Schlagwort: Herbst

Wärmflaschenbezug nähen

{Tutorial} Wärmflaschenbezug nähen als Mutter-Tochter-Nähprojekt

Unsere Große ist jetzt 7 geworden. 7! Sie geht in die Schule! Und mit 7 kann man auch so langsam mit Nähen anfangen, finde ich. Naja, eigentlich bin ich nicht so eine Mami, die ihren Kindern in der Hobbywahl Vorschriften macht, aber natürlich würde es mich sehr freuen, wenn sie (oder ein anderes Kind) sich irgendwann fürs Nähen begeistern kann. Wie auch immer – das große Tochterkind friert auch viel und hat ab und zu nach den Hausaufgaben doch mal Langeweile. Da fragte ich sie einfach: „Wollen wir für Dich einen Wärmflaschenbezug nähen?“ Sie wollte! Und ich habe unser Mutter-Tochter-Nähprojekt dokumentiert. Mit lieben Grüßen an alle Frostbeulen! 😉

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Freebook Damen Pullover nähen

Es wird Herbst: Damen Pullover nähen

Unsere Heizung läuft jetzt wieder, und neulich hab ich sogar schon den Kamin angemacht. Es wird langsam dunkel und kalt, und ich liege jetzt häufiger in der Badewanne (wenn der Kurze mich lässt). Ich weiß nicht, wie es euch geht, aber ab Oktober geht bei mir alles irgendwie „langsamer“. Meine Motivation ist vielfach weg (oder einfach Puste raus…?), und mir ist einfach zu kalt. Also habe ich mit dem Projekt „Damen Pullover nähen“ begonnen. Ein längeres Projekt, aber jetzt bin ich doch sehr zufrieden. Denn: ich habe nach gefühlter Ewigkeit einfach mal nur für mich genäht! UND mit diesem schönen Longpullover, der obendrein ein Freebook ist, beginnt das Ende meiner „muss-unbedingt-noch-termingerecht-fertigwerden“-Phase.

 

Das Ende der To-Sew-Liste…

Ja, es kommt noch Weihnachten, und da nähe ich bestimmt auch einiges selbst. Ich meine auch mehr so Verpflichtungen in Form von Aufträgen oder anderen Aktionen, bei denen ich ja auch gern mitmache, aber die mich in den letzten drei Wochen sehr viel Kraft gekostet haben. Seit Finja in die Schule geht, hat sich mein Tagesablauf komplett geändert – und dadurch habe ich deutlich weniger Zeit! Dann ist einiges über den Sommer liegen geblieben, und der Kurze war in den letzten paar Wochen sehr unleidlich. Ich hab hier zwischendurch schon gedacht, ich muss den Blog und alles für mindestens ein Jahr schließen – bis er dann zur Tagesmutter geht!

Ich will euch jetzt nicht vollheulen, aber die letzten Wochen fühlten sich für mich nicht gut an. So langsam wird es besser – weil ich jetzt alle Verpflichtungen abgesagt habe. Ich musste sogar einer ganz lieben Kundin bis auf Weiteres absagen. Ich schaffe es im Moment einfach nicht, auch noch Aufträge zu nähen. Nicht, dass ich mir das leisten könnte – aber man muss sich auch mal dafür entscheiden sich nicht von Terminen und Verpflichtungen hetzen zu lassen. Also verzichte ich auf Arbeit und tanke ein bisschen Kraft. Deshalb wird es jetzt auf dem Blog etwas ruhiger, und deshalb werde ich im Dezember wahrscheinlich wieder komplett in die Blogpause gehen, wie im letzten Jahr. (Dies schonmal als kleinen Hinweis!)

Damen Pullover nähen Freebook

Damen Pullover nähen: Der Schnitt

Nachdem ich nun die großen Kinder mit neuen Pullis und Shirts benäht habe, war ich mal wieder dran. Ok, ich musste noch für eine Adventskalenderaktion nähen – das wollte ich eigentlich längst fertig haben, aber durch die beschriebenen Umstände flog mir in den letzten Wochen der Alltag um die Ohren, und so wurde das zu meinem großen Frust eine Last-Minute-Aktion, in die ich gern mehr Zeit investiert hätte (aber woher nehmen…?). Auch daraus habe ich gelernt: Im nächsten Jahr werde ich an keiner Aktion teilnehmen, so gerne ich würde!

Damen Pullover nähen Freebook

So, der Pulli! Ich hatte wegen Frieren und nix im Schrank ganz dringenden Handlungsbedarf diesen Damen Pullover zu nähen. Stoff hatte ich noch von dem Long Sweater for Boys übrig, als Kombistoff habe ich einen günstigen grauen Sweat von Buttinette* genommen. Während die Stickmaschine für den Adventskalender gestickt hat, hab ich schonmal zugeschnitten. Der ganze Vorbereitungsprozess zog sich ein bisschen. Umso mehr habe ich dann wirklich beim Zusammensetzen entspannt. Mir war tatsächlich mal ein ruhiger Abend an der Nähmaschine vergönnt, und mehr braucht es für den Pullover auch nicht.

Ich habe wieder den „Lady Rockers“ von Mamahoch2 genäht, dieses Mal in der Long Version. Den Schnitt hatte ich ja schon fertig da, das machte es dann einfacher. Ich habe dieses Mal eine sehr großzügige Nahtzugabe gelassen – mein erster Lady Rockers war mir doch zu eng.

