Kategorie: Kreatives Leben

Hier findest du Beiträge rund um das kreative Leben: Ich stelle Bücher und Zeitschriften vor, schreibe über das Bloggen selbst und gewähre dir Einblicke hinter die Kulissen.

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Crafting Linktipps Sommer 2018

Auch mit den monatlichen Crafting Linktipps geht es nach der Blogpause weiter. Viel habe ich dieses Mal nicht – denn ich hab nicht wirklich viel gesucht oder gesammelt. Den Sommer über habe ich mehr Planung und Wartung gemacht (und doch irgendwie nicht halb soviel geschafft, wie ich gern hätte…). Trotzdem will ich wenigstens ein paar Links weitergeben, die mir aufgefallen sind, und die dir vielleicht auch gefallen :).

 

Aktuelles – Urlaub, Blogpause und eine unangenehme Sache

Nach der Blogpause ist ja vor der Blogpause, daher kündige ich schonmal die nächste Pause an: In den Herbstferien (NRW) fahren wir mit den Kids und einem Wohnmobil auf große Tour! Wir werden zwei Wochen unterwegs sein und wohl auch danach noch so ein-zwei Wochen brauchen, bis wir wieder im Flow sind. Daher bin ich ab Mitte Oktober dann mal wieder weg. Wer will, darf mir gern auf meinem Padermama-Instagram-Account folgen – dort habe ich mir zumindest fest vorgenommen regelmäßig richtig geile Sonnen- und On-the-Road-Bilder zu zeigen. Den kompletten Road-Trip will ich dann im Anschluss auf Padermama.de verbloggen.

Ob und wie stark ich dann ab November hier bloggen werde, weiß ich auch noch nicht. Es ist zwar eigentlich die beste Zeit für DIY- und Nähblogger, aber ich bin ja auch eigentlich Mama und erwarte Rotznasen und eher wenig Zeit um Tutorials vorzubereiten. Außerdem will ich mich dann mehr auf neue Schnittmuster konzentrieren. Die Pippa für Damen zum Beispiel.

Dann kullerte eine unangenehme Sache rein, die mich kalt erwischt hat: Makerist wird demnächst die Verkaufsprovisionen erhöhen. Das bedeutet, dass wir Designer pro verkauftem ebook deutlich weniger verdienen. Die Erhöhung ist neben den payment-Gebühren, die pro Anleitung abgezogen werden, sehr empfindlich für alle Betroffenen – ich stehe ja auch im Austausch mit anderen Designern. Aufgrund dieser unerfreulichen Entwicklung habe ich meine ebook-Preise auf den externen Plattformen Makerist und Crazypatterns angehoben, um durchschnittlich 2€ pro Anleitung. An 2€-Aktionen werde ich voraussichtlich nicht mehr teilnehmen. Die Preise hier im Shop bleiben bis Ende 2018 stabil. Anfang 2019 werde ich da voraussichtlich auch etwas erhöhen; sie bleiben aber unter den Makerist- und Crazypatterns-Preisen, und Newsletter-Abonenntinnen dürfen sich auch weiterhin über exklusive Rabatte freuen.

 

Nähblogger – Ideen und Tutorials

Jetzt geht’s aber los mit den Linktipps! Es sind wieder schöne Inspirationen zum Nähen dabei – gerade hinsichtlich Weihnachten kann man ja nicht früh genug anfangen Ideen zu sammeln.

Auf LaLillyHerzileien zeigt uns Lisa, wie sie waschbare Kosmetikpads näht.

JanaKnöpfchen hat Schraubgläser mit Stoff bezogen.

 

 

Für Blogger

Ich beginne auch gerade mit der Planung für das kommende Jahr. Einen kostenlosen Blogpplaner zum Ausdrucken habe ich hier gefunden.

Nähtisch Upcycling

Freutag mit Nähtisch-Upcycling

enthält Werbelinks*

Ich melde mich aus der Sommerpause zurück und bringe gleich mal ein schönes Nähtisch Upcycling mit. Außerdem erzähle ich ein bisschen aus dem Nähkästchen: Von Blogkrise, von neuen und alten Plänen, von hinter den Kulissen und der ein oder anderen Neuerung. Aber eins nach dem anderen!

 

Halbzeit: Von Blogkrisen, Plänen, die nicht immer aufgehen und Tarotkarten

Ich hab es vor den Ferien schonmal erwähnt, glaube ich. Dass mir die Lust am Bloggen irgendwie abhanden gekommen war. Nun bin ich wieder da, und irgendwie zeigt das ja, dass sie nicht komplett weg ist. Dass es weitergehen wird – das ist die gute Nachricht! Natürlich, ich blogge aus einer Leidenschaft und Schreib- und Foto- und Nählust heraus. Und obwohl ich mit mir und der DSGVO eigentlich ganz zufrieden war, war dann irgendwann einfach die Luft raus.

Wozu das alles?

Das Internet ist voll mit wunderbaren Blogs, Bildern, Texten, Ideen… Hat die Welt ausgerechnet auf meine Bilder, Texte und Ideen gewartet? Auf meine Nähideen und Schnittmuster?

[Aber es hat mich doch sehr gefreut, dass dank Pinterest weiterhin viele Leute hier zu Besuch kamen, sich haben inspirieren lassen und meinen Newsletter abonniert haben. Danke!]

Ich habe diesen Blog eine Weile bewusst vergessen. Direkt vor den Ferien habe ich ein Blog-Coaching mit Julia von Kreativlabor Berlin mitgemacht, was super war! Es hat mich sehr bestärkt einiges anders zu machen. Nicht, weil ich irgendwie „mehr Erfolg“ oder „mehr“ von irgendwas erreichen will, sondern weil ich im Alltag gemerkt habe, wie sehr mich die Blog-Arbeit auffrisst. Und wie wenig Zeit für Kinder, für Haushalt und für mich bleiben. Denn ich bin ja auch noch da, und wenn Bloggen zur Pflicht wird, weil einem sonst das schöne SEO-Ranking kapputt geht, dann ist irgendwas gar nicht gut.

Das Schnittmuster „Pippa“ hatte Kraft gefordert. In den letzten Probenähen habe ich festgestellt, wieviel Zeit die erfordern. Es macht mir ja sehr viel Spaß, nicht falsch verstehen! Aber Zeit ist bei mir Mangelware, und Probenähen fressen eine Menge Zeit. Und in dieser Zeit komme ich zu nichts anderem – weshalb ich mich bei kommenden Projekten (ja, es wird welche geben) einfach im Vorfeld noch besser vorbereiten werde, damit mir am Ende nicht die Luft ausgeht. Oder damit mich eine Woche mit kranken Kindern hier nicht völlig raushaut.

nähtisch gestell upcycling

Zum ersten Mal seit langer Zeit habe ich mir mal wieder die Tarot-Karten gelegt. Ich habe keine Ahnung, ob du dich damit auskennst oder dafür zugänglich bist – ist auch egal! Das Blog-Coaching, das Ende meiner letzten Elternzeit… bei mir stehen die Zeichen auf einen Wendepunkt (ich war auch beim Friseur *lach*). Also Tarot-Karten. Viel Yoga. Om. Neulich sogar eine ganz besondere Begegnung. Du merkst vielleicht, dass ich gerade wirklich in einer kleinen Sinnkrise stecke, die sich natürlich auch durch weitere Bereiche zieht. Mein Mann meinte, der Blog sei „das Problem“. Ich sei so unentspannt damit. Aber das stimmte nicht: Hier fällt es nur als erstes auf, weil dieser (und der neue, komm ich gleich zu) Blog mein Baby ist.

Aber zurück zum Tarot: Die Karte, die ich für die aktuelle „Krise“ gezogen habe, war „Der Gehängte“. Und jetzt nicht erschrecken: Der hat absolut nichts mit dem Tod zu tun! Tarotkarten sprechen symbolisch zu uns, und ihre Sprache ist direkt und ehrlich. Der „Gehängte“ besagt, dass man in einer Phase der Passivität steckt und eine abwartende Haltung einnimmt/einnehmen sollte. In Zusammenhang mit den anderen Karten bedeutete er mir: Abwarten (und nähen)!

Also habe ich genau das getan. Habe mir nichts mehr vorgenommen, sondern gewartet. Bücher gelesen. Mein Manuskript hervorgekramt (ja, ich schreibe ja auch „kreativ“). Genäht. Gewerkelt. Urlaub gemacht. Und natürlich mein Nähtisch-Upcycling. Das kommt jetzt ;).

 

nähtisch upcycling

 

Nähtisch Upcycling als Krisentherapie

Ganz „nebenbei“ haben wir unseren Anbau fertiggestellt, und für unsere neue Fensterfront (unser Esszimmer ist jetzt fast ein Wintergarten) wünschte ich mir eine schöne Blumenbank. Nichts, was man kaufen kann. Ich hatte schon vor einiger Zeit auf Pinterest mal nach Nähtisch-Upcyclings gestöbert und war nun entschlossen aus einem antiken Nähtisch (bzw. dem Gestell) einen Blumentischchen zu bauen. Auf dem Online-Second-Hand-Markt wurde ich sehr bald fündig – ich fand ein Gestell mit Holztischplatte, ohne Nähmaschine. Die brauchte ich zu meinem Zweck auch nicht. Rund 70€ habe ich dafür bezahlt, und wahrscheinlich hätte ich den Preis noch etwas herunterhandeln können. Hab ich aber nicht.

Die Holzplatte sah nach nichts aus (dummerweise hab ich davon gar kein Foto), also habe ich sie zunächst abgeschliffen und dann lackiert – ganz so, wie ich das schon bei meinem Schraubglas-Regal oder meinem Holzregal oder meinem DIY-Nähtisch gemacht habe.

nähtisch upcycling

Das Prozedere ist immer gleich:

1. Schleifen mit der Schleifmaschine* (diese Anschaffung hat sich echt sooo gelohnt!),

2. mit Bondex Vintage Weiß* lackieren,

3. nochmal von Hand mit Schleifpapier abschleifen und

4. dann mit Bondex Wachs grau* wachsen.

