Kategorie: Kreatives Leben

Hier findest du Beiträge rund um das kreative Leben: Ich stelle Bücher und Zeitschriften vor, schreibe über das Bloggen selbst und gewähre dir Einblicke hinter die Kulissen.

Crafting Linktipps Mai 2017

Also der Mai hatte es in sich! Vielleicht, weil meine Kinder im Moment so auf Turbo geschaltet haben (die sind im Moment unglaublich fordernd!)? Oder weil der Blogsommer so gut abging? Da bin ich auch schon mitten im Thema: Der Blogsommer! Wegen ihm habe ich meine Crafting Linnktipps einen Tag vorgezogen, denn morgen ist ja wieder Blogsommer-Tag!

Ich möchte mich nun erstmal bei euch allen fürs Mitmachen bedanken! Euch – damit meine ich euch, die ihr alle bei der Linkparty mitmacht! Ich habe in diesem Monat so viele wunderbare Blogs und Bloggerinnen kennengelernt, so viele tolle Anregungen erhalten und auch selbst so viel Feedback bekommen, dass ich im Moment einfach nur glücklich mit dieser ganzen Aktion bin! DANKE, dass ihr mitmacht!

Bei diesen ganzen wunderbaren Beiträgen fällt es mir natürlich sehr schwer eine einzelne Nähidee herauszupicken, daher möchte ich zunächst ganz allgemein auf die Blogsommer-Linkparty verweisen, die ich auch noch nicht vollständig „abgegrast“ habe.

 

Kommende Crafting-Cafe-Projekte

Abgesehen von unserer gemeinsamen Blogsommer-Aktion und meinem regulären Blog-Programm habe ich im Hintergrund an ein paar neuen/alten Projekten weiter gearbeitet.

Ich bin noch dabei die Navigation zu verbessern – vielleicht ist es der ein oder anderen aufgefallen, dass ich meine Themen erstmal grob in „Crafting“ für alles Kreative und in „Mamasein“ für meine „Mama“-Themen eingeteilt habe, denn auch in dieser Richtung will ich mich ein wenig vertiefen.
In dem Zuge bin ich nun auch über Twitter erreichbar. Ich mache da noch nicht so wirklich viel, weil ich mich da auch erst reinfinden muss, aber der Account ist schonmal da, und ab und zu habe ich sogar schon getwittert!

Das Probenähen für das Mädchen-Shirt ist in Vorbereitung! Ich habe meinen letzten Prototypen in einer Kleid-Version genäht und bin mit dem Schnitt jetzt sehr zufrieden. Ich muss jetzt „nur noch“ gradieren und die Anleitung schreiben (Bilder sind schon fertig). An alle, die ihr schon in dem Team seid: Es wird noch zwei Wochen dauern – mindestens!
An alle Mädchenmamas, die Interesse haben: Ich suche demnächst Probenäherinnen für die Größen 116-164 für ein sommerliches Mädchen-Shirt, das auch als Kleid genäht werden kann. Der Nähaufwand ist eher gering (vergleichbar mit einem Raglan, etwas aufwändiger), Stoffverbrauch: ca. 1m – 1,50m.
Der offizielle Aufruf folgt in Kürze! 🙂

Letztes, aktuelles Projekt ist mein Newsletter! Vielleicht habt ihr das Formular in der Sidebar schon gesehen? Dieses Projekt ist ein ganz langfristiges – derzeit bin ich noch ganz am Anfang, und bis der erste Newsletter versendet wird, wird es sicherlich Spätsommer, aber ich habe viele Ideen dafür: Ich möchte den Newsletter gern nutzen um auf aktuelle Aktionen (wie z.B. den Blogsommer) aufmerksam zu machen, oder Probenähen, und dann natürlich Aktuelles vom Blog. Außerdem möchte ich meinen Abonenntinnen ein paar exklusive Angebote machen – es soll sich ja schließlich lohnen; ich will ja niemand zuspammen oder auf die Nerven gehen.
Also wer sich schon eintragen will, bitte gern – es dauert aber noch etwas, bis der erste Newsletter versendet wird. So, nun gehts aber los mit meinen Linktipps!

 

Freebooks und kostenlose Anleitungen

Ich fange meine Mai-Linksammlung nun doch mit einem Blogsommer-Beitrag an (das heißt nicht, dass ich alle anderen nicht toll finde, aber diesen finde ich klasse, weil es so genial und einfach ist – aus einem Stück genäht, sommertauglich und in zehn Minten fertig: Das Handtuchutensilo von Muckibär und Schneckenkind

Außerdem möchte ich euch auf ein ganz besonderes Freebie aufmerksam machen: Susen alias „Made by Frau S.“  hat aus unserem Blogsommer-Logo ein Plotter-Freebie gemacht! Ihr findet es hier in ihrem Shop unter „Freebies“. – Vielen Dank nochmal, ich habe meine Plots in Ermangelung eines eigenen Plotters kurzerhand als Bügelbild bestellt und werde demnächst etwas tolles daraus zaubern! (Psst, und wenn ihr schon da seid, guckt auch nach dem ultrasüßen Pandabären-Plotter-Freebie, das Mamsell Su entworfen hat!)

Noch bis Ende Juni ist dies ein Freebook! Eine praktische Aufbewahrung von shesmile für Puzzle und anderes Spielzeug, z.B. für den Urlaub.

 

Genial genäht

Ich staune ja immer, was andere so alles an der Nähmaschine zaubern. Ehrlich, da gibt es so viele talentierte Nähfeen, dass ich manchmal ganz beschämt bin und mich frage, was ich hier eigentlich mache. Und manchmal sind da sooooooooooo richtig tolle Sachen dabei, die kommen ab jetzt auch in meine Linktipps.

Den Anfang macht Ulrike von „Ulrike Smaating„. Ich habe sie und ihren Blog erst über die Vorbereitungen für den Blogsommer kennengelernt, aber gleich toll gefunden (weil uns viele Interessen verbinden).

Und richtig toll gefallen von ihr hat mir ihr Herr-der-Ringe-Quietbook! Schaut euch das an (und ihre anderen Sachen auch!), ich finds genial!

 

Nähwissen

Wer tief in die Theorie des Nähens und der Schnittkonstruktion eintauchen will, kann etwas über den Brustpunkt erfahren.

 

DIY

Wer von euch auch gern mit Beton werkelt, mag vielleicht diese Idee – sieht gar nicht so schwierig aus: Kerzenständer aus Beton von Kreativfieber.

 

Fashion Revolution

Das Thema zieht sich ein bisschen durch meine Linktipps – auch im April hatte ich da schon was verlinkt. Und dieses Mal schrieb Ellen wieder über die Lederindustrie und Alternativen zu Leder, bzw. gute Bezugsquellen. Ihren sehr informativen Beitrag findet ihr hier.

 

Blogging

Zum Schluss habe ich noch einen recht amüsanten Text für alle Bloggerinnen unter euch, die ihr es vielleicht auch leid seid auf Überschriften zu klicken, die mit „10 Dinge, die du unbedingt blablabla…“ beginnen: „10 Dinge, die du als Blogger beachten solltest, wenn Du es leid bist 10 Dinge zu beachten“. Ich hab herzlich gelacht. Und weiß jetzt auch, warum ein Gurkensalat das perfekte Bild ist.

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Crafting Linktipps April 2017

Der April ging nun auch um wie im Flug! Und bevor ich zu meinen monatlichen Linktipps komme, möchte ich auch selbst ein bisschen reflektieren. Crafting- und blogtechnisch gab es diesen Monat zwei Highlights in diesem Monat!

Crafting Café – meine Highlights April 2017

Erstens sind meine ebooks nun auch über Makerist.de zu haben, worüber ich mich wahnsinnig freue: HIER geht es zu meinem Shop! Ich habe mit dieser neuen Verkaufsfläche auch meinen Taschen-Schnitt roXXanne leicht überarbeitet und geteilt: Alle drei Taschengrößen sind nun also günstiger und einzeln zu haben (über Makerist und meine weiteren Shops bei Crazypatterns*, Dawanda und MyPatterns).

Zweitens habe ich ein tolles Probenähen für mein neues ebook, die Nähgitarre, organisiert. Lange hatte ich dem entgegen gefiebert – bedingt durch Vincents Geburt und unseren ganzen privaten Projekten rund um Haus und Kinder hatte es deutlich später gestartet als ursprünglich gehofft. Und dann entpuppte sich das Nähen in diesem Team als Kreativitätsexplosion und ich kann es kaum erwarten euch all die tollen Ergebnisse vorzustellen!

Natürlich habe ich die Chance gleich genutzt und schon einige der Probenäherinnen für mein nächstes ebook begeistern können – ein Mädchen-T-Shirt! Es wird auch sehr bald noch ein Probenähaufruf folgen, ich will aber erstmal die Nähgitarre „abhaken“.

 

Linktipps

Nun aber zu den Crafting Linktipps! Auch der Rest der kreativen Blogosphäre war sehr aktiv – und die folgenden Links will ich gern mit euch teilen!

Freebooks
Eine wunderbare Nähidee für den Strand oder die Sauna wurde Anfang April veröffentlicht: Ein Handtuch mit eingenähter Tasche! Das wurde auch Zeit, dass das mal einer erfindet! HIER geht’s zum Freebook!

Das Spielhaus, das ich für Marla zum zweiten Geburtstag genäht habe, habe ich als kostenloses Tutorial HIER gefunden.

