Kategorie: Geschenkideen

{Blogsommer} Die Nähgitarre – eine Gitarre nähen

Zwei ganz wunderbare Dinge geschehen heute! Erstens: Der Blogsommer beginnt! Und zweitens: Ich habe ein neues Ebook fertig: Die Nähgitarre! Hast du auch einen kleinen oder großen Rocker zuhause und willst ihn oder sie mit einer coolen, selbst genähten Gitarre beschenken? Mit meinem neuen Ebook kannst du auf jeden Fall eine geniale Gitarre nähen – in 2 Varianten und jeweils zwei Größen!

 

Blogsommer 2017

Mit dem Blogsommer starten wir (also ein paar weitere Bloggerinnen und ich) in unsere neue Lieblingsjahreszeit, und wir haben für euch ganz viele Inspirationen, Ideen, Rezepte und Tutorials, die wir bis Ende Juli immer mittwochs auf unseren Blogs vorstellen! Und das Beste daran ist: Auch du kannst dich uns anschließen und mitmachen. Wir alle verlinken eine Linkparty (s. Ende dieses Posts), bei der JEDER einsteigen kann, der auf seinem Blog irgendetwas zum Thema „Sommer“ zeigt. Bitte haltet euch daran, denn der Blogsommer soll uns allen Spaß machen! Wir freuen uns über viele sommerliche Beiträge!

Außerdem darf auch jeder auf unserem Pinterest-Gruppenboard mitpinnen (PN oder Mail an mich genügt) oder unseren „Blogsommer“-Gruppen auf Facebook oder G+ beitreten und dort auch mitmachen!

 

Neues Ebook: die Nähgitarre

Ich beginne meinen Blogsommer hier mit meinem neuen ebook – der Nähgitarre! Damit kann der Sommer nun wirklich kommen – wir sind mit guter Laune für jede Party gerüstet und gewinnen damit jeden Luftgitarrenwettbewerb!

Im Probenähen haben sich die Mädels wirklich überschlagen und alles gegeben, soviel kann ich schonmal verraten. Sie alle haben so viele Ideen gehabt und sich Sachen überlegt – ich bin total überwältigt, was sie alles aus den beiden Schnitten gemacht haben! Hier schon einmal ein paar Eindrücke:

 
Gitarre nähen Schnittmuster
 

Die Nähgitarren

Das Ebook umfasst zwei Schnittmuster für Nähgitarren, beide sind in zwei Größen auf dem Schnittbogen enthalten. Außerdem beinhaltet das Ebook:

  • eine bebilderte Nähanleitung
  • viele Design- und Gestaltungsideen
  • Tutorial „Applikation“
  • Tutorial „Saiten“

Da sooooo viele geniale Nähgitarren entstanden sind, habe ich auch wieder ein lookbook erstellt, das du dir hier ansehen kannst.

Plotter-Freebie

Die liebe Vivi von Kreavivität  hat ein Plotter-Freebie (für Cameo) erstellt um die Nähgitarre damit zu pimpen! Die Datei gibt es auf ihrem Blog – sucht einfach nach „Gitarren-Freebie“. Vielen Dank nochmal an dieser Stelle an Vivi!

Probenäherinnen

Auch alle anderen haben wunderschöne Gitarren gezaubert, verziert, sich was einfallen lassen… ich bin total begeistert, wieviel kreative Energie die Nähgitarre mobilisiert hat, und was da alles kam – Wahnsinn!!

Mein wärmster Dank geht an:

Marietta http://h-mundc.blogspot.de/
Eva Kartoffeltiger http://blog.kartoffeltiger.de/
Uli http://www.maschenrisotto.de/
Andrea www.facebook.com/nininaeh
Anja https://www.facebook.com/FlotteSprotte/
Anna https://www.facebook.com/K%C3%B6an-Bastelwerkstatt-1307494499281789/
Lydia https://www.facebook.com/Mama.AiNa.mit.liebe/
Nancy www.nuckelpille2011.blogspot.de
Sabine – kein Blog
Vivi http://www.kreavivitaet.de/
Nina https://www.facebook.com/Nuessel-532293816965406/
Sarah https://www.makerist.de/users/sarahwgw
Antje https://www.facebook.com/Ansaliadlu/
Karina https://www.facebook.com/KaDaStar83/
Jenny http://rocknaehmaschine.blogspot.de/
Janet http://knoepflekistchen.blogspot.de/
Vivo http://www.lechomania.de/wordpress/
Barbara – Kein Blog

 

 

Verlosung

Es lohnt sich auf den Blogs und Seiten der Probenäherinnen vorbei zu surfen, denn sie alle verlosen 1x das ebook!

Auch du hast hier die Chance das ebook zu gewinnen! Kommentiert einfach unter diesem Post und beantwortet mir die Gewinnfrage:

Wer ist Dein Lieblingsgitarrist, oder Deine Lieblingsband?

Das Gewinnspiel endet am Sonntag, 07.05.2017, 18:00h. Der Gewinner wird von einer meiner Glücksfeen im Losverfahren gezogen und am Montag per Email benachrichtigt. In diesem Post und auf meiner Facebook-Seite wird er (oder wahrscheinlich sie) namentlich bekannt gegeben. Wer keine Emailadresse im Kommentar angibt, hat bis Mittwoch, 10.05.2017 Zeit sich bei mir unter thecraftingcafe@posteo.de zu melden.

Es gelten meine Teilnahmebedingungen für Gewinnspiele.

EDIT: Gewonnen hat Bij Jen! Herzlichen Glückwunsch! 🙂 

 

Stimmen zum Ebook

Kundinnen sagen zu dem Ebook so nette Dinge wie:

Tolle Anleitung, danke! Die Anleitung, wie auch der Schnitt sind perfekt. Auch gut für NähanfängerInnen zu bearbeiten. Tolle Ideen werden hierbei auch direkt mitgeliefert. Danke, danke danke!

oder
Sehr originell! Ich bin auf der Suche nach der „etwas anderen“ Handarbeitsidee. Die Gitarre ist der Hammer! Der Schnitt ist gut, es werden viele Designideen mitgeliefert und schnell gemacht ist es auch. Top!
 
Das Ebook ist in den folgenden Shops vertreten:
 
 
 

 

Blogsommer

Damit beende ich meinen ersten Tag im Blogsommer und surfe ganz schnell rüber zu den anderen Mädels – die haben alle so tolle Beiträge geplant!

Du findest die „Blogsommer“-Aktion übrigens auch in den folgenden Netzwerken und kannst dort gern mitmachen!

