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Panel nähen: Ultimative Tricks und Schnittmuster für Panel

Hast du schon einmal ein Panel mit einem supersüßen Motiv gekauft und dich dann hinterher gefragt, was du nun eigentlich aus dem Panel nähen willst? Hat sich das Panel schon als zu groß oder zu klein herausgestellt, und überhaupt: Passte das Schnittmuster, das du dir vorgenommen hast, zum Panel? Wenn du auch nur eine dieser Fragen mit „Ja“ beantworten kannst, bist du hier richtig!

In den letzten jahren sind in den Stoffläden die Panel-Angebote förmlich explodiert. Die Nachfrage unter meinen Kids ist ebenfalls groß, nur ich stehe regelmäßig vor den Problemen: Welches Schnittmuster eignet sich am besten um ein Panel zu nähen? Wie schneide ich optimal ein Panel zu, um möglichst wenig Verschnitt zu haben? Diese und weitere Fragen kläre ich im heutigen Artikel – natürlich mit vielen Stoff- und Schnittmustertipps rund ums Panel Nähen!

Was sind eigentlich Panel?

Panel sind Stoffabschnitte (oft 70cm), auf denen ein größeres Motiv zu sehen ist um z.B. eine ganze Shirt-Front damit auszukleiden. Bei gemusterten Stoffen wiederholt sich ein Motiv in kleineren Abständen – die Fachwelt spricht hier auch von einem „Rapport“, also einem sich wiederholenden Muster. Bei dem Panel hat man auch einen Rapport, aber die Motive sind so groß, dass Panel als Abschnitt verkauft werden.

Neben einem großen Front-Motiv bietet ein Panel meist den passenden Kombistoff oder ein Kombimotiv auf der restlichen Stoffbreite. Die meisten Panel sind 70-80cm hoch, daher lautet die erste Faustregel: Für ein Shirt mit langen Ärmeln und Kapuze wird es selten reichen. Hier liegen dann auch gleich die Probleme bei der Verarbeitung begraben: Man muss manchmal ganz schön tricksen und vor allem das richtige Schnittmuster haben, um das Optimum aus dem Panel herauszuholen!

schnittmuster für panel
Drachen-Panel von Stoffe-Hemmers*, Schnittmuster: „Little Jersey Shirt“ von LinKim. Die Herausforderung beim Panel nähen ist den richtigen Schnitt für das Motiv zu finden. Häufig ist ein Panel zu kurz oder Motiv und Schnitt passen einfach nicht zusammen. In der Regel bekommt man ein kurzärmiges T-Shirt aus einem Panel und braucht für Langarm oder Kapuze dann passende Kombistoffe.

Panels oder Paneele sind auf den Meterpreis gerechnet nicht unbedingt günstig – was auch damit zusammenhängt, dass es sich häufig um Lizenzstoffe handelt und außerdem die Auflage oft limitiert ist. Allerdings gibt es auch oft Angebote. Meist kostet ein Panel zwischen 9€ und 16€. Schnäppchenjäger können bei Online-Shops auch unter „Restposten“ gucken (da gucke ich z.B. immer rein).

Der Panel-Trend wächst seit Jahren. Bei mir hat es ein bisschen gedauert, bis ich angefixt war. Anfangs fand ich die ziemlich doof, denn wenn man ehrlich ist: Man muss sich viel mehr Gedanken beim Zuschnitt machen, und es fällt im Vergleich zu Meterware viel Verschnitt an, was nicht gerade umweltfreundlich ist und auch nicht gerade günstig im Einkauf. Seien wir ehrlich: Aus Panels kann man wunderbare Shirts und mittlerweile auch Kissen nähen, aber für nachhaltiges, ökologisches Nähen taugen Panels eindeutig nicht.

Panel mit Pferd: Hier hat der Stoff für ein Langarm-Shirt mit Kapuze gereicht – am besten vorher genau in der Produktbeschreibung bei Online-Kauf oder im Laden auf die Größe des Panels achten!

Ich kaufe Panels daher eher zurückhaltend, wenn sie gerade im Angebot sind oder für ein besonderes Projekt zum Geburtstag. Panel Stoffe kannst du in vielen verschiedenen Designs und oft mit TV-Helden kaufen (am Ende dieses Artikels habe ich eine Bezugsquellenliste verlinkt). Neulich habe ich z.B. Geburtstags-Panels mit Zahlen gesehen! Damit kann man seinem Kind dann zum Geburststag ein Shirt nähen.

Außerdem gibt es inzwischen auch Panel aus Webware um daraus Kissen zu nähen. Bei Etsy hab ich da ganz schöne gesehen mit Mandala-Designs*, oder hier bei Alles-für-Selbermacher gibt es was mit einem Lama*.

panel nähen tipps und tricks
Rückansicht des Drachen-Panels: Aus Panels kann man coole Shirts nähen, wenn man ein paar Regeln beachtet.

Das richtige Schnittmuster für Panel: Tipps für den Einkauf

Panel nähen ist nicht so leicht, wie man vielleicht am Anfang denkt. Ich habe auch schon Stunden mit Grübeln und überlegen verbracht! Jedes Panel ist anders – nicht jedes passt zu jedem Schnitt und jeder Größe! Ich hatte z.B. vor einiger Zeit bei diesem Strickstoff-Panel mit Pinguin das Problem, dass das Motiv riesig war. Das Panel war viel zu groß! Das konnte ich unmöglich wir ursprünglich geplant meiner kleinen Tochter in 104 nähen. Deshalb habe ich dann am Ende einen Oversize-Pulli für meine große Tochter in 134 genäht.

hoodie für mädchen panel nähen schnittmuster
Mädchenpullover mit Kuschelkragen und Pinguin – der „LongiHood“ von Erbsenprinzessin*, Panel gibt’s bei Stoffe-Hemmers*

Der Pinguin war bisher mein größtes Panel – normalerweise fallen die doch etwas kleiner aus und man hat eher das umgekehrte Problem, dass ein Panel Stoff zu klein für das Schnittmuster ausfällt. In diesem Fall helfen clevere Teilungen und Stoffmixe um einzelne Schnittteile aus anderen Stoffen zu nähen.

Manche Shops bieten schon beim Einkauf passenden Kombistoff an, das finde ich beim Online-Einkauf sehr praktisch. Stoffe Hemmers* macht das z.B. sehr schön mit den Stoffvorschlägen. Um auch mit einem Panel Stoff (und damit Geld) zu sparen, kann bei Panels mit Unterteilungen tricksen und clever kombinieren, wie z.B. bei diesem Projekt:

panel nähen
Mit Unterteilungen und dem richtigen Schnittmuster kann man Panels schön in Szene setzen! Das Panel bei diesem Projekt hätte niemals für ein Langarm-Shirt mit Kapuze gereicht. Durch die Unterteilungen und Kombistoff reichte es doch – ohne dass es sonderlich auffallen würde!

Durch ihre Größe sind Panel für Nähprojekte ab Gr. 98 interessant. Um ehrlich zu sein, würde ich mit Panels sogar erst ab 110 anfangen. Schau dir unbedingt immer die Maße des Panels an. Einige werden auch sehr günstig für 5€ angeboten, sind dann aber nur 50cmx50cm groß. Dann brauchst du unbedingt einen passenden Kombstoff! Für Babygrößen sind die Motive meist zu groß (obwohl der Markt sich da sicherlich auch noch hinentwickeln wird…)

Ich fasse noch einmal die Tipps zum Panel-Kauf zusammen. Vom Spontankauf rate ich dringend ab!

