Schlagwort: Fotografie

Crafting Linktipps März 2018

Die Crafting Linktipps für März kommen ferngesteuert, weil ich ja im Urlaub bin. Nichtsdestotrotz wich ich euch meine monatliche Linksammlung nicht vorenthalten und habe ein paar lesenswerte Links zusammengestellt. Es ist wieder für jeden was dabei, glaube ich: Kreative Freebies, eine neue Linkparty, eine Checkliste für Blogger zur DSGVO, Fototipps, was Leckeres und auch was Kulturelles und Politisches – weil ich ja auch gern mal über den Rand meiner Nähmaschine hinaus gucke ;).

 

Freebies

Alle Plotterbesitzerinnen dürfen sich über diese süße Friedenstaube als Tischdekoration freuen.

Bei leni pepunkt habe ich diese hübsche Beanie gefunden – ideal für den Übergang!

 

Blogging / Linkparty

Ulrike und Ellen haben im März eine „Magic Crafts“-Woche veranstaltet, die ich sehr gern verfolgt habe. In Fantasiewelten fühle ich mich sehr zuhause. Und so wird mir sicher auch noch etwas für die ganzjährig geöffnete Magic-Crafts-Linkparty dazu einfallen. Schaut mal vorbei, da sind tolle Sachen dabei ;).

Die DSGVO rückt näher, und ich habe sehr vel daran gearbeitet auf meinem Blog alles umzusetzen, z.B. gibts jetzt noch ein Häkchen unter dem Kommentarfeld, dass man mit dem Kommentar einverstanden ist, dass Daten erhoben werden – das ist ja einfach so, wenn man kommentiert. Die IP-Adressen werden außerdem anonymisiert. Was man als Blogger noch alles beachten muss – auch wenn man nur privat bloggt! – lest ihr in dieser DSGVO-Checkliste für Blogger.

 

Fotografie und Blogroll

17 Eselsbrücken zum Fotografieren, zusammengestellt auf dem Blog „Vom Landleben“, den ich unter anderem für die Foto-Tipps schätze. Nach einer Anleitung von diesem Blog habe ich übrigens auch meine neue Blogroll gebaut. Das ist in WordPress gar nicht so einfach – aber ich arbeite daran. Hier könnt ihr schonmal gucken, wie weit ich bin. Ich habs noch nicht im Menü – kommt Zeit, kommt… ihr wisst schon!

 

Food

feldsalat mit rote bete

Ich bin fremdgegangen. Auf Facebook habe ich diesen Link bereits einmal gezeigt. Nachdem ich neulich über Nachhaltigkeit als Familie geschrieben habe, habe ich nun endlich auf dem Blog unserer Solawi gebloggt. Zu lesen gibt es ein winterlich-schmackhaftes und höchst gesundes Rezept für einen Feldsalat mit Rote Bete.

 

Kultur

Im Deutschlandfunk gab es ein sehr interessantes Interview über die Frage, ob und wie wichtig das Schreiben heutzutage noch ist. In Zeiten von Whatsapp, SMS und Kurzkommentaren im Social Network leiden Grammatik und Wortschatz doch sehr, wie diverse Studien zeigen. Als Bloggerin, Mama und auch Literaturwissenschaftlerin fand ich es sehr interessant zu lesen – hier geht’s zum Interview.

Am 8. März war wieder Weltfrauentag. Mein Beitrag war eher zurückhaltend, aber durchaus politisch. Sehr deutliche Worte habe ich auf diesem wundervollen Blog gefunden, den ich gern besuche: 18 Dinge, die ich am Weltfrauentag lieber will als Blumen. Warum wir Feminismus brauchen.

 

{Anzeige} Näh-Blogger-Basics Special: Photoshop lernen mit Tutkit

Die Näh-Blogger Basics wachsen irgendwie von selbst. Nach den ersten grundlegenden Beiträgen über das Bloggen bin ich in meinem letzten Blogpost sehr detailliert auf das Thema Fotografie und Fotografieren lernen, sowie „Social Media“ eingegangen. Die schönsten Fotos und Grafiken nützen ja nix, wenn man sie nicht gezielt über Social Media an seine Leser vermittelt. Heute möchte ich gern noch ein wenig mehr in die Tiefe gehen, denn passend zum Thema „Bildbearbeitung“ bekam ich ein schönes Kooperationsangebot, das für die ein oder andere von euch interessant sein könnte. Es geht heute um die Bildbearbeitung mit Photoshop, bzw. „Photoshop lernen“. Wo fängt man an? Wie fängt man an? Wo gibt es Hilfe?

Näh-Blogger Basics – bisherige Beiträge

Die Näh-Blogger Basics richten sich an Näh- und Handarbeitsbloggerinnen, und solche, die es gern werden wollen. Wenn du also bloggst oder einen Blog mit deinen selbst gefertigten Werken starten willst, bist du hier genau richtig :). Ich schreibe ein bisschen was aus meiner Erfahrung rund ums Bloggen. Ich bin mit ganz grundsätzlichen Themen gestartet und spezialisiere mich jetzt immer mehr. Fragen und Themenvorschläge sind sehr willkommen, also löcher mich in den Kommentaren! Was ich nicht weiß, finde ich raus ;).

In dieser Reihe sind bisher erschienen:

Die Näh-Blogger Basics sind keine „einzig wahre Blogstrategie“, sondern Hinweise und best practice Lösungen von mir. (Und ich hab mir natürlich auch bei vielen erfolgreichen Bloggerinnen was abgeschaut.) Für dich bereite ich hier meine persönliche Best of auf – speziell für unsere Nische „Handarbeiten/Nähen“. Viele Themen sind natürlich auch in anderen Blogsparten wichtig, aber gerade „Nähen“ und „DIY“ ist ja ein ganz eigener Bereich. Wenn Du Fragen, Anmerkungen usw. hast – bitte melde dich gern in den Kommentaren!

 

Digitale Bildbearbeitung

Ich habe bereits in den zwei Foto-Beiträgen die digitale Bildbearbeitung erwähnt. Niemand kommt drum herum – und sei es, dass wir nur ein bisschen mit Kontrast und Sättigung „spielen“. Wenn wir dann noch Grafiken gezielt „bauen“, z.B. für Pinterest (wie wichtig speziell Pinterest für uns kreative Bloggerinnen ist, habe ich beim letzten Mal geschrieben!), haben wir schon richtig was zu tun. Hier müssen das Format, Text und Bild möglichst einen schönen Pin ergeben, der viele anspricht und die Quintessenz des Blogposts optisch zusammenfasst. Zum Beispiel so – natürlich mit Photoshop gebaut:

photoshop lernen

Ich habe euch mehrfach Canva als kostenloses Tool empfohlen, mit dem man recht einfach anhand von Bausteinen schöne Grafiken zaubern kann. Im Bereich „kostenlos“ gibt es meines Wissens nichts Besseres, und für den Anfang reicht es vollkommen aus. Ich kann auch sagen, dass ich mithilfe von Canva einiges über Design gelernt habe. Bisher bin ich ja mehrgleisig gefahren und habe außerdem Photoshop und den Adobe Illustrator genutzt (ohne eigentlich je eins der Programme richtig erlernt zu haben.)

Inzwischen bin ich dabei Canva zu verlassen. Tatsächlich habe ich seit einigen Wochen nichts mehr mit Canva gemacht. Warum, verrate ich euch gern!

Warum ich Canva (zum Großteil) verlasse

Viele Bloggerinnen bedienen sich des kostenlosen Baukastens – was man bei Pinterest und auf den Blogs auch sieht. Ich will das jetzt gar nicht verurteilen, aber mich stört es inzwischen doch, wenn sich die Pins in meinem Feed alle zu sehr ähneln. Oder wenn die Kollegin genau denselben Textbaustein verwendet. Das hat gar nichts mit Neid zu tun und ich bin da auch nicht wirklich gefrustet oder so – bitte nicht falsch verstehen! Aber ich will ja mit meinem Design auch einen Wiedererkennungswert erzeugen und im besten Fall ein Alleinstellungsmerkmal haben. (Das bringt uns wieder zum Thema Originalität – gerade als Nähblogger wollen wir ja original und originell sein!)

Außerdem stört mich, dass alle Dateien bei Canva wild und unsortiert gespeichert werden (in der kostenlosen Version). Bei der Fülle an Grafiken verliere ich da den Überblick, und wenn ich was suche… tja, da geht auch viel Zeit bei drauf! Scrollen, scrollen, scrollen… z.T. ist da der Mittagsschlaf der Kinder schon wieder um! Natürlich – einige Blogreihen habe ich bisher mit Canva gemacht, und da werde ich auch weiter auf die Vorlagen zurückgreifen. Aber ich habe gerade in Vorbereitung dieses Artikels wieder soviel über Photoshop und Illustrator gelernt, dass das in Zukunft doch deutlich weniger werden wird.

Ich stand  also an einem Punkt, an dem mir die kostenlose Canva-Variante nicht mehr reichte. Ich war schon drauf und dran die kostenpflichtige Premium-Version zu abonnieren, dabei bin ich ja im glücklichen Besitz von Photoshop und auch dem Illustrator (und einigen anderen Adobe Programmen). Eigentlich habe ich technisch eine super Ausrüstung um tolle Grafiken selbst zu erstellen, und um Bilder professionell zu bearbeiten. Und rein theoretisch weiß ich auch, dass meinem kreativen Schaffen mit diesen Programmen keine Grenzen gesetzt sind.

Mein Problem: Ich bin keine Grafikerin. Dank Canva und Blogging habe ich viel dazu gelernt, aber wirklich die Photoshop-Tools beherrschen? Auch wenn ich ambitioniert bin und durch das Zeichnen von Schnittmustern mit dem Illustrator viel gelernt habe, bezeichne ich mich noch immer als Laie. Und ein bisschen Ehrfurcht vor dem Programm war auch immer dabei. Ich weiß noch, als ich das erste Mal allein vor Photoshop saß: Ich hab es ziemlich schnell wieder zugemacht.