 

Fertig ist meine Nähtisch-Blumenbank im shabby-vintage-Look. Die Unebenheiten der Oberfläche sind gewollt – die entstehen beim erneuten Abschleifen und verraten, wie die Platte vorher ausgesehen hat. Durch das Wachs wird die Oberfläche übrigens wunderbar weich und glatt. Und der Laptop macht sich da auch ganz gut:

nähtisch upcycling

 

Bloglife – die Änderungen

Nun, Projekte wie dieses zeigen mir immer wieder, wie sehr ich das Bloggen, Fotografieren und Werkeln liebe. Und wie sehr ich es im Sommer nun doch vermisst habe. Ich bin ein kreativer Mensch und ich will gar nicht darauf verzichten meine Sicht auf die Ding und die Welt ins Internet zu schreiben! Aber es wird ein frischer Wind hier durchpusten, denn einiges war eingefahren, und ich war zu Recht mit einigen Dingen unglücklich.

Deshalb habe ich den Blog Padermama gegründet – für alle „Mama“-Themen. Die sind von jetzt an dort zu finden. Und einiges mehr! Hier will ich mich künftig voll auf Nähen und DIY konzentrieren. Mit dieser Entscheidung bin ich sehr glücklich, denn auch „Padermama“ entwickelt bereits ein eigenes Gesicht, das mir sehr gut gefällt.

Für diesen Blog habe ich in der Sommerpause natürlich viele Beiträge vorbereitet, und ich freue mich sie demnächst zu zeigen! Überhaupt freue ich mich darüber mich hier voll und ganz aufs „Crafting“ konzentrieren zu können. Ohne den Zweitblog würde mir was fehlen, aber so kann ich alle anderen Themen dort unterbringen und betreibe nun also doch einen, bzw. zwei „Nischenblogs“. Das fordern alle Blog-Gurus ja immer, und ich habe mich immer geweigert. Aber irgendwann hab ich festgestellt, dass ich so nun doch mehr Möglichkeiten habe, zumal ich einfach an so vielen Dingen interessiert bin. Ich überlege ja schon einen dritten Blog zu starten!

Nun denn – ich will jetzt erstmal schauen, wie es mit zwei Blogs läuft, bevor ich weitere Projekte beginne.

nähtisch upcycling

 

Damit gebe ich nun ab zum Freutag und freue mich auf den Herbst!

Lieber Gruß,

Sonja

 

 

 

*Werbelinks: Wenn du über einen Werbelink etwas einkaufst, erhalte ich eine kleine Provision. Dir entstehen keine Mehrkosten! Du unterstützt auf diese Weise meine Arbeit und sorgst mit dafür, dass ich die laufenden Kosten dieses Blogs decken und neue kostenlose Inhalte zur Verfügung stellen kann. Danke!

 

 

crafting linktipps juni 2018

Crafting Linktipps Juni 2018

Es ist spät geworden, und ich bin sehr spät dran mit den Crafting Linktipps. Die Wahrheit ist: Ich habe gerade sowas ähnliches wie eine Blog-Krise. Ok, ich habe eine Blog-Krise. Und gerade läuft noch das Probenähen – das und „nebenbei“ die Kinder und der Anbau… irgendwie klappts im Sommer einfach nicht so, wie ich das gern hätte. Naja, ich werde mich auch wieder berappeln – z.B. habe ich gerade ein „Blog-Coaching“ mitgemacht, das mir eine Menge Probleme aufgezeigt hat. Nichts, was ich nicht vorher schon irgendwie geahnt hätte, aber einiges, was mir nicht mehr gefallen hat, wird nun doch etwas klarer. Um einen neuen Fokus zu finden, wird es etwas dauern – insofern begebe ich mich mit dieser Ausgabe der Crafting Linktipps auch schon fast in die Sommerpause.

 

Hinter den Kulissen: Aktuelle Projekte

Nein, keine Sorgen machen: Ich werde weiter bloggen! Und wie! Aber mir gefällt gerade einiges nicht mehr an diesem Blog, und um die Dinge wieder gerade zu rücken, werde ich die Sommerpause nutzen. Das Blog-Coaching, das ich übrigens mit Julia von Kreativlabor Berlin gemacht habe (DANKE!), hat mir unheimlich geholfen einige Dinge nicht nur zu sehen, sondern sie auch anzupacken. Außerdem war es eine sehr nette Emailunterhaltung mit unglaublich viel Input – wenn ihr gern mehr darüber wissen wollt, lasst es mich in den Kommentaren wissen, dann schreib ich nochmal was dazu :).

Komischerweise kommen im Moment so viele Dinge in der Online-Bloggerwelt zusammen – darum gehts auch bei den Links, die ich zusammengestellt habe. Und vor Kurzem hat auch noch der Pinterest-Dienst „BoardBooster“ angekündigt zu schließen – womit auch ich betroffen bin, denn ich habe dieses Tool verwendet.

Ich habe nun wegen zu heißem Wetter und akuter Überforderung meine Online-Aktivitäten auf das Nötigste beschränkt und werde auch bis zur Sommerpause nicht mehr viel Energie aufwenden um hier noch viel zu schreiben. Ich schaffe es gerade einfach nicht mehr. Mein neues Schnittmuster wird sehr bald erscheinen und braucht jetzt in der Endphase meine ganze Energie.

Ein paar Bilder habe ich schon. Das Probenähteam hat sich auch überschlagen und haufenweise Pantys genäht – gerade arbeite ich am Lookbook und überarbeite die Nähanleitung.

In den Startlöchern stehen außerdem zwei Shirts (1x Mädchen, 1x Junge), und es wird auch eine Damenversion von „Pippa“ folgen. Über meinen Newsletter werde ich demnächst wieder Probenäherinnen suchen.

 

Mein neuer Blog: Padermama.de

Bevor ich nun zu den Linktipps komme, möchte ich noch einen Hinweis in eigener Sache mitschicken: Ich sprach ja bereits von meiner Blog-Krise und meiner Unzufriedenheit in einigen Dingen hier. Eins habe ich inzwischen umgesetzt: Seit einem Monat ist nun mein neuer Mama-Blog „Padermama“ gestartet. Dort werden von jetzt an alle Mama-Themen erscheinen – Kinderbuchvorstellungen, Urlaubsberichte und vieles mehr! Ich würde mich sehr freuen, wenn du auch mal dort vorbeiguckst. Der Blog ist bisher auch auf Instagram und Pinterest, sowie Bloglovin vertreten. Eine eigene Facebook-Seite soll er wahrscheinlich schon bekommen, aber nicht vor unserem Urlaub Ende Juli.

Hier im „Crafting Café“ soll der Schwerpunkt wieder Nähen und DIY sein – ich bin damit also allen Blog-Experten gefolgt und konzentriere mich auf eine Nische.

 

Crafting Linktipps

Jetzt aber Crafting Linktipps! Diesen Monat hab ich nicht viel, denn ich war zu sehr mit einigen Dingen beschäftigt. Solltest du auf der Suche nach Näh-Ideen sein, empfehle ich zuerst ganz dringend mein Pinterest-Profil, wo ich eigentlich alles sammle und wo ich gaaanz viele Inspirationen bereit halte.

Nichtsdestotrotz habe ich aus dem Näh-versum zwei schöne Texte gefunden, die ich für lesenswert halte:

Julia von Kreativlabor Berlin macht sich Gedanken über das nachhaltige Nähen – ein langer, sehr interessanter Text.

Anna von Petersilie & Co. erzählt von ihrem Stoffmarkteinkauf in China – fand ich einfach spannend zu lesen. China ist für mich so weit weg, dass ich es mir gar nicht vorstellen kann. Es reizt mich auch ehrlich nicht so als Reiseland – obwohl… ein bisschen neugierig bin ich ja schon ;).

Eine Neuigkeit habe ich noch – brandaktuell – aus dem wirtschaftlichen Teil der DIY- und Nähwelt: Dawanda hört auf!! Ich hatte schon einmal was verlinkt, dass sie Mitarbeiter entlassen haben und es gar nicht so gut um Dawanda steht. Das Aus kam für mich jetzt aus heiterem Himmel, und ich finds schade.

 

Meine letzten beiden Linktipps beschäftigen sich mit dem Thema „Werbekennzeichnung“ im Internet. Sinn und Unsinn! Du hast vielleicht auch einen Blog, eine Facebook-Seite oder Instagram? Dann bist du vielleicht schon über das Thema gestolpert. Neuerdings ist irgendwie alles Werbung. Für uns Bloggerinnen wird es nicht einfacher – darauf habe ich eben angespielt, und vielleicht führten diese ganzen Einschläge nun zu meiner aktuellen Blog-Krise :(.

Der erste Text beschäftigt sich mit dem „Vreni Frost“-Urteil: „Ich habe das Vreni Frost Urteil gelesen. Das müsst ihr jetzt dazu wissen.“

Der zweite Text reagiert auf dieses Urteil. Geschrieben von der Kollegin LaLilly Herzilein, und sehr treffend formuliert: „Werbekennzeichnung Ad Absurdum“

Ich selbst habe mich aufgrund dieses Urteils und den aktuellen rechtlichen Themen rund ums Bloggen zu einer Transparenz-Seite entschlossen, auf der ich ebenfalls auf die Werbekennzeichnung hier auf dem Blog eingehe und zeige, wie dieser Blog Geld verdient.

 

Damit komme ich zum Ende der Crafting Linktipps. Von nun an werde ich mich mehr der Fertigstellung des ebooks widmen, sowie „Padermama.de“ – da gibts auch sehr bald was zu gewinnen ;).