Die Ärmel hab ich unversäubert gelassen. Da war auch Faulheit dabei. Und keine Zeit. Kein passendes Bündchen. Die Ärmellänge ist aber lang genug, wie man hier sieht. Ich find, der Pullover rockt jetzt noch mehr. 😉

Damen Pullover nähen Freebook

Am Hals habe ich einen Schalkragen genäht. Die Anleitung hatte ich ja noch vom Girly Longsweater – die passte hier auch! Für eine Kapuze – die wäre ja möglich gewesen – reichte der Stoff nicht, außerdem kamen da das Zeitproblem und Faulheit dazu. Außerdem habe ich dieses Mal Taschen genäht. Den Saum hab ich einfach nur umgeschlagen und mit Saumstich abgesteppt – wegen mangelndem Bündchen, und weil der Schnitt für mich zu lang ist (bin ja nur 1,63m).

Damen Pullover nähen Freebook

Er ist zwar ganz grau in grau, aber ich bin ja bei Klamotten nicht so der bunte Typ. Kuschelig ist er auf jeden Fall, und zum Wohlfühlen auch – das ist mein Anspruch an Pullover!

Damen Pullover nähen Freebook

Auf dem Rücken hab ich noch was Kleines gestickt – das war einfach ein kleines Experiment, und der Pullover war einfach ein bisschen zu grau.

Damen Pullover nähen

Schnittmuster für Damen

Wenn Du übrigens Interesse an noch mehr Nähideen und Schnittmustern für Damen hast, besuch doch mal meine Pinnwand „Nähen für mich“ auf Pinterest. Hier sammle ich ebooks und freebooks für Damen, und ich pinne dort natürlich auch alles, was ich sonst für mich nähe, z.B. den Women Long Sweater, den ich probenähen durfte.

Damit verabschiede ich mich jetzt und verlinke noch mit RUMS, Weibsdinge, dem Freebook Friday von mir, Kostenlose Schnittmuster und Evas Weekend Wonderland.

Damen Pullover nähen Freebook

Machts euch kuschelig,

Eure Sonja

Nähen für den Herbst: Long Sweater Boys

{Designnähen} Long Sweatshirt Hoodie nähen für Jungs

Mit diesem schönen Long Sweater Hoodie für Jungs geht ein sehr schönes Designnähen für mommymade zuende. Ich durfte für sie den Girly Longsweater und das Layer Look Shirt nähen – beides Schnitte, die uns hier sicher noch lange begleiten werden: es sind einfach sehr schöne Basics, die man dank ihres Variationsreichtums immer wieder neu erfinden kann. Heute stelle ich euch die Nummer 3 im Bunde vor, das Jungs-Pendant zum Girly Longsweater: der Long Sweater for BOYS – ein schöner Hoodie zum nähen.

 

Long Sweatshirt Hoodie

Der Long Sweater Hoodie ist im Gegensatz zum Girly Longsweater natürlich nicht tailliert, und er fällt nicht ganz so lang aus. Trotzdem hat der Schnitt eine gute Länge bis halb über den Po, was ich persönlich ja auch sehr gern mag. Der Grundschnitt ist ein Raglanschnitt. Mir werden Raglans auch nicht langweilig – ich finde ja, die sitzen am besten und sehen immer gut aus. Außerdem näht meine Maschine die fast von selbst! Hinten ist der Hoodie etwas länger als vorn – dadurch sitzt er sehr schön!

Long Sweatshirt Schnittmuster Hoodie für Jungs nähen

Wie bei den anderen Shirts ist die Passform ideal. Ich habe selten ein Schnittmuster genäht, das wirklich so gut sitzt! Größe 116 ist hier auch wirklich 116 – kein großes Umrechnen und Nachmessen erforderlich!

Long Sweatshirt Schnittmuster Hoodie für Jungs nähen

Der Long Sweater kann mit innen sitzenden Taschen genäht werden, wie ich das gemacht habe, oder ohne oder mit Känguru-Tasche, ähnlich dem Layer Look Shirt.

Long Sweatshirt Schnittmuster Hoodie für Jungs nähen

Wieder habe ich die Taschen mit einer Fake-Covernaht abgesteppt. Aber zwei Sweatshirtstoffe übereinander ist nicht ganz so sauber geworden wie beim Layer Look Shirt. Nächstes Mal nehme ich eine stärkere Nadel, vielleicht hilft das?

Long Sweatshirt Schnittmuster Hoodie für Jungs nähen

Es folgen noch ein paar weitere Bilder:

Hoodie nähen für Jungs

Long Sweater von mommymade

Das ebook (und viele andere!) gibt es auf Makerist in dem Shop von mommymade.

 

Damit verlinke ich zu Creadienstag, HoT, DienstagsDinge, Made4Boys, Für Söhne und Kerle und Kiddikram.

Noch mehr Näh-Inspiration für Jungs?

Wenn dir dieser Beitrag gefallen hat, schau doch auch mal auf meiner Pinterest-Wand „Nähen für Jungs ab Gr. 92“ vorbei. Dort sammle ich nicht nur meine Blogposts, sondern auch viele andere Schnittmuster für Jungs, die mir gefallen!

Nun verabschiede ich mich für heute und hoffe, dass Dir das Shirt gefällt?

Viele Grüße,

Sonja

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Langarmshirt nähen

Langarmshirt nähen für Jungs ~ mit LayerLook!

Bereits letzte Woche habe ich euch einen Langarm-Schnitt aus dem Hause Mommymade vorgestellt, den Girly Longsweater. Ich habe ja noch mehr designnähen dürfen, und zwar für meinen Großen, der auch dringend langärmelige Shirts für Herbst und Winter braucht. Die Jungsmamas unter euch wissen das: Es ist nicht immer leicht so richtig coole und ein bisschen ausgefallene Schnitte für Langarmshirts für Jungs zu finden. Ich kann aber schon versichern: Wer ein schönes Langarmshirt nähen will und nur noch den richtigen Schnitt sucht: Das LayerLook-Shirt von mommymade lässt keine Wünsche offen. Und es hat sehr gute Chancen unser neues Lieblingsshirt zu werden.

Langarmshirt nähen

Ein Langarmshirt nähen – im LayerLook!

Als ich die Ausschreibung von mommymade sah, wollte ich unbedingt dieses Shirt nähen. Ich mag den LayerLook – also dass es aussieht, als würde Jesper zwei Shirts übereinander tragen. Der Schnitt von mommymade lädt zum Patchen ein, was ich als Vorteil empfinde. In der bebilderten Anleitung wird genau beschrieben, wie man das mit der Überlappung gut näht. Ich habe die Gelegenheit genutzt und auch gleich den Cover-Fake-Stich meiner Nähmaschine ausprobiert.

Langarmshirt nähen - Detail Covernaht

Abgesehen von den Ärmeln und dem Saum am Bauch ist das LayerLook-Shirt von mommymade sehr schnell genäht und macht richtig was her! Den Sitz finde ich wie schon beim Girly Longsweater perfekt. Beim Nähen befürchtete ich, dass die Ärmel zu kurz würden, aber ich habe nichts zu beanstanden. Das Shirt sieht an Jesper einfach super aus, das nähe ich jetzt öfter!

Achtung, jetzt kommt eine kleine Bilderflut: Das LayerLook-Shirt von allen Seiten:

Langarmshirt nähen

Das LayerLook Shirt kann man entweder mit Känguru-Tasche vorn oder mit Taschen (aufgesetzt oder eingenäht) an den Seiten nähen, ähnlich wie beim Girly Longsweater. Natürlich kann man die Taschen auch ganz weglassen, das macht es für Anfänger leichter, und man wird schneller fertig.

Hier sieht man gut, wie toll das Shirt sitzt: eng, aber es spannt auch nicht. Wie lange hab ich nach Schnitten für schmale Jungs gesucht!

Langarmshirt nähen für Jungs

Herbsttauglich!

Das LayerLook Shirt wird aus Jersey genäht, ist also kein dicker Winterpulli, sondern einfach ein Langarmshirt für die kühlere Jahreszeit. Im Kindergarten wird ja auch immer gut geheizt, da trägt der Junge auch keine richtig dicken Pullis. Der Materialverbrauch richtet sich nach der Größe.

Langarmshirt nähen

ebook und Größen

Das ebook „Layer Look Shirt“ von mommymade deckt die Größen 92 – 140 ab und ist hier in ihrem Makerist-Shop* erhältlich.

Damit verlinke ich zu Creadienstag, HoT, DienstagsDinge, Made4Boys, Für Söhne und Kerle und Kiddikram.

Eure Sonja

Hinweis: Das ebook wurde mir zum Designnähen kostenlos zur Verfügung gestellt. Der mit * gekennzeichnete Link ist ein affiliate Link, d.h. ich erhalte eine kleine Provision, wenn du das Ebook über den Link kaufst – ohne Mehrkosten für dich! Dadurch finanziere ich die laufenden Kosten des Blogs und kann weiterhin selbst Freebooks anbieten. Mehr zu Werbung und Einnahmen dieses Blog liest du hier.

Pulli für Mädchen nähen

{Designnähen} Pulli für Mädchen nähen

Auch bei uns ist es kalt geworden, und wir brauchen wieder schöne warme Sachen! Ich hatte mir sowieso vorgenommen meinen Kindern neue Langarm-Shirts und Hoodies zu nähen, obwohl sie noch in ihre Hoodies vom letzten Jahr passen. Zufällig sah ich dann bei Facebook (am letzten Tag der Bewerbungsfrist!) den Design-Näh-Aufruf von Sarah von mommymade, die für drei ihrer Schnittmuster frische Fotos brauchte. Nachdem ich ja schon von ihrem Röckchen-Freebook neulich so begeistert war, durfte ich nun mitmachen und habe als erstes den „Girly Longsweater“ genäht. Wenn du also auch nach einen schönen Pulli für Mädchen nähen willst und einen geeigneten Schnitt suchst – nun, schau dir einfach die Bilder an!

Pulli für Mädchen – der Girly Longsweater von mommymade

Es ist ja nicht so, als hätte ich keine Schnittmuster mehr gehabt, aber ich konnte einfach nicht widerstehen: Der Girly Longsweater von mommymade hat mich wie die zwei anderen ebooks von ihr, die ich noch vorstellen werde, sofort angesprochen. Der Pulli ist ein langer Raglanschnitt, den man gut zu Leggings oder enger Jeans und Stiefeln kombinieren kann – dieser Look wird derzeit von meiner Großen bevorzugt; wir mussten auch schon extra los um ihr Stiefel zu kaufen!

Der Girly Longsweater ist leicht tailliert und wirkt schon richtig ladylike. Einmal mehr stelle ich fest: Mein kleines Mädchen ist schon ganz schön groß! Die Länge des Pullovers finde ich optimal. Übrigens ist die Passform des Schnittmusters perfekt! Der Schnitt fällt größengerecht aus – kein großes Nachmessen und Überlegen und eventuell am Ende ärgern. Das fand ich sehr angenehm.

Pulli für Mädchen nähen

Varianten des Girly Longsweater

Ich habe den Girly Longsweater bisher zwei Mal genäht und dabei zwei Varianten ausprobiert. Diese zweite Version hat die Taschen (die man auch komplett weglassen kann) aufgesetzt. Am Hals habe ich einen Schalkragen genäht. Das Schalkragen-Tutorial von mommymade kann man übrigens auch auf alle anderen Schnittmuster anweden, und das werde ich sicher mal als Alternative zur Kapuze bei dem ein oder anderen Schnitt auch machen!

Es folgt eine Bilderflut:

 

Girly Longsweater Pulli für Mädchen nähen

Pulli No. 2 – Füchse, Bullis und Stickerei

Den zweiten Pulli, den ich hier zeige, ist eigentlich mein erster. Ich bin nicht ganz glücklich mit meiner Stoffwahl, aber Finja liebt ihren Pulli natürlich trotzdem! Bei diesem Pulli habe ich den normalen Halsabschluss genäht, der sehr pfiffig ist, wie ich finde. Auch diesen kann man auf jeden anderen Schnitt übertragen; er ist nicht auf den Girly Longsweater festgelegt. Und zwar erklärt Sarah in ihrem ebook ein „doppeltes Bündchen“, das sehr ordentlich aussieht und auch schlichte Schnittmuster schön abrundet.

Pulli für Mädchen nähen

Außerdem habe ich die Taschen hier nicht aufgesetzt, sondern eingenäht.

Pulli für Mädchen nähen

Wie ihr seht, habe ich meine neue Stickmaschine an den Ärmeln auch gleich getestet. Jersey habe ich bisher noch nicht bestickt, aber Sweat wollte ich mal probieren! Mit Stickvlies hat es sogar sehr gut geklappt – ein bisschen Angst hatte ich schon.

Pulli für Mädchen nähen

Pulli für Mädchen nähen

Insofern ist dieser Pulli ein richtiger „Testpulli“, und ja, ich weiß, dass Füchse und Bullis eigentlich nicht zusammen gehören. Aber was soll ich machen mit meinem fuchsverrückten Kind?

Die schöne Fuchs-Stickerei, die ich übrigens von Urbanthreads habe, werde ich sicher nochmal verewigen, da findet sich bestimmt was. Seht ihr übrigens die Hose? Das ist eine Stelzenhülle von Fadenkäfer, die ich schon oft genäht habe. Vernäht habe ich „Fuchs im Wald“ von Elli Design. Diesen Stoff hatte ich bei Mamsell Su gewonnen – und leider habe ich bisher nicht geschafft diese Leggings zu zeigen. Ich will auch noch etwas draus nähen; mir fehlt noch ein passender Kombistoff.

Pulli für Mädchen nähen

Wenn Dir dieser Pulli gefällt, dann folge mir doch auch auf Pinterest – hier sammle ich Schnittmuster und Nähideen für Mädchen ab Gr. 92, oder pinne einfach das folgende Bild auf deiner Pinnwand:

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Girly Longsweater by mommymade

Das ebook heißt „Girly Longsweater“ und ist von mommymade. Es beinhaltet die Größen 92-140. Ihr bekommt es zum Beispiel in ihrem Makerist-Shop. (Psst: Derzeit noch im Angebot!)

Weitere ebooks aus dem Hause mommymade stelle ich euch demnächst vor. Jetzt verlinke ich mit Creadienstag, HoT, Dienstagsdinge, Kiddikram und Made4Girls.

 

Was näht ihr im Moment so für den Herbst?

Eine kreative und BUNTE Woche wünsche ich,

Eure Sonja

 

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Probenähen für Wendejacke Wendie – Freebook!

Auch dieses Probenähen kullerte irgendwie so rein, ohne dass ich wirklich danach gesucht habe. Ich wollte sowieso eine Übergangsjacke für Marla nähen und begann mich nach einem geeigneten Schnittmuster umzusehen, da stolperte ich in meinem Facebook-Feed über den Aufruf zum Probenähen für die Wendejacke Wendie. Der Schnitt hat mir sofort gefallen, und ich wurde tatsächlich genommen! Heute stelle ich euch also das Ergebnis vor: Meine Wendejacke Wendie. Und das Schöne: Ihr habt alle was davon, denn auch dieses ist ein Freebook!

Der Schnitt: Varianten und Größen

„Wendie“ ist ein sehr vielseitiger Schnitt – deshalb ist es umso schöner, dass es diese Wendejacke als Freebook gibt! Sie kann mit Zipfelkapuze oder runder Kapuze genäht werden, es gibt verschiedene Taschenvarianten und mehrere Ärmelabschlussmöglichkeiten. Die Größen sind 74-116, ich habe für Marla Größe 92 genäht.

„Wendie“ war in unserem Kleiderschrank der perfekte Nachfolger für die Wendejacke aus dem letzten Jahr, die ich von klimperklein genäht hatte. Ich habe wieder Sweatshirtstoff und Nicki genommen – diese Übergangsjacke ist also schön kuschelig und warm geworden!

Geschlossen wird Wendie wahlweise mit Druckknöpfen oder mit Reißverschluss. Die alternativen Taschen sind große Sammeltaschen, in denen die Kids alles Mögliche sammeln können (um dem vorzubeugen hab ich die hier gezeigten Taschen genäht, ich kenn ja meine Kinder!)

„Wendie“ nähen ist nicht schwer – dieser Schnitt ist sogar recht schnell zugeschnitten, weil er „aus einem Stück“ zugeschnitten wird (genau, das ist was für mich ;)), es gibt nämlich kein Ärmel-Teil, wohl aber die Option, dass man selbst eine Teilung für Raglanärmel macht – das will ich gern zum Herbst hin einmal probieren, vielleicht auch für den Kurzen (der müsste bis dahin ja bei 74 angekommen sein…)

Das Freebook: Wendejacke Wendie

Das Freebook gibt es bislang nur auf der Facebook-Seite von Joana, der Designerin von „Wendie“: HIER GEHT’S ZUM FREEBOOK AUF FACEBOOK

Sobald es auch außerhalb von Facebook zu haben sein wird, gebe ich an dieser Stelle bescheid!

 

Noch mehr nähen für Kinder?