 

Photoshop lernen mit TutKit

Mittlerweile habe ich so meine eingetrampelten Pfade in Photoshop, aber ich habe mich selten „getraut“ mehr zu machen. DAS hat sich geändert, denn ich bin vor einiger Zeit auf eine sehr schöne Lernplattform gestoßen, die ich euch heute vorstellen möchte: Tutkit.com*. Tutkit ist eine Tochter der Seite PSD-Tutorials, und bietet Tutorials, Design-Vorlagen und Presets, mit denen es u.a. auch für uns ambitionierte Grafik-Laien möglich ist u.a. Photoshop zu lernen und Grafiken selbst (einfach!) zu erstellen. Aber das ist nur ein Teil des Angebots, das ich euch im Folgenden näher vorstellen will.

Gerade die unter euch, die sich gern besser in Photoshop, GIMP, dem Illustrator oder auch WordPress, SEO und vielen weiteren Themen und Programmen auskennen wollen, kann ich die Plattform sehr ans Herz legen.

 

Video-Tutorials: Fotografie, Grafik-Design, Office, Marketing, Software und Webdesign

Ich bin nach ein bisschen Rumgucken auf Tutkit.com* (bei dem breiten Angebot muss man sich wirklich erstmal orientieren) auf die Video-Tutorials gestoßen. Für mich hat sich tatsächlich eine neue Welt eröffnet. Tutkit bietet eine Fülle an Lern-Videos aus den Bereichen Fotografie, Grafik-Design, Office und Marketing, sowie Software und Webdesign. Das klingt erstmal harmlos, aber wenn man sich etwas genauer umschaut, erkennt man, was für eine Datenfülle das eigentlich ist. Und man hat alles komprimiert, praxisbezogen und anfängertauglich erklärt!

Im Folgenden picke ich mal ein paar meiner Highlights raus, die ich mir angeschaut habe. Begonnen habe ich mit dem Tutorial „Photoshop für Einsteiger“. Das gesamte Video-Paket dauert 5,5 Stunden und beinhaltet 46 Kapitel. Ich habe mir die meisten angesehen und viel über Photoshop und die Grundlagen des Grafik-Designs gelernt. Um nicht zu sagen: Mir hat sich eine neue Welt eröffnet!

Plötzlich kenne ich mich aus, wenn ich was mit Photoshop mache! Der Kurs hat sehr durchdachte Bausteine. Es geht los mit den Voreinstellungen: Wie richte ich mir mein Photoshop so ein, dass ich damit optimal arbeiten kann? Ich konnte mir jetzt z.B. meine gängisten Pfade im Menü farbig einstellen. Hier ein Screeshot dazu:

photoshop lernen tutkit

Und das war nur der erste von unzähligen kleinen und großen Tipps! Das Tutorial baut sich dann weiter auf – es werden die Werkzeuge von Photoshop erklärt und natürlich das Grundprinzip des Grafik-Designs: das Arbeiten mit Ebenen und Masken! Ich hatte sehr sehr viele Aha-Erlebnisse beim Zuschauen (und Nacharbeiten).

Natürlich konnte ich ein bisschen was schon selbst. Ich hatte mir viele Sachen selbst irgendwie beigebracht und fand es schön zu erkennen, dass ich gar nicht so falsch lag in meinem Rumprobieren. Der Unterschied ist jetzt: Ich habe jetzt mehr als nur ne Ahnung wie das funktioniert. Und ich muss nicht mehr soviel Rumprobieren, sondern weiß was passiert, wenn ich dieses oder jenes Werkzeug einsetze. Oder wozu das gut ist. Und ich hab zumindest ne Ahnung, wie ich bestimmte Effekte schaffe. Zu Effekten, Retusche allgemein und Bildbearbeitung bestimmter Looks gibt es übrigens auch viele weitere Online-Tutorials, z.B. wie man den „Game of Thrones“-Look selbst designen kann (sind ja hier auch ein paar Fans von GoT dabei, weiß ich ja ;)). Dies nur am Rande!

 

Tutorials für GIMP, Adobe Illustrator und weitere

Es gibt solche Einsteiger-Tutorials übrigens auch für das kostenlose Photoshop-Pendant GIMP und für viele weitere Adobe-Programme, auch Lightroom. Ich habe mir auch einige Kapitel aus dem Tutorial für Adobe Illustrator angeschaut. Ich hatte bereits hier und an vielen anderen Stellen schon erwähnt, dass ich mit dem Illustrator Schnittmuster zeichne. Der ist aber nun wirklich nicht einfach zu bedienen! Ohne Anleitung ist es schwierig bis unmöglich. Ich hab jetzt sehr lange damit „herumgehampelt“ und mich geärgert – ich weiß, wovon ich rede!

Natürlich – ich hab es irgendwie geschafft einige ebooks und freebooks zu zeichnen – für Taschen ist es auch noch relativ einfach. (Ich weiß allerdings, wo ich NICHT zufrieden bin und werde demnächst meine alten Schnitte überarbeiten.) Schwieriger wird es dann bei Kleidung. Da bin ich ja im Sommer auch vorerst an einem Kinder-T-Shirt gescheitert, weil ich sowohl mit dem Erstellen und Gradieren des Schnitts UND mit dem Programm überfordert war.

Photoshop und Illustrator lernen

Inzwischen hatte ich dann noch die Beach Bag entwickelt, die im Oktober erschienen ist, und weitere Erfahrungen mit dem Illustrator gesammelt. Tatsächlich fiel jetzt vor Kurzem dann nach knapp zwei Jahren (!) Hampelei mit Illustrator ein großer Groschen bei mir. Und dank des erwähnten Tutorials bei Tutkit habe ich noch einmal ordentlich dazu gelernt!

Natürlich richtet sich dieses Tutorial von Tutkit nicht an Schnittmusterersteller, sondern an Grafiker. Der Illustrator wird ja von mir (und vielen anderen) zweckentfremdet. Trotzdem – wenn man schon ein bisschen mit dem Programm rumgehampelt hat und weiß, welche Probleme man damit hat, dann findet man dort ein paar Antworten. Das Kapitel über Pfade oder das Textwerkzeug fand ich erleuchtend. Da haut man sich dann auch mal vor die Stirn. Ganz zu schweigen vom Einsatz verschiedener Ebenen. Machen das Leben leichter! (Bleibt das Problem mit dem Gradieren, aber das lerne ich auch noch!)

Und wer weiß – bei Tutkit werden regelmäßig neue Inhalte eingestellt

 

Tutorials für WordPress, SEO und Freelancer

Ich fände Tutkit nicht so toll, wenn es nicht wirklich das Rundum-Sorglos-Paket bereit hielte. Neben den Software-Tutorials gibt es weitere, die sich z.B. mit WordPress beschäftigen oder Grundlagen zum Thema SEO vermitteln. Außerdem fand ich das Video zum Thema Freelancing, also freiberuflich arbeiten sehr gut: „Kundenakquise über Facebook und Google AdSense“. Allein dieses Tutorial umfasst 15 Stunden (!) Video-Material und Arbeitsdateien. Ich habe nur zwei Bausteine bisher gesehen und werde wahrscheinlich noch bis nächstes Jahr mit meinen Hausaufgaben beschäftigt sein.

Dieses ist vor allem für diejenigen unter euch interessant, die auch gewerblich nähen und bloggen, also mit dem Bloggen Geld verdienen (wollen). Demnächst plane ich noch einen Artikel – wahrscheinlich in meinem Jahresrückblick – in dem ich auf die ein oder andere Erfahrung im zweiten Jahr Selbstständigkeit mit Näh-Blog-Business zurückblicke. Manches hab ich vielleicht geahnt oder hätte es besser eher gewusst, manche Erfahrung musste ich vielleicht auch machen. Mit den Video-Coachings von Tutkit fühle ich mich ganz gut gestärkt für das dritte Jahr!

Dazu gibt es viele viele weitere E-Learnings – auch Software-Trainings für Excel und weitere Office-Programme. Da hab ich selbst jetzt nicht so den Bedarf (bin ja mit einem Excel-Guru verheiratet und kenne mich da selbst auch ganz gut aus). Ohne kann ich mein kleines Business nicht managen, und wer da vielleicht noch Lernbedarf hat… ihr wisst jetzt, wo ihr das Learning findet!

 

Tutorials zum Fotografieren lernen: Produktfotografie

Ganz kurz will ich noch auf die Foto-Trainings eingehen, denn auch da habe ich reingeschnuppert und wieder soooooviel gelernt! Ich bin ja im letzten Beitrag der Näh-Blogger Basics sehr breit auf Fotografie eingegangen, und ich hole glaub ich schon sehr viel aus meinen Bildern heraus. Aber einem Profi-Produktfotograf über die Schulter zu gucken ist total spannend und lehrreich!

Gesehen habe ich das Video über „Produktfotografie„. Das fand ich mehr als aufschlussreich, wie ein Profi mit Licht und Kamera arbeitet. Und da ich inzwischen glückliche Besitzerin eines Foto-Hintergrundsystems bin, werde ich demnächst auch einiges anwenden können. Leider habe ich hier zuhause bislang  kein Fotostudio oder vergleichbare „Laborbedingungen“. Aber jetzt hab ich eine Ahnung, wo ich hinwill.

Übrigens war auch Food-Fotografie Thema in diesem Video. Ich bin ja kein Food-Blogger, aber ich liebäugele immer mal damit und finde, es ist mehr als eine große Kunst Food schön in Szene zu setzen. Und vielleicht werde ich mein Portfolio hier irgendwann erweitern, wenn ich mich mal wieder mehr mit Kochen beschäftigen kann und nicht nur wahlweise Spaghetti mit roter Soße oder Kartoffeln mit Sauce Hollandaise auf den Tisch bringen muss…

Neben diesem gibts noch viele weitere Fotografie-Tutorials – es lohnt sich, sich einmal umzuschauen!

 

Vorlagen und Presets

Neben Video-Trainings bietet Tutkit auch Vorlagen und Presets zum Download an. Man kann entweder über die Flatrate (komme ich gleich zu) die Sachen runterladen oder einzeln kaufen. Das habe ich bisher zum Beispiel mit einem Pinsel-Set gemacht. Es sind immer mal wieder einzelne Sachen im Angebot, sodass an auch keine Unsummen dafür ausgeben muss. Und – das finde ich ja als gewerbliche Bloggerin besonders gut: Die Dateien sind gewerblich nutzbar! Ich muss mir also keine Sorgen um Urheberrechte und Kennzeichnung fremder Inhalte machen.