  • In welcher Größe willst du nähen? (nicht unter 98)
  • Hast du schon ein Schnittmuster im Kopf?
  • Passt das Panel zum geplanten Schnitt und zu der Größe?
  • Brauchst du einen passenden Kombistoff?
  • Wie liegt das Motiv auf dem Panel? Was kannst du da rausholen? (Eventuell sogar zwei Shirts, je mit Kombistoff?)

Freihand-Unterteilung oder normales Shirt?

Du kannst jedes Schnittmuster freihand unterteilen und so den perfekten Schnitt für dein Panel herausfinden. Das empfehle ich dir, wenn du schon Näherfahrung hast. Leg dazu den Papierschnitt VOR DEM ZUSCHNITT auf dein Panel und tüftel ein bisschen mit deiner geplanten Teilung. So kannst du abschätzen, ob dein Plan aufgeht. Bedenke auch die Nahtzugabe, die du zu jeder Teilungsnaht hinzugeben musst!

Hier siehst du ein Beispiel für ein Panel. Leider war es nicht möglich alle drei Pferdemotiven so zuzuschneiden, dass man sie alle optimal sieht. Solche Probleme ergeben sich dann erst beim Zuschnitt, den man aber unbedingt schon beim Einkauf im Kopf haben sollte!

panel naehen
Leider war es nicht möglich alle drei Pferdemotiven so zuzuschneiden, dass man sie alle optimal sieht.

Dafür hat der Stoff aber für einen Kapuzenpullover in Gr. 140 gereicht – das ist bei Panels nicht selbstverständlich! Auf dem nächsten Bild siehst du, dass das mittlere Pferd des Panels in der Seitennaht verschwunden ist.

panel nähen

Natürlich kannst du auch ein ganz normales T-Shirt-Schnittmuster als Grundlage nehmen. Für das Drachenshirt (ein Geburtstagsgeschenk für meinen Sohn zum siebten Geburtstag) habe ich das zum Beispiel gemacht. Da habe ich das Freebook „Little Jersey Shirt“ von LinKim zugrunde gelegt. Das Schnittmuster habe ich schon oft vernäht und hier einmal ausführlich vorgestellt. Das Drachen-Panel reichte für ein T-Shirt, aus dem Verschnitt habe ich dem Jungen eine Unterhose Pippin genäht.

panel nähen schnittmuster

Schnittmuster mit Teilungen – ideal um Panel zu nähen

Viele Schnittmuster haben bereits pfiffige Teilungen inklusive, da muss man nicht selbst lang rumprobieren (und sich eventuell ärgern). Dieses Shirt zum Beispiel habe ich bereits in diesem Beitrag gezeigt. Es handelt sich um das Shirt „Levi“ von Minamo Handmade (Freebook). Ein ähnlicher Schnitt wäre der „Rumtreiber„* von Dorfzwerg in Gr. 50-164.

minamo freebook levi shirt kinder nähen
Shirt mit Knopf und pfiffiger Teilung: Perfekt zum Panel nähen!

Teilungen – dies nur als Tipp am Rande – kannst du durch Fake-Paspeln schön betonen. Dazu fasse ich gern einen Streifen Bündchen (2cm) in die Teilungsnaht mit ein. Das mache ich auch gern zwischen Raglan-Nähten, das peppt jeden Schnitt auf.

Ein schöner, Panel-tauglicher Schnitt mit Teilung ist auch „Little Henning„* von Mamili 1910. Den habe ich für den „Eisfuchs“ (eine Eigenproduktion aus dem Königreich der Stoffe, leider aber nicht mehr verfügbar) verwendet:

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„Eisfuchs“-Panel von Königreich der Stoffe (derzeit nicht mehr verfügbar), Schnitt: Little Henning*

Normalerweise hätte der Stoff nicht für ein Langarm-Kapuzenshirt gereicht. Ich habe hier einfach schlicht schwarzen Jersey als Kombistoff genommen. Der Schnitt hat eine Teilung mit einem Reißverschluss in einer Fake-Raglannaht. Hier habe ich getüftelt und dann oberhalb des Reißverschlusses, sowie den linken Ärmel und eine Hälfte der Kapuze aus schwarzem Stoff genäht.

Auf die schwarze Kapuze habe ich noch einmal den Eisfuchs appliziert – das bot sich bei dem Panel an. Hier die Rückansicht:

Panel "Eisfuchs" von Königreich der Stoffe
Hier habe ich durch schwarzen Kombistoff einen Langarm-Kapuzenpulli genäht. Auf die Kapuze habe ich den Eisfuchs noch einmal appliziert, das bot sich bei dem Panel an.

Der Schnitt eignet sich nicht unbedingt für Anfängerinnen – das mit dem Reißverschluss ist nicht ganz ohne! Aber wer sich rantraut, hat mit „Little Henning„* ein schönes, extravagantes Schnittmuster, das sich auch für viele andere Projekte eignet und sehr lässig wirkt.

Neben den hier gezeigten habe ich unten noch eine Liste mit weiteren schönen Schnittmustern für Panel zusammengestellt. Wenn dir noch weitere einfallen, schreib sie mir gern in den Kommentar, dann ergänze ich diese Liste gern :).

Bezugsquellen: Panel Stoffe kaufen

Der Markt für Panel boomt – es gibt unendlich viele Shops, wo man Panel online kaufen kann. Hier verlinke ich nur ein paar wenige, die dafür aber eine schöne Auswahl haben:

Königreich der Stoffe: Traumhafte Eigenproduktionen

Stoffe-Hemmers*: Phantastische Eigenproduktionen und TV-Helden, viele Lizenzstoffe. Passende Kombistoffe werden angezeigt!

Alles für Selbermacher* – wie der Name schon sagt 😉

Bei Etsy*gibt es zum Beispiel Kissen-Panel*, aber auch ganz „normale“ Jersey-Panel.

Die besten Schnittmuster für Panel

Hier fasse ich noch einmal alle Schnittmuster für Panel im Überblick zusammen und verlinke noch weitere schöne Schnitte, die sich besonders durch pfiffige Teilungen zum Nähen mit Panel eignen:

Kapucoo* von Fuzzis Nähliebe – Pullover/Hoodie

Levi von Minamo Handmade

Lilo von Knuddelmonster* – Shirt, Hoodie und Longpullover für Mädchen und Jungs!

Little Henning* von Mamili 1910 – Shirt langarm/kurzarm mit pfiffiger Reißverschluss-Teilung

Little Jersey Shirt von LinKim

LongiHood (Pinguin-Panel) von Erbsenprinzessin* – Oversize-Pullover, eignet sich für große Panels als Sweat und Strickstoff.

Rumtreiber* von Dorfzwerg

Panelino Girls* von Engelinchen

Panelino Boys* von Engelinchen

Sommerwunderkleid* von Fadenterror – Drehkleid mit vielen Unterteilungen, habe ich hier schonmal vorgestellt. Das Kleid gibt es auch für Frauen*, falls du ein Panel für Erwachsene nähen willst.

Zuckerschnecke* von Herzensbunt Design – Süßes Kleid mit Teilungen

Noch mehr über Panel lesen…

Ich habe noch ein paar schöne Artikel über die Verarbeitung von Panels gelesen, z.B. auf dem Bernina Blog und hier eine ganz niedliche Idee für ein Trägerkleid bei Verplüscht und zugenäht.