 

Bis demnächst,

Sonja

crafting linktipps mai 2018

Crafting Linktipps Mai 2018

Schon wieder ist ein Monat um. Der Mai 2018 für und Bloggerinnen ein denkwürdiger Monat, und so habe ich heute in den Crafting Linktipps natürlich noch ein paar DSGVO-Linktipps. Diesmal aber mehr Meinungen und Kommentare – fand ich alles sehr lesenswert. Ich kann aber auch verstehen, wenn ihr von der DSGVO endgültig die Nase voll habt. Ich bin auch sehr froh, dass sie nun endlich da ist. Deshalb gibts auch wieder Linktipps mit lesenswerten Näh- und DIY-Ideen! Viel Spaß damit!

 

In eigener Sache

Neben dem Probenähen im Hintergrund arbeite ich aktuell an einem neuen Blog. Das wird dann auch „The Crafting Café“ betreffen, denn hier will ich mich künftig komplett auf Nähen und DIY konzentrieren. Einige Themen von hier werde ich dann sozusagen auslagern, wobei ich hier keine Beiträge löschen werde. Mehr dazu erfahrt ihr auf jeden Fall über meinen Newsletter und natürlich hier auf dem Blog, wenn es soweit ist.

 

Nähen mit Freebooks, DIY und nützliche Tipps

Auf Caros Fummeley habe ich einen schönen Beitrag gefunden, wie man Teststrickerin wird. Der Artikel bezieht sich zwar aufs Stricken, kann aber eigentlich 1:1 auch auf Probenähen bezogen werden.

Bei Littlebee habe ich ein superschönes Shirt als Freebook gefunden: Bella. Das steht ganz oben auf meiner To-Sew-Liste!

Für Kinder möchte ich euch nochmal das T-Shirt-Freebook von LinKim ans Herz legen, das ich hier vorgestellt habe.

Eine coole Upcycling-Dose als Stiftebehälter habe ich auf Handmadekultur gefunden.

Zuletzt noch was Aktuelles und in eigener Sache : Auf Talu.de findet gerade ein Nähwettbewerb statt. Ich habe erst vorgestern davon erfahren und spontan mitgemacht – ich würde mich freuen, wenn ihr da für mich voten würdet, danke! Jeder darf 5 Herzchen verteilen, und davon hätte ich gern eins, danke :).

crafting linktipps mai 2018

 

Internet und DSGVO

Die DSGVO ist mittlerweile – endlich – in Kraft. Und natürlich haben sich im letzten Showdown auch noch einige Blogger mit dem Thema auseinandergesetzt. Ich hab z. B. auch einen Kommentar dazu verfasst.

Dieses Mal geht’s mit meinen Linkempfehlungen weniger um Tipps zur Umsetzung (die hab ich ja letztes Mal zusammengestellt), sondern mehr um Kommentare, Meinungen und Einschätzungen UND auch einige Anti-Panik-Artikel. Da kursierten nämlich auch viele Mythen im Netz. Diese fand ich allesamt sehr lesenswert – in Summe sehe ich da auch meine eigenen Überlegungen gespiegelt. Zum Teil geht es weit über meinen bescheidenen IT-Horizont hinaus, etwa wenn Netz-Pop-Star Sascha Lobo sich mit dem Thema auseinandersetzt. Fand ich sehr aufschlussreich – viel Spaß!

Sascha Lobo: Wer macht mir die geileren Vorschriften?

Christian Buggisch: Warum die DSGVO die Blogosphäre killt

Dr. Web: Seitenbetreiber, bleib ruhig!

Und zur Panik, die auf Facebook um sich griff, schrieb Mimikama was. Auch sehr informativ.

 

Zum Schluss habe ich noch einen anderen Lesetipp. Da ich mich ja viel mit Technik rund um den Blog und Internet beschäftigt habe und mir ja nun auch viele Gedanken um SEO mache, fand ich diesen Artikel sehr gut: Google-Suche. 11 Profi-Tricks für bessere Suchergebnisse

 

Damit beende ich die Mai-Linktipps und gehe ENDLICH zum Tagesgeschäft über: Nähen. Bloggen. Wünsch euch nen guten Start für Juni!

Lieber Gruß,

Sonja

DSGVO ich war dabei

DSGVO – ich war dabei!

Sie ist endlich da! Die DSGVO. Endlich!! Endlich haben wir es geschafft! Ich bin froh. Ich weiß nicht, wie es euch geht, aber jetzt kann es endlich wieder weitergehen! Ich bin erleichtert. Schon vor Wochen kam ich immer mal wieder ins Schmunzeln, und ich nahm mir eins vor: Wenn der Zauber erstmal vorbei ist, dann schreibe ich auch was über die DSGVO. Keinen hilfreichen Helfertext, sondern einen Kommentar. Über die vergangenen Wochen. Wie verrückt und wie cool die eigentlich waren. Ja, genau: cool. Daher auch der Titel: „DSGVO – ich war dabei!“ Ich müsste mir ein T-Shirt dazu plotten, wenn ich einen Plotter hätte. Die gesamte Blogosphäre hat sich mit diesem Datenschutzschreckgespenst beschäftigt, und zuletzt kam doch von vielen Galgenhumor dazu. Bei Facebook kamen die irrwitzigsten Diskussionen zustande, und irgendwann kamen dann Kommentare wie „egal, ich mach das weiterhin so.“

 

Die DSGVO – zwischen Panikstarre, Verzweiflung und Schokoladenrausch

Auch ich schwankte zwischen Panik und Entsetzen und ich weiß, dass einige ihren Blog schließen wollen oder inzwischen geschlossen haben. Ganz ehrlich? Hab ich auch drüber nachgedacht. Ich stand zwischendurch vor meinem Rechner und konnte es einfach nicht mehr sehen. Dazu kamen dann ganz grundsätzliche Fragen, wie „Warum mache ich das eigentlich?“ und „Hey, ohne den Blog hätte ich viel mehr Zeit für die Kinder. Und für mich.“

Die Seitenaufrufe haben abgenommen, um jeden Kommentar muss man irgendwie betteln und kämpfen, und irgendwie ist bei mir – wie bei vielen anderen auch – die Bloggerluft einfach irgendwie raus, auch ganz ohne DSGVO!

Die DSGVO hatte es im Timing also gut getroffen, nagte in mir bereits seit einiger Zeit eine kleine Krise: Eine Mischung aus Erschöpfung und Angst. Angst davor, dass mich dieser Blog langfristig mehr Geld kosten wird als dass er einbringt, denn auch finanziell stehe ich – kurz vor dem Ende des Elterngeldes – vor einer Grundsatzfrage: „Lohnt“ es sich überhaupt? (Mal abgesehen davon, dass ich natürlich trotz spärlicher Kommentare sehr viel positives Feedback von Leserinnen oder Kundinnen bekomme, was mich immer aufbaut.) Aber neben all der Freude über dieses wunderbare Hobby Nähen kommt bei mir diese Dimension dazu, und ich muss abwägen: Lohnt sich das Risiko hinsichtlich der DSGVO? Stürze ich uns vielleicht finanziell in den Ruin, wenn ich hier irgendwas übersehe? Kann mein Blog die Ausgaben, die für IT- und Rechtsberatung anfallen, tragen?

Viele private Bloggerinnen haben traurigerweise die Konsequenz gezogen, dass sie ihren Blog geschlossen haben. Ich bedaure das sehr, und diese Blogs fehlen mir!!! Ich vermisse euch (ihr wisst, wer ihr seid)!

Meinen habe ich nicht geschlossen. Ich bleibe.

In den vergangenen Wochen habe ich viele Gefühle hinsichtlich der DSGVO gespürt, und immer wieder ist Angst da. Die ist zum Glück irgendwann sehr geschrumpft und diesem fast triumphalen Gefühl des „DSGVO 2018 – ich mach mit“ gewichen. Und an dieser Stelle möchte ich allen danken, die bei Facebook in den ganzen DSGVO-Gruppen aktiv waren. Auch wenn ich meist nur mitgelesen habe – bei mir ist da ein „Wir-Gefühl“ entstanden, und das hat sich gut angefühlt.

 

Wir Blogger und die DSGVO

Als das ganze Thema begann (ich hab seit Januar mit Vorbereitungen begonnen), habe ich die Chance genutzt und ich mich intensiv mit dem Thema Datenschutz UND der Technik auf meinem Blog beschäftigt. Anfangs war da viel Abwehr bei mir: Ich habe weder Zeit noch Lust mich mit Online-Recht oder IT-Fragen zu beschäftigen.

API? IP? Cookies? Opt-In? Was’n das?

Es ging vielen so wie mir. Viele waren sauer und schrieben bei Facebook und in Kommentaren „auch das noch!“ und ähnliches. Einige haben gejammert. Aber die grandiose Mehrheit der Blogosphäre hat in die Hände gespuckt und an Lösungen gearbeitet. Einige haben kostenlos seitenlange Listen mit DSGVO-konformen Plugins erstellt, haben auf Probleme hingewiesen, kostenlose Vorlagen für Verarbeitungsverzeichnisse erstellt usw.

In den Selbsthilfegruppen bei Facebook (ich bin in drei, glaube ich) gab es so viel Support und Hilfe – am Ende auch viel Galgenhumor und Witze wie:

A: Kennen Sie einen guten DSGVO-Berater?

B: Ja.

A: Können Sie mir seine Email geben?

B: Nein.

oder mein Lieblings-Tweet von @Doppelmond

Filmidee: „1000 Pages of “ ER ist ein sexy Abmahn-Anwalt mit SEHR viel Geld. SIE ist eine einfache Literatur-Bloggerin. Ohne Impressum. Es kommt, wie es kommen muss.

Vielleicht gehts nur mir so, aber ich fand, dass das uns als Blogger irgendwie zusammenschweißt. Ich habe mit einigen auch direkt gechattet, hab selbst Fragen beantwortet und Tipps gegeben und von den Fragen anderer profitiert, weil ich selbst noch nicht auf die Frage gestoßen war.