Es gibt Vorlagen zu allen Themen: Weihnachten, Halloween, Gothic-Hochzeit, normale Hochzeit, Baby-Fotoalbum usw. Auch Texturen und Pinsel finde ich interessant – damit kann man in Photoshop einiges machen. Ich hatte mir ja dieses Pinsel-Set mit 300 Pinselspitzen gekauft und z.B. dieses Wärmflaschen-Bild damit bearbeitet. Hier kam ein Schneeflocken-Pinsel zum Einsatz. Hier einmal mit und einmal ohne Pinsel:

Wärmflaschenbezug nähen

Wärmflaschenbezug nähen

Der Einsatz von Pinseln mit Photoshop ist noch das geringste, was man recht schnell lernen und anwenden kann. Die richtigen Pinsel stimmig eingesetzt schaffen recht einfach schöne Ergebnisse. Ich experimentiere noch ein bisschen – der aufmerksame Betrachter wird es an der ein oder anderen Stelle feststellen. So ist z.B. das letzte Crafting-Linktipps-Titelbild mithilfe der Pinsel entstanden.

Ja, das ist noch lange kein Meisterwerk, weiß ich. Aber es macht Spaß und wie sagt man so schön… Übung macht die Meisterin ;).

 

Blogger-Bedarf an Grafiken und Bildern

Neben dem ein oder anderen Titelbild und Pin erstelle ich ja auch so kleine Sidebar-Buttons oder Titelbilder für Pinterest. Irgendwie brauche ich immer wieder mal schnell ein Bild, z.B auch wenn ich irgendwo als Sponsor dabei bin oder wenn ich eine Verkaufsaktion über meine Social Media Kanäle bewerbe.

Es ist sicher im ersten Schritt nicht so ganz leicht sich alles selbst zu basteln. Bei ein paar Sachen werde ich sicher auch weiterhin auf Canva zurückgreifen, einfach um meinen Stammleserinnen den Wiedererkennungswert zu erhalten. Ich kann ja auch nicht von jetzt auf gleich alles umstellen. Dennoch arbeite ich inzwischen mit sehr viel Freude mit Photoshop und dem Illustrator. Nach diversen unbefriedigenden Canva-Versuchen habe ich z.B. mein MediaKit endlich mit diesen beiden Programmen fertiggestellt. Und zwar komplett in meinem Design. Wer neugierig ist und mal gucken will, darf sich die aktuelle Version gern unter der Kooperationsseite runterladen. Aus Aktualisierungsgründen verlinke ich es nicht direkt.

 

Tutkit Kreativflatrate und ein Gutschein für euch!

Tutkit.com*- das könnt ihr jetzt erahnen – ist ein sehr umfassendes Portal mit einem sehr breiten Angebot. In dem heutigen Text konnte ich nur einen Bruchteil dessen anreißen, was es dort zu holen gibt. Von der Community hab ich auch noch gar nichts erzählt!

Die Anmeldung ist erstmal kostenlos, und ich empfehle sich erst einmal auf der Seite umzusehen und genau zu schauen, ob und was für einen interessant ist. Es lohnt sich auch sich dafür Zeit zu nehmen. Ich hab auch ein bisschen gebraucht, bis mir klar wurde, was man da alles findet. Die Designvorlagen, Pinsel und Presets kann man alle wie gesagt einzeln erwerben. Es gibt da auch Spar-Angebote, bei denen ich z.B. auch zugeschlagen habe.

Ansonsten bietet TutKit drei Flatrate-Pakete an: Die Starter Flatrate kann man erstmal kostenlos testen und ist dann monatlich kündbar. Sie kostet 9,95€ / Monat. Damit kann man sich ALLE Videos ansehen. Mit der Premium Mitgliedschaft für 14,95€ / Monat kann man auch die Design-Pakete (begrenzt) runterladen, aber nur privat nutzen! Erst mit der Business Mitgliedschaft hat man vollen Zugriff auf alle Inhalte und Downloads. Sie kostet 22,95€ / Monat und läuft für ein Jahr.

Als kleine Belohnung fürs Lesen dieses episch langen Texts hat mir Tutkit für euch einen 10% Rabatt Gutschein zur Verfügung gestellt. Gebt bei einer Bestellung einfach diesen Code ein: TRBG1

TutKit

Nun verabschiede ich mich! Beim nächsten Mal werde ich mich mit SEO beschäftigen, weil da neulich in den Kommentaren schon nachgefragt wurde! Ich hoffe, ihr könnt mit dem heutigen Tipp etwas anfangen?

Eure Sonja

 

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Näh-Blogger Basics: Fotografie II ~ Bilder für Blog und Social Media

Es geht heute weiter mit den Nähblogger-Basics, meinem kleinen Guide rund ums Nähbloggen. So langsam wird es interessanter für alle, deren Nähblog schon eine Weile läuft. Bisher habe ich ganz grob was über Originalität und Mehrwert, Zielgruppe & Content, sowie im letzten Teil über Foto-Equipment geschrieben. Das alles waren Beiträge, die sich mit Grundsätzlichem übers Bloggen beschäftigt haben. Auch heute geht es noch einmal um etwas ganz Essentielles, nämlich um Bilder für Blog und Social Media.

Ich habe beim letzten Mal schon ein paar Tipps zum Fotografieren selbst gegeben, die ich heute noch etwas ausweiten möchte. Ich fange dabei ganz von vorn an, nämlich bei ISO, Blende und Belichtungszeit. Außerdem sage ich dir, worauf du bei Bildern für deine Social Media Kanäle und deinen Blog achten solltest. Da geht es auch schon um Social Media-Strategie – die Themen sind sehr eng verzahnt. Am Ende hab ich dann noch ein paar sehr wertvolle Linktipps, die dir hoffentlich auch helfen deine Fotografien zu verbessern. Es wird also ein großer Rundumschlag! 😉

Teil dir diesen langen Beitrag am besten in kleine Häppchen oder spring sofort zu dem für Dich interessanten Teil. Um dir einen kleinen inhaltlichen Überblick zu geben, habe ich hier ganz kurz die Agenda aufgelistet:

  • Bilder für Blog und Social Media: Do’s and Don’ts
  • Fotografieren lernen ~ Schritt 1: Deine Kamera kennenlernen
  • Fotografieren lernen ~ Schritt 2: ISO, Blende und Belichtungszeit
  • Bilder für Blog und Social Media

 

Bilder für Blog und Social Media: Do’s and Don’ts

Ich scrolle mich täglich durch viele verschiedene Daten- und Fotofeeds. Worauf klicke ich?

  • Auf gut arrangierte,
  • gut ausgeleuchtete Bilder,.
  • die eine schöne Stimmung transportieren

Wo klicke ich nicht?

  • Bei zu dunklen Bildern.
  • Bei kramig und unaufgeräumt aussehenden Bildern.
  • Bei Blitzbildern.
  • Bei verwackelten Bildern.
  • Bei Handybildern.

Manchmal klicke ich dann doch rein und denke: Wow, eine tolle Näharbeit! Nur eben schlecht fotografiert. Das ist schade. Denn mit einem bisschen Beschäftigung mit einer guten Kamera kann man schon einiges mehr aus den eigenen Nähwerken herausholen. Mach selbst vielleicht einfach mal den Test und beobachte dein Klickverhalten!

Klar, am Anfang ist man stolz, dass man überhaupt was fertig genäht hat. Und das will man der Welt und bei Näh-Linkparties unbedingt sofort zeigen. Aber was verschenkt man alles für Klicks, wenn man einen ungünstigen Bildausschnitt wählt, das Bild unterbelichtet ist und das unaufgeräumte Kinderzimmer die Kulisse? Wir stecken alle soviel Geld und Zeit in unsere Nähleidenschaft und werten das Genähte durch schnell geschossene Blitzbilder bei Regenwetter dann ab – so bekommen die Sachen nicht die Aufmerksamkeit, die ihnen zustünde!

Nicht, dass das falsch ankommt: Ich hab mich in meinen Anfangszeiten selbst gar nicht so sehr um die Bildästhetik bemüht, und ich finde auch immer wieder Verbesserungspotential bei meinen Bildern. Und ein Teil von mir denkt sich auch: Ach, bei uns siehts einfach so aus, ein bisschen mehr Reality täte der Blogger- und speziell Instagram-Welt ganz gut!

Dennoch kann man „echt“ und „real“ sein und trotzdem schöne Fotos machen. Deshalb fange ich mit ein paar Grundlagen des Fotografierens an.

 

Fotografieren lernen ~ Schritt 1: Deine Kamera kennenlernen

Fotografie zeichnen mit licht

„Zeichnen mit Licht“ bedeutet Photographie, wenn man es aus dem Altgriechischen übersetzt. Und das ist auch schon das gesamte Geheimnis. Alles andere ist eigentlich Technik, Theorie und ein bisschen Kunst und Liebe ;).

Wenn du schon eine „gute Kamera“ hast, kann ich nur empfehlen dich speziell mit diesem Modell zu beschäftigen! Ich habe zusätzlich zur Bedienungsanleitung ein Buch speziell zu meiner Kamera gekauft, das mir sämtliche Einstellungen und Funktionen meines Modells erklärt. Dieses hier:

Handbuch Kamera Nikon D80

Mit diesem Buch bin ich zwar noch lange kein Profi, aber ich habe ein gutes Nachschlagewerk und kann mir einen prima Überblick über alle Funktionen und technische Besonderheiten verschaffen. Für diesen (und den letzten) Näh-Blogger Basics Beitrag habe ich übrigens noch einmal sehr intensiv durch das Buch geblättert und prompt noch einiges aufgefrischt, bzw. neu gelernt. Wie bei den meisten Büchern lohnt sich so eine Anschaffung einfach. (Ihr wisst, ich bin leicht bibliophil…) Schau doch einfach mal, ob es zu Deiner Kamera auch ein Buch gibt!*

Ich kann Dir versichern: Die Beschäftigung (auch als Auffrischung) mit der eigenen Kamera macht sehr viel Spaß! Ich probiere immer gleich alle möglichen Einstellungen aus, mache Testbilder – und lerne dazu! Allein dadurch „versteht“ man seine Kamera schon ein Stück mehr.