Gefällt Dir die Wendejacke? Und hast Du Interesse an weiteren Schnittmustern und Nähideen? Dann folge doch einfach meinen Pinterest-Boards „Nähen für Mädchen ab Gr. 92“ und „Nähen für Jungen ab Gr. 92“. Dort sammle ich Schnittmuster und pinne natürlich, was ich hier neu nähe. Außerdem freue ich mich hier über einen lieben Kommentar  oder wenn du meinen Newsletter abonnierst ;).

Vielleicht suchst Du auch noch speziell einen Schnitt für einen schön warmen Pulli für Mädchen? Dann schau Dir doch mal den Girly Long Sweater an, den ich für meine Große probenähen durfte. Das Pendant für Jungs ist der Boys Long Sweater. Und für Babys habe ich auch schon einen coolen Hoodie-Schnitt genäht – nach einem Freebook!

Außerdem kann ich Dir noch mein Freebook, den Partnerhandschuh Valery empfehlen. Es ist auch ein Schnittmuster für einen Eltern-Kind-Handschuh dabei ;). Nie wieder kalte Hände!

Nun wünsche ich eine schöne Restwoche – ich verabschiede mich bis auf Weiteres (mehr als einen Blogbeitrag pro Woche schaffe ich derzeit nicht) bis zum Freebook Friday (den ich mal nicht mitzähle…)

Lieber Gruß,
Sonja

Freebook Friday

Kostenlose Schnittmuster

Sew Mini

Kiddikram

Made4Girls
Weekend Wonderland 

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Unsere Herbst-Hoodies

*enthält Werbelinks*

Heute zeige ich nur mal kurz unsere neuen Herbst-Hoodies. Ich habe für meine beiden Großen kuschelige Kapuzenpullover genäht. Ich muss ja zugeben, dass Hoodies in unserer Familie die beliebtesten Kleidungsstücke sind. Um diese Kapuzenpullover für Kinder zu nähen habe ich mir einen wunderbaren Schnitt ausgesucht, den ich heute einmal näher vorstelle. Die Bilder sind jetzt auch schon etwas älter – aber noch sind sie nicht rausgewachsen.

Issy von FeeFeeFashion

Genäht habe ich „Issy“ von FeeFeeFashion*, beide in Größe 122. Finja trägt hier die Kleid-Version aus jeansblau-meliertem Sweat, kombiniert mit dem aktuellen Fuchsstoff von byGraziela.

Issy für Jungs?

Jesper hat die normale, also die gerade geschnittene, Kapuzenpulli-Version bekommen, mit seitlicher Eingrifftasche. Die Stoffkombi bot sich irgendwie so an. Ich mag die Mischung aus schwarz, hellem Grün und dem rockigen Gitarrenstoff, nicht umsonst habe ich die Nähgitarre erfunden ;). Aus den coolen Gitarren von Poppy hat unser Jüngster dann viel später noch einen Baby-Hoodie bekommen.

Ich hab mich ein bisschen schwer getan dem Jungen eine Issy zu nähen, denn irgendwie ist Issy doch ein „Mädchenschnitt“, obwohl bei den Designbeispielen auch einige Jungs benäht wurden. Mit dieser Kombi bin ich allerdings sehr zufrieden und finde, dass die Issy richtig rockt, oder?

Als nächstes ist dann noch eine Issy für die Kurze dran, und eine für mich – leider wird der Bauch gerade einfach zu groß um für mich selbst Sachen zu nähen. Und da dies definitiv die letzte Schwangerschaft ist, hab ich auch keine große Lust irgendwas für mich zu nähen… Nächstes Jahr dann wieder…

Nähen für Kinder

Auf Pinterest sammle ich übrigens alle meine Blogartikel und viele viele Designbeispiele und Schnittmuster für Kinder. Schau doch mal dort vorbei, z.B. bei Nähen für Jungs oder Nähen für Mädchen. Auf dem Laufenden bleibst du außerdem, wenn du dich für meinen Newsletter einträgst :).

Ich verlinke noch mit Kiddikram, Made4Boys, Meitlisache, Creadienstag, HoT, DienstagsDinge.

Lieber Gruß,
Sonja

*bei gekennzeichneten Links handelt es sich um Werbelinks, d.h. ich verdiene im Fall eines Verkaufs eine geringfügige Provision. Diese Einnahmen finanzieren die laufenden Kosten dieses Blogs und erlauben mir weiterhin Freebooks und kostenlose Nähanleitungen zu erstellen. Ich empfehle nur Schnittmuster, Stoffe, Zubehör und Bücher, deren Qualität mich überzeugt hat. Mehr dazu, wie dieser Blog Geld verdient, liest du auf meiner Transparenz-Seite. Danke für deine Unterstützung!

Rückblick „Laubgeflüster“ und Gewinner

Bei den anderen läuft die Themenwoche „Laubgeflüster“ heute noch – für mich ist heute schon der erste Urlaubstag, und deshalb melde ich mich mit einem schnellen Rückblick und natürlich der Bekanntgabe der zwei Gewinnerinnen des Backbuchs „Backen für Kinder und mit Kindern“.

Wieder einmal hat die Themenwoche unheimlich viel Spaß gemacht, und ich hoffe, Dir auch? Meine persönlichen Highlights waren am Montag der Topinambur-Salat von …und dann kam Irma. Am Dienstag stellte Eva Kartoffeltiger eine tolle Filz-Bastel-Idee vor, die ich mir für den nächsten Kindergeburtstag hier vormerke. Außerdem zeigte Marita uns ihre Kürbis-MugRugs, die sie mit der Stickmaschine gezaubert hat – das ist auf jeden Fall mein erklärtes Vorbild für meine nächsten MugRugs!
Mittwoch gefiel mir besonders die DIY-Anleitung für eine herbstliche Schale in Blattform von Susi näht. Ellen hat uns die ganze Woche lang kulinarisch verwöhnt – besonders ihre Buchvorstellung zum Thema „Einmachen“ hat es mir angetan – das Buch steht jetzt auf meiner Merkliste.

Gestern – und überhaupt die ganze Woche – haben sich alle dann richtig für das nahende Halloween überschlagen mit Ideen: Susanna hat drei Rezepte und eine tolle Kürbismalerei gezeigt, Susi hat obercoole Gruselköpfe gebastelt, und Eva hat fledermausige Anstecker z.B. für die Halloween-Cocktail-Party gebastelt! Bei Marita gab es einen leckeren Rosinen-Apfelkuchen! Wahnsinn!!

Was hat Dir in dieser Woche am besten gefallen?

Blogpause – Zeit für andere Projekte

Wie gesagt – die Themenwoche hat mir sehr viel Spaß gemacht, aber sie hat auch wieder viel Arbeit bedeutet – in der Vorbereitung und in der aktuellen Woche. Jetzt freue ich mich erst einmal auf eine Woche Urlaub mit meiner Familie und auf die Blogpause, die ich nun auch gleich mit einlegen werde.
Nicht, dass ich keine Lust mehr hätte – im Gegenteil! – aber ich merke die fortschreitende Schwangerschaft immer deutlicher, und wir haben hier im „echten Leben“ einige Projekte rund ums Haus, die begonnen und/oder fertiggestellt werden wollen, plus das Weihnachtsgeschäft, mein Probenähen und so ganz banale Sachen, die sich hier zu einem kleinen Haufen herangewachsen sind und einfach mal erledigt werden wollen.

Ich werde nach wie vor über Mail und meine social-Media-Kanäle mehr oder weniger erreichbar und präsent sein (und sicherlich im Hintergrund an neuen Tutorials und Beiträgen arbeiten), aber: Ohne Druck. Ich werde mich als nächstes verstärkt um das Probenähen meines Schnittmusters kümmern und mich auf dem Blog voraussichtlich Anfang November zurückmelden. Ich mag mich nicht auf ein Datum festlegen, es kann durchaus Ende November werden.

 

Gewinner

Bevor ich aber in der Versenkung verschwinde, will ich noch kurz die beiden Gewinnerinnen des Backbuchs vorstellen! Glücksfee Finja hat folgende Namen aus dem Säckchen gezogen:  Mademoiselle Cake und Regina Hapka – herzlichen Glückwunsch! Ich freue mich Euch und alle anderen neu in meiner Leserschaft zu begrüßen! Für alle, die dieses Mal nicht gewonnen haben: Es wird mit Sicherheit bald wieder was zu gewinnen geben, mindestens mein neues Ebook, wenn es fertig ist!

Bitte teilt mir per Mail Eure Adresse mit, damit ich die Bücher versenden kann!
Der Versand erfolgt ab dem 16.10., wenn ich aus dem Urlaub zurück bin – ich gebe Euch dann bescheid!

Und nun… bin ich dann mal weg!

Bis bald, Sonja

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Tutorial Mugrug nähen

Heute zeige ich im Rahmen unserer aktuellen Themenwoche „Laubgeflüster“ ein Tutorial für einen MugRug. Was’n das? fragst Du Dich vielleicht. Also ein „Mugrug“ ist ein kleiner Teppich (engl. „rug“) für eine Tasse (engl. „mug“). Gern werden die Mugrugs aus Reststücken gepatcht und gequiltet – Könnerinnen zaubern richtige kleine Kunstwerke! Ich habe mir für unsere Themenwoche ein sehr einfaches Motiv überlegt – immerhin ist das auch mein erster Mugrug, und ich habe ihn auch gleich dazu genutzt meine Nähmaschine etwas mehr zu testen – immerhin verfügt sie über eine illustre Zahl an Zierstichen, die viel zu selten zum Einsatz kommen.

EinenMugrug nähen

Ich mag Patchwork grundsätzlich total gern, ab das kommt in meinem Nähalltag leider viel zu kurz. Entsprechend bin ich – das möchte ich hier vorausschicken – auch nicht 100%ig zufrieden mit meinem Mugrug; für meine Kaffeetasse wird er aber wohl reichen. Und angefixt bin ich nun schon – mit Sicherheit werde ich noch den ein oder anderen Mugrug als Weihnachtsgeschenk nähen.

Zutaten

verschiedene Stoffreste, je ca. DIN A 4 groß (bitte erst Anleitung anschauen!)
Vliesofix

Volumenvlies* oder H640*

 

Schritt für Schritt

Am Anfang habe ich gezeichnet und ein paar Entwürfe auf dem Papier gemacht. Den ein oder anderen will ich noch umsetzen. Für diese Anleitung halte ich es einfach. Das sind die drei Teile, die Du für das Topteil brauchst:

Das Motiv sollte ein Nachthimmel mit Mond und Fledermaus sein. Der gelbe Stoff ist am Ende (auch dank der Stickerei) ein bisschen zu sonnig geworden. Naja, sowas gibt’s.
Der blaue Stoff hat die Größe DIN A 4, den „Sonnenmond“ habe ich freihand zugeschnitten, damit er zur Rundung der Fledermausflügel passt.

Die Fledermaus und den Sonnenmond habe ich mit Vliesofix* hinterbügelt. Die Teile habe ich mir dann einmal zur Probe hingelegt:

Als nächstes habe ich das Papier des Vliesofix abgezogen und den Sonnenmond und die Fledermaus auf den blauen Stoff aufgebügelt.

So sitzt dann schonmal alles an Ort und Stelle. Je nach Motiv kannst Du mit der Methode alles mögliche auf einen Stoff aufbügeln – du könntest z.B. auch ein Kissen auf diese Weise gestalten. Deiner Phantasie sind kaum Grenzen gesetzt!