Es war eine zum Teil hitzige und auf jeden Fall intensive Zeit. Ich habe sie auch als emsig erlebt, und ich habe „große“ wie „kleine“ Blogger als sehr hilfsbereit und sympathisch erlebt. Es war auch eine sehr kollegiale und schöne Zeit :), und ich möchte mich bei allen Bloggerinnen und Bloggern da draußen bedanken! Fürs gemeinsame Kämpfen, fürs Helfen, fürs Dasein!

Eine Anwältin, die ich kenne und zwischendurch um Rat gefragt habe, sagte mir sinngemäß, dass sie höchsten Respekt davor hat, wie wir Blogger uns in die Thematik reingefuchst haben. Dass selbst größere Firmen teils noch lange nicht so weit sind, sich so gut und intentiv mit der Materie beschäftigt haben! Dabei sind wir ja gar nicht „die Bösen“, gegen die es eigentlich geht (wenn die DSGVO denn „gegen“ irgendwen geht.) Eigentlich geht es ja um die großen Datenkraken – ihr wisst, wen ich meine. Die, die unsere Daten systematisch auswerten um z. B. Wahlen zu beeinflussen.

Irgendwann hat es bei mir „Klick“ gemacht: Ich finds gut. Ich finde die DSGVO gut. Klar, die Umsetzung ist so eine Sache, gerade wenn man selbst schwimmt und gar nicht weiß, was die Blogtechnik eigentlich macht. Aber ich hab genug Endzeit-Filme gesehen um zu wissen: Es ist nicht gut, wenn der Mensch nicht mehr weiß, was die Computer alles so können. Und machen. Einfach, weil es geht und keiner verbietet. Es ist gut, wenn es jemand verbietet. Ich habe für mich jetzt die Gesichtserkennung bei Facebook abgestellt. Das finde ich gut, dass ich das jetzt kann, weil die DSGVO mir das ermöglicht!

Auch ich bin Verbraucherin, und ich finds gut, wenn unsere Rechte gestärkt werden, auch wenn dadurch die Auflagen und der Aufwand für Blogger höher werden. Wir müssen mehr nachhalten, welche Daten unsere Blogs über Drittanbieter eingesammelt werden. Wir müssen dieses Verarbeitungsverzeichnis führen und sicherstellen, dass unsere Leser und Abonnenten jederzeit ihre Daten vollständig löschen können.

Ich finde das heutzutage enorm wichtig, und ich denke, dass es eigentlich allen so geht. Ja, in der Umsetzung schießt die DSGVO bei einem kleinen Blog etwas über das Ziel hinaus. Aber mal ehrlich: Glaubt denn jemand ernsthaft, dass Oma Gertrud nun ihren Blog über selbstgestrickte Socken schließen muss oder Gefahr läuft abgemahnt zu werden??? So einfach geht das  gar nicht!

 

Die DSGVO – ich war dabei!

Ich hab auch geflucht. Ich hätte lieber genäht oder mir neue Nähanleitungen ausgedacht oder mich mit anderen Dingen beschäftigt als meinen Blog für die DSGVO fit zu machen. Stattdessen habe ich Listen abgearbeitet, Plugins ausgemistet, mich schlau gelesen.

Jetzt fühle ich mich halbwegs „fit“ und etwas informierter als vielleicht jemand, der keinen eigenen Blog betreibt. Ich habe soviel über die Blogtechnik und Online-Recht und Datenschutz gelernt – wow! Es war Pflichtlektüre, so wie früher in Mathe, aber ich bin auch ein bisschen stolz auf mich und auf alle, die mitgemacht haben. Wir können sagen: Wir haben das Klassenziel erreicht! Wir haben nicht aufgegeben. Wir haben uns durch die Prüfungen gewälzt und uns gegenseitig supportet. Wir können alle mit Stolz sagen:

DSGVO – ich war dabei!

Und in diesem Sinne freue ich mich nun auf die kommende Blog-Saison. Meine Krise habe ich übrigens fast überwunden, und demnächst werde ich einen weiteren Blog starten, hell yeah! Wir sind nicht kleinzukriegen!

Wie gehts euch mit der DSGVO? Schreibt mir, wie ihr die letzten Wochen empfunden habt – als Kommentar hier oder schickt mir eure Links dazu 🙂

Lieber Gruß,

Sonja

 

Verlinkt mit dem Freutag und den Montagsfreuden.

Crafting Linktipps April 2018

Ich bin zurück! Irgendwie war der April für mich komisch – wir waren ja erst noch im Urlaub, und danach gings gleich los mit meinem neuen Freebook, und plötzlich ist der Monat schon wieder um… Und so richtig strukturiert war das bisher alles nicht hier, zumindest hab ich das so empfunden. Das liegt wohl auch der DSGVO, die im Mai in Kraft tritt. Dazu habe ich ein paar sehr gehaltvolle Linktipps zusammengesucht – ich glaube, damit seid ihr gut aufgestellt! Man liest ja soviel dazu – aber auch nicht alle Quellen sind gut! Deshalb habe ich mich auf die konzentriert, die ich unten an euch weitergebe. Abgesehen davon hab ich ein paar aktuelle Themen für euch, ein paar Nähideen, ein bisschen soziales Engagement für Hebammen und zum Schluss was zum Schmökern und Schmunzeln: Zwei Artikel über das Putzen. Viel Spaß!

Aktuelles

Blosommer 2018 fällt aus 🙁

Zunächst muss ich leider verkünden, dass wir entgegen der Ankündigung doch keinen Blogsommer machen werden. Die Entscheidung ist niemandem im Team leicht gefallen. Nach dem überragenden Erfolg im letzten Jahr haben wir uns alle wahnsinnig auf diese Aktion gefreut. Und dann kam die DSGVO. Und wir waren damit alle beschäftigt. Und es gibt einige ungeklärte Fragen, ob man so eine Linkparty in Zukunft überhaupt noch hosten darf. Und weitere. Wir wollten das Risiko vorerst nicht eingehen. Da wir alle auch noch andere zeitraubende Themen im real life haben (bei mir z.B. ein Anbau, neue Küche, etc.), haben wir uns entschlossen diesen Sommer auszusetzen. Wir wollen gern ersatzweise im Herbst etwas starten – ich werde hier auf dem Blog und natürlich über den Newsletter rechtzeitig bescheid geben! Das Gruppenboard Blogsommer auf Pinterest ist trotzdem „geöffnet“. Pinnt dort gern eure sommerlichen Blogbeiträge!

 

An meine Newsletter-Abonnentinnen

Wegen der DSGVO habe ich natürlich auch die Bestimmungen für den Newsletter angepasst. Wenn du ihn abonniert hast, bitte ich dich, in den persönlichen Einstellungen unter „Email Marketing“ ein Häkchen bei „E-Mail“ zu setzen. Falls dort bis 25.5.2018 kein Häkchen ist, fliegst du leider aus der Liste raus! Entsprechende Mails kommen auch nochmal als Reminder – bitte achte auch auf deinen Spam-Ordner!

 

Handmade Freebooks-Linkparty, bzw. Freebook Friday wird gelöscht

Ich habe mich aufgrund der DSGVO auch entschlossen meinen Linkparty-Blog vorerst zu schließen. Ich danke allen, die dort mitgemacht haben!

 

Frauenparadies Nähblog-Liste

So langsam nähern wir uns den eigentlichen Linktipps. Zuerst möchte ich mich kurz beim Online Mag „Frauenparadies“ bedanken. Die haben mich in ihre Nähblog-Empfehlungsliste aufgenommen, vielen Dank :).

 

Nähen – Linktipps

Ich habe dieses Mal gar nicht so viele kostenlose Nähideen, weil die DSGVO mich doch sehr in Atem gehalten hat. Wie weit seid ihr mit den Vorbereitungen? Ich bin jetzt langsam durch und komme wieder zum Nähen.

Einen Nestelwürfel für Jung und Alt habe ich bei der Sachsenmuddi gefunden.

Beim Nähfrosch habe ich einiges über Vlieseline gelernt – sehr informativ!

freebook joelle mädchentasche

Zuletzt möchte ich euch noch mein neues Freebook Joelle ans Herz legen. Diese niedliche Mädchen-Tasche habe ich in Zusammenarbeit mit der Firma SULKY® by Gunold® entwickelt. Für euch gibt es sie hier als Freebook!

 

 

Längster Brief der Welt für Hebammen

Ich selbst habe sehr von der fachkundigen Unterstützung durch meine Hebammen profitiert. Doch leider steht es um den Beruf der Hebammen nicht gut. Hier habe ich bereits darüber geschrieben. Jetzt bin ich auf eine schöne Aktion gestoßen, wie man den Hebammen noch helfen kann. Schaut mal beim Storchenfond vorbei. Es geht darum den längsten Brief der Welt zu schreiben!

DSGVO

Die DSGVO tritt am 25.5.2018 endgültig in Kraft. Mittlerweile hat wohl jeder kleine Blogger davon gehört. Die Angst und Panik ist groß, und auch unser Blogsommer wird der DSGVO leider vorerst zum Opfer fallen – dazu morgen mehr! Ich selbst habe viel Zeit mit der DSGVO verbracht und wirklich viele Texte im Netz gefunden. Zusätzlich habe ich mir professionelle Rechts-Hilfe geholt. Auf Anfrage gebe ich den Kontakt gern weiter – schreibt mir einfach eine Mail an info@crafting-cafe.de. (Es war auch bezahlbar!)

An euch gebe ich dann mal die folgenden Links weiter, die ich sehr hilfreich fand:

Blogmojo hat eine Checkliste für Blogspot-Blogger veröffentlicht. Die kann ich euch sehr dringend empfehlen!

Dort habe ich auch einen schönen Artikel zum Datenschutz Verfahrensverzeichnis mit Muster gefunden. Zur Info: JEDER Blogger ist verpflichtet so ein Verzeichnis zu führen! Ich finde es hier sehr schön erklärt, und eine Vorlage in Excel und als pdf ist auch dabei! Vielen Dank!

