Schlagwort: Nähzimmer

diy memoboard mit knöpfen

Memoboard-DIY mit Tafelfarbe

Läufst du auch schon wieder in der Mühle mit? Morgens Kinder weg, einkaufen, Haushalt und arbeiten… So ähnlich siehts jetzt jedenfalls wieder bei mir aus, wobei Haushalt und arbeiten beide zu wenig Zeit und Aufmerksamkeit bekommen. Auch dieser Artikel ist nun, da du ihn liest, bereits mindestens fünf Wochen alt, denn im viel zitierten Alltag schaffe ich… NIX! Aber um den grauen Alltag – diese zähe Tretmühle aus Wackelzähnen, Schokoflecken, Schnodder und Sandfüßen – ein wenig aufzupeppen UND um ein bisschen besser organisiert zu sein, habe ich mit meiner Tochter zusammen diese Tafel mit Knöpfen gebastelt. (War natürlich auch ein bisschen Beschäftigungstherapie in den Ferien.) Wie wir es gemacht haben, zeige ich in diesem Memoboard-DIY. Viel Spaß!

Nähzimmer aufräumen

Gut sortiert ins neue Jahr: das Nähzimmer aufräumen

Gleich zu Beginn des neuen Blogjahres hatte ich mir hehre Ziele gesteckt: Ich habe einen kleinen Redaktionsplan entwickelt und mir monatliche oder saisonale Themen überlegt, zu denen ich dann innerhalb meiner verschiedenen Kategorien was schreibe. Für den Jahresbeginn hatte ich mir das Thema „Gut sortiert ins neue Jahr“ überlegt – also Blogbeiträge rund ums Aufräumen und Ausmisten und Organisieren. Bedarf habe ich hier in jedem Raum, wenn ich durchs Haus gehe. Demnächst geht ja auch unser Anbau los, und wir platzen aus allen Nähten (hihi) mit unserem ganzen Zeug. Und neben der täglichen Aufräumerei habe ich speziell zwei Punkte, wo ich gern mehr Ordnung hätte: Das erste ist mein Home Office, und das zweite ist das Nähzimmer! Es ist (mal wieder) Zeit zum Nähzimmer aufräumen. Und zum Sortieren von UFOs. Daher wird das hier eine mehrteilige Angelegenheit. Heute der Tragödie erster Teil: Die Bestandsaufnahme.

 

Das Nähzimmer. Und UFOs.

Ich habe euch ja schon viele einzelne Elemente meines Nähzimmers vorgestellt, z.B. mein DIY-Schraubglasregal, mein Upcycling-Vintage-Regal, den DIY-Nähtisch und den DIY-Schneidetisch. Bei allen hatte ich geschickt um die Unordnung drumherum fotografiert, und ja, ich bekenne mich: Ich bin ein furchtbar chaotischer Mensch. Ich liebe es zwar, wenn aufgeräumt ist, aber ich räume selten Sachen wieder zurück – meist, weil mein Nähabend durchs Plärren des Babyphones beendet wird. Da denke ich dann noch so eben daran den Stecker vom Bügeleisen rauszuziehen, aber nicht mehr daran alle Stoffe und Zutaten wieder wegzupacken. (Kennt vielleicht noch eine das Problem???)

Nun ja, heute zeige ich euch also einen ganz exklusiven Blick hinter meine Kulissen – nämlich, wie es üblicherweise bei mir im Nähzimmer aussieht! Und am Ende dieser kleinen selbstauferlegten Challenge zeige ich euch dann hoffentlich auch, wie es dann schön aufgräumt aussieht :).

Meinen Schneidetisch habe ich euch ja schon vorgestellt. So sieht er dann in Aktion aus:

Nähzimmer aufräumen

Da sind auch schon die ersten UFOs zu sehen, aber dazu komme ich dann gleich noch! Hier noch ein paar mehr Bilder, wie es in meinem Nähzimmer so aussieht. Hier mein Regal mit Boxen für verschiedene Stoffe, Zubehör und allen Kram, den man so braucht. Das Regal hat Stefan auch selbst gebaut. Wie ihr seht, geht das auch ordentlicher. Auch Vliese und Schaumstoffmatten türmen sich da. (Die Schaumstoffmatten habe ich aus einer alten, gekauften Wickelauflage herausgetrennt. Ich habe schon ziemlich lang den Plan daraus nochmal eine neue Wickelauflage zu nähen. Ob ich das schaffe, solange der Kurze noch gewickelt wird…? -> UFO!!!)

Hier ein Blick in das untere Regal unter dem Schneidetisch: Hier habe ich meine Kinder-Jerseystoffe – getrennt nach Mädchen und Junge, und nur so halb sortiert. Da ist ja auch immer Bewegung in den Fächern!

Meine Näh- und Stickmaschine sind brav auf dem Nähtisch aufgereiht. So richtig viel Platz haben sie alle nicht, aber es ist ok. Ich erinnere mich noch gut an die Zeit, als ich auf der Esstischecke genäht habe, da will ich mich mal nicht über Platzprobleme beschweren!

