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Anleitung Utensilo nähen kostenlos

{Tutorial} Utensilo aus einem Stück nähen

~ enthält Werbelinks, mehr dazu hier ~

Ich gebs zu: Ich bin faul. Ich mag die Dinge gern einfach. Und ich will beim Nähen auch mal fertig werden. Das waren alles Gründe um diese Anleitung für das „Utensilo aus einem Stück“ zu erfinden. Ich habe auch nicht soviel Zeit, während das Babyfon mal ruhig ist – ich will also einfach loslegen und schnell ein schönes Ergebnis haben. Geht dir ähnlich? Dann ist diese Anleitung perfekt für dich!

Tutorial: Utensilo aus einem Stück

Dieses Tutorial ist für alle, die gern beim Zuschneiden Zeit sparen wollen. Es ist wirklich egal ob Shopper, Utensilo oder Snackbeutel – alle diese Taschenkörper lassen sich mit dieser Technik nähen. Auch meine Büchertasche aus einem Stück ist z.B. nach dieser Technik entstanden.

Mit etwas Erfahrung kannst du die hier gezeigte Technik ganz easy auf andere Taschengrößen adaptieren. Ich zeige Dir Schritt für Schritt, wie ich ein Utensilo nach der Technik „Nähen für Faule“ nähe.

Mein Utensilo hat fertig ca. die Maße (bxhxt) 12cm x 25cm x 20cm. Diese kann man natürlich selbst individuell anpassen – das Utensilo kannst du in JEDER gewünschten Größe nähen.

Dazu musst du dir einfach vorher überlegen, wie breit und tief es werden soll. Diese Maße (nennen wir sie a + b musst du dann doppelt nehmen, also 2 x (a+b). Das ergibt die Breite des Stoffes. Dazu kommt natürlich noch die Nahtzugabe, die wird 2x draufgerechnet. Die Höhe (c) legst du dann auch noch fest. Wenn du das Utensilo umschlagen willst, mach es etwas höher.

utensilo nähen kostenlose anleitung

Zutaten

Du brauchst:

  • 2 Baumwollstoffe, je 30cm x 65cm, z.B. aus einem Patchwork-Set von Stoffe-Hemmers* oder von buttinette*
    Tipp: Du kannst auch ein Upcycling z.B. aus alter Jeans machen, oder Wachstuch als Innenstoff nehmen, oder was auch immer.
  • H630* 30cm x 65cm
  • Vlieseline (bei sehr dünnen Stoffen zur Stabilisierung): 30cm x 65cm

Optional:
Webband, Applikationen, Glitzer, Dein Label…

Hilfreich sind außerdem ein
Rollschneider*
Schneidematte*
Patchwork-Lineal*

Diese Dinge zählen zu meiner Näh-Grundausstattung. Ich kann dir die Anschaffung sehr ans Herz legen – ich habe meine täglich im Einsatz. Ich weiß, die Sachen sind erstmal teuer. Alle diese Sachen bekommst du sicherlich auch in einer Nummer kleiner oder günstiger. Aber ich kann guten Gewissens die verlinkten Produkte empfehlen. Ich hab nämlich auch ganz früher auch mal an der Qualität gespart. Meine Billig-Schneidematte dient jetzt als Nähmaschinenunterlage, und der Billig-Rollschneider zerfiel in seine Einzelteile. Das war mindestens so ärgerlich als wenn einem der Unterfaden fünf Stiche vorm Ende der letzten Naht ausgeht. Beim Lineal hab ich gleich das große gekauft und bin immer noch sehr zufrieden.

Zuschnitt

Schneide zuerst deine zwei Baumwollstoffe zu – ich habe hier beide in 30×65 zugeschnitten.

Utensilo aus einem Stück nähen - nähen für Faule

Vorbereitung

Schneide Deine zwei Stoffstücke und je ein Stück H630 und Vlieseline zu und bügle H630 und die Vlieseline auf die linken Stoffseiten auf: H630 auf den Innenstoff, Vlieseline auf den Außenstoff.

