Schlagwort: Sweat

maxicosydecke fürs Baby

MaxiCosy-Decke // Einschlagdecke fürs Baby

Dieses Freebook wollte ich eigentlich selbst schreiben. Ich hatte schon unser MaxiCosy ausgemessen und einen ersten Entwurf für eine MaxiCosy-Decke handschriftlich skizziert, als ich bei Facebook zufällig über diese praktische Einschlagdecke fürs Baby stolperte: Als Freebook! Da brauchte ich das Rad also nicht mehr neu zu erfinden und konnte das ganze Projekt sehr fix umsetzen – sogar noch vor der Geburt! Zum Verbloggen hat es da schon etwas länger gedauert, aber hier ist sie endlich – ganz kurz und schmerzlos!

MaxiCosy-Decke nähen

Ich bin von dieser MaxiCosyDecke für Babies übrigens restlos begeistert – wir nutzen sie auch nicht nur für unterwegs, sondern auch für zuhause. Der Kleine schläft darin sehr zuverlässig und fühlt sich  sehr sehr wohl (und sieht einfach total niedlich darin aus). Insofern kann ich diese Einschlagdecke allen Mamas empfehlen, die fürs Baby nähen und noch nach einer Nähidee fürs Baby suchen.

 

Stoffe und Größe

Vernäht habe ich außen und innen Sweatshirtstoff. Fleece wäre natürlich noch kuscheliger gewesen, aber ich mag Fleece irgendwie nicht (davon wird man so elektrisch). Ich wollte eine glatte Oberfläche, und kuschelig warm ist sie auch! Ich könnte mir für die Decke übrigens auch gut Nicki vorstellen. Nicki ist natürlich eine Näh-Herausforderung, weil es sich so dehnt, aber ich glaube, es würde sich sehr lohnen. (Vielleicht mache ich das nochmal, wenn ich mal Tante werde…)

Die MaxiCosy-Decke reicht so ca. bis Gr. 68, würde ich sagen. Danach muss man sich die Decke selbstständig verlängern oder einfach mit einer anderen Decke zum Drüberlegen arbeiten, z.B. meine Sweat-Decke.

Nähen fürs Baby

Du suchst noch weitere Ideen zum Nähen fürs Baby? Dann schau dich doch mal hier um – ich nähe regelmäßig und viel für Babys und stelle viele Nähideen auf dem Blog vor! Sehr beliebt ist zum Beispiel der Baby-Hoodie oder auch der Strampler, oder mein Tutorial für eine Decke aus Sweat/Alpenfleece, sowie meine Babydecke ohne Einfassen – alles Freebooks! Außerdem sammle ich Nähideen fürs Baby auf meiner Pinterest-Wand „Nähen fürs Baby“.

Das Freebook

Genäht ist die Decke sehr schnell, der Schwierigkeitsgrad ist einfach. Man muss natürlich ein langes Knopfloch nähen! Für mich war es das erste mit meiner Maschine, aber es hat sehr gut geklappt. Im Zweifel hilft ein Blick in die Bedienungsanleitung. Abgesehen davon ist es nicht schwer zu nähen.

ACHTUNG: Das Freebook, das ich hier vernäht habe, ist leider nicht mehr verfügbar. Ich habe nach Hinweisen durch Leserinnen nun selbst ein Ebook erstellt: SULLY. Ursprünglich war dieses kostenlos, seit dem 11.11.2019 ist es kostenpflichtig. Warum, erkläre ich auf Facebook in diesem Statement. Du findest es hier in meinem Shop, viel Spaß beim Nähen! 🙂

So, das war es schon für heute – aber die Woche war ja auch schon voll genug! Ich verlinke noch mit Kiddikram, Sew Mini.

Lieber Gruß,

Sonja

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Probenähen für Wendejacke Wendie – Freebook!

Auch dieses Probenähen kullerte irgendwie so rein, ohne dass ich wirklich danach gesucht habe. Ich wollte sowieso eine Übergangsjacke für Marla nähen und begann mich nach einem geeigneten Schnittmuster umzusehen, da stolperte ich in meinem Facebook-Feed über den Aufruf zum Probenähen für die Wendejacke Wendie. Der Schnitt hat mir sofort gefallen, und ich wurde tatsächlich genommen! Heute stelle ich euch also das Ergebnis vor: Meine Wendejacke Wendie. Und das Schöne: Ihr habt alle was davon, denn auch dieses ist ein Freebook!

Der Schnitt: Varianten und Größen

„Wendie“ ist ein sehr vielseitiger Schnitt – deshalb ist es umso schöner, dass es diese Wendejacke als Freebook gibt! Sie kann mit Zipfelkapuze oder runder Kapuze genäht werden, es gibt verschiedene Taschenvarianten und mehrere Ärmelabschlussmöglichkeiten. Die Größen sind 74-116, ich habe für Marla Größe 92 genäht.

„Wendie“ war in unserem Kleiderschrank der perfekte Nachfolger für die Wendejacke aus dem letzten Jahr, die ich von klimperklein genäht hatte. Ich habe wieder Sweatshirtstoff und Nicki genommen – diese Übergangsjacke ist also schön kuschelig und warm geworden!

