Spalt frei geblieben ist?

Weil der Tisch beweglich sein sollte, hat er sehr stabile Rollen mit Feststellfunktion bekommen! Die gibts auch im Baumarkt – einfach mal gucken und unbedingt auf die Gewichtsklasse achten! Das gute Stück ist nämlich höllisch schwer – mit ein Grund, warum ich das nicht allein zusammengebaut habe!

Schneidetisch selber bauen

Tipp: Achte bei der Bauplanung auf die spätere Gesamthöhe! Mein Schneidetisch hat für mich eine optimale Steh-Höhe – ich muss mich also nicht bücken, wenn ich zuschneide, sondern ich stehe ganz bequem gerade und kann gut arbeiten.

Hier ist das gute Stück einmal ganz nackig im noch nicht bezogenen Nähzimmer (oh Gott, die Bilder sind echt uralt!):

Hier sind schon die ersten Boxen und Körbe drin. Und man sieht auch, dass die Expedit-Regale ihre schönste Zeit hinter sich haben. Nun, mir macht das rein gar nichts aus. Ich liebe meinen Schneidetisch! Ich habe nun auf beiden Seiten insgesamt 8 Fächer, in denen Stoffe und Zubehör lagern (und momentan stapelt sich auch oben diverses).

Schneidetisch selber bauen

 

Kosten und Spartipps

Also wenn man nicht gerade die Regale neu kauft (die kosten neu 59,- pro Stück), und auch sonst keine Körbe mehr für die Fächer braucht, hat man lediglich Kosten für die Rollen (wenn man die denn haben will) und für die Tischplatte. Auch die könnte man noch irgendwoher nehmen, z.B. eine alte Tür, oder eine alte Arbeitsplatte (mal im Bekanntenkreis fragen, wer gerade seine alte Küche entsorgt!), oder einen alten Esstisch.

Die Rollen kosteten glaub ich so um die 30,- (ich weiß es nicht mehr genau), und die Tischplatte haben wir glaub ich so für 60-70,- gekauft. Da hatten wir uns gewundert, dass es die nicht günstiger gab. Die Maße waren ja einigermaßen vorgegeben durch die Regale, da war nicht viel Spielraum.

 

Damit gebe ich nun ab zu Creadienstag, HoT, DienstagsDinge. Was mich von dir noch interessieren würde: Wie schneidest du zu? Hast du dir auch selbst einen Schneidetisch gebaut?

Lieber Gruß,

Sonja

schneidetisch selber bauen

 

*affiliate link: Beim Einkauf über den mit * gekennzeichneten Link erhalte ich eine Provision, ohne dass Dir Mehrkosten entstehen. Meine Empfehlungen wähle ich sehr sorgfältig aus und stecke sehr viel Zeit und Arbeit in jeden meiner Beiträge. Über Provisionen und Werbung finanziere ich die laufenden Kosten dieses Blogs und kann auch zukünftig hochwertige Inhalte kostenlos zur Verfügung stellen. Vielen Dank!

Nähzimmer Teil 3: Nähtisch selber bauen

Diesen Post schiebe ich nun schon seit einem halben Jahr vor mir her. Soviel zum Thema Zeitmanagement. Nun ja, manche Dinge brauchen einfach Zeit, und heute ist die Zeit gekommen euch mal wieder einen Einblick in mein kleines Nähreich zu geben! Ich stelle euch heute meinen selbst gebauten Nähtisch in Vintage-Optik vor, der zugleich ein kostengünstiges Upcycling ist. Vielleicht möchtest Du ja auch deinen Nähtisch selber bauen?

Mein Nähzimmer

Ich habe ja ein eigenes Nähzimmer bekommen, mein kleines Reich und Heiligtum! Hier hatte ich über den Kellerausbau berichtet – wie aus einem Abstellkeller mein Nähreich wurde! Mein DIY-Regal als Webband-Aufbewahrung hatte ich auch schon einmal vorgestellt. Heute ist nun mein selbst gebauter Upcycling-Nähtisch dran!