Beim letzten Mal habe ich schon diese Liste empfohlen – sie ist meine Bibel geworden %-) und wurde auch weiter aktualisiert: Guckt mal zur ultimativen Checkliste auf Datenschmutz vorbei. Ist auch viel Fachlatein, und ich versteh auch nicht alles, aber ich habe echt viel gelernt.

Einen ganz aktuellen Datenschutzerklärungsgenerator (was für ein Wort!) gibts bei dem wahrscheinlich attraktivsten Online-Anwalt im deutschen Netz: Dr. Schwenke.

Zum Schluss habe ich noch bei einem weiteren Lieblings-WP-Guru eine Checkliste für DSGVO-konforme Plugins gefunden.

An dieser Stelle DANKE an all die fähigen Köpfe, die diese ganzen Checklisten erstellt haben und sich die Mühe machen es uns kleinen Bloggern zu erklären und zu helfen!!!

Wie weit seid ihr so mit den Vorbereitungen?

 

Kultur: Übers Putzen 😉

Nachdem ich mich nun umfassend mit dem Thema Aufräumen wie die Profis und dem Command Center beschäftigt habe, fand ich dieses Interview sehr schön – eine Philosophieprofessorin mit dem Schwerpunkt „Putzen“: Putzen aus philosophischer Perspektive – ein schönes Interview über meinen persönlichen meist gehassten Aufgabenbereich. (Das muntert hoffentlich nach den ganzen DSGVO-Links wieder etwas auf?)

Auch zum Thema habe ich noch was gefunden: Du bist, wie du putzt. Und ich glaub, ich bin der „Kaschierer“, was ein bisschen blöd ist, denn mein Mann ist wahrscheinlich „Kontrolletti“. Öhm… Hm. Das lass ich mal so stehen. Wer seid ihr? 😀

 

 

Damit verabschiede ich mich für dieses Mal. Haben euch die Links gefallen? Hat euch was gefehlt? Nächstes Mal ist die DSGVO schon in Kraft. Mal sehen, was ich dann so poste… 😀

Tanzt gut in den Mai – ich werde heute mit allemann einen Ausflug zu den Externsteinen hier in der Gegend machen. Früher habe ich dort in der Walpurgisnacht gezeltet, Feuerchen gemacht und so. Heute darf man das alles nicht mehr – aber vielleicht sind ein paar Verrückte mit Trommeln da… Beltane hat immer so etwas Magisches. Mehr dazu sehr bald!

Eure Sonja

command center buchrezension

(Anzeige) Rezension: Command Center – Überblick über Haushalt und Familie

~ enthält Werbelinks (mit * gekennzeichnet), mehr Info unten ~

Man muss nicht erst vier Kinder und einen Nähblog haben, bevor man als Mama das Gefühl bekommt auf Treibsand zu stehen. Auch bei uns halten sich trotz wohlgemeinter Aufräumaktionen hartnäckig diverse Zettel, Gutscheine und Pizzaservice-Flyer am Kühlschrank. Halb geöffnete Briefe warten zwischen die Tastatur geklemmt auf Bearbeitung. Und neulich kam tatsächlich eine doofe Mahnung – nur deswegen, weil uns hier die Systematik fehlt. Es sind ja auch nicht wenig Themen: da ist natürlich mein Blog hier auf dem Schreibtisch vertreten, aber auch unsere ganze private Korrespondenz und Buchhaltung und aktuell unser Anbau (über den ich bestimmt sehr bald mal mehr erzähle). Lange Rede, kurzer Sinn: Wir brauchen hier dringend eine Lösung um nicht den Überblick zu verlieren. Die Rettung könnte ein Command Center sein. Was das ist? Wusste ich auch nicht – bis ich das so betitelte Buch aus dem Frechverlag zugeschickt bekam.

 

Command Center – Haushalt und Familie auf einen Blick

Vor einiger Zeit habe ich das Buch „Die Aufräum-Profis“ aus dem Frechverlag vorgestellt. Über zahlreiche Rückmeldungen über Kommentare hier und in Social Media habe ich erfahren, dass ich wohl nicht die einzige bin, die dem Chaos häufig machtlos gegenüber steht. Übrigens: Das Aufräum-Buch hat mir tatsächlich geholfen etwas Struktur in unseren Haushalt zu birngen, aaaaaber man muss natürlich dranbleiben. Und wenn man nebenbei anbaut, bloggt und die Kinder krank sind… ja, ihr ahnt es…  Aber heute will ich ja über das neue Ordnungs-Tool schreiben: Das Command Center.

Die Idee des Command Centers ist simpel: Mama behält den Überblick. Termine, Planung, Ordnung und Koordination sind Schlagworte, die direkt im Zusammenhang stehen. Und wer gerade den Haushalt auf Vorderfrau gebracht hat, ist nun wirklich bereit für das Command Center, das helfen soll die Ordnung auch weiter zu behalten. Zettelwirtschaften und Sammelsurien von Visitenkarten, Pizzaflyern, To-Do-Listen, Postkarten, Einladungs- und Dankekarten bekommen endlich einen eigenen Platz!

Im Command Center wird alles geordnet und strukturiert, was man braucht um Haushalt, Job, Alltag und optional weitere Bereiche optimal zu koordinieren. Und zwar in schön! Im gleichnamigen Buch stellen 10 kreative Bloggerinnen ihre persönlichen Command Centers vor – inkl. inspirierender DIY-Anleitungen und schönen Ideen, was man alles im Command Center integrieren kann. Alle Autorinnen sind Mütter, viele selbstständig und alle kreativ. Jede hat ihren eigenen Stil, und jedes vorgestellte Command Center hat seinen eigenen Charme.

Mithilfe eines „Entscheidungsbaums“ und der Einleitung kann man sich gleich zu Beginn der Lektüre Gedanken machen, welche Bestandteile das eigene Command Center haben soll. In den folgenden Kapiteln stellen die Bloggerinnen ihre Command Centers vor – und ich kann mich gar nicht entscheiden, welches mir am besten gefällt.

Nach den Einzelvorstellungen gibts nochmal zusammenfassende kleine Kapitel um DIY-Ideen zu bestimmten Themen – mit Anleitungen, z.B. „To Do’s & Putzlisten“. Praktisch: Im Buch integriert sind Lesezeichen, die ein schnelles Wiederfinden ermöglichen.

command center rezension

Als zusätzliches Extra gibts außerdem einen Stickerbogen für das eigene Command Center.

Rezension

Ich wusste gleich, dass das „Command Center“ was für mich ist. Ich hatte nun während unseres Urlaubs in Dänemark (Bericht folgt) genug Gelegenheit in dem Buch zu stöbern, und ich habe schon viele Ideen, wie ich mein eigenes Command Center gestalten will, bzw. was unbedingt mit rein muss! Der praktische Nutzen dieses Buchs ist unbedingt gegeben.

Mein eigenes Command Center plane ich gerade noch – bzw. ich warte auf eine Bestellung mit Materialien, die ich noch benötige. Denn ich brenne darauf mir mein Command Center zu bauen! Das Schöne an dem Konzept des Buches ist: Man kann damit das eigene Command Center ganz individuell gestalten und anpassen. Ich habe mittlerweile sogar drei Command Centers geplant: Eins für Familie-Haus-Garten-Anbau, eins für mein Nähzimmer und ein Blog-Command-Center. Wie meine dann aussehen, stelle ich separat vor.

Mein Fazit zu diesem Buch: Ich finde es sehr hilfreich und auch inspirierend! Ich mag Bücher, die mir bei leidigen Themen Rückenwind geben. Das hat mir schon bei den Aufräum-Profis gefallen, und das finde ich hier auch gut. Die Aufmachung mit den Lesezeichen und dem Stickerbogen finde ich schön – es ist wirklich ein praktisches Buch, mit dem man sofort losstarten kann. Es werden ganz verschiedene Design-Stile vorgestellt, sodass man sich auch abseits sonstiger Vorlieben inspirieren lassen kann. Ich finde: Ein schöner Ratgeber mit vielen Ideen und Tricks rund um die Selbstorganisation – und auch wenn es nicht explizit in dem Buch beschrieben steht, so fühle ich mich schon sehr inspiriert ein „Blog-Command-Center“ zu bauen. Da in meiner Nähblogger-Umfrage auch einige Interesse an „Zeitmanagement“ geäußert haben, werde ich es euch demnächst mal vorstellen.

 

rezension buchvorstellung command center

Blick ins Buch

Wer jetzt neugierig geworden ist, kann hier einen Blick ins Buch werfen.

command center rezension

„Command Center“ kaufen

Command Center ist im Frechverlag in der Reihe TOPP Kreativ im März 2018 erschienen. Ihr erhaltet es z.B. bei buecher.de (Werbelink) oder bei amazon.de (Werbelink).

 

Werbehinweis

Das Buch „Command Center“ wurde mir für diese Rezension freundlicherweise vom Frechverlag kostenlos überlassen, vielen Dank!

Wenn Du über einen Werbelink etwas bestellst, erhalte ich eine kleine Provision als Vergütung. Du hilfst mir damit die laufenden Kosten meines Blogs zu tragen ohne dass für Dich Mehrkosten anfallen, vielen Dank!

 

Crafting Linktipps März 2018

Die Crafting Linktipps für März kommen ferngesteuert, weil ich ja im Urlaub bin. Nichtsdestotrotz wich ich euch meine monatliche Linksammlung nicht vorenthalten und habe ein paar lesenswerte Links zusammengestellt. Es ist wieder für jeden was dabei, glaube ich: Kreative Freebies, eine neue Linkparty, eine Checkliste für Blogger zur DSGVO, Fototipps, was Leckeres und auch was Kulturelles und Politisches – weil ich ja auch gern mal über den Rand meiner Nähmaschine hinaus gucke ;).

 

Freebies

Alle Plotterbesitzerinnen dürfen sich über diese süße Friedenstaube als Tischdekoration freuen.

Bei leni pepunkt habe ich diese hübsche Beanie gefunden – ideal für den Übergang!

 

Blogging / Linkparty

Ulrike und Ellen haben im März eine „Magic Crafts“-Woche veranstaltet, die ich sehr gern verfolgt habe. In Fantasiewelten fühle ich mich sehr zuhause. Und so wird mir sicher auch noch etwas für die ganzjährig geöffnete Magic-Crafts-Linkparty dazu einfallen. Schaut mal vorbei, da sind tolle Sachen dabei ;).

Die DSGVO rückt näher, und ich habe sehr vel daran gearbeitet auf meinem Blog alles umzusetzen, z.B. gibts jetzt noch ein Häkchen unter dem Kommentarfeld, dass man mit dem Kommentar einverstanden ist, dass Daten erhoben werden – das ist ja einfach so, wenn man kommentiert. Die IP-Adressen werden außerdem anonymisiert. Was man als Blogger noch alles beachten muss – auch wenn man nur privat bloggt! – lest ihr in dieser DSGVO-Checkliste für Blogger.

 

Fotografie und Blogroll

17 Eselsbrücken zum Fotografieren, zusammengestellt auf dem Blog „Vom Landleben“, den ich unter anderem für die Foto-Tipps schätze. Nach einer Anleitung von diesem Blog habe ich übrigens auch meine neue Blogroll gebaut. Das ist in WordPress gar nicht so einfach – aber ich arbeite daran. Hier könnt ihr schonmal gucken, wie weit ich bin. Ich habs noch nicht im Menü – kommt Zeit, kommt… ihr wisst schon!

 

Food

feldsalat mit rote bete

Ich bin fremdgegangen. Auf Facebook habe ich diesen Link bereits einmal gezeigt. Nachdem ich neulich über Nachhaltigkeit als Familie geschrieben habe, habe ich nun endlich auf dem Blog unserer Solawi gebloggt. Zu lesen gibt es ein winterlich-schmackhaftes und höchst gesundes Rezept für einen Feldsalat mit Rote Bete.

 

Kultur

Im Deutschlandfunk gab es ein sehr interessantes Interview über die Frage, ob und wie wichtig das Schreiben heutzutage noch ist. In Zeiten von Whatsapp, SMS und Kurzkommentaren im Social Network leiden Grammatik und Wortschatz doch sehr, wie diverse Studien zeigen. Als Bloggerin, Mama und auch Literaturwissenschaftlerin fand ich es sehr interessant zu lesen – hier geht’s zum Interview.

Am 8. März war wieder Weltfrauentag. Mein Beitrag war eher zurückhaltend, aber durchaus politisch. Sehr deutliche Worte habe ich auf diesem wundervollen Blog gefunden, den ich gern besuche: 18 Dinge, die ich am Weltfrauentag lieber will als Blumen. Warum wir Feminismus brauchen.

 

crafting linktipps

Crafting Linktipps Februar 2018

Februar geht ja nun wirklich schnell um – mannomann! Mir kommts noch nicht so lange her vor, dass ich die Januar-Linktipps eingestellt habe, und jetzt schon wieder! Habt ihr die Januar-Links denn schon durch? Waren ja ganz schön viele beim letzten Mal. Heute ist es nicht ganz soviel, dafür aber jede Menge kostenloser Schnittmuster und Nähideen! Jetzt wünsch ich erstmal viel Freude an den Linktipps. Ich hoffe, es ist was für euch dabei, auch wenn es dieses Mal etwas weniger ist.

 

Aktuelle Projekte

Eine schöne Ankündigung habe ich: Derzeit arbeite ich intensiv an gleich zwei Schnittmuster-Projekten, und eins wird ein Freebook! Das wird deshalb ein Freebook, weil ich einen Sponsor dafür gefunden habe. Taschennäherinnen dürfen sich schon freuen – mein Stammteam testet den Schnitt in den nächsten Tagen. Es wird ein anfängertaugliches, sommerliches Täschchen für kleine Mädchen, soviel verrate ich schonmal. Meine beiden Mädels (fast 3 und 7 Jahre) sind bisher total begeistert.

Nach Ostern werde ich nach jetzigem Zeitplan das Schnittmuster veröffentlichen – wer meinen Newsletter abonniert hat, bekommt es ein bisschen früher als alle anderen! 😉

 

Freebooks und free Tutorials

Zunächst möchte ich nochmal auf meine inzwischen monatliche Linkparty „Freebook Friday“ hinweisen. Dort könnt ihr eure Blogbeiträge verlinken, die ihr nach einem Freebook gewerkelt habt – egal ob nähen, stricken, häkeln, basteln. Immer am ersten Freitag des Monats schalte ich die Linkparty frei. Inzwischen sind dort ein paar Stammgäste da, was mich sehr freut :). Ich gucke auch selbst gern rein, was ihr so aktuell alles macht. Ein paar schöne Freebooks habe ich darüber auch schon gefunden. Die Februar-Sammlung ist hier.

Etwas unglaublich praktisches und schönes habe ich bei Color4Colle gefunden: Ein Etui für Nähmaschinennadeln – schöne Idee!

Wer mir auf Facebook folgt, hat diesen Linktipp schon gesehen. Alle anderen bekommen ihn bei Makerist: Das Freebook „Leyla“ – ein Pulli-Poncho in Gr. 74-152.

Für alle, die sportliche Vorsätze haben: Das sportliche Outfit aus Shorts, BH und Shirt könnt ihr euch mit Jessica Li nähen. Hier gehts zum Beitrag.

Und für alle, die sich auch für Nachhaltigkeit einsetzen, habe ich eine schöne Anleitung für selbstgemachte und wiederverwendbare Kosmetikpads gefunden.

 

Blogger

Achtung an alle nähbloggenden Jungsmamas (ich blogge ja zielgruppengerecht ;)): Die monatliche Linkparty „Made4Boys“ ist nun zum Sewing Elch umgezogen.

 

Garten

Die Gartenzeit beginnt, und viele sind ja schon am Vorziehen und Vorbereiten (ich nicht – keine Zeit, leider!). Aber falls jemand noch einen Tipp sucht, wie man Saatbänder selbst machen kann, guckt mal hier vorbei.

 

Family und Kino: Jedis und Hexen

Witzig, oder? Beim letzten Mal hatte ich das Interview mit Mark Hamill über seine Rolle als Luke Skyalker und den neuen Star Wars verlinkt. (Mittlerweile hab ich ihn im Kino gesehen – ganz ganz großartig fand ich ihn – den Film und Mark Hamill auch. Ich muss dazu sagen, dass ich, seit ich Kinder habe, nur noch einmal im Jahr ins Kino gehe, dabei LIEBE ich Kino. In den letzten Jahren war ich in „Der Hobbit 1-3“ und natürlich „Star Wars VII“, „Rogue One“ (den fand ich auch klasse, auch wenn viele Fans den doof finden) und jetzt „Star Wars VIII“. Die letzten Filme, die ich vor den Kindern im Kino gesehen habe, waren übrigens „Alice im Wunderland“ (Tim Burton) und der fantastische „Avatar“, der mich nachhaltig beeindruckt hat. Aber dies nur nebenbei. Falls euch interessiert was ich für Kinofilme mag. Was  mögt ihr so für Filme??)

Der Punkt ist: Jetzt waren wir tatsächlich in diesem Jahr schon zwei Mal im Kino! Erst Star Wars, und eine Woche später mit den beiden Großen in der „Kleinen Hexe“. Wir sind ja große Fans wie ihr wisst (Hexengeburtstag und Hexenkleid für die Kleine und Hexenkleid für die Große). Also haben wir Babysitter für die Kleinen organisiert und sind zum ersten Mal mit unseren Großen im Kino gewesen. Den Film kann ich sehr empfehlen – total schön gemacht, und in das Haus der kleinen Hexe würde ich sofort einziehen. Deshalb habe ich jetzt dieses Mal (hier schließt sich der Bogen) auch wieder ein Schauspielerinterview, nämlich mit Karoline Herfurth über ihre Rolle als kleine Hexe.

Übrigens werden wir bald wohl öfters ins Kino mit den Großen – die haben die ganze Werbung gesehen und haben jetzt viel vor :D. Und vielleicht starte ich noch einen Blog über Kinderkinofilme *lach*.

 

crafting linktipps

Das wars erstmal von mir – ich hoffe, ihr habt was Schönes gefunden? Vielleicht wart ihr auch schon in der Kleinen Hexe? Oder in Star Wars? Geht ihr ins Kino? Ich bin ja neugierig ;).

Wir lesen uns im März – ich werd dann mal weiter an meinem Schnittmuster tüfteln ;).

Lieber Gruß,

Sonja

SEO für Faule - Nähblogger

Nähblogger Basics: Blogtexte schreiben und SEO für Faule

Hallo erstmal zur ersten Ausgabe der Nähblogger-Basics im neuen Jahr! Heute gehts auch gleich in die Vollen, nämlich um Blogtexte schreiben. Und SEO. SEO – ich weiß, dass SEO ein bisschen verpönt unter vielen Bloggern ist. Dass das vielen zu technisch ist und viele eben einfach denken „Ich schreib ja für Menschen und nicht für die Suchmaschine“. Gerade Anfänger tun sich sehr schwer mit dem Thema. Das ging mir auch ganz lang so, und ich habe SEO sehr vernachlässigt. Im Moment hole ich da hinter den Kulissen ein kleines Bisschen auf, denn ich habe meine Meinung bezüglich SEO geändert. Inzwischen find ich SEO richtig toll. Und es ist auch gar nicht so schwierig, wie viele vielleicht denken. Dabei unterwandere ich dein Leseverhalten auch jetzt, während du diesen Text liest –  mit SEO. Und? Fühlst du dich jetzt weniger angesprochen, nur weil dieser Text auch für die Suchmaschine geschrieben ist?