Schau mal in der Linkparty:

Lieber Gruß,
Sonja

 

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fürs baby nähen strampler freebook

Fürs Baby nähen – Probenähen Strampelina

enthält Werbelinks*

Es gibt kaum ein Ereignis, das mehr zum Nähen inspiriert als ein Baby! Das kann ich jetzt mit unserem Neuzugang in der Familie noch einmal ganz besonders sagen. Und auch wenn die Zeit zum Nähen knapp ist – es ist einfach eine besondere Freude fürs Baby zu nähen! Vom Bloggen wollte ich ja eigentlich eine Pause machen, aber in diesem besonderen Fall habe ich mir eine Ausnahme erlaubt: Ich mache ja beim Probenähen für den neuen Strampler von Schnabelina mit – hier habe ich den ersten Strampler gezeigt. Heute stelle ich den zweiten vor.

Freebook „Strampelina“ – ein Strampler fürs Baby nach kostenlosem Schnittmuster

Die kostenlosen Schnittmuster von Schnabelina waren meine Einstiegsdroge ins Nähen für Kinder. Die Chance für sie probezunähen habe ich liebend gern wahrgenommen! Den Strampler „Strampelina“ kannst du aus Jersey, Sweat oder Webware nähen – damit ist er ein echter Allrounder! Der obere Teil mit den Trägern wird gefüttert, sodass Baby es schön warm hat. Die unteren Teile werden nicht gefüttert, optional wäre das aber möglich.

fürs Baby nähen: Strampler

Um Strampelina zu nähen würde ich empfehlen vorher schon etwas anderes genäht zu haben. Es gibt viele einfachere Schnittmuster, wenn man fürs Baby nähen will, z.B. den Trotzkopf (auch ein Freebook von Schnabelina), den ich hier vorstelle. Das Verstürzen der Träger und das Anbringen der Jerseyknöpfe* könnte für einige nicht so leicht sein. Genäht habe ich für unseren Jüngsten in Größe 62 – der erste Strampler war noch in 56 gewesen, aber da ist er sehr schnell rausgewachsen.

Stoff

Vernäht habe ich grau-schwarzen Gitarren-Sweat (ich stehe ja auf Gitarren) und grünen Sweat – beides Reststücke aus meinem Fundus. Coolen Gitarren-Sweat gibt es – falls du auf der Suche bist – z.B. bei Etsy*. Den Gitarrenstoff habe ich auch schon bei dem Baby-Hoodie (auch ein Freebook) und bei dem Hoodie für den großen Bruder vernäht und jeweils auch mit grünen Stoffen kombiniert – ich mag die Kombi grau-grün einfach gern.

nähen für baby: strampler freebook

Eine weitere Version habe ich aus Nicki und leichtem Stretch-Jeans genäht, den zeige ich gleich auch nochmal:

Nähideen fürs Baby

Viele weitere Nähideen rund ums Baby findest du übrigens hier auf meinem Blog. Ich habe auch einige Anleitungen erstellt, so zum Beispiel die Babydecke ohne Einfassen – eins meiner beliebtesten Tutorials. Viele Ideen zum Nähen fürs Baby sammle ich außerdem auf Pinterest, wo ich unheimlich gern stöbere und mich inspirieren lasse!

Büchertaschen als Giveaway zum Kindergeburtstag

Ich bin ja nun wieder zurück aus der Blogpause. Irgendwie hat sich diese Blogpause aber gar nicht wie eine angefühlt, weil ich irgendwie trotzdem andauernd mit dem Blog und neuen Projekten beschäftigt war. Aber ich hab auch ein paar Sachen einfach mal so genäht – zum Beispiel diese kleinen Täschchen als Giveaway-Taschen zum Kindergeburtstag nach meinem Freebook „Büchertasche aus einem Stück“ aus meiner Reihe „Nähen für Faule„. Unser Sohn ist nämlich jetzt 5 geworden, und obwohl ich mit Vincent kaum Kapazitäten hatte irgendwas zu nähen, habe ich doch diese Täschchen genäht!

Schnitt

Die Taschen sind sehr fix genäht, nach meinem Tutorial „Büchertasche aus einem Stück“. Ich finde die Größe ideal als Mitgebsel-Tasche für Naschereien und kleine Geschenke zum Kindergeburtstag. Das Freebook zum Schnitt bekommst Du übrigens auch hier in meinem Shop.

Kindergeburtstag

Jespers Kindergeburtstag ist fast ein bisschen untergegangen – Vincent war ja gerade drei Wochen alt! Jesper hat also auswärts mit seinen Gästen in einem Indoor-Spielplatz in der Nähe gefeiert. Und zum Abschied gab es diese kleinen Taschen als Give-Away. Interessiert dich das Thema Kindergeburtstag? Dann schau doch mal auf meiner Pinterest-Wand rund um Kindergeburtstage vorbei. Ich freue mich, wenn du der Wand vielleicht folgen willst!

 

 

Nun verabschiede ich mich wieder nach diesem Blitz-Posting. Ich muss mich nach der Pause erstmal langsame wieder warmbloggen. Ich verlinke noch mit:

TT – Taschen und Täschchen
Freebook Friday
Creadienstag
DienstagsDinge
HoT

Viele Grüße,
Sonja

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Häkeldecke fürs Baby – kostenlose Anleitung

Ich komme heute zum Ende meiner kleinen Themenreihe „Babydecke“ – und zwar mit einer kostenlosen Anleitung für eine Häkeldecke fürs Baby, die auch als freebook in meinen Shops zum Download bereit steht. Die anderen Beiträge meiner „Babydeckenwoche“ haben sich mit einer Baby-Patchworkdecke und einer Babydecke aus Sweat beschäftigt. Zu letzterer gibt es auch ein kostenloses Tutorial. Wenn du zum ersten Mal hier bist und dir meine Anleitung gefällt, freue ich mich, wenn du dich in meinen Newsletter einträgst!

 

Schwierigkeitsgrad

Die Häkeldecke ist ca. 60 x 65 cm groß und auch für einen Anfänger gut zu häkeln. Wer Luftmaschen und halbe Stäbchen beherrscht, häkelt die Decke ganz flott. Übrigens lässt sich das Muster dieser Decke auch ganz wunderbar als Schal häkeln!

Zutaten

je Farbe 3-4 Knäuel POLAR oder POLAR DUO von Wolle Rödel*
Häkelnadel Stärke 10
Stopfnadel zum Vernähen der Fäden

Maschen: Luftmaschen (LM), halbe Stäbchen (hStb), Kettmaschen (KM)
Optional: Die Decke kann nach Belieben mit einem Häkelmuster nach Wahl umhäkelt werden.

Anleitung: Häkeldecke fürs Baby

1. Zunächst werden Luftmaschen in Fb.1 angeschlagen – ich habe SEHR LOCKER 90 Maschen angeschlagen. Die Anzahl kannst Du beliebig auf Deine Bedürfnisse abwandeln, z.B. wenn es ein Schal werden soll.