Wie ich auf diese Upcycling-Idee kam…

Wie ich bereits an der ein oder anderen Stelle erwähnt habe, haben wir im vergangenen Jahr das Haus meiner Mutter gekauft (über die Schwierigkeiten der Immobiliensuche als normalverdienende Familie plane ich auch noch einen eigenen Bericht…). Das Haus ist aus dem Jahr 1970.

Damit wir als sechsköpfige Familie darin Platz (und es schön!) haben, haben wir diverse Maßnahmen geplant, die auch schon begonnen haben, z.B. haben wir zwei Kinderzimmer komplett renoviert und uns auch ein sehr schönes neues Badezimmer eingerichtet. Weitere Projekte werden ein Anbau, eine neue Küche und ein neues Schlafzimmer… ich werde mich blogtechnisch also in der zweiten Jahreshälfte mehr mit „Living“ beschäftigen. Müssen.

In dem Rahmen der bisherigen Renovierungsarbeiten haben wir die 70er-Jahre Türen durch neue ersetzt. Und da setzt auch mein DIY-Nähtisch an, der ist nämlich ein Upcycling!

Upcycling aus alter Tür

Die Idee ist so einfach, man muss nur drauf kommen! Wohin mit den alten Türen? Bauen wir doch einfach einen Tisch daraus: Einen Nähtisch!

Zutaten

alte Tür (Bekanntenkreis, Schrottplatz… oder bei uns anfragen – wir werden noch ein paar Türen aussortieren! Ehrlich jetzt! Wir sind froh, wenn wir die los sind…)
2 Holzböcke*
Bondex Vintage Lack kreideweiß*
Bondex Vintage Wachs*
4 Spax-Schrauben (lang genug um durch den Querbalken des Holzbocks zu kommen)

Werkzeug
Schleifmaschine*, Akkubohrer*, Pinsel, alter Lappen

 

Anleitung: Nähtisch selber bauen

Ich wollte meinen Tür-Tisch gern in „vintage“. Eine Augenweide war die Tür natürlich in ihrem Ursprungszustand nicht. Also musste sie bearbeitet werden!

Zuerst habe ich den Türbeschlag abgeschraubt. Anschließend habe ich die Tür abgeschliffen. Hier kam wieder unsere Schleifmaschine* zum Einsatz, die ich auch bei vergangenen Upcycling-Projekten verwendet habe.

 

Im Anschluss habe ich die Tür mit Bondex Vintage Lack kreideweiß* gestrichen. Ich habe den Lack bei den anderen Projekten auch verwendet und bin sehr zufrieden  mit dem Ergebnis.

Ich habe dann nach Empfehlung des Herstellers nach dem Trocknen die Tür nochmal leicht abgeschliffen (dazu ein feineres Schleifpapier genommen, von Hand oder z.B. mit Stahlwolle wäre das auch gegangen, aber wozu hab ich das tolle Maschinchen??) und dann Bondex Vintage Wachs* mit einem alten Lappen aufgetragen. Dadurch wird die Oberfläche richtig schön glatt und hart und erhält ihre besondere, einzigartige Optik – ich mag diesen melierten Look!

Der Rest war dann Stefans Part: Erstmal die Tür in den Keller tragen und dann die beiden Holzböcke drunter schrauben. Er hat von unten geschraubt, damit die Oberfläche glatt bleibt.

In meinem Nähzimmer sieht der Tisch dann so aus (oben rechts im Bild seht ihr mein DIY-Schraubglas-Regal!):

Kleiner Nachteil: Wenn ich richtig Gas gebe (höhö), wackelt der Tisch. Ich habe schon eine aussortierte Schneidermatte unter die Nähmaschine gelegt um sie etwas abzufedern (den Tipp hab ich irgendwo gelesen), aber es geht nicht ganz weg. Eventuell werden wir also irgendwann stabilere Böcke nehmen, oder mit einem Gewicht arbeiten – die Idee hatte Stefan.