Geschlossen wird Wendie wahlweise mit Druckknöpfen oder mit Reißverschluss. Die alternativen Taschen sind große Sammeltaschen, in denen die Kids alles Mögliche sammeln können (um dem vorzubeugen hab ich die hier gezeigten Taschen genäht, ich kenn ja meine Kinder!)

„Wendie“ nähen ist nicht schwer – dieser Schnitt ist sogar recht schnell zugeschnitten, weil er „aus einem Stück“ zugeschnitten wird (genau, das ist was für mich ;)), es gibt nämlich kein Ärmel-Teil, wohl aber die Option, dass man selbst eine Teilung für Raglanärmel macht – das will ich gern zum Herbst hin einmal probieren, vielleicht auch für den Kurzen (der müsste bis dahin ja bei 74 angekommen sein…)

Das Freebook: Wendejacke Wendie

Das Freebook gibt es bislang nur auf der Facebook-Seite von Joana, der Designerin von „Wendie“: HIER GEHT’S ZUM FREEBOOK AUF FACEBOOK

Sobald es auch außerhalb von Facebook zu haben sein wird, gebe ich an dieser Stelle bescheid!

 

Noch mehr nähen für Kinder?

Gefällt Dir die Wendejacke? Und hast Du Interesse an weiteren Schnittmustern und Nähideen? Dann folge doch einfach meinen Pinterest-Boards „Nähen für Mädchen ab Gr. 92“ und „Nähen für Jungen ab Gr. 92“. Dort sammle ich Schnittmuster und pinne natürlich, was ich hier neu nähe. Außerdem freue ich mich hier über einen lieben Kommentar  oder wenn du meinen Newsletter abonnierst ;).

Vielleicht suchst Du auch noch speziell einen Schnitt für einen schön warmen Pulli für Mädchen? Dann schau Dir doch mal den Girly Long Sweater an, den ich für meine Große probenähen durfte. Das Pendant für Jungs ist der Boys Long Sweater. Und für Babys habe ich auch schon einen coolen Hoodie-Schnitt genäht – nach einem Freebook!

Außerdem kann ich Dir noch mein Freebook, den Partnerhandschuh Valery empfehlen. Es ist auch ein Schnittmuster für einen Eltern-Kind-Handschuh dabei ;). Nie wieder kalte Hände!

Nun wünsche ich eine schöne Restwoche – ich verabschiede mich bis auf Weiteres (mehr als einen Blogbeitrag pro Woche schaffe ich derzeit nicht) bis zum Freebook Friday (den ich mal nicht mitzähle…)

Lieber Gruß,
Sonja

Freebook Friday

Kostenlose Schnittmuster

Sew Mini

Kiddikram

Made4Girls
Weekend Wonderland 

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fürs baby nähen strampler freebook

Fürs Baby nähen – Probenähen Strampelina

enthält Werbelinks*

Es gibt kaum ein Ereignis, das mehr zum Nähen inspiriert als ein Baby! Das kann ich jetzt mit unserem Neuzugang in der Familie noch einmal ganz besonders sagen. Und auch wenn die Zeit zum Nähen knapp ist – es ist einfach eine besondere Freude fürs Baby zu nähen! Vom Bloggen wollte ich ja eigentlich eine Pause machen, aber in diesem besonderen Fall habe ich mir eine Ausnahme erlaubt: Ich mache ja beim Probenähen für den neuen Strampler von Schnabelina mit – hier habe ich den ersten Strampler gezeigt. Heute stelle ich den zweiten vor.

Freebook „Strampelina“ – ein Strampler fürs Baby nach kostenlosem Schnittmuster

Die kostenlosen Schnittmuster von Schnabelina waren meine Einstiegsdroge ins Nähen für Kinder. Die Chance für sie probezunähen habe ich liebend gern wahrgenommen! Den Strampler „Strampelina“ kannst du aus Jersey, Sweat oder Webware nähen – damit ist er ein echter Allrounder! Der obere Teil mit den Trägern wird gefüttert, sodass Baby es schön warm hat. Die unteren Teile werden nicht gefüttert, optional wäre das aber möglich.

fürs Baby nähen: Strampler

Um Strampelina zu nähen würde ich empfehlen vorher schon etwas anderes genäht zu haben. Es gibt viele einfachere Schnittmuster, wenn man fürs Baby nähen will, z.B. den Trotzkopf (auch ein Freebook von Schnabelina), den ich hier vorstelle. Das Verstürzen der Träger und das Anbringen der Jerseyknöpfe* könnte für einige nicht so leicht sein. Genäht habe ich für unseren Jüngsten in Größe 62 – der erste Strampler war noch in 56 gewesen, aber da ist er sehr schnell rausgewachsen.