2. Die erste Reihe habe ich alle Luftmaschen ganz normal in hStb abgehäkelt. Der Faden der ersten Reihe wird abgeschnitten! (Das ist der Nachteil
dieses Häkelmusters: Man hat am Ende viele viele Fäden zu vernähen…)

3. In Farbe 2 geht es weiter: Mach zuerst eine Wendeluftmasche. Dann werden wieder hStb gehäkelt. ACHTUNG: Um das Muster zu erhalten, wird nicht wie normal üblich in die Masche der Vorrunde eingestochen, sondern hinter der oberen Schlaufe:

 

Dies wird von jetzt an Reihe für Reihe wiederholt. Durch das Einstechen hinter der oberen Schlaufe, legen sich die Häkelschlaufen schön auf die Seite und ergeben das schöne zopfige Maschenbild, das charakteristisch für diese Decke ist. Der Farbwechsel erfolgt jetzt mit jeder neuen Reihe.

In den Rückreihen häkelst Du natürlich von links – das sieht ein bisschen anders aus, ist aber nichts anderes: Du stichst genauso in die besagte hintere Schlaufe ein.

Werbung*


Wolle Rödel

* Wenn Du über diesen Banner oder einen mit * markierten Link etwas kaufst, erhalte ich eine kleine Provision. Dir entstehen keinerlei Mehrkosten. Du kannst auf diese Weise „Danke“ für die Anleitung sagen. Vielen Dank!

Vorsicht Fehlerquelle: Prüfe zwischendurch immer wieder Deine Maschenanzahl! Mir ist es auch passiert, dass ich plötzlich weniger Maschen hatte, dann bekommt die Decke einen unschönen Knick.

Du häkelst nun Reihe für Reihe, bis Deine Decke die gewünschte Größe erreicht hat. Zwischendurch oder ganz am Ende werden die Fransen an den Seiten vernäht.

Am Ende habe ich die Decke ganz schlicht mit einfachen Kettmaschen umhäkelt. Je nach Können und Belieben kannst Du natürlich auch jede andere Bordüre drumherum häkeln!

Ich hoffe, Dir hat diese Anleitung gefallen? Zum Mitnehmen gibt es sie wie in meinen ebook/freebook-Stores:

FREEBOOK auf myPatterns
FREEBOOK auf  CrazyPatterns

 

 

 

Viele Grüße,
Sonja

Verlinkt mit
Freebook Friday
Weekend Wonderland

 

Babydecke selber nähen

Heute geht es weiter mit meiner kleinen Themenwoche „Babydecken“, und zwar inkl. einem kleinen Tutorial. Wenn du also eine Babydecke selber nähen willst, bist du hier ganz richtig. Warm genug können es die kleinen Mäuse ja nun kaum haben, insofern habe ich Decken für jede Gelegenheit hergestellt. Gestern habe ich schon die Patchwork-Krabbeldecke gezeigt, und hier geht es zu meiner Häkeldecke (inkl. Tutorial). Heute zeige ich eine kleine Decke für den Alltag und unterwegs, in die man Baby zur Not auch schnell einschlagen kann (ältere Kinder nehmen sie auch gern als Umhang…): Die Sweat-Decke!

Stoff und Idee…

…kamen zusammen: Ich hatte einfach noch ein Rechteck von diesem kuscheligen Alpenfleece übrig! Da lag es irgendwie auf der Hand, dass der zur Babydecke wird, die man ja nun auch zuhauf kaufen kann.


Diese Decke war also auch sehr schnell fertig – da das Reststück Sweat, bzw. Alpenfleece sowieso durch mein Nähzimmer flog, musste ich die Ränder nur mit Bündchen einfassen. (Für Nähprofis: Dies war schon die Kurzanleitung!)

En Detail hab ich natürlich auch eine kleine Anleitung geschrieben. Das Projekt hat so seine Tücken, weil Stoff und Bündchen dehnbar sind. Trotzdem ist diese Nähanleitung für Anfänger geeignet!

Material

1 Stück Sweatshirtstoff in beliebiger Größe, z.B. 0,5m x 0,75m
Bündchen 5cm breit; Länge = Summe der 4 Seiten des Sweatshirtstoffes + Nahtzugabe

Hinweis zum Bündchen: Es werden mehrere Bündchenstücke mit 5cm Breite aneinander genäht um auf die Länge zu kommen; in der Regel wird das Bündchen sonst immer zu kurz sein.

 

Anleitung: Babydecke nähen

1.
Zuerst habe ich die 90°-Ecken meines Stoffes abgerundet, damit ich mit dem Bündchen besser drumherum komme. Das habe ich freihand gemacht. Damit sie alle einigermaßen gleich werden, habe ich die Decke so gefaltet, dass alle vier Ecken übereinander liegen.

 

2.
Dann ging es schon los! Ich habe meinen Bündchenstreifen (den ich zuvor aus mehreren Streifen aneinander genäht hatte) zunächst auf der linken Stoffseite rechts-auf-rechts festgesteckt. Kleiner Tipp: Fang mit dem Stecken irgendwo in der Mitte einer Seite an, auf keinen Fall in der Kurve!!
Dabei habe ich außerdem darauf geachtet, dass das Bündchen sich in den runden Ecken (*höhö, runde Ecken!*) NICHT dehnt. Es soll sich idealerweise gar nicht dehnen!!

Anschließend wird natürlich mit feinem Zickzack oder Elastik-Stich abgesteppt. Ich bin zusätzlich mit der Overlock drüber, damit ich eine schöne Kante erhalte.

3.
Same Procedure: Das Bündchen wird um die Kante herumgeschlagen und dann von oben abgesteppt, sodass die Kante der Decke eingefasst wird.

Ich habe alles vorher festgesteckt. Dieser Part ist fummelig, da rutscht gern mal was raus. (Beim nächsten Mal würde ich glaub ich auch Stück für Stück stecken, nähen, weiter stecken, nähen.)

Dann wird abgesteppt. Fertig :).

Leider – das sieht man auf diesem Bild – wellt sich meine Decke trotz aller Sorgfalt – trotzdem ist es eine schöne kuschelige Decke, die dem Kleinen mit Sicherheit gute Dienste leisten wird!

Variationen und weitere Nähideen fürs Baby

Du kannst auch statt Sweatshirtstoff Jersey nehmen und mit Alpenfleece oder Fleece unterfüttern um deine Babydecke zu nähen. Da die Seiten eingefasst werden, ist das theoretisch möglich, erhöht aber den Schwierigkeitsgrad!