Aber keine Angst, wir machen heute nur ein bisschen SEO und kümmern uns vorrangig um das Schreiben von Texten. Da das aber ganz viel mit SEO zu tun, kann man da ja auch einfach ein paar kleine Regeln beachten. Tut nicht weh, versprochen!

 

Nähblogger Basics – die Reihe

Die Näh-Blogger Basics richten sich an Näh- und Handarbeitsbloggerinnen, und solche, die es gern werden wollen. Wenn du also bloggst oder einen Blog mit deinen selbst gefertigten Werken starten willst, bist du hier genau richtig :). Ich schreibe ein bisschen was aus meiner Erfahrung rund ums Bloggen. Ich bin mit ganz grundsätzlichen Themen gestartet und spezialisiere mich jetzt immer mehr. Fragen und Themenvorschläge sind sehr willkommen, also löcher mich mit deinen Fragen in den Kommentaren! Was ich nicht weiß, finde ich raus ;).

In dieser Reihe sind bisher erschienen:

Die Näh-Blogger Basics sind keine „einzig wahre Blogstrategie“, sondern Hinweise und best practice Lösungen von mir. (Und ich hab mir natürlich auch bei vielen erfolgreichen Bloggerinnen was abgeschaut.) Für dich bereite ich hier meine persönliche Best of auf – speziell für unsere Nische „Handarbeiten/Nähen“, wobei es natürlich immer wieder Bausteine gibt, die auch Bloggerinnen anderer Nischen ansprechen. Wenn Du Fragen, Anmerkungen usw. hast – bitte melde dich gern in den Kommentaren!

 

Newsletter und Umfrage

Wenn du übrigens Interesse an noch mehr Hintergrundwissen und Informationen interessiert bist, dann abonniere doch meinen Newsletter! Vergiss nicht, ein Häkchen bei „Nähblogger“ zu setzen, da schreibe ich ab und an Sondernewsletter.

Um in Zukunft noch besser auf deine Wünsche eingehen zu können, habe ich außerdem eine kleine Umfrage für Nähblogger erstellt, und ich würde mich sehr freuen, wenn du daran teilnimmst! Die Umfrage bleibt bis auf Weiteres offen – ich schaue da gern rein und versuche auch auf aktuelle Fragen einzugehen. Das Ganze ist komplett anonym und dauert keine 5 Minuten! (Die Auswertung kommt bald im Newsletter.)

 

blogtexte schreiben

Blogtexte schreiben

Das, was andere auf deinem Blog sehen, sind deine Bilder und deine Texte. Bloggen selbst hat ja mal irgendwann in grauer Vorzeit als eine Art „Online-Tagebuch“ begonnen. Und natürlich darfst du schreiben worüber und wie du willst! Ich will dir keine Vorschriften machen, sondern dich einfach an meinen Erkenntnissen teilhaben lassen: Nämlich dass man mit Beachtung ein paar weniger Grundregeln den eigenen Lesern etwas Gutes tut UND auch von der Suchmaschine besser gefunden wird.

Ja, du ahnst es richtig: SEO beginnt schon beim Schreiben der Texte. Bestimmt hast du schon was von Keywords gehört? Aber bevor ich auf Keywords usw. zu sprechen komme, möchte ich grundsätzlich auf den Aufbau eines Blogtextes eingehen. Es gibt ein paar „Regeln“, die echt gut für deinen Leser sind, denn gelesen werden wollen wir doch alle, oder? Zufällig sind diese Regeln auch SEO-relevant, und deshalb ist es doppelt wichtig sie anzuwenden! Ich bringe es auch mal auf eine ganz einfache Formel:

Gliedere deinen Text!

Was jetzt ein bisschen wirkt wie Deutschstunde hat durchaus seinen Sinn! Ich mache das selbst bei reinen „Zeige-Postings“ von Nähwerken so, dass diese Texte einer Struktur folgen, etwa so:

  1. Einleitung: Begrüßung, Worum gehts in diesem Text? (SEO: Keywords platzieren – dazu gleich mehr!)
  2. Text in mehreren Absätzen – logisch und nachvollziehbar aufgebaut
  3. Zwischenüberschriften setzen
  4. Bilder – lockern den Text auf

Diese Punkte sind die absolute Basics beim Blogtexte schreiben! Ich gehe im Folgenden etwas mehr darauf ein.

SEO für Nähblogger

Blogtexte gliedern – und Schreibtipps 🙂

Die Einleitung erklärt sich von selbst: Sie führt ins Thema des Blogposts ein und sollte möglichst einen Absatz nicht überschreiten. Platziere dein Keyword in diesem Absatz! Das hilft dir selbst beim Thema zu bleiben und signalisiert deinen Lesern, worum es geht, z. B. „Blogtexte schreiben“ ;). Dieses Keyword platzierst Du am besten auch in deiner Headline und im Permalink. Den kannst du sowohl bei WordPress als auch bei Blogger bearbeiten. Auf Keywords gehe ich gleich noch mehr ein: Wie man die findet usw.

Absätze sind unheimlich wichtig, das sage ich jetzt mal als Blogleserin! Niemand kann auf einem Smartphone, Tablet oder PC lange Texte im Block ohne Absätze lesen. Ich steige meist schon beim Anblick so eines Text-Ungetüms aus, egal wie schön die Bilder sind! Und wenn schon die ersten Absätze da sind, mach Zwischenüberschriften. Die tragen sehr zur Übersichtlichkeit bei und helfen deinen Leserinnen auch etwas wiederzufinden! Nimm mal diesen Text: Vielleicht suchst du gerade genau diese Stelle froh, dass dieser Absatz „Blogtexte gliedern“ heißt und ich obendrein wichtige Textstellen fett hervorgehoben habe ;).

Für die Zwischenüberschriften nutzt du am besten dein Blogtext-Bearbeitungswerkzeug und wählst „Überschrift 1/2/3“ aus. Der Hintergrund dazu hat auch mit SEO zu tun, denn Google und andere Suchmaschinen lesen den html-Text. Sie erkennen eine Überschrift an dem <h1> – Tag. Und wenn sie erkennen, dass ein Text durch Absätze, Bilder und Zwischenüberschriften gegliedert ist, steigt das Ranking ein bisschen höher. Und du hast deinen Blogtext SE-optimiert ohne explizit für eine Suchmaschine geschrieben zu haben.

Übrigens empfehle ich (und viele andere) eine Zwischenüberschrift nach deinem vorher definierten Keyword zu benennen. Auch das erhöht deine Trefferquote im Google-Ranking.

Zwischenüberschriften und Absätze tun deiner Leserin also etwas Gutes! Und du willst doch bestimmt, dass deine Leserinnen sich bei dir wohlfühlen, gern wiederkommen und nach Möglichkeit noch mehr Texte von dir lesen, oder? Dann lockere deinen Text zusätzlich mit Bildern auf (Über Fotografie und Bildbearbeitung habe ich schon einiges geschrieben). Die Bilder benennst du am besten auch mit deinem Keyword. Google hat ja nun auch eine Bildersuche, die im Kreativblog-Bereich sehr wichtig ist. Außerdem hilft dir das auch für Pinterest, das ja eine Bildersuchmaschine ist.

Dies ist die Basis von Blogtexten!

Schreibtipp 1: Ich überlege mir bei längeren Texten vorab eine Struktur mit Unterpunkten, die dann später zu Zwischenüberschriften werden. So habe ich in Gerüst, an dem ich mich entlang hangeln kann! Meine Keywords plane ich hier auch schon mit ein – dazu gleich mehr!

Schreibtipp 2: Verwende möglichst einfache Sätze. Vermeide Passiv-Sätze. Setz immer mal wieder das Keyword ein – übertreibe es aber auch nicht. Du willst deine Leserinnen ja auch nicht nerven!

Schreibtipp 3: Ich veröffentliche nur noch selten innerhalb weniger Tage. Meist liegt mindestens eine Woche zwischen Schreiben eines Textes und der Veröffentlichung. Das hat zum einen damit zu tun, dass ich oft noch Bilder bearbeiten muss, aber auch damit, dass ich dann nochmal Korrektur lesen kann. Ich lese JEDEN Text kurz vor Freischaltung noch einmal durch – wenigstens grob. So finde ich logische Fehler oder mir fallen mit etwas Abstand bessere Formulierungen ein. Mein Schreiben hat sich dadurch sehr verbessert!

So sah mein Text für Fotografie II aus:

blogtexte schreiben

 

SEO Basics – ein paar Tricks um besser gefunden zu werden

Jetzt kommen wir zu SEO! Aber keine Angst, ich gehe hier nur auf ein paar ganz einfache Sachen ein, die über das Blogtexte schreiben hinaus gehen. Es wird hier nicht in der Tiefe um Algorithmen, Ranking usw. gehen. Wenn du an so etwas Interesse hast, darf ich dich bitten an der Umfrage teilzunehmen, dann kann ich das gern mal vertiefen. Oder du stöberst in den Links, die ich unten zusammengestellt habe.

Zunächst einmal: Viele wollen „nicht für die Suchmaschine schreiben“. Das geht mir auch so! Aber: Deine Leserin benutzt nunmal eine Suchmaschine um auf deinen Blog zu gelangen! Woher soll sie denn wissen, dass du heute auf deinem Blog das tollste Hoodie-Schnittmuster für Jungs in Größe 110 präsentierst oder eine tolle Nähanleitung geschrieben hast? Na? Sie fragt natürlich Google. Und Google sucht mithilfe eines Algorithmus nach allen relevanten Webseiten – auch deinem Blog! Und der steigt in der Ergebnisliste höher, wenn du es Google so einfach wie möglich machst deinen Text zu verstehen. Das ist dann SEO.