Stoff

Vernäht habe ich grau-schwarzen Gitarren-Sweat (ich stehe ja auf Gitarren) und grünen Sweat – beides Reststücke aus meinem Fundus. Coolen Gitarren-Sweat gibt es – falls du auf der Suche bist – z.B. bei Etsy*. Den Gitarrenstoff habe ich auch schon bei dem Baby-Hoodie (auch ein Freebook) und bei dem Hoodie für den großen Bruder vernäht und jeweils auch mit grünen Stoffen kombiniert – ich mag die Kombi grau-grün einfach gern.

nähen für baby: strampler freebook

Eine weitere Version habe ich aus Nicki und leichtem Stretch-Jeans genäht, den zeige ich gleich auch nochmal:

Nähideen fürs Baby

Viele weitere Nähideen rund ums Baby findest du übrigens hier auf meinem Blog. Ich habe auch einige Anleitungen erstellt, so zum Beispiel die Babydecke ohne Einfassen – eins meiner beliebtesten Tutorials. Viele Ideen zum Nähen fürs Baby sammle ich außerdem auf Pinterest, wo ich unheimlich gern stöbere und mich inspirieren lasse!

Babydecke selber nähen

Heute geht es weiter mit meiner kleinen Themenwoche „Babydecken“, und zwar inkl. einem kleinen Tutorial. Wenn du also eine Babydecke selber nähen willst, bist du hier ganz richtig. Warm genug können es die kleinen Mäuse ja nun kaum haben, insofern habe ich Decken für jede Gelegenheit hergestellt. Gestern habe ich schon die Patchwork-Krabbeldecke gezeigt, und hier geht es zu meiner Häkeldecke (inkl. Tutorial). Heute zeige ich eine kleine Decke für den Alltag und unterwegs, in die man Baby zur Not auch schnell einschlagen kann (ältere Kinder nehmen sie auch gern als Umhang…): Die Sweat-Decke!

Stoff und Idee…

…kamen zusammen: Ich hatte einfach noch ein Rechteck von diesem kuscheligen Alpenfleece übrig! Da lag es irgendwie auf der Hand, dass der zur Babydecke wird, die man ja nun auch zuhauf kaufen kann.


Diese Decke war also auch sehr schnell fertig – da das Reststück Sweat, bzw. Alpenfleece sowieso durch mein Nähzimmer flog, musste ich die Ränder nur mit Bündchen einfassen. (Für Nähprofis: Dies war schon die Kurzanleitung!)

En Detail hab ich natürlich auch eine kleine Anleitung geschrieben. Das Projekt hat so seine Tücken, weil Stoff und Bündchen dehnbar sind. Trotzdem ist diese Nähanleitung für Anfänger geeignet!

Material

1 Stück Sweatshirtstoff in beliebiger Größe, z.B. 0,5m x 0,75m
Bündchen 5cm breit; Länge = Summe der 4 Seiten des Sweatshirtstoffes + Nahtzugabe

Hinweis zum Bündchen: Es werden mehrere Bündchenstücke mit 5cm Breite aneinander genäht um auf die Länge zu kommen; in der Regel wird das Bündchen sonst immer zu kurz sein.

 

Anleitung: Babydecke nähen

1.
Zuerst habe ich die 90°-Ecken meines Stoffes abgerundet, damit ich mit dem Bündchen besser drumherum komme. Das habe ich freihand gemacht. Damit sie alle einigermaßen gleich werden, habe ich die Decke so gefaltet, dass alle vier Ecken übereinander liegen.

 

2.
Dann ging es schon los! Ich habe meinen Bündchenstreifen (den ich zuvor aus mehreren Streifen aneinander genäht hatte) zunächst auf der linken Stoffseite rechts-auf-rechts festgesteckt. Kleiner Tipp: Fang mit dem Stecken irgendwo in der Mitte einer Seite an, auf keinen Fall in der Kurve!!
Dabei habe ich außerdem darauf geachtet, dass das Bündchen sich in den runden Ecken (*höhö, runde Ecken!*) NICHT dehnt. Es soll sich idealerweise gar nicht dehnen!!

Anschließend wird natürlich mit feinem Zickzack oder Elastik-Stich abgesteppt. Ich bin zusätzlich mit der Overlock drüber, damit ich eine schöne Kante erhalte.

3.
Same Procedure: Das Bündchen wird um die Kante herumgeschlagen und dann von oben abgesteppt, sodass die Kante der Decke eingefasst wird.

Ich habe alles vorher festgesteckt. Dieser Part ist fummelig, da rutscht gern mal was raus. (Beim nächsten Mal würde ich glaub ich auch Stück für Stück stecken, nähen, weiter stecken, nähen.)

Dann wird abgesteppt. Fertig :).

Leider – das sieht man auf diesem Bild – wellt sich meine Decke trotz aller Sorgfalt – trotzdem ist es eine schöne kuschelige Decke, die dem Kleinen mit Sicherheit gute Dienste leisten wird!

Variationen und weitere Nähideen fürs Baby

Du kannst auch statt Sweatshirtstoff Jersey nehmen und mit Alpenfleece oder Fleece unterfüttern um deine Babydecke zu nähen. Da die Seiten eingefasst werden, ist das theoretisch möglich, erhöht aber den Schwierigkeitsgrad!

Einfacher wird es, wenn das Bündchen längs gefaltet und angenäht wird; dann wird nicht eingefasst – man erhält also eine „unschöne“ Unterseite. Mit einem hübschen Zierstich abgesteppt und mit Ovi versäubert, ist das aber völlig ok, denke ich :).