Wenn dir dieser Artikel gefallen hat, freue ich mich, wenn du ihn über Social Media teilst und/oder meinen Newsletter abonnierst. Und wenn du noch Fragen oder Anmerkungen hast, schreib mir gern einen Kommentar!


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MIKA – die beste Windeltasche nähen!

Schnell mal unterwegs ein Windelwechsel! Das kenne ich mit vier Kindern ja nur zu gut. Wir waren mit allen Kindern schon als Babies immer viel unterwegs und haben entsprechend oft auch unterwegs „die Buchs gemacht“. Schon vor Jahren habe ich daher diese Windeltasche entwickelt und auch in meiner Anfangszeit als Selbstständige verkauft. Es gibt bereits viele Schnittmuster für Windeltaschen, aber keine fand ich so wirklich gelungen, sorry! Daher habe ich MIKA an unseren Bedürfnissen orientiert, und zwar mit einem Innenfach mit Reißverschluss und mit einem Feuchttücherfach, bei dem eine Tuch-an-Tuch-Entnahme möglich ist.

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Rey Kostüm selber machen unter 1 Stunde: So einfach geht’s!

Ein Rey Kostüm kann man super einfach selber machen – auch fast ohne Nähen! Wie es geht, erfährst du in dem Beitrag, inklusive Nähanleitung für coole Armstulpen mit Biesen!

hosen schnittmuster lausbub

Ein Lausbub für den Lausbub

Die Suche nach dem idealen Hosen-Schnittmuster für Jungen ist nicht immer einfach. Mittlerweile habe ich einiges vernäht, was der Markt so an kostenlosen Schnittmustern hergibt, aber es darf dann auch gern mal etwas pfiffiger und abwechslungsreicher sein. Über den „Lausbub“ bin ich eher zufällig bei Pinterest gestolpert und habe mich gleich in diesen Hosenschnitt verliebt! Auf Instagram habe ich ihn letzte Woche schon kurz gezeigt- heute stelle ich das Schnittmuster mal etwas genauer vor.

hosen schnittmuster für Jungs
Coole, lässig sitzende Sweathose für Jungs: der „Lausbub“ von Fred von SOHO

Asymmetrisches Hosen-Schnittmuster – der „Lausbub“

Hosen nähen könnte ich für meine Kinder am laufenden Meter, denn entweder sind die Knie kaputt, die Jeans zu „hart“, oder sie sind ganz schnell zu kurz! Der Bedarf ist da, aber ich will ja auch nicht nur RAS und Motti nähen (wenngleich ich beide Freebooks gerne nähe!).

Ich wollte mal etwas anderes, und da bin ich auf den Lausbub gekommen. Das Ebook ist von Fred von Soho und besticht durch die asymmetrische Form mit der schrägen Tasche und den coolen Knie-Einsätzen. Die habe ich aus einem Rest Kombistoff genäht, aber es gibt eine Anleitung dort Biesen einzusetzen!

Das mit den Biesen wollte ich beim nächsten Mal für den Großen ausprobieren – die Bilder füge ich dann hier noch ein, wenn ich fertig bin.

Lausbub - Hosen-Schnittmuster für Jungen
Coole Hose zum Cool Rumstehen: der Lausbub

Passform

Für uns fiel der Schnitt – wie immer – weit aus. Meine Jungs sind einfach beide total schmal, weswegen ich ja dann letztes Jahr die Unterhose Pippin für schmale Jungs entwickelt habe.

Bei dem Großen werde ich also sehr genau nachmessen und wahrscheinlich in der Breite zwei Nummern kleiner zuschneiden – mit dieser Methode fahre ich bisher ganz gut!

Auch für den Kleinen ist der Lausbub etwas weit in Gr. 98, aber er füllt die Hose schon noch gut aus. Durch den Schnitt nur aus Vorder- und Rückteil sitzt der Schritt natürlich etwas tiefer und lässt Platz zum Toben und cool Rumstehen.

Lausbub - Hosen-Schnittmuster für Jungen
Zum Lausbub trägt Vincent hier das „Little Jersey Shirt“ von LinKim (Freebook)

Stoffempfehlung

Ich habe Sweat vernäht, und dafür wird das Schnittmuster auch empfohlen. So hat die Hose den optimalen Stand. Durch die Teilung an den Knien und die schräge Tasche kann man gut Reststücke mit einarbeiten.

Mein Fazit: Cooler Schnitt für eine Jungs-Hose, die alles mitmacht, bequem sitzt und warm hält!

Damit gebe ich nun ab zu Kiddikram, Für Söhne und Kerle, Made4Boys, Creadienstag, ElFis Kartenblog und HoT.

Wenn dir die Sachen gefallen, folge mir gern auf Pinterest, zum Beispiel sammle ich hier Schnittmuster für Mädchen und hier Schnittmuster für Jungs.

Nähzimmer aufräumen

10 Dinge, die du gegen den Nähblues tun kannst

„Was kann ich nur gegen den Nähblues machen?“ schrieb unlängst jemand in einem Facebook-Forum. Spontan ist mir erstmal nichts eingefallen, aber den Nähblues, oder das Nähtief – kenne ich auch! Vielleicht liegt es an dem oll-grauen Wetter oder daran, dass mit Weihnachten jetzt eine anstrengende Zeit vorbei ist. Bei vielen ist die Luft einfach raus. Doch trotzdem sind mir dann ein paar Dinge eingefallen, die man dann wunderbar zum Jahresbeginn machen kann, damit die Lust am Nähen wiederkommt.

Vorab empfehle ich dir, dir einen Zettel und Stift bereit zu legen, damit du alle Ideen aufschreiben kannst, die dir beim Aufräumen und ausmisten kommen.

1. Nähzimmer / Nähecke aufräumen

Nötig war es bei mir sowieso mal wieder das Nähzimmer aufzuräumen. Die Zeit nach der Weihnachtsnäherei eignet sich perfekt das mal gründlich zu tun. Bei mir hatten sich viele Dinge angesammelt, die nicht einmal wirklich ins Nähzimmer gehören, sondern da einfach nur abgestellt waren. Mein Fußboden lag voll mit halb fertigen Nähprojekten und Foto-Equipment. Das freizuräumen hat mir viel Ballast genommen.

2. Bügelbrettbezug waschen

Mal ehrlich: Wie oft wäschst du den Bügelbrettbezug? Ich habe meinen jetzt drei Jahre und habe ihn noch nie gewaschen. Aber Vlieseline-Bügel-Unfälle und Flusen sind nicht schön. Also ab damit in die Waschmaschine! Das war auch DIE Gelegenheit das Bügelbrett von Probesticks zu befreien, die sich da stapelten.

nähzimmer aufräumen: Stoffe und Zubehör sortieren
Stoffe, Bänder, Reißverschlüsse, Bündchen — die sammle ich alle in diesen durchsichtigen Plastikboxen vom Möbelschweden. Für ALLES habe ich auch eine Kiste mit Reststücken.

3. Stoffe sortieren: Webware, Jersey, Müll

Ich sortiere nach Stoffart, Größe und nach Müll. Ich habe lange auch kleinste Stofffitzelchen aufgehoben, aber da mich diese Reste mehr belasten als glücklich machen – frei nach Marie Kondo – habe ich mich von einem ganzen Haufen Stoffmüll getrennt. Alles andere habe ich schön sortiert. Ich habe mir beim Möbelschweden diese durchsichtigen Kisten in allen Größen gekauft und darin alles geordnet. Und dabei kamen mir schon wieder viele Ideen!

