Ein Tag auf meinem Nähblog

ein tag auf meinem nähblog

„Na, zählste Deine Follower?“ fragte mein Mann immer, sobald ich mein Handy in der Hand hielt. Als Antwort erhielt er ein Paar genervt rollende Augen. Doch was macht man eigentlich so als Bloggerin (oder Blogger)? Ist Bloggen ein Beruf? Und wie sieht ein Tag auf einem Nähblog aus?

Heute nehme ich Dich mal mit hinter die Kulissen vom Crafting Café. Das hatte ich mir schon ewig vorgenommen, allein weil die Vorstellung vom Leben als Blogger und die Realität doch sehr weit auseinander liegen. Nicht, dass ich das jemand vorwerfe: Ich bin ja selbst nicht ganz frei von Vorstellungen, wie das Leben eines Bloggers so aussieht – liegt wohl daran (das ist jetzt die Medienwissenschaftlerin in mir), dass kein Berufsstand das eigene Leben so sehr mit dem Beruf verknüpft hat UND zugleich nach außen inszeniert. Andersrum gesagt:

Das Öffentliche wird privatisiert, das Private veröffentlicht.

Sonja

Wie gesagt: Ich hatte selbst auch schon alle möglichen Vorstellungen, wie mein Leben als Bloggerin aussehen würde, bis ich jetzt nach knapp fünf Jahren „professionellem Bloggen“ (also Bloggen mit Geld verdienen) festgestellt hab: Ach, so ist das. Bei mir zumindest.

willkommen auf meinem nähblog
Im Nähzimmer: Ungeschminkt an der Nähmaschine 😉

Vielleicht hast Du auch einen Blog oder möchtest einen Blog starten und fragst Dich, wohin die Reise gehen wird. Und wie der Arbeitsalltag eines Bloggers eigentlich so aussieht, solltest Du vorhaben damit vielleicht auch Geld zu verdienen. Immer mal wieder stehen ja „Influencer“ in der medialen Kritik, weil sie versuchen sich durch Restaurants und Hotels zu schnorren.

Bevor ich Dir zeige, wie es bei mir aussieht, gehe ich einen Schritt zurück und zeige Dir eine Übung, die ich vor etwa vier Jahren gemacht habe, und die mir viel Mut und Zuversicht für meinen Nähblog und überhaupt das Selbstständigsein gegeben hat. Du kannst sie gern nachmachen – schreib mir gern, ob sie Dir etwas gebracht hat :). Sie ist durchaus hilfreich, wenn man sich gerade fragt, ob man noch so auf dem richtigen Weg ist und ob die gesteckten Ziele überhaupt erreichbar sind. (Und zwar nicht nur beim Bloggen.)

mehr reichweite für nähblogger
Idyllische Darstellung meiner Arbeit 😉

Bloggen ist eine Reise – eine Übung zu Beginn

Vor ungefähr vier Jahren habe ich an einem Seminar teilgenommen. Es richtete sich an Mütter, die nach den ersten beiden Babyjahren so langsam den Weg zurück ins „normale Leben“ suchten. Dabei ging es primär um den Spagat zwischen dem „Ich“ und den Kindern, der Arbeit, der Liebe und den Wünschen, die wir in uns tragen – eine Beziehung, die ja nicht immer einfach ist.

Damals war ich frisch gebackene Dreifachmama und hatte gerade begonnen mich „mit dem Nähen“ selbstständig zu machen. Ich war damals aber furchtbar unsicher, zweifelte an mir und hatte auch so vom „Bloggen“ überhaupt keine Ahnung. Ich wusste nur, dass es mir schon lange Spaß machte.

Die Übung ging so: Wir haben ein langes Seil auf dem Boden gelegt und es dann in Aufs und Abs gezogen. Das war der Weg, der bis dahin hinter uns lag. Bestimmte Wegpunkte, die uns selbst etwas bedeuteten, haben wir mit Symbolen markiert, z.B. einem Stein oder einer Blume oder einer Tasse oder einem Schlüssel. Das kann wirklich alles sein, z. B. auch eine Stoffschere oder ein Nadelkissen. Such Dir ein paar Requisiten zusammen, die passen. Du kannst das auch im Kleinen nachbauen, z.B. mit einer Rolle Garn auf dem Nähtisch, oder Du malst Deine Kurve auf Papier ;).

Ich blickte damals auf mein Seil und stellte fest: Ich hatte verdammt viele Tiefs in meinem Leben, aber auch viele Hochs. Die Ausschläge waren regelmäßig nach oben und nach unten; es ergab einen Zickzack ähnlich wie die Kurve eines EKGs. Es gab nur wenige kurze Strecken, in denen das Seil gerade in der Mitte verlief.