Hinten auf dem Nähtisch habe ich einen Schreibtischaufsatz von IKEA* – sehr praktisch als Verstaumöglichkeit (habt ihr auch so viele 1000 Sachen in eurem Nähzimmer???)

Trotzdem liebe ich meinen Nähtisch und bin sehr zufrieden mit meinem Projekt :). Ich hoffe, euch hat dieses Upcycling auch gefallen? Worauf steht eure Nähmaschine?

Lieber Gruß,
Sonja

PS: Verlinkt mit
Freebook Friday
Creadienstag
DienstagsDinge
HoT 

 *affiliate link: Wenn Du über diesen Link etwas bestellst, erhalte ich eine Provision, vielen Dank!

 

Nähzimmer – Teil 2: Upcycling-Schraubglas-Regal

{Dieser Beitrag enthält Werbelinks} Vor einiger Zeit habe ich über den Bau meines Nähzimmers geschrieben. Bei dem Rohbau allein blieb es natürlich nicht! Ich habe mir für mein Nähzimmer ein paar schöne Möbel gebaut (ok, mein Mann hat da auch einiges getan). Mein Vintage-DIY-Regal habe ich ja bereits hier samt Anleitung vorgestellt, und so in dem Stil wird das Tutorial heute auch. Ich zeige heute, wie ich mein Upcycling-Schraubglas-Regal selbst gemacht habe. Die Idee kenne ich noch aus der Werkstatt meines Großvaters, der in so einem Regal (in deutlich größer!) seine Schrauben verwahrt hat.

Zutaten

1 Brett (ich habe meins aus der „Verschnitt-Kiste“ vom Baumarkt, das ist sowas wie die Restekiste im Stoffladen)
2 Konsolen (gibt’s auch im Baumarkt, beim Möbelschweden oder z.B. hier*)

Bondex Vintage Lack* und Bondex Vintage Wachs*
ggfs. Schleifpapier
Akkubohrer
Pinsel
alter Lappen
6-8 ausrangierte Schraubgläser (von Apfelmus, Marmelade, etc), je nach Größe des Brettes

Schrauben: hier musst Du die Dicke Deines Brettes beachten! Du brauchst pro Schraubglas 1 spitze Schraube, die kürzer sein muss, als Dein Brett dick ist.
Außerdem brauchst Du je nach Konsole 1-2 Schrauben um die Konsole an das Brett zu schrauben + Schrauben mit passenden Dübeln zum Anbringen an die Wand (lass Dich zur Not im Baumarkt beraten – ich hab „das Grobe“ mit dem Bohren dann meinem GöGa überlassen…)

Anleitung
Der Anfang kommt ein bisschen auf Dein Brett an: Hast Du es auch aus der Verschnitt-Kiste vom Baumarkt, oder ist es ein altes Regalbrett, das Du im Keller gefunden hast? Im letzteren Fall empfehle ich es abzuschleifen, zu lackieren und zu wachsen, wie ich das in diesem Tutorial gemacht habe, um den „shabby-Effekt“ zu erzeugen.

Hast Du ein unbehandeltes Brett aus der Verschnitt-Kiste wie ich in diesem Fall, reicht es zu lackieren und zu wachsen – vorher Abschleifen muss nicht sein. Hier das fertige Brett – lackiert und gewachst (ich hab das graue Wachs genommen):

Jetzt geht es eigentlich erst los!

Zuerst misst Du an Deinem Brett aus, wo Deine Konsolen angebracht werden. Sie sollten zu beiden Seiten denselben Abstand zum Rand haben:

 

Nun schraubst Du die Konsolen an Dein Brett. Ich hab als nächstes die Gläser auf der Fläche zwischen den Konsolen verteilt, bis ich einen halbwegs symmetrischen Eindruck hatte. Pedanten rechnen. Ich bin kein Pedant, ich muss immer aufs Babyphone schielen. Ich hab die Gläser absichtlich versetzt platziert, damit ich später gut an jedes rankomme und alle sehen kann:

 

Dann werden die Deckel von unten an das Brett geschraubt. Ich hab dazu den Akkubohrer genommen, und das ging problemlos. Du kannst natürlich auch mit einem Nagel ein kleines Loch vorhämmern.