4. Nähtisch aufräumen

Ein Nähtisch und ein Schreibtisch sind miteinander verwandt: Überall kleine Zettelchen und Gedächnisstützen. Auf dem Nähtisch lagen Nadeln, Klammern, Knöpfe, Stoffreste, unvernähte Bündchen, unsortierte Schnittmuster…

Mein Nähtisch ist ja aus einer alten Tür gebaut – da sammelte sich ordentlich was an. Jetzt hab ich aufgeräumt und fühle mich besser.

Nähtisch aufräumen
Mein Nähtisch ist irgendwie immer voll – es tut gut, wenn man alles Zeug und Müll aufgeräumt hat.

5. Schneidetisch aufräumen

Mein schöner Schneidetisch ist leider nicht mehr – ich habe mich aus Platzgründen davon getrennt. Stattdessen verwende ich nun einen ausrangierten Wickeltisch als Schneidetisch. Zumindest, wenn er freigeräumt ist. Leider ist das selten der Fall. Hier warten Schnittmuster und Stoffe auf den Zuschnitt. Also alles runter damit!

6. Maschinen entflusen

Auch die Maschinen brauchen ab und zu Pflege. Meine Nähmaschine muss ich nicht ölen, aber ich baue regelmäßig die Stichplatte ab und befreie sie von Flusen. Das mache ich auch mit der Overlock und der Stickmaschine – das gehört einfach dazu, wenn man länger was von den Maschinen haben will! Alles über meinen Nähpark erfährst du übrigens hier.

7. Schubladen aufräumen

Ich habe ein Schubladenelement, in dem ich Knöpfe und meine Poststation aufbewahre. Hier habe ich auch aufgeräumt und inventarisiert.

8. UFOs sammeln

UFO: Käferlein in progress
Eine Käferlein-Tasche in progress: Die habe ich vor Monaten angefangen und jetzt liegt sie da. Das Ebook-Re-Release ist eigentlich für März geplant. Das neue wird etwas erweitert. In dem alten Notizbuch habe ich meine allerallerersten Zeichnungen für das „Käferlein“ wiedergefunden – ein kleiner Schatz in meinem Nähreich. Jetzt wird dieses Projekt wirklich Zeit…

In meinem Nähzimmer flogen überall UFOs herum, also UnFertige Objekte. Die habe ich mal alle eingefangen und neben dem Nähtisch aufgestapelt.

9. Stoffreste bündeln

Stoffreste
Bald wird meine Kleine 5 – bestimmte Motive muss ich ihr dann einfach nicht mehr nähen. Also habe ich mir diese Jerseys schon bereit gelegt. Das passt auch gut zu „Stoffleichen wegnähen vorm Neukauf“.

Auch Stoffreste habe ich sortiert: Einige in die Kiste, einige in den Müll und einige habe ich bereits für Nähprojekte vorgesehen. Die liegen bei den UFOs. Eine Idee für Stoffreste, die immer geht und den Januar etwas bunter macht, ist diese Super-Easy-Anleitung für Untersetzer. Jerseyreste werden bei mir immer zu Pippa oder Pippin – da stehen bei meinen Kindern auch die nächsten Größen an!

10. Nähzeitschriften sortieren

Das Finish ist das Regal mit den Schnittmustern und Nähzeitschriften. Die sammle ich in Zeitschriftensammlern. Bei der Gelegenheit kann man gleich mal durchblättern, stöbern und Ideen wiederentdecken.

buchregal im nähzimmer
Das ist ein Teil meines Bücherregals im Nähzimmer. Auch Zeitschriften bewahre ich hier auf. Nach dem fertigen Aufräumen ist das Durchblättern und -stöbern eine kleine Belohnung. Und vor Ideen kann ich mich am Ende gar nicht retten!

Fazit

Ich habe mich über Webbänder und Stoffe gefreut, von denen ich nicht mehr wusste, dass ich sie besitze. Mir fielen Projekte ein, die ich schon ewig umsetzen wollte und vergessen habe. Ich bin nicht der Typ, der so eine Aktion monatlich macht, aber so zum Jahresanfang war das das perfekte Näh-Warm-Up! Wie ist es bei dir? Räumst du immer direkt auf, oder machst du auch eine Hau-Ruck-Aktion, wenn der Nähblues auf der Matte steht?

Lieber Gruß,

Sonja

kapuzenpullover nähen

Der ultimative Kapuzenpullover für Kinder: Kajo & Kaja

Einen etwas anspruchsvolleren Kapuzenpullover wollte ich schon lange mal nähen. Anspruchsvoll heißt: Mit vielen kleinen Details und zusätzlichen „Gimmicks“ und etwas individueller als was ich sonst so vernäht habe. Schon letzten Winter (?) hatte ich mich in einen Schnitt für diesen Kapuzenpullover verliebt – kennst du ja vielleicht auch?

jahresrückblick 2019

Das Nähjahr 2019 aus Designersicht

Das wird jetzt ein längerer Text. Nur so als Warnung. Dieses Jahr war für mich so eine Art Neu-Findungsphase. Ich nehme dich mit auf eine kleine Zeitreise durch das vergangene Nähjahr. Ich bin mit einer Krise gestartet und schließe 2019 nun motivierter als je zuvor ab! Was war passiert? Und wie ist dieses Jahr gelaufen? Heute gibt’s einen Einblick hinter die Kulissen: Meine Ups und Downs, die Erfolge und die Niederlagen, die beliebtesten Ebooks, Freebooks und Blogbeiträge, und natürlich meine Pläne für 2020. Da habe ich auch eine Mini-Umfrage vorbereitet und bin dir dankbar, wenn du mitmachst!

Neujahr mit Blogkrise

Ende 2018 meinte Stefan, es wäre wohl besser alles hinzuschmeißen, wenn mich mein Blog und mein kleines Nähbusiness so sehr belastet. Ich hatte hier echt schlechte Laune und war auf vielen Ebenen unzufrieden. Und fast hätte ich wirklich alles hingeschmissen und den Blog vom Netz genommen.

„Gründe“ für meine Krise dafür gab es viele. Ich bin auch nicht die erste Bloggerin, die nach drei Jahren einen Durchhänger hat. Meine Seitenaufrufe stagnierten (ok, bei 25.000 im Monat, das ist Jammern auf hohem Niveau), ich hatte noch immer kaum Zeit neben Haushalt und Kindern diesen Blog so aufzubauen, wie ich mir das eigentlich gewünscht hatte. Finanziell ging es zwar leicht bergauf, aber ich war ungeduldig – immerhin strampelte ich mich schon sehr lange ab ohne dass es irgendwie wirklich vorwärts ging.

Dazu gesellte sich bei einigen Kolleginnen und mir die Frage: Wie wird es mit der Nähwelt weitergehen? Wer die Entwicklungen der letzten Jahre verfolgt hat (Dawanda-Pleite, Makerist-Provisionsdrama, dazu gleich mehr…), weiß, dass sich einige Designerinnen Sorgen machen, ob und wie es finanziell weitergehen soll. Dahinter steht ja auch irgendwann das Finanzamt, das mich dann fragt, ob ich den Laden nicht lieber wieder dichtmachen will, weil mein Online-Business einfach zu wenig abwirft.

Hm.