Hast Du weitere Ideen? Her damit!

Weitere Näh-Inspirationen fürs Baby findest Du übrigens auch auf meiner Pinterest-Wand „Nähen fürs Baby“. Hier auf dem Blog stelle ich auch immer mal wieder schöne Babysachen vor. Beliebt ist zum Beispiel das Freebook Baby-Hoodie, das ich hier vorstelle, oder der Strampler „Strampelina“, ebenfalls ein Freebook, oder die MaxiCosy-Einschlagdecke, auch nach einem Freebook genäht!

Wenn Du Dich in meinen Newsletter einträgst, halte ich Dich über meine neuesten Freebook-Entdeckungen, Nähideen, Schnipsel meines Mama-Daseins und natürlich meine eigenen Probenähen und speziellen Rabattaktionen auf dem Laufenden! Manchmal gibts auch Verlosungen, also lohnt es sich anzumelden. 🙂

Damit geht es für diese Decke zu Kiddikram, Sew Mini, Made4Boys und Für Söhne und Kerle, Weekend Wonderland und natürlich meiner Linkparty, dem Freebook Friday!

Viele Grüße,
Sonja



 

strampler freebook strampelina

Schnabelinas neues Strampler Freebook „Strampelina“

enthält Werbelinks / Werbung

Irgendwie fühlt sich meine Blogpause gar nicht wie eine Blogpause an. Aber ich hatte ja gesagt, dass ich zwischendurch was blogge, wenn es einen Anlass gibt und/oder ich die Zeit finde. Tja. Oder etwas unvorgesehen Schönes passiert! Manchmal meint die Nähgöttin es einfach nur gut! Vincent war gerade eine Woche alt, als ich zufällig auf Schnabelinas Blog die Ausschreibung für ihr neues Probenähen gesehen habe. Für das neue Strampler Freebook Strampelina!! Der Schnitt kam uns wie gerufen, und mit meinem kleinen Model in Gr. 56 war ich wohl die richtige Nähmama zur richtigen Zeit. Heute stelle ich also meinen Strampler näher vor.

freebook strampler strampelina von schnabelina

Der Schnitt: Strampelina

„Strampelina“ ist für verschiedene Materialien geeignet – z.B. Jersey, Sweat (ich habe meinen Strampelina aus Sweat genäht!), Wollwalk und sehr wahrscheinlich auch Webware. Die obere Passe sitzt körpernah; der untere Teil lässt viel Platz zum Strampeln. Die Beine sind pumpig geschnitten, die Bündchen wachsen eine Weile mit.

strampelina - nähen fürs baby

„Strampelina“ lädt zum Material- und Stoffmix ein, was ich persönlich toll finde. Ich habe hier zwei Sweatshirtstoffe kombiniert (der hellblaue war ein Reststück, das schon ewig auf seine Bestimmung wartete!), und in einem plötzlichen Anfall von Detailverliebtheit habe ich einen Husky von dem Sweat mit Alaska-Motiven appliziert. Wer eine Stickmaschine oder einen Plotter besitzt, kann die natürlich auch für sich arbeiten lassen.

Schwierigkeitsgrad

Die Passe wird gefüttert, der untere Teil nicht. Schwierig ist der Strampler nicht zu nähen (finde ich). Nähtechnische Herausforderungen für Anfängerinnen sind eventuell das Anbringen der Jersey-Drücker (immer so ein Thema, aber dank der Fütterung der Passe kein Problem) und das Einreihen der Beinausschnitte, bzw. das Anbringen des Framilon-Bandes* an die Hosenbeinausschnitte. Aber in der Anleitung wird das gut beschrieben – auch das schaffen Anfängerinnen!

strampler fürs baby nähen freebook

Stoffe

Vernäht habe ich einen schlichten, hellblauen Sweat und den Stoff „Alaska – Husky Dots“ von Hilco. Den gibt es mittlerweile nicht mehr, aber vielleicht findest du etwas ähnliches auf Etsy?* Ich bin ganz begeistert von diesem neuen Strampler-Schnittmuster und freue mich schon auf die nächste Probenäh-Runde sowie weitere Strampelinas, die da noch in weiteren Größen folgen werden.

stramppler schnittmuster kostenlos

Strampler Freebook und weitere Schnittempfehlungen fürs Baby

Das Strampler Freebook bekommt ihr bei Schnabelina! Schaut euch auch so mal bei ihr um; sie hat viele wunderschöne Freebooks für Kleinkinder und Babies gemacht, z.B. den Trotzkopf. Ich durfte für sie auch das Trotzkopfkleidchen probenähen – ein sehr schönes Nähprojekt für Mädchen, aus dem ich auch einmal ein Hexenkleid genäht habe.

Vielleicht würdest du ja auch gern eine Einschlagdecke fürs MaxiCosy nach einem Freebook nähen? Oder eine einfache Baby-Patchworkdecke OHNE Einfassen? Beliebt ist auch meine Anleitung für eine Kuschel-Babydecke aus Sweat/Alpenfleece, oder mein Freebook für das einfache Sonnensegel für den Kinderwagen?