Hier die Stickmaschine mit ihrem noch recht überschaubaren Garnsortiment. Daneben hab ich noch die Overlock hingequetscht. Das geht ganz gut – die Ovi brauch ich ja nur zwischendurch mal.

Und hier alle drei Maschinen. An der Pfaff sitze ich natürlich am häufigsten.

 

UFOs

Auf ein paar UFOs hatte ich ja schon hingedeutet. Neben der erwähnten Wickelauflage habe ich natürlich auch son paar Projekte gesammelt, die da schon ewig liegen und keine Miete zahlen. Also stelle ich euch jetzt mal die nächsten UFOs vor. Zuerst ist da Finjas Schultüte, die ein Kissen werden will! Das ist ja wirklich ein kleines Projektchen, aber irgendwie schiebe ich das seit Sommer vor mir her! Jetzt, mit Annettes UFO-Linkparty, ist Schluss damit! Ich werde es anpacken! 🙂

nähzimmer UFO

Direkt vor der Schultüte seht ihr übrigens eine Strumpfhose. Die hat ein riesengroßes Loch am Zeh. Noch ein UFO!

Aber die wirkliche Herausforderung ist diese:

Einige Stoffe erkennt ihr bestimmt wieder. Das sind alles Sweat-Reste aus diesem Herbst und Winter! Zuviel, um sie wegzuwerfen, und zu wenig, um noch etwas drau zu machen. Ich habe schon einen Plan, was ich daraus mache, aber vielleicht habt ihr auch noch Ideen?

Jetzt verabschiede ich mich erst einmal und melde mich dann hoffentlich bald mit den ersten abgearbeiteten UFOs!

Lieber Gruß,

Sonja

Nähzimmer aufräumen

diy schneidetisch

{Tutorial} Schneidetisch selber bauen – IKEA Hack

~ enthält Werbelinks (mit * gekennzeichnet), mehr Info unten ~

 Dieser Beitrag wartet jetzt schon ewig auf seine Veröffentlichung! Wie die Stammleserinnen unter euch wissen, habe ich seit vorletztem Jahr ein ganz wunderbares, eigenes Nähzimmer im Keller. Ich bin ja auch mit Nähen auf dem Küchentisch angefangen, bis ich hier nun endlich meinen Traum eines eigenen Nähzimmers endlich verwirklichen konnte! Ich werde es euch auch noch etwas näher vorstellen. Heute zeige ich euch aber erst einmal meinen Schneidetisch – mein liebstes Möbelstück in diesem Raum! Stefan hat den Tisch netterweise für mich gebaut. Das war gar nicht so schwer und ist vielleicht für die ein oder andere auch eine Option, wenn man den Schneidetisch selber bauen will?

 

Mein Nähzimmer

Für mein Nähzimmer habe ich ja (in Zusammenarbeit mit Stefan) schon so einiges gewerkelt. Zum Beispiel habe ich ein altes Regal upgecycelt, oder dieses Regal mit Schraubgläsern gebaut und auch meinen Nähtisch aus einer ausrangierten Holztür selbst gebaut. Auch das Nähzimmer selbst war ein richtiges Projekt: Dazu haben wir nämlich einen Kellerraum ausgebaut. So richtig mit Fenster und Wärmedämmung! Das fertige Zimmer von innen und außen zeige ich euch demnächst auch noch. Die Blogbeiträge stehen bei mir gerade Schlange…

Wenn Du dich übrigens auch ganz allgemein für das Thema Nähzimmer interessierst, lade ich dich gern auf meine Pinterest-Wand „Nähzimmer“ ein. Hier sammle ich Einrichtungsideen, Sprüche, DIY und Nähinspirationen rund ums Nähzimmer!

 

Schneidetisch selber bauen

Der Schneidetisch ist glaub ich das wichtigste Möbelstück im Nähzimmer. Wie hab ich mich immer geärgert, wenn der Platz auf dem Nähtisch nicht zum Schneiden reichte! Wie oft habe ich auf Knien auf dem Boden zugeschnitten – gerade bei großen Projekten und flutschigen Stoffen ist das echt doof! Also war von Anfang an klar: Ein vernünftiger Schneidetisch muss her!

Wie haben zum Eigenbau zwei alte Expedit-Regale von Ikea verwendet. Heute heißen die übrigens Kallax!* Wir hatten noch zwei 2×4-Regale, die wir an der langen Seite nebeneinander gestellt und kurzerhand eine einfache Kiefer-Tischplatte (bitte selber nachmesssen!) aus dem Baumarkt draufgeschraubt haben.

Schneidetisch selber bauen

Unten hat Stefan das Ganze mit Querstreben stabilisiert – hier kamen Restholzstücke zum Einsatz. Auf dem Bild sieht man hoffentlich auch, dass zwischen den beiden Regalen ein kleiner Spalt frei geblieben ist?

Weil der Tisch beweglich sein sollte, hat er sehr stabile Rollen mit Feststellfunktion bekommen! Die gibts auch im Baumarkt – einfach mal gucken und unbedingt auf die Gewichtsklasse achten! Das gute Stück ist nämlich höllisch schwer – mit ein Grund, warum ich das nicht allein zusammengebaut habe!