Als nächstes sollten wir uns vorstellen, wie die Kurve der Zukunft aussehen würde. Mittlerweile hatten wir alle begriffen, worum es bei der Übung ging: Nämlich dass „Erfolg“ niemals linear von unten nach oben verläuft. Und dass es die Ausschläge sind, die uns wirklich weiterbringen.

Ich seufzte bei dem Gedanken daran, wie mein Weg vor mir aussah, aber meine Kursleiterin lächelte mir aufmunternd zu und stellte mir folgende Frage: „Und wie ist das dann in 5 Jahren, Sonja? Wie sieht Dein Leben dann aus, wenn Du darauf zurückblickst?“

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Nähen – Schreiben – Fotografie – das sind die drei Säulen meines Arbeitsalltags 😉

Schein & Sein im Bloggerland

Auf Instagram sieht das Leben eines Bloggers (oder „Influencers“, ich persönlich kann mich mit diesem Begriff nicht identifizieren) so schön aus. So einfach, so erfolgreich. Das ist wahrscheinlich der Grund, warum auch ich mich ab und frage, warum das bei mir nicht so ist.

Ich sagte eingangs bereits: Kein anderer Beruf ist so eng mit dem eigenen Privatleben verzahnt, und kein anderer inszeniert und definiert sich so sehr selbst über die Eigendarstellung. Das hat vor Jahren mit „Big Brother“ angefangen. Heute ist daraus eine regelrechte Selbstvermarktungsindustrie geworden.

Mein Alltag ist dagegen völlig normal. Da ist nichts „abgehobenes“ dran, nichts, was man auf so manchem Instagram-Kanal so sieht. Mich hat die Dauerpräsenz auf Social Media immer mehr geschockt. Wenn man aber im Internet was verkaufen will, dann muss man natürlich präsent sein. Es hat bei mir gedauert, bis ich da die richtige Balance gefunden habe zwischen dem, was ich preisgebe, und dem, was ich nicht schreibe und zeige. Heute bin ich endlich zufrieden mit dem, wie es sich eingependelt hat. Ich poste regelmäßig (ok, manchmal mit längeren Pausen) auf Instagram und auf Facebook. Neben meinem Newsletter, den ich am liebsten von allen habe, sind das meine Kern-Kanäle.

Worauf ich hinauswill, ist das, wovor alle BloggerInnen früher oder später stehen: Die Diskrepanz zwischen dem, was Du glaubst, was und wie ein Blogger sein muss, und dem, was und wer Du bist. Ich finde das ja im „echten“ Leben schon manchmal schwierig zwischen meinen Persönlichkeiten „Mama“ – „Ich“ – „Metalfan“ usw. zu unterscheiden.

Damals vor fünf Jahren hatte ich noch eine andere Vorstellung davon, wie mein Arbeitsalltag so aussehen würde.

Bloggerbüro in Wohnzimmerecke – nix mit Latte trinken im Café 😉

Arbeitsplätze eines Nähbloggers.

Wir alle kennen die Bloggerin, die mit ihrem Latte Macchiato im Café sitzt und bloggt. Sie trägt eine teure, funkelnde Uhr, hat lackierte Fingernägel und setzt andauernd Selfies in grau-weißem oder mokka-weißem Farbkonzept ins Netz. Ich weiß gar nicht, woher dieses Bild stammt, aber es trifft wohl speziell auf Nähblogger am allerwenigsten zu.

Meine Arbeitsplätze sind der PC, die Nähmaschine und die Kamera. Mit letzterer bin ich natürlich mobil, aber die meisten Bilder entstehen aus Zeitgründen bei uns im Garten oder in direkter Nähe, oder im Rahmen eines Familienausflugs oder Urlaubs, und dann auch nur, wenn die allgemeine Stimmung es zulässt!

Mit der Nähmaschine und dem PC bin ich ortsgebunden. So sehr ich gern im Café beim Latte Macchiato arbeiten würde – allein für die Fahrt in die Stadt würde ja schon eine Dreiviertelstunde ins Land gehen, und wenn ich Sprit, Parkgebühren und Latte Macchiato zusammenreche, nun da müsste ich schon mindestens 5 Ebooks verkaufen, damit sich das lohnt. Es gibt zwar durchaus Tage und Jahreszeiten, wo das klappt, aber auch genug andere Zeiten – wie z.B. jedes Jahr im Juli – wo es doch sehr schleppend läuft. Wenn ich außerdem an die verlorene Zeit denke – nee, ich bleibe dann lieber hier in meinem Home Office, wo ich nochmal schnell in den Keller was nachmessen oder schon mal die Stickmaschine anwerfen kann. Meine Vormittags-Zeit ist außerdem spätestens um 12:30h beendet, da lohnt es sich für mich wirklich nicht woanders als zuhause zu arbeiten.