Lieber Gruß,
Sonja

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*bei gekennzeichneten Links handelt es sich um Werbelinks, d.h. ich verdiene im Fall eines Verkaufs eine geringfügige Provision. Diese Einnahmen finanzieren die laufenden Kosten dieses Blogs und erlauben mir weiterhin Freebooks und kostenlose Nähanleitungen zu erstellen. Ich empfehle nur Schnittmuster, Stoffe, Zubehör und Bücher, deren Qualität mich überzeugt hat. Mehr dazu, wie dieser Blog Geld verdient, liest du auf meiner Transparenz-Seite. Danke für deine Unterstützung!

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aefflyns MiniMoon-Freebook vernäht

Zwei ganz wunderbare Dinge lassen mich meine Blog-Pause schon wieder unterbrechen: 1. Unser Baby schläft gefühlte 20 von 24 Stunden und 2. Die Sonne schien so schön herein heute! Also habe ich mir die Kamera geschnappt und das heutige Outfit meines Jüngsten festgehalten. Nach dem trüben Wetter der letzten paar Tage habe ich fast die Hoffnung aufgegeben nochmal schönes Licht für Bilder zu bekommen (ich weigere mich ja mit Blitz und/oder künstlichen Lichtquellen zu arbeiten). Also kann ich heute ganz stolz auch was zum Freebook Friday beitragen: Nämlich die „MiniMoon“ von aefflyns, die im Oktober letzten Jahres erschienen ist.

Unsere MiniMoon

Genäht habe ich in 56 – eins der wenigen Teile, die ich in so klein genäht habe. Der Schnitt ist echt niedlich – durch den Einsatz sieht die MiniMoon echt cool aus. Die Zierknöpfe habe ich weggelassen – irgendwie war mir das zuviel Aufwand für eine Hose, die er wahrscheinlich nur zwei Wochen trägt (und ich hab ja auch immer noch genug andere Sachen zu nähen!).

Wenn ich sie in größer nähe, bekommt die dann wahrscheinlich schon Knöpfe. In den größeren Größen wirken die ja auch noch ganz anders als jetzt bei einem Baby.

Das Schlupfshirt ist übrigens gestern Abend ganz spontan entstanden, der Junge brauchte dringend noch was langärmliges zum Anziehen. Der Schnitt ist kein Freebook – ich hab ihn HIER gekauft.

So, jetzt mach ich mal weiter mit meiner Blog-Baby-Pause… 😉

Lieber Gruß,
Sonja

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baby hoodie nähen

Baby-Hoodie nähen:“Dino-Rocker“ – Freebook

Nicht mehr lang, bis mein kleiner Bauchzwerg kommt! Um ehrlich zu sein rumpelt es schon ganz schön im Bauch – wie bei Marla kündigen sich pünktlich vier Wochen vor Termin immer mal wieder leichte Wehen an. Jetzt weichen die Näh-Abende den Yoga- und Badewannenabenden. Dabei habe ich gefühlt erst gerade angefangen fürs Baby zu nähen! Also habe ich dem Kurzen einen Baby-Hoodie genäht. Nach einem wunderbaren Freebook, das ich heute einmal vorstelle.

„Dino-Rocker“ – ich liebe die Farbkombination aus hellem Grün, Anthrazit und Schwarz!

Baby-Hoodie

Das Schnittmuster für diesen einfachen Baby-Hoodie gibt es als Freebook; er ist für 0-3 Monate konzipiert. Es gibt auch nur diese eine Größe. Achtung: Das Freebook ist komplett auf Englisch! Aber der Baby-Hoodie ist nicht schwer umzusetzen, und die Anleitung ist gut bebildert! Und wer schon einmal irgendeinen Pulli oder den Trotzkopf von Schnabelina genäht hat, dem der Hoodie ein wenig ähnelt, wird es schon schaffen. Wenn du dir unsicher bist, oder dich nicht an eine englische Anleitung wagen willst, habe ich hier eine Alternative für einen süßen Baby-Hoodie in den Größen 44-104* gefunden.

Der Schnitt

Ich mag an diesem Hoodie, dass er schlicht gehalten ist. Er hat durch die doppellagige Front einen großzügigen Kopfausschnitt, der das An- und Ausziehen erleichtert. Gerade bei einem Baby, das man komplett im Liegen ankleidet, will man ja vielleicht nicht soviel knöpfen und zerren. Da hat die Designerin sich richtig was bei gedacht.

Das Vorderteil liegt doppelt – das macht es schön warm für mein Winter-Baby! (Anmerkung: Für ein Sommer-Baby würde ich den vielleicht aus Sommer-Sweat nähen; so zum Drüberziehen an kühlen Abenden oder bei Wind am Strand kann ich mir den Hoodie sehr gut vorstellen.)