Einfacher wird es, wenn das Bündchen längs gefaltet und angenäht wird; dann wird nicht eingefasst – man erhält also eine „unschöne“ Unterseite. Mit einem hübschen Zierstich abgesteppt und mit Ovi versäubert, ist das aber völlig ok, denke ich :).

Hast Du weitere Ideen? Her damit!

Weitere Näh-Inspirationen fürs Baby findest Du übrigens auch auf meiner Pinterest-Wand „Nähen fürs Baby“. Hier auf dem Blog stelle ich auch immer mal wieder schöne Babysachen vor. Beliebt ist zum Beispiel das Freebook Baby-Hoodie, das ich hier vorstelle, oder der Strampler „Strampelina“, ebenfalls ein Freebook, oder die MaxiCosy-Einschlagdecke, auch nach einem Freebook genäht!

Wenn Du Dich in meinen Newsletter einträgst, halte ich Dich über meine neuesten Freebook-Entdeckungen, Nähideen, Schnipsel meines Mama-Daseins und natürlich meine eigenen Probenähen und speziellen Rabattaktionen auf dem Laufenden! Manchmal gibts auch Verlosungen, also lohnt es sich anzumelden. 🙂

Damit geht es für diese Decke zu Kiddikram, Sew Mini, Made4Boys und Für Söhne und Kerle, Weekend Wonderland und natürlich meiner Linkparty, dem Freebook Friday!

Viele Grüße,
Sonja



 

Sternkörbchen – kostenlose Nähanleitung und Freebook

Heute habe ich etwas halbwegs Weihnachtliches für euch – das Sternkörbchen! Ich glaube, man kann es auch gut nähen, wenn gerade nicht Weihnachten ist ;). Ich kann es mir auch sehr gut als Osternest vorstellen oder einfach als kleines Utensilo oder Geschenkkörbchen. Es ist ein kleines Stoffkörbchen, das sich perfekt als Keks- oder Walnussschälchen macht. Mit dieser kostenlosen Nähanleitung kannst Du Dein Sternkörbchen ruckzuck in beliebiger Größe nähen. Ohne Schnittmuster. Oder du nimmst meins, ich hab nämlich eins gezeichnet. Auch Anfänger kommen problemlos mit dem Sternkörbchen zurecht! Ich wünsche dir viel Freude an der Anleitung.

 

Nähen für Faule und weitere Geschenkideen

Weil das Sternkörbchen total einfach zu nähen ist UND auch nur aus einem Stück besteht, gehört es – Du ahnst es schon – in meine kleine Tutorial-Reihe „Nähen für Faule“. In dieser Reihe stelle ich leichte Nähanleitungen vor, die meist „aus einem Stück“ genäht sind. Kennst Du schon die Büchertasche aus einem Stück, das Utensilo aus einem Stück, oder auch das Kissen aus einem Stück? Dadurch sparst Du Zeit beim Zuschneiden und kannst dich schneller über dein neues Nähwerk freuen!

Alle Anleitungen dieser Reihe sind für Anfänger geeignet. Schau auch gern in meinem Shop vorbei – neben meinen ebooks biete ich viele einfache Nähanleitungen als Freebook an! Auch das Sternkörbchen findest du dort – inklusive Schnittmuster. Nun aber zur kostenlosen Nähanleitung für das Sternkörbchen!

 

Nähanleitung Sternkörbchen

Zutaten
2 Baumwollstoffe, ca. 40cm x 40xm
H630 und H250 je ca. 40cm x 40cm

Zuschnitt

Der Grundschnitt für das Sternkörbchen ist ein einfaches Sechseck mit sechs gleich langen Seiten. Du kannst Dir in Deiner Wunschgröße ein eigenes Schnittmuster zeichnen, oder mein Schnittmuster nehmen – das findet sich im Freebook (siehe Ende dieses Beitrags)

Schneide je das Schnittmuster aus den beiden Stoffen und den Vlieselinen zu.

Hinweis: Wenn Du Wachstuch oder einen festeren Stoff verarbeitest, kannst Du auf H250 verzichten – die dient nur zur Verstärkung bei dünnen Baumwollstoffen!

Vorbereitung
Du bügelst nun je eine Vlieseline auf je ein Stoffstück. Anschließend legst Du die Stoffstücke rechts auf rechts aufeinander, die schönen Stoffseiten gucken sich also an!

Nähen
Jetzt steppst Du rundherum das Sechseck ab und lässt eine Wendeöffnung frei! Dann wendest Du das Nähstück und steppst noch einmal rundherum alles ab. Ich nutze dazu auch gern Zierstiche meiner Nähmaschine.

Jetzt hast Du sowas:

Jetzt kommt das einzig „Schwierige“: Die Abnäher! Die zeichnest Du jetzt mit Schneiderkreide oder so einem Markierstift ein! Sechs Stück brauchst Du an allen Ecken. Du kannst die Größe beliebig variieren – dadurch verändert sich auch die Form des späteren Körbchens.

Ich finde diese Methode sinnvoll: Zuerst klappst Du das Sechseck wie auf dem Bild zusammen

und misst dann mit dem Schneiderlineal die Länge Deines Abnähers ab. Dieser sollte direkt unter der darüber liegenden Ecke liegen, wie das folgende Bild zeigt:

Bei der Höhe habe ich mich für  2cm (vom Stoffbruch gemessen) entschieden. Zwischen den beiden Punkten ziehst Du eine Linie, die dann abgesteppt wird:

 

Ich empfehle, erst alle Abnäher einzuzeichnen und dann alle abzusteppen, sonst kann man durcheinander kommen (ist mir jedenfalls so gegangen).

Mit vier Abnähern sieht Dein Körbchen so aus – wie ein Schiffchen:

Noch zwei, et voilà:

Sternkörbchen Freebook The Crafting Café
Sternkörbchen Freebook The Crafting Cafe

Gewendet ist es übrigens ein Blumenkörbchen:

Ganz egal wie Du es hinstellst – ich hoffe, Du hattest Spaß beim Nähen und Dir gefällt diese Nähanleitung? Ich freu mich über Kommentare und Likes!

 

Sternkörbchen Freebook und Support

Ich habe ein einfaches Schnittmuster zum Sternkörbchen gebastelt und alles zu einem kleinen Freebook aufbereitet. Das Freebook ist kostenlos, aber es ist möglich, dass du freiwillig einen Betrag deiner Wahl spendest, vielen Dank!

Wenn du Fragen hast, stell sie gern hier in den Kommentaren oder im Nähforum.

Weitere Geschenkideen zum Selbermachen findest du übrigens hier auf dem Blog  oder auf meiner Pinterest-Wand DIY Geschenkideen. Weitere Nähideen, neue ebooks und Freebooks, Rabatte und Probenähen erfährst du am besten über meinen Newsletter.