Die Online-Nähwelt 2018 aus Designersicht

Was zuvor geschehen war: Im Herbst 2018 hatte Makerist diese große Änderung in den Provisionen gemacht. Die Erhöhung war so empfindlich, dass bei einer der berühmten 2€-Aktionen dem Designer gerade mal 0,75€ statt bisher 0,99€ blieben. Ich hatte zuvor einige 2€-Aktionen mitgemacht und festgestellt: Gekauft wird hauptsächlich zu diesen Aktionen, dazwischen nur sehr verhalten. Der Unterschied zwischen 2€-Aktion und Normalverkauf war drastisch: Zum Normalpreis hatte ich monatlich zweistellige Kleckerbeträge, zur Aktion dann dreistellige Umsätze.

Mein eigener Shop hier lief gerade erst an – außer gelegentlich freiwillig bezahlten Freebooks war hier noch nicht viel los. Makerist war zu dem Zeitpunkt meine Haupt-Einnahmequelle neben gelegentlichen Kooperationen, die aber auch nicht vom Himmel fielen.

Wie du wahrscheinlich mitbekommen hast, wenn du hier schon länger liest oder meinen Newsletter abonniert hast, habe ich mich dann einer Gruppe Widerständlerinnen angeschlossen und seitdem an keiner 2€-Aktionen mehr teilgenommen. Ich sah mich außerdem gezwungen meine Preise zu erhöhen – eine Entscheidung, die mir nicht leicht gefallen ist. Natürlich hatte ich Zweifel: Ich habe befürchtet, dass ich damit alle Kundinnen vergraule. So richtig schön kann man Preiserhöhungen nie kommunizieren, und die Online-Nähwelt ist inzwischen so sehr von Rabatten geprägt, dass es mir kaum möglich erschien höhere Preise anzusetzen.

Zum Glück war und bin ich im Gegensatz zu anderen (noch) nicht darauf angewiesen alle vier Kinder und den Kredit durchzufüttern. Vielleicht wäre ich eingeknickt und hätte dann doch bei einer 2€-Aktion mitgemacht. Anderen, großen Designern ist z.T. es so ergangen! Das alles fand vor dem Hintergrund der Dawanda-Pleite statt, und ich sah in all dem kein gutes Signal für den Nähmarkt.

Krisen um 2018/19 – kein guter Start

Auch inhaltlich war ich unglücklich damit zu viele Themen auf dem Blog zu haben. Im Mai 2018 habe ich deshalb die Mamathemen auf Padermama.de ausgelagert und war mit dieser Entscheidung grundsätzlich glücklich. Nur ist dann ja auch ne Menge Arbeit (auch immer noch, bis heute) da, bis man aus einem Blog zwei gemacht hat. Ich dokterte gefühlt also an zwei Blogs herum ohne zu wissen warum und ob das jemals zu Ergebnissen (in Form von Reichweite und auch Euros) führen würde.

Mit Kooperationen lief es eher schleppend, zumal ich mich endgültig von einer Bloggeragentur getrennt habe (warum und wieso schreibe ich nochmal separat), mit der ich in der Vergangenheit einige Kooperationen durchgeführt habe.

Lange Rede, kurzer Sinn: Ich hatte zwei halbe Blogs, einen dicken Einbruch in meinen Einnahmen und irgendwie keine Ahnung, ob Schnittmuster so die langfristige Perspektive sind – wegen DaWanda und wegen Makerist. Dass auch einige namhafte Designer finanziell auf die 2€-Aktion angewiesen waren oder sich komplett umorientierten, gab mir zusätzlich zu denken.

Wenn du die Online-Nähwelt vor allem als Näherin kennst und dich über schöne Stoffe, Probenähen und kostenlose Schnittmuster freust, wirst du jetzt vielleicht ein bisschen stutzen – aber so sieht es im Leben einer Kleinunternehmerin aus, die einfach nur den Traum hat kreativ zu arbeiten, zu nähen, neue Nähprojekte auszuprobieren und über den Verkauf ihrer Ebooks die Wertschätzung und Anerkennung zu erhalten, die sie sich vorstellt.

Raus aus der Blogkrise

Ich habe mir Hilfe gesucht.

Julia – ehemals Kreativlaborberlin – war ihrerseits dabei ihr Geschäftsmodell zu ändern: Sie hat der Nähwelt den Rücken gekehrt und arbeitet nun als Coach und Mentorin unter businessheldinnen.com. Da sie die Nähwelt und den ganzen Zirkus hinter den Kulissen kannte, war sie meine ideale Ansprechpartnerin und hat meine Website (und mein Geschäftsmodell) auf Herz und Nieren geprüft.

Natürlich hat sie dann auch gleich – Alptraum! – den Finger in die richtigen Wunden gelegt. Das war für mich eine Überwindung mal so richtig Feedback von jemand einzuholen. Da stand ich doch erst einmal recht nackig da – denn eigentlich wusste ich schon, wo ich ansetzen muss. Aber manches will man sich ja selbst nicht eingestehen. Ich zumindest nicht.

schnittmuster yogakissen
Beliebtestes Ebook 2019: LUNA, das Yogakissen.

Julia hat das superprofessionell gemacht und ihr Feedback nicht nur sehr positiv, sondern auch sehr ermutigend formuliert! Plötzlich war ich nicht mehr allein. Julia hat mir unzählige wertvolle Tipps gegeben, an welchen Schrauben Knöpfen ich drehen kann, und was ich auch mental tun kann um meinen Fokus neu auszurichten. Seitdem bin ich ihrer kostenlosen Facebook-Gruppe beigetreten, aus der ich weitere wertvolle Impulse erhalten habe.

Das Wichtigste ist aber nicht mehr allein zu sein. Denn Bloggen ist ja irgendwie auch ein einsames Dasein – da tut es gut Teil einer Gruppe zu sein, die sich gegenseitig supportet.

Viele kleine Schritte: Ebooks, Bloggeraktionen, Fernsehen…

Das war der erste Schritt. Es folgten viele weitere, kleine Schritte, Rückschritte, Zweifel, und dann irgendwann die Gewissheit: Es geht irgendwie weiter.

Im Februar/März kam mein Ebook LUNA, das Yogakissen heraus. Kein anderes meiner Ebooks hat sich im ersten Jahr bisher so gut verkauft wie dieses, und ich bin auch ein bisschen stolz darauf, dass die Anleitung so gut ankommt. Das hat gut getan. Auch die Makerist-Kunden sind nicht weggelaufen, im Gegenteil. Der Verkauf erholte sich nicht nur – er stieg über das Vorjahresniveau, ganz ohne 2€-Aktion. Die Kundinnen haben die Preiserhöhung mitgemacht – DANKE!

Nebenbei war ich bereits mit SULKY® by GUNOLD® für eine größere Zusammenarbeit – die Gewichtsdecke – im Gespräch und bereitete da die Beiträge vor. Außerdem begann ich mit der Arbeit an der Jungs-Unterhose Pippin, die dann im Sommer erschien, wo ich außerdem noch bei der Sommer-Blogger-Aktion Kreative Sommerhits mitgemacht habe. Das war eine sehr beschäftigte, kreative und schöne Zeit, in der ich mich mit aller Leidenschaft und Energie in die Projekte gestürzt habe – das war toll!

Während das also alles so lief, kam die Lust aufs Bloggen natürlich wieder: Ich habe mich mehr aufs Nähen und DIY konzentriert und weniger um den ganzen Zirkus drumherum.

Das hat mir sehr gut getan, und ich habe in dem Zuge in ein neues Theme – in ein neues Design investiert. Dahinter steckt auch ein erster Schritt für ein größeres Projekt im kommenden Jahr – dazu verrate ich unten mehr ;). Im Sommer kam dann ja sogar ein Fernsehteam um mit uns eine Upcycling-Sendung zu drehen – das war für uns ein absolutes Highlight! Hier kannst du den Beitrag nochmal ansehen:

SEO im Sommer

Im Sommer wurde es dann ruhiger: Sommerloch! Da ist auf dem Blog nie viel los – niemand sitzt viel an der Nähmaschine. Ich habe Ferien und Blog dieses Mal sehr gut aufeinander abgestimmt – besser als in den Jahren zuvor. So habe ich mich bei einer SEO-Schulung angemeldet um selbige zu testen. Sie war damals als Beta-Version für vier Wochen kostenlos.

Ich habe allein in diesen vier Wochen so viel über Google und meinen Blog gelernt wie in den drei Jahren davor zusammen. All meine Kenntnisse konnte ich direkt bei dem Gewichtsdecken-Beitrag unterbringen, und der Beitrag ist bei Google auf Platz 2. Das fühlt sich total irre an, wenn man das einmal verstanden hat, wie man es machen muss um gefunden zu werden.

Ich habe nach dem kostenlosen Kurs noch drei weitere Monate das Coaching bei Finn von Blogmojo mitgemacht. Aktuell setze ich aus, weil ich im nächsten Jahr noch andere Pläne habe, aber ich will unbedingt zurück! Finn macht das wahnsinnig gut und ist dabei so nett, hilfsbereit und ehrgeizig einem mit der Seite auf die vorderen Plätze bei Google zu bringen. Seit diesem Kurs habe ich außerdem Blut geleckt und arbeite seitdem immer so nebenbei an der Optimierung meiner alten Artikel – mit Erfolg, denn LUNA würde sich ohne SEO wahrscheinlich nicht so gut verkaufen.

blog statistik 2019

Die Seitenaufrufe des Blogs haben sich in dieser Zeit verdreifacht: Von vorher 25.000 stehen sie seit Oktober monatlich bei 70.000 – und zwar ganz ohne weitere Kraft und Geld in Pinterest, Facebook oder Instagram zu investieren. Mit diesen Fortschritten in punkto SEO (und gutem Verkauf von LUNA) war die Blogkrise endgültig vom Tisch :).

Harry Potter im Herbst

All das führte natürlich dazu, dass ich meinen Mamablog Padermama erst einmal vernachlässigen musste. Ich schrieb bereits an dem Harry-Potter-Zauberermantel, an weiteren DIYs wie dem Bilderrahmen und dem Schlittenregal, nähte, und schrieb außerdem an der Einschlagdecke SULLY. Da kam dann zusätzlich noch diese Geschichte, dass SULLY eigentlich ein Freebook war und dann ein Bezahl-Ebook wurde, nachdem mich eine Kollegin darum bat. Das habe ich alles hier erklärt.

Direkt danach ging es dann weiter mit der Arbeit am Stillkissen MARTA, das vorletzte Woche herauskam – ein Probenähen, das sehr angenehm flott vonstatten ging. Auch das fertige Ebook kommt bisher sehr gut an – das freut mich!

Shop – Verkauf

Den Ebookverkauf habe ich jetzt schon mehrfach angesprochen: Darauf habe ich mich spätestens seit LUNA und dem SEO-Training konzentriert. Mein Ziel dahinter: Ich will unabhängiger von bezahlten Kooperationen werden. 2018 hielten sich Kooperationen und Ebookverkauf umsatztechnisch die Waage. Bereits in diesem Jahr hat der Ebookverkauf den Anteil der Kooperationen überholt. Ich bin ja ein Kind aus einer Handwerkerfamilie, und es liegt mir einfach mehr meine eigenen Produkte zu verkaufen als meine Haupteinnahmen aus gelegentlichen Zusammenarbeiten zu bestreiten – so sehr mir das auch Spaß macht.

Ich habe mich also verstärkt auf den Verkauf von Ebooks und auf affiliate Marketing – also Einnahmen über Provisionslinks – konzentriert. Hier ich selbst kunterbunt auswählen, welche Produkte, Schnittmuster, Stoffe, Zubehör und Shops ich empfehle.

Ein weiteres Ziel von mir war, dass mein eigener Shop der umsatzstärkste wird, und das hat auch geklappt. Das heißt aber nicht, dass ich mich nun darauf ausruhe – ich habe jetzt erst vor Kurzem die Entscheidung getroffen, dass ich im kommenden Jahr auch auf Etsy starten will. Ich hab dort jetzt einige Male eingekauft und bin ganz angetan von der Atmosphäre. Den Shop habe ich dort bereits angelegt, aber es wird noch etwas dauern, bis ich ihn befüllt habe.

Das beliebteste Freebook war – wie immer – das Sternkörbchen mit über 300 Downloads. Der Partnerhandschuh liegt knapp dahinter, hat aber einen leicht höheren Umsatz erzielt – beide Freebooks können ja freiwillig bezahlt werden. Diese Funktion wird bei ca. jeder vierten Bestellung genutzt. Auch hierfür vielen Dank! (Falls du dich fragst, wie das funktioniert und vielleicht selbst sowas installieren willst: Das macht bei mir dieses Plugin*.)

Best of Blog – 2019

Der beliebteste Blogbeitrag war wie im letzten Jahr die „Babydecke ohne Einfassen“ mit allein über 35.000 Seitenaufrufen. Der beliebteste Beitrag, der auch in diesem Jahr erst erschienen ist, ist die Gewichtsdecke mit immerhin 8.500 Seitenaufrufen (seit September).

Da kristallisiert sich natürlich irgendwie ein Muster heraus – Babydecke, Einschlagdecke, Gewichtsdecke: Ich nähe eine Menge Decken ;). Das ist mir selbst erst jetzt irgendwie klargeworden. Aber ich habe auch noch ein paar andere Dinge vor. Und falls du noch Lust hast zu erfahren, was dich hier im kommenden Jahr erwartet, dann einfach weiterlesen!

Pläne für 2020

Ich sagte es eingangs bereits: Ich bin motivierter als je zuvor. Natürlich fliege ich auf den Schwingen meiner jüngsten SEO-Erfolge. Auch das Weihnachtsgeschäft lief gut – SULLY und MARTA kamen beide gut an, was mich sehr beruhigt. Nicht jedes Ebook findet sofort Käufer – diese Erfahrung habe ich auch schon gemacht, dass sich monatelange Arbeit auch langfristig nicht lohnt, weil es sich einfach nicht verkauft.

Für das kommende Jahr habe ich mir ein paar schöne Themen für den Blog überlegt – das wird inhaltlich dem bisherigen Programm folgen: Nähen rund um Baby und Kinder, praktische DIYs und (neu!) Einblicke hinter die Kulissen – über das Bloggen und über das Entwickeln von Schnittmustern.

Neue Ebooks habe ich natürlich auch geplant: Das erste Probenähen soll im Januar starten. Das wird eine Windeltasche, und die wird die Baby-Ebooks (SULLY, MARTA) vorerst komplettieren. Außerdem plane ich eine Neuauflage der Kindergartentasche KÄFERLEIN und von roXXanne (im Herbst).

Aber die größte Herausforderung wird sein: Ich habe mich jetzt für ein Fernstudium Schnittkonstruktion für Kindermode angemeldet. Ideen und Entwürfe für Kinderkleidung habe ich ohne Ende, aber ich habe bisher gezögert, weil ich einfach nicht vom Fach bin. Da möchte ich nun endlich nachbessern und mir das fachliche Wissen aneignen! Und natürlich werde ich dann auch Kinderkleidung designen – da freue ich mich drauf wie eine kleine Eiskönigin :).