Schneidetisch selber bauen

Tipp: Achte bei der Bauplanung auf die spätere Gesamthöhe! Mein Schneidetisch hat für mich eine optimale Steh-Höhe – ich muss mich also nicht bücken, wenn ich zuschneide, sondern ich stehe ganz bequem gerade und kann gut arbeiten.

Hier ist das gute Stück einmal ganz nackig im noch nicht bezogenen Nähzimmer (oh Gott, die Bilder sind echt uralt!):

Hier sind schon die ersten Boxen und Körbe drin. Und man sieht auch, dass die Expedit-Regale ihre schönste Zeit hinter sich haben. Nun, mir macht das rein gar nichts aus. Ich liebe meinen Schneidetisch! Ich habe nun auf beiden Seiten insgesamt 8 Fächer, in denen Stoffe und Zubehör lagern (und momentan stapelt sich auch oben diverses).

Schneidetisch selber bauen

 

Kosten und Spartipps

Also wenn man nicht gerade die Regale neu kauft (die kosten neu 59,- pro Stück), und auch sonst keine Körbe mehr für die Fächer braucht, hat man lediglich Kosten für die Rollen (wenn man die denn haben will) und für die Tischplatte. Auch die könnte man noch irgendwoher nehmen, z.B. eine alte Tür, oder eine alte Arbeitsplatte (mal im Bekanntenkreis fragen, wer gerade seine alte Küche entsorgt!), oder einen alten Esstisch.

Die Rollen kosteten glaub ich so um die 30,- (ich weiß es nicht mehr genau), und die Tischplatte haben wir glaub ich so für 60-70,- gekauft. Da hatten wir uns gewundert, dass es die nicht günstiger gab. Die Maße waren ja einigermaßen vorgegeben durch die Regale, da war nicht viel Spielraum.

 

Damit gebe ich nun ab zu Creadienstag, HoT, DienstagsDinge. Was mich von dir noch interessieren würde: Wie schneidest du zu? Hast du dir auch selbst einen Schneidetisch gebaut?

Lieber Gruß,

Sonja

schneidetisch selber bauen

 

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Adventskalender selber machen

Freutag ~ Adventskalender goes on!

Ich wollte mir zur Regel machen euch immer freitags zum Freutag über den kreativen Adventskalender auf dem Laufenden zu halten. Leider war diese Woche sehr chaotisch, und meine Kinder sind momentan auch alle schräg drauf, sodass ich leider nicht alles gestern Abend schön vorbereitet hatte. Und jetzt bin ich spät dran und werfe hoffentlich nichts und niemand durcheinander! Ich mache es jetzt mal ganz schnell und zeige euch, was für tolle Geschenke andere so selber machen und worüber ich mich bei allem Alltag hier jeden Tag gefreut habe!!

Adventskalender selber machen

Die erste Woche Adventskalender hatte ich euch ja letzte Woche schon gezeigt. Weiter ging es dann mit einem sehr schönen Mug Rug, der mit Gummibärchen-Tee gefüllt war. Den kannte ich bisher nicht – ich freue mich aufs Probieren! Vielen Dank an Eileen!

Es folgte dann dieses süße Wichtel-Nadelkissen mit einer Stecknadel und zwei Teelichten. Ich bin total begeistert, das Nadelkissen ist bereits in mein Nähzimmer eingezogen. Danke an Ingrid von Nähkäschtle, du hast Dir wirklich viel Arbeit gemacht! Wie sie das Nadelkissen gemacht hat, zeigt Ingrid übrigens hier in einem schönen Tutorial.

Adventskalender befüllen

Es folgte ein Lesezeichen und ein Weihnachtsbaum aus Filz. Die Idee mit diesem Ecken-Lesezeichen habe ich schonmal bei Pinterest gesehen und fast hätte ich das auch selbst für den Adventskalender gemacht! *lach* Aber nur fast! Ich bin froh, dass meine Idee bisher noch nicht dabei war! Danke an Sabine für dieses schöne Kläppchen!

Am nächsten Tag kamen die Perlen-Anhänger und der Schoko-Käfer von Regina, die hier bloggt. Die Perlen hat sich meine Große gleich geschnappt. Sie sind jetzt irgendwo im Kinderzimmer als Playmobil-Piratenschatz versunken…

Adventskalender selber füllen

 

Anschließend kamen ein sehr schöner Fröbelstern von Luisa (seht ihr auf dem Titelbild!), einen Schutzengel-Anhänger von der lieben Marita und ein Mini-Geschenkset von Eliza.

Auch über diese schönen Türchen habe ich mich total gefreut! Ihr habt euch so viel Mühe gemacht und soviel liebevolle Detailarbeit hineingesteckt — vielen lieben Dank! Ich schätze mich sehr glücklich, dass ich dabei sein darf!