Er liegt bequem breit – das ist also ein Teil, das uns eine Weile begleiten wird. (Ich finds ja manchmal frustrierend, wie schnell die Babies gerade am Anfang aus den ganzen Sachen rauswachsen – deshalb nähe ich so gut wie nichts in 56, nicht mal ein Erstlings-Set oder sowas, ähem…)

Stoffe

Ich hab Sweatshirtstoff und Bündchen vernäht – alles kuschelig für mein Winter-Baby. Die Kapuze habe ich mit Dino-Jersey gefüttert. Falls du auf der Suche nach schönen Dino-Jerseys bist, schau doch mal hier auf Etsy* vorbei. Ich mag es nicht so gern baby-niedlich, sondern eher rockig-wild, daher ist der Hoodie nicht so ne klassische Baby-Klamotte geworden, sondern ROCKT!

Übrigens passt der Pulli auch zu den Herbst-Hoodies, die ich für die Großen gemacht habe, zumindest zu dem großen Bruder. Ich mag ja schon Geschwister-Kombis, und mit demnächst zwei Jungs und zwei Mädchen werde ich mich da auch noch sehr austoben, aber ich bin glaub ich nicht so der Typ, der dann zwei gleiche Schnitte in verschiedenen Größen näht. Ich hoffe, dass ich dann bald auch Tragebilder nachreichen kann. Bin schon gespannt, wie dem Zwerg der Hoodie steht! Übrigens: Wenn Du weitere Inspirationen zum Nähen fürs Baby suchst, schau doch auch mal auf meiner Pinterest-Wand vorbei!

HIER geht es zum FREEBOOK und Nähanleitung! – Ich wünsche dir viel Spaß beim Nähen!

Zum Abschluss kläre ich noch einmal die wichtigsten Fragen zu diesem Schnittmuster:

baby hoodie freebook nähen
Für welche Größe ist das Schnittmuster?

Das Schnittmuster ist aus England und hat nicht unser Größensystem. Der kleine Baby-Hoodie ist für 0-3 Monate gedacht.

Welche Stoffe brauche ich zum Nähen?

Du solltest mit 0,5m Sweat auskommen, am liebsten natürlich Bio-Sweat* fürs Baby.

Schaffe ich das auch als Anfängerin zu nähen?

Ich fand den Pulli leicht zu nähen, allerdings ist die Anleitung auf Englisch. Das kann in Kombination mit mangelnder Näherfahrung trotz guter Bebilderung etwas schwierig werden. Schau dir die Anleitung am besten einfach mal an und entscheide dann. Ich habe im Text ja auch ein deutsches Alternativ-Ebook verlinkt.

Kann man den Hoodie dem Baby gut anziehen?

Ich finde: Ja! Durch den großen Kopfausschnitt fand ich den Pullover sehr gut an- und ausziehbar.

Ich verlinke außerdem noch mit: Kostenlose Schnittmuster, Sew Mini, Kiddikram, Made4Boys, Für Söhne und Kerle, Weekend Wonderland … und wünsche ein schönes Wochenende!

Lieber Gruß,
Sonja

Noch mehr Nähideen fürs Baby?

Suchst du noch mehr Ideen, was du für dein Baby nähen kannst? Dann findest du auf meinem Blog unter „Nähen fürs Baby“ einige schöne Nähideen. Besonders beliebt sind die Babydecke ohne Einfassen – ein anfängertaugliches Tutorial, meine Maxicosy-Decke „Sully“ und der Baby-Overall mit Knopfleiste im Schritt. Über meinen Newsletter versende ich außerdem regelmäßig Nähideen, Tutorials und rufe zu Probenähen auf – auch hier würde ich mich freuen, wenn du dich einträgst – DANKE!

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Unsere Herbst-Hoodies

*enthält Werbelinks*

Heute zeige ich nur mal kurz unsere neuen Herbst-Hoodies. Ich habe für meine beiden Großen kuschelige Kapuzenpullover genäht. Ich muss ja zugeben, dass Hoodies in unserer Familie die beliebtesten Kleidungsstücke sind. Um diese Kapuzenpullover für Kinder zu nähen habe ich mir einen wunderbaren Schnitt ausgesucht, den ich heute einmal näher vorstelle. Die Bilder sind jetzt auch schon etwas älter – aber noch sind sie nicht rausgewachsen.

Issy von FeeFeeFashion

Genäht habe ich „Issy“ von FeeFeeFashion*, beide in Größe 122. Finja trägt hier die Kleid-Version aus jeansblau-meliertem Sweat, kombiniert mit dem aktuellen Fuchsstoff von byGraziela.

Issy für Jungs?

Jesper hat die normale, also die gerade geschnittene, Kapuzenpulli-Version bekommen, mit seitlicher Eingrifftasche. Die Stoffkombi bot sich irgendwie so an. Ich mag die Mischung aus schwarz, hellem Grün und dem rockigen Gitarrenstoff, nicht umsonst habe ich die Nähgitarre erfunden ;). Aus den coolen Gitarren von Poppy hat unser Jüngster dann viel später noch einen Baby-Hoodie bekommen.

Ich hab mich ein bisschen schwer getan dem Jungen eine Issy zu nähen, denn irgendwie ist Issy doch ein „Mädchenschnitt“, obwohl bei den Designbeispielen auch einige Jungs benäht wurden. Mit dieser Kombi bin ich allerdings sehr zufrieden und finde, dass die Issy richtig rockt, oder?

Als nächstes ist dann noch eine Issy für die Kurze dran, und eine für mich – leider wird der Bauch gerade einfach zu groß um für mich selbst Sachen zu nähen. Und da dies definitiv die letzte Schwangerschaft ist, hab ich auch keine große Lust irgendwas für mich zu nähen… Nächstes Jahr dann wieder…

Nähen für Kinder

Auf Pinterest sammle ich übrigens alle meine Blogartikel und viele viele Designbeispiele und Schnittmuster für Kinder. Schau doch mal dort vorbei, z.B. bei Nähen für Jungs oder Nähen für Mädchen. Auf dem Laufenden bleibst du außerdem, wenn du dich für meinen Newsletter einträgst :).

Ich verlinke noch mit Kiddikram, Made4Boys, Meitlisache, Creadienstag, HoT, DienstagsDinge.

Lieber Gruß,
Sonja

*bei gekennzeichneten Links handelt es sich um Werbelinks, d.h. ich verdiene im Fall eines Verkaufs eine geringfügige Provision. Diese Einnahmen finanzieren die laufenden Kosten dieses Blogs und erlauben mir weiterhin Freebooks und kostenlose Nähanleitungen zu erstellen. Ich empfehle nur Schnittmuster, Stoffe, Zubehör und Bücher, deren Qualität mich überzeugt hat. Mehr dazu, wie dieser Blog Geld verdient, liest du auf meiner Transparenz-Seite. Danke für deine Unterstützung!

klimperkleine Wendejacke

Einen kleinen Ausschnitt von Marlas neuem Lieblingsteil hab ich ja am vergangenen Freutag schon gezeigt. Liebe Ellen, Du hattest Recht: Es ist eine Jacke! Marla brauchte unbedingt eine neue Jacke. Leichte Kapuzenjäckchen habe ich genug für sie, aber es sollte etwas wärmer sein – für kühle Abende und schattige Tage, wie wir sie im Moment noch haben. Schon seit einiger Zeit hatte ich mir vorgenommen aus dem „klimperklein-Buch“ zu nähen, das ich ja schon mal vorgestellt habe. Die Wendejacke daraus war eins der ersten Schnittmuster, das mir ins Auge gefallen war, und so hatte ich nun endlich den willkommenen Anlass ebendiese Wendejacke einmal zu nähen!

Wendejacke nähen

Verwendet habe ich für außen angerauhten Sweatshirtstoff, den ich mit diesem radioaktiv-grünem Streifen-Nicki kombiniert habe. Nicht ich, wenn ich ehrlich bin – Finja hat den Stoff für ihre kleine Schwester ausgewählt, und ich bin begeistert, wie die beiden Stoffe miteinander harmonieren.

 

Die Kapuze innen ist aus einem dunkelblauen Paisley-Nicki. Der Hintergrund ist einfach, dass der hellgrüne Nicki nicht reichte. Aber auch von diesem Kompromiss bin ich begeistert – die passen sehr gut zusammen. Übrigens trägt die Kleine auf dem Bild die Häkelmütze, die ich hier schon einmal vorgestellt habe :).

Der Schnitt

Ich mochte den Schnitt auf Anhieb – ich liebe Babies mit Zipfelmützen, und so wusste ich beim ersten Durchblättern, dass ich diese Wendejacke mit als erstes nähen würde.
Der Schnitt ist relativ leicht – es handelt sich um einen klassischen Raglanschnitt mit Zipfelkapuze. Dadurch, dass die Jacke vorn mit Knöpfen und nicht mit Reißverschluss geschlossen wird, können sich da auch Anfängerinnen rantrauen. Das Buch richtet sich ja auch an beginnende Nähmamas.
Ich habe bei dieser Wendejacke noch einen Tipp aus dem Buch beherzigt, den ich sehr pfiffig finde, und zwar die Paspeln zwischen dem Vorderteil und den Ärmeln. Das verleiht der Jacke noch etwas mehr Charakter, und „live“ habe ich schon viele Komplimente für diese Jacke bekommen.
Genäht habe ich Gr. 86, damit Marla noch etwas hineinwachsen kann. In der Breite hat sie schon jetzt kaum noch Spielraum, aber vielleicht streckt sie sich noch etwas?
 

Wie gefällt dir der Schnitt? Hast du das Buch auch?

Weitere Nähideen

Falls du auf der Suche nach weiteren Nähideen bist, schau doch auch mal auf meiner Pinterest-Wand „Nähen für Babies“ vorbei – da sammle ich Schnittmuster in den Größen 56-86. Ab 92 habe ich dann meine Sammlungen aufgeteilt in Nähen für Jungs und Nähen für Mädchen.

Einen weiteren (kostenlosen!) Schnitt für eine Wendejacke habe ich übrigens hier vorgestellt, die Wendejacke Wendie!

 

Jetzt geht es mit der klimperklein Wendejacke zum Creadienstag, Handmade on Tuesday, DienstagsDinge, Meitlisache, Kiddikram, Sew Mini und natürlich Sternenliebe!