Ganz im Stillen träume ich auch von einer Kollektion für Mittelalter- und LARP-Gewandung, aber ob ich das in 2020 realisieren kann, weiß ich noch nicht. Ich werde es so machen wie bisher: In kleinen Schritten.

sonja crafting cafe

Neben diesen plane ich wie gesagt noch den Shop bei Etsy, und ich arbeite an einer Erweiterung meines Shops, der es auch anderen Designerinnen ermöglichen soll, hier zu verkaufen. Hier kläre ich gerade rechtliche, technische und steuerliche Voraussetzungen – und dann muss ich natürlich noch welche finden, die das gern nutzen wollen! (Und wenn du Interesse hast deine Ebooks auch hier zu verkaufen, schreib mich gern schon an!)

Zum Abschluss dieses MEGA-Artikels (danke fürs Lesen) habe ich noch eine Mini-Leserumfrage vorbereitet und danke dir fürs Mitmachen!

Nun wünsche ich dir schöne Feiertage und einen guten Rutsch ins Neue Jahr! Ich werde mich nun rar machen – ab der zweiten Januarwoche melde ich mich dann über die üblichen Kanäle wieder.

Deine Sonja

stillkissen nähen ebook marta

Stillkissen einfach selber nähen mit MARTA

Was kann man Schönes als Geschenk zur Geburt nähen? Oder was kann man selbst nähen, während man noch sehnsüchtig auf den Bauchzwerg wartet? Diese Fragen haben mich nicht erst seit der Einschlagdecke SULLY beschäftigt. Eine Antwort habe ich darauf gefunden: Wie wäre es mit einem schönen, individuellen Stillkissen?

wdr fernsehen

Liebling, ich bin dann mal im Fernsehen.

Eine Redakteurin schrieb mir im Frühjahr, ob wir als Familie nicht Lust hätten bei einer Ausgabe der Upcycling-Sendung „Lieblingsstücke“ im WDR Lokalfernsehen mitzumachen. Wow, hab ich damals gedacht, jetzt fragt hier schon das Fernsehen an! Und dann war ich erstmal total verunsichert und dachte nee, lieber nicht. Wer sowas alles sieht! Aber mein Mann war komischerweise gleich dabei und meinte „Ach, da sind wir doch genau die Richtigen für.“ Also haben wir zugesagt. Wie das dann so war – „am Set“ – und natürlich den coolen Upcycling-Clip, der daraus entstanden ist, erzähle ich heute. Definitiv KEIN normaler Tag im Bloggerleben!

Lieblingsstücke

Diese Geschichte wollte ich jetzt schon so lange erzählen, wurde aber durch einige Dinge aufgehalten, wie die Blogplanung, der andauernde Umbau der Seite oder meine doch recht umfangreiche SEO-Schulung seit Sommer. Was man als Blogger so erlebt – tatsächlich wäre wir wohl nicht im Fernsehen gelandet, würde ich nicht bloggen.

liebling, ich bin dann mal im fernsehen
Für zwei Tage war dieser Anblick in unserem Esszimmer völlig normal.

Die Redakteurin der „Lieblingsstücke“ hat uns über meinen Blog gefunden. Die Firma (es ist gar nicht der WDR direkt, sondern eine Produktionsfirma) sitzt in Dortmund, was von Paderborn nur ca. 100km entfernt liegt. Bei der Sendung „Lieblingsstücke“ handelt es sich um eine Upcycling-Reihe, bei der Steffi Treiber Leute zuhause besucht und aus deren alten Gerümpel coole Sachen upcycelt. Ich habe mir mittlerweile einige Folgen angesehen und finde ihre Ideen einfach klasse! Im Windschatten des Drehs ist übrigens dann gleich im Anschluss das Schlitten-Regal entstanden – die Idee kam mir schon während der Dreharbeiten.

Wenn ich im Fernsehen auftrete, muss das schon was sein, das ich ohne Bedenken auch meiner Mama zeigen kann. Die ist zum Glück auch richtig begeistert von dem Clip, der am Ende dabei herausgekommen ist. Witzigerweise lief das Video im Fernsehen, als meine Mama meine Oma gerade in ihrer Seniorenresidenz besuchte, und meine Oma meinte nur: „Ist das nicht die Sonja?“

Den fertigen Clip zeige ich nun – anschließend erzähle ich ein bisschen was zu den Dreharbeiten (hier übrigens der Link zur Datenschutzerklärung des WDR, dessen Inhalt ich hier einbette). Wir haben zwei Sachen selber gebaut, nämlich eine Kinderküche aus einem alten Stuhl und eine Lampe aus einem Lattenrost.

Risiken und Nebenwirkungen des Bloggens: Plötzlich steht da ein Filmteam auf der Terrasse

Ich kannte die Sendung vorher gar nicht, muss ich gestehen. Aber mir gefiel natürlich das Konzept, und natürlich fühlte ich mich geschmeichelt, dass hier wildfremde Redakteurinnen anrufen und meinen Blog so nett finden, dass sie uns quasi direkt casten.

Der Dreh hat dann auch echt Spaß gemacht! Zwei volle Tage war das vierköpfige Team hier, und natürlich auch Steffi! Und wir hatten natürlich überhaupt keine Ahnung, dass man für einen fünfminütigen Clip soviel Zeit investiert!

Das Drehen und das Vor-der-Kamera-Stehen war dank der lockeren Atmosphäre viel leichter, als ich mir das vorher vorgestellt habe. Ich muss aber dazu sagen, dass wir doch einige Szenen mehrfach gedreht haben, weil der Ton z.B. durch Autos im Hintergrund nicht so gut geworden war. Das war dann manchmal echt ärgerlich, weil ich meine schönen Antworten dann nicht mehr so auf die Reihe bekommen habe wie beim ersten Mal! Einen Text gab es nicht – wir haben jedes Mal ganz frei gesprochen!

blogger im fernsehen

Zu diesen Interview-Szenen kamen dann die „Schnittbilder“. Das war echt interessant, denn dabei wird man z.B. beim Nicken, Staunen oder Lachen gefilmt, wie man zu jemand schaut, der gerade spricht, bzw. gerade gesprochen hat. Wenn eine Szene gedreht wird, bei der drei Leute da stehen und eine spricht, wird ja die sprechende Person gefilmt – die Kamera kann schlecht gleichzeitig die beiden anderen filmen! Also wird die Szene nochmal und nochmal gedreht – dieses Mal mit den beiden anderen Personen, die der redenden Person aufmerksam zuhören. Beim Schnitt wird dann am Ende alles zusammengeschnitten, der Ton läuft dann da drüber – als Zuschauer merkt man das gar nicht mehr!

Allein sowas mal mitzuerleben war super spannend – ich werde auch nie wieder etwas im Fernsehen sehen können, ohne mir den Tontechniker, Kameramann und tausend Kabel vorzustellen. Es ist auch irgendwie eine absurde Situation.

Upcycling Lampe aus Lattenrost
„Lattenrost ist die neue Palette.“ sagte Steffie während des Drehs. Da könnte sie Recht behalten, oder?