Natürlich habe ich noch mehr Bücher über Fotografie. Meine Buchtipps zum Fotografieren lernen schreibe ich euch gern mal separat auf, wenn Interesse besteht? Schreibt mir doch einfach als Kommentar, ob ihr da gern Tipps hättet, oder gebt auch gern selbst Tipps!

 

Fotografieren lernen ~ Schritt 2: ISO, Blende und Belichtungszeit

Bis hierhin konnte ich es hinauszögern, aber jetzt kommen wir an diesen Fachbegriffen nicht mehr vorbei! Ich übersetzte schon: Fotografieren bedeutet „Malen mit Licht“. Wir brauchen also einen Pinsel (=die Kamera) und Farbe (=Licht). Wir können den Pinsel natürlich tief in die Farbe eintauchen und lospinseln. Aber vielleicht wollen wir Schattierungen? Farbverläufe? Konturen? Wir müssen also dosieren! Dabei helfen — na? Genau: ISO, Blende und Belichtungszeit.

Jeder Fotokurs und jedes Fotobuch beginnen mit diesen drei Einstellungen, nachdem Technik und Funktionsweise erläutert sind. Ich werde hier keinen Fotokurs machen und auch nicht die Funktion der Kamera detailliert erkären. Ich mache es mal ganz einfach verständlich: Der ISO-Wert bestimmt die Lichtempfinflichkeit. Die Blendenöffnung in Relation zur Belichtungszeit bestimmt, wieviel Licht eindringt. Das hat auch unmittelbar Einfluss auf die Schärfentiefe des Bildes. Hierzu habe ich einen tollen Blogartikel mit einem kostenlosen Merkblatt gefunden, den ich am Ende verlinke.

Bilder für Blog und Social Media

Blitz aus!

Ich sagte beim letzten Mal schon, dass ich grundsätzlich ohne Blitz fotografiere (außer bei Anleitungsbildern, da komme ich ohne leider nicht aus, weil a) Keller und weil b) nachts. Ich arbeite an einer Lösung!). Blitzlicht macht ein ganz furchtbares Licht – ich habe bei Blitzebildern nur grauenvolle Ergebnisse erzielt, und zwar ganz egal ob das Motiv eine Gratulantenrunde zu Tante Gertruds 65. Geburtstag war, oder ein Kosmetiktäschchen auf dem Esstisch fotografiert.

Übrigens dankt dir auch niemand aus Tante Gertruds Kaffeekränzchen das Blitze-Bild – denn in der Regel sind die Augen rot, einer schielt oder hat die Augen zu, und noch einer ist einfach ungünstig getroffen. Stichpunkt Doppelkinn! Ihr wisst genau, welche Art Fotosünde ich meine!

Der Blitz bleibt also aus! Wenn dein Motiv zu dunkel ist, musst du dir was einfallen lassen – da helfen dir im nächsten Absatz ISO; Blende und Belichtungszeit. Für kleine Motive wie Täschchen kann man gut so eine Fotobox einsetzen, wie ich sie im beim letzten Mal vorgestellt habe.

Set

Ich fotografiere tagsüber, indoor am liebsten vor unserem großen Wohnzimmerfenster oder in einem der Kinderzimmer unter dem Dach, weil ich da das beste Licht habe. Natürliches Licht ist am besten. Such doch einfach mal den hellsten Raum bei dir zuhause und baue da dein Foto-Set auf! Ich habe z. B. ein paar Sperrholzplatten aus dem Baumarkt mit Tapete bezogen um schöne Hintergründe zu haben. Bei mir kommt auch regelmäßig so eine weiße Bastelplatte (Baumarkt!) als Hintergrund oder Reflektor zum Einsatz. Falls Du noch Tipps und Anregungen für ein Foto-Set oder Foto-Hintergründe suchst – ich hatte im letzten Artikel über Foto-Equipment einige Ideen verlinkt.

So sieht das bei mir aus – mein Beitrag zu „Mehr Reality auf Blogs“:

Foto-Set für Blog

Ihr seht – ich hab ein superkleines (eigentlich viel zu kleines!) Set aufgebaut – auf dem Maltisch meiner Kinder! Die Dinos liegen daneben, das Babyphone steht auf dem Stuhl. Ja, so arbeite ich! 😉

Seht ihr diese kleine Bühne, auf dem das Stativ steht? Das hat Stefan mir gebaut – aus Laminatresten! Das Ding ist superschön, allerdings schwer und leider auch zu klein für größere Taschen. Aber ich liebe es! Auf der Unterseite ist ein anderes Laminat – ich kann also wechseln! Auf dem Foto später sah man übrigens nichts mehr von dem ganzen Drumherum:

Fotografieren lernen

 

Manueller Modus und RAW-Format

Bevor ich nun zu meinen wirklich wenigen Faustregeln komme, betone ich noch einmal: Ich fotografiere im manuellen Modus meiner Kamera, bei dem ich ISO, Belichtung und Blende selbst einstelle. Das musst du nicht auch tun – du kannst auch eine der voreingestellten Programme verwenden. Aber du wirst sehen, dass es 1. Spaß macht Experimente mit der Kamera zu machen, und 2. dass du viel mehr Gestaltungsfreiraum hast. Und wir sind ja kreativ und wollen maximale Freiheit, oder?

Meine Bilder speichere ich außerdem im RAW-Format, also im „digitalen Negativ“, bei dem ich im Nachhinein noch nachbelichten kann. Dazu habe ich auch im Beitrag „Fotografie I“ einiges geschrieben. Ganz wichtig dabei: Das RAW-Format bringt dir nichts, wenn du kein Programm hast, dass RAW (oder NEF bei Nikon) lesen kann. Die meisten kostenlosen Online-Bildbearbeitungsprogramme können RAW nicht lesen. Du brauchst dann also Photoshop oder GIMP, das Freeware-Pendant. Diese beiden Programme brauchen Zeit um sich einzuarbeiten. Wenn Interesse besteht, kommentiert bitte, dann kann ich auch mal etwas mehr auf Bildbearbeitung eingehen.

Am Schluss dieses Beitrags habe ich auch noch weiterführende Artikel zu Photoshop, auch Tutorials, verlinkt. Die sollten dir auf jeden Fall weiterhelfen – ich hab da auch noch was gelernt.

 

Faustregeln und Foto-Tipps

Ich arbeite gern mit Faustregeln – sie machen komplexe Dinge so schön einfach! Hier ein paar ganz allgemeine Tipps fürs Fotografieren:

  • erhöhe in Innenräumen den ISO-Wert -> bis „1000“ geht, ohne dass man zu sehr Probleme mit „Rauschen“ bekommt, also dass die Ränder so ausgefranst und pixelig aussehen. Gern einfach mal ausprobieren!
  • draußen und bei gutem Licht lass den ISO-Wert bei „100“ stehen (ISO 100 strebe ich immer an, nur manchmal geben die Lichtverhältnisse es einfach nicht her!)
  • Stelle die Blende auf einen kleinen Wert (ist von deinem Objektiv abhängig – schon beim Kauf drauf achten!), um viel Licht aufzunehmen (Merke: Blende immer so klein wie möglich stellen! Irrsinnigerweise hast du mit dem kleinsten Blendenwert die größte Blendenöffnung – ja nee, is klar…)
  • Je langsamer deine Belichtungszeit ist, desto mehr Licht wird durch die Blende in die Kamera hineingelassen. Das birgt die Gefahr der Verwackelung und dementsprechend Unschärfe (wollen wir nicht!). Bei schnellerer Belichtungszeit wird nur wenig Licht eingelassen – bei zu wenig wirds zu dunkel! Deshalb fotografieren wir ja glücklicherweise im RAW-Format und können nachbelichten… 😉 –> Beim „Stillleben“ (z.B. ein Kosmetiktäschchen) lassen sich alle Einstellungen wunderbar üben!
  • Merke: Blende und Belichtungszeit sollten für ein optimales Lichterlebnis gut harmonieren!

Probier ein bisschen aus, zum Beispiel kleiner Blendenwert und schnelle Belichtungszeit oder großer Blendenwert und langsame Belichtungszeit.

Dir schwirrt jetzt der Kopf? Keine Panik – am Ende habe ich noch einen ausführlichen, tollen Blogbeitrag für Anfänger verlinkt, wo auch eine schöne Übersicht zum Ausdrucken dabei ist.

 

Weißabgleich

Den habe ich bisher nicht erwähnt, aber natürlich ist der auch wichtig: Der Weißabgleich! Im Baumarkt arrangieren sie das in der Farbabteilung so toll: Ein weiß gestrichener Würfel, der einmal mit Glühbirne, einmal mit Neonleuchte und einmal mit LED beleuchtet wird (geh einfach mal in den Baumarkt, da kannst du auch gleich Zubehör für Fotohintergründe kaufen, mehr dazu gleich). Was hat das mit Fotografieren zu tun? Je nach Leuchtmittel wirkt dasselbe Weiß (die wollen ja ihre weiße Farbe verkaufen) ganz anders: eher gelb oder eher blau oder „normal“.

Du hast natürlich längst begriffen, worauf ich hinaus will: Je nach Licht ist es genauso beim Fotografieren! Du kannst dassselbe Nähwerk in greller Sonne, im Schatten, bei Kerzenlicht  oder Neonlicht ab-lichten (!!), und du erhältst je ein völlig anderes Ergebnis. Suche also den Weißabgleich bei deiner Kamera und stell den auf das richtige Licht ein.

Wenn du im RAW-Dateiformat fotografierst, kannst du im Nachhinein den Weißabgleich mit einem Klick ändern! Im Eifer des Gefechts musst du dich also gar nicht so sehr darum kümmern (oft ist das Kind ja auch schon wieder weggelaufen, da kann ich auch nicht erst alles richtig einstellen!).

 

Foto-Übungen und Photoshop

Mach ein paar Testfotos und „spiele“ mit ISO, Blende und Belichtungszeit. Wenn du hier recht sicher bist, nimm den Weißabgleich hinzu: Fotografiere im RAW-Format und schau mal in Photoshop, welche Möglichkeiten sich dir erschließen. Alles außer Unschärfe kann man gut im Nachhinein korrigieren!