Heute machte dann noch ein Schlüsselanhänger von Nicole die Woche (Titelbild: in lila!) komplett – jetzt bin ich wirklich gut ausgestattet :D. Ich habe aber wirklich viele Schlüssel – da ist unser Schlüsselbrett jetzt schön bunt 🙂

Ich gebe nun ab zum Freutag. Bitte meldet euch noch, wen ich noch nicht verlinkt habe. Das ist keine böse Absicht gewesen!+

Lieber Gruß,

Sonja

 

Nähzimmer Teil 3: Nähtisch selber bauen

Diesen Post schiebe ich nun schon seit einem halben Jahr vor mir her. Soviel zum Thema Zeitmanagement. Nun ja, manche Dinge brauchen einfach Zeit, und heute ist die Zeit gekommen euch mal wieder einen Einblick in mein kleines Nähreich zu geben! Ich stelle euch heute meinen selbst gebauten Nähtisch in Vintage-Optik vor, der zugleich ein kostengünstiges Upcycling ist. Vielleicht möchtest Du ja auch deinen Nähtisch selber bauen?

Mein Nähzimmer

Ich habe ja ein eigenes Nähzimmer bekommen, mein kleines Reich und Heiligtum! Hier hatte ich über den Kellerausbau berichtet – wie aus einem Abstellkeller mein Nähreich wurde! Mein DIY-Regal als Webband-Aufbewahrung hatte ich auch schon einmal vorgestellt. Heute ist nun mein selbst gebauter Upcycling-Nähtisch dran!

Wie ich auf diese Upcycling-Idee kam…

Wie ich bereits an der ein oder anderen Stelle erwähnt habe, haben wir im vergangenen Jahr das Haus meiner Mutter gekauft (über die Schwierigkeiten der Immobiliensuche als normalverdienende Familie plane ich auch noch einen eigenen Bericht…). Das Haus ist aus dem Jahr 1970.

Damit wir als sechsköpfige Familie darin Platz (und es schön!) haben, haben wir diverse Maßnahmen geplant, die auch schon begonnen haben, z.B. haben wir zwei Kinderzimmer komplett renoviert und uns auch ein sehr schönes neues Badezimmer eingerichtet. Weitere Projekte werden ein Anbau, eine neue Küche und ein neues Schlafzimmer… ich werde mich blogtechnisch also in der zweiten Jahreshälfte mehr mit „Living“ beschäftigen. Müssen.

In dem Rahmen der bisherigen Renovierungsarbeiten haben wir die 70er-Jahre Türen durch neue ersetzt. Und da setzt auch mein DIY-Nähtisch an, der ist nämlich ein Upcycling!

Upcycling aus alter Tür

Die Idee ist so einfach, man muss nur drauf kommen! Wohin mit den alten Türen? Bauen wir doch einfach einen Tisch daraus: Einen Nähtisch!

Zutaten

alte Tür (Bekanntenkreis, Schrottplatz… oder bei uns anfragen – wir werden noch ein paar Türen aussortieren! Ehrlich jetzt! Wir sind froh, wenn wir die los sind…)
2 Holzböcke*
Bondex Vintage Lack kreideweiß*
Bondex Vintage Wachs*
4 Spax-Schrauben (lang genug um durch den Querbalken des Holzbocks zu kommen)

Werkzeug
Schleifmaschine*, Akkubohrer*, Pinsel, alter Lappen

 

Anleitung: Nähtisch selber bauen

Ich wollte meinen Tür-Tisch gern in „vintage“. Eine Augenweide war die Tür natürlich in ihrem Ursprungszustand nicht. Also musste sie bearbeitet werden!

Zuerst habe ich den Türbeschlag abgeschraubt. Anschließend habe ich die Tür abgeschliffen. Hier kam wieder unsere Schleifmaschine* zum Einsatz, die ich auch bei vergangenen Upcycling-Projekten verwendet habe.

 

Im Anschluss habe ich die Tür mit Bondex Vintage Lack kreideweiß* gestrichen. Ich habe den Lack bei den anderen Projekten auch verwendet und bin sehr zufrieden  mit dem Ergebnis.

Ich habe dann nach Empfehlung des Herstellers nach dem Trocknen die Tür nochmal leicht abgeschliffen (dazu ein feineres Schleifpapier genommen, von Hand oder z.B. mit Stahlwolle wäre das auch gegangen, aber wozu hab ich das tolle Maschinchen??) und dann Bondex Vintage Wachs* mit einem alten Lappen aufgetragen. Dadurch wird die Oberfläche richtig schön glatt und hart und erhält ihre besondere, einzigartige Optik – ich mag diesen melierten Look!

Der Rest war dann Stefans Part: Erstmal die Tür in den Keller tragen und dann die beiden Holzböcke drunter schrauben. Er hat von unten geschraubt, damit die Oberfläche glatt bleibt.

In meinem Nähzimmer sieht der Tisch dann so aus (oben rechts im Bild seht ihr mein DIY-Schraubglas-Regal!):

Kleiner Nachteil: Wenn ich richtig Gas gebe (höhö), wackelt der Tisch. Ich habe schon eine aussortierte Schneidermatte unter die Nähmaschine gelegt um sie etwas abzufedern (den Tipp hab ich irgendwo gelesen), aber es geht nicht ganz weg. Eventuell werden wir also irgendwann stabilere Böcke nehmen, oder mit einem Gewicht arbeiten – die Idee hatte Stefan.