 

Gewerbliche Nutzung

Übrigens darfst Du nach dieser Anleitung genähte Sternkörbchen gern mit dem Hinweis auf diese Anleitung/das Freebook „Das Sternkörbchen von The Crafting Café“ verkaufen.

sternkörbchen utensilo nähen

 

Ich verlinke abschließend noch mit Creadienstag, HoT, Dienstagsdinge und Kostenlose Schnittmuster.

Lieber Gruß,
Sonja

Tutorial Mugrug nähen

Heute zeige ich im Rahmen unserer aktuellen Themenwoche „Laubgeflüster“ ein Tutorial für einen MugRug. Was’n das? fragst Du Dich vielleicht. Also ein „Mugrug“ ist ein kleiner Teppich (engl. „rug“) für eine Tasse (engl. „mug“). Gern werden die Mugrugs aus Reststücken gepatcht und gequiltet – Könnerinnen zaubern richtige kleine Kunstwerke! Ich habe mir für unsere Themenwoche ein sehr einfaches Motiv überlegt – immerhin ist das auch mein erster Mugrug, und ich habe ihn auch gleich dazu genutzt meine Nähmaschine etwas mehr zu testen – immerhin verfügt sie über eine illustre Zahl an Zierstichen, die viel zu selten zum Einsatz kommen.

EinenMugrug nähen

Ich mag Patchwork grundsätzlich total gern, ab das kommt in meinem Nähalltag leider viel zu kurz. Entsprechend bin ich – das möchte ich hier vorausschicken – auch nicht 100%ig zufrieden mit meinem Mugrug; für meine Kaffeetasse wird er aber wohl reichen. Und angefixt bin ich nun schon – mit Sicherheit werde ich noch den ein oder anderen Mugrug als Weihnachtsgeschenk nähen.

Zutaten

verschiedene Stoffreste, je ca. DIN A 4 groß (bitte erst Anleitung anschauen!)
Vliesofix

Volumenvlies* oder H640*

 

Schritt für Schritt

Am Anfang habe ich gezeichnet und ein paar Entwürfe auf dem Papier gemacht. Den ein oder anderen will ich noch umsetzen. Für diese Anleitung halte ich es einfach. Das sind die drei Teile, die Du für das Topteil brauchst:

Das Motiv sollte ein Nachthimmel mit Mond und Fledermaus sein. Der gelbe Stoff ist am Ende (auch dank der Stickerei) ein bisschen zu sonnig geworden. Naja, sowas gibt’s.
Der blaue Stoff hat die Größe DIN A 4, den „Sonnenmond“ habe ich freihand zugeschnitten, damit er zur Rundung der Fledermausflügel passt.

Die Fledermaus und den Sonnenmond habe ich mit Vliesofix* hinterbügelt. Die Teile habe ich mir dann einmal zur Probe hingelegt:

Als nächstes habe ich das Papier des Vliesofix abgezogen und den Sonnenmond und die Fledermaus auf den blauen Stoff aufgebügelt.

So sitzt dann schonmal alles an Ort und Stelle. Je nach Motiv kannst Du mit der Methode alles mögliche auf einen Stoff aufbügeln – du könntest z.B. auch ein Kissen auf diese Weise gestalten. Deiner Phantasie sind kaum Grenzen gesetzt!

Nun habe ich die Fledermaus und den Sonnenmond mit dem so genannten „Raupenstich“, einem sehr engen Zickzackstich, rundum abgesteppt, damit sich die Applikation im Falle des Waschens nicht löst. Das mache ich immer, wenn ich auf diese Weise appliziere – die Applikation wirkt dadurch auch plastischer.

Leider lässt sich hier schon erahnen, dass die Stoffqualität des Sternenstoffes nicht unbedingt für Patchwork und Quilting geeignet ist: Zu dünn!
Daher mein Rat an mich für meinen nächsten Mugrug und vor allem das Patchworkdecken-Baby-Projekt in meinem Kopf: Lieber gleich hochwertigen Stoff nehmen; mit der Stoffqualität hat man einfach am falschen Ende gespart.

Trotzdem – ich wollte ja erstmal die Technik an sich testen und obendrein ein paar Zierstiche meiner Nähmaschine testen. Deshalb habe ich das Teil nicht in die Tonne gekloppt, sondern weitergemacht.

Jetzt kommt das Volumenvlies zum Einsatz, sowie ein ebenfalls DIN A 4-großes Stoffstück als Unterlage. Ich habe einen Rest Cordstoff genommen – ich wollte eigentlich Flanell, den ich gern als Unterseite für Patchworkdecken nehme, aber ich hab wegen meines Nähzimmerumzuges meinen Flanell nicht gefunden. Also Cord und ein Rest 1cm-dickes, nicht aufbügelbares Volumenvlies, das günstig im Preis ist, aber durch die Unbügelbarkeit eher von Nachteil. Naja, der Rest musste weg, und für ein kleines Teil wie den Mugrug fand ich es ok. Für die geplante Babydecke nehme ich die höhere Qualität.

Nun kommt das Quilten, also das Durchnähen durch alle drei Lagen. Ich habe das das letzte Mal vor sehr langer Zeit und mit meiner alten Nähmaschine gemacht, die dafür definitiv nicht gebaut war.
Es hat sich immer was verzogen, und ich bin mit meinen bisherigen Quilt-Arbeiten nie zufrieden gewesen, weil immer irgendwas weggerutscht ist, oder die Stoffmassen nicht rechts durch den Nähmaschinenarm passten. Ich glaube, diese Probleme kennt jede, die sich schon einmal mit dem Thema beschäftigt hat.

Jetzt bin ich schon seit einiger Zeit stolze Besitzerin einer Pfaff expression 3.5, aber ich habe mich bisher an kein Quilt-Projekt getraut – eben aus den schlechten Erfahrungen. Dabei hat die Maschine eine Reihe Quilt- und Zierstiche, die ich schon lange mal testen wollte.

Zunächst habe ich mir ungefähr eingezeichnet, wo und wie ich quilten will (ich habe mit dem Sonnenmond begonnen). Ich wollte einen Kreis für meine Tasse und dann Kreisel drumherum. Die sollten bewusst nicht ganz symmetrisch sein – irgendwie bin ich selbst auch nicht so der symmetrische Typ.

Dann habe ich vorsichtig die ersten Quiltstiche getestet. Und ich muss sagen, dass ich ganz begeistert war, da ich die ganzen Probleme mit dem Rutschen und Verziehen dieses Mal nicht hatte!
Ja, es ist alles nicht so ganz gerade geworden, weiß ich. Aber ich weiß auch, dass mir vor allen Dingen Übung fehlt, die ich nachzuholen gedenke.

Ich habe dann einfach mal nach hübschen Zierstichen geguckt, die ich schon immer mal ausprobieren wollte, und habe einfach drauflos genäht (und es hat Spaß gemacht!).

… und so wurde aus dem Mond eine Sonne! Die Nähmaschine wollte das einfach so haben. Die hatte so Spaß an den Wellen… da konnte ich kaum Einspruch erheben. Als nächstes erfolgte noch das Quilting des blauen Stoffes, der nun wirklich nicht für Quilts gedacht ist und von mir zu diesem Zweck auch nie wieder verwendet wird!

Der Nähmaschine kann ich allerdings keinen Vorwurf machen – im Gegenteil! Ich freue mich schon auf das nächste Projekt, bei dem ich definitiv mehr Sorge in die Qualität der Materialien stecke und auch vorzeichnen werde.

Vor der Einfassung – noch so ein Trauma – habe ich erstmal die Kanten begradigt. Dann habe ich einen langen Stoffstreifen wie Schrägband gebügelt und mich an die Einfassung gewagt. Ich sagte es schon: auch das ist so ein Trauma von mir. Das einzige Mal, das ich das richtig schön hinbekommen habe, war mit viel Gefluche in einem Patchwork-Kurs.

Und ja, es stimmt auch, dass man das am besten von Hand macht. Nur welche nähende Mama hat dafür Zeit? Ich will ja auch irgendwann fertig werden.

Die Einfassung, die zum Schluss folgt, habe ich nach der Methode genäht, die in diesem Video gezeigt wird. Mit Bildern ist es sehr schwer zu zeigen, daher sehe ich in diesem Beitrag davon ab. Ich habe die Technik mal in einem Kurs gelernt, und einen solchen empfehle ich auch jedem, der sich näher mit Patchwork und Quilting beschäftigen möchte.

So, fertig ist mein erster – aber nicht letzter! – Mugrug:

 

Mein Fazit zu diesem Projekt: Es hat total Spaß gemacht, und ich freue mich auf mein Babydecken-Projekt, aber der Fehlerteufel steckt im Detail, und es ist enorm wichtig sich im Zweifel für die bessere Material-Qualität zu entscheiden. Und: Geduld! Ich bin ja jemand, der immer eine ganze Menge Projekte und Aufträge zu nähen hat, und der gleichzeitig immer das Babyphon im Blick hat. So richtig die Ruhe ist einfach nie da, aber Patchwork und Quilting brauchen viel Zeit und Sorgfalt. Die bekommt das Babydeckenprojekt auf jeden Fall.

Themenwoche Laubgeflüster

Damit verabschiede ich mich aus der Themenwoche „Laubgeflüster“ und verweise noch ganz schnell zu meinen lieben Nähblogger-Kolleginnen, die sich heute alle mit dem Thema „Halloween“ auseinandergesetzt haben. Außerdem verweise ich auf mein Gewinnspiel von Montag! Noch bis heute Abend kannst Du ein Backbuch gewinnen!

 

 

Lieber Gruß,
Sonja

* affiliate Link: Wenn Du über diesen Link etwas bestellst, erhalte ich eine kleine Provision und kannst auf diese Weise danke für meinen Aufwand sagen. Es entstehen keine Mehrkosten für Dich. Vielen Dank!

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Tutorial: Windlicht häkeln

Für unsere Themenwoche „Laubgeflüster“ habe ich heute ein herbstliches Windlicht gehäkelt, das abends so richtig Herbst- und Kaminstimmung aufkommen lässt! Das Windlicht ist zugleich ein Upcycling eines gebrauchten Brei-Gläschens und eine prima Resteverwertung für Wolle. Dieses Tutorial zum Windlicht häkeln ist für Anfänger geeignet, und du kannst die Anleitung auf die Größe deines Glases beliebig anpassen.

Zutaten

1 Glas (z.B. ein Brei-Gläschen, es geht aber auch irgendein anderes Glas)
Wolle und passende Häkelnadel

optional 2 Holzperlen*

1 Teelicht

Skills: halbe Stäbchen (hStb), Kettmaschen (KM) und Luftmaschen (LM) – Anfänger!

Hinweis zur Wolle: Ich habe hier dünnere Wolle mit der Nadelstärke 3 genommen.

Häkelanleitung

Zu Beginn häkelst Du in einen Fadenring. Der ist auch super bei Mützen und allen Häkelanleitungen, bei denen man im Kreis häkelt. Eine super einfache Fadenring-Variante habe ich hier gefunden. Ich bette mal das Video ein, weil sich so ein Fadenring echt schwer ohne bewegte Bilder erklären lässt.

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1. In diesen Fadenring häkelst Du 8 hStb und schließt diese erste Runde dann mit einer KM.

2. Die nächste Runde beginnst Du mit 2 LM. Dann werden alle Maschen der Vorrunde verdoppelt auf 16 Maschen.

3. Nächste Runde: 2 LM, dann jede 2. Masche verdoppeln auf 24 Maschen.

Prüfen: Passt mein Glas auf den „Teller“? Ich häkele meist so, dass der Wollteller knapp übersteht. Wenn Dein Glas schon drauf passt, brauchst Du nun nichts mehr verdoppeln.

(4.) Wenn es nicht passt, häkelst Du noch eine Runde und verdoppelst jede 3. Masche auf 32 Maschen.

Die Tellergröße/Maschenanzahl ist sehr abhängig von der Wolle, die Du benutzt, sowie Deiner individuellen Maschengröße!

Nun häkelst Du ohne weitere Verdoppelungen hStb in der Runde. Ich habe für ein mittelgroßes Gläschen 5 Runden gehäkelt. Du kannst das selbstverständlich nach eigenen Vorstellungen variieren.
Jede Runde beginnt mit 2 LM und wird mit 1 KM geschlossen.

Lochmuster

Nach dem unteren Teil mit halben Stäbchen beginnt das Lochmuster, damit das Windlicht dann schön leuchtet.

Die Runde beginnt jeweils mit 3 LM. Dann häkelst Du 1 hStb in die 2. Masche der Vorrunde. Nun häkelst Du immer ** 1 LM, 1 hStb in die übernächste Vorrundenmasche ** bis Rundenende, das mit einer KM geschlossen wird.
In der folgenden Runde wird das hStb in die LM der Vorrunde gehäkelt.

Diese Runden werden wiederholt, bis die Wunschhöhe erreicht ist. In der letzten Runde werden wieder hStb gehäkelt.

 

Zum Schluss häkelst Du noch eine LM-Kette in etwas 3-4 Mal so lang wie der Umfang Deines Glases ist. An die Enden habe ich noch dekorative Holzperlen*  aufgezogen.