 

Ich habe selbst beim Probenähen für die Wendejacke „Wendie“ teilgenommen, das freebook gibt es bisher nur bei Facebook: HIER gibt es das Freebook.

Einen aktuellen Hinweis hab ich noch: Bei Schnabelina gibt es ein offenes Probenähen für das Trotzkopfkleidchen! Das Ganze läuft über Instagram, und es ist möglich auch zwischendurch noch einzusteigen!

Von LinKim gibt es auch ein neues Shirt, das ich auf meine To-Sew-Liste gesetzt habe: hier!

Textilindustrie/THIS IS NOT OK

Viele von „uns Nähbloggerinnen“ haben im
vergangenen Jahr bei THIS IS NOT OK mitgemacht, und uns ist sehr
bewusst, wie es in der Textilindustrie zugeht. Einen sehr informativen  und lesenswerten Beitrag zur Lederindustrie hat Ellen von Ellen’s Schneiderstube auf ihrem Blog veröffentlicht.


Food/Garten

Alle Gärtnerinnen und Köchinnen unter Euch werden vielleicht diese Idee lieben – ein Wildkräuter-Jahressalz!


Home & Living DIY

Makramee wurde ja von der Handmade-Welt auch wieder aus der Mottenkiste geholt und liegt nun wieder im Trend. Hier hab ich eine schöne Anleitung für eine Vase gefunden.

Blogging

Für die Blogger unter euch, die auch an Kooperationen interessiert sind, habe ich hier einen informativen Beitrag gefunden: Wie man selbst Kooperationen findet, bzw. aquiriert. (Übrigens plane ich selbst demnächst auch einen Beitrag zum Thema „Bloggen“ – wenn du schon eine konkrete Frage hast oder dich speziell etwas interessiert, was du mich dazu schon immer mal fragen wolltest,  frag mich einfach in den Kommentaren, und ich werde dann in dem Beitrag darauf eingehen :)).

Damit verabschiede ich mich in den Mai, auf den ich mich schon sehr freue – denn dann startet unser Blogsommer! Was das ist? Morgen nochmal vorbeigucken ;).

Lieber Gruß,
Sonja

*affiliate link: Wenn du über diesen Link einkaufst, erhalte ich eine kleine Provison, vielen Dank!

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Crafting Linktipps März 2017

Fast sechs Wochen ist der Kleine nun alt – irgendwie beginnt ja immer eine neue Zeitrechnung, wenn ein Kind geboren wird. Die Zeit ging superschnell um, und zugleich war sie doch gut gefüllt!

Ich habe trotz Blogpause natürlich fleißig vor und hinter den Kulissen gearbeitet – also Blogpflege betrieben, mir Themen für die kommenden Monate überlegt, Schnittmuster entwickelt, spontan bei zwei Probenähen mitgemacht und auch noch einen Kundenauftrag genäht… Also ausgeruht hab ich wirklich nicht. Kann ich irgendwie auch gar nicht, das ist mein Problem…

Heute geht’s aber mehr um das, was ich in diesem Monat so an interessanten Links gefunden habe! Sooo viele sind es dieses Mal nicht, aber trotzdem…

Freebook

Tina blogsberg hat direkt Ende Februar das Freebook für den Klammerbeutel Dione veröffentlicht.
Finde ich ein Must-Have für die Wäsche-im-Garten-aufhängen-Saison!

Ein schönes Mini-Tutorial für ein Knotenkissen gibt es hier. Taugt auch als schönes Geschenk zu Ostern, finde ich.

Dann hat natürlich Schnabelina ihr neues Freebook veröffentlicht, für das ich sogar probenähen durfte: Strampelina!

Nähwissen

Über den Fadenlauf habe ich mir bisher nicht so wirklich viele Gedanken gemacht. Dass es da aber doch ganz ordentlich was drüber zu wissen gibt, verrät dieser Blogartikel von Tweedandgreet. Sehr informativ!

Foto-Organisation Festplatte

Frühjahrsputz ist ja auch so ein Stichwort – ich hab sogar schon Fenster geputzt in diesem Jahr. Aber wie sieht es auf der Festplatte aus? Ich gebe zu, dass ich das schon etwas länger vor mir herschiebe, dabei wird es mit wachsendem Datenvolumen nicht gerade einfacher. Gerade mein Bildmaterial wächst täglich um einiges!
Ein paar hilfreiche Tipps zur Organisation von Fotos – besonders die Markierung von Ordnern! – habe ich HIER gefunden!

Für Näh-Garten-Tanten

Also diese Idee fand ich soooooo schnuckelig, die muss ich hier einfach teilen! Für alle Nähtanten unter euch, die den Frühling und Blumen lieben. Mehr verrate ich hier nicht ;).

Mamasein / Frauen

Den Internationalen Frauentag hab ich leider verpasst. Oder eher: Ich war zu beschäftigt mit Mamasein, dass ich keine Zeit hatte einen fundierten Artikel zu schreiben – das hatte ich eigentlich vor. Stattdessen habe ich nur das „One Billion Rising“-Banner hier in der Sidebar gehisst.

Trotzdem wissen einige von euch, dass ich durchaus auch mal politische Themen aufgreife (und ich werde das auch noch mehr tun). Es gibt sehr sehr viele Themen und Probleme, die ich zum Teil mit Schrecken verfolge, dazu werde ich beizeiten und in Ruhe auch Beiträge schreiben. Für heute will ich es bei zwei „frauenrelevanten“ Links belassen.

In diesem Blogartikel schreibt eine Mutter über die Unmöglichkeit des Arbeitens und Mamaseins – ein Thema, das ich selbst (und meine Kinder) auch hautnah zu spüren bekommen haben. Auch wenn ich nicht alles blind unterschreibe, was sie schreibt, so finde ich den Kern der Sache doch sehr gut auf den Punkt gebracht. Lesenswert.

In meinem letzten Linktipp für heute geht es wieder mal um die Hebammen, über deren Lage ich bereits hier geschrieben habe. Und auch wenn ich persönlich mit der Familienplanung durch bin, so hoffe ich doch für meine Töchter und alle nach mir kommenden Frauen, dass sie die Möglichkeit haben so zu entbinden, wie sie es sich wünschen!

Aktuelle Gesetzesänderungen machen dies vielleicht bald unmöglich. Daher verlinke ich heute einen dringenden Appell aus aktuellem Anlass! HIER GEHT’S LANG!

Viele Grüße,
Sonja

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Crafting Linktipps Februar 2017

Wow, wie schnell ist bitte der Februar schon wieder um? Ich weiß nicht, ob es euch auch so geht, aber ich habe die ersten zwei Monate dieses Jahres irgendwie im Sauseschritt erlebt. Mein persönliches Highlight in diesem Monat war natürlich die Geburt unseres Sohnes Vincent, zugleich der Abschluss unserer Familienplanung. Derzeit befinde ich mich ja schon in der Blog-Baby-Pause, aber natürlich lese ich und stöbere ich viel im Internet nach schönen Näh-Ideen, Freebooks, neuen ebooks und weiteren Themen rund um die virtuelle Näh- und Selbermachwelt.

Dieser Monat hatte da echt viel zu bieten, aber klickt euch am besten selbst durch!

Nähideen, ebooks, freebooks

Annette von Augenstern HD & Zauberkrone hat coole Armbänder als Giveaways für die Geburtstagsparty ihrer Tochter genäht. Diese Idee darf mir nicht verloren gehen: HIER geht’s zum Beitrag!

Hier ist nochmal der Link zu dem Gratis-Baby-Overall, den ich für Vincent genäht habe.

Ich bin selbst immer wieder erstaunt, aber ja, man kann die Pumphose immer wieder neu erfinden.  MINAMO hat es auch getan; bei ihr habe ich das neue Freebook für die Pumphose „Pumpino“ entdeckt.

Mamsell Su von „… und dann kam Irma“ (die mit ihrem Blog mitten im Umzug steckt) hat mal wieder den Vogel abgeschossen mit ihrem kostenlosen Tutorial für BUNNY MUG RUGS.

Wegen der Geburt ging es ein bisschen an mir vorbei, aber die liebe Vivi von Kreavivität hat ihr erstes freebook veröffentlicht für Rucksack Tommy!

Außerdem hat Eva Kartoffeltiger ihr Cardigan Lillith veröffentlicht – ein schöner Schnitt gerade jetzt für den Übergang der Jahreszeiten!

DIY


Auf Daily Dreamery habe ich diese schöne DIY-Deko-Idee für einen frühlingshaften Korb gefunden – ich finde, die Idee taugt auch als Osterkörbchen.

Schnittmuster selbst erstellen
Das Thema begleitet mich gedanklich schon länger, und wie einige vielleicht wissen, arbeite ich an meinen ersten Kleidungsschnitten. Klar interessiert es mich da, was andere so zu dem Thema oder Teilthema bloggen.

Einen sehr ausführlichen Blogbeitrag über Abnäher habe ich HIER auf Beswingtes Allerlei gefunden. Wahnsinn, was für Wissen da drin steckt!

Zum digitalen Erstellen und Verkaufen von Schnittmustern und ebooks hat Eva Kartoffeltiger in diesem Monat gleich zwei sehr lange und ausführliche Beiträge geschrieben, in denen sehr viel Erfahrung und Wissen stecken! Für alle, die sich tiefer mit dem Thema befassen wollen: HIER geht es zu Teil 1 und HIER zu Teil 2.

Urheberrecht

Nochmal das Thema Urheberrecht – ja, das habe ich bei den Linktipps schon häufiger dabei. WEIL ES SO WICHTIG IST!
HIER ist ein sehr schöner, langer Beitrag zu dem Thema; es geht hier speziell um das Urheberrecht bei Strickmustern, und es werden u.a. auch so Begriffe erklärt wie „Design“, „Geschmacksmuster“, „unabhängige Parallelschöpfung“ usw. Fand ich sehr informativ.

Puuuh… ich hoffe, für euch war auch was Interessantes dabei?
Ich mach dann mal weiter mit meiner Blogpause!

Lieber Gruß,
Sonja

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Zeitmanagement für Mamas. Life Balance und Glücklichsein mit Kindern, Haushalt und Blog

Immer mal wieder bekomme ich Komplimente oder ernte Erstaunen. Das drückt sich dann meist ungefähr so aus: „Wie schaffst du das alles?“ – „Wie machst du das nur?“ Flankiert wird das meistens von Sätzen wie „Ich bin abends so platt, ich kann dann nur noch fernsehen.“ Ich wurde sogar schon als „Zeitmanagement-Genie“ bezeichnet – alles Komplimente, die ich gern annehme. Aber eigentlich empfinde ich meine Art Haushalt und Kinder und Blog und Nähstudio zu organisieren ganz normal. Oder doch nicht? Meine goldenen Regeln und ein paar ganz grundsätzliche Dinge über das Leben und das Glücklichsein und zum Zeitmanagement für Mama(-Blogger) lest ihr heute hier…

Zeitmanagement und Life Balance

Ich kenne so viele Leute, die dauernd im Stress sind (dem negativen), weil sie keine Zeit mehr haben. War ich auch mal. Bin ich auch immer noch, aber irgendwie positiver, finde ich. Wie komme ich jetzt auf Stress? Nun ja, Stress und Zeitmangel hängen ja irgendwie zusammen. Wer kennt das nicht, dieses „Ich brauch mal wieder Zeit für mich“? Die Lösung ist also scheinbar, dass man möglichst viel Zeit „für sich“ zusammenspart um dann viel Zeit zu haben. Was dann automatisch zu Entspannung führt. Jedenfalls theoretisch.

Ich schreib heute mal ein paar Takte aus meiner Sicht dazu. Und eigentlich gehts auch nur vordergründig um Zeitmanagement, sondern vielmehr um „Life Balance“. Nicht Work-Life-Balance oder Blog-Life-Balance oder Kids-Life-Balance, sondern ganz schlicht „Life Balance“. Denn für mich gehört alles zu meinem Leben dazu: Meine Kinder, mein Mann, mein Blog, meine Nähwerkstatt und auch der Haushalt. Das alles und noch mehr unter einen Hut zu bekommen geht nicht, wenn man mit strikten Polen arbeitet, die sich bitte nicht berühren dürfen. Ich glaube fest daran, dass alles um uns im Fluss ist. Und nur so funktioniert auch der Alltag mit vier Kindern, Blog, Haushalt und der Nähmaschine.

Ich werde im folgenden Text also mehr auf die Basis eines glücklichen Zeitmanagements eingehen statt irgendwelche Tools zur Terminorganisation vorzustellen. Dazu kommt dann nochmal ein separater Beitrag! Denn eins beobachte ich immer wieder: Das „Problem“ ist nicht das richtige Tool, sondern mehr …

… eine Frage der Einstellung

Fühlst du dich von Terminen und To-Dos verfolgt? Hast du allem und jedem gegenüber ein schlechtes Gewissen, weil du nie Zeit hast? Und eigentlich fühlst du dich leer und ausgebrannt und fragst dich, wann denn mal wieder Zeit für dich ist?

Also zunächst einmal: Es geht uns allen so! Wenn man „Zeitmanagement“ googelt, landet man bei diversen Methoden und/oder Tools, die einem helfen die einem „zur Verfügung stehende Zeit möglichst produktiv zu nutzen.“ (Wikipedia)

Wenn man sich Definitionen wie diese mal auf dem Zahnfleisch zergehen lässt, muss man sich gerade als Mama fragen, ob die „produktive Nutzung von Zeit“ beim Thema Kinder nicht vollkommen deplatziert ist, denn Kinder nutzen ihre Zeit – ihre Kindheit! – genau gegenteilig zu dem betriebswirtschaftlichen Streben möglichst viel Profit aus der uns gegebenen Zeit herauszuholen. Kinder spielen einfach. Vergessen die Zeit dabei. Und damit sind sie die großen Gewinner.

Das ist der Kern dessen, was ich Dir heute sagen will: Wir sind es in unserer kapitalistischen Welt gewöhnt überall das Optimum herauszuholen – den größten Profit und die besten Rendite zu machen. In punkto Geld, und in punkto Zeit. Denn Zeit ist Geld, haben wir alle mal gelernt. Aber so wenig wie Geld glücklich macht, macht Zeit allein glücklich. DAS habe ich von meinen Kindern gelernt.

Zeit muss man nutzen. Auch das wissen wir eigentlich alle. Nur wie, ist die Frage. Ganz ehrlich: Wenn ich z.B. eine Glotze hätte, vor der ich jeden Abend versumpfen könnte, würde es mir wahrscheinlich auch viel schlechter gehen. Denn Fernsehen ist tote Zeit (das gilt auch für deine Kinder, nur mal so nebenbei). Sobald wir uns in eine passive Rolle begeben, geben wir nicht nur die Verantwortung für uns ab, sondern auch wertvolle Energie. Ja, ich sitze abends lieber an der Nähmaschine oder schreibe für meinen Blog. Aber der Unterschied ist: Das GIBT mir Energie, anstatt sie mir zu nehmen! Das heißt nicht, dass ich nicht auch mal gern einen Filmabend habe oder nicht gern ins Kino gehe – im Gegenteil!

Aber wie und wo soll man anfangen? Immer wieder nicken alle eifrig, wenn ich Weisheiten wie diese von mir gebe, und meist kommt dann, dass der Anfang das Schwerste ist. Das stimmt natürlich. Aber anfangen muss man, sonst endet man echt frustriert und wird zu einem sehr unangenehmen Zeitgenossen, der so zwischen Selbstmitleid, Neid und Griesgram vor sich hinvegetiert und auf den nächsten Arzttermin wartet.

 

Zeitmanagement für Mamas

Vor etwa einem Jahr habe ich einen Workshop besucht. Dabei ging es generell um die Mutterrolle, Selbstfindung, eigene Stärken und Schwächen usw. Das hatte rein gar nichts mit Zeitmanagement zu tun, und doch drehte sich bei allen Teilnehmerinnen alles um Zeit!

Eine Teilnehmerin sagte, sie würde gern Gitarre spielen lernen, aber jetzt mit ihrem dritten Kind hätte sie überhaupt keine Zeit mehr, und selbst wenn sich mal ein Zeitfenster auftäte, wüsste sie ja nie, ob das nur zehn Minuten sind und ob es sich „lohnt“ die Gitarre überhaupt zu hervorzukramen.

Dieses Problem kenne ich nur zu gut! Und mein Tipp war und bleibt: JA! Es „lohnt“ sich! Man kann Pech haben und es sind sogar weniger als zehn Minuten. Man kann aber auch Glück haben und plötzlich hat man eine ganze Stunde Zeit! Ich nenne das die „Mama-Schlaf-Lotterie“. Und ich ziehe auch nicht immer sechs Richtige.

Einmal hab ich mich richtig geärgert, dass ich bei einem unverhofft langen Mittagsschlaf nicht vorbereitet war und am Ende die schöne Zeit irgendwie verplempert habe. Das war tote Zeit, die ich mit nutzlosen Dingen vergeudet habe. Irgendeinen Mist im Internet gesucht oder irgendeine dämliche Diskussion im social network verfolgt oder so. Ich weiß nicht mal mehr, was ich in der Zeit gemacht habe. Es war tote Zeit, die mir Energie geraubt hat. Das hat mich maßlos geärgert, und es ist mir nie wieder passiert.

Die Kehrseite dieser Medaille ist aber auch: Wenn man mit einem langen Mittagsschlaf des Kindes rechnet und dann enttäuscht wird, sollte man für sich Strategien entwickeln das nicht ganz so schwer zu nehmen. Dein Baby macht das nicht um dich zu ärgern, auch wenn man sich in dem Moment echt betrogen fühlt. Auch das gehört dazu: Gelduldig sein und sich darauf freuen, dass der nächste Schlaf bestimmt kommt.

 

Ziele, Prioritäten und Entscheidungen

Der Schlüssel jedes erfolgreichen Zeitmanagements ist die Zielsetzung. Wenn man recht planlos durch seinen Alltag stolpert und am Ende des Tages einfach nur froh ist, dass das Kind schläft und man selbst vor der Glotze liegt, ist das völlig in Ordnung. Ich habe auch immer wieder solche Tage.
Dass man so aber weiter nichts erreicht und auch nicht das schöne Gefühl erlebt etwas Tolles, Kreatives geschaffen zu haben, erklärt sich aber auch von selbst: Du entscheidest!

Das mit der Entscheidung ist auch sowas. Ich habe mal den schönen Satz gelernt „Keine Entscheidung ist immer die schlechteste Entscheidung.“ Dieser Satz ist wahr. Egal um was es geht – ein Problem aufschieben oder sich selbst überlassen hilft nicht. Am Ende wirst du gezwungen sein eine Entscheidung zu treffen, dann kannst du das auch gleich machen, wenn dein Handlungsspielraum am größten ist. (Wir) Mamas wissen das. Es ist so ziemlich das erste, das wir spätestens ab Geburt unserer Kinder lernen.