Bei den ersten beiden bin ich nicht ganz mittig gelandet – solange die Schraube aber fest sitzt, ist das nur ein optisches Problem, das man nachher nicht mehr wahrnimmt.

Jetzt schraubst Du nur noch die Gläser wieder dran, et voilà:

 

Jetzt kannst Du Dein Regal an der Wand aufhängen! Ich verwahre in meinem die Webbänder, wobei ich gestehen muss, dass sechs Gläser kaum reichen. Da muss ich wohl noch eins bauen!

Tutorial DIY Upcycling Regal aus Schraubgläsern

 

Ich hoffe, Dir hat dieser kleine Ausflug in den DIY-Möbelbau gefallen?

Lieber Gruß,
Sonja

Verlinkt mit HoT, DienstagsDinge.

*affiliate link: Mit * gekennzeichnete Links sind affiliate Links: Wenn Du hierüber etwas bestellst, erhalte ich eine kleine Provision als Dankeschön für meine Mühen. Dir entstehen keine Mehrkosten. Ich danke Dir! 🙂

Upcycling Regal. In vier Schritten zum Vintage-Look

Vor einiger Zeit habe ich es angekündigt und seitdem immer mal wieder erwähnt: Derzeit bauen wir einen Kellerraum aus, damit ich dort mit meinem gesamten Nähkram einziehen kann! Damit geht ein Traum in Erfüllung: Mein eigenes, kleines Nähreich, das obendrein geschäftstauglich ist, denn ab und an verirrt sich ja auch mal eine Kundin hierher um Stoffe direkt auszusuchen und sich beraten zu lassen. Für dieses Projekt haben wir im Vorfeld einige Entrümpelungsarbeit geleistet. Dabei bin ich im Keller auf ein altes Regal aus Kiefer (?) gestoßen, das ich in einer spontanen Vision bereits als Ausstellungsregal für meine genähten Werke sah.

Einmal „shabby chic“ bitte

Doch so konnte es nicht bleiben:

Bei einem unserer Baumarktausflüge (ich oute mich mal als Baumarkt-Fan), wurde ich dann sehr gut beraten und mein erstes Möbel-Upcycling nahm im Geiste Gestalt an: Ich wollte gern dieses Regal in „shabby chic“.

In vier Schritten zum Vintage-Look: Upcycling Regal Anleitung

Für mein erstes Möbel Upcycling Projekt war dieses Regal ein sehr dankbares Opfer. Auf Pinterest staune ich ja auch immer wieder, was andere so aus alten Sachen basteln und upcyceln. Bisher habe ich mich selbst aber nicht daran getraut. Dabei ist es gar nicht schwer – in nur vier Schritten habe ich diesem Regal einen Hauch von Vintage und shabby chic verpasst. Und Du kannst das auch!

Schritt 1

Zunächst habe ich die Regalböden rausgenommen und dann den Rahmen und die Böden von allen Seiten abgeschliffen. Von unschätzbarem Wert hat sich dabei dieses kleine Maschinchen auf dem Bild entpuppt: Sie sieht fast ein bisschen wie ein Bügeleisen aus, ist aber eine kleine Schleifmaschine!
(Wir hatten sie für die ganzen geplanten Renovierungsarbeiten rund um unser (neu erstandenes) Haus gekauft, und die Anschaffung hat sich bislang sehr gelohnt – ich habe damit unter anderem auch schon Wände geschliffen um sie für einen Anstrich vorzubereiten.)

Für dieses Upcycling Projekt war die Bosch PSM 100 A Schleifmaschine* genau die Richtige zum Warmwerden. Dank ihr ging dieser eher mühselige Teil – das Abschleifen – richtig flott von der Hand. (Sie brummt zwar, erinnert aber auch in der Anwendung an ein Bügeleisen – insofern fühle ich mich als Nähtante auch ganz wohl damit.)