Profis über die Schulter schauen

Was mir aber sehr bekannt vorkam, war das Filmen aller einzelnen Bauschritte. Wenn ich Anleitungen schreibe, mache ich ja auch nichts anderes – nur halt mit unbewegten Bildern. Und hier war es echt interessant zu sehen, wie die Profis das machen. Soviel anders als ich das mache, ist es gar nicht. Aber beim Film muss man natürlich auf noch mehr achten, z.B. dass wir an beiden Tagen dieselben Klamotten tragen, dass die Haare an beiden Tagen gleich sind, dass man nicht in einer Szene eine Uhr trägt und in der nächsten keine – und ich sage dir, die achten wie die Luchse auf jedes Detail! Dem fertigen Video sieht man ja auch nicht an, dass es an zwei Tagen entstanden ist, oder?

Die gebauten Sachen – die Kinderküche und die Lampe – haben übrigens bei allen Freunden, Bekannten und Verwandten Begeisterungsstürme ausgelöst. Es tut einfach gut ein bisschen Gerümpel aus dem Keller abzubauen und daraus noch was Cooles zu basteln :).

kinderküche upcycling
Eine Kinderküche aus einem alten Stuhl. Idee und Umsetzung: Steffi Treiber

Kreative unter sich

Ich habe mich übrigens total wohl gefühlt – das ganze Team und vor allem Steffi sind superliebe Menschen. Ich fand es faszinierend jemand wie Steffi kennenzulernen und ihr auch beim Kreativsein über die Schulter zu schauen und mich mit ihr auszutauschen. Letztendlich bewegen wir uns beide in einer großen, kreativen Welt; wir liefern beide Ideen für schöne, neue Dinge. Sie hat eigentlich ein Label für upgecycelte Industrielampen, die „Lieblingsstücke“ sind nur ein Teil ihres kreativen Lebens. Mehr über sie erfährst du auf ihrer Website.

steffie treiber sonja feierabend
Selfie während des Drehs 🙂

Ich liebe es ja auf so interessante Persönlichkeiten zu treffen, und die Begegnung hat mich noch einige Wochen lang getragen – diese beiden Drehtage haben auch ein bisschen mit dazu beigetragen, dass ich meine Blogkrise vom letzten Jahr überwinden konnte und jetzt irgendwie ganz entspannt in die Zunkunft blicke.

Links

Steffi Treiber

WDR Lieblingsstücke

Tagebuch einer Bloggerin

Ich habe hier auf dem Blog eine neue Rubrik eingerichtet: „Kreatives Leben“. Darunter möchte ich etwas mehr von hinter den Kulissen erzählen und ab und an ein paar Bloggertipps weitergeben. Du kannst mich auch gern alles fragen – ich versuche alles zu beantworten!

Damit verabschiede ich mich für heute und gebe ab zum Freutag.

Mollie Makes - DIY-Zeitschrift

DIY-Zeitschriften-Hygge mit „Mollie Makes“ und Verlosung

Der Herbst hat mich nun auch ein bisschen überrollt. Nachdem der Sommer mehrheitlich stressig war, kehrt mit dem nasskalten Wetter bei uns so langsam die Ruhe und auch die Zeit für das kreative Dasein ein. Herbst und Winter sind ja irgendwie die traditionelle Handarbeitssaison. Nach dem Schuleinstieg und der Kindergarteneingewöhnung (also dem ganzen Mama-organisiert-das-schon-irgendwie) beginnt nun endlich MEINE kreative Zeit: Ich darf wieder mehr nähen, basteln, werkeln und an neuen Schnittmustern tüfteln. Die ersten Kaminabende habe ich nun auch schon ganz „hyggelich“ zugebracht – ich beginne diese Kreativsaison nämlich mal ganz offline mit einer DIY-Zeitschrift, der „Mollie Makes“, die ich auch verlose!

Kreatives Leben – neu auf dem Blog

Die Entschleunigung, die so eine Zeitschrift am Kamin mir bietet, kommt gerade wie gerufen. Mein Blog – mein kleines Nähbusiness – befindet sich gerade im Wandel. Im letzten Jahr um diese Zeit begann bei mir eine Krise voller Zweifel und Gedanken das Bloggen völlig an den Nagel zu hängen. Trotz der Abspaltung aller „Mama-Themen“ auf meinen neuen Blog Padermama.de war ich noch sehr unzufrieden mit dem Gesamtkonzept. Erst ein Coaching hat meinen Kompass neu ausgerichtet.

Seitdem hat sich einiges bei mir bewegt – einerseits meine innere Haltung, und andererseits ganz sichtbar für alle das äußere Erscheinungsbild des Blogs, der seit dem Frühjahr einen neuen Look bekommen hat. Diese Veränderung zieht eine Umstrukturierung meiner Inhalte nach sich: Zukünftig gibt es hier die Rubrik „Kreatives Leben“, und darin plaudere ich ein bisschen (mehr) von „hinter den Kulissen“, über das Bloggen und über die kreative (Online-)Welt.

Für das kommende Jahr plane ich noch ein paar weitere Neuerungen, aber das wird dann so nach und nach kommen. Mit der Neuausrichtung des Blogs kam nämlich auch die Einsicht (oder die Kapitulation?): Die Kinder gehen vor. Und es kann und es muss auch mal sein, dass ich hier vier Wochen offline bin, einfach weil Ferien sind oder irgendwer krank.

diy zeitschrift mollie makes

DIY-Zeitschrift „Mollie Makes“

Vor einiger Zeit flatterte eine schöne Anfrage in mein Emailpostfach: Sarah Theresa Stöhr, die neue Chefredakteurin der „Mollie Makes“ fragte, ob ich nicht das DIY- und Kreativmagazin „Mollie Makes“ vorstellen und verlosen wolle. Und so liegen nun ein paar Weihnachtsausgaben vor mir – eine für mich und noch zwei zum Verlosen! (Eine Ausgabe habe ich bereits über meinen Newsletter verlost – solche kleinen Geschenke mache ich meinen treuesten Leserinnen immer gern.)

Falls du die „Mollie Makes“ noch nicht kennst: Das ist ein Kreativ- und DIY-Magazin rund ums Selbermachen, also basteln, häkeln, stricken und nähen. Die Weihnachtsausgabe beschäftigt sich natürlich mit selbst gemachten Geschenken und wartet mit viel Inspiration rund ums Handarbeiten für Weihnachten auf.

Für Nähfans gibt es eine Nähanleitung für kuschelige Winterpantoffeln, und ansonsten bietet die Zeitschrift viele weitere Anleitungen aus den Bereichen Stricken, Häkeln, Basteln und Makramee – alles wunderschöne Ideen für Weihnachten. Interviews mit Kreativen bieten schöne Blicke in die Ateliers – ich finde es immer außerordentlich spannend zu sehen, wie andere so arbeiten, und welche Wege hinter ihnen liegen! Online durchblättern kannst du das Magazin hier.

Verlosung

Ich verlose zwei Ausgaben der „Mollie Makes“! Beantworte mir einfach in den Kommentaren folgende Frage:

Was machst du gern selbst zu Weihnachten?

EDIT: Gewonnen haben Bettina Henke und Anne – ihr habt beide bereits eine Email von mir bekommen. Herzlichen Glückwunsch! Allen anderen möchte ich sagen: Wow, vielen Dank, dass ihr so zahlreich mitgemacht habt, da habe ich mich irre gefreut! Ich wünschte, ich hätte für alle eine Ausgabe gehabt! Ich kann euch nur auf die nächste Verlosung vetrösten – die kommt aber bestimmt :).

Ich verlinke zum Abschluss noch mit dem Freutag.