Hinweis: Wenn Du innen Wachstuch verwendest, bügelst Du da nichts hinter. In dem Fall würde ich auf den Außenstoff H630 bügeln.Wenn Du Applikationen, Webbänder etc. verwenden willst, ist jetzt der richtige Zeitpunkt die anzubringen. Damit Du sie dahin platzierst, wo sie hinsollen, lies am besten einmal die Anleitung komplett durch oder näh ein Probestück. Das gilt auch für etwaige Innentaschen oder Taschengurte, wenn Du nach dieser Anleitung einen Shopper nähst.

Utensilo aus einem Stück nähen - nähen für Faule

Nähen

Lege Deinen Stoff quer und schlage ihn einmal in der Mitte rechts auf rechts aufeinander, sodass die kurzen Seiten (=30cm) aufeinander liegen. Näh die Kante zusammen. Hinweis: Wenn Du den Innenstoff zusammennähst, lass eine Wendeöffnung am besten mittig frei.

Du hast jetzt einen Schlauch. Leg Dir die Naht mittig gegenüber der anderen Seite.

Steppe die untere Kante ab.  Jetzt hast du schon eine einfache Tasche. Beul sie Dir ein bisschen zurecht, so wie auf dem Bild.

Erfahrene Näherinnen ahnen jetzt schon, wohin die Reise geht. Wie ich eingangs bei der Maßanpassung schon sagte, legt man die Tiefe der Tasche erst im Nähprozess fest. Und zwar jetzt.
Wer schon Taschen genäht hat, weiß, dass man jetzt die „Dreiecke“ rausschneidet. Auf dem oberen Bild deutet sich das schon an. Miss erstmal aus, wie tief
Dein Utensilo/Deine Tasche werden soll:

Und dann ist es wichtig genau im 45°-Winkel das Dreieck abzusteppen! (Auf dem Bild oben halte ich das Lineal leicht schief, also davon nicht verunsichern lassen!). Ich habe mir zur
Orientierung eine Linie eingezeichnet, wo ich nähen muss.

Verfahre so mit beiden Seiten!

Achte darauf, auf beiden Seiten exakt zu nähen, es sei denn, Du wünschst Dir einen asymmetrischen Boden. Ich habe das noch nicht ausprobiert, aber das müsste grundsätzlich gehen. Wer das ausprobiert, schick mir bitte Links, da bin ich neugierig.

Nach dem Absteppen der Dreiecke werden diese abgeschnitten. Du kannst ei auch dranlassen und so Müll vermeiden :).

Der Blick hinein sieht so aus:

Jetzt nähst Du noch fix aus dem Futterstoff nochmal genauso, dabei die Wendeöffnung nicht vergessen! (Ich sag’s lieber einmal zu oft – ich hab sie nämlich auch vergessen…)

Jetzt kommt der Teil, den erfahrene Näherinnen schon kennen. Der Vollständigkeit halber erkläre ich weiter. Wenn Du beide Taschen fertig hast, steckst Du sie so ineinander:

Utensilo aus einem Stück nähen - nähen für Faule

Die Stoffe zeigen rechts auf rechts aufeinander; der Innenstoff ist außen. Im Innenstoff hast Du ja eine Wendeöffnung gelassen, das ist wichtig. Die obere Kante, die wir hier offen sehen, wird nun füßchenbreit zusammengenäht.

Anschließend wendest Du das Utensilo durch die Wendeöffnung und schließt die Wendeöffnung. Das kannst Du per Hand mit einem Matratzenstich machen oder wie ich ganz knappkantig mit der Nähma drüber.

Zum Schluss wird die geschlossene Kante oben auch noch einmal schön füßchenbreit abgesteppt. Hier kann man auch einen hübschen Zierstich einsetzen.

utensilo aus einem stück nähen

Alternativer Abschluss

Statt mit Wendeöffnung zu arbeiten, kannst du auch beide Teile links auf links ineinander stecken und die obere Kante mit Schrägband verschließen. Bei dieser Variante ist es wichtig sehr genau zu arbeiten. Das Schöne daran: Du vermeidest die Wendeöffnung und hast zu allen Seiten saubere Nähte!

Und das war es schon! Voilà:

Fertig ist Dein Utensilo!

Nähanleitung Utensilo nähen

Varianten

Zahlreiche Variationsmöglichkeiten sind hier noch drin! Ich bin schon gespannt, was Du so daraus machst! Frag mich ruhig, wenn Du irgendwo nicht weiterkommst :).