Auch „Glücklichsein“ ist am Ende eine Entscheidung. Du kannst natürlich warten, bis das Glück irgendwann ausgerechnet an deine Tür klopft, oder du kannst entscheiden hier und jetzt etwas für dein Glücklichsein zu tun. Dich nicht dem Zufall überlassen und darauf warten, dass dich einer rettet. Die Zeiten sind vorbei. Wenn du also neben Kindern und Haushalt irgendwas machen willst, triff diese Entscheidung und entwerfe dir einen Plan, wie du das schaffen willst! Steck dir Ziele, und seien sie noch so klein.

„Gitarre spielen lernen“ kann ein Ziel sein. Oder „eine Pumphose für mein Baby nähen“. Fang klein an, lass Dir Zeit zu wachsen und vor allem: Sei nachsichtig mit Dir selbst, wenn es nicht auf Anhieb klappt.

 

Widerstände: Der Haushalt, der innere Schweinehund, die Müdigkeit…

Ich schreibe die ganze Zeit von irgendwelchen Zielen und Prioritäten, dabei müsste eigentlich erstmal der Tisch abgeräumt, die Wäsche gewaschen und die Spülmaschine ausgeräumt werden. Und der Müll rausgebracht. Fenster geputzt. Wäsche gebügelt. Bis das alles fertig ist, ist das Kind wieder wach. Und eigentlich wollte ich mich hinlegen…

Ja, ich hab diese Probleme auch, jeden Tag. Essen kochen kommt noch dazu, und dann natürlich Texte wie diesen schreiben, Fotos dazu machen, usw.

Zunächst einmal: Ich habe jahrelang daran gearbeitet (und optimiere immer noch!!), dass der Haushalt, Kinder und mein Blog „laufen“. Und es gibt gaaaaaaaaanz viele Tage, an denen ich scheitere. Da klappt auch mal nichts, weil die Kinder mies drauf sind oder krank oder weil irgendwas dazwischen kommt.

Meine ganz persönliche, goldene Regel ist: Ich mache keinen Haushalt, während mein Kind schläft. Die Zeit der schlafenden Kinder gehört MIR ALLEIN. Und ich habe immer irgendwas vor in dieser Zeit (und wenn es einfach schlafen ist, das kommt gerade jetzt in der Spätschwangerschaft häufig vor!).

Für die „Gefahr“, dass sich unverhofft ein Zeitfensterchen auftut, hab ich immer was im Hinterkopf: Schnittmuster ausdrucken oder kleben, Stoff zuschneiden, ein Bild für einen Beitrag bearbeiten… Das sind alles Sachen, die man auch in zehn Minuten schaffen kann! (Womit wir wieder bei den Basics sind: Lohnen sich 10 Minuten? – IMMER!!!)

Der Nachteil ist: Wir haben es eigentlich nie aufgeräumt. Ich versuche soviel wie möglich an Putzerei und Aufräumen unter der Woche mit wachem Kind zu schaffen, aber ich gebe zu, dass mein Ehrgeiz und mein Anspruch in diesen Dingen noch Luft nach oben haben. Für mich ist das ok, für die Kinder auch, und mein Mann hat sich weitgehend daran gewöhnt, solange ich ab und zu bei gemeinsamen Hau-Ruck-Aufräumaktionen am Wochenende mitziehe.

Der andere „Nachteil“ ist: Ich hab meist zig Projekte gleichzeitig, und manchmal – wenn privat auch noch Termine dazu kommen – komme ich ins Trudeln und drohe den Überblick zu verlieren.

Zusammenfassung: Zeitmanagement für Mamas

Ich habe schon das Feedback bekommen, dass das ja alles viel zu aufwändig sei. Dass es sich nicht „lohnt“, dass man sich verzettelt und am Ende nichts geschafft kriegt.
Naja, ich denke, es kommt hier wirklich auf die Einstellung an: Ich bin in meinen ganzen kleinen und großen kreativen Projekten sehr zielstrebig und ehrgeizig, und ich kann wohl und sicher behaupten sehr sehr viel zu schaffen (wenngleich ihr gar nicht ahnt, wieviel hier aufgrund von Alltag hinten rüber fällt! Ja, ich weiß, was ich alles nicht schaffe!). Aber ich habe gelernt, dass ich lieber mein Augenmerk auf meine Erfolge richte als auf alles, was gerade nicht läuft. Oder anders formuliert:

Und was den „Lohn“ angeht: Mir gibt meine Nähmaschine und auch der Erfolg meines Blogs in Form von Kommentaren, Likes usw. soooooo viel mehr als jeder Abend vor der Glotze (wir haben ja auch nicht einmal einen Fernseher…), dass ich ganz sicher sagen kann: Natürlich lohnt es sich! Immer! Es gibt dir ein gutes Gefühl. Du bist aktiv. Du lebst! Ich kann mir gar nicht vorstellen es jemals anders zu haben.

Bevor ich zum Ende komme, fasse ich noch einmal zusammen, was ein glückliches und erfolgreiches Zeitmanagement ausmacht, bevor wir mit dem Organisieren überhaupt beginnen (Tipps dazu werde ich bestimmt auch nochmal schreiben).

  1. Fang einfach an.
  2. Warte nicht auf Idealbedingungen.
  3. Nutze die Zeit, auch wenn es vielleicht nur zehn Minuten sind, für dich (was immer du gern machen möchtest).
  4. Stecke dir kleine, realistische Ziele.
  5. Sei nachsichtig mit dir selbst.
  6. Wenn dein Kind schläft, ist Deine Zeit!
  7. Gib nicht auf. Du schaffst das!

Dieses Thema wird mich hier auf dem Blog auch weiterhin immer mal beschäftigen. Wenn Dich ein Aspekt besonders interessiert, schreib mir doch einen Kommentar! Ich greife gern einzelne Themen nochmal besonders auf.

Das war auch schon die ganze Zauberei! So in etwa schaff ich das alles!

Wie sieht es bei dir aus? Wie bringst Du Dein Leben als Mama und als Blogger unter einen Hut? Hast du vielleicht noch einen Trick oder Tipp zur Optimierung?

Lieber Gruß,
Sonja

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Crafting Linktipps Dezember/Januar

Dieser Monat ging fix um, Wahnsinn! Ich war sehr beschäftigt alle meine Blog- und Näh-Themen noch vor der Geburt von Nr. 4 vorzubereiten – in 3-4 Wochen wird der kleine Mann sich wohl auf den Landeanflug begeben! Diesen Monat habe ich ein neues  Tutorial/Freebook veröffentlicht, das Kissen aus einem Stück, und meine wöchentliche Linkparty „Freebook Friday“ ging an den Start. Obwohl diese beim ersten Mal noch nicht so viele Teilnehmer hatte, hat sie mir auf Facebook über 300 (!!!) neue Follower beschert – ich muss gestehen, ich habe das irgendwie noch gar nicht verarbeitet — vielen Dank!

Bevor ich euch nun meine Links des Monats vorstelle, habe ich noch eine Ankündigungen in eigener Sache ;).

Verlosung mit SULKY by Gunold

Um mich zu bedanken – auch bei allen treuen Lesern und Mit-Bloggerinnen – habe ich für den kommenden Freebook Friday einen Sponsoren gewinnen können: SULKY by Gunold. Unter allen Teilnehmern des nächsten Freebook Friday  verlose ich ein Garnpaket mit einer feinen Auswahl Baumwollgarne und Vlies! Mehr dazu habe ich hier geschrieben.

Teilnahme:  Du nähst/häkelst/strickst/stickst/bastelst/werkelst irgendwas nach einer kostenfreien Anleitung oder einem Freebook, stellst das innerhalb dieser Woche auf Deinem Blog vor UND trägst dich kommenden Freitag in die Linkparty ein!
Unter allen Teilnehmern wird dann eine Gewinnerin ausgelost.

Jetzt kommen aber erstmal meine Linktipps für Dezember und Januar, weil der Dezember wegen Blogpause ausgefallen war. Vielleicht ist für den ein oder anderen was Schönes und/oder Interessantes dabei?

Crafting Linktipps

Nähen

Ein schönes Freebook für eine faltbare Einkaufstasche habe ich auf Lila wie Liebe gefunden.

Ein weiteres schönes Freebook für einen Baby-Hoodie habe ich auf englisch hier gefunden und gleich nachgenäht. Vorgestellt habe ich den auch schon, hier nämlich.

Außerdem möchte ich Euch die Bärchenmütze von Eva Kartoffeltiger ans Herz legen – die ist einfach zu süß um nicht genäht zu werden! Ich hab sie auch schon genäht; Bild folgt! Der Schnitt ist nicht kostenlos, aber so gut wie ;).

Frau S. stellt ein Plotter-Freebie zur Verfügung, das man auch applizieren kann – ich habe mir die Vorlage auch schon ausgedruckt und werde berichten wie mir das so gelungen ist!

Zum Schluss verweise ich noch auf eine tolle Freebook-Sammlung zum Thema „Karnevalskostüme für Kinder“; zu finden bei Stoffretterin PepperÄnn und ihrem wundervollen Blog (der selbst eine wunderbare Neuentdeckung für mich ist)

Häkeln mit Herz für den Valentinstag – for free!

Häkel-Herzen in diversen Varianten kannst Du hier finden. Achtung: Anleitung auf Englisch!

DIY

Susi von „Susi näht“ zeigt, wie man einen Tischkalender selbst baut – und liefert dazu ein free printable!

Blogging

Zur Kennzeichnung von Werbung auf dem Blog: Ein interessantes Interview

Damit beende ich den Januar. Was war Dein persönliches Blog-Highlight im Januar?Lieber Gruß,
Sonja

 

{Werbung/Rezension} Handmadekultur – das Magazin

Makramee, Möbelbau, Eingemachtes und Genähtes… die Handmadekultur schreibt über genau das, was sie lebt – die Kultur des Handgemachten. Und ich durfte probelesen! Das Internet-Portal „Handmadekultur“ kenne ich natürlich schon länger, und ich bin mit meinem Blog auch schon seit einiger Zeit dort vertreten. Regelmäßig stelle ich meine kostenlosen Anleitungen dort vor und profitiere als Bloggerin natürlich davon, dass ich dort ein kleines Schaufenster habe. Die Print-Ausgabe war mir irgendwie am Rande geläufig, aber ich muss zu meiner Schande gestehen, dass ich noch nie ein Heft gekauft habe.

Nun habe ich das Angebot genutzt das Heft als kreative Bloggerin kostenlos zur Probe zu lesen, und ich bedanke mich an dieser Stelle recht herzlich für das kostenlose Heft! Ich nutze heute einmal die Gelegenheit das Thema „Online vs. Print“ aufzugreifen. Immerhin bin ich „von Haus aus“ Literatur- und Medienwissenschaftlerin ;).

Handmadekultur – das Magazin

Wer das Internet-Portal kennt, weiß, dass es dort einen sehr großen Fundus an Anleitungen und Inspirationen aus den Bereichen Nähen, Basteln, DIY, Food usw. gibt. Das setzt sich in der Print-Ausgabe genauso fort, unterfüttert mit Reportagen und Artikeln.

Die „Handmadekultur“ erscheint 4x jährlich. Ich habe Ausgabe Nr. 3 September-November 2016 gelesen. Inhaltlich bietet das Magazin ein Potpourri verschiedener „Handmade“-Disziplinen und viele, viele Anleitungen und Ideen zum Selbermachen. Natürlich interessiert mich am meisten „Nähen“, aber ich finde es genauso erfrischend und inspirierend meinen Blick rechts und links meiner Nähwelt schweifen zu lassen und zu sehen, was andere rund um „handmade“ und „DIY“ so machen.

 

Auf der Suche nach Inspiration – Print versus Online

In einer Zeit, in der unsere Blicke und Inspirationen computergesteuerten Algorithmen unterworfen sind (und ich selbst nicht selten das ungute Gefühl habe, dass meine Inspirationen und Ideen ferngesteuert werden vom Datenfeed der sozialen Netzwerke), empfinde ich es als wohltuend eine richtige, papierne Zeitschrift in Händen zu halten. Wie ich schon sagte, habe ich Literaturwissenschaft studiert – und das nicht ohne Grund!

Natürlich gehen print und online nicht mehr ohne einander. Die „Handmadekultur“ ist auch die Online-Kultur von Kreativblogs. Kreative aus aller Welt präsentieren sich auch im Internet, und auch ich profitiere als Kreativbloggerin vom Internet. Im Herzen verstehe ich mich aber als Kunsthandwerkerin. Ich bin fasziniert vom Internet und ich liebe und lebe meinen Blog mit seinen Social-Media-Kanälen, meine ebooks und alles. Aber ich liebe auch meinen Nähkeller! Stoffe, Garne, Webbänder – tüddeln, fühlen, ausprobieren…

Und so, wie ich in meinem Schaffen ein Online- und ein Offline-Leben habe, so fühlt sich das Lesen einer richtigen Zeitschrift dann an. Natürlich erkennt man vieles wieder, und natürlich gibt es viele der Anleitungen auch online. Aber dasitzen und wirklich mal in Ruhe bei einer Tasse Kaffee die Handmadekultur durchblättern – das ist was anderes als sich durch einen Datenfeed zu scrollen.

 

Über die Ruhe des Stöberns: Der moderne Flaneur

Im Internet habe ich wenig Zeit. Beim Scrollen stoppe ich nur bei echt guten oder interessanten Fotos – weil ich entweder irgendwas Bestimmtes suche, oder weil ich „in eigener Sache“ unterwegs bin und wenig bis keine Zeit für den kreativen Output anderer habe. Auf eine Zeitschrift lasse ich mich mehr ein. Ich nehme mir die Zeit in Ruhe durchzublättern, auch ein zweites Mal, zerstreue mich. Dabei stoße ich auf interessante Artikel, Perspektiven, Trends und Kreativtechniken, die ich sonst auf der Datenautobahn nicht einmal wahrnehme.

Ich bin durch die Lektüre der Zeitschrift auf ein paar schöne Blogs und Internetseiten gestoßen, die ich so vielleicht auch nicht kennengelernt hätte. Das zufällige Stöbern hält also noch ein paar Überraschungen und Möglichkeiten bereit, zu denen der auf mich abgestimmte Algorithmus vielleicht gar nicht mehr fähig ist. Da brauchen wir uns ja nichts vormachen – Google und Co. kennen uns alle schon ziemlich gut.

Wenn ich jetzt darüber nachdenke, fühle ich mich als „Flaneur“ – jene literarische Figur, die der Kulturtheoretiker Walter Benjamin in dem französischen Dichter Charles Baudelaire gesehen hat. Der Flaneur streift ohne bestimmtes Ziel durch die Menschenmassen der Großstadt des 19. Jahrhunderts und lässt sich treiben – ein ähnliches Gefühl habe ich, wenn ich eine „echte“ Zeitschrift in den Händen halte. Mehr über den „Flaneur“ liest du bei der Wikipedia. Ich habe mich in meinem Hauptstudium viel mit Walter Benjamin und dem „Flaneur“ beschäftigt – daher diese kleine Exkurs in die Kulturtheorie!

Ich habe mir für 2017 nichts wirklich Konkretes zum Vorsatz genommen – irgendwie „arbeite“ ich andauernd an mir und beschreite meinen Weg einfach weiter ohne mir bestimmte Dinge vorzunehmen – aber ein Thema begleitet mich zunehmend, und das ist „Achtsamkeit“.
Beim Stöbern – dem unbestimmten Suchen Finden in der „Handmadekultur“ – fiel es mir auf: Indem ich mir Zeit nahm und das Heft durchblätterte, mein Blick und meine Gedanken mal hierhin und dorthin flossen, öffneten sich neue Gedanken und Ideen – Inspiration!

Klar – auch hinter der Print-Ausgabe der „Handmadekultur“ steckt eine Redaktion mit einer Grafikabteilung. Jedes Foto steuert den Blick, ebenso das Design und der Aufbau der Texte. Trotzdem wird doch die Auswahl der Inhalte nicht von einem Algorithmus auf mein Klickmuster angepasst, sondern eine Redaktion stellt die Inhalte zusammen, und ich kann entscheiden, was ich ansprechend finde, und was nicht.

Handmade-Potpourri: Möbel-Bau und Makramee

Zugegeben, mich spricht auch nicht alles an. Aber wie gesagt – zum einen habe ich den ein oder anderen schönen Blog gefunden, über den ich sonst nie gestolpert wäre, z.B. Miss Red Fox oder Living and Green, und zum anderen hätte ich die ein oder andere Inspiration oder Anleitung niemals entdeckt, z.B. für den „Fake-Kamin“, für den es eine komplette Bauanleitung gibt, und den ich meinem Mann schonmal gezeigt habe – für den Fall, dass er mal irgendwann Langeweile hat.

Ein weiteres Thema, das mir die „Handmadekultur“ nun nochmal ans Herz legte, ist Makramee. Ich hab das als Kind mal gemacht – in den 80ern! Meine Mutter hat Blumenampeln geflochten und so Wandteppiche geknüpft, da war teilweise auch Makramee-Technik dabei. Ich hatte als Kind auch Spaß daran. Vielleicht probier ich das nun mal mit meinen Kindern aus.

Gefallen hat mir auch der Artikel über „textile“ Metaphern und Sprichwörter – sowas mag ich einfach total gern, und gerade für solche Artikel habe ich im Internet einfach keine Zeit.

Nähen mit Handmadekultur

Zwei Schnittmuster sind in der „Handmadekultur“ enthalten – ein Blouson, und ein pfiffiger Kulturbeutel, den ich bestimmt mal nachnähen werde.
Der Blouson ist zugegebenermaßen einfach nicht meins – ich bin aber auch noch nie so der Mode-Mensch gewesen. Meine Stil lässt sich ganz gut mit „schlamm“ und „Schlumpf“ zusammenfassen. (Aber ich habe mir fest vorgenommen habe in der Zeit NACH DEM BAUCH viel viel mehr für mich zu nähen.) Der Blouson wird es nicht werden.
Aber das heißt ja nicht, dass das Angebot grundsätzlich schlecht ist, im Gegenteil!

Wer neugierig ist, kann ja auch gern auf der Schnittmuster-Seite der „Handmadekultur“ vorbeisurfen und selbst ein bisschen stöbern: Gaaaaanz viele Schnittmuster stehen dort kostenlos zum Download zur Verfügung: HIER GEHT’S LANG!

 

Fazit: Online vs. Print

Online vs. Print – wer gewinnt? – Nun, muss es immer einen Gewinner geben? Ich arbeite täglich mit dem Internet und möchte es nicht missen – weder als Inspiration, noch als Verkaufsplatz. Hier auf meinem Blog erschaffe ich ja auch was – ich sehe meinen Blog so als Mischung zwischen Online-Mag und Kunstwerk. Online zu sein ist nunmal die Grundbedingung. Print ist langsamer und entschleunigt – hat also definitv den Vorteil, dass es mehr entspannt. Für mich wird weiterhin die Mischung wichtig sein: Ich brauche „offline“ (sei es eine Zeitschrift, ein Buch, ein Stoff…) um mich zu erden, aber ich liebe auch die Online-Welt, in der ich mich bewege und die ich selbst mitgestalte.

Wie geht es euch damit? Eigentlich leben wir ja alle schizophren!

Insgesamt haben mir Aufmachung und Inhalte der Zeitschrift sehr zugesagt. Ob ich mir nun regelmäßig ein Heft kaufe, kann ich nicht verprechen; das gibt mein Alltag mit bald vier Kindern einfach nicht her. Aber ich werde vielleicht nicht mehr ganz so achtlos daran vorbeilaufen, wenn ich das Magazin im Zeitschriftenregal stehen sehe. Und wenn ich dann eins kaufe, nehme ich mir auch die Zeit dafür.

Noch einmal vielen Dank für’s Lesen-Dürfen an das Handmadekultur-Team und bis bald,
Sonja

* Die Zeitschrift „Handmadekultur“ wurde mir für diese Rezension kostenlos zur Verfügung gestellt. Eine weitere Vergütung erfolgte nicht.


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Crafting 2017 – Zurück aus der Blogpause

Der Jahreswechsel liegt nun schon gut zwei Wochen hinter uns, und ich kehre aus meiner Blogpause in mein Crafting Café zurück – nur, um die absehbare Zeit zur nächsten zu überbrücken, denn Nr. 4 begibt sich jetzt bald auf den Landeanflug, wie auf dem Bild unschwer zu erkennen ist!

Ich hoffe, dass ich es trotz Baby und Stillen schaffe hier einigermaßen präsent zu sein. In den letzten Wochen habe ich ein wenig vorgearbeitet um diesen Blog sozusagen „am Leben zu erhalten“. Daher habe ich heute vor allen Dingen ein paar Ankündigungen für kommende Projekte und Neuerungen!

Aber zuvor möchte ich mich noch bei meinen lieben Bloggerkolleginnen bedanken, die mir zu Weihnachten Karten und Geschenke geschickt haben!! Ich hab mich total gefreut und überhaupt nicht damit gerechnet – vielen Dank an Ellen und Vivi und natürlich Susanna, die mit ihrem Riesenpaket inklusive einem Wahnsinnstraumfänger mal wieder den Vogel abgeschossen hat. Vielen Dank Euch!

Und danke auch an Eva Kartoffeltiger, die mir ihr neues eBook, die Bärchenmütze, geschenkt hat. Ich habe inzwischen wieder eine Druckerpatrone und die erste Mütze genäht – ein kuschelsüßer Schnitt, den ich demnächst hier zeigen werde! Für alle, die jetzt neugierig auf das Schnittmuster sind – guckt doch mal hier bei Eva vorbei!

Crafting Café in 2017

Ich habe mir über die Weihnachtszeit Zeit genommen für ein paar liegen gebliebene Projekte und „strategische“ Überlegungen: Wo will ich mit meinem Blog hin? Wo stehe ich?

Es gibt ein paar Dinge, die mir außerordentlich viel Spaß machen, und das sind: eBooks und freeBooks schreiben, an Anleitungen und Schnittmustern tüfteln, schreiben und natürlich fotografieren.

Deshalb steht für mich fest: Das will ich ausbauen – in dem Maße, in dem Baby Nr. 4 das zulässt. Denn Spaß solls bitteschön auch machen, bzw. meine Kinder gehen natürlich immer vor.

Kommende Projekte

Ich habe mir für dieses Jahr ein paar Dinge überlegt – und einige erste Sachen sind auch schon fertig und fest geplant. Insofern darf ich nun ein paar offizielle Ankündigungen machen:


Wöchentliche Linkparty

Das erste ist vor allem für die Blogger interessant: Ich starte ab Freitag in dieser Woche meine erste wöchentliche Linkparty, und zwar den „Freebook Friday„!

Eigentlich verrät der Name schon alles: Du darfst bei dieser Linkparty immer freitags etwas verlinken, das Du nach einem Freebook oder einer kostenlosen Anleitung genäht/gehäkelt/gestrickt/gebastelt/gewerkelt oder sonstwie gecraftet hast!
Natürlich dürfen auch eigene Freebooks vorgestellt werden – ich sehe darin sogar ein bisschen den Sinn dieser Linkparty! Einzige Bedingung: Das Freebook sollte samt Urheber genannt und verlinkt werden (ist ja auch irgendwie selbstverständlich), und es gelten nur Posts des jeweils aktuellen Freitags.

Ich weiß, es gibt auch schon andere Sammlungen für Freebooks, aber meines Wissens noch keine wöchentliche Sammlung. So entsteht hoffentlich ein schöner, aktueller Fundus, oder aber es werden alte Schätze ausgegraben. Ich freu mich drauf und bin gespannt, was da alles so verlinkt wird!

Nächstes Freebook

Passend zum „Freebook Friday“ werde ich am Freitag auch mein nächstes freeBook vorstellen – es gehört auch zu meiner Serie „Nähen für Faule„. Mehr verrate ich nicht…


Neuer Shop für ebooks und freebooks

Alles dreht sich um ebooks und freebooks heute, so auch dieser Punkt: Von nun an (die Facebook- und G+-Follower wissen das bereits) werden alle meine eBooks und freebooks auch auf dem noch recht neuen Portal „MyPatterns.de“ zu finden sein! Ich freue mich dort auch dabei zu sein und starte gleich mit einem

RABATT auf meine beiden eBooks: Noch bis zum 20.01. gibt es -15%!! 
 

Auf MyPatterns gibt es viele Näh-, Strick-, Häkel- und Bastelanleitungen, auch viele freeBooks – vorbeigucken und stöbern lohnt sich!

 


Kommende Themen

In den nächsten Wochen wird sich hier inhaltlich alles rund ums Baby drehen! Ich freue mich inzwischen sehr auf Nr. 4 und werde viele genähte Sachen vorstellen, aber mich auch sonst thematisch beim Baby bleiben. Für alle, die das eher weniger interessiert: Es kommen auch wieder andere Zeiten! Ich arbeite ja doch teilweise Wochen im Voraus, und so kann ich schon versprechen, dass das auch wieder andere Themen kommen ;).

In diesem Sinne freue ich mich nun wieder zurück zu sein und verlinke endlich mal wieder mit den Montagsfreuden bei Zwergstücke!

Viele Grüße,
Sonja

Jahresrückblick 2016: Ein Jahr Crafting Café!

Bevor ich mich mit meinem Crafting Cafe nun in eine kleine Winterpause verabschiede, möchte ich das vergangene Jahr noch einmal Revue passieren lassen. Nicht nur dieses Kalenderjahr neigt sich dem Ende; auch mein Blog feiert nun bald seinen ersten Geburtstag! Da ist für mich die Zeit gekommen ein wenig in mich zu kehren und auf das vergangene Jahr zurückzuschauen.

Der Anfang

2016 begann ich meinen Blog „The Crafting Café“, der meine geplante Selbstständigkeit als Unter-näh-merin von nun an begleiten sollte. So ganz wusste ich noch nicht so recht, wohin mich diese Reise führen sollte (und weiß es auch noch immer nicht so ganz genau), aber da ich auch schon vorher lange rein privat gebloggt habe und mir das Bloggen immer Spaß gemacht hat, fand ich es für mich den besten Weg um online „präsent“ zu sein. Mehr über meine Bloggergeschichte habe ich hier geschrieben.

Ursprünglich war meine Geschäftsidee, genähte Sachen über meinen Dawanda-Shop, Fachvermietungen und als Auftragsware zu verkaufen. Den Blog hatte ich also als Anlaufstelle für potentielle Kunden geplant. Daraus entwickelte sich allerdings mehr und mehr das heutige „Konzept“, das nirgendwo geschrieben steht, und dass auch noch längst nicht fertig ist.

Mein Näh- und Kreativblog

Im Hintergrund war ich Anfang des Jahres noch mit vielen Formalitäten rund um die Selbstständigkeit beschäftigt – diverse Ämter, Handwerkskammer, Verpackungsverordnung und auch rechtliche Grundlagen für das Betreiben einer Internetseite, sowie die Konsultation unseres
Steuerberaters gehörten dazu.

Gebloggt habe ich zu Anfang also eher wenig – hier und da ein neues Nähwerk, mehr nicht.

Da ich vorher schon Ideen für eigene Schnittmuster hatte und ich den Versuch starten wollte als Nähblog mit Tutorials und Schnittmustern
erfolgreich zu sein, hatte ich mir schon im Vorfeld über das Bloggen Gedanken gemacht. Aber „Gedanken machen“ und „machen“ sind zwei völlig verschiedene Paar Schuhe!

Erste Schritte als Nähblogger

Anfangs fehlte noch viel Know How. Ich hab viel gelesen und dann einfach gemacht und ausprobiert. Noch immer hab ich ein paar „Leichen“ hier auf dem Blog, die ich noch überarbeiten will – das ist ein Projekt für die kommende Babyzeit.
Die DIY-Szene im Internet ist insgesamt sehr kontaktfreudig und hilfsbereit. Es entstanden bereits im Februar die ersten Kontakte zu anderen Kreativbloggerinnen.

Mein erstes Näh-Tutorial war das „Utensilo aus einem Stück“, aus dem sich inzwischen eine kleine Serie unter dem Titel „Nähen für Faule“ entwickelt hat.

Wenn man einen Näh-und/oder DIY-Blog professionell betreibt, bedeutet das, regelmäßig möglichst innovative und neue Ideen zu posten – und das erfordert gute Schritt-für-Schritt-Bilder plus Anleitungen. Viel Zeit zum Experimentieren bleibt da wenig. Und ich hab ja auch noch drei kleine
Kinder!

Ein paar Ideen hatte natürlich im Vorfeld gesammelt. Und mir gehen viele dieser Voraussetzungen leicht von der Hand, weil es mir einfach soviel Spaß macht. Manche Dinge kamen ganz ohne große Vorbereitung aus, z.B. mein zweites kleines Näh-Tutorial, das im beginnenden Winter Ende 2016 nochmal eine Renaissance erleben sollte: Valery, der Partnerhandschuh.

 

Valery habe ich als Partner- und als Eltern-Kind-Handschuh entwickelt und ist mein erstes „richtiges“ Schnittmuster.

Es ist erstmals im Februar zum Valentinstag erschienen, als es schon fast wieder warm wurde. Erst Ende des Jahres wurde es dann irgendwie wieder aktuell und zog unglaublich viele Klicks auf den Blog. Das hat mich sehr gefreut, war aber auch Anlass zur Überarbeitung. Inzwischen kannte ich mich mit dem Programm besser aus und habe das Schnittmuster angepasst: HIER findest Du das aktuelle Freebook!

Neben „Valery“ habe ich dann noch eine Häkelanleitung geschrieben und ansonsten im März erst einmal den Geburtstag meines Sohnes gefeiert.

Aus diesem Anlass habe ich einen langen Post geschrieben, in dem ich unter anderem ein Backbuch empfehle – genau dieser Eintrag sollte im Verlauf
des Jahres zu einem sehr sympathischen Kontakt und einer Kooperation führen. Neben „Valery“ ist das für mich eins der besten Beispiele, dass
der „Erfolg“ beim Bloggen manchmal einfach ein bisschen Zeit braucht.

Parallel plante ich bereits ein erstes eigenes Probenähen. Ich hatte bei einem anderen Probenähen teilgenommen (und hätte noch bei viel mehr
mitgemacht, wenn ich denn die Zeit gehabt hätte), und wollte es nun selbst versuchen. Als erklärter Taschen-Junkie hatte ich eine Kindergartentasche entwickelt: Das Käferlein, das dann im Juni als mein erstes Schnittmuster erschinenen ist:

 

Crafting Cafe goes Facebook

Zuvor stand allerdings noch etwas anderes an: Meine Facebook-Seite! Ursprünglich hatte ich auf einen Facebook-Kanal sogar gänzlich verzichten wollen. Auch mit diversen weiteren social-media-Kanälen hatte ich mich bislang nicht oder nur halbherzig beschäftigt. Facebook kannte ich privat, aber ich wollte eigentlich keine Unternehmensseite dort haben.

Irgendwie wurde mir Ende März klar, dass ich ohne Facebook langfristig keinen Erfolg haben würde – denn natürlich bin ich daran interessiert möglichst viele für meine Ideen und meinen Blog zu begeistern, und ohne Facebook erscheint mir dieses Ziel unmöglich. Wie stark tatsächlich der Näh- und Kreativmarkt dort vertreten ist, wurde mir auch erst noch viel später klar.

Am Anfang meiner Zeit auf Facebook standen eher so rechtliche Fragen nach dem Impressum und einem Titelbild. Viele meiner privaten Freunde
gaben meiner Seite dankenswerter Weise ein Däumchen, und so startete ich mit ich glaub irgendwas um die 30 Fans. Bis November sind daraus über 160 geworden, und ich freue mich total über jeden Einzelnen, der meine Seite liked und kommentiert! Gerade dank des Sternkörbchens, das ich vor ein paar Tagen vorgestellt habe, folgen meiner Seite nun über 230 Leute – das ist der totale Wahnsinn — Danke!

Mama-und-Familien-Blog

Während dieser ersten Zeit – April bis Juni – kristallisierten sich immer mehr „Mama“-Themen heraus, die mir wichtig genug waren, um sie dauerhaft hier im Blog aufzugreifen. Immerhin beschäftigt mich jedes einzelne davon, und ich kann wohl von mir behaupten, inzwischen viel Erfahrung als Mama zu haben. Ich versuche dabei, nicht belehrend aufzutreten, sondern mehr Erfahrungen zu schildern.

Schon die ersten Reaktionen auf meine „Mama“-Beiträge waren durchweg positiv und bestärken mich, diesen Weg weiter zu gehen. Einer der erfolgreichsten Blogbeiträge in diesem Jahr war dann auch im September „Bye bye Kinderwunsch“, der auch einer der persönlichsten Texte bisher auf diesem Blog ist. Stolz bin ich darauf, dass dieser Text im „Familienbloggerzin“ aufgenommen wurde.

Vielen Dank noch einmal an dieser Stelle an Zicklein und Böckchen!

Die zweite Jahreshälfte

In der zweiten Jahreshälfte überschlugen sich hier bei uns zuweilen die Ereignisse. Das hatte zum einen private Gründe: Wir haben ein Haus gekauft und hier mit diversen Renovierungs- und Umbauarbeiten begonnen, die auch immer noch aktuell „nebenher“ laufen. Mein Nähzimmer war das erste Bau-Projekt; darüber habe ich unter anderem hier geschrieben.

Der Sommer hat mir dann leicht den Boden unter den Füßen weggezogen – die Kinder hatten vier Wochen Ferien, und es war hier teilweise echt turbulent. Das hatte ich im Vorfeld doch etwas unterschätzt, sodass ich dann erstmal in eine erste Blogpause gegangen bin. Im nächsten Jahr werde ich das besser planen!

Trotzdem fand in dieser Zeit die erste Nähblogger-Themenwoche zum Thema „Urlaub (mit Kindern)“ statt, die mir sehr viel Spaß gemacht hat. Im Rahmen dieser Woche konnte ich auch viele Kontakte zu anderen Nähbloggerinnen festigen; später sollte eine weitere Themenwoche folgen, sodass wir inzwischen eine kleine „Truppe“ sind. Für diese Themenwoche habe ich auch weitere kostenlose Freebooks und Nähanleitungen geschrieben, unter anderem für die „Büchertasche aus einem Stück“.

Erfolge und „Nähen für Faule“

Diese Büchertasche – das war mir vorher nicht so klar – habe ich auch als Freebook über meinen Shop bei CrazyPatterns veröffentlicht. Irgendjemand in der Redaktion dort muss sie so sehr gefallen haben, dass sie prompt als Highlight im nächsten Newsletter erschien, was mich persönlich total gefreut hat! Daraufhin wurde das Freebook bis heute knapp 1800x runtergeladen – damit hab ich vorher im Traum nicht gerechnet!

Es folgten außerdem ganz viele liebe Bewertungen und Kommentare wie z.B. „super,so macht Bücher verschenken Spaß .Alles super“ oder „leichter geht es echt nicht mehr wie bei dieser Tasche“. Das hat mich richtig überwältigt, und ich bedanke mich bei allen, die sich die Zeit genommen haben eine Bewertung abzugeben!

Auch vor dem Hintergrund dieses Erfolgs entwickelte sich die Idee Nähen für Faule weiter, und ich hoffe, dass noch viele weitere Anleitungen folgen werden!

Bloggerlife vs. Mamalife und roXXanne

Trotz aller kleinen und großen Erfolgserlebnisse war ich zwischendurch mit meinem Spagat unzufrieden. Dazu kam die Schwangerschaft, mit der ich zu Anfang noch nicht so „im Reinen“ war, wie ich in dem bereits verlinkten Beitrag „Bye bye Kinderwunsch“ ja schrieb.

Aber ich habe natürlich weiter meine Projekte verfolgt, und dann entstand auch bald die Idee für mein zweites Schnittmuster „roXXanne“.

Das Probenähen lief – so fand ich – deutlich organisierter ab als noch beim Käferlein, und ich war auf vieles bei der Organisation besser vorbereitet. Viele Probenäherinnen vom Käferlein waren wieder dabei, und so war es eine schöne Zeit, bei der unglaublich tolle Taschen entstanden sind!

Ich kann auch nur immer wieder betonen: Mein Herz macht jedes Mal einen Sprung, wenn jemand eine Tasche oder irgendwas nach meiner Anleitung näht! Das ist einfach ein unbeschreiblich tolles Gefühl. Und weil bei „roXXanne“ so tolle Designbeispiele entstanden sind, habe ich viel Zeit investiert und ein LookBook entwickelt, das zum Erfolg des Schnittes wesentlich beigetragen hat.

roXXanne hat sich bisher ganz gut verkauft. Ein bisschen Glück und Zufall haben dabei auch geholfen: Bei CrazyPatterns gab es zur Veröffentlichung gerade eine Rabattaktion, bei der ich mitgemacht habe. roXXanne hat es wieder in den Newsletter geschafft, und das hat sehr geholfen den Schnitt bekannt zu machen – vielen Dank!