Zur Bearbeitung in Photoshop kann ich sagen, dass ich vor allem die Tonwertkorrektur, Sättigung und die Zuschneide-Funktion verwende. Selten kommen Filter und ähnliches zum Einsatz. Das ist aber eine Geschmacksfrage – und die wird dann deinen Stil ausmachen. Das ist im Blogbereich schon sehr wichtig, denn am Stil deiner Bilder erkennen Leserinnen deine Bilder irgendwann ganz automatisch, z.B. wenn du deine Bilder in den sozialen Netzwerken teilst.

Ich selbst habe da sehr viel experimentiert (und es schadet gar nicht soviel, wie manch einer weismachen will), aber so langsam fühle ich mich in meiner Bildsprache „angekommen“ – mehr dazu im nächsten Abschnitt! Hier noch ein Beispiel, wo ich nur an der Sättigung gedreht habe:

Bild 1 original:

Bild 2 mit erhöhter Sättigung  und leichter Tonwertkorrektur (und das ist noch eine ganz harmlose Bearbeitung!):

Wenn Interesse besteht, würde ich auch einmal direkt auf die Bildbearbeitung in Photoshop eingehen. Dazu gibt es aber schon haufenweise kostenlose Tutorials im Netz, sodass ich mir die Mühe jetzt erstmal gespart habe.

 

Bilder für Blog und Social Media

Du hast nun eine ganze Platte voll schöner Bilder, und sie warten darauf gezeigt zu werden! Du kannst seitenweise Bilder ins Netz laden – super! Ich habe jetzt noch ein paar Tipps zur Präsentation deiner Bilder.

Du brauchst – wenn du einen Blogbeitrag gut streuen willst – verschiedene Formate für die verschiedenen Social Media Kanäle und deinen Blog. Auch eine unterschiedliche Bildauswahl kann reizvoll sein, wenn sie dem Wiedererkennungswert nicht schadet.

Ich habe bis vor Kurzem einfach Bilder nach Onlinestellen meines Blogbeitrags von meinem Blog via Smartphone in die einzelnen Netzwerke geteilt. Überall tauchte nach dem Gießkannenprinzip dasselbe Bild auf. Das funktioniert grundsätzlich ganz gut und hat den Vorteil, dass man es „zwischendurch“ auf dem Handy machen kann. (Ich bin ja hier tagsüber sehr eingebunden und muss vieles im Vorhinein planen, damit ich dann über das Smartphone „nur noch“ verlinken muss. Das artet dann meist doch in ne Menge Arbeit aus…)

Ich will jetzt auch nicht sagen, dass es „falsch“ ist die Blogbilder einfach über „teilen“ in die alle Netzwerke zu streuen. Aber man kann es besser machen – ich befinde mich gerade noch in der Übergangsphase, dass ich da strategischer für die einzelnen Netzwerke vorgehe. Das hat auch mit der Zielgruppe zu tun – die ist bei mir zumindest in den verschiedenen Netzwerken leicht anders gewichtet. Und deshalb macht es auch gar keinen Sinn überall dasselbe Bild oder denselben Beitrag zu verlinken – verschenkte Zeit und Arbeit! Ich will ja auch meinen Followern auf meinen „Außenstellen“ einen gewissen Mehrwert und extra Content bieten, daher ist es mir ganz wichtig da ein wenig zu variieren. Soll sich ja lohnen mir auf möglichst vielen Kanälen zu folgen!

Da Bilder ein wichtiger Bestandteil sind, greife ich heute also dem „Social Networks“-Beitrag ein wenig vor und gehe auch auf das Thema Social Media Strategie ein.

 

Kriterien für die Bildauswahl

Auf dem Blog zeige ich natürlich möglichst viele Bilder und möglichst alle, die ich habe. Der Blog ist das Herzstück meines kreativen Schaffens und wird das auch bleiben. Hier biete ich meinen Leserinnen das Maximum an Informationen und Bildern. Die Social Networks sehe ich mehr so als Bushaltestellen, von wo ich Leserinnen abhole. Und jetzt mal ganz einfach übersetzt: Jede Bushaltestelle steht in einer anderen Stadt, und ich muss mich doch ein wenig den Gepflogenheiten anpassen, wenn ich die Leserinnen von dort abhole. Dazu gleich mehr!

Zunächst möchte ich noch einen ganz wichtigen Punkt anpsrechen, nämlich die Bildauswahl! Ich mache ja meistens so an die 50 Bilder oder mehr von einem Objekt. Natürlich sind das viel zuviele Bilder für einen Beitrag, und meist sind auch nicht alle gelungen. Ich wähle also aus! Nach welchen Kriterien?

  • Format: Gerade bei genähten Werken sind Hoch- und Querformat auf dem Blog gleichermaßen ok, ich persönlich mag eine gute Mischung aus beiden. (Für soziale Netzwerke ist das anders, deshalb betone ich das an dieser Stelle.) Inzwischen versuche ich auf dem Blog mehr und mehr hochkant Bilder  einzubetten, denn ein Blick in meine Leserstatistik verrät mir, dass die große Mehrheit meiner Leserinnen auf dem Smartphone hier vorbeikommt! Warum ist das wichtig? Nun, das Smartphone gibt das Format vor: hochkant! Bilder im Querformat werden deutlich kleiner dargestellt. Kaum jemand macht sich die Mühe das Smartphone zu drehen. Also kann man seinen Leserinnen einen Gefallen tun und Bilder hochkant einbetten.
    Es ist auch eine gute Foto-Übung dasselbe Motiv mal hoch und mal quer zu fotografieren – und macht Spaß! Hier ein Beispiel – entscheide selbst, welches der beiden Bilder dir besser gefällt ;).

  • Motiv: Von den gefühlt hunderten Bildern einige wenige auszuwählen ist echt hart. Aber es muss  sein! Niemand schaut sich lange eine Galerie von 10 fast identischen Bildern an. Die durchschnittliche Besuchszeit auf meinem Blog liegt zwischen 1:30 Minuten und 2 Minuten, auch das gilt es zu bedenken. Ich will ja niemand langweilen. (Meine Leserinnen sollen am liebsten den ganzen Tag von einem Artikel zum nächsten klicken und dabei das Gefühl haben, dass sie hier nur wahnsinnig tollen Content bekommen, der sie weiter bringt! Idealerweise abonnieren sie auch gleich den Newsletter.) Ich wähle also nach Möglichkeit eine Mischung aus Frontalfotos und Detailfotos aus. Wenn Du nur Detailfotos hast, sieht man das Gesamtwerk nicht, das ist nicht gut. Wenn du nur ein Frontalbild des Gesamtwerks hast, sieht man die Details nicht, was schade ist. Auch Collagen, die man sich einfach zusammenstellen kann, fnktionieren gut – die würde ich aber eher für die Social Networks empfehlen. Merke: Auf dem Blog immer optimale, maximale, supergeile Bilder!

 

  • Perspektive: Um eine gute Dynamik zu haben, die das Auge anspricht, empfehle ich unterschiedliche Perspektiven. Ich fotografiere ja gern von oben, wie z. B. im folgenden Bild. So eins muss im Beitrag natürlich durch mindestens ein Frontalbild ergänzt werden. Tipp: Auch Fotocollagen wirken besser, wenn die Bilder sich ergänzen!

Beach Bag

  • Pose/Set: Wenn Du Dich selbst oder Deine Kinder in genähten Sachen nicht im Internet zeigen willst, ist das völlig ok! Aber es gibt verschiedene Wege auch Kleidungsstücke stimmig zu präsentieren ohne ein Gesicht zu zeigen. Detailbilder und reizvolle Perspektivwechsel können eine Menge rausholen. Denk dran: Das Auge isst mit! Hier habe ich zum Beispiel meine probegenähten Strampler von oben fotografiert. Dieses Bild habe ich speziell für Instagram ausgewählt. Durch Farbgebung, Detailansicht, Perspektive und Bildausschnitt ist ein stimmiges Bild entstanden, das speziell auf instagram gut „funktioniert“ hat.

  • Wenn du dich selbst fotografierst, probier verschiedene Posen aus und finde deine Schokoladenseite heraus – blätter auch mal durch Modemagazine oder auf deinen drei Lieblingsblogs um dir was abzuschauen, wie andere das machen. Wahrscheinlich fotografierst du mit Stativ – das braucht ein wenig Geduld und Übung. Ich habe dazu ganz unten einen schönen Blogartikel verlinkt mit vielen Tipps zur Selbstportraitfotografie!

 

Facebook

Facebook ist mein stärkster Social-Media-Kanal mit inzwischen über 800 Followern. Ich verlinke auf meiner Facebookseite meist nur meine Blogbeiträge. Das Titelbild hier auf dem Blog erscheint auch dort, und fertig ist die Laube. Äh, Bushaltestelle. Die Reichweite auf Facebook erreiche ich durch Gruppen, in denen ich meinen Beitrag dann teile. Mittlerweile teile ich nicht mehr alles in allen Gruppen, sondern wähle sehr spezifisch aus – je nach Thema meines Blogbeitrags und der Zielgruppe!

Zum Thema „Reichweite auf Facebook“ könnte ich noch sehr sehr viel schreiben. An dieser Stelle führt das zu weit. Besteht denn da Interesse? Dann würde ich das in meinem Posting über Social Media mit aufnehmen und etwas mehr in die Tiefe gehen!

Neben meinen Blogbeiträgen mache ich auch Beiträge speziell für Facebook – z.B. wenn ich Probenäher suche oder eine aktuelle Aktion, z.B. ein Shop-Rabatt oder eine Ankündigung.

Facebook bewegt sich aktuell immer mehr zum „bewegten Bild“, das erwähne ich hier mal. Ich mache bislang aber keine Videos, dafür habe ich auch kein Equipment und keine Zeit. Vielleicht irgendwann? Was ich dir raten kann, wenn du da Ambitionen hast: Mach bewegte Bilder, kleine Filmchen usw. Das wird dort gern gesehen!

Ansonsten erstelle ich Grafiken mit Canva oder dem Adobe Illustrator. (Ich versuche jetzt wieder mehr den Illustrator zu nutzen, weil alle irgendwie Canva nehmen und man das auch sieht. Aber ich nehme auch gern beides.) Canva hat den Vorteil, dass es a) kostenlos ist und b) viele Designvorlagen hat, und zwar für jedes soziale Netzwerk! Mit ein bisschen Neugierde und Ausprobieren erstellt man da schnell schöne Grafiken.

 

Instagram

Instagram ist das Foto-Netzwerk schlechthin. Alle Bilder sind quadratisch. Das finde ich eine ganz wichtige Sache, denn manchmal funktioniert das mit dem „einfach vom Blog teilen“ dort nicht. Weil das Format nicht passt. Also schneide ich von vorneherein ein Foto quadratisch zu. Mittlerweile achte ich sogar schon beim Fotografieren darauf, dass ich mindestens ein insta-taugliches Bild dabei habe. Das ist auch eine schöne Foto-Übung: mal hochkant, quer und mal quadratisch zu fotografieren!

Thematisch tue ich mich gerade schwer mit Instagram, weil ich herauszufinden versuche, was ich da eigentlich will. Ich hab anfangs recht unbedarft einfach alle möglichen Bilder hochgeladen – auch mal vom Handy, wenn es schnell gehen musste. Oder hab einfach Blog-Bilder geteilt.

Die Marketing-Experten raten dazu, dass die letzten 9 Bilder auf der eigenen Seite „stimmig“ sein sollten. Dass eine klare Struktur und Bildsprache erkennbar ist. Was gut funktioniert sind so Flat-Lays, also wenn man  einen Haufen Sachen auf einem schönen Untergrund drapiert und dann von oben ablichtet. Das sehe ich mir auch gern an. Weitere beliebte Motive auf Instagram sind Essen (schön fotografiert), oder Kaffeetassen. Oder wenn man an sich runter fotografiert, gern mit Kaffeetasse in der Hand.

Ich find Kaffeetassen auf Instagram total langweilig, wenn ich ehrlich bin. (Obwohl ich meine Kaffeetasse liebe!) Und ab und zu mal eine Kaffeetasse ist ok. Ich hab aber auch schon einen ansonsten tollen Kanal abbestellt, weil mir das zuviele Kaffeetassen waren. Öhm. Ok, lassen wir das. Ich will jetzt nicht das Lästern anfangen.

Ich hatte jetzt in den letzten Wochen wenig Zeit für Insta. Instagram ist eine sehr artifizielle Welt, die wirklich richtig schöne superduper Fotografien liebt. Oder Celebrities. Ich bin kein Celebrity, also muss ich mehr auf Qualität der Bilder gehen. *hust* Jetzt komm ich schon wieder ins Lästern. Vergesst das einfach!

Ich verknüpfe auch gern schöne Bilder mit Aphorismen und Weisheiten – gern allgemein motovierende Zitate oder so. Das sehe ich selbst gern, so als kleine Inspiration, und das kam auch so ganz gut an. Sowas z. B.:

Nun, ich bin noch nicht am Ende meiner insta-Strategie angelangt. Grundsätzlich soll der Kanal ja ein Bonus zum Blog sein. Ich habe dort viele Abonnenten, die mir nur dort folgen. Da sind Elternblogger, Nähblogger und Näherinnen, und ganz viele Paderborner dabei. Für mich stellt sich also die Herausforderung, denen allen weiterhin interessanten Content zu liefern und ab und an zu einem Thema auf den Blog zu locken.

Wie handhabt ihr das? Und was haltet ihr von Kaffeetassen auf instagram? Bist du ein Celebrity? Nicht, dass ich jetzt irgendwem auf den Schlips getreten bin….? War ehrlich, aber nicht böse gemeint ;).

 

Google+

Mit G+ bin ich als erstes angefangen. Wenn man bei Blogger bloggt, ist man da quasi Zwangsmitglied. Ich handhabe das ähnlich wie Facebook, wobei ich da noch mehr kreative Sachen und LifeHacks in meiner Liste Crafts and DIY teile. Anfangs habe ich das ganz unbedarft gemacht – einfach weil ich solche Sachen mag und mir für später merken wollte. Aber diese Liste hat auch vielen anderen gefallen, die dann der Liste und dann auch mir folgten. Merke: Es „lohnt“ sich immer auch fremden Content zu teilen.

Mittlerweile nutze ich G+ nicht mehr so stark. Das liegt auch daran, dass ich so viele Kanäle füttern und beantworten muss, dass ich gar nicht mehr die Zeit habe die einzelnen Kanäle intensiv zu pflegen. Ab und an teile ich dann wieder Blogbeiträge, wenn meine Zeit es zulässt. Google+ bringt in Sachen SEO ein paar Punkte, denn mein Google+ Profil wird mittlerweile sehr gut gefunden. Allein deshalb sollte man Google+ haben. Zu SEO schreibe ich nochmal einen eigenen Artikel. Habt ihr dazu schon Fragen?

Und wie nutzt du Google+?

 

Twitter

Ich erwähne Twitter nur der Vollständigkeit halber. Twitter ist ein Kurztext-Medium. Ja, da gibts auch Bilder, aber wichtiger sind da flotte Texte und die richtigen Hashtags. Ich experimentiere da noch, ich bin da noch nicht so lange. Ganz wichtig auch hier: Meine Follower sind hauptsächlich Eltern(blogger). Da brauche ich keine Nähergebnisse twittern, und ich twittere auch noch längst nicht alles von meinem Blog. Ich überlege noch, wie ich langfristig mit Twitter umgehe.

Wie ist das bei dir? Kennst du dich da jemand aus? Ich bin ja sehr offen für Ideen. Hast du einen Twitter-Redaktionsplan, oder geht das spontan nach Gefühl?

 

Pinterest

Pinterest ist mittlerweile mein liebstes Social Network. Und das ist prompt falsch, denn es ist eigentlich eine Suchmaschine. Und die ist genial für kreative Bloggerinnen! Vielleicht ist euch aufgefallen, dass ich seit einiger Zeit spezielle Pinterst-Grafiken zu JEDEM Blogpost mache? Diese pinne ich dann auf meine eigenen Boards und wenn es passt auch auf Gruppenboards. Die sind sehr wichtig bei Pinterest um die eigene Sichtbarkeit zu erhöhen. Wie bei allen Netzwerken gilt auch hier: Gemeinsam erreichen wir mehr! Deshalb lade ich dich an dieser Stelle auch auf mein Nähblogger-Gruppenboard ein.

Nun aber zu den Grafiken: Die sind IMMER hochkant, denn auch Pinterest wird am liebsten mobil genutzt, und da fällt das Hochformat einfach besser auf! Ich erstelle meist Collagen – eine Mischung aus Detail und Komplettansicht + Text. Der Text verweist auf den Blogpost, z.B. „Freebook Shirt für Jungs“, und natürlich füge ich meine Blogadresse hinzu, falls die Verlinkung mal nicht funktioniert.

Über Pinterst gibt es noch viel mehr zu wissen. Bei mir ist Pinterest inzwischen zur Trafficquelle Nr. 1 geworden, obwohl ich da noch gar nicht so viele Follower habe. Darauf kommt es aber auch gar nicht so sehr bei Pinterest an, was ich sehr entspannend finde, dass man nicht dieser Followerzahl hinterherjagen muss, so wie bei Facebook und Instagram.

Ich habe zwei bis drei Pins, die richtig gut gehen. Der eine – der erste – entspricht natürlich überhaupt nicht den Vorgaben. Es ist das Sternkörbchen:

Dieser Pin wurde aber auf einigen gut frequentierten Boards gepinnt, was zu sehr viel Traffic bei mir führt. Das Sternkörbchen kam letztes Jahr zu Weihnachten raus und ist seitdem ein Dauerbrenner – fast jeden Monat auf Platz 1!

Ansonsten kommt im Moment die Wendejacke Wendie sehr gut an. Die entspricht der Vorgabe, die ich eben gemacht habe:

Dieser Pin wird sehr gut gefunden, weil er auch die richtigen Keywords enthält. Was soll ich sagen: Ich habe im Sommer 6 Wochen nichts gebloggt und trotzdem steigende Seitenaufrufszahlen gehabt! Pinterest hat das ermöglicht. Auch im Moment blogge ich eher wenig, weil ich es nicht öfter schaffe. Aber Pinterest sorgt dafür, dass trotzdem viele Leute hierher finden – ohne dass ich da irgendwas mache. Pinterest wird uns in den Nähblogger-Basics sicherlich noch mal tiefer beschäftigen. Heute aber nicht mehr ;).

Wenn du noch am Anfang deines Blogs stehst und dich fragst, welche Social-Plattform du wirklich brauchst, empfehle ich dir unbedingt Pinterst! Da lohnt es sich wirklich Energie und Zeit reinzustecken. Bei den anderen verpufft das leider viel zu schnell (ist meine Erfahrung – vielleicht hast du eine andere?).



 

Zusammenfassung

Das war heute eine Menge Input, oder? Wir sind ganz ganz klein mit Grundlagen des Fotografierens und der Kamera angefangen. Dann ging es weiter mit allgemeinen Tipps zum Fotografieren  und zur optimalen Präsentation der Bilder auf dem Blog. Zuletzt bin ich dann noch auf ein paar soziale Netzwerke eingegangen und konnte dir hoffentlich ein paar wertvolle Hinweise zum Thema Bilder in den sozialen Medien geben.

Nun sind wir am Ende dieses Beitrags angelangt, und mich interessiert nun, ob du etwas für dich mitnehmen kannst oder ob das alles ein alter Hut für dich  ist? Schreib mir auch gern, wenn ich auf ein oder mehr Themen noch detaillierter eingehen soll!

Wenn Dir der Artikel gefallen hat und du auch ein Nähblogger bist, trag dich doch in meinen Newsletter (unten auf der Seite) ein. Wenn Du ein Häkchen bei „Nähblogger“ setzt, habe ich vielleicht sehr bald auch eine kleine Überraschung ;).

Zum Ende habe ich nun noch ein paar Linktipps, die meinen Artikel noch vertiefen. Viel Spaß und bis zum nächsten Mal! Danke fürs Lesen!

 

 

Links

Fotografieren lernen / besser fotografieren

ISO, Blende und Belichtungszeit einfach erklärt mit Download für Anfänger

Warum Deine Bilder unscharf werden – Ein toller Artikel mit Tipps zur Schärfe von Fotos; sehr informativ auch für Anfänger!

Low Budget Fototipps – von diesen Tipps werde ich sicher mal welche ausprobieren! Der Blog von Christina Key ist übrigens auch so eine gute Adresse für Fototipps, z.B. ihre Tipps für Selbstportraits – klickt euch mal durch!

Eine schöne Foto-Tipp-Reihe speziell zum Fotografieren genähter Kleidung habe ich hier bei Print4Kids gefunden.

… und so generell: Bei Youtube gibt es nicht nur Näh-Videos, sondern auch Foto-Tutorials! Ich habe mir eine Liste angelegt, die sicher noch wachsen wird: Einfach abonnieren und auf dem neuesten Stand bleiben!

 

Digitale Bildbearbeitung

GIMP, Freeware – Pendant zu Photoshop

10 einfache Photoshopkorrekturen: eine Galerie mit nützlichen Tools und wie man sie verwendet

 

RAW Dateien in GIMP öffnen – Tutorial

Eva Kartoffeltiger geht in diesem Beitrag auch auf Bilder ein. Dabei geht es auch um Lizenzfragen, z.B. wenn man sich fremder Bilder bedient. In ihrer Reihe „Tipps und Tricks für Blogger“ geht sie auch auf die verschiedenen sozialen Netzwerke und weitere Bloggerthemen ein.

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Näh-Blogger Basics: Fotografie I ~ Equipment

Heute geht es in den Näh-Blogger Basics um Fotografie,  das Kernelement des Bloggens. Ich habe diesen Beitrag „Fotografie I ~ Equipment“ betitelt, denn der Schwerpunkt liegt auf der Ausrüstung, die wir für gute Fotos brauchen. Im nächsten Beitrag geht es dann mehr um das Fotografieren selbst. Dieser Beitrag enthält auch Werbelinks, aber keine Angst: Ich werde Dir hier nicht eine sauteure Super-Kamera aufschwatzen oder ähnliches. Ich stelle heute mal MEINE Foto-Ausrüstung vor und gebe ein paar Tipps für den Kauf von Kamera und Co. (ohne eine Kaufberatung sein zu wollen!).

 

Über die „Näh-Blogger Basics“

Bevor es losgeht, möchte ich noch einmal die vergangenen Beiträge in Erinnerung rufen: In der Einleitung habe ich ganz grob die Reihe „Näh-Blogger Basics“ vorgestellt. Anschließend habe ich über das Thema „Zielgruppe & Content“ geschrieben. Es folgte noch ein Artikel über „Mehrwert & Originalität“. Alle Beiträge dieser Reihe richten sich speziell an Näh-Blogger und solche, die es werden wollen. Mir geht es darum hier ein paar Basics zu vermitteln, die wichtig sind, wenn Du mit Deinem Näh-Blog mehr oder neue Leserinnen erreichen und vielleicht irgendwann auch ein bisschen Geld mit dem Bloggen verdienen willst. Ich versuche das Bloggen auf ein paar wenige Formeln herunterzubrechen, ohne dass die Bloggerei zur Wissenschaft wird – dafür werde ich immer weiterführende Links bereitstellen.

In meiner Pinterest-Gruppe „Blogging“ sammeln wir übrigens relevante Blogging-Tipps ganz allgemein über das Bloggen. Folge der Gruppe und schreib mir eine Mail um mitzupinnen – ich freu mich! Du kannst Dich auch für meinen Newsletter anmelden. Es gibt dort ein Kästchen „Nähblogger“, mit dem Du keinen Beitrag der „Näh-Blogger-Basics“ mehr verpasst. Außerdem arbeite ich im Hintergrund an dem ein oder anderen Goodie speziell für Näh-Blogger, um Deine Blog-Organisation zu unterstützen.

Nun geht es aber los!

Fotografie & Equipment: Hardware

Dass Bloggerinnen eine gute Kamera brauchen, ist kein Geheimnis. Das Internet und soziale Netzwerke wie Instagram oder Pinterest sind voller wunderschön inszenierter Bilder, die wahrscheinlich auch Deine Kreativität zum Nacharbeiten anregen oder dich dazu inspiriert haben einen eigenen Blog zu starten. Vielleicht hast du auch hobbymäßig schon immer gern fotografiert (in dem Fall kann ich dir heute wahrscheinlich auch nicht mehr viel Neues erzählen…)?

Keine Frage, mit einer kleinen Kompaktkamera oder mit einer Handykamera stößt man schnell an seine Grenzen – eine „vernünftige“ Kamera muss her. Aber nicht nur eine Kamera gehört zum Foto-Equipment, sondern auch (wenn Du eine DLSR hast) die Objektive, Beleuchtung und Fotohintergründe – die Bühnenbilder für deine Näh-Foto-Stories sozusagen. Außerdem empfiehlt sich eine Bildbearbeitungssoftware und vielleicht ein Buch zum Fotografieren-Lernen.

Puh, ganz schön viel, oder? Wo anfangen? Ich gehe jetzt mal alles ein wenig detaillierter durch. Fragen kannst du gern in den Kommentaren stellen!

 

 

Welche Kamera ist die Richtige für Dich?

Neulich gab es in einem Bloggerforum eine Diskussion rund um die beste Kamera für Blogger. Dabei wurden auch Systemkameras empfohlen – als leicht zu handhabende, kostengünstige Alternative zur digitalen Spiegelreflex. Dies erwähne ich nur, um dir diese Möglichkeit der „Systemkamera“ genannt zu haben. Es gibt sowas, und vielleicht ist das ja auch schon das Richtige für deine Zwecke?

Ich selbt fotografiere jetzt seit gut 7 Jahren mit einer Nikon D80, einer digitalen Spiegelreflexkamera, mit der ich rundum zufrieden bin. Ich habe sie täglich in der Hand und sehe noch keinen Bedarf mir eine neuere Kamera anzuschaffen. (Hinweis: Die Bebilderung dieses Artikels zeigt NICHT die Nikon D80 – diese Bilder habe ich mit ihr gemacht! Da ich Nostalgikerin bin, habe ich mich entschlossen diesen Artikel mit diesen fast antiken Kameras zu bebildern. Die gehören nicht mir, sondern die habe ich zu diesem Zweck aus der Familie ausgeliehen.)

Bei Kameramarken kann man sich ähnlich verlieren wie bei Nähmaschinenmarken. Solange Geräte funktionieren, ist mir die Marke relativ wurscht. Ich mag meine Nikon, weil ich die gut kenne. Und wenn ich mal eine neue Kamera anschaffen sollte, wird das sehr wahrscheinlich wieder eine Nikon sein, weil ich einfach nicht von vorne anfangen will.

Welche Kamera ist nun für dich die Richtige ist, hängt zum einen von deinem Geldbeutel ab. Und dann musst du in dich gehen und dich fragen, was du am meisten ablichtest: Stoffe? Genähte Werke? Kleine Sachen? Step-by-Step-Anleitungen? Kinder in genähten Klamotten (die sich womöglich bewegen)? Ich behaupte mal, das alles bekommt jede Spiegelreflexkamera ohne große Schwierigkeiten hin. Wenn Du auch Filme drehen willst, musst du natürlich speziell nach einer Kamera schauen, die das kann! Auch haben nicht alle die Live-Vorschau (meine z.B. auch nicht – ich muss immer oben druchgucken, was mich jetzt nicht so stört).

Mein Tipp: Es muss ja vielleicht nicht das allerneueste Modell sein. Ältere Modelle haben folgende Vorteile: Die ersten Kunden haben im Internet bereits ehrliche Testberichte geschrieben, z.B. bei amazon, wo ich zwar nichts mehr kaufe, aber dennoch gern Testberichte von Kunden lese. Und: ältere Modelle sind (wie bei Nähmaschinen auch) günstiger. Nehmen wir meine Nikon D80. Ich habe seinerzeit über 500€ dafür bezahlt. Nur das Gehäuse bekommst Du heute ab ca. 139€ – das ist ein top-Preis für eine super Kamera! Bei Fotokoch gibt es z. B. auch viel Second-Hand-Ware zum erschwinglichen Preis: Second Hand Übersicht*. Auch ein Blick in die Fundgrube* lohnt sich.

 

Objektive

Viel wichtiger als das Gehäuse sind bei der Fotografie eigentlich die Objektive (und natürlich, dass man mit seiner Kamera umgehen kann – Stephen King würdest du ja auch nicht fragen, mit welcher Schreibmaschine er seine Bestseller schreibt). Ich kann dir die Kaufentscheidung also nicht abnehmen, aber ich kann dir folgenden Tipp geben: Geh vor Ort ins Fachgeschäft und/oder frag mal ein bisschen im Bekanntenkreis herum. Vielleicht kennst du sogar einen Fotografen? Ich hatte tatsächlich das Glück, dass ich einen Profi-Fotografen aus dem Freundeskreis fragen konnte.

Hast du vielleicht schon Objektive? Dann prüfe vor dem Kauf einer neuen Kamera unbedingt, ob die mit deiner Wunschkamera kompatibel sind! Ein weiterer Tipp: Lass Dir mit der Kaufentscheidung Zeit und lass dich am besten vor Ort beraten, am besten im Fachgeschäft! Ich habe hier in Paderborn einen wunderbaren Fotoladen, der mich bislang immer perfekt beraten hat. Hier verkaufen sie übrigens auch Second-Hand-Geräte zu erschwinglichen Preisen! Der Gang in die nächst gelegene Innenstadt kann sich da sehr lohnen als blind irgendwas aus dem Internet zu bestellen!

Bei meiner Nikon D80 waren seinerzeit zwei Objektive dabei. Mit dem Standardobjektiv mache ich eigentlich nur noch Step-by-Step-Anleitungsbilder. Das Tele-Objektiv (Tamron AF 55-200mm) war von Tamron, eine japanische Firma, die teils günstigere Objektive herstellt – für verschiedene Kameramarken! Ich möchte noch einmal betonen, dass man beim (Nach-)Kauf unbedingt auf die Kompatibilität achten muss! Übersetzt für Nähtanten: Was nützt dir der schönste Nähfuß, wenn er nunmal nicht auf deine Maschine passt?

Das Tamron ist draußen und unterwegs mein Lieblingsobjektiv – ich habe damit schon wunderbare Portraits von den Kindern gemacht und auch sonst schöne Aufnahmen von genähten Werken geschossen.

Nachgekauft habe ich mir (nach Beratung durch besagten Fotografen) das Nikkor AF-S Micro NIKKOR 40mm 1:2.8G speziell für den Blog. Ich wollte ein Objektiv für Nahaufnahmen, bei dem das Detail schön scharf ist und der Hintergrund so schön verschwimmt (ihr wisst, was ich meine). Auch für Portraits kommt es zum Einsatz.Die Kamerabilder in diesem Beitrag habe ich alle mit diesem Objektiv gemacht. Das Objektiv sollte erschwinglich sein, und mit ca. 299€-329€ (je nachdem, wo man kauft) ist es das. Ich habe in „meinem“ Laden übrigens ein gutes Angebot bekommen, weil die natürlich die Internetpreise kennen – ein bisschen fragen und feilschen geht immer ;). (Und nein, leider ist dieser Artikel NICHT von „meinem“ Fotoladen gesponsort – nur falls jetzt der Eindruck entstanden ist.)

Wartung

„Mein“ Fotoladen wartet die Kamera übrigens auch. Vor Kurzem habe ich eine Sensorreinigung machen lassen. Meine Objektive haben sie kostenlos gereinigt. Die Sensorreinigung war übrigens nicht teuer. Ich habe immer gedacht, dass das schnell dreistellig wird, aber es waren dann unter 50€! Auch dies kann ich nur empfehlen. Die gucken sich dabei auch an, ob da irgendwelche Staubteilchen festhängen und so. Und für die drei Tage, die es gedauert hat, habe ich ein kostenloses Leihgerät bekommen. Daher rate ich noch einmal zum Kauf vor Ort.

Beleuchtung & Fotohintergründe

Auf dieses Thema möchte ich beim nächsten Mal tiefer eingehen. Nur ganz kurz: Für die Inszenierung deiner Fotos und für deine persönliche Foto-Stil-Entwicklung sind Beleuchtung und Fotohintergründe essentiell. Ich selbst experimentiere gern, aber ich kann schon vorausschicken: An natürlichem Licht kommt nichts vorbei! Der Blitz bleibt bei mir aus, außer bei Anleitungsbildern, die eher zweckorientiert sind und nicht zum „schön aussehen“ gemacht werden. (Es ist natürlich trotzdem erstrebenswert, wenn Anleitungsbilder toll aussehen.)

Problematisch wird es mit dem natürlichen Licht natürlich in der dunklen Jahreszeit, da müssen wir uns irgendwie mit künstlicher Beleuchtung behelfen. Beim Ablichten von kleinen Nähwerken kann eine kleine „Fotobox“ helfen. Wie man die selber bauen kann, zeigt z.B. diese Anleitung:


Ich muss sagen, ich verzichte auf so eine Box – ich fotografiere meist vor unserem großen Wohnzimmerfenster. Hintergründe habe ich mir aus Sperrholzplatten und Tapete (im Baumarkt darf man sich da vollkommen kostenlos Probestücke abschneiden – ich nehme immer welche mit!) selbst gebaut. Eine kurze Anleitung für DIY-Fotohintergründe gibt es z.B. hier oder hier.

Für größere Motive (Kinder oder man selbst), die man gerade wegen schlechtem Wetter nicht draußen und natürlich nicht vor so einem kleinen Hintergrund fotografieren kann, gibt es so große Fotohintergründe wie beim Fotografen – und das gar nicht so teuer. Ich hab schon welche ab 50€ gesehen. Bisher hab ich selbst noch nirgends zugeschlagen, habe so eine Anschaffung aber für den Herbst geplant – ihr werdet es erfahren!

Mehr dazu schreibe ich dann im nächsten Näh-Blogger-Basics-Beitrag über das Fotografieren.

 

Bildbearbeitungssoftware

Der Spitzenreiter der Bildbearbeitung ist bekanntermaßen Photoshop – auch ich arbeite damit. Gemessen daran, dass ich dort hauptsächlich Tonwertkorrekturen durchführe und mit Belichtung und Sättigung „spiele“, ist es eigentlich zu groß (und zu teuer), speziell wenn du keinerlei Erfahrung damit hast. Viele Blogger arbeiten mit „Photoshop Lightroom“. Das habe ich selbst noch nicht getestet, aber was ich darüber gelesen habe, klingt sehr solide. Für rund 100€ ist es deutlich günstiger als das „große“ Photoshop.

Die kostenlose Alternative ist GIMP. Ich habe mir das jetzt auf dem Laptop installiert, arbeite aber noch nicht damit und kann noch nicht viel darüber sagen. Mein Tipp: Probier erstmal GIMP und schau, wie du damit zurecht kommst. Geld für Software kannst du immer noch ausgeben.

Es gibt natürlich noch viele weitere kostenlose und mehr benutzerfreundlichere Programme. Ich habe lange gebraucht um mich in Photoshop einzuarbeiten (und nutze verschwindend wenig von dem, was dieses Programm eigentlich kann), und es erklärt sich NICHT von selbst. Gerade für Anfänger ist das überhaupt nichts – dies nur als Warnung!

Neben Photoshop verwende ich den Adobe Illustrator – allerdings mehr zum Erstellen von Schnittmustern als für die Bildbearbeitung. Der Illustrator kann auch Grafiken – das ist nicht ganz unwichtig als Blogger. Meine Titelbilder und Pinterest-Collagen mache ich mit dem kostenlosen Online-Tool Canva, das mit ein wenig Übung gut zu bedienen ist und schöne Ergebnisse liefert. Ich glaube, alle Blogger arbeiten damit – zumindest erkenne ich doch diverse Buttons und Schriften auf Pinterest usw. wieder. Es gibt dort auch viele Templates für die verschiedenen Social-Media-Kanäle und einiges an kostenlosem Bild- und Grafikmaterial. Mehr über Canva und warum wir Blogger mehr als nur schöne Bilder brauchen, schreibe ich im nächsten Beitrag!

Warum verwende ich eigentlich Photoshop, wenn es eigentlich mit Kanonen auf Spatzen geschossen ist? Nun, ich fotografiere ausschließlich im RAW-Format. Das ist sozusagen das „digitale Negativ“ (wenn du dich daran erinnerst, dass es mal sowas wie analoge Fotografie gab – daher stammt der Begriff). Von diesem digitalen Negativ kann ich mit Photoshop auch im Nachhinein alles Mögliche ändern. Es gibt auch Bilder, die ich NICHT retten konnte. Meist tut es eine kleine Nachbelichtung, und schon sind auch zu dunkle Bilder noch zu gebrauchen.

Ein kleines Beispiel habe ich hier. Das ist das Bild unbearbeitet:

Du siehst rechts ganz viele Regler und auch ein Drop-Down-Menü zum „Weißabgleich“. In diesem Schritt erledige ich schon 95% der Bildbearbeitung, indem ich nachbelichte, Kontraste heraushole und mit der Sättigung „spiele“. Ich kann nur raten: Geh mal ganz naiv da dran und spiel ein bisschen rum um ein Gefühl dafür zu bekommen. Nach der Bearbeitung sah dieses Bild so aus:

(Für dieses Bild habe ich übrigens das bereits erwähnte NIKKOR-Objektiv verwendet.) Ich glaube, der Unterschied vorher-nachher wird deutlich?

Abgesehen davon mache ich hauptsächlich Tonwertkorrekturen, und das können auch viele andere (kostenlose) Bildbearbeitungsprogramme.

Ich versuche es nicht zu übertreiben. Meist bearbeite ich ja auch „am Fließband“ und hab so meine Standards, die ich mache. Dir kann ich nur raten: Mach dich – egal welches Programm du nimmst – mit dem Programm vertraut und probier einfach ein bisschen aus.

Fotografieren lernen

Ein Photoshop-Handbuch habe ich nie verwendet (ich bin ja so ein Autodidakt und muss mir alles irgendwie selber aneignen), wohl aber die ein oder andere Zeitschrift, bzw. Sonderausgabe über Photoshop (guck einfach mal, was es da im Zeitschriftenhandel so gibt!).

Über das Fotografieren und speziell zu meiner Kamera habe ich mir allerdings Bücher gekauft. Leider hatte ich bislang nicht die Chance (oder Kinderbetreuung) einen richtigen Fotografie-Kurs zu besuchen, was ich dir dennoch empfehle. Schau z.B. mal im Programm deiner VHS! Auch online kann man Foto-Kurse buchen – das werde ich mal versuchen, bisher kann ich noch keinen Kurs empfehlen.

Die Bücher stelle ich separat vor, denn dieser Beitrag ist jetzt einfach viel zu lang geworden! (Wie eingangs erwähnt: Nutze meinen Newsletter um auf dem Laufenden zu bleiben!)

Weitere Tipps und eine allgemeine Basis-Einleitung zum Fotografieren werde ich im nächsten Teil „Fotografie II: Bilder für Blog und Social Media“ geben.

 

Fazit

Ich hoffe, ich konnte dir ein paar wertvolle Tipps rund um das Foto-Equipment für Blogger geben. Wir haben jetzt auch die aboluten „Blogger-Basics“ abgeschlossen; es wird jetzt auch interessanter für fortgeschrittene Blogger werden.

Jetzt bist du aber erst einmal dran: Mit welcher Kamera fotografierst du? Welche Software nutzt du? Und welche Probleme tauchen vielleicht bei dir auf? Ich bin gespannt auf deinen Kommentar! Jetzt schließe ich mit ein paar Links, die noch viel mehr ins Detail gehen als ich das hier leisten kann. Vielen Dank fürs Lesen und herzlichen Glückwunsch – du hast es nun geschafft!

 

Weitere Links

Eva Kartoffeltiger hat auch eine Blogger-Reihe bei sich zu vielen Blogger-Themen. Schau mal bei ihr vorbei!

Für detailliertere Foto-Equipment-Tipps schau mal hier bei Nähfrosch vorbei.

 

*affiliate Link: Wenn du über diesen Klick etwas bestellst, erhalte ich eine kleine Provision und bedanke mich sehr herzlich bei dir dafür! Ich mache das nicht um dich zu ärgern oder um den dicken Reibach zu machen (das mache ich nicht), sondern um die laufenden Kosten dieses Blogs zu decken und um weiterhin hochwertigen Content und Tutorials kostenlos anbieten zu können. 🙂

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