Ansonsten wünsche ich Dir jetzt erstmal viel Spaß beim Nähen und freue mich, wenn Du Dein Ergebnis hier verlinkst. Diese Anleitung wird verlinkt mit Kostenlose Schnittmuster, greenfietsens Taschen-Sew-Along, zu dem ich noch was anderes beitragen wollte, Handmade on Tuesday und Dienstagsdinge.

utensilo aus einem stück

Weitere Tutorials und Nähideen

Wenn Dir dieses Tutorial gefallen hat, findest du noch weitere Nähanleitungen und Ideen in meinen Tutorials oder in meinem Shop – viel Spaß beim Stöbern!

Viele Grüße,

Sonja

*bei gekennzeichneten Links handelt es sich um Werbelinks, d.h. ich verdiene im Fall eines Verkaufs eine geringfügige Provision. Diese Einnahmen finanzieren die laufenden Kosten dieses Blogs und erlauben mir weiterhin Freebooks und kostenlose Nähanleitungen zu erstellen. Ich empfehle nur Schnittmuster, Stoffe, Zubehör und Bücher, deren Qualität mich überzeugt hat. Mehr dazu, wie dieser Blog Geld verdient, liest du auf meiner Transparenz-Seite. Danke für deine Unterstützung!

Baby-Tunika

Diese Woche fühlt sich schon viel besser an als die letzte. Auch die Kinder sind gefühlt ein bisschen besser drauf. Oder liegt das an mir? 

Marla hat ihren Sprung glaub ich jetzt fast geschafft. Unglaublich, was bei ihr alles in den letzten vier Wochen passiert ist! Und heute hatte sie auch mal Lust auf Fotos. Das klappt leider nicht immer, aber wer so gut gelaunt ist, den fotografiert Mama auch gerne.

Der Schnitt

Diese süße Kapuzen-Tunika in Gr. 74 ist schon vor ganz langer Zeit in einer weit, weit entfernten Galaxis entstanden, in einer Zeit, in der ich mich noch keine Knopfleisten getraut habe. Zu dem Schnitt aus der Ottobre 3/2013 gehören nämlich eigentlich Knöpfe dazu. Die hab ich einfach weggelassen. Geht auch.

Marla hat dieses Kleidchen auch schon im Sommer am Strand getragen. Da war es ihr natürlich noch deutlich zu groß, aber genau die richtige Klamotte für Wind, Sonne und Sand. Jetzt kann sie schon so toll krabbeln, da ist die Tunika fast hinderlich in der Größe. Bisher hat sie das aber ganz toll gemacht und ist noch nicht über den Saum gestolpert.

Ich verlinke mit einem Großaufgebot bei:

Creadienstag, Handmade on Tuesday, Meitlisache, Sternenliebe, Sew Mini und Kiddikram!

Lieber Gruß,
Sonja

RUMS mit Kreismantel

Mein erster RUMS-Tag mit dem neuen Blog! Ich habe mir einen meiner Neujahrswünsche erfüllt: Eine Kreisjacke für die kalten Tage! 

Die Idee hatte ich schon gaaaaanz lange, und den Stoff habe ich auch schon eine Weile hier rumfliegen. Und jetzt, wo es plötzlich doch noch kalt wird, war die Notwendigkeit gekommen dieses kuschelige Kreisjäckchen zu nähen!

Kreismantel selbst nähen
Das Nähen war an sich keine große Herausforderung, wenn ich das mal so sagen darf. Ich hab einen großen Kreis (ca. 84cm Durchmesser) mit zwei Armlöchern ausgeschnitten (die auszumessen, wo die hinsollen, war ein bisschen Rechnerei und Probiererei). Das Problem kam dann, als ich das Gefühl hatte, dass der Kreis nicht reichte! ===:o

Eine Rüsche für den Kreismantel
 
Ursprünglich wollte ich ihn mit Bündchen einfassen. Dann stellte sich heraus, dass ich nicht mehr genug Bündchen da hatte. Typisch.

Also kleine Planänderung: Ich habe rundherum eine 10cm-breite Rüsche aus schwarzem Sweat genäht – eine ideale Verwertung für ein Reststück, das ich noch hatte. Dazu hat mein Mann mit netterweise den Umfang ausgerechnet. Der kann sowas besser als ich. Der Volant ist ca. 2m länger als der Umfang des Kreises, und ich hab die Rüschen so alle 5-6cm gesteckt.
Ach ja, die Rüsche habe ich vor dem Stecken mit Rollsaum gesäumt! Man kann auch umschlagen, aber dazu war ich a) zu faul und b) finde ich, dass man bei Sweat/Jersey und bei einem Volant ruhig rollsäumen kann.

Hier ein paar Actionfotos – leider nicht die besten Bilder; wie die meisten Nähmamas mach ich das alles nachts:

Ärmel
Zum Schluss kamen noch Ärmel, die mit Bündchen abgeschlossen sind. Das Schnittmuster dazu habe ich nach dem Umfang der vorhandenen Armlöcher selbst gezeichnet. Man kann sicherlich auch auf ein Schnittmuster von einem Pulli zurückgreifen, oder das Ganze als Weste tragen. In dem Fall würde ich die Armlöcher mit Bündchen einfassen.

So, zum Schluss noch ein Fotofail, das ich nicht vorenthalten will. So gucke ich, wenn mein Baby gerade an der Sofakante rumkrabbelt, während ihr Papa gerade Fotos von mir macht:

B-)

Während des Fotoshootings und des Nähens wurden keine Menschen oder Tiere verletzt; das Baby ist auch nicht runtergepurzelt.

Und nun damit zu RUMS und zu der neuen Linkparty Zeig Genähtes! – ich mach mir jetzt erstmal Kaffee…

Viele Grüße,
Sonja

Mein erstes Mal…

Mein erstes Mal. Was war ich nervös! Als er ihn dann angezogen hat, fiel die Unsicherheit endlich von mir ab: Rockerbuben-Mathias sitzt meinem Mann perfekt!

Ich wollte für meine beiden Männer zu Weihnachten Vater-Sohn-Kapuzenpullis nähen. Der Monsterstoff für Jespers Hoodie kam mir dazwischen; den musste ich für den Kurzen einfach vernähen. Und für Stefan habe ich mich für die Black Staars von Farbenmix entschieden. GöGa hat sich sehr gefreut, wie man glaub ich auf den Bildern sehen kann :).

Das war mein erstes Mal „Nähen für ihn“. Aber bestimmt nicht das letzte Mal :). Den „Mathias“- Kapuzenpulli-Schnitt kann ich übrigens sehr empfehlen, ebenso die Jungs-Version davon. Lässt sich sehr gut nähen, Daumen hoch! Beim nächsten Mal werde ich für Stefan vielleicht auch noch ne Känguru-Tasche oder Eingrifftaschen machen, da hatte ich bei diesem Pulli nicht genug Zeit, so knapp vor Weihnchten…

Nun denn, ich verlinke mit „Für Söhne und Kerle“.

Lieber Gruß,
Sonja

Body & Pumphosen-Kombi

Marla war heute mal ganz kurz in Fotolaune, das muss ich gleich ausnutzen. Ihre neuen Sachen habe ich schon länger fertig, aber noch nicht fotografiert. Leider ist das erste Bild trotzdem etwas verschwommen. Madame ist heute etwas wechselhaft in ihren Launen. Acht-Monats-Babies! *kopfschüttel*

Aber ich hoffe, dass die Sachen gut zu erkennen sind.

 

Body
 
Ich habe meiner Kleinen den Regenbogenbody von Schnabelina genäht, mit amerikanischem Ausschnitt. Vielen lieben Dank von mir für dieses tolle, kostenlose Schnittmuster! Es wird uns von nun an durch weitere Größen begleiten!

Hose

Die Hose ist nach dem genialen Schnitt „Monkey Pant“ von Kid5 genäht. Die habe ich inzwischen mehrfach und in verschiedenen Größen genäht. Marla ist sie meist etwas zu eng, weil sie eher zu den Moppeligen zählt, aber die nächste Größe passt dann wieder.

Das Outfit verlinke ich mit Kiddikram, Meitlisache und Schnabelina.

Viele Grüße,
Sonja

Rockerhoodie mit Monster

Dieses ist wieder eins der Projekte, die lange warten mussten, bis sie dran waren. Jetzt vollendet, frage ich mich warum eigentlich? Dieser Jungshoodie ist schnell genäht und steht Jesper sooooo gut, dass das bestimmt nicht der letzte Hoodie war. Genäht habe ich in Größe 110/116, der kleinsten des Schnittes – dieser Hoodie wird uns also noch länger begleiten. Ich habe dem Schnitt noch Taschen hinzugefügt und außerdem an den Ärmeln und am Saum Bündchenware verwendet.