Zum Jahresende…

Ein langes und kreatives Jahr neigte sich nun dem Ende! „Zwischendurch“ hatte noch die zweite Nähblogger-Themenwoche zum „Herbst“ stattgefunden, und die Adventszeit wurde auch schon geplant. Für den Advents-Blogger-Kalender hatte ich allerdings wegen des bereits genannten Spagats und dem Gefühl, dass mir alles zuviel wird, gleich meine Teilnahme abgesagt. Das war auch die richtige Entscheidung.

„Nebenbei“ habe ich hier fleißig Kundenaufträge genäht und einen Weihnachtsmarkt vorbereitet, und alles geht nun einmal nicht. Außerdem bin ich ein erklärter Weihnachtsmuffel und kann speziell angesichts der Lage unserer Mutter Erde und ihrer Kinder nicht wirklich in „Weihnachtsstimmung“ kommen.

Ein kleines Freebook habe ich dann doch noch zum Jahresende geschrieben: Das Sternkörbchen!

Angesichts der vielen Advents-Freebooks und Verlosungen habe ich überhaupt nicht mit einem solchen Erfolg gerechnet. Innerhalb eines Abends kletterten meine Followerzahlen bei Facebook um über 60 (!!!) Fans nach oben; das Freebook wurde inzwischen knapp 600x heruntergeladen, und die Anleitung wurde bis jetzt über 3000x angeklickt.

Was soll ich sagen? DANKE!!! So viele nette Kommentare, Likes und Rückmeldungen auf ein so kleines Freebook — wow!

Das freut mich total und zeigt mir: Ich bin mit meinem Blog und Nähanleitungen – dem Mix aus Mama’s Life, Näherei, Schnittmustern und Freebooks auf dem richtigen Weg. Und auch wenn ich Anfang des kommenden Jahres in eine kleine babybedingte Blogpause gehe, werde ich diesen Weg weiter beschreiten. Und ich freu mich auf alle, die mir weiter die Treue halten!

Ausblick und Projekte

Ich deutete gerade schon die Blogpause an: Ja, ich werde nun erstmal in die Winterferien gehen, bis Mitte Januar 2017. Und danach kann ich erstmal nichts versprechen – ich habe Beiträge in Planung, aber Ende Februar kommt dann Kind Nr. 4, und dafür möchte ich erstmal den Rücken frei haben und mich zu nichts verpflichten. Sicher werde ich mich im Januar/Februar nochmal melden und dann hoffentlich ab Ende März wieder regelmäßiger – das kommt darauf an, wie es hier läuft!

Mein erster Mädchenkleidschnitt!

Was ich für 2017 auf jeden Fall vorhabe: Ein erster Kleiderschnitt für Mädchen! Die Pläne sind sogar schon „in der Mache“ – heißt, ich arbeite bereits an dem Schnittmuster. Wer mir auf instagram und/oder Facebook folgt, wird demnächst eventuell erste Bilder sehen.
Wann ich dazu ein Probenähen veranstalte… ich befürchte, dass es April oder Mai wird, aber dann werde ich Probenäherinnen für voraussichtlich die Größen 86-134 suchen, und jede Größe würde ich gern mindestens doppelt besetzen um ein umfassendes Feedback zu erhalten.

Blogging

Auch beim „Bloggen“ habe ich natürlich noch weitere Pläne – jetzt habe ich mir erstmal den schönen Blogplaner von Kreavida gekauft und werde meine Erfahrungen aus dem ersten Blogjahr mitnehmen um mich im kommenden Jahr noch besser zu organisieren und hier auf dem Blog die richtige Themenmischung rund um meine Näh- und Mamawelt zu präsentieren.


Danke!

Bis dahin verabschiede ich mich nun nach diesem meterlangen Beitrag in die Blogpause bis voraussichtlich Mitte Januar 2017. Ich wünsche allen, die dies lesen, ein paar schöne und friedliche Feiertage und einen guten Rutsch ins neue Jahr!

Außerdem möchte ich mich bei einigen Blogger-Weggefährtinnen für die gute Zusammenarbeit, den Support beim Probenähen und überhaupt für die schöne Gemeinschaft ganz herzlich bedanken!
Ich hoffe, wir werden auch im kommenden Jahr noch das ein oder andere schöne, kreative Projekt miteinander stemmen!

Eva Kartoffeltiger

Ellen’s Schneiderstube

… und dann kam irma

Maritabw macht’s möglich

Augenstern-HD und Zauberkrone

Kreavivität

Susi näht

 Ökolochic

Außerdem gilt mein Dank meinen wunderbaren Probenäherinnen, die mich beim Käferlein und roXXanne mit Ideen, Feedback und wunderschönen Designbeispielen unterstützt haben!

Danke Euch!

 

Karo von 27stitcheslater (FB)

Bianca P. von Julie Handmade (FB)

Abendstern von und mit Rock’n’Roll-Nähmaschine

Elly Nadine G. von El-Ra-Ya by Elly (FB)

Ingrid C. von Nähen & Sticken aus Leidenschaft (FB)

Anja – https://m.facebook.com/Stepptanznadel/ 

Sabine von EmmA Ostsee – https://www.facebook.com/emmaostsee

Emmi´s cuties, Sabine Grüner – https://www.facebook.com/Emmis-cuties-915449291885115/

Noemi von Mama Nachteule – www.facebook.com/Mama.Nachteule

Maralutti – https://www.facebook.com/maralutti/

Barbara – ohne Blog

Manuela – ohne Blog

 

Viele Grüße,
Sonja



Crafting Linktipps – November 2016

Dieser Monat flog mal wieder an mir vorbei – obwohl, bzw. vielleicht auch weil ich soviel geschafft habe. Z.B. habe ich Zeitmanagement. Und mein Mini-Tutorial „Kinderwagenaufhängung“ hat meinen Lesern so gut gefallen, dass Google Analytics fast beim Zählen  zusammengebrochen wäre – danke! Außerdem hat euch der Partnerhandschuh Valery sehr gut gefallen – ich wünsche allen viel Freude beim nähen!

Ich habe diesen Blog-Monat ganz gut gemanagt gekriegt, weil ich in meiner Blogpause zuvor und auch so schon immer mal wieder gesammelt und vorgebloggt habe – Stichwort: Zeitmanagement. Das machte es mir in meinem Alltag deutlich einfacher Blog, Nähen, Kinder, Haushalt und unsere ganzen Um- und Anbauten hier rund ums Haus zu betreuen. Und ich hab auch einiges für meinen baldigen Weihnachtsmarkt genäht. Uff!

Aber auch andere haben fleißig gebloggt und Sachen vorgestellt. Ein paar Dinge, über die ich im Netz gestolpert bin, habe ich gesammelt! Viel Spaß beim Durchklicken – vielleicht ist ja für Dich auch ein interessanter Link dabei?

Thema: Urheberrecht beim Nähen und Zeigen von genähten Werken

Das Internet ist kein rechtsfreier Raum, und das ist auch gut so. Wir alle haben uns inzwischen ein paar „basics“ zum Thema copyright angeeignet. Spätestens wenn es um Lizenzstoffe oder Schnittmuster geht, müssen wir unsere Rechte und die der Lizenzgeber kennen, wenn wir uns nicht selbst strafbar machen wollen.

Zum Thema „Copyright Applikationen“ habe ich hier einen tollen Blogbeitrag gefunden, der auch auf das Zeigen von Lizenzstoffe übertragbar ist.

Wer tiefer in die Thematik eintauchen will: bei mamahoch2 gab es vor einiger Zeit diesen Artikel dazu, der auch fortlaufend gepflegt wird, und hier ist eine Liste zu finden, die zeigt, welche Stoffe wie verwendet werden dürfen. Gerade für gewerbliche Näherinnen und Erstellerinnen von ebooks ist das interessant!

Zur Nähwelt außerhalb des Internets

Eine lesenswerte Fernsehkritik an der Nähsendung „Geschickt eingefädelt“ wurde auf Fuchsgestreift hier veröffentlicht. Ich finde, diese Kritik lässt sich sehr gut auch auf andere TV-Formate übertragen. Ich habe mich bestätigt gefühlt, dass ich selbst bereits seit Jahren keinen Fernseher mehr besitze.

Freebooks/Nähanleitungen for free

Ich suche eigentlich gar nicht dauernd nach Freebooks – ich will erstmal meine Festplatte nähen, bevor ich neue Sachen sammle – aber ein paar Freebooks sind mir aufgefallen und stehen nun auf meiner To-Sew-Liste:

NEU im November und aktuell ganz oben auf meiner To-Sew-List: Lin-Kims „Little Sweat Coat“

Und ein paar ältere Klassiker, aber nichtsdestoweniger tolle Anleitungen/Nähideen:
Stofftasse – als hübsches Weihnachtsgeschenk
Fußsack für Buggy oder Kinderwagen selber nähen  
Eine super Einzelsockenverwertung für Puppen – Achtung, Anleitung auf englisch, aber gut bebildert!

DIY

Zum Schluss hab ich noch eine schöne DIY-Anleitung auf Englisch für ein einfaches DIY-Holzpuzzle für ein Kleinkind gefunden, das sich super für Holzreste eignet: *Klick hier*

Damit haben wir dann nun Dezember samt Advent und Vorweihnachtszeit – puh! Ich muss je gestehen, dass ich ein totaler Weihnachtsmuffel bin, aber gerade im Kreativbereich explodieren ja in dieser Zeit die Ideen – ich bin schon gespannt, was sich da alle ausdenken werden!

Lieber Gruß,
Sonja