Hinten auf dem Nähtisch habe ich einen Schreibtischaufsatz von IKEA* – sehr praktisch als Verstaumöglichkeit (habt ihr auch so viele 1000 Sachen in eurem Nähzimmer???)

Trotzdem liebe ich meinen Nähtisch und bin sehr zufrieden mit meinem Projekt :). Ich hoffe, euch hat dieses Upcycling auch gefallen? Worauf steht eure Nähmaschine?

Lieber Gruß,
Sonja

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Nähzimmer – Teil 2: Upcycling-Schraubglas-Regal

{Dieser Beitrag enthält Werbelinks} Vor einiger Zeit habe ich über den Bau meines Nähzimmers geschrieben. Bei dem Rohbau allein blieb es natürlich nicht! Ich habe mir für mein Nähzimmer ein paar schöne Möbel gebaut (ok, mein Mann hat da auch einiges getan). Mein Vintage-DIY-Regal habe ich ja bereits hier samt Anleitung vorgestellt, und so in dem Stil wird das Tutorial heute auch. Ich zeige heute, wie ich mein Upcycling-Schraubglas-Regal selbst gemacht habe. Die Idee kenne ich noch aus der Werkstatt meines Großvaters, der in so einem Regal (in deutlich größer!) seine Schrauben verwahrt hat.

Zutaten

1 Brett (ich habe meins aus der „Verschnitt-Kiste“ vom Baumarkt, das ist sowas wie die Restekiste im Stoffladen)
2 Konsolen (gibt’s auch im Baumarkt, beim Möbelschweden oder z.B. hier*)

Bondex Vintage Lack* und Bondex Vintage Wachs*
ggfs. Schleifpapier
Akkubohrer
Pinsel
alter Lappen
6-8 ausrangierte Schraubgläser (von Apfelmus, Marmelade, etc), je nach Größe des Brettes

Schrauben: hier musst Du die Dicke Deines Brettes beachten! Du brauchst pro Schraubglas 1 spitze Schraube, die kürzer sein muss, als Dein Brett dick ist.
Außerdem brauchst Du je nach Konsole 1-2 Schrauben um die Konsole an das Brett zu schrauben + Schrauben mit passenden Dübeln zum Anbringen an die Wand (lass Dich zur Not im Baumarkt beraten – ich hab „das Grobe“ mit dem Bohren dann meinem GöGa überlassen…)

Anleitung
Der Anfang kommt ein bisschen auf Dein Brett an: Hast Du es auch aus der Verschnitt-Kiste vom Baumarkt, oder ist es ein altes Regalbrett, das Du im Keller gefunden hast? Im letzteren Fall empfehle ich es abzuschleifen, zu lackieren und zu wachsen, wie ich das in diesem Tutorial gemacht habe, um den „shabby-Effekt“ zu erzeugen.

Hast Du ein unbehandeltes Brett aus der Verschnitt-Kiste wie ich in diesem Fall, reicht es zu lackieren und zu wachsen – vorher Abschleifen muss nicht sein. Hier das fertige Brett – lackiert und gewachst (ich hab das graue Wachs genommen):

Jetzt geht es eigentlich erst los!

Zuerst misst Du an Deinem Brett aus, wo Deine Konsolen angebracht werden. Sie sollten zu beiden Seiten denselben Abstand zum Rand haben:

 

Nun schraubst Du die Konsolen an Dein Brett. Ich hab als nächstes die Gläser auf der Fläche zwischen den Konsolen verteilt, bis ich einen halbwegs symmetrischen Eindruck hatte. Pedanten rechnen. Ich bin kein Pedant, ich muss immer aufs Babyphone schielen. Ich hab die Gläser absichtlich versetzt platziert, damit ich später gut an jedes rankomme und alle sehen kann:

 

Dann werden die Deckel von unten an das Brett geschraubt. Ich hab dazu den Akkubohrer genommen, und das ging problemlos. Du kannst natürlich auch mit einem Nagel ein kleines Loch vorhämmern.

Bei den ersten beiden bin ich nicht ganz mittig gelandet – solange die Schraube aber fest sitzt, ist das nur ein optisches Problem, das man nachher nicht mehr wahrnimmt.

Jetzt schraubst Du nur noch die Gläser wieder dran, et voilà:

 

Jetzt kannst Du Dein Regal an der Wand aufhängen! Ich verwahre in meinem die Webbänder, wobei ich gestehen muss, dass sechs Gläser kaum reichen. Da muss ich wohl noch eins bauen!

Tutorial DIY Upcycling Regal aus Schraubgläsern

 

Ich hoffe, Dir hat dieser kleine Ausflug in den DIY-Möbelbau gefallen?

Lieber Gruß,
Sonja

Verlinkt mit HoT, DienstagsDinge.