Ich fasse zusammen, was wir schon gesagt haben – für die Nähbloggerinnen, die meinen Newsletter abonniert haben, gibt es eine Gratis-Checkliste zum Ausdrucken dazu!

  1. Text gliedern, Zwischenüberschriften setzen und bebildern – dabei auf Keywords achten
  2. Beitragstitel und Permalink mit Keyword versehen

Jetzt verrate ich noch ein paar kleine SEO-Tricks für Blogger und WordPress und gehe dann näher auf die Keywords ein:

Wenn du mit WordPress bloggst, hast du wahrscheinlich auch das Yoast SEO-Plugin installiert. Das hilft mit einem einfachen Ampel-System deinen Text zu gliedern und zu optimieren. Ich teste das jetzt seit ich zu WordPress umgezogen bin und bin superzufrieden damit! Der Newsletter enthält auch immer viele gute Tipps, der ist allerdings auf englisch!

Aber auch mit Blogger kannst du an ein paar Schrauben drehen. Zusätzlich zum Gliedern des Texts und zum Benennen der Bilder mit Keywords kannst du in dem kleinen Feld rechts einen Teaser-Text eingeben:

blogtexte schreiben

Ich habe früher immer gedacht, dass ich da einfach meine Keywords aneinanderreihe. Die habe ich mir meist spontan ausgedacht :D. Das ist nicht komplett falsch. Aber besser ist es einen kleinen Teaser-Text zu verfassen – inklusive deines Keywords. Dieser Teaser-Text erscheint dann später bei den Google-Suchergebnissen. Als kurze Richtlinie für diesen Teaser: maximal 3 Sätze (stell dir vor, du schreibst deiner besten Freundin in einer SMS, worum es in deinem neuesten Blogpost geht). Vergiss dein Keyword nicht! 😉

Der Teaser für diesen Beitrag ist übrigens:

„In der heutigen Ausgabe der Nähblogger-Basics gebe ich ein paar Tipps um bessere Blogtexte zu schreiben, und ich erzähle euch, was das mit SEO zu tun hat. Ein paar SEO-Tipps gibt’s natürlich auch.“

Verlinkungen als SEO-Tool

Ein weiteres, wichtiges Element für einen gut geschriebenen Blogpost UND fürs Ranking sind Verlinkungen. Das Internet lebt (von Verlinkungen). Und Google wünscht sich viele, sinnvolle Verlinkungen. Und ja, der Algorithmus ist clever genug um die Link-Qualität zu bewerten. (Google bewertet auch die Qualität deines Texts! Google kann das.) Als Faustregel für die Verlinkungen gilt: Setze interne Verlinkungen zu anderen Texten auf deinem Blog und setze Links extern zu thematisch relevanten Webseiten und anderen Blogs (vor allem andere Blogs!).

Ich setze inzwischen systematisch in allen neuen Texten interne Links: Ich verweise auf ähnliche Blogartikel nach dem Motto „vielleicht interessiert dich auch…“. Das erhöht die Chance, dass sich deine Leserinnen etwas mehr auf deinem Blog umsehen – auch das wird von Google positiv bewertet, ebenso die Dauer des Besuchs auf deiner Seite. Und du schaffst es, dass deine Leserinnen eine Weile auf deinem Blog verbringen – was dann die Bindung erhöht und hoffentlich die Stammleserschaft vergrößert. Und wir alle hätten doch gern Leserinnen, die gern wiederkommen, oder? (Männliche Leser sind natürlich mitgemeint. Da meine Leserinnen überwiegend weiblich sind, adressiere ich in der Regel Frauen.)

Fassen wir also zusammen:

  1. Text gliedern, Zwischenüberschriften setzen und bebildern – dabei auf Keywords achten
  2. Bilder sinnvoll und möglichst mit Keyword benennen
  3. Beitragstitel und Permalink mit Keyword versehen
  4. WordPress-Blogger nutzen das Yoast-SEO-Plugin mit Ampelsystem
  5. Blogger-Blogger schreiben einen Teaser (maximal 3 Sätze) in das Fenster „Beschreibung für Suchmaschinen“
  6. Interne Links zu verwandten Blogtexten setzen (2-3 Minimum)
  7. Externe Links zu anderen Webseiten und Blogs setzen

All dies sind schon SEO-relevante Schrauben, an denen du drehen kannst um dein Ranking zu verbessern. Es gibt noch weitere SEO-Schrauben, an denen man drehen kann, aber ich will es an dieser Stelle nicht zu kompliziert und nicht zu technisch werden lassen (passive Formulierung, ganz schlecht *augenzukneif*).

Ein letzter Tipp nur noch: Achte darauf, dass deine Bilddateien nicht zu groß sind. Die verlangsamen deine Ladezeit, und das finden weder Google noch deine Leserinnen gut. Ich habe schon viele Seiten wieder verlassen, weil die sich einfach nicht aufbauen wollten.

 

CTA – Was ist das???

Der CTA ist ein „Call to Action“. Das bedeutet, du forderst deine Leserin zu einer Handlung auf. Der gehört vor allem bei professionellen Blogs in jeden Blogpost. Als rein privater Blog muss man das natürlich nicht unbedingt beherzigen. Aber da immer mal die Frage nach der Reichweitensteigerung kommt: Der CTA ist ein Instrument, das man dann verwenden sollte. Eine Leserhandlung kann sein:

  • Leserkommentar
  • Weiterklicken auf eine interne Verlinkung
  • eine Newsletteranmeldung
  • oder das Folgen eines deiner Pinterest-Boards (zu dem ich auch in meinen Blogposts aufrufe)
  • oder natürlich der Einkauf in deinem Shop (wenn du was zu verkaufen hast)

Der CTA muss deiner Leserin natürlich irgendeinen Mehrwert bieten. Dazu hatte ich ja schon was geschrieben in Originalität und Mehrwert. Leserkommentare werden irgendwie immer seltener – das bedauern viele Bloggerinnen, und auch ich stelle fest, dass bei großen Gewinnspielen (wo die Gewinnchance ja einen hohen Mehrwert bietet) die Kommentarstatistik hochschnellt, bei normalen Blogposts eher wenig los ist. Ich muss auch selbst zugeben, dass ich selbst kaum noch Zeit finde zu kommentieren. Ich lese wirklich viel auf anderen Blogs und lasse regelmäßig Kommentare da, aber auch mir fehlt im Alltag die Zeit überall zu kommentieren. (Gelobe Besserung!)

Die anderen CTA-Möglichkeiten funktionieren bei mir ganz gut: Wenn ich z.B. was Genähtes für Mädchen präsentiere, verweise ich auf mein Pinterest-Board „Nähen für Mädchen“. Viele klicken dann weiter und folgen diesem Board, weil sie dort viele weitere Inspirationen finden. Und das erhöht meine Follower-Zahl, wodurch ich dann wiederum meine Reichweite steigere :).

 

blogtexte schreiben

 

SEO für Faule: Keywordrecherche für Google und Pinterest

SEO ist mehr als Keywords, das hast du schon gemerkt. Aber ganz ohne gehts auch nicht. Deshalb gehe ich jetzt noch ganz kurz auf Keywords ein. Bestimmt hast du schon mal was von „Keywordrecherche“ gehört. Das kann man wirklich sehr aufwändig gestalten und dann auch mehrere Keywords in seinem Blogtext verankern. Ich mache das selten bis nie!

Ich mache die SEO-für-Faule-Methode. Dazu gebe ich bei Google das Keyword ein, das ich mir überlegt habe, z.B. „Blogtexte schreiben“. Google macht mir dann Vorschläge – das kennst du, oder? Davon nehme ich meist das, was ich am relevantesten finde. Ich gucke nicht, wie groß da die Konkurrenz ist, oder wie oft welches Keyword gesucht wird. Es gibt Tools, mit denen man das machen kann, aber damit will ich dich an dieser Stelle noch nicht belasten.

Wenn ich mein Keyword hab, probiere ich dasselbe mit Pinterest. Ich sagte eben schon, dass Pinterest eine Bildersuchmaschine ist (die auch von Google gefunden wird!). Also suche ich auch da nach Keywords. Pinterest ist da ein bisschen anders als Google, denn es zieht sich selbst Keywords – probier es einfach selbst mal aus! Neuerdings funktionieren da auch Hashtags – aber da gehe ich separat nochmal drauf ein, das sprengt hier den Rahmen.

Wenn ich beides gecheckt habe, kann ich hoffentlich EIN Keyword für Google und Pinterest einsetzen. Und ja, ich hätte gern die eierlegende Wollmilchsau. Manchmal gibts da Unterschiede – einfach ausprobieren, was gut geht und was nicht!

 

Freebie: Kostenlose SEO-Checkliste

Damit komme ich nun zum Ende des heutigen Beitrags. Ich hoffe, ich konnte Dir ein klein wenig weiterhelfen? Bitte schreib mir in den Kommentaren, ob du mit meinen Tipps etwas anfangen kannst (das ist jetzt der CTA!)! Die Nähblogger, die auch meinen Newsletter abonniert haben, erhalten zu dem Beitrag heute noch ein kostenloses Merkblatt für SEO. Trag dich in den Newsletter ein, wenn du es auch haben willst! (noch ein CTA :D)

Zum Schluss habe ich dir noch ein paar Links zusammengestellt. Und noch einen Tipp: Bei allem Optimieren sollte dein Inhalt an erster Stelle stehen! Google bewertet guten Content, und dieser Trend soll sich auch fortsetzen. Konzentrier dich auf die Qualität deiner Inhalte – was mich auch wieder zu einem meiner ersten Beiträge zurück bringt: Originalität und Mehrwert (CTA!)

Bis zum nächsten Mal,

Sonja

 

Links

SEO Grundlagen für Blogger + Checkliste auf Blog Your Thing

Über das Yoast SEO Plugin auf Miss Webdesign

Für Fortgeschrittene: Keyword-Recherche