Übrigens verbirgt sich hinter dem Pflaster auf seiner Stirn eine Platzwunde, die mit drei Stichen genäht werden musste ===:o. Die Wahl des Stoffes fiel da nicht mehr schwer… %-)

Schnitt: Rockerbuben – „Matthi“
Stoffe: „Cucos Sweat Jersey Monster Petrol“ von Hilco, kombiniert mit schwarzem Sweatshirtstoff und „Black Staaars“ von Farbenmix, Bündchenware.

Verlinkt mit Made4Boys und Für Söhne und Kerle.

Lieber Gruß,
Sonja

Neujahrsversprechen

Frohes Neues! Ich beginne diesen neuen Blog zu Beginn des neuen Jahres mit einem Versprechen. Aber zuerst einmal beginne ich einen neuen Blog. Willkommen! 🙂
 
Ich freue mich jetzt schon sehr lange auf dieses erste Posting! Mein alter Blog – mein Werkstübchen – wurde zuletzt sträflich von mir vernachlässigt, was zum einen daran liegt, dass im vergangenen Dreivierteljahr nach der Geburt meiner Tochter wenig Zeit fürs Bloggen blieb (und ich die verbleibende Zeit lieber an der Nähmaschine verbracht habe), und daran, dass ich schon lange den Plan für dieses Projekt – „The Crafting Café“ – hegte und darauf hingearbeitet habe.

Ähnlich wie mein alter Blog, den ich nun auch ein wenig wehmütig verlasse, dreht sich hier alles ums Nähen, Stoffe, Schnitte, aber auch immer mal wieder um „Wolliges“ – hauptsächlich in Form von Häkeleien, denn am Haken hänge ich auch. Ich werde hier ganz viele genähte Sachen vorstellen – Taschen, Accessoires, Home Deko und natürlich KLAMOTTEN! Die Collage ist ein kleiner Vorgeschmack gesammelter Werke. Einiges werde ich noch im Einzelnen vorstellen.

Mit der Zeit plane ich eigene Anleitungen und Tutorials zum Nachnähen – viele Ideen und erste Entwürfe schwirren durch meinen Kopf und auf meiner Festplatte herum. Mit diesem Blog will ich regelmäßig an diesen Projekten „dranbleiben“, und vielleicht findet die ein oder andere Idee ja auch Nähfreundinnen, das würde mich ganz besonders freuen!

Um mich kurz vorzustellen: Im echten Leben trage ich die Sonne im Namen, obwohl ich lange Jahre eher „düster“ drauf war und auf Metalkonzerten und -festivals mein Unwesen getrieben habe. Da gehe ich heute noch gern hin, sofern mich meine drei Kinder denn lassen. Meinen Musikgeschmack habe ich außerdem in die alternative Richtung erweitert und bin öfters mal mit der gesamten Family auf Mittelaltermärkten anzutreffen – ich hoffe sehr, dass ich genug Zeit finden werde um eine ausführliche Mittelalterkollektion vorzustellen und ich mich mehr in punkto Kostümen austoben kann. (Auch meine älteste Tochter würde sich darüber wohl freuen *gg*)

Wer mich noch besser kennenlernen will, ist herzlich eingeladen öfter hier vorbeizugucken!

Und jetzt komme ich zu meinem Neujahrsversprechen: Ich werde in diesem Jahr keine neuen Klamotten kaufen, es sei denn, sie sind fair gehandelt. Alles andere, was ich „brauche“, nähe ich selbst. Ergebnisse dann hier.

Meine erste To-Sew-Liste „Klamotten für mich“:

– eine neue Leggins
– eine „Kreisweste“ (mit oder ohne Ärmel? Der Stoff ist schon da, aber ich kann mich nicht entscheiden!!)
– Yoga-Hose
– Tank-Top zum Sport
– Kapuzenhoodie
– Raglanshirts

Bis damnächst, frohes Neues! In Kürze werden hier die ersten Posts rund um meine Projekte reinpurzeln :).

Eure Sonja