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Operation: Nähzimmer – Teil 1: Der Kellerausbau

Wer träumt nicht von einem eigenen Nähzimmer? Ich bin ja auch damals damit angefangen, dass ich Abend für Abend die Nähma auf den Küchentisch hievte. Es folgte eine Nähecke im Wohnzimmer. Und zwei Umzüge später habe ich nun endlich mein Nähzimmer! Wie Du vielleicht weißt, haben wir bereits im Sommer begonnen einen Kellerraum auszubauen, damit ich mit meinem Nähzimmer dort unten einziehen kann. Mittlerweile ist dieses Projekt abgeschlossen und ich bin da unten eingezogen (zumindest stehen meine Nähmaschinen und die ganzen Stoffkisten unten, und ich arbeite da auch schon. Für Teil 2 und 3 dieser kleinen Reihe muss ich definitiv noch aufräumen…)

Ein eigenes Nähzimmer…

 In diesem Beitrag stelle ich die Entstehung dieses Raumes vor. Nein, es geht noch nicht um die Einrichtung, sondern erstmal um den „Rohbau“. Die Bilder dieses Blogbeitrags werden auch nicht „schön“ – ich hab heute viele Wände und Dreck. Aber das gehört halt dazu!

Für alle, die vielleicht auch auf der Suche nach einem Platz zum Nähen sind. Vielleicht ist der Ausbau eines Kellerraumes ja eine Möglichkeit?

Einen Kellerraum bewohnbar zu machen – die Möglichkeit haben nur Hausbesitzer, das ist mir schon bewusst. Wir haben hier in Paderborn lange nach einem Haus und auch nach einem Bauplatz gesucht, bevor wir dann entschieden haben das Haus meiner Mutter zu kaufen, in dem wir nun auch schon seit eineinhalb Jahren zur Miete wohnen (zum Thema Immobilienmarkt werde ich vielleicht auch nochmal was bloggen). Mit den Umständen und Details unseres Hauskaufs will ich mich an dieser Stelle nicht weiter aufhalten – am Ende haben wir nun dieses Haus, müssen aber gucken, dass wir hier Platz für uns alle finden, denn Nr. 4 ist ja bekanntlich unterwegs.

Der Ausbau eines Kellerraums war das erste von vielen Projekten rund ums Haus, aber zugleich das, was Dich wahrscheinlich am meisten interessiert. So sah „mein“ Keller aus, als wir ihn freigeräumt hatten:

Voraussetzungen

Hier in unserem Haus stimmte eine Voraussetzung: Wir hatten tatsächlich einen Kellerraum „übrig“, der früher Party- und später Probenraum für meinen Bruder war. Zuletzt stand er voll mit unserem Zeug, das nicht mehr in die Wohnung passte. Ich tippe mal (nachdem ich während unserer Immobiliensuchphase viele Häuser besichtigt habe), dass fast jedes Haus so einen Kellerraum voller Gerümpel hat.

Wir haben aufgeräumt, zusammengeschoben und weggeschmissen, nachdem der Plan für den Ausbau stand. In besagtem Raum hatte meine Mutter vor Jahren schon eine Heizung anschließen lassen. Aber dank mangelnder Isolierung und einem klassischen Kellerfenster (siehe Bilder) brachte die natürlich gar nichts, und wir heißen ja auch nicht Rockefeller.

Wärmedämmung und Fenster

Es war also klar: Der Raum braucht ein richtiges Fenster und eine Isolierung. Letztere braucht die Kellerdecke sowieso, weil altes Haus und so. (Das ist noch so ein Projekt, das ich eben andeutete.)

Wir haben uns beraten lassen und uns dann für eine Wärmedämmung von innen entschieden. Das hatte meine Mutter vor zwei Jahren auch hier in unserer Wohnung machen lassen, und es hat deutlich was gebracht (ich kenne ja dieses Haus schon sehr lange, und es ist im Winter immer kalt.)

Bei dem Fenster hatten wir die Idee, es nach unten zu vergrößern. Auf den Außen-Bildern kannst Du sehen, dass das Fenster vorher über dem Boden lag – was eine gute Voraussetzung war. Wir wollten außen von Anfang an terrassenartig anböschen, um einen Sousterrain zu bekommen. Eine Verbreiterung des Fensters hätte weitere Probleme mit sich gebracht, weil das natürlich in die Statik des Hauses eingegriffen hätte. Also wurde das Fenster von 1mx0,50m auf 1mx1m vergrößert.

Eigen- und Fremdleistung

So ein Projekt konnten wir nicht allein stemmen. Uns fehlt es an Zeit, Wissen und Gerät um mal eben ein Loch in die Außenmauer zu schneiden, ein Fenster einzusetzen und drei Kellerwände von innen zu isolieren. 

Wir haben uns darauf „beschränkt“ außen das Loch zu buddeln (danke an meinen GöGa Stefan!), und später innen die Wände zu gestalten.

Das war auch gut so. Hier ein paar Eindrücke von der Entstehung des Fensters, das zuerst kam:

Das Loch in der Außenwand hat ein lokaler Bauunternehmer geschnitten, und ich bin sooooo froh, dass Stefan das nicht selbst gemacht hat! Es hat ca. eine halbe Woche gedauert, bis dann das Fenster drin war – das hat ein Holzbauunternehmer gemacht – beide kann ich dringend empfehlen. Sie haben super korrekt und sauber gearbeitet, und wir haben auch schon die nächsten Aufträge an sie vergeben, weil wir sehr zufrieden sind.