Nun habe ich die Fledermaus und den Sonnenmond mit dem so genannten „Raupenstich“, einem sehr engen Zickzackstich, rundum abgesteppt, damit sich die Applikation im Falle des Waschens nicht löst. Das mache ich immer, wenn ich auf diese Weise appliziere – die Applikation wirkt dadurch auch plastischer.

Leider lässt sich hier schon erahnen, dass die Stoffqualität des Sternenstoffes nicht unbedingt für Patchwork und Quilting geeignet ist: Zu dünn!
Daher mein Rat an mich für meinen nächsten Mugrug und vor allem das Patchworkdecken-Baby-Projekt in meinem Kopf: Lieber gleich hochwertigen Stoff nehmen; mit der Stoffqualität hat man einfach am falschen Ende gespart.

Trotzdem – ich wollte ja erstmal die Technik an sich testen und obendrein ein paar Zierstiche meiner Nähmaschine testen. Deshalb habe ich das Teil nicht in die Tonne gekloppt, sondern weitergemacht.

Jetzt kommt das Volumenvlies zum Einsatz, sowie ein ebenfalls DIN A 4-großes Stoffstück als Unterlage. Ich habe einen Rest Cordstoff genommen – ich wollte eigentlich Flanell, den ich gern als Unterseite für Patchworkdecken nehme, aber ich hab wegen meines Nähzimmerumzuges meinen Flanell nicht gefunden. Also Cord und ein Rest 1cm-dickes, nicht aufbügelbares Volumenvlies, das günstig im Preis ist, aber durch die Unbügelbarkeit eher von Nachteil. Naja, der Rest musste weg, und für ein kleines Teil wie den Mugrug fand ich es ok. Für die geplante Babydecke nehme ich die höhere Qualität.

Nun kommt das Quilten, also das Durchnähen durch alle drei Lagen. Ich habe das das letzte Mal vor sehr langer Zeit und mit meiner alten Nähmaschine gemacht, die dafür definitiv nicht gebaut war.
Es hat sich immer was verzogen, und ich bin mit meinen bisherigen Quilt-Arbeiten nie zufrieden gewesen, weil immer irgendwas weggerutscht ist, oder die Stoffmassen nicht rechts durch den Nähmaschinenarm passten. Ich glaube, diese Probleme kennt jede, die sich schon einmal mit dem Thema beschäftigt hat.

Jetzt bin ich schon seit einiger Zeit stolze Besitzerin einer Pfaff expression 3.5, aber ich habe mich bisher an kein Quilt-Projekt getraut – eben aus den schlechten Erfahrungen. Dabei hat die Maschine eine Reihe Quilt- und Zierstiche, die ich schon lange mal testen wollte.

Zunächst habe ich mir ungefähr eingezeichnet, wo und wie ich quilten will (ich habe mit dem Sonnenmond begonnen). Ich wollte einen Kreis für meine Tasse und dann Kreisel drumherum. Die sollten bewusst nicht ganz symmetrisch sein – irgendwie bin ich selbst auch nicht so der symmetrische Typ.

Dann habe ich vorsichtig die ersten Quiltstiche getestet. Und ich muss sagen, dass ich ganz begeistert war, da ich die ganzen Probleme mit dem Rutschen und Verziehen dieses Mal nicht hatte!
Ja, es ist alles nicht so ganz gerade geworden, weiß ich. Aber ich weiß auch, dass mir vor allen Dingen Übung fehlt, die ich nachzuholen gedenke.

Ich habe dann einfach mal nach hübschen Zierstichen geguckt, die ich schon immer mal ausprobieren wollte, und habe einfach drauflos genäht (und es hat Spaß gemacht!).

… und so wurde aus dem Mond eine Sonne! Die Nähmaschine wollte das einfach so haben. Die hatte so Spaß an den Wellen… da konnte ich kaum Einspruch erheben. Als nächstes erfolgte noch das Quilting des blauen Stoffes, der nun wirklich nicht für Quilts gedacht ist und von mir zu diesem Zweck auch nie wieder verwendet wird!

Der Nähmaschine kann ich allerdings keinen Vorwurf machen – im Gegenteil! Ich freue mich schon auf das nächste Projekt, bei dem ich definitiv mehr Sorge in die Qualität der Materialien stecke und auch vorzeichnen werde.

Vor der Einfassung – noch so ein Trauma – habe ich erstmal die Kanten begradigt. Dann habe ich einen langen Stoffstreifen wie Schrägband gebügelt und mich an die Einfassung gewagt. Ich sagte es schon: auch das ist so ein Trauma von mir. Das einzige Mal, das ich das richtig schön hinbekommen habe, war mit viel Gefluche in einem Patchwork-Kurs.

Und ja, es stimmt auch, dass man das am besten von Hand macht. Nur welche nähende Mama hat dafür Zeit? Ich will ja auch irgendwann fertig werden.

Die Einfassung, die zum Schluss folgt, habe ich nach der Methode genäht, die in diesem Video gezeigt wird. Mit Bildern ist es sehr schwer zu zeigen, daher sehe ich in diesem Beitrag davon ab. Ich habe die Technik mal in einem Kurs gelernt, und einen solchen empfehle ich auch jedem, der sich näher mit Patchwork und Quilting beschäftigen möchte.