Mit der LM-Kette machst Du um das Glas eine Schleife direkt unter dem Schraubverschluss, das hält ganz gut. Wenn Dein Windlicht etwas weiter als das Glas geworden ist, kannst Du es so fixieren.
Jetzt fehlt nur noch das Teelicht, ein gutes Glas Rotwein und ein gutes Buch (oder Dein Lieblingsmensch /-hund /-katze zum Kuscheln).

Werbepartner*

Freebook

Dieses Tutorial ist auch als Freebook erschienen, und zwar in meinem Shop hier auf der Seite, oder in meinem CrazyPatterns-Shop.

 

Laubgeflüster Themenwoche

Diese Anleitung ist im Rahmen der Themenblogger-Woche „Laubgeflüster“ entstanden. Weitere tolle Ideen zum Nachkochen, -nähen und -basteln kannst Du bei meinen Mitbloggerinnen entdecken! Hier ist einmal die Übersicht, was in dieser Woche so auf dem Programm steht:



Und hier geht es zu den Blogs der anderen – klick unbedingt mal rein!

Verlinkt mit der Laubgeflüster-Linkparty von Kartoffeltiger, HoT und DienstagsDinge!

Lieber Gruß,
Sonja

*affiliate link: Wenn Du über diesen Link etwas bestellst, erhalte ich eine kleine Provision als Dankeschön für meinen Aufwand, ohne dass Dir Mehrkosten entstehen, vielen Dank!

 

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Freutag mit Windeltasche

Heute ist so richtig Freutag für mich, denn ich hab ein paar Freu-Schnipsel gesammelt, die ich gern einmal zusammenfassen will, bevor ich sie alle wieder verliere. Und dazu zeige ich ein paar aktuelle Werke von mir.

Grund zur Freude – und DANKE an alle Fans, Follower und Kommentatoren 🙂

Schon seit ein paar Tagen und Wochen sammeln sich bei mir die Glücksgefühle, wenn ich mich hier an den Rechner setze. Ich hab zunächst auch ein bisschen gestaunt, aber die Follower-Zahlen und auch die Besucher-Zahlen meines kleinen Blogs steigen, und das, obwohl ich in letzter Zeit eher weniger gepostet habe. DAS erfüllt mich mit Freude und auch ein wenig Stolz, wenn ich daran denke, dass ich erst im Januar mit fast nichts gestartet bin. Daher ist es mal wieder an der Zeit einfach „DANKE“ zu sagen – für Dein Vertrauen, für Deine Kommentare und für Dein + oder Dein Däumchen oder Herzchen: DANKE!



Außerdem festigen sich ein paar sehr liebe Blog-Bekanntschaften, und auch das freut mich ebenfalls  sehr. Ich freue mich auch auf die kommenden, gemeinsamen Blogger-Projekte, wie z.B. die nächste Themenwoche!

Was mich allerdings mit Abstand am meisten freut, ist, dass eine meiner jüngsten, kostenlosen Nähanleitungen – die Büchertasche aus einem Stück – so gut aufgenommen wird! Ich hatte daraus ja ein Freebook gemacht, das man über meinen Shop bei CrazyPatterns herunterladen kann. Und was soll ich sagen – sie ist bisher über 1000 Mal runtergeladen worden!! Und dazu geben immer mehr Leute mir eine 5-Sterne-Bewertung und schreiben total nette Sachen wie „super,so macht Bücher verschenken Spaß“ oder „leichter geht es echt nichtmehr wie bei dieser Tasche“.
Übrigens – das will ich hier nicht unterschlagen – wurde die Anleitung auch in den Newsletter von CrazyPatterns als Top-Anleitung aufgenommen (das wird wohl auch zum Erfolg der Anleitung beigetragen haben). Als ich den aufgemacht habe, bin ich hier fast vom Stuhl gekippt und hab mit meinen Freudeschreien fast die Kinder alle wieder wach gemacht!

Meine Facebook-Follower wissen bereits, wie sehr ich mich darüber freue. Aber weil es mich immer wieder freut sowas zu lesen, möchte ich mich hiermit auch bei allen ausdrücklich bedanken, die so nett kommentieren und so großzügig Sterne für die Anleitung verteilen: DANKE, ihr seid spitze!

 

Ich liebe, was ich hier tue, aber ich bin auch ehrlich und sage: Es kostet auch verdammt viel Arbeit, Grips und Zeit. Es fließt praktisch jede irgendwie freie Minute, die ich finde, in diesen Blog, meine Näharbeiten, Anleitungen, Ebooks. Und es bedeutet mir unheimlich viel, wenn sich immer mehr Menschen für die Ergebnisse begeistern und mir auf diesem Wege zeigen, dass sie wertschätzen, was ich mache.

Die Windeltasche mit U-Heft-Hülle

Jetzt ist dieser erste Freude-Teil ewig lang geworden. Aber Du hast schon die Bilder gesehen. Die Windeltasche ist eine aktuelle Auftragsarbeit. Ich habe sie im Set mit der U-Heft-Hülle (die ich ja nur als Auftrag nähe) für meine Kundin genäht.


Bestückt wird die Windeltasche wie alle meine Windeltaschen mit einem „Starter-Set“ für Eltern. Dazu gehören 1 30er-Pack Feuchttücher, 6 Newborn-Windeln, 1 Einmal-Wickelunterlage und ein Baby-Pflegeprodukt.

Ich wünsche meiner Kundin viel Freude mit ihrer neuen Windeltasche und alles Liebe für sie und ihr Baby!

Windeltasche kaufen

Wenn Du Interesse an einem ähnlichen Set hast, so melde dich am besten per Mail an info@crafting-cafe.de bei mir, oder schau mal in meinem Shop vorbei – dort stelle ich gelegentlich handgefertigte Windeltaschen ein. Jedes Stück ist ein liebevoll genähtes Unikat.

 

Jetzt verabschiede ich mich ins Wochenende und bereite das kommende Probenähen vor, für das Du Dich heute noch bewerben kannst!

Schönes Wochenende,
Sonja

Tutorial: Kamillesäckchen nähen

Aus aktuellem Anlass unterbreche ich das Blogprogramm und zeige dir heute in einem Tutorial für Anfänger, wie Du ratzfatz ein Kamillesäckchen (oder irgendein anderes Kräutersäckchen) nähst. Aus einem Stück! Das ist wieder eine Anleitung für Faule, und ein Must-Have für Mamas Alltag im Herbst und Winter. Mit dem abklingenden Sommer kam der erste Schnief, gefolgt von bronchialem Husten und drei Tage Zuhause-Bleiben. Eigentlich war nur Finja wirklich krank, aber ihr Bruder ist solidarischerweise gleich mit zuhause geblieben – sehr zur Freude ihrer Mutter, die ja sonst nichts zu tun hat. *ironieaus*

 

Hausmittel bei Ohrenschmerzen

Finja hat sich zum Glück ohne Antibiotikum und Arztbesuch wieder erholt, aber am Wochenende (wann sonst?) kamen dann die Ohrenschmerzen. Als wäre ein Kleinkind mit beginnenden Zähnchen nicht genug zu tun für eine Nacht. *jetztaberwirklichironieaus*

Dank Ibusaft hat Finja (und ich!!) die Nacht dann doch ganz gut überstanden. Und um auf zukünftige Ohrenschmerz-Attacken vorbereitet zu sein, hat die versierte Oma in Gestalt meiner Mutter gleich am nächsten Tag Kamillenblüten aus der Apotheke besorgt – und dann mir übergeben, damit ich daraus Kamillensäckchen nähen kann.