Auch Co-Working-Places muss ich als Arbeitsplatz ausschließen, obwohl es mich reizt das mal auszuprobieren. Neuerdings gibt es sowas auch in Paderborn (genau wie ein stundenweise mietbares Fotostudio), und die Vorstellung, dass sich das Arbeiten dadurch auch mal richtig wie Arbeiten anfühlt und nicht nur wie das Hobby, mit dem ich ein paar Kröten dazuverdiene und bei dem ich meine Follower zähle – DAS werde ich definitiv mal testen, aber noch nicht. Während Corona bleibe ich auch weiter vorsichtig.

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An der Nähmaschine: Hier sitze ich abends ab ca. 22h, wenn alle Kinder schlafen

Aufgaben im Bloggerbüro

Meine Arbeitszeit ist morgens am PC und abends ab ca. 22h, wenn die Kinder schlafen, im Nähzimmer. Zwischendurch hab ich keine Zeit um im Café Latte zu trinken und Selfies zu machen – da mache ich dann Haushalt, Garten, Essen und bin Taxi. Aber was macht man als Nähblogger eigentlich so? Welche Aufgaben fallen auf einem Nähblog schon an, außer ab und an Artikel schreiben?

Während meiner Morgens-Arbeitszeit beantworte ich Emails, drucke Rechnungen aus, pflege Social Media, bearbeite Bilder für den Blog oder Ebooks und schreibe Blogtexte, Nähanleitungen oder entwickle neue Schnittmuster. Oder ich mache Bilder – das ist mal mehr, mal weniger aufwändig. Außerdem will die Technik rund um den Blog und den Shop gepflegt werden, und rechtlich muss man auch auf dem Stand bleiben und die Vorgaben umsetzen. Da gehen auch mal diverse Vormittage für drauf, denn ich erarbeite mir das alles selbst – ich hab zwar ein paar Leute, die ich auch mal frage oder beauftrage, aber im Grunde setze ich alles selbst um.

Regelmäßig überarbeite ich alte Artikel, plane meine Redaktionen (also Blogs, Facebook, Instagram und Newsletter), schreibe Newsletter und mache inzwischen sehr viel Keyword-Recherche und SEO.

Ich frage mich: Was interessiert Dich eigentlich? Dazu werte ich natürlich die Statistik des Blogs, des Newsletters und die Statistiken meiner Social Media Kanäle aus, die mir verraten, welches die interessantesten und beliebtesten Artikel sind.

Auch Buchhaltung kommt regelmäßig wieder – das erledige ich meist im Zwei-Wochen-Takt. Da geht es hauptsächlich um meinen Shop hier, der sich inzwischen zum Kerngeschäft entwickelt hat. Von den externen Shops bekomme ich monatliche Abrechnungen, die ich nur in meine Excel-Tabelle eintrage und abhefte – der Aufwand hält sich bisher in Grenzen und macht mir sogar Spaß. (Ich war ja auch mal Teamleiterin im Kassenbüro.)

Diese Aufgaben teile ich mir auf die ganze Woche auf und portioniere sie auch auf meine beiden Blogs, denn inhaltlich ist das inzwischen so viel geworden, dass ich für die Bereiche Social Media und Grafik jeweils jemand in Teilzeit einstellen könnte.

Wenn gerade ein Probenähen läuft, bin ich viel in meinem Nähforum unterwegs, was z.T. sehr zeitraubend ist. Hier beantworte ich Fragen, nehme Feedback entgegen und setze alle Änderungen im Ebook um, bzw. korrespondiere mit der Schnittdirektrice. Und natürlich arbeite ich in dieser Zeit verstärkt an Schnittmustern und Anleitungstexten für Ebooks und entwickle clevere Marketingstrategien um die dann zu verkaufen. (Clever ist natürlich relativ. Nicht alles, was ich so im ersten Moment superclever finde, funktioniert dann auch.)

In den vergangenen fünf Jahren hat sich hier viel getan: Anfangs hangelte ich mich von Blogbeitrag zu Blogbeitrag – heute ist das alles sehr komplex geworden, und der Shop steht mehr im Mittelpunkt, allein weil das alles so gewachsen ist, dass ich dem Finanzamt steigende Einnahmen vorweisen muss.

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Im Nähzimmer: Kreatives Refugium und Zuflucht, wenn mir alles andere zu nervig wird. Im Hintergrund das „Stickregal“ und geliebtes Chaos.

Ein Nähblog macht Arbeit. Und Spaß.

Früher habe ich immer möglichst alles auf einmal gemacht. Heute teile ich mir schon im Vorfeld im Kalender farbig ein, wann ich am Blog und wann am Ebook arbeite. Beides gleichzeitig ist bei meinem Stundenkontingent gar nicht möglich ist. Wenn hier auf dem Blog also mal längere Zeit keine neuen Artikel erscheinen, dann bin ich meist mit Probenähen beschäftigt, oder es sind Ferien. Oder Corona.