So sah das zu dem Zeitpunkt von innen aus:

Nach dem Fenster folgte die Wärmedämmung. Wir wünschten uns eine ökologisch nachhaltige Variante aus Holzwolle (Stefan hatte sich viel mit dem Material auseinandergesetzt – als Bauingenieur kennt er sich da dankenswerterweise auch echt gut aus). Der Tischler unseres Vertrauens hat dann also die Kellerwände von innen gedämmt – dazu hat er aus Holz ein Gerüst maßgeschneidert und mit dem Dämmmaterial aufgefüllt:

Ja, das kann man selbst machen und Geld sparen. Aber die Zeit, die wir gebraucht hätten (und den Nervenkrieg, den uns das wieder gekostet hätte, allein die Kinder wieder unterzubringen usw.) — diese Leistung haben wir also eingekauft und sind glücklich damit! In nur einer Woche war der Keller fertig!

Das Gerüst wurde am Ende verschlossen und verpsachtelt – so haben wir dann den Raum zur weiteren Gestaltung übernommen:

 

Ach ja, die Tür wurde auch neu eingesetzt – die ging vorher auch zur anderen Seite auf!

Jetzt waren wir also wieder dran: Die zwei Wände, die auf dem letzten Bild zu sehen sind, haben wir mit einem Mineralputz verputzt. Ich habe das Glück einen Onkel zu haben, der Malermeister ist und mir die Technik beigebracht hat. Die erste Wand hat er gemacht, die zweite ich. Und ich bin mit dem Ergebnis auch ganz zufrieden – obwohl mir drei Tage der Arm und die Schulter wehtaten!

Hier ein Bild, das zu einem späteren Zeitpunkt aufgenommen wurde, schon mit einem Bild an der Wand. Der Putz ist grau und unregelmäßig, so richtig gut sieht man es leider auf dem Bild nicht (es ist ja auch nach wie vor ein Keller, da sind die Lichtverhältnisse nicht immer optimal zum Fotografieren…)

Die anderen beiden Wänden haben wir tapeziert – das war dann Stefans Aufgabe, der das absolut oberkorrekt mit der Mauertapete hinbekommen hat!

 

Gestaltung außen

Derweil hatten wir ja draußen nur das Loch! Da hat Stefan mir mein „Colosseum“ gebaut. Dazu haben wir uns Pflanzsteine vom Baumarkt anliefern lassen (was auch ne echt gute Entscheidung war).

Auf diesen Bildern bekommst Du einen kleinen Eindruck, wie das am Ende aussehen wird (denn die dritte und letzte Reihe fehlt derzeit immer noch):

Ein paar der Pflanztöpfe sind bereits bepflanzt (ich konnt’s nicht erwarten, hehe). Hauptsächlich hab ich Blumenzwiebeln gesteckt. Ich bin gespannt auf das kommende Jahr, ob alle kommen, und wie mein Colosseum in Blüte aussehen wird.

Damit beende ich Teil 1 dieser kleinen Blogreihe. Vollständigerweise erwähne ich noch, dass wir den gesamten Raum auch neu verkabelt haben (auch hier habe ich einen Cousin, der gelernter Elektriker ist und uns da beraten hat, sowie die Installation gemacht hat!)
Es wird vielleicht irgendwann so kommen, dass eins der Kinder diesen Raum als Zimmer haben will – dies war mit ein Grund diesen Ausbau zu machen und die Investition zu tätigen.

Die Investition – genau. Was hat uns der Aufwand gekostet? Ich kann es nicht ganz genau sagen, aber es sind inkl. der externen Leistungen, wie Fenster, Dämmung, sowie inkl. Pflanzsteine, Verkabelung, Lampen, Tapeten ca. 6000€ gewesen. Ja, das ist viel Geld, und darüber sollte man sich im Klaren sein, bevor man so etwas anstößt. Aber man bekommt dafür auch einen bewohnbaren Raum mehr – je nach Platzbedarf kann sich das also durchaus lohnen. Und wir sehen da mit bald vier Kindern keine Probleme.

Ich hoffe, dir hat dieser Beitrag gefallen? Vielleicht planst du gerade ein ähnliches Projekt oder hast nun eine Idee für etwas ähnliches bekommen?

Im nächsten Teil meiner kleinen Nähzimmer-Reihe zeige ich ein paar DIY-Projekte für kostengünstige Nähmöbel!

Lieber Gruß,
Sonja


 

7 Sachen sonntags – Ordnung im Nähzimmer!

Heute bin ich endlich mal wieder bei dieser tollen Blogger-Foto-Aktion 7 Sachen sonntags von Grinsestern dabei. Meine Mam hat unverhofft alle drei Kinder sogar über Nacht (!!!) genommen, und wir hatten hier viel Zeit ein paar unserer ganzen Projekte voranzutreiben. Ganz oben auf der Liste: Mein Nähzimmer!

Da ich gerade viel umräume und aufräume, habe ich auch was zu verschenken – dazu mehr am Ende dieses Posts!!