Schritt 2

Nach dem Schleifen habe ich dann alle Teile lackiert, und zwar mit Bondex Vintage Farbe in weiß*. Die Farbe wurde mir im Baumarkt empfohlen, und ich bin insgesamt sehr zufrieden damit.

Du kannst hier auf dem Bild schon sehen, dass eine Textur trotz Anstrich bleibt – das ist durchaus gewollt.

Nach dem Trocknen und eventuell zweiten Anstrich geht es weiter…

Schritt 3

Jetzt wird wieder geschliffen: Ich habe jetzt von Hand geschliffen, aber ich kann mir vorstellen, dass es mit der Schleifmaschine und einem feinen Schleifpapier auch ginge.

Durch das erneute Schleifen erhält das Holz Schattierungen, und die Textur kommt wieder deutlicher heraus. Der Hersteller empfiehlt auch zum Abschleifen z.B. Stahlwolle zu benutzen. Das habe ich bei diesem Projekt noch nicht probiert, habe ich aber für zukünftige Projekte im Hinterkopf – ich werde berichten!

Schritt 4

Der letzte Schritt ist für mich die Entdeckung des Jahres gewesen: Bondex Vintage Wachs in grau*. Es gibt das Wachs auch in ein paar anderen Farben, z.B. auch in weiß. Ich hatte gleich das graue genommen, um noch ein bisschen mehr „shabby“ herauszuholen.

Erst mit dem Wachs wird das Upcycling wirklich komplett! Ich hatte auch erst gezögert es zu kaufen, habe dann aber gedacht, dass ich es einfach mal ausprobiere und auf die Herstellerempfehlung achte. Und in diesem Fall hat es sich gelohnt! Hier ein Detailbild der Schrankseite:

Das Wachs wird mit einem trockenen Tuch aufgetragen, und zwar erst kreisförmig und großzügig wie auf dem ersten Bild. Ich hatte mich auch erst erschrocken wie wüst das aussieht. Aber dann wird das Wachs in Richtung der Maserung einpoliert. Es zieht dann wunderbar ein – und verleiht dem Holz einen leichten Grauschleier. (Es gibt das Wachs auch in weiß, falls Du das nicht wünschst!)

Durch das Wachs wird die zuvor raue Oberfläche plötzlich weich und wunderbar glatt! Ich bin restlos begeistert und könnte den ganzen Tag den Schrank streicheln. Jedes Mal, wenn ich daran vorüber gehe, fahre ich mit der Hand darüber.

 

 

Da das Regal ja Ware präsentieren soll, habe ich als Finish noch einen Haken an die äußere Seite angeschraubt. Da kann ich nach Belieben Taschen oder Kleidung aufhängen:

 

Fertig!

Mit meinem fertigen Regal bin ich sehr zufrieden, und ich muss gestehen, dass es bestimmt nicht mein letztes Möbel Upcycling wird. Es hat sich zwar kinder- und sommerbedingt ein paar Wochen hingezogen, bis es fertig war, aber es ist auch ein Projekt, das zwischendurch mal eine Woche einfach nur rumstehen konnte – das ist in meinem Alltag nicht ganz unwichtig.

Shabby Chic Regal Upcycling in 4 Schritten. Kinderleicht!

Hast Du schon einmal ein Möbelstück aufpoliert oder hast es vor? Ich bin gespannt, Deine Upcycling Projekte zu bestaunen!

Jetzt verabschiede ich mich erst einmal und verlinke noch mit DienstagsDinge und HoT.

Schöne Woche noch,
Sonja

* affiliate Link: Wenn Du über einen der genannten Links etwas bestellst, erhalte ich eine kleine Provision als Dankeschön für die Erstellung dieses Tutorials. Dir entstehen keinerlei Mehrkosten. Vielen Dank :).