Inzwischen kaufe ich mir für manche Schnittprojekte auch Hilfe ein, in Form einer Schnittdirektrice, die meine Schnittmuster optimiert und gradiert. Das ist weniger teuer, als ich zunächst gedacht habe, und schenkt mir wieder viel Zeit, die ich sonst hauptsächlich mit Fluchen verbracht hätte.

Auch in anderen Dingen gebe ich ab und zu Geld für Beratung oder Support aus: SEO, Blogstrategie, Redaktion und Schreiben ;). Ich lasse das dann nicht unbedingt erledigen, aber ich bilde mich hier regelmäßig weiter. Ich kaufe Online-Kurse oder Bücher, die mich weiterbringen. Ich kann Dir nur raten, wenn Du diesen Weg ebenfalls einschlagen willst, das auch zu tun: Bilde Dich selbst immer weiter! Dazu braucht es auch keinen dreistelligen Kurs, sondern vielleicht erst einmal ein Buch. Meiner Erfahrung nach sammelt man da auch sehr viel, bevor man anfängt wirklich was umzusetzen. Ich habe auch schon viel Zeit verschwendet, die mir am Ende die Erkenntnis brachte, dass das jetzt Zeitverschwendung war. Dann lieber eine Sache richtig machen als 1000 Sachen anfangen und durchdrehen, weil man nichts schafft.

Mir hat am Anfang sehr das Buch „Wie Du mit deinem DIY-Blog Geld verdienen kannst“ von Julia Bräunig* weitergeholfen. Damit habe ich hier ein Fundament gebaut, das mir immer wieder geholfen hat, und das eine wichtige Grundlage für alles weitere ist – der Shop, die Ebooks, Social Media. Jahre später hat Julia mich auch konkret hier beraten und gecoacht, was mir ebenfalls sehr geholfen hat. Manchmal reicht ja schon der Input von jemand anderem, der einem mal ganz ehrlich ein Feedback gibt, damit man weiterkommt. Bei mir war das so: Ich habe seitdem einige Dinge geändert, und schwups, kam auch die Lust am Bloggen wieder. (Mit der Folge, dass ich dann auch mehr Follower zum Zählen hatte ;)).

5 Jahre Nähblog. Und nu?

Voll, würde ich sagen :).

Ich habe damals nicht gewusst, dass das Blog-Starten auch der Beginn einer Verwandlung zur Unternehmerin, Marketing-Strategin und Online-Redakteurin sein würde. Ich hab das nie so konkret geplant, sondern hangele mich auch so von Projekt zu Projekt.

Wenn ich die eingangs erwähnte Übung heute wiederhole, liegt hinter mir eine Kurve mit vielen Aufs und Abs und einem klaren Trend nach oben. Ich fühl mich gut damit und freue mich auf alles, was da noch so kommt. Und wenn mir der Trubel im Netz zuviel wird, verkrieche ich mich an die Nähmaschine. Wie ist das bei Dir? Bloggst Du oder bist Du dabei einen Nähblog zu starten? Hast Du vielleicht ähnliche Erfahrungen gemacht oder fragst Dich gerade, wo Dich das noch hinführen soll?

Ich überlege, dass ich regelmäßig über „hinter den Kulissen“ schreibe. Hast Du Interesse daran? Was würdest Du gern erfahren?

Damit gebe ich nun ab zum Freutag und starte in mein Wochenende!

*bei gekennzeichneten Links handelt es sich um Werbelinks, d.h. ich verdiene im Fall eines Verkaufs eine geringfügige Provision. Diese Einnahmen finanzieren die laufenden Kosten dieses Blogs und erlauben mir weiterhin Freebooks und kostenlose Nähanleitungen zu erstellen. Ich empfehle nur Schnittmuster, Stoffe, Zubehör und Bücher, deren Qualität mich überzeugt hat. Mehr dazu, wie dieser Blog Geld verdient, liest du auf meiner Transparenz-Seite. Danke für deine Unterstützung!

Wenn dir der Beitrag gefallen hat, freue ich mich über deine Weiterempfehlung - vielen Dank!

About the Author:

Hallo, ich bin Sonja, leidenschaftlich dem Nähen verfallen und Mama von vier Kindern. Auf meinem Blog zeige ich meine Nähwerke, erstelle Tutorials zum Nähen und DIY und entwickle Schnittmuster. Außer fürs Nähen interessiere ich mich fürs Fotografieren, schreibe noch einen Mamablog, an einem Jugendbuch und einem Fantasyroman, höre Tori Amos, Bach und Heavy Metal und liebe Mittelaltermärkte :). -->Mehr über mich erfährst du links oben unter "Über...." ;) <--

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