Und damit Du Dich auch auf eventuelle Ohrenschmerzen vorbereiten kannst, stelle ich heute die Nähidee samt Tutorial vor.

Kamillesäckchen selber machen

Ich kenne die Kamillesäckchen noch aus meiner Kindheit – sie sind ein altbewährtes Hausmittel bei Ohrenschmerzen. Jetzt zeige ich erst einmal, wie Du ein Kamillesäckchen nähen kannst.

Material

1 Stück Baumwollstoff 15cm x 30cm
1 Rest Webband 15cm
Kamilleblüten (aus dem eigenen Garten oder der Apotheke)

Hinweis: Du kannst die Größe beliebig variieren! Ich habe diese Größe gewählt, weil mein kleines Schneiderlineal diese Maße hat. Macht das Zuschneiden noch schneller ;).

Stoffempfehlung

Als Stoff habe ich ungefärbte Baumwollnessel genommen, die hatte ich noch von meiner Mittelalter-Gewandnäherei übrig, und ich fand den für den Zweck am besten. Du kannst aber auch einen anderen Stoffrest oder auch Leinen nehmen, wenn es ein möglichst unbehandelter Stoff sein soll. Es sollte undehnbare Webware sein, und am liebsten 100% Baumwolle. Ich glaub, der günstigste Stoff ist hier wohl „Ditte“ vom Möbelschweden.

 

Nähanleitung Kamillesäckchen

Zuerst nähst Du das Webband auf. Dann schlägst Du den Stoff in der Mitte um, sodass das Webband innen liegt, bzw. rechts auf rechts. Die offenen Seiten werden geschlossen, die Kante oben bleibt offen.

Dann wendest Du Dein Säckchen…

… und füllst die Kamillenblüten etwa bis zur Hälfte ein.

Nun wird die obere Kante geschlossen: Dazu klappst Du die offenen Seiten nach innen ein und steckst gut fest. Die unschönen Ränder gucken nach innen.

Nun steppst Du die obere Naht zu. Im füßchenbreiten Abstand steppst Du weiter einmal rundherum, sodass Du am Ende ein kleines Kissen hast. Fertig!

Weitere Verwendungsideen: Kräutersäckchen, Duftsäckchen, Kirschkernkissen

Du kannst mit dieser Anleitung auch was anderes machen, z.B. irgendein Kräutersäckchen. Es bieten sich z.B. auch Lavendelblüten, Salbeiblüten oder besondere Kräutermischungen als Duftsäckchen an – das sind auch hübsche Geschenkideen, z. B. für Weihnachten.

Lavendelsäckchen nehme ich gerne zur Beduftung von Wäscheschubladen, oder als Bedufter für die Handtasche. Lavendel wirkt ja auch beruhigend, das kann auch einem Abiturienten oder Studenten in der Prüfung als kleines Mutmach-und-Beruhigungs-Kissen helfen. (Kamille geht zu diesem Zweck sicher auch.)

Außerdem kannst Du das Säckchen mit Dinkel, Kirschkernen oder ähnlichem befüllen und erhältst damit ein Wärmekissen (hier würde ich dann ein größeres Stoffstück nehmen). Wenn Du Dein Säckchen als Wärmekissen anwenden willst, fülle es nicht zu prall und erhitze es vorsichtig – immer leicht anfeuchten, und am besten eine Schale Wasser im Ofen (NIEMALS Mikrowelle!!) dazu stellen, denn die sind entzündlich!
(Ich warne hiermit auch ausdrücklich vor dem Verkauf von Wärmekissen, denn diese müssen ein CE-Sicherheitszertifikat haben! Das geht besonders an die „Kollegin“, die hier zu Weihnachten auf dem Kunsthandwerkermarkt immer große, selbst genähte Wärmekissen für 8€ pro Stück vertickt. Das ist rechtlich nicht sauber und nebenbei wirtschaftlicher Selbstmord. Aber dies nur am Rande. Schönen Gruß!)

Kamillesäckchen nähen - nach der "nähen für Faule"-Methode. Dieses Kräutersäckchen könnte auch als Körnerkissen verwendet werden. Wie es genäht wird, zeige ich auf meinem Blog.

Anwendung Kamillesäckchen: Keine Gewähr!

Bei akuten Ohrenschmerzen wird das Kamillesäckchen mithilfe von Wasserdampf erwärmt. (Ich lege es wie Wärmekissen auch auf den Kamin, wenn der an ist.) Dann wird das Kamillesäckchen auf das Ohr gelegt. Darauf kommt noch etwas Watte, und dann wird mit einer Wollmütze oder einem Schal alles fixiert. Eine halbe Stunde soll das Kamillesäckchen nun wirken. Nach der Behandlung Zugluft vermeiden.

Meine Informationen zur Anwendung stammen von dieser Seite.

Ich möchte an dieser Stelle darauf hinweisen, dass das Kamillesäckchen bei Ohrenschmerzen ein naturheilkundliches Mittel ist. Seine Wirksamkeit ist nicht belegt, und ich übernehme keinerlei Gewähr für den Erfolg einer Behandlung!

Die Behandlung mit einem Kamillesäckchen ersetzt keinen Arztbesuch!

Ich wende sie nur bei leichten Ohrenschmerzen, bzw. am Wochenende und mitten in der Nacht an um die akute Notlage zu überstehen. Ich verabreiche zusätzlich Fiebersaft und verlasse mich nicht ausschließlich auf das Kamillesäckchen.

Lagerung und Haltbarkeit

Ich bewahre meine Kamillesäckchen in einem geschlossenen Gefrierbeutel auf. Die verwendeten Kamillenblüten aus der Apotheke haben ein Verfallsdatum – dieses ist für mich der Richtwert.
Wenn sie vor dem Ablauf ihren Duft verlieren, nähe ich neue.

 

Damit verabschiede ich mich und verlinke noch mit der Stoffresteparty und Kiddikram.

Lieber Gruß,
Sonja