So, fertig ist mein erster – aber nicht letzter! – Mugrug:

 

Mein Fazit zu diesem Projekt: Es hat total Spaß gemacht, und ich freue mich auf mein Babydecken-Projekt, aber der Fehlerteufel steckt im Detail, und es ist enorm wichtig sich im Zweifel für die bessere Material-Qualität zu entscheiden. Und: Geduld! Ich bin ja jemand, der immer eine ganze Menge Projekte und Aufträge zu nähen hat, und der gleichzeitig immer das Babyphon im Blick hat. So richtig die Ruhe ist einfach nie da, aber Patchwork und Quilting brauchen viel Zeit und Sorgfalt. Die bekommt das Babydeckenprojekt auf jeden Fall.

Themenwoche Laubgeflüster

Damit verabschiede ich mich aus der Themenwoche „Laubgeflüster“ und verweise noch ganz schnell zu meinen lieben Nähblogger-Kolleginnen, die sich heute alle mit dem Thema „Halloween“ auseinandergesetzt haben. Außerdem verweise ich auf mein Gewinnspiel von Montag! Noch bis heute Abend kannst Du ein Backbuch gewinnen!

 

 

Lieber Gruß,
Sonja

* affiliate Link: Wenn Du über diesen Link etwas bestellst, erhalte ich eine kleine Provision und kannst auf diese Weise danke für meinen Aufwand sagen. Es entstehen keine Mehrkosten für Dich. Vielen Dank!

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Tutorial: Windlicht häkeln

Für unsere Themenwoche „Laubgeflüster“ habe ich heute ein herbstliches Windlicht gehäkelt, das abends so richtig Herbst- und Kaminstimmung aufkommen lässt! Das Windlicht ist zugleich ein Upcycling eines gebrauchten Brei-Gläschens und eine prima Resteverwertung für Wolle. Dieses Tutorial zum Windlicht häkeln ist für Anfänger geeignet, und du kannst die Anleitung auf die Größe deines Glases beliebig anpassen.

Zutaten

1 Glas (z.B. ein Brei-Gläschen, es geht aber auch irgendein anderes Glas)
Wolle und passende Häkelnadel

optional 2 Holzperlen*

1 Teelicht

Skills: halbe Stäbchen (hStb), Kettmaschen (KM) und Luftmaschen (LM) – Anfänger!

Hinweis zur Wolle: Ich habe hier dünnere Wolle mit der Nadelstärke 3 genommen.

Häkelanleitung

Zu Beginn häkelst Du in einen Fadenring. Der ist auch super bei Mützen und allen Häkelanleitungen, bei denen man im Kreis häkelt. Eine super einfache Fadenring-Variante habe ich hier gefunden. Ich bette mal das Video ein, weil sich so ein Fadenring echt schwer ohne bewegte Bilder erklären lässt.

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1. In diesen Fadenring häkelst Du 8 hStb und schließt diese erste Runde dann mit einer KM.

2. Die nächste Runde beginnst Du mit 2 LM. Dann werden alle Maschen der Vorrunde verdoppelt auf 16 Maschen.

3. Nächste Runde: 2 LM, dann jede 2. Masche verdoppeln auf 24 Maschen.

Prüfen: Passt mein Glas auf den „Teller“? Ich häkele meist so, dass der Wollteller knapp übersteht. Wenn Dein Glas schon drauf passt, brauchst Du nun nichts mehr verdoppeln.

(4.) Wenn es nicht passt, häkelst Du noch eine Runde und verdoppelst jede 3. Masche auf 32 Maschen.

Die Tellergröße/Maschenanzahl ist sehr abhängig von der Wolle, die Du benutzt, sowie Deiner individuellen Maschengröße!

Nun häkelst Du ohne weitere Verdoppelungen hStb in der Runde. Ich habe für ein mittelgroßes Gläschen 5 Runden gehäkelt. Du kannst das selbstverständlich nach eigenen Vorstellungen variieren.
Jede Runde beginnt mit 2 LM und wird mit 1 KM geschlossen.

Lochmuster

Nach dem unteren Teil mit halben Stäbchen beginnt das Lochmuster, damit das Windlicht dann schön leuchtet.

Die Runde beginnt jeweils mit 3 LM. Dann häkelst Du 1 hStb in die 2. Masche der Vorrunde. Nun häkelst Du immer ** 1 LM, 1 hStb in die übernächste Vorrundenmasche ** bis Rundenende, das mit einer KM geschlossen wird.
In der folgenden Runde wird das hStb in die LM der Vorrunde gehäkelt.

Diese Runden werden wiederholt, bis die Wunschhöhe erreicht ist. In der letzten Runde werden wieder hStb gehäkelt.

 

Zum Schluss häkelst Du noch eine LM-Kette in etwas 3-4 Mal so lang wie der Umfang Deines Glases ist. An die Enden habe ich noch dekorative Holzperlen*  aufgezogen.

Mit der LM-Kette machst Du um das Glas eine Schleife direkt unter dem Schraubverschluss, das hält ganz gut. Wenn Dein Windlicht etwas weiter als das Glas geworden ist, kannst Du es so fixieren.
Jetzt fehlt nur noch das Teelicht, ein gutes Glas Rotwein und ein gutes Buch (oder Dein Lieblingsmensch /-hund /-katze zum Kuscheln).

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Freebook

Dieses Tutorial ist auch als Freebook erschienen, und zwar in meinem Shop hier auf der Seite, oder in meinem CrazyPatterns-Shop.

 

Laubgeflüster Themenwoche

Diese Anleitung ist im Rahmen der Themenblogger-Woche „Laubgeflüster“ entstanden. Weitere tolle Ideen zum Nachkochen, -nähen und -basteln kannst Du bei meinen Mitbloggerinnen entdecken! Hier ist einmal die Übersicht, was in dieser Woche so auf dem Programm steht:



Und hier geht es zu den Blogs der anderen – klick unbedingt mal rein!

Verlinkt mit der Laubgeflüster-Linkparty von Kartoffeltiger, HoT und DienstagsDinge!

Lieber Gruß,
Sonja

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