Liebe Grüße,
Sonja

 

Lady-ROCKER-RUMS

Dieses Mal bin ich auch wieder bei RUMS dabei, und zwar mit meinem neuen Lieblingspulli: Ein LadyRocker! Dieser Pulli kann zaubern. Wirklich wahr: Er zaubert Selbstbewusstsein!

Ich bin  – wie viele andere Frauen –  eher so der Zweifler und weiß auch nicht so recht und trau mich nicht. Das betrifft ganz viele Bereiche in meinem Leben. Und das ist nicht nur schade, sondern auch eine Baustelle, an der ich arbeiten möchte. Es geht nicht darum jetzt im Umkehrschluss ein Riesenego aufzupusten. Ich will mich nur nicht (mehr) kleiner machen als ich bin. Und mein neuer Lieblingspulli hilft mir dabei in doppelter Weise.

 

Schnitt und Stoff

In den Schnitt Lady Rockers von Mamahoch2 habe ich mich schon vor einer ganzen Weile verliebt. Von Anfang an wollte ich meinen LadyRocker aus Sweatshirtstoff nähen. Als ich nach einem Stoff für den Hoodie von meinem GöGa gesucht habe, war ich gleich nochmal verliebt: Die „Black Staaars“-Reihe von Farbenmix ist die Antwort auf meinen nie ausformulierten Wunsch nach einem schwarzen, coolen, salonfähigen und gleichzeitig deathmetaltauglichen Stoff. Kombiniert habe ich ihn mit schwarzem Sweat von buttinette.Wenn ich das mal so sagen darf. Es schlägt ein Rockerherz in meiner Brust.

 

Meine Lady Rockers – Version

In meiner Interpretation des Schnitts habe ich zwei Dinge anders gemacht als vorgegeben: Das eine ist das Experiment mit dem doppelten Saum. Ursprünglich hatte ich Bündchen unten gemacht, aber mein Hintern wurde dadurch so entenartig, das hab ich ganz schnell wieder verworfen (ok, vielleicht war das Bündchen zu eng. Es gefiel mir jedenfalls an mir nicht.)
Zuallererst hatte ich die Longversion des Schnitts fertig, die mir dann aber zu lang war (für dieses spezielle Projekt; ich werd das sicher nochmal als Longpulli nähen, grundsätzlich fand ich es schon gut). Aus dem abgeschnittenen Stoff unten habe ich dann kurzerhand den doppelten Saum gezaubert. Dabei habe ich auch das ursprüngliche Vorne hinten angenäht und umgekehrt, wie ihr in dem Rückenfoto sehen könnt.
Ich hab den Stoff wie bei Bündchen umgeschlagen und dann an den Shirtsaum genäht; dabei kam einer der vielen schönen Zierstiche meiner geliebten Nähma zum Einsatz (note to self: Noch mehr Stiche testen!).

Auch an den Armabschlüssen habe ich aus den Black Staaars ganz schmale Bündchen gemacht, da stehe ich zur Zeit drauf – gaaaanz schmale Bündchen, keine Ahnung wieso.

Und die letzte Änderung zum Originalschnitt: Eigentlich wollte ich die Hoodieversion nähen. Irgendwie überkam es mich dann beim Nähen, dass ich doch keine Kapuze will – eine spontane Eingebung. Die „normale“ Version laut Schnitt gefiel mir aber irgendwie auch nicht. Also habe ich nach einer Anprobe für die U-Boot-Ausschnitt-Variante entschieden, die mir auch jetzt noch am besten gefällt.

 

Zauberei

Und was soll ich sagen? Ich komme viel zu wenig dazu für mich zu nähen, aber wenn ich es mal mache, so wie jetzt, dann bin ich irre stolz auf mein Werk. Meine Tante und sehr gute Freundin kommentierte den Pulli mit strahlenden Augen: „Sonja, dieser Pulli, also der ist sowas von du!“
Genau, das ist er.
Ich weiß, dass es da draußen ganz viele gibt, die viel besser nähen oder fotografieren oder irgendwas anderes besser können als ich (jetzt mach ich mich schon wieder klein, dieser doofe Zweifel immer…). Auch dieser Pulli ist nicht perfekt, (wobei ich an dieser Stelle mal zu zwei gewissen Füchsinnen rüberwinke), aber es ist MEINER, und ich LIEBE ihn. Meine zweite Haut von nun an.

Ich bin so begeistert, dass ich auch mal ganz selbstbewusst in die Kamera gucken kann und sagen: „Hey, ich hab diesen richtig geilen Pulli gemacht, der mir am besten gefällt und den ich am liebsten von allen Klamotten in meinem Kleiderschrank habe!“
Und so hat mein LadyRocker mir auf dem Weg zum Selbstbewusstsein ein großes Stück Weg geebnet. Weil selbstgemacht. Und weil er mich so unvergleichlich toll kleidet. I’m beghosted.

Und nun ab damit zu RUMS und Sew it yourself. Mehr Schnittmuster für mich sammle ich übrigens auf meiner Pinterest-Wand „Nähen für mich“.

Bis bald, Sonja