7 Sachen sonntags

Erinnerst Du Dich, als ich vor einiger Zeit zum ersten Mal von dem Projekt „Nähzimmer“ berichtete? Inzwischen ist ganz viel passiert – Berichte über die Teilprojekte werden noch folgen! Damals hatten wir im Kellerraum nur so ein klassisches Kellerfenster mit Gittern. Das wich inzwischen einem richtigen Fenster. Davor entstand in dem Loch mein kleines „Colosseum“, das meine Instagram-Fans auch schon bewundern durften.

Die Dämmung von innen und die Wände sind inzwischen fertig – jetzt fehlt nur noch der Strom, der voraussichtlich morgen angeschlossen wird! Die Bilder von heute zeigen einen Einblick in die aktuelle Neuordnung meines kleinen Reichs. Die Überschrift des Tages und dieses Posts ist also ganz klar: Ordnung im Nähzimmer – von Anfang an!

 

Das ist der aktuelle Stand im Nähzimmer. Du kannst auch schon mein neuestes Upcycling-Projekt sehen, das ich auch bald vorstelle – mein neuer Nähtisch, alles low-budget-selbst-gemacht-und-upgecycelt.

Es bleibt trotzdem noch gaaaaanz viel zu tun, aber ich liebe diesen Raum schon jetzt!
Einen kleinen Teaser auf das morgen startende Probenähen habe ich jetzt aber auch noch: Meine jüngste, bisher unveröffentliche „Lady“, ein Jeans-Upcycling, das ich nach dem Probenähen vorstelle.
Das Team steht inzwischen – morgen veröffentliche ich die Namen; heute widme ich mich noch den letzten Vorbereitungen!

1000 Teile raus

Und – ein Goodie habe ich noch – zuletzt darfst Du hier mal gucken, ob das was für Dich wäre? Denn die liebe Annette hat eine wunderbare Aufräum-Aktion gestartet: „1000 Teile raus“.

Dort verlinke ich auch diesen Beitrag und biete dieses kleine Sammelsurium Nähzubehör zum Verschenken an. Dabei sind Karabiner in diversen Größen, Stegschnallen, Kordelstopper, D-Ringe, 2 Latzhosenhalter, Rucksackverstell-Dinger und ein Filmdöschen (kennt die noch wer?) mit Knöpfen zum Drücken – alles in allem also ein Päckchen für Taschennäherinnen.

Kommentiere bis Ende der kommenden Woche (23.09.2016) unter diesem Post, und die Sachen schicke ich Dir dann zu. Sollten sich mehrere melden, würde ich alles auf zwei Päckchen aufteilen oder ggfs. auslosen, wenn sich drei Leute und mehr melden sollten.

Lieber Gruß und schönen Rest-Sonntag!
Sonja

Eingefädelt: Projekt Nähzimmer! Ideen?

Zum Freutag lasse ich die Blogwoche etwas ruhiger ausklingen. Ich freue mich, dass ich nun ein paar Projekte „eingefädelt“ habe. Oder dabei bin, dies zu tun! Eins beschäftigt mich zunehmend. Der Titel verrät es schon: Mein Nähzimmer!

Als Hintergrundinfo: Wir sind dabei unser Haus völlig umzubauen, damit wir alle Platz darin haben. Ein richtiges Nähstudio, das idealerweise auch das richtige Ambiente für Kundenkontakt hat, gehört nicht nur zum Gesamtprojekt, sondern steht sogar ganz oben auf der Liste.

Das Projekt läuft jetzt gerade an: Wir werden einen Kellerraum ausbauen, sprich da kommt zuerst ein richtiges, großes Fenster rein. Das Titelbild dieses Blogposts zeigt den Status Quo. Draußen hebt mein Mann mein „Colosseum“ aus:

 

Das Loch wird nochmal so tief, und wir werden Pflanzsteine treppenartig reinsetzen. Momentan überlege ich, welche Pflanzen ich da reinsetzen soll? Die Seite ist gen Westen, also ist es bis mittags schattig, aber dann bis spät im Sommer sehr sonnig. Ich dachte an pflegeleichte Steingartenstauden und natürlich an Lavendel. Vielleicht hast Du auch noch Ideen?

Die Außenwände des Kellerraumes werden von innen gedämmt, ebenso die Kellerdecke. Dann kommen die Innengestaltung und die Elektrik. Ich habe das große Glück viele Handwerker in der Familie zu haben – mein Onkel und ich haben schon sehr lange über die Farben beraten, die zum Teil durch den vorhandenen Fliesenboden vorgegeben sind. Ich freu mich total auf die Gestaltung!

Möbel werden wir teils selbst bauen – wer meine Pinterest-Wall zum Thema kennt, bekommt schon einen kleinen Einblick in mein(e) Vorhaben.

Und wenn Du noch Ideen oder Anregungen hast, schreib mir einen Kommentar!
Wie hast Du Dein Nähreich eingerichtet? Was ist für Dich unverzichtbar?

Damit beende ich diese Blogwoche und freue mich aufs Wochenende!

Viele Grüße,
Sonja