Kategorie: Blogging

Crafting Linktipps April 2018

Ich bin zurück! Irgendwie war der April für mich komisch – wir waren ja erst noch im Urlaub, und danach gings gleich los mit meinem neuen Freebook, und plötzlich ist der Monat schon wieder um… Und so richtig strukturiert war das bisher alles nicht hier, zumindest hab ich das so empfunden. Das liegt wohl auch der DSGVO, die im Mai in Kraft tritt. Dazu habe ich ein paar sehr gehaltvolle Linktipps zusammengesucht – ich glaube, damit seid ihr gut aufgestellt! Man liest ja soviel dazu – aber auch nicht alle Quellen sind gut! Deshalb habe ich mich auf die konzentriert, die ich unten an euch weitergebe. Abgesehen davon hab ich ein paar aktuelle Themen für euch, ein paar Nähideen, ein bisschen soziales Engagement für Hebammen und zum Schluss was zum Schmökern und Schmunzeln: Zwei Artikel über das Putzen. Viel Spaß!

Aktuelles

Blosommer 2018 fällt aus 🙁

Zunächst muss ich leider verkünden, dass wir entgegen der Ankündigung doch keinen Blogsommer machen werden. Die Entscheidung ist niemandem im Team leicht gefallen. Nach dem überragenden Erfolg im letzten Jahr haben wir uns alle wahnsinnig auf diese Aktion gefreut. Und dann kam die DSGVO. Und wir waren damit alle beschäftigt. Und es gibt einige ungeklärte Fragen, ob man so eine Linkparty in Zukunft überhaupt noch hosten darf. Und weitere. Wir wollten das Risiko vorerst nicht eingehen. Da wir alle auch noch andere zeitraubende Themen im real life haben (bei mir z.B. ein Anbau, neue Küche, etc.), haben wir uns entschlossen diesen Sommer auszusetzen. Wir wollen gern ersatzweise im Herbst etwas starten – ich werde hier auf dem Blog und natürlich über den Newsletter rechtzeitig bescheid geben! Das Gruppenboard Blogsommer auf Pinterest ist trotzdem „geöffnet“. Pinnt dort gern eure sommerlichen Blogbeiträge!

 

An meine Newsletter-Abonnentinnen

Wegen der DSGVO habe ich natürlich auch die Bestimmungen für den Newsletter angepasst. Wenn du ihn abonniert hast, bitte ich dich, in den persönlichen Einstellungen unter „Email Marketing“ ein Häkchen bei „E-Mail“ zu setzen. Falls dort bis 25.5.2018 kein Häkchen ist, fliegst du leider aus der Liste raus! Entsprechende Mails kommen auch nochmal als Reminder – bitte achte auch auf deinen Spam-Ordner!

 

Handmade Freebooks-Linkparty, bzw. Freebook Friday wird gelöscht

Ich habe mich aufgrund der DSGVO auch entschlossen meinen Linkparty-Blog vorerst zu schließen. Ich danke allen, die dort mitgemacht haben!

 

Frauenparadies Nähblog-Liste

So langsam nähern wir uns den eigentlichen Linktipps. Zuerst möchte ich mich kurz beim Online Mag „Frauenparadies“ bedanken. Die haben mich in ihre Nähblog-Empfehlungsliste aufgenommen, vielen Dank :).

 

Nähen – Linktipps

Ich habe dieses Mal gar nicht so viele kostenlose Nähideen, weil die DSGVO mich doch sehr in Atem gehalten hat. Wie weit seid ihr mit den Vorbereitungen? Ich bin jetzt langsam durch und komme wieder zum Nähen.

Einen Nestelwürfel für Jung und Alt habe ich bei der Sachsenmuddi gefunden.

Beim Nähfrosch habe ich einiges über Vlieseline gelernt – sehr informativ!

freebook joelle mädchentasche

Zuletzt möchte ich euch noch mein neues Freebook Joelle ans Herz legen. Diese niedliche Mädchen-Tasche habe ich in Zusammenarbeit mit der Firma SULKY® by Gunold® entwickelt. Für euch gibt es sie hier als Freebook!

 

 

Längster Brief der Welt für Hebammen

Ich selbst habe sehr von der fachkundigen Unterstützung durch meine Hebammen profitiert. Doch leider steht es um den Beruf der Hebammen nicht gut. Hier habe ich bereits darüber geschrieben. Jetzt bin ich auf eine schöne Aktion gestoßen, wie man den Hebammen noch helfen kann. Schaut mal beim Storchenfond vorbei. Es geht darum den längsten Brief der Welt zu schreiben!

DSGVO

Die DSGVO tritt am 25.5.2018 endgültig in Kraft. Mittlerweile hat wohl jeder kleine Blogger davon gehört. Die Angst und Panik ist groß, und auch unser Blogsommer wird der DSGVO leider vorerst zum Opfer fallen – dazu morgen mehr! Ich selbst habe viel Zeit mit der DSGVO verbracht und wirklich viele Texte im Netz gefunden. Zusätzlich habe ich mir professionelle Rechts-Hilfe geholt. Auf Anfrage gebe ich den Kontakt gern weiter – schreibt mir einfach eine Mail an info@crafting-cafe.de. (Es war auch bezahlbar!)

An euch gebe ich dann mal die folgenden Links weiter, die ich sehr hilfreich fand:

Blogmojo hat eine Checkliste für Blogspot-Blogger veröffentlicht. Die kann ich euch sehr dringend empfehlen!

Dort habe ich auch einen schönen Artikel zum Datenschutz Verfahrensverzeichnis mit Muster gefunden. Zur Info: JEDER Blogger ist verpflichtet so ein Verzeichnis zu führen! Ich finde es hier sehr schön erklärt, und eine Vorlage in Excel und als pdf ist auch dabei! Vielen Dank!

Beim letzten Mal habe ich schon diese Liste empfohlen – sie ist meine Bibel geworden %-) und wurde auch weiter aktualisiert: Guckt mal zur ultimativen Checkliste auf Datenschmutz vorbei. Ist auch viel Fachlatein, und ich versteh auch nicht alles, aber ich habe echt viel gelernt.

Einen ganz aktuellen Datenschutzerklärungsgenerator (was für ein Wort!) gibts bei dem wahrscheinlich attraktivsten Online-Anwalt im deutschen Netz: Dr. Schwenke.

Zum Schluss habe ich noch bei einem weiteren Lieblings-WP-Guru eine Checkliste für DSGVO-konforme Plugins gefunden.

An dieser Stelle DANKE an all die fähigen Köpfe, die diese ganzen Checklisten erstellt haben und sich die Mühe machen es uns kleinen Bloggern zu erklären und zu helfen!!!

Wie weit seid ihr so mit den Vorbereitungen?

 

Kultur: Übers Putzen 😉

Nachdem ich mich nun umfassend mit dem Thema Aufräumen wie die Profis und dem Command Center beschäftigt habe, fand ich dieses Interview sehr schön – eine Philosophieprofessorin mit dem Schwerpunkt „Putzen“: Putzen aus philosophischer Perspektive – ein schönes Interview über meinen persönlichen meist gehassten Aufgabenbereich. (Das muntert hoffentlich nach den ganzen DSGVO-Links wieder etwas auf?)

Auch zum Thema habe ich noch was gefunden: Du bist, wie du putzt. Und ich glaub, ich bin der „Kaschierer“, was ein bisschen blöd ist, denn mein Mann ist wahrscheinlich „Kontrolletti“. Öhm… Hm. Das lass ich mal so stehen. Wer seid ihr? 😀

 

 

Damit verabschiede ich mich für dieses Mal. Haben euch die Links gefallen? Hat euch was gefehlt? Nächstes Mal ist die DSGVO schon in Kraft. Mal sehen, was ich dann so poste… 😀

Tanzt gut in den Mai – ich werde heute mit allemann einen Ausflug zu den Externsteinen hier in der Gegend machen. Früher habe ich dort in der Walpurgisnacht gezeltet, Feuerchen gemacht und so. Heute darf man das alles nicht mehr – aber vielleicht sind ein paar Verrückte mit Trommeln da… Beltane hat immer so etwas Magisches. Mehr dazu sehr bald!

Eure Sonja

SEO für Faule - Nähblogger

Nähblogger Basics: Blogtexte schreiben und SEO für Faule

Hallo erstmal zur ersten Ausgabe der Nähblogger-Basics im neuen Jahr! Heute gehts auch gleich in die Vollen, nämlich um Blogtexte schreiben. Und SEO. SEO – ich weiß, dass SEO ein bisschen verpönt unter vielen Bloggern ist. Dass das vielen zu technisch ist und viele eben einfach denken „Ich schreib ja für Menschen und nicht für die Suchmaschine“. Gerade Anfänger tun sich sehr schwer mit dem Thema. Das ging mir auch ganz lang so, und ich habe SEO sehr vernachlässigt. Im Moment hole ich da hinter den Kulissen ein kleines Bisschen auf, denn ich habe meine Meinung bezüglich SEO geändert. Inzwischen find ich SEO richtig toll. Und es ist auch gar nicht so schwierig, wie viele vielleicht denken. Dabei unterwandere ich dein Leseverhalten auch jetzt, während du diesen Text liest –  mit SEO. Und? Fühlst du dich jetzt weniger angesprochen, nur weil dieser Text auch für die Suchmaschine geschrieben ist?

Aber keine Angst, wir machen heute nur ein bisschen SEO und kümmern uns vorrangig um das Schreiben von Texten. Da das aber ganz viel mit SEO zu tun, kann man da ja auch einfach ein paar kleine Regeln beachten. Tut nicht weh, versprochen!

 

Nähblogger Basics – die Reihe

Die Näh-Blogger Basics richten sich an Näh- und Handarbeitsbloggerinnen, und solche, die es gern werden wollen. Wenn du also bloggst oder einen Blog mit deinen selbst gefertigten Werken starten willst, bist du hier genau richtig :). Ich schreibe ein bisschen was aus meiner Erfahrung rund ums Bloggen. Ich bin mit ganz grundsätzlichen Themen gestartet und spezialisiere mich jetzt immer mehr. Fragen und Themenvorschläge sind sehr willkommen, also löcher mich mit deinen Fragen in den Kommentaren! Was ich nicht weiß, finde ich raus ;).

In dieser Reihe sind bisher erschienen:

Die Näh-Blogger Basics sind keine „einzig wahre Blogstrategie“, sondern Hinweise und best practice Lösungen von mir. (Und ich hab mir natürlich auch bei vielen erfolgreichen Bloggerinnen was abgeschaut.) Für dich bereite ich hier meine persönliche Best of auf – speziell für unsere Nische „Handarbeiten/Nähen“, wobei es natürlich immer wieder Bausteine gibt, die auch Bloggerinnen anderer Nischen ansprechen. Wenn Du Fragen, Anmerkungen usw. hast – bitte melde dich gern in den Kommentaren!

 

Newsletter und Umfrage

Wenn du übrigens Interesse an noch mehr Hintergrundwissen und Informationen interessiert bist, dann abonniere doch meinen Newsletter! Vergiss nicht, ein Häkchen bei „Nähblogger“ zu setzen, da schreibe ich ab und an Sondernewsletter.

Um in Zukunft noch besser auf deine Wünsche eingehen zu können, habe ich außerdem eine kleine Umfrage für Nähblogger erstellt, und ich würde mich sehr freuen, wenn du daran teilnimmst! Die Umfrage bleibt bis auf Weiteres offen – ich schaue da gern rein und versuche auch auf aktuelle Fragen einzugehen. Das Ganze ist komplett anonym und dauert keine 5 Minuten! (Die Auswertung kommt bald im Newsletter.)

 

blogtexte schreiben

Blogtexte schreiben

Das, was andere auf deinem Blog sehen, sind deine Bilder und deine Texte. Bloggen selbst hat ja mal irgendwann in grauer Vorzeit als eine Art „Online-Tagebuch“ begonnen. Und natürlich darfst du schreiben worüber und wie du willst! Ich will dir keine Vorschriften machen, sondern dich einfach an meinen Erkenntnissen teilhaben lassen: Nämlich dass man mit Beachtung ein paar weniger Grundregeln den eigenen Lesern etwas Gutes tut UND auch von der Suchmaschine besser gefunden wird.

Ja, du ahnst es richtig: SEO beginnt schon beim Schreiben der Texte. Bestimmt hast du schon was von Keywords gehört? Aber bevor ich auf Keywords usw. zu sprechen komme, möchte ich grundsätzlich auf den Aufbau eines Blogtextes eingehen. Es gibt ein paar „Regeln“, die echt gut für deinen Leser sind, denn gelesen werden wollen wir doch alle, oder? Zufällig sind diese Regeln auch SEO-relevant, und deshalb ist es doppelt wichtig sie anzuwenden! Ich bringe es auch mal auf eine ganz einfache Formel:

Gliedere deinen Text!

Was jetzt ein bisschen wirkt wie Deutschstunde hat durchaus seinen Sinn! Ich mache das selbst bei reinen „Zeige-Postings“ von Nähwerken so, dass diese Texte einer Struktur folgen, etwa so:

  1. Einleitung: Begrüßung, Worum gehts in diesem Text? (SEO: Keywords platzieren – dazu gleich mehr!)
  2. Text in mehreren Absätzen – logisch und nachvollziehbar aufgebaut
  3. Zwischenüberschriften setzen
  4. Bilder – lockern den Text auf

Diese Punkte sind die absolute Basics beim Blogtexte schreiben! Ich gehe im Folgenden etwas mehr darauf ein.

SEO für Nähblogger

Blogtexte gliedern – und Schreibtipps 🙂

Die Einleitung erklärt sich von selbst: Sie führt ins Thema des Blogposts ein und sollte möglichst einen Absatz nicht überschreiten. Platziere dein Keyword in diesem Absatz! Das hilft dir selbst beim Thema zu bleiben und signalisiert deinen Lesern, worum es geht, z. B. „Blogtexte schreiben“ ;). Dieses Keyword platzierst Du am besten auch in deiner Headline und im Permalink. Den kannst du sowohl bei WordPress als auch bei Blogger bearbeiten. Auf Keywords gehe ich gleich noch mehr ein: Wie man die findet usw.

Absätze sind unheimlich wichtig, das sage ich jetzt mal als Blogleserin! Niemand kann auf einem Smartphone, Tablet oder PC lange Texte im Block ohne Absätze lesen. Ich steige meist schon beim Anblick so eines Text-Ungetüms aus, egal wie schön die Bilder sind! Und wenn schon die ersten Absätze da sind, mach Zwischenüberschriften. Die tragen sehr zur Übersichtlichkeit bei und helfen deinen Leserinnen auch etwas wiederzufinden! Nimm mal diesen Text: Vielleicht suchst du gerade genau diese Stelle froh, dass dieser Absatz „Blogtexte gliedern“ heißt und ich obendrein wichtige Textstellen fett hervorgehoben habe ;).

Für die Zwischenüberschriften nutzt du am besten dein Blogtext-Bearbeitungswerkzeug und wählst „Überschrift 1/2/3“ aus. Der Hintergrund dazu hat auch mit SEO zu tun, denn Google und andere Suchmaschinen lesen den html-Text. Sie erkennen eine Überschrift an dem <h1> – Tag. Und wenn sie erkennen, dass ein Text durch Absätze, Bilder und Zwischenüberschriften gegliedert ist, steigt das Ranking ein bisschen höher. Und du hast deinen Blogtext SE-optimiert ohne explizit für eine Suchmaschine geschrieben zu haben.

Übrigens empfehle ich (und viele andere) eine Zwischenüberschrift nach deinem vorher definierten Keyword zu benennen. Auch das erhöht deine Trefferquote im Google-Ranking.

Zwischenüberschriften und Absätze tun deiner Leserin also etwas Gutes! Und du willst doch bestimmt, dass deine Leserinnen sich bei dir wohlfühlen, gern wiederkommen und nach Möglichkeit noch mehr Texte von dir lesen, oder? Dann lockere deinen Text zusätzlich mit Bildern auf (Über Fotografie und Bildbearbeitung habe ich schon einiges geschrieben). Die Bilder benennst du am besten auch mit deinem Keyword. Google hat ja nun auch eine Bildersuche, die im Kreativblog-Bereich sehr wichtig ist. Außerdem hilft dir das auch für Pinterest, das ja eine Bildersuchmaschine ist.

Dies ist die Basis von Blogtexten!

Schreibtipp 1: Ich überlege mir bei längeren Texten vorab eine Struktur mit Unterpunkten, die dann später zu Zwischenüberschriften werden. So habe ich in Gerüst, an dem ich mich entlang hangeln kann! Meine Keywords plane ich hier auch schon mit ein – dazu gleich mehr!

Schreibtipp 2: Verwende möglichst einfache Sätze. Vermeide Passiv-Sätze. Setz immer mal wieder das Keyword ein – übertreibe es aber auch nicht. Du willst deine Leserinnen ja auch nicht nerven!

Schreibtipp 3: Ich veröffentliche nur noch selten innerhalb weniger Tage. Meist liegt mindestens eine Woche zwischen Schreiben eines Textes und der Veröffentlichung. Das hat zum einen damit zu tun, dass ich oft noch Bilder bearbeiten muss, aber auch damit, dass ich dann nochmal Korrektur lesen kann. Ich lese JEDEN Text kurz vor Freischaltung noch einmal durch – wenigstens grob. So finde ich logische Fehler oder mir fallen mit etwas Abstand bessere Formulierungen ein. Mein Schreiben hat sich dadurch sehr verbessert!

So sah mein Text für Fotografie II aus:

blogtexte schreiben

 

SEO Basics – ein paar Tricks um besser gefunden zu werden

Jetzt kommen wir zu SEO! Aber keine Angst, ich gehe hier nur auf ein paar ganz einfache Sachen ein, die über das Blogtexte schreiben hinaus gehen. Es wird hier nicht in der Tiefe um Algorithmen, Ranking usw. gehen. Wenn du an so etwas Interesse hast, darf ich dich bitten an der Umfrage teilzunehmen, dann kann ich das gern mal vertiefen. Oder du stöberst in den Links, die ich unten zusammengestellt habe.

Zunächst einmal: Viele wollen „nicht für die Suchmaschine schreiben“. Das geht mir auch so! Aber: Deine Leserin benutzt nunmal eine Suchmaschine um auf deinen Blog zu gelangen! Woher soll sie denn wissen, dass du heute auf deinem Blog das tollste Hoodie-Schnittmuster für Jungs in Größe 110 präsentierst oder eine tolle Nähanleitung geschrieben hast? Na? Sie fragt natürlich Google. Und Google sucht mithilfe eines Algorithmus nach allen relevanten Webseiten – auch deinem Blog! Und der steigt in der Ergebnisliste höher, wenn du es Google so einfach wie möglich machst deinen Text zu verstehen. Das ist dann SEO.

Ich fasse zusammen, was wir schon gesagt haben – für die Nähbloggerinnen, die meinen Newsletter abonniert haben, gibt es eine Gratis-Checkliste zum Ausdrucken dazu!

  1. Text gliedern, Zwischenüberschriften setzen und bebildern – dabei auf Keywords achten
  2. Beitragstitel und Permalink mit Keyword versehen

Jetzt verrate ich noch ein paar kleine SEO-Tricks für Blogger und WordPress und gehe dann näher auf die Keywords ein:

Wenn du mit WordPress bloggst, hast du wahrscheinlich auch das Yoast SEO-Plugin installiert. Das hilft mit einem einfachen Ampel-System deinen Text zu gliedern und zu optimieren. Ich teste das jetzt seit ich zu WordPress umgezogen bin und bin superzufrieden damit! Der Newsletter enthält auch immer viele gute Tipps, der ist allerdings auf englisch!

Aber auch mit Blogger kannst du an ein paar Schrauben drehen. Zusätzlich zum Gliedern des Texts und zum Benennen der Bilder mit Keywords kannst du in dem kleinen Feld rechts einen Teaser-Text eingeben:

blogtexte schreiben

Ich habe früher immer gedacht, dass ich da einfach meine Keywords aneinanderreihe. Die habe ich mir meist spontan ausgedacht :D. Das ist nicht komplett falsch. Aber besser ist es einen kleinen Teaser-Text zu verfassen – inklusive deines Keywords. Dieser Teaser-Text erscheint dann später bei den Google-Suchergebnissen. Als kurze Richtlinie für diesen Teaser: maximal 3 Sätze (stell dir vor, du schreibst deiner besten Freundin in einer SMS, worum es in deinem neuesten Blogpost geht). Vergiss dein Keyword nicht! 😉

Der Teaser für diesen Beitrag ist übrigens:

„In der heutigen Ausgabe der Nähblogger-Basics gebe ich ein paar Tipps um bessere Blogtexte zu schreiben, und ich erzähle euch, was das mit SEO zu tun hat. Ein paar SEO-Tipps gibt’s natürlich auch.“

Verlinkungen als SEO-Tool

Ein weiteres, wichtiges Element für einen gut geschriebenen Blogpost UND fürs Ranking sind Verlinkungen. Das Internet lebt (von Verlinkungen). Und Google wünscht sich viele, sinnvolle Verlinkungen. Und ja, der Algorithmus ist clever genug um die Link-Qualität zu bewerten. (Google bewertet auch die Qualität deines Texts! Google kann das.) Als Faustregel für die Verlinkungen gilt: Setze interne Verlinkungen zu anderen Texten auf deinem Blog und setze Links extern zu thematisch relevanten Webseiten und anderen Blogs (vor allem andere Blogs!).

Ich setze inzwischen systematisch in allen neuen Texten interne Links: Ich verweise auf ähnliche Blogartikel nach dem Motto „vielleicht interessiert dich auch…“. Das erhöht die Chance, dass sich deine Leserinnen etwas mehr auf deinem Blog umsehen – auch das wird von Google positiv bewertet, ebenso die Dauer des Besuchs auf deiner Seite. Und du schaffst es, dass deine Leserinnen eine Weile auf deinem Blog verbringen – was dann die Bindung erhöht und hoffentlich die Stammleserschaft vergrößert. Und wir alle hätten doch gern Leserinnen, die gern wiederkommen, oder? (Männliche Leser sind natürlich mitgemeint. Da meine Leserinnen überwiegend weiblich sind, adressiere ich in der Regel Frauen.)

Fassen wir also zusammen:

  1. Text gliedern, Zwischenüberschriften setzen und bebildern – dabei auf Keywords achten
  2. Bilder sinnvoll und möglichst mit Keyword benennen
  3. Beitragstitel und Permalink mit Keyword versehen
  4. WordPress-Blogger nutzen das Yoast-SEO-Plugin mit Ampelsystem
  5. Blogger-Blogger schreiben einen Teaser (maximal 3 Sätze) in das Fenster „Beschreibung für Suchmaschinen“
  6. Interne Links zu verwandten Blogtexten setzen (2-3 Minimum)
  7. Externe Links zu anderen Webseiten und Blogs setzen

All dies sind schon SEO-relevante Schrauben, an denen du drehen kannst um dein Ranking zu verbessern. Es gibt noch weitere SEO-Schrauben, an denen man drehen kann, aber ich will es an dieser Stelle nicht zu kompliziert und nicht zu technisch werden lassen (passive Formulierung, ganz schlecht *augenzukneif*).

Ein letzter Tipp nur noch: Achte darauf, dass deine Bilddateien nicht zu groß sind. Die verlangsamen deine Ladezeit, und das finden weder Google noch deine Leserinnen gut. Ich habe schon viele Seiten wieder verlassen, weil die sich einfach nicht aufbauen wollten.

 

CTA – Was ist das???

Der CTA ist ein „Call to Action“. Das bedeutet, du forderst deine Leserin zu einer Handlung auf. Der gehört vor allem bei professionellen Blogs in jeden Blogpost. Als rein privater Blog muss man das natürlich nicht unbedingt beherzigen. Aber da immer mal die Frage nach der Reichweitensteigerung kommt: Der CTA ist ein Instrument, das man dann verwenden sollte. Eine Leserhandlung kann sein:

  • Leserkommentar
  • Weiterklicken auf eine interne Verlinkung
  • eine Newsletteranmeldung
  • oder das Folgen eines deiner Pinterest-Boards (zu dem ich auch in meinen Blogposts aufrufe)
  • oder natürlich der Einkauf in deinem Shop (wenn du was zu verkaufen hast)

Der CTA muss deiner Leserin natürlich irgendeinen Mehrwert bieten. Dazu hatte ich ja schon was geschrieben in Originalität und Mehrwert. Leserkommentare werden irgendwie immer seltener – das bedauern viele Bloggerinnen, und auch ich stelle fest, dass bei großen Gewinnspielen (wo die Gewinnchance ja einen hohen Mehrwert bietet) die Kommentarstatistik hochschnellt, bei normalen Blogposts eher wenig los ist. Ich muss auch selbst zugeben, dass ich selbst kaum noch Zeit finde zu kommentieren. Ich lese wirklich viel auf anderen Blogs und lasse regelmäßig Kommentare da, aber auch mir fehlt im Alltag die Zeit überall zu kommentieren. (Gelobe Besserung!)

Die anderen CTA-Möglichkeiten funktionieren bei mir ganz gut: Wenn ich z.B. was Genähtes für Mädchen präsentiere, verweise ich auf mein Pinterest-Board „Nähen für Mädchen“. Viele klicken dann weiter und folgen diesem Board, weil sie dort viele weitere Inspirationen finden. Und das erhöht meine Follower-Zahl, wodurch ich dann wiederum meine Reichweite steigere :).

 

blogtexte schreiben

 

SEO für Faule: Keywordrecherche für Google und Pinterest

SEO ist mehr als Keywords, das hast du schon gemerkt. Aber ganz ohne gehts auch nicht. Deshalb gehe ich jetzt noch ganz kurz auf Keywords ein. Bestimmt hast du schon mal was von „Keywordrecherche“ gehört. Das kann man wirklich sehr aufwändig gestalten und dann auch mehrere Keywords in seinem Blogtext verankern. Ich mache das selten bis nie!

Ich mache die SEO-für-Faule-Methode. Dazu gebe ich bei Google das Keyword ein, das ich mir überlegt habe, z.B. „Blogtexte schreiben“. Google macht mir dann Vorschläge – das kennst du, oder? Davon nehme ich meist das, was ich am relevantesten finde. Ich gucke nicht, wie groß da die Konkurrenz ist, oder wie oft welches Keyword gesucht wird. Es gibt Tools, mit denen man das machen kann, aber damit will ich dich an dieser Stelle noch nicht belasten.

Wenn ich mein Keyword hab, probiere ich dasselbe mit Pinterest. Ich sagte eben schon, dass Pinterest eine Bildersuchmaschine ist (die auch von Google gefunden wird!). Also suche ich auch da nach Keywords. Pinterest ist da ein bisschen anders als Google, denn es zieht sich selbst Keywords – probier es einfach selbst mal aus! Neuerdings funktionieren da auch Hashtags – aber da gehe ich separat nochmal drauf ein, das sprengt hier den Rahmen.

Wenn ich beides gecheckt habe, kann ich hoffentlich EIN Keyword für Google und Pinterest einsetzen. Und ja, ich hätte gern die eierlegende Wollmilchsau. Manchmal gibts da Unterschiede – einfach ausprobieren, was gut geht und was nicht!

 

Freebie: Kostenlose SEO-Checkliste

Damit komme ich nun zum Ende des heutigen Beitrags. Ich hoffe, ich konnte Dir ein klein wenig weiterhelfen? Bitte schreib mir in den Kommentaren, ob du mit meinen Tipps etwas anfangen kannst (das ist jetzt der CTA!)! Die Nähblogger, die auch meinen Newsletter abonniert haben, erhalten zu dem Beitrag heute noch ein kostenloses Merkblatt für SEO. Trag dich in den Newsletter ein, wenn du es auch haben willst! (noch ein CTA :D)

Zum Schluss habe ich dir noch ein paar Links zusammengestellt. Und noch einen Tipp: Bei allem Optimieren sollte dein Inhalt an erster Stelle stehen! Google bewertet guten Content, und dieser Trend soll sich auch fortsetzen. Konzentrier dich auf die Qualität deiner Inhalte – was mich auch wieder zu einem meiner ersten Beiträge zurück bringt: Originalität und Mehrwert (CTA!)

Bis zum nächsten Mal,

Sonja

 

Links

SEO Grundlagen für Blogger + Checkliste auf Blog Your Thing

Über das Yoast SEO Plugin auf Miss Webdesign

Für Fortgeschrittene: Keyword-Recherche

 

crafting linktipps januar 2018

Crafting Linktipps Januar 2018

~ enthält Werbelinks (mit * gekennzeichnet), mehr Info unten ~

 

Kaum aus der Blogpause zurück ist der Januar schon wieder um. Und weil ich im Dezember keine Linktipps für euch hatte, habe ich heute dafür extra viele und sehr lesenswerte Linktipps! Da heute auch die eine totale Mondfinsternis stattfindet, macht es euch doch vielleicht am Abend auf dem Sofa gemütlich und klickt euch mal durch. Ich hab Nähtipps, Informatives rund um unser liebstes Hobby, Kostenloses und Neues aus der Handmade-Welt gesammelt. UND was Gedankliches und was zum Mitmachen – für die Bloggerinnen unter euch! Nehmt euch ruhig ein bisschen Zeit, denn dieses Mal ist es wieder etwas mehr! Nun aber viel Spaß mit dieser Ausgabe Crafting Linktipps!

 

Behind the Scenes – mein Januar und Aktuelles

Zunächst noch kurz Aktuelles in eigener Sache: Wir sind einigermaßen gesund in 2018 gelandet, und ich habe zuerst Bloggeburtstag gefeiert, was echt ne tolle Woche war! Ich möchte mich noch einmal bei euch allen bedanken. Mittlerweile dürften alle Gewinne angekommen sein, und ich freue mich sehr über die Mails, die mich noch erreicht haben! DANKESCHÖN!!!! Das hat mich natürlich sehr beflügelt, und ich hoffe doch sehr, dass ich etwas ähnliches zum 3. Bloggeburtstag auf die Beine stellen kann.

Ansonsten habe ich meine blogfreie Zeit im Anschluss mit allerlei Organisatorischem verbracht. Da wartete zum Beispiel noch die Buchhaltung 2017 auf ihre Fertigstellung, nicht gerade meine Lieblingsbeschäftigung. Aber nachdem das nun auch fertig ist und auf den Termin beim Steuerberater wartet, bin ich doch sehr zufrieden mit dem letzten Jahr und allem, was ich so erreicht habe.

Morgen wird übrigens mein nächstes ebook veröffentlicht, und ich hoffe doch sehr, dass es euch gefällt! Auch das hat mich im Januar sehr beschäftigt, außerdem habe ich meinen Shop hier auf dem Blog ein wenig überarbeitet. Wenn ich dazu komme, werde ich dann als nächstes mein allerallerersten ebook, die Käferlein Kindergartentasche überarbeiten. Nicht am Schnitt selbst, aber meine Grafik-Skills haben sich doch um einiges weiterentwickelt, und deshalb möchte ich es gern aktualisieren.

Nach der Veröffentlichung wird es dann auch sehr bald mit dem nächsten ebook-Probenähen weitergehen, und die Ausschreibung des Probenähens wird erstmal nur über den Newsletter erfolgen! Nur wenn ich darüber nicht genug Leute finde, werde ich noch extra Aufrufe starten. Also abonniert einfach den Newsletter, ich verspreche euch, dass es sich auch sonst lohnen wird ;).

Eins noch, bevor es mit den Linktipps losgeht: Die Nähbloggerinnen unter euch habe ich über meinen Newsletter neulich gebeten an einer kurzen, anonymen Umfrage teilzunehmen. Da sind auch schon einige Antworten zusammengekommen, aber ich fänd es schön, wenn sich noch mehr beteiligen: Hier gehts zu der Umfrage – danke fürs Mitmachen :).

 

crafting linktipps handmade nähblog

 

Crafting Linktipps

Nähen

Eine superniedliche Applikation für eine Krone habe ich als Freebie hier* gefunden.

Lalilly kommentiert den ebook-Kauf-Boykott-Aufruf, den es vor einiger Zeit auf Facebook gab, aus ihrer Sicht als Schnitterstellerin. Hintergrund: Es entbrannte so eine Diskussion, dass das Schnittmusterkleben doch zuviel Aufwand sei – alle Ersteller von ebooks sollten bitteschön A0-Bögen zum Plotten anbieten. Ich habe selbst von der Diskussion mal wieder nichts mitbekommen, wohl aber sind mir auch schon Äußerungen in der Richtung begegnet. Ich finde: Ein sehr gelungener, intelligenter Text!

Fredi von Seemannsgarn hat einen kostenlosen Nähplaner für 2018 erstellt – vielen Dank dafür!

Vivi von Kreavivität stellt einen coolen Jeans-Upcycling-Rock vor – den merke ich mir schonmal für den nächsten Blogsommer :).

Auf Frickelcast.com gibts ab sofort einen regelmäßigen Podcast aus der Handmade-Welt!

Auf dem SULKY-Blog habe ich 15 außergewöhnliche Näh-Materialien gefunden. Von Spucke bis Plüschsocken!

Und dann hab ich noch eine persönliche Bitte von meiner Kollegin Eva Kartoffeltiger! Ihr kennt bestimmt schon ihren Blog und vielleicht auch ihren Youtube-Kanal? Um den geht’s nämlich: Sie muss bis zum 20. Februar 2018 1000 Abonnenten haben, sonst fliegt sie aus dem Partnerprogramm! Es wäre echt toll, wenn du ihren Kanal abonnierst! Sie belohnt dich dafür weiterhin mit kostenlosen Näh- und DIY-Videos!. Mehr Infos dazu hier. Ihren Youtube-Kanal findest du hier – DANKESCHÖN!

 

Valentinstag

Ich bin gar nicht so der klassische Valentinstag-Mensch. Trotzdem ist dieser Tag spätestens seit dem letzten Jahr etwas ganz Besonderes für mich, denn mein jüngster Sohn wurde an diesem Tag geboren :). Also werde ich nun auf meine alten Tage doch ein bisschen sentimental. Und weil es irgendwie von einer Kreativbloggerin erwartet wird, weise ich auf mein Freebook „Valery, den Partnerhandschuh“ hin. Das war mein allererstes ebook – noch ein Grund sentimental zu werden. Wenn du also noch eine Nähidee zum Valentinstag suchst, ist das vielleicht etwas für dich?

Außerdem hab ich noch eine kleine Geschenkidee zum Valentinstag (oder Hochzeitstag): Und zwar habe ich zu Weihnachten bereits das Kartenspiel „Vertellis“* empfohlen – ein Spiel, das durch persönliche, reflektierende Fragen zu tieferen Gesprächen miteinander führt! Ich habe es selbst mehrfach zu Weihnachten verschenkt, und ich habe es auch mit Stefan gespielt. Es sind wirklich mal Fragen, die einen aus dem Alltag und dem Familienmanagement rausholen und die einen auf eine viel persönlichere Ebene holen. So, jetzt kommts: es gibt nun eine Edition des Spiels für Paare*: Für eine tiefere, innigere Partnerschaft. Kein Beziehungskitt, wohlgemerkt! Wer mehr über den Hintergrund des Spiels erfahren möchte, klickt mal in den Blog: 4 Fragen um deine Beziehung zu verbessern*.

 

Sticken

Auf Stoff und Liebe habe ich hier einen schönen Artikel über Stickrahmen gefunden. Als Neuling in der Stickwelt finde ich das natürlich sehr informativ, aber vielleicht können auch gestandene Stickerinnen noch etwas für sich mitnehmen?

 

Basteln und DIY

Was man aus alten Holzwäscheklammern cooles basteln kann, zeigt euch die Erbsenprinzessin.

Den habe ich noch auf meiner Bastelliste: Ein DIY-Essensplaner zur besseren Organisation unseres täglichen Was-koch-ich-bloß-Dramas. Vielen Dank!

 

Linkparties, Sew Alongs und Blogging

In der kreativen Bloggerwelt ist wieder viel los, und es ist mit nicht möglich alle Sew Alongs und Linkparties hier aufzulisten. Wenn ihr also noch weitere kennt, schreibt doch gern den Link in die Kommentare!!

Einen Karnevals-Sew-Along gibts bei Malamue.

Frau Scheiner hat eine Stoffliebe-Linkparty ins Leben gerufen. Jetzt im Januar gehts los mit SnapPap.

Die hatte ich schonmal verlinkt, jetzt gehts aber auch wirklich los: UFO-Linkparty bei Frau Augenstern.

Auf Mamadenkt.de gibts eine schöne Mitmachaktion zum Thema Nachhaltigkeit: 5 vor 12 (immer vom 05. bis 12. eines Monats geöffnet!)

Zur geplanten Urheberrechtsreform der EU habe ich hier einen Artikel gefunden, der das Problem von Urheberrechtsverletzungen bei Upload-Plattformen (u.a. Instagram) skizziert.

 

Mamasein

Zwei Texte aus der Mama-Blogosphäre haben mich in diesem Monat berührt. Beide beschäftigen sich mit Vorurteilen, die wir wahrscheinlich alle mit uns herum tragen (ich nehme mich jedenfalls nicht aus). Ich finde mich sogar sehr gut in beiden Texten wieder: Es geht um Vorurteile, die wir gegenüber (anderen) Müttern hatten und haben. Wenn euch die Texte auch gefallen, lass doch einen Kommentar auf den Seiten da – da freut sich wirklich jede Bloggerin drüber ;).

https://mamahoi.de/2017/08/29/nur-dieser-eine-moment-von-vorurteilen-statt-verstaendnis/

Eine Entschuldigung an alle Mamas

 

Sonstiges

Ich bin ja ein riesengroßer Star Wars Fan. Leider habe ich den neuen Teil noch immer nicht im Kino gesehen (diesen Samstag, Fingers crossed!!!), aber wir gucken jetzt gerade alle alten Teile (also ab Episode I und auch inkl. Rogue One, der mir sehr sehr gut gefallen hat, wenn ich das mal anmerken darf). Wenn wir durch mit allen Filmen sind, gucken wir uns den neuen Film an. Und lange Rede, kurzer Sinn: Ich habe hier ein schönes Interview mit Mark Hamill gelesen, das auch der Frage nachgeht, wie es einem geht, wenn man ein Leben lang Luke Skywalker ist. Fand ich lesenswert!

Und noch etwas der Kategorie „random“: Ein aktueller Artikel über die (bedrohliche) Marktmacht von Facebook, Google und Amazon – bestärkt mich darin weiterhin keine Amazon-Links zu setzen, sondern Alternativen zu suchen!

 

Nun wünsche ich euch einen guten Start in den Februar – haben euch die Linktipps gefallen? Habt ihr Ergänzungen?

Lieber Gruß,

Sonja

 

 

*affiliate link: Beim Einkauf über den mit * gekennzeichneten Link erhalte ich eine Provision, ohne dass Dir Mehrkosten entstehen. Meine Empfehlungen wähle ich sehr sorgfältig aus und stecke sehr viel Zeit und Arbeit in jeden meiner Beiträge. Über Provisionen und Werbung finanziere ich die laufenden Kosten dieses Blogs und kann auch zukünftig hochwertige Inhalte kostenlos zur Verfügung stellen. Vielen Dank!

nähblog crafting cafe

Jahresrückblick 2017 + Danke + Free Printable

Irgendwie ist das Jahr schon wieder um! Im Dezember rauscht alles irgendwie an mir vorbei. Das hat ein bisschen mit meiner Weihnachts-Aversion zu tun, aber auch damit, dass alle zum Ende des Jahres irgendwie schneller laufen. Aber egal – es wird Zeit für einen kleinen Jahresrückblick! Mein kleiner Nähblog wird sehr bald auch zwei Jahre alt, und ich werde eine große Verlosung dazu starten. Heute aber will ich auf das vergangene Jahr zurückblicken und ein paar der schönsten Momente noch einmal Revue passieren lassen. Außerdem erzähle ich ein bisschen was zu kommenden Projekten und meinen (Blog-)Zielen für 2018. Für die Bloggerinnen unter euch habe ich dazu auch ein Free Printable gebastelt, das ihr am Ende ausdrucken und für eure eigenen Blog Ziele 2018 verwenden dürft!

 

Danke … für einfach alles!!

blogsommer

Zunächst will ich mich bei meinen engsten Blogfreundinnen bedanken, und dem gesamten Blogsommer-Team! Der Blogsommer 2017 war mein persönliches Blog-Highlight des Jahres, und ich freue mich, dass so viele wunderbare Blogbeiträge entstanden sind! Ich gehe auch einfach davon aus, dass wir den Blogsommer im kommenden Jahr wiederholen werden! Das Stammteam des Blogsommers bestand aus 10 Nähblogs, die mir sehr ans Herz gewachsen sind. Auch über Probenähen sind wir alle regelmäßig in Kontakt, und ich finde es sehr schön, dass man sich so immer wieder begegnet und sich gegenseitig unterstützt. Von Neid keine Spur! Auch das will ich mal betonen, denn ich lese auf anderen Blogs immer wieder, dass es da auch mal Probleme untereinander gibt. Ich schätze mich sehr glücklich, dass ich von sowas bisher in meinem Blogleben verschont wurde!

Meine liebsten Blogs liste ich jetzt auch einfach mal namentlich hier auf! Ich danke jeder einzelnen von euch für das wunderbare, inspirative und freundschaftliche Miteinander! Ich hoffe, wir werden noch viele gemeinsamen Blogaktionen starten!

Allen voran stehen drei Bloggerinnen, denen ich mich sehr verbunden fühle. Das ist Ellen von Ellen’s Schneiderstube, Eva von KaRToFFeLTiGeR und Susanna von Mamsell Su. Lieben Dank für eure Freundschaft!

Weiter gehts mit dem Blogsommer-Stammteam! Ihr habt ein kreatives Feuerwerk entfacht, das am Ende für 597 kreative Blogbeiträge gesorgt hat!! Das war der totale Wahnsinn! Am Ende kam ich auch gar nicht mehr mit, aber zum nächsten Sommer werde ich sicher noch einmal in der Linkparty stöbern – die Inspiration bleibt ja!

Und das war das Blogsommer-Team 2017:

Ingrid von „Nähkäschtle

Eva von „Eva Kartoffeltiger“

Susen von „made by Frau S.

Ulrike von „Ulrikes Smaating

Marita von „maritabw macht’s möglich

Silke von „Muckibär&Schneckenkind

Ellen von „Ellen’s Schneiderstube“

Annette von „Augenstern-HD&Zauberkrone

Vivien von „KreaVivität

Sonja von „the crafting cafe

 

Darüber hinaus möchte ich mich noch einmal bei allen Probenäherinnen bedanken, die in diesem Jahr für mich genäht haben! Viele waren auch schon letztes Jahr dabei, und inzwischen hat sich ein kleines Stammteam gefunden. Dieses Team ist auch jetzt wieder fleißig – dazu erzähle ich im neuen Jahr etwas mehr (muss ja jetzt nicht alles verraten). Auch hier schätze ich mich sehr glücklich, dass alle meine Probenähen sehr konstruktiv und im guten Miteinander verlaufen sind. Erst jüngst habe ich als Teilnehmerin eine andere Erfahrung machen müssen – das finde ich sehr traurig, dass gerade in Probenähgruppen doch immer wieder Streitigkeiten und doofe Verhaltensweisen an den Tag gelegt werden. Nun ja – ich bin mit einem tollen Team gesegnet und verneige mich vor:

Team Nähgitarre

Marietta von H-M und C

Eva Kartoffeltiger

Uli von Maschenrisotto

Andrea (FB)

Anja (FB: FlotteSprotte)

Anna (FB)

Lydia (FB)

Nancy von Nuckelpille

Sabine ohne Blog

Vivi von Kreavivität

Nina (FB)

Sarah (Makerist-Schauseite)

Antje (FB)

Karina (FB)

Manuela ohne Blog

Tamara (FB: Maralutti)

Jenny aka Abendstern von Rocknähmaschine

Janet von Knöpflekistchen

Vivo la Vita 

Team Beach Bag

Ulrikes Smaating
Marietta
Mandy
Marita bw machts möglich
Strippe Eileen
Bettina Katzenfarm
Marion Marys Nähkram (FB)
Silke
Ingrid
Jenni
Manuela
So So – König Otto
Anne
Ellen
Antje
Datbienchen Walter
Tubaverliebt

 

Außerdem danke ich natürlich allen Leserinnen, die hier regelmäßig vorbeischauen und kommentieren, sowie allen, die auf einem oder mehreren Social-Media-Kanälen auf „like“ und „follow“ geklickt haben, und natürlich den Newsletterabonenntinnen – lieben Dank an euch!

 the crafting cafe blog

Nähblog? Mamablog? …?

Dieser Nähblog, der ja viel mehr als ein reiner Nähblog oder Mamablog ist, ist auch in diesem Jahr thematisch weiter gewachsen, und ich habe viele viele Texte geschrieben und fotografiert. Ich habe einige Nähanleitungen und weitere Tutorials geschrieben. Doch mein Blog wäre nicht meiner, wenn nicht auch persönliche Texte hier ihren Platz fänden. Meine liebsten und auch persönlichsten Texte aus diesem Jahr sind mein Text über meine Yoga-Geschichte (samt selbst genähten Yoga-Outfit), mein Text über die Vereinbarkeit von Beruf und Familie, dann meine Surfer Story – wie wir im Bulli mit zwei Kindern durch Europa fuhren, meine Blogger-Geschichte I’m a Blogger und ganz frisch mein Text „Wer inspiriert dich am meisten?“

Außerdem gibt es so einige Blogtexte, die mir sehr am Herzen liegen – wahrscheinlich, weil ich sehr viel Zeit mit dem Schreiben verbracht habe. Da ist zum Beispiel der Text über den Bienengarten, und die noch recht junge Blog-Reihe Näh-Blogger Basics. Diese Reihe werde ich natürlich im neuen Jahr fortsetzen. Ursprünglich wollte ich mal eine Text-Reihe, die dann auch irgendwann fertig ist. Inzwischen glaube ich, dass ich niemals fertig werde. Ich lerne ja auch selbst soviel über das Bloggen – ich denke, da hab ich noch Stoff um einen ganzen Blog zu füllen! Aber das will ich gar nicht. Ich schreibe einfach weiter an der Reihe, und ihr dürft weiter gern Themenwünsche machen!

Das Thema Garten will ich im kommenden Jahr auch vertiefen – da wird bei uns auch viel zu tun sein, dazu gleich mehr!

 the crafting cafe nähblog

ebooks des Jahres

Die ebooks aus diesem Jahr habe ich bereits bei den Probenähteams vorgestellt. Entstanden sind in diesem Jahr die Nähgitarre und die Cross Body-Tasche „Beach Bag“. Beide sind eigentlich eher spontan entstanden, aus einer plötzlichen Eingebung heraus. Die Beach Bag war im Probenähen eine zähe Sache. Da musste ich von Anfang an viel am Schnitt ändern, bis alles passte. Und so zog sich das Probenähen während der Sommerferien sehr lang dahin. Nebenbei bin ich „mal eben“ zu WordPress umgezogen. Das war teilweise ziemlich hart, und ich hatte zwischendurch selbst keinen Bock mehr. Deshalb ist sie leider völlig zu Unrecht ein bisschen das Stiefkind, dabei ist es ein toller Taschenschnitt. Mir fehlte nur am Ende die Kraft für eine ausgiebige PR. Das Bloggerleben geht ja auch manchmal sehr schnell weiter – da komme ich gleich nochmal drauf zu sprechen!

 

prinzesssinnenkissen nähen

Freebooks und Tutorials

In diesem Jahr sind auch viele Nähanleitungen und Tutorials entstanden, z.B. das Kissen aus einem Stück oder die Sweat-Decke für Babies oder das Prinzessinnenkissen. Es macht mir immer mehr Spaß so kleine und große Anleitungen zu schreiben, und ich glaube, ich habe jetzt meinen Platz in der Nähbloggerwelt gefunden. Ihr findet meine Tutorials und kostenlosen Anleitungen alle hier. Die Freebooks findet ihr in meinem Shop.

 

Bloggen… so als „Profi“

In diesem zweiten Jahr meines professionellen Bloggerdaseins habe ich sehr sehr viel gelernt: Über das Bloggen, self-marketing, social Media… Da schwirrt mir zuweilen der Kopf. Im Lauf des kommenden Jahres, wenn mein letztes Elterngeld ausläuft, werde ich darauf angewiesen sein mit dem Blog auch langsam Geld zu verdienen. Natürlich muss ich nicht davon leben, das würde wahrscheinlich auch nicht funktionieren. Aber ich habe durchaus Ambitionen ein regelmäßiges Nebeneinkommen zu erwirtschaften – d.h. es wird mehr ebooks geben :). Die ersten beiden stehen bereits in den Startlöchern!

Außerdem konnte ich in diesem Jahr in die Welt der Blog-Kooperationen hineingeschnuppert. Von den verschiedenen möglichen Einnahmequellen als Blogger sind Kooperationen bisher für mich am attraktivsten, da geht es wahrscheinlich vielen so. Das ist nicht immer alles eitel Sonnenschein und reich wird man damit auch nicht! Aber es waren allesamt doch sehr schöne Erfahrungen, und ich werde diesen Weg auch zukünftig verfolgen. Im Rahmen der Näh-Blogger Basics werde ich dann nochmal mehr über Kooperationen schreiben, falls es euch interessiert, wie das so läuft?

Mein Blog hat sich erfreulicherweise in den Seitenaufrufen, Followern usw. nochmal sehr gesteigert. Das freut mich sehr, dass meine Beiträge gern gelesen werden – dankeschön! Inzwischen landen sogar auch „von selbst“ immer mal wieder Anfragen zu Kooperationen bei mir. Das meiste passt leider irgendwie gar nicht, trotzdem ist es für mich ein schönes Kompliment gefunden und als Partner in Erwägung gezogen zu werden. Ich freue mich auf das kommende Jahr und hoffe, dass ich das noch weiter ausbauen kann.

 

nähblog crafting cafe

Persönlicher Rückblick

Es war ein intensives und heftiges Jahr! Begonnen hat es mit der Geburt von Vincent, unserem vierten Kind. Ich hatte mir um die Geburt herum zwar Blogpausen gelegt, aber ich kann es dann ja auch nicht lassen und habe trotzdem viel gearbeitet. Ja, gearbeitet. Für mich ist der Blog viel viel Lebensfreude und kreatives Zuhause, aber eben auch Arbeit. Zukunft. Vision. Ich erwähnte eben schon: Im Lauf des kommenden Jahres will ich hier ein kleines, aber solides Einkommen erwirtschaften – und dafür habe ich den Grundstein in diesem Jahr gelegt.

Nicht, dass das alles ohne Niederlagen oder Rückschläge verlaufen wäre! Ich möchte nicht den falschen Eindruck einer steilen Erfolgsgeschichte vermitteln. Das Bloggen mit vier Kindern ist nicht unbedingt einfach, denn obwohl ich das alles sehr ernst nehme, sieht mein Mann das Ganze so als nettes Hobby, das ich mir ein bisschen refinanziere. Da stehe ich dann zwischen den Stühlen! Wobei er mittlerweile eingesehen hat, dass es deutlich mehr ist. Und er respektiert sehr, was ich in gerade zwei Jahren neben vier Kindern auf die Beine gestellt habe.

Ich habe hier nie Idealbedingungen, was ich oft bedaure: Ich schreibe und fotografiere, wenn der Kurze schläft und die anderen betreut sind. Am Stück hab ich häufig nur eine Stunde, oft weniger. Jeder zusätzliche Termin bedeutet für mich: Ich kann an dem Tag nichts machen! Das ist oft frustrierend, denn nach sieben Jahren Babyphase reichts mir einfach in meiner täglichen Planung andauernd so eingeschränkt zu sein! Es kommt ja auch mal vor, dass man sozusagen geschäftlich telefoniert. Da nervt es mich, wenn der Kleine im Hintergrund quakt, oder ich nie Termine rausgeben kann, sondern immer nur ungefähre Zeiten eingrenzen kann. Das wird besser werden, wenn er zu seiner Tagesmutter geht – das wird dann ab August der Fall sein, und ich freue mich darauf!

Oft würde ich gern mehr, aber ich schaffe nicht alles. Das habe ich in diesem Jahr sehr gelernt: Manche Dinge müssen reifen. Und ich kann nichts übers Knie brechen. Das macht mich auch kapputt. Ich will da im kommenden Jahr – ich schreibe ja gerade am Redaktionsplan – noch mehr Blogpausen einlegen, die auch wirklich Pause sind. Denn das war mal der Gedanke: Mehr Zeit für die Kinder haben. Und insofern will ich die Geldverdienerei auch nicht als höchstes meiner Ziele hängen – ich bin erstmal froh, wenn ich das aktuelle Level so halten kann und erstmal etwas verschnaufen. Ich bin nämlich gerade ganz schön alle (was auch an Weihnachten liegt.)

Insgesamt bin ich sehr zufrieden mit diesem Blog-Jahr: Alle statistischen Zahlen entwickeln sich positiv, und dank einiger Kooperationen habe ich auch erstes Geld verdient. Ich war beim Blogsommer dabei – das war eine ganz tolle Aktion! Ich bin im Sommer zu WordPress umgezogen und bin inzwischen total begeistert! Und ich habe gegen Ende des Jahres auch noch meinen Newsletter ins Leben gerufen.

Es gab auch ein paar Rückschläge und Niederlagen. Nicht, dass ihr denkt, bei mir läuft das alles immer supi. Ist nicht so! Ich hab auch viele Absagen bekommen für Kooperationen, oder es kamen Anfragen und dann nie wieder Antworten. Ich habe Ideen gehabt und wieder verworfen. Habe an der Beach Bag sehr sehr viel herumgedoktert, was mich doch sehr geärgert hat. Es tut mir auch gegenüber dem Probenähteam immer noch leid, dass ich da so planlos war! Ich hab Stoffe im Übereifer versaut. Neulich hab ich ein Teil wegen eines ganz doofen Nähfehlers (eigentlich ein Stickfehler!) in die Tonne gekloppt. Tja.

Naja, unterm Strich war es ein anstrengendes Jahr, weil es auch wieder ein Baby-Jahr war. Das letzte! Definitiv. Ich freu mich, dass der Kleine nun zehn Monate alt ist und demnächst laufen wird. Seit einigen Tagen ist es richtig schön mit ihm. Und ich freu mich auf 2018!

nähblog crafting cafe

Ausblick Blogziele und -themen 2018

Einiges habe ich im Text bisher ja bereits durchblicken lassen – ich gehe selbstbewusst, aber nicht ohne Zweifel in das kommende Jahr. Ich bin froh, dass der Kleine demnächst ein Jahr wird und das erste Babyjahr um ist. Dass er ab August zur Tagesmutter geht. Hatte ich damals noch etwas gezweifelt, so weiß ich jetzt ganz sicher: Wir sind komplett. Wir gehen glücklich, dass wir uns alle haben, in das neue Jahr und freuen uns auf viele Ausflüge, Urlaube und auch etwas mehr Freiheit – besonders ich sehne mich nach Sonnenzeiten und Freizeit. Auszeit. Babyfreie Zeit!

Privat haben wir sehr viel vor: Nach einigem Hin und Her soll demnächst unser Holzanbau starten. Dem wird eine neue Küche (YEAH!!!) folgen, und viel Umgeziehe und Eingerichte im Haus. Darauf freue ich mich sehr, und ich werde das auch hier auf dem Blog zum Thema machen: Nähen für zuhause, Kinderzimmer einrichten und fürs Kinderzimmer nähen, Küche, Schlafzimmer, Flur, Terrasse… ich habe viel zu tun! Und ich freu mich drauf!

Den Waschkeller werden wir jetzt auch in Kürze renovieren, und dann soll da auch eine kleine Küchenzeile rein. Und das Schöne daran: Ich kann dann endlich wieder Seife sieden!!! Freunde wissen das natürlich, dass ich eigentlich die Seifensiederin bin. Kinderbedingt ist das etwas eingeschlafen, aber ich habe noch das ganze Equipment, und dann wird es auch wieder losgehen – so richtig mit NaOH und Schutzbrille, nicht mit Fertigpackung oder so. Ihr dürft gespannt sein!

Auch der Garten wird eine Umgestaltung erleben – kann aber sein, dass wir das auf 2019 schieben. Alles auf einmal geht ja nun auch nicht!

Ich gehe mal davon aus, dass es auch wieder einen Blogsommer geben wird – auch darauf freue ich mich! Natürlich habe ich auch einige Ideen für ebooks und freebooks – die ersten Probenähen laufen auch schon, bzw. sind in Vorbereitung!

Neben diesen Themen will ich alles vertiefen, was ich schon jetzt mache: Nähen für mich, Nähen für Kinder und auch Babies (nein, keine eigenen mehr!), meine Mama-Kolumne, die Näh-Blogger Basics, DIY, Garten, Buchrezensionen… Hier hat sich ja eine große Themenvielfalt angesammelt.

In einigen „Blogdingen“ will ich noch einiges optimieren: Ich werde mich strategisch mehr auf SEO und Pinterest konzentrieren, und auf den Newsletter. Ich glaube, das geht vielen Bloggern so? Zumindest habe ich das von ein paar anderen auch so mitbekommen, dass der Trend aktuell von Facebook weggeht! Dazu schreibe ich bei den Näh-Blogger Basics bestimmt nochmal was – wenn es euch interessiert?

Außerdem werde ich hier noch ein paar kleinere Baustellen instand setzen – so Sachen wie „SSL einrichten“ und wohl auch mal eine Anwältin dafür bezahlen meine Seite auf rechtliche Mängel zu prüfen. Da ja demnächst diese neue Rechtsverordnung kommt, will ich da gut aufgestellt sein. Und ein paar Dinge aufhübschen… dank meinen frisch erlernten Photoshop-Skills macht mir das gerade am meisten Spaß :).

Dies sind so meine nächsten Themen! Um einen kleinen Fahrplan für das kommende Blog-Jahr zu haben, habe ich mir ein Datenblatt gebastelt, das ich euch auch zur Verfügung stellen möchte!

blogziele 2018

 

Free Printable: Blog Ziele

Mit diesem Free Printable hältst du ein paar Kennzahlen zu deinem Blog fest und und überlegst dir, welche Ziele und Schwerpunkte du im kommenden Jahr setzen willst. Ich hab für mich ja schon einiges genannt – da fällt dir bestimmt auch etwas ein? Du kannst dir strategische Ziele stecken oder inhaltliche. Als Tipp sage ich noch dazu: Überlege dir auch, wie Du Deine Ziele erreichen willst und wie realistisch deine Ziele sind. Bei Fragen melde dich einfach hier im Kommentar. Und wenn es etwas blog-spezifisches ist, findest du vielleicht schon eine Antwort bei den Näh-Blogger Basics?

Die Datei gibts hier als pdf. Lass mich wissen, wie es dir gefällt und wie Du damit zurecht kommst!? Ich hab für die Näh-Blogger Basics noch viel mehr solcher Datenblätter geplant, und mich interessiert brennend, ob dich das weiterbringt!

blogziele_2018

Außerdem würde ich natürlich gern wissen, welche Themen und Gedanken dich sonst so zum Jahreswechsel beschäftigen?

Ich wünsche dir nun erstmal eine schöne Weihnachtswoche und einen guten Rutsch! Ich melde mich im neuen Jahr erst wieder. Dafür dann mit einer MEGA-Überraschung ;).

 

Viele Grüße,

Sonja

{Anzeige} Näh-Blogger-Basics Special: Photoshop lernen mit Tutkit

Die Näh-Blogger Basics wachsen irgendwie von selbst. Nach den ersten grundlegenden Beiträgen über das Bloggen bin ich in meinem letzten Blogpost sehr detailliert auf das Thema Fotografie und Fotografieren lernen, sowie „Social Media“ eingegangen. Die schönsten Fotos und Grafiken nützen ja nix, wenn man sie nicht gezielt über Social Media an seine Leser vermittelt. Heute möchte ich gern noch ein wenig mehr in die Tiefe gehen, denn passend zum Thema „Bildbearbeitung“ bekam ich ein schönes Kooperationsangebot, das für die ein oder andere von euch interessant sein könnte. Es geht heute um die Bildbearbeitung mit Photoshop, bzw. „Photoshop lernen“. Wo fängt man an? Wie fängt man an? Wo gibt es Hilfe?

Näh-Blogger Basics – bisherige Beiträge

Die Näh-Blogger Basics richten sich an Näh- und Handarbeitsbloggerinnen, und solche, die es gern werden wollen. Wenn du also bloggst oder einen Blog mit deinen selbst gefertigten Werken starten willst, bist du hier genau richtig :). Ich schreibe ein bisschen was aus meiner Erfahrung rund ums Bloggen. Ich bin mit ganz grundsätzlichen Themen gestartet und spezialisiere mich jetzt immer mehr. Fragen und Themenvorschläge sind sehr willkommen, also löcher mich in den Kommentaren! Was ich nicht weiß, finde ich raus ;).

In dieser Reihe sind bisher erschienen:

Die Näh-Blogger Basics sind keine „einzig wahre Blogstrategie“, sondern Hinweise und best practice Lösungen von mir. (Und ich hab mir natürlich auch bei vielen erfolgreichen Bloggerinnen was abgeschaut.) Für dich bereite ich hier meine persönliche Best of auf – speziell für unsere Nische „Handarbeiten/Nähen“. Viele Themen sind natürlich auch in anderen Blogsparten wichtig, aber gerade „Nähen“ und „DIY“ ist ja ein ganz eigener Bereich. Wenn Du Fragen, Anmerkungen usw. hast – bitte melde dich gern in den Kommentaren!

 

Digitale Bildbearbeitung

Ich habe bereits in den zwei Foto-Beiträgen die digitale Bildbearbeitung erwähnt. Niemand kommt drum herum – und sei es, dass wir nur ein bisschen mit Kontrast und Sättigung „spielen“. Wenn wir dann noch Grafiken gezielt „bauen“, z.B. für Pinterest (wie wichtig speziell Pinterest für uns kreative Bloggerinnen ist, habe ich beim letzten Mal geschrieben!), haben wir schon richtig was zu tun. Hier müssen das Format, Text und Bild möglichst einen schönen Pin ergeben, der viele anspricht und die Quintessenz des Blogposts optisch zusammenfasst. Zum Beispiel so – natürlich mit Photoshop gebaut:

photoshop lernen

Ich habe euch mehrfach Canva als kostenloses Tool empfohlen, mit dem man recht einfach anhand von Bausteinen schöne Grafiken zaubern kann. Im Bereich „kostenlos“ gibt es meines Wissens nichts Besseres, und für den Anfang reicht es vollkommen aus. Ich kann auch sagen, dass ich mithilfe von Canva einiges über Design gelernt habe. Bisher bin ich ja mehrgleisig gefahren und habe außerdem Photoshop und den Adobe Illustrator genutzt (ohne eigentlich je eins der Programme richtig erlernt zu haben.)

Inzwischen bin ich dabei Canva zu verlassen. Tatsächlich habe ich seit einigen Wochen nichts mehr mit Canva gemacht. Warum, verrate ich euch gern!

Warum ich Canva (zum Großteil) verlasse

Viele Bloggerinnen bedienen sich des kostenlosen Baukastens – was man bei Pinterest und auf den Blogs auch sieht. Ich will das jetzt gar nicht verurteilen, aber mich stört es inzwischen doch, wenn sich die Pins in meinem Feed alle zu sehr ähneln. Oder wenn die Kollegin genau denselben Textbaustein verwendet. Das hat gar nichts mit Neid zu tun und ich bin da auch nicht wirklich gefrustet oder so – bitte nicht falsch verstehen! Aber ich will ja mit meinem Design auch einen Wiedererkennungswert erzeugen und im besten Fall ein Alleinstellungsmerkmal haben. (Das bringt uns wieder zum Thema Originalität – gerade als Nähblogger wollen wir ja original und originell sein!)

Außerdem stört mich, dass alle Dateien bei Canva wild und unsortiert gespeichert werden (in der kostenlosen Version). Bei der Fülle an Grafiken verliere ich da den Überblick, und wenn ich was suche… tja, da geht auch viel Zeit bei drauf! Scrollen, scrollen, scrollen… z.T. ist da der Mittagsschlaf der Kinder schon wieder um! Natürlich – einige Blogreihen habe ich bisher mit Canva gemacht, und da werde ich auch weiter auf die Vorlagen zurückgreifen. Aber ich habe gerade in Vorbereitung dieses Artikels wieder soviel über Photoshop und Illustrator gelernt, dass das in Zukunft doch deutlich weniger werden wird.

Ich stand  also an einem Punkt, an dem mir die kostenlose Canva-Variante nicht mehr reichte. Ich war schon drauf und dran die kostenpflichtige Premium-Version zu abonnieren, dabei bin ich ja im glücklichen Besitz von Photoshop und auch dem Illustrator (und einigen anderen Adobe Programmen). Eigentlich habe ich technisch eine super Ausrüstung um tolle Grafiken selbst zu erstellen, und um Bilder professionell zu bearbeiten. Und rein theoretisch weiß ich auch, dass meinem kreativen Schaffen mit diesen Programmen keine Grenzen gesetzt sind.

Mein Problem: Ich bin keine Grafikerin. Dank Canva und Blogging habe ich viel dazu gelernt, aber wirklich die Photoshop-Tools beherrschen? Auch wenn ich ambitioniert bin und durch das Zeichnen von Schnittmustern mit dem Illustrator viel gelernt habe, bezeichne ich mich noch immer als Laie. Und ein bisschen Ehrfurcht vor dem Programm war auch immer dabei. Ich weiß noch, als ich das erste Mal allein vor Photoshop saß: Ich hab es ziemlich schnell wieder zugemacht.

 

Photoshop lernen mit TutKit

Mittlerweile habe ich so meine eingetrampelten Pfade in Photoshop, aber ich habe mich selten „getraut“ mehr zu machen. DAS hat sich geändert, denn ich bin vor einiger Zeit auf eine sehr schöne Lernplattform gestoßen, die ich euch heute vorstellen möchte: Tutkit.com*. Tutkit ist eine Tochter der Seite PSD-Tutorials, und bietet Tutorials, Design-Vorlagen und Presets, mit denen es u.a. auch für uns ambitionierte Grafik-Laien möglich ist u.a. Photoshop zu lernen und Grafiken selbst (einfach!) zu erstellen. Aber das ist nur ein Teil des Angebots, das ich euch im Folgenden näher vorstellen will.

Gerade die unter euch, die sich gern besser in Photoshop, GIMP, dem Illustrator oder auch WordPress, SEO und vielen weiteren Themen und Programmen auskennen wollen, kann ich die Plattform sehr ans Herz legen.

 

Video-Tutorials: Fotografie, Grafik-Design, Office, Marketing, Software und Webdesign

Ich bin nach ein bisschen Rumgucken auf Tutkit.com* (bei dem breiten Angebot muss man sich wirklich erstmal orientieren) auf die Video-Tutorials gestoßen. Für mich hat sich tatsächlich eine neue Welt eröffnet. Tutkit bietet eine Fülle an Lern-Videos aus den Bereichen Fotografie, Grafik-Design, Office und Marketing, sowie Software und Webdesign. Das klingt erstmal harmlos, aber wenn man sich etwas genauer umschaut, erkennt man, was für eine Datenfülle das eigentlich ist. Und man hat alles komprimiert, praxisbezogen und anfängertauglich erklärt!

Im Folgenden picke ich mal ein paar meiner Highlights raus, die ich mir angeschaut habe. Begonnen habe ich mit dem Tutorial „Photoshop für Einsteiger“. Das gesamte Video-Paket dauert 5,5 Stunden und beinhaltet 46 Kapitel. Ich habe mir die meisten angesehen und viel über Photoshop und die Grundlagen des Grafik-Designs gelernt. Um nicht zu sagen: Mir hat sich eine neue Welt eröffnet!

Plötzlich kenne ich mich aus, wenn ich was mit Photoshop mache! Der Kurs hat sehr durchdachte Bausteine. Es geht los mit den Voreinstellungen: Wie richte ich mir mein Photoshop so ein, dass ich damit optimal arbeiten kann? Ich konnte mir jetzt z.B. meine gängisten Pfade im Menü farbig einstellen. Hier ein Screeshot dazu:

photoshop lernen tutkit

Und das war nur der erste von unzähligen kleinen und großen Tipps! Das Tutorial baut sich dann weiter auf – es werden die Werkzeuge von Photoshop erklärt und natürlich das Grundprinzip des Grafik-Designs: das Arbeiten mit Ebenen und Masken! Ich hatte sehr sehr viele Aha-Erlebnisse beim Zuschauen (und Nacharbeiten).

Natürlich konnte ich ein bisschen was schon selbst. Ich hatte mir viele Sachen selbst irgendwie beigebracht und fand es schön zu erkennen, dass ich gar nicht so falsch lag in meinem Rumprobieren. Der Unterschied ist jetzt: Ich habe jetzt mehr als nur ne Ahnung wie das funktioniert. Und ich muss nicht mehr soviel Rumprobieren, sondern weiß was passiert, wenn ich dieses oder jenes Werkzeug einsetze. Oder wozu das gut ist. Und ich hab zumindest ne Ahnung, wie ich bestimmte Effekte schaffe. Zu Effekten, Retusche allgemein und Bildbearbeitung bestimmter Looks gibt es übrigens auch viele weitere Online-Tutorials, z.B. wie man den „Game of Thrones“-Look selbst designen kann (sind ja hier auch ein paar Fans von GoT dabei, weiß ich ja ;)). Dies nur am Rande!

 

Tutorials für GIMP, Adobe Illustrator und weitere

Es gibt solche Einsteiger-Tutorials übrigens auch für das kostenlose Photoshop-Pendant GIMP und für viele weitere Adobe-Programme, auch Lightroom. Ich habe mir auch einige Kapitel aus dem Tutorial für Adobe Illustrator angeschaut. Ich hatte bereits hier und an vielen anderen Stellen schon erwähnt, dass ich mit dem Illustrator Schnittmuster zeichne. Der ist aber nun wirklich nicht einfach zu bedienen! Ohne Anleitung ist es schwierig bis unmöglich. Ich hab jetzt sehr lange damit „herumgehampelt“ und mich geärgert – ich weiß, wovon ich rede!

Natürlich – ich hab es irgendwie geschafft einige ebooks und freebooks zu zeichnen – für Taschen ist es auch noch relativ einfach. (Ich weiß allerdings, wo ich NICHT zufrieden bin und werde demnächst meine alten Schnitte überarbeiten.) Schwieriger wird es dann bei Kleidung. Da bin ich ja im Sommer auch vorerst an einem Kinder-T-Shirt gescheitert, weil ich sowohl mit dem Erstellen und Gradieren des Schnitts UND mit dem Programm überfordert war.

Photoshop und Illustrator lernen

Inzwischen hatte ich dann noch die Beach Bag entwickelt, die im Oktober erschienen ist, und weitere Erfahrungen mit dem Illustrator gesammelt. Tatsächlich fiel jetzt vor Kurzem dann nach knapp zwei Jahren (!) Hampelei mit Illustrator ein großer Groschen bei mir. Und dank des erwähnten Tutorials bei Tutkit habe ich noch einmal ordentlich dazu gelernt!

Natürlich richtet sich dieses Tutorial von Tutkit nicht an Schnittmusterersteller, sondern an Grafiker. Der Illustrator wird ja von mir (und vielen anderen) zweckentfremdet. Trotzdem – wenn man schon ein bisschen mit dem Programm rumgehampelt hat und weiß, welche Probleme man damit hat, dann findet man dort ein paar Antworten. Das Kapitel über Pfade oder das Textwerkzeug fand ich erleuchtend. Da haut man sich dann auch mal vor die Stirn. Ganz zu schweigen vom Einsatz verschiedener Ebenen. Machen das Leben leichter! (Bleibt das Problem mit dem Gradieren, aber das lerne ich auch noch!)

Und wer weiß – bei Tutkit werden regelmäßig neue Inhalte eingestellt

 

Tutorials für WordPress, SEO und Freelancer

Ich fände Tutkit nicht so toll, wenn es nicht wirklich das Rundum-Sorglos-Paket bereit hielte. Neben den Software-Tutorials gibt es weitere, die sich z.B. mit WordPress beschäftigen oder Grundlagen zum Thema SEO vermitteln. Außerdem fand ich das Video zum Thema Freelancing, also freiberuflich arbeiten sehr gut: „Kundenakquise über Facebook und Google AdSense“. Allein dieses Tutorial umfasst 15 Stunden (!) Video-Material und Arbeitsdateien. Ich habe nur zwei Bausteine bisher gesehen und werde wahrscheinlich noch bis nächstes Jahr mit meinen Hausaufgaben beschäftigt sein.

Dieses ist vor allem für diejenigen unter euch interessant, die auch gewerblich nähen und bloggen, also mit dem Bloggen Geld verdienen (wollen). Demnächst plane ich noch einen Artikel – wahrscheinlich in meinem Jahresrückblick – in dem ich auf die ein oder andere Erfahrung im zweiten Jahr Selbstständigkeit mit Näh-Blog-Business zurückblicke. Manches hab ich vielleicht geahnt oder hätte es besser eher gewusst, manche Erfahrung musste ich vielleicht auch machen. Mit den Video-Coachings von Tutkit fühle ich mich ganz gut gestärkt für das dritte Jahr!

Dazu gibt es viele viele weitere E-Learnings – auch Software-Trainings für Excel und weitere Office-Programme. Da hab ich selbst jetzt nicht so den Bedarf (bin ja mit einem Excel-Guru verheiratet und kenne mich da selbst auch ganz gut aus). Ohne kann ich mein kleines Business nicht managen, und wer da vielleicht noch Lernbedarf hat… ihr wisst jetzt, wo ihr das Learning findet!

 

Tutorials zum Fotografieren lernen: Produktfotografie

Ganz kurz will ich noch auf die Foto-Trainings eingehen, denn auch da habe ich reingeschnuppert und wieder soooooviel gelernt! Ich bin ja im letzten Beitrag der Näh-Blogger Basics sehr breit auf Fotografie eingegangen, und ich hole glaub ich schon sehr viel aus meinen Bildern heraus. Aber einem Profi-Produktfotograf über die Schulter zu gucken ist total spannend und lehrreich!

Gesehen habe ich das Video über „Produktfotografie„. Das fand ich mehr als aufschlussreich, wie ein Profi mit Licht und Kamera arbeitet. Und da ich inzwischen glückliche Besitzerin eines Foto-Hintergrundsystems bin, werde ich demnächst auch einiges anwenden können. Leider habe ich hier zuhause bislang  kein Fotostudio oder vergleichbare „Laborbedingungen“. Aber jetzt hab ich eine Ahnung, wo ich hinwill.

Übrigens war auch Food-Fotografie Thema in diesem Video. Ich bin ja kein Food-Blogger, aber ich liebäugele immer mal damit und finde, es ist mehr als eine große Kunst Food schön in Szene zu setzen. Und vielleicht werde ich mein Portfolio hier irgendwann erweitern, wenn ich mich mal wieder mehr mit Kochen beschäftigen kann und nicht nur wahlweise Spaghetti mit roter Soße oder Kartoffeln mit Sauce Hollandaise auf den Tisch bringen muss…

Neben diesem gibts noch viele weitere Fotografie-Tutorials – es lohnt sich, sich einmal umzuschauen!

 

Vorlagen und Presets

Neben Video-Trainings bietet Tutkit auch Vorlagen und Presets zum Download an. Man kann entweder über die Flatrate (komme ich gleich zu) die Sachen runterladen oder einzeln kaufen. Das habe ich bisher zum Beispiel mit einem Pinsel-Set gemacht. Es sind immer mal wieder einzelne Sachen im Angebot, sodass an auch keine Unsummen dafür ausgeben muss. Und – das finde ich ja als gewerbliche Bloggerin besonders gut: Die Dateien sind gewerblich nutzbar! Ich muss mir also keine Sorgen um Urheberrechte und Kennzeichnung fremder Inhalte machen.

Es gibt Vorlagen zu allen Themen: Weihnachten, Halloween, Gothic-Hochzeit, normale Hochzeit, Baby-Fotoalbum usw. Auch Texturen und Pinsel finde ich interessant – damit kann man in Photoshop einiges machen. Ich hatte mir ja dieses Pinsel-Set mit 300 Pinselspitzen gekauft und z.B. dieses Wärmflaschen-Bild damit bearbeitet. Hier kam ein Schneeflocken-Pinsel zum Einsatz. Hier einmal mit und einmal ohne Pinsel:

Wärmflaschenbezug nähen

Wärmflaschenbezug nähen

Der Einsatz von Pinseln mit Photoshop ist noch das geringste, was man recht schnell lernen und anwenden kann. Die richtigen Pinsel stimmig eingesetzt schaffen recht einfach schöne Ergebnisse. Ich experimentiere noch ein bisschen – der aufmerksame Betrachter wird es an der ein oder anderen Stelle feststellen. So ist z.B. das letzte Crafting-Linktipps-Titelbild mithilfe der Pinsel entstanden.

Ja, das ist noch lange kein Meisterwerk, weiß ich. Aber es macht Spaß und wie sagt man so schön… Übung macht die Meisterin ;).

 

Blogger-Bedarf an Grafiken und Bildern

Neben dem ein oder anderen Titelbild und Pin erstelle ich ja auch so kleine Sidebar-Buttons oder Titelbilder für Pinterest. Irgendwie brauche ich immer wieder mal schnell ein Bild, z.B auch wenn ich irgendwo als Sponsor dabei bin oder wenn ich eine Verkaufsaktion über meine Social Media Kanäle bewerbe.

Es ist sicher im ersten Schritt nicht so ganz leicht sich alles selbst zu basteln. Bei ein paar Sachen werde ich sicher auch weiterhin auf Canva zurückgreifen, einfach um meinen Stammleserinnen den Wiedererkennungswert zu erhalten. Ich kann ja auch nicht von jetzt auf gleich alles umstellen. Dennoch arbeite ich inzwischen mit sehr viel Freude mit Photoshop und dem Illustrator. Nach diversen unbefriedigenden Canva-Versuchen habe ich z.B. mein MediaKit endlich mit diesen beiden Programmen fertiggestellt. Und zwar komplett in meinem Design. Wer neugierig ist und mal gucken will, darf sich die aktuelle Version gern unter der Kooperationsseite runterladen. Aus Aktualisierungsgründen verlinke ich es nicht direkt.

 

Tutkit Kreativflatrate und ein Gutschein für euch!

Tutkit.com*- das könnt ihr jetzt erahnen – ist ein sehr umfassendes Portal mit einem sehr breiten Angebot. In dem heutigen Text konnte ich nur einen Bruchteil dessen anreißen, was es dort zu holen gibt. Von der Community hab ich auch noch gar nichts erzählt!

Die Anmeldung ist erstmal kostenlos, und ich empfehle sich erst einmal auf der Seite umzusehen und genau zu schauen, ob und was für einen interessant ist. Es lohnt sich auch sich dafür Zeit zu nehmen. Ich hab auch ein bisschen gebraucht, bis mir klar wurde, was man da alles findet. Die Designvorlagen, Pinsel und Presets kann man alle wie gesagt einzeln erwerben. Es gibt da auch Spar-Angebote, bei denen ich z.B. auch zugeschlagen habe.

Ansonsten bietet TutKit drei Flatrate-Pakete an: Die Starter Flatrate kann man erstmal kostenlos testen und ist dann monatlich kündbar. Sie kostet 9,95€ / Monat. Damit kann man sich ALLE Videos ansehen. Mit der Premium Mitgliedschaft für 14,95€ / Monat kann man auch die Design-Pakete (begrenzt) runterladen, aber nur privat nutzen! Erst mit der Business Mitgliedschaft hat man vollen Zugriff auf alle Inhalte und Downloads. Sie kostet 22,95€ / Monat und läuft für ein Jahr.

Als kleine Belohnung fürs Lesen dieses episch langen Texts hat mir Tutkit für euch einen 10% Rabatt Gutschein zur Verfügung gestellt. Gebt bei einer Bestellung einfach diesen Code ein: TRBG1

TutKit

Nun verabschiede ich mich! Beim nächsten Mal werde ich mich mit SEO beschäftigen, weil da neulich in den Kommentaren schon nachgefragt wurde! Ich hoffe, ihr könnt mit dem heutigen Tipp etwas anfangen?

Eure Sonja

 

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Crafting Linktipps November 2017 ~ Geschenke nähen für Weihnachten

~ enthält Werbelinks (mit * gekennzeichnet), mehr Info unten ~

Ein bisschen Weihnachtspanik bekomme ich so langsam, denn ich habe noch gar keine Geschenke genäht!! Ich nähe und bastle schon seit Jahren die meisten Geschenke selbst und versuche so dem Massenkonsum und der Geschenkeschlacht ein wenig zu entgehen. (Ich stehe ein kleines bisschen auf Kriegsfuß mit Weihnachten, wie ihr wisst.) Aber natürlich nähe und bastle ich viele Geschenke. Für euch habe ich heute eine kleine Sonderausgabe der Crafting Linktipps: erst gibts die üblichen Linktipps und dann ein paar Inspirationen  zum Geschenke nähen für Weihnachten. Außerdem habe ich noch einen schönen Geschenktipp – der ist nicht zum selbermachen, aber ich finde den schön. Und man kann ja auch nicht alles selber machen. Ich verschenke ja auch Bücher und CDs und näh dann hübsche Taschen dazu. Wie macht ihr das? Auch so teils-teils?

Das Titelbild von heute stammt übrigens aus meinem privaten Foto-Archiv. Es ist bei einem sehr kalten, aber schönen Spaziergang in Stockholm entstanden – das muss 2010 gewesen sein, als ich noch mit Finja schwanger war. Da hatte Stefan eine Zeit dort gearbeitet und ich habe ihn regelmäßig besucht (bis zu einem ganz furchtbaren Flug in SSW 24 oder so – seitdem hab ich kein Flugzeug mehr von innen gesehen und vermisse das auch nicht. Aber dies nur am Rande!)

 

Neue Schnittmuster aus dem Hause Crafting Café

Immer wenn es auf dem Blog ruhiger wird, habe ich entweder einen November-Blues oder stecke schon wieder mitten in anderen Projekten. Dieses Mal ist es beides. Wobei das November-Tief inzwischen ganz gut überwunden ist. Ich habe sehr viel genäht in letzter Zeit – einmal für ein Probenähen, und dann für meine eigenen nächsten Schnittmuster! Es wird also demnächst wieder Probenähen geben. Keine Angst, das größere der beiden kommt erst im neuen Jahr, aber ich hab ein neues Körbchen in Planung, das schon sehr bald genäht werden könnte. Dazu habe ich auch eine Neuerung für die Organisation, und ich freue mich jetzt schon tierisch meinem Stammteam DAS zeigen zu können (hihi).

Wer von euch jetzt spontan Interesse hat demnächst für mich zu nähen – das größere Probenähen wird interessant für Mädchenmamas – der sollte sich in meinen Newsletter eintragen – schaut mal ganz unten unter diesem Beitrag! Macht bei „Probenähen“ ein Häkchen, und dann kommt demnächst ein Spezial-Newsletter dazu ;).

Jetzt aber erstmal die Linktipps!

 

Crafting Linktipps

Ich hab diesen Monat nicht soviel Zeit im Netz verbracht wie sonst. Es ist allgemein ein bisschen die Luft raus, das wurde wohl in meinen letzten Blogposts mit dem DIY-Tutorial zu den Badeperlen, sowie in meinem gestrigen Beitrag über Weihnachten und mich deutlich. Trotzdem sind mit ein paar schöne Links aufgefallen, die ich euch nicht vorenthalten will!

Mitmach-Spenden-Gewinn-Aktion für Kreativ-Blogger von Talu

Im Sommer haben ja viele von euch (und ich auch) bei der Kräuter-Aktion von Talu mitgemacht. Ich habe z.B. das Kräutersalz beigesteuert. Jetzt gibt es wieder eine Blogger-Aktion, und zwar richtet Talu einen Bastelwettbewerb rund um Weihnachten aus. Für jeden teilnehmenden Blogger spendet Talu 15€ an die DKMS: Ziel ist es, 1500€ zu erreichen. Unter allen Teilnehmern werden 3 Preise verlost, und außerdem erhält jeder ein kleines Geschenk. Alle Infos zu der Aktion gibt es hier. Ich selbst halte mich noch zurück – ich wollte nichts versprechen, was ich dann nicht halten kann.

 

UFO-Linkparty

Die liebe Annette hatte eine grandiose Idee für UFOs, also „UnFertige Objekte“ – nämlich eine Linkparty! Es geht ab Januar 2018 los: Wir stellen UFOs vor, berichten über den Zwischenstand und natürlich irgendwann Ergebnisse! Ich finde, das ist eine super Idee – UFOs habe ich schon immer viele :). Das erste Posting dazu könnt ihr hier nachlesen.

 

Blogger-Tipps

Natürlich habt ihr alle meinen epischen Beitrag „Bilder für Blog und Social Media“ gelesen. Ich bin kurz nach der Veröffentlichung zufällig auf einen Blogbeitrag gestoßen, der sich auch mit Bildern für den Blog beschäftigt hat. Ich finde, er ergänzt meinen Artikel noch um ein paar wichtige Punkte. Hier könnt ihr ihn lesen!

Nur schonmal als Vorab-Info: Ich sitze jetzt bereits seit einiger Zeit an einem weiteren Artikel für die Näh-Blogger Basics, der sich nochmal mit digitaler Bildbearbeitung beschäftigt. Das könnte für alle unter euch interessant sein, die gern Photoshop, Illustrator oder auch GIMP lernen wollen und auch für alle, die ebenfalls ein Gewerbe mit ihrem Blog betreiben. Kommt sehr bald!

Fashion

Nein, ich werde nicht unter die Fashion-Blogger gehen. Aber manchmal stolpere ich dort über informative Beiträge. So wie diesen hier: Es geht um Ausschnittformen für verschiedene Figur-Formen und was einem so am meisten schmeichelt. Gerade bei der Auswahl der nächsten Schnittmuster ist das ja vielleicht nicht ganz uninteressant.

Freebooks

Wir alle sind ja immer wieder auf der Suche nach kostenlosen Nähanleitungen, und ich darf euch heute eine Seite nennen, die sich genau das auf die Fahne geschrieben hat: Auf Freepatterns.de sammelt Isabelle Freebooks und ordnet sie nach verschiedenen Kategorien. Ein paar meiner Freebooks waren auch schon dabei. Und wenn Du auch ein Freebook hast, das du gern verbreiten möchtest, schreib sie ruhig mal an!

 

Geschenke nähen für Weihnachten

Der letzte Linktipp ist eine gute Überleitung zu meinen Tipps zum Geschenke nähen!

 

Leseknochen, Büchertasche – das Buchgeschenk

Der All-Time-Favourite unter Näherinnen dürfte zweifels ohne der Leseknochen sein. Ich verschenke den Leseknochen meist zusammen mit einem Buch (ein paar Buchtipps für Kinderbücher habe ich selbst geschrieben, schau mal hier), und dann gehört da auch eine Büchertasche zu. Dafür habe ich selbst eine kostenlose Nähanleitung geschrieben, die auch für Anfänger zu bewerkstelligen ist: Die Buchtasche aus einem Stück. Die Maße der Tasche lassen sich übrigens sehr einfach anpassen, sodass man daraus auch schöne Weihnachtsmarkttaschen oder einfach größere Geschenketaschen nähen kann.

Da ich letztes Jahr schon alle mit Leseknochen versorgt habe, werde ich in diesem Jahr auf bestickte Leseknochen gehen und auch mal den gedrehten Leseknochen austesten!

 

Geschenke für Kinder nähen

Vor kurzem bin ich über dieses süße Eulenkissen* gestoßen – eine ganz niedliche Nähidee für Kinder! Außerdem kann ich euch natürlich die Nähgitarre als Spielzeug für die Kinder empfehlen ;).

Außerdem habe ich ein schönes, 12-teiliges Mützen-Set für Kinder* gefunden: mit diversen Zipfelmützen, Schlupfmützen, Loopschal – einfach mal angucken. Damit kann man auf jeden Fall Mützen für jede Gelegenheit nähen.

Wer sich erinnert: Im Frühsommer hatte ich für Marla dieses Spielhaus genäht. Auch das ist eine schöne Nähidee als Geschenk – und die Anleitung ist kostenlos!

 

Beliebte Freebooks von mir

Sternkörbchen nähen

Die Büchertasche hatte ich ja schon erwähnt – die Downloadzahlen sind jetzt sprungartig angestiegen. Außerdem sind gerade zwei Anleitungen/Freebooks von mir sehr beliebt: Das Sternkörbchen natürlich, und auch der Partnerhandschuh, bzw. Eltern-Kind-Handschuh. Täglich werden die mehrfach runtergeladen – das freut mich natürlich sehr, dass euch diese beiden Freebooks so gut gefallen! 🙂

Falls du die auch schon genäht hast – schick mir doch mal ein Bild, oder verlinke dich mit deinem Blogbeitrag bei meiner Crafting Linkparty. Ich freu mich immer, wenn ich genähte Werke nach meinen Ideen sehe :).

 

Geschenk-Tipp

Zum Schluss habe ich noch einen Kauf-Tipp. Ich bin auf ein neues Spiel gestoßen, das ich sehr schön finde. Und ich bin überhaupt kein Gesellschaftspiel-Typ, sehr zum Leidwesen meines Mannes. Aber bei diesem Spiel geht es darum miteinander ins Gespräch zu kommen! Es geht darum wieder wirklich miteinander zu reden und sich vielleicht auch nochmal ganz neu kennenzulernen! Das Spiel heißt Vertellis* und kommt aus Holland.

Es ist ein Kartenspiel mit Fragen, die „das Zwischenmenschliche“ erhöhen sollen. Dabei werden Fragen gestellt wie „Welche 3 Menschen haben dich in den letzten 12 Monaten am meisten beeinflusst?“ Es sind also Hilfsfragen um (wieder) miteinander ins Gespräch zu kommen. Es sind persönliche, sehr positivv formulierte Fragen. Ich hab für uns ein Set bestellt, und eins werde ich verschenken, weil mir die Idee sehr sehr gut gefällt.

 

Und nun verabschiede ich mich und hoffe sehr, dass ihr mit dem ein oder anderen Linktipp etwas anfangen könnt?

Ich wünsche euch allen einen entspannten Advent,

lieber Gruß,

Sonja

 

 

 

 

 

 

*affiliate link: Bei Kauf über den mit * gekennzeichneten Link erhalte ich eine Provision, ohne dass Dir Mehrkosten entstehen. Meine Empfehlungen wähle ich sehr sorgfältig aus und stecke sehr viel Zeit und Arbeit in jeden meiner Beiträge. Über Provisionen und Werbung finanziere ich die laufenden Kosten dieses Blogs und kann auch zukünftig hochwertige Inhalte kostenlos zur Verfügung stellen. Vielen Dank!

 

Näh-Blogger Basics: Fotografie II ~ Bilder für Blog und Social Media

Es geht heute weiter mit den Nähblogger-Basics, meinem kleinen Guide rund ums Nähbloggen. So langsam wird es interessanter für alle, deren Nähblog schon eine Weile läuft. Bisher habe ich ganz grob was über Originalität und Mehrwert, Zielgruppe & Content, sowie im letzten Teil über Foto-Equipment geschrieben. Das alles waren Beiträge, die sich mit Grundsätzlichem übers Bloggen beschäftigt haben. Auch heute geht es noch einmal um etwas ganz Essentielles, nämlich um Bilder für Blog und Social Media.

Ich habe beim letzten Mal schon ein paar Tipps zum Fotografieren selbst gegeben, die ich heute noch etwas ausweiten möchte. Ich fange dabei ganz von vorn an, nämlich bei ISO, Blende und Belichtungszeit. Außerdem sage ich dir, worauf du bei Bildern für deine Social Media Kanäle und deinen Blog achten solltest. Da geht es auch schon um Social Media-Strategie – die Themen sind sehr eng verzahnt. Am Ende hab ich dann noch ein paar sehr wertvolle Linktipps, die dir hoffentlich auch helfen deine Fotografien zu verbessern. Es wird also ein großer Rundumschlag! 😉

Teil dir diesen langen Beitrag am besten in kleine Häppchen oder spring sofort zu dem für Dich interessanten Teil. Um dir einen kleinen inhaltlichen Überblick zu geben, habe ich hier ganz kurz die Agenda aufgelistet:

  • Bilder für Blog und Social Media: Do’s and Don’ts
  • Fotografieren lernen ~ Schritt 1: Deine Kamera kennenlernen
  • Fotografieren lernen ~ Schritt 2: ISO, Blende und Belichtungszeit
  • Bilder für Blog und Social Media

 

Bilder für Blog und Social Media: Do’s and Don’ts

Ich scrolle mich täglich durch viele verschiedene Daten- und Fotofeeds. Worauf klicke ich?

  • Auf gut arrangierte,
  • gut ausgeleuchtete Bilder,.
  • die eine schöne Stimmung transportieren

Wo klicke ich nicht?

  • Bei zu dunklen Bildern.
  • Bei kramig und unaufgeräumt aussehenden Bildern.
  • Bei Blitzbildern.
  • Bei verwackelten Bildern.
  • Bei Handybildern.

Manchmal klicke ich dann doch rein und denke: Wow, eine tolle Näharbeit! Nur eben schlecht fotografiert. Das ist schade. Denn mit einem bisschen Beschäftigung mit einer guten Kamera kann man schon einiges mehr aus den eigenen Nähwerken herausholen. Mach selbst vielleicht einfach mal den Test und beobachte dein Klickverhalten!

Klar, am Anfang ist man stolz, dass man überhaupt was fertig genäht hat. Und das will man der Welt und bei Näh-Linkparties unbedingt sofort zeigen. Aber was verschenkt man alles für Klicks, wenn man einen ungünstigen Bildausschnitt wählt, das Bild unterbelichtet ist und das unaufgeräumte Kinderzimmer die Kulisse? Wir stecken alle soviel Geld und Zeit in unsere Nähleidenschaft und werten das Genähte durch schnell geschossene Blitzbilder bei Regenwetter dann ab – so bekommen die Sachen nicht die Aufmerksamkeit, die ihnen zustünde!

Nicht, dass das falsch ankommt: Ich hab mich in meinen Anfangszeiten selbst gar nicht so sehr um die Bildästhetik bemüht, und ich finde auch immer wieder Verbesserungspotential bei meinen Bildern. Und ein Teil von mir denkt sich auch: Ach, bei uns siehts einfach so aus, ein bisschen mehr Reality täte der Blogger- und speziell Instagram-Welt ganz gut!

Dennoch kann man „echt“ und „real“ sein und trotzdem schöne Fotos machen. Deshalb fange ich mit ein paar Grundlagen des Fotografierens an.

 

Fotografieren lernen ~ Schritt 1: Deine Kamera kennenlernen

Fotografie zeichnen mit licht

„Zeichnen mit Licht“ bedeutet Photographie, wenn man es aus dem Altgriechischen übersetzt. Und das ist auch schon das gesamte Geheimnis. Alles andere ist eigentlich Technik, Theorie und ein bisschen Kunst und Liebe ;).

Wenn du schon eine „gute Kamera“ hast, kann ich nur empfehlen dich speziell mit diesem Modell zu beschäftigen! Ich habe zusätzlich zur Bedienungsanleitung ein Buch speziell zu meiner Kamera gekauft, das mir sämtliche Einstellungen und Funktionen meines Modells erklärt. Dieses hier:

Handbuch Kamera Nikon D80

Mit diesem Buch bin ich zwar noch lange kein Profi, aber ich habe ein gutes Nachschlagewerk und kann mir einen prima Überblick über alle Funktionen und technische Besonderheiten verschaffen. Für diesen (und den letzten) Näh-Blogger Basics Beitrag habe ich übrigens noch einmal sehr intensiv durch das Buch geblättert und prompt noch einiges aufgefrischt, bzw. neu gelernt. Wie bei den meisten Büchern lohnt sich so eine Anschaffung einfach. (Ihr wisst, ich bin leicht bibliophil…) Schau doch einfach mal, ob es zu Deiner Kamera auch ein Buch gibt!*

Ich kann Dir versichern: Die Beschäftigung (auch als Auffrischung) mit der eigenen Kamera macht sehr viel Spaß! Ich probiere immer gleich alle möglichen Einstellungen aus, mache Testbilder – und lerne dazu! Allein dadurch „versteht“ man seine Kamera schon ein Stück mehr.

Natürlich habe ich noch mehr Bücher über Fotografie. Meine Buchtipps zum Fotografieren lernen schreibe ich euch gern mal separat auf, wenn Interesse besteht? Schreibt mir doch einfach als Kommentar, ob ihr da gern Tipps hättet, oder gebt auch gern selbst Tipps!

 

Fotografieren lernen ~ Schritt 2: ISO, Blende und Belichtungszeit

Bis hierhin konnte ich es hinauszögern, aber jetzt kommen wir an diesen Fachbegriffen nicht mehr vorbei! Ich übersetzte schon: Fotografieren bedeutet „Malen mit Licht“. Wir brauchen also einen Pinsel (=die Kamera) und Farbe (=Licht). Wir können den Pinsel natürlich tief in die Farbe eintauchen und lospinseln. Aber vielleicht wollen wir Schattierungen? Farbverläufe? Konturen? Wir müssen also dosieren! Dabei helfen — na? Genau: ISO, Blende und Belichtungszeit.

Jeder Fotokurs und jedes Fotobuch beginnen mit diesen drei Einstellungen, nachdem Technik und Funktionsweise erläutert sind. Ich werde hier keinen Fotokurs machen und auch nicht die Funktion der Kamera detailliert erkären. Ich mache es mal ganz einfach verständlich: Der ISO-Wert bestimmt die Lichtempfinflichkeit. Die Blendenöffnung in Relation zur Belichtungszeit bestimmt, wieviel Licht eindringt. Das hat auch unmittelbar Einfluss auf die Schärfentiefe des Bildes. Hierzu habe ich einen tollen Blogartikel mit einem kostenlosen Merkblatt gefunden, den ich am Ende verlinke.

Bilder für Blog und Social Media

Blitz aus!

Ich sagte beim letzten Mal schon, dass ich grundsätzlich ohne Blitz fotografiere (außer bei Anleitungsbildern, da komme ich ohne leider nicht aus, weil a) Keller und weil b) nachts. Ich arbeite an einer Lösung!). Blitzlicht macht ein ganz furchtbares Licht – ich habe bei Blitzebildern nur grauenvolle Ergebnisse erzielt, und zwar ganz egal ob das Motiv eine Gratulantenrunde zu Tante Gertruds 65. Geburtstag war, oder ein Kosmetiktäschchen auf dem Esstisch fotografiert.

Übrigens dankt dir auch niemand aus Tante Gertruds Kaffeekränzchen das Blitze-Bild – denn in der Regel sind die Augen rot, einer schielt oder hat die Augen zu, und noch einer ist einfach ungünstig getroffen. Stichpunkt Doppelkinn! Ihr wisst genau, welche Art Fotosünde ich meine!

Der Blitz bleibt also aus! Wenn dein Motiv zu dunkel ist, musst du dir was einfallen lassen – da helfen dir im nächsten Absatz ISO; Blende und Belichtungszeit. Für kleine Motive wie Täschchen kann man gut so eine Fotobox einsetzen, wie ich sie im beim letzten Mal vorgestellt habe.

Set

Ich fotografiere tagsüber, indoor am liebsten vor unserem großen Wohnzimmerfenster oder in einem der Kinderzimmer unter dem Dach, weil ich da das beste Licht habe. Natürliches Licht ist am besten. Such doch einfach mal den hellsten Raum bei dir zuhause und baue da dein Foto-Set auf! Ich habe z. B. ein paar Sperrholzplatten aus dem Baumarkt mit Tapete bezogen um schöne Hintergründe zu haben. Bei mir kommt auch regelmäßig so eine weiße Bastelplatte (Baumarkt!) als Hintergrund oder Reflektor zum Einsatz. Falls Du noch Tipps und Anregungen für ein Foto-Set oder Foto-Hintergründe suchst – ich hatte im letzten Artikel über Foto-Equipment einige Ideen verlinkt.

So sieht das bei mir aus – mein Beitrag zu „Mehr Reality auf Blogs“:

Foto-Set für Blog

Ihr seht – ich hab ein superkleines (eigentlich viel zu kleines!) Set aufgebaut – auf dem Maltisch meiner Kinder! Die Dinos liegen daneben, das Babyphone steht auf dem Stuhl. Ja, so arbeite ich! 😉

Seht ihr diese kleine Bühne, auf dem das Stativ steht? Das hat Stefan mir gebaut – aus Laminatresten! Das Ding ist superschön, allerdings schwer und leider auch zu klein für größere Taschen. Aber ich liebe es! Auf der Unterseite ist ein anderes Laminat – ich kann also wechseln! Auf dem Foto später sah man übrigens nichts mehr von dem ganzen Drumherum:

Fotografieren lernen

 

Manueller Modus und RAW-Format

Bevor ich nun zu meinen wirklich wenigen Faustregeln komme, betone ich noch einmal: Ich fotografiere im manuellen Modus meiner Kamera, bei dem ich ISO, Belichtung und Blende selbst einstelle. Das musst du nicht auch tun – du kannst auch eine der voreingestellten Programme verwenden. Aber du wirst sehen, dass es 1. Spaß macht Experimente mit der Kamera zu machen, und 2. dass du viel mehr Gestaltungsfreiraum hast. Und wir sind ja kreativ und wollen maximale Freiheit, oder?

Meine Bilder speichere ich außerdem im RAW-Format, also im „digitalen Negativ“, bei dem ich im Nachhinein noch nachbelichten kann. Dazu habe ich auch im Beitrag „Fotografie I“ einiges geschrieben. Ganz wichtig dabei: Das RAW-Format bringt dir nichts, wenn du kein Programm hast, dass RAW (oder NEF bei Nikon) lesen kann. Die meisten kostenlosen Online-Bildbearbeitungsprogramme können RAW nicht lesen. Du brauchst dann also Photoshop oder GIMP, das Freeware-Pendant. Diese beiden Programme brauchen Zeit um sich einzuarbeiten. Wenn Interesse besteht, kommentiert bitte, dann kann ich auch mal etwas mehr auf Bildbearbeitung eingehen.

Am Schluss dieses Beitrags habe ich auch noch weiterführende Artikel zu Photoshop, auch Tutorials, verlinkt. Die sollten dir auf jeden Fall weiterhelfen – ich hab da auch noch was gelernt.

 

Faustregeln und Foto-Tipps

Ich arbeite gern mit Faustregeln – sie machen komplexe Dinge so schön einfach! Hier ein paar ganz allgemeine Tipps fürs Fotografieren:

  • erhöhe in Innenräumen den ISO-Wert -> bis „1000“ geht, ohne dass man zu sehr Probleme mit „Rauschen“ bekommt, also dass die Ränder so ausgefranst und pixelig aussehen. Gern einfach mal ausprobieren!
  • draußen und bei gutem Licht lass den ISO-Wert bei „100“ stehen (ISO 100 strebe ich immer an, nur manchmal geben die Lichtverhältnisse es einfach nicht her!)
  • Stelle die Blende auf einen kleinen Wert (ist von deinem Objektiv abhängig – schon beim Kauf drauf achten!), um viel Licht aufzunehmen (Merke: Blende immer so klein wie möglich stellen! Irrsinnigerweise hast du mit dem kleinsten Blendenwert die größte Blendenöffnung – ja nee, is klar…)
  • Je langsamer deine Belichtungszeit ist, desto mehr Licht wird durch die Blende in die Kamera hineingelassen. Das birgt die Gefahr der Verwackelung und dementsprechend Unschärfe (wollen wir nicht!). Bei schnellerer Belichtungszeit wird nur wenig Licht eingelassen – bei zu wenig wirds zu dunkel! Deshalb fotografieren wir ja glücklicherweise im RAW-Format und können nachbelichten… 😉 –> Beim „Stillleben“ (z.B. ein Kosmetiktäschchen) lassen sich alle Einstellungen wunderbar üben!
  • Merke: Blende und Belichtungszeit sollten für ein optimales Lichterlebnis gut harmonieren!

Probier ein bisschen aus, zum Beispiel kleiner Blendenwert und schnelle Belichtungszeit oder großer Blendenwert und langsame Belichtungszeit.

Dir schwirrt jetzt der Kopf? Keine Panik – am Ende habe ich noch einen ausführlichen, tollen Blogbeitrag für Anfänger verlinkt, wo auch eine schöne Übersicht zum Ausdrucken dabei ist.

 

Weißabgleich

Den habe ich bisher nicht erwähnt, aber natürlich ist der auch wichtig: Der Weißabgleich! Im Baumarkt arrangieren sie das in der Farbabteilung so toll: Ein weiß gestrichener Würfel, der einmal mit Glühbirne, einmal mit Neonleuchte und einmal mit LED beleuchtet wird (geh einfach mal in den Baumarkt, da kannst du auch gleich Zubehör für Fotohintergründe kaufen, mehr dazu gleich). Was hat das mit Fotografieren zu tun? Je nach Leuchtmittel wirkt dasselbe Weiß (die wollen ja ihre weiße Farbe verkaufen) ganz anders: eher gelb oder eher blau oder „normal“.

Du hast natürlich längst begriffen, worauf ich hinaus will: Je nach Licht ist es genauso beim Fotografieren! Du kannst dassselbe Nähwerk in greller Sonne, im Schatten, bei Kerzenlicht  oder Neonlicht ab-lichten (!!), und du erhältst je ein völlig anderes Ergebnis. Suche also den Weißabgleich bei deiner Kamera und stell den auf das richtige Licht ein.

Wenn du im RAW-Dateiformat fotografierst, kannst du im Nachhinein den Weißabgleich mit einem Klick ändern! Im Eifer des Gefechts musst du dich also gar nicht so sehr darum kümmern (oft ist das Kind ja auch schon wieder weggelaufen, da kann ich auch nicht erst alles richtig einstellen!).

 

Foto-Übungen und Photoshop

Mach ein paar Testfotos und „spiele“ mit ISO, Blende und Belichtungszeit. Wenn du hier recht sicher bist, nimm den Weißabgleich hinzu: Fotografiere im RAW-Format und schau mal in Photoshop, welche Möglichkeiten sich dir erschließen. Alles außer Unschärfe kann man gut im Nachhinein korrigieren!

Zur Bearbeitung in Photoshop kann ich sagen, dass ich vor allem die Tonwertkorrektur, Sättigung und die Zuschneide-Funktion verwende. Selten kommen Filter und ähnliches zum Einsatz. Das ist aber eine Geschmacksfrage – und die wird dann deinen Stil ausmachen. Das ist im Blogbereich schon sehr wichtig, denn am Stil deiner Bilder erkennen Leserinnen deine Bilder irgendwann ganz automatisch, z.B. wenn du deine Bilder in den sozialen Netzwerken teilst.

Ich selbst habe da sehr viel experimentiert (und es schadet gar nicht soviel, wie manch einer weismachen will), aber so langsam fühle ich mich in meiner Bildsprache „angekommen“ – mehr dazu im nächsten Abschnitt! Hier noch ein Beispiel, wo ich nur an der Sättigung gedreht habe:

Bild 1 original:

Bild 2 mit erhöhter Sättigung  und leichter Tonwertkorrektur (und das ist noch eine ganz harmlose Bearbeitung!):

Wenn Interesse besteht, würde ich auch einmal direkt auf die Bildbearbeitung in Photoshop eingehen. Dazu gibt es aber schon haufenweise kostenlose Tutorials im Netz, sodass ich mir die Mühe jetzt erstmal gespart habe.

 

Bilder für Blog und Social Media

Du hast nun eine ganze Platte voll schöner Bilder, und sie warten darauf gezeigt zu werden! Du kannst seitenweise Bilder ins Netz laden – super! Ich habe jetzt noch ein paar Tipps zur Präsentation deiner Bilder.

Du brauchst – wenn du einen Blogbeitrag gut streuen willst – verschiedene Formate für die verschiedenen Social Media Kanäle und deinen Blog. Auch eine unterschiedliche Bildauswahl kann reizvoll sein, wenn sie dem Wiedererkennungswert nicht schadet.

Ich habe bis vor Kurzem einfach Bilder nach Onlinestellen meines Blogbeitrags von meinem Blog via Smartphone in die einzelnen Netzwerke geteilt. Überall tauchte nach dem Gießkannenprinzip dasselbe Bild auf. Das funktioniert grundsätzlich ganz gut und hat den Vorteil, dass man es „zwischendurch“ auf dem Handy machen kann. (Ich bin ja hier tagsüber sehr eingebunden und muss vieles im Vorhinein planen, damit ich dann über das Smartphone „nur noch“ verlinken muss. Das artet dann meist doch in ne Menge Arbeit aus…)

Ich will jetzt auch nicht sagen, dass es „falsch“ ist die Blogbilder einfach über „teilen“ in die alle Netzwerke zu streuen. Aber man kann es besser machen – ich befinde mich gerade noch in der Übergangsphase, dass ich da strategischer für die einzelnen Netzwerke vorgehe. Das hat auch mit der Zielgruppe zu tun – die ist bei mir zumindest in den verschiedenen Netzwerken leicht anders gewichtet. Und deshalb macht es auch gar keinen Sinn überall dasselbe Bild oder denselben Beitrag zu verlinken – verschenkte Zeit und Arbeit! Ich will ja auch meinen Followern auf meinen „Außenstellen“ einen gewissen Mehrwert und extra Content bieten, daher ist es mir ganz wichtig da ein wenig zu variieren. Soll sich ja lohnen mir auf möglichst vielen Kanälen zu folgen!

Da Bilder ein wichtiger Bestandteil sind, greife ich heute also dem „Social Networks“-Beitrag ein wenig vor und gehe auch auf das Thema Social Media Strategie ein.

 

Kriterien für die Bildauswahl

Auf dem Blog zeige ich natürlich möglichst viele Bilder und möglichst alle, die ich habe. Der Blog ist das Herzstück meines kreativen Schaffens und wird das auch bleiben. Hier biete ich meinen Leserinnen das Maximum an Informationen und Bildern. Die Social Networks sehe ich mehr so als Bushaltestellen, von wo ich Leserinnen abhole. Und jetzt mal ganz einfach übersetzt: Jede Bushaltestelle steht in einer anderen Stadt, und ich muss mich doch ein wenig den Gepflogenheiten anpassen, wenn ich die Leserinnen von dort abhole. Dazu gleich mehr!

Zunächst möchte ich noch einen ganz wichtigen Punkt anpsrechen, nämlich die Bildauswahl! Ich mache ja meistens so an die 50 Bilder oder mehr von einem Objekt. Natürlich sind das viel zuviele Bilder für einen Beitrag, und meist sind auch nicht alle gelungen. Ich wähle also aus! Nach welchen Kriterien?

  • Format: Gerade bei genähten Werken sind Hoch- und Querformat auf dem Blog gleichermaßen ok, ich persönlich mag eine gute Mischung aus beiden. (Für soziale Netzwerke ist das anders, deshalb betone ich das an dieser Stelle.) Inzwischen versuche ich auf dem Blog mehr und mehr hochkant Bilder  einzubetten, denn ein Blick in meine Leserstatistik verrät mir, dass die große Mehrheit meiner Leserinnen auf dem Smartphone hier vorbeikommt! Warum ist das wichtig? Nun, das Smartphone gibt das Format vor: hochkant! Bilder im Querformat werden deutlich kleiner dargestellt. Kaum jemand macht sich die Mühe das Smartphone zu drehen. Also kann man seinen Leserinnen einen Gefallen tun und Bilder hochkant einbetten.
    Es ist auch eine gute Foto-Übung dasselbe Motiv mal hoch und mal quer zu fotografieren – und macht Spaß! Hier ein Beispiel – entscheide selbst, welches der beiden Bilder dir besser gefällt ;).

  • Motiv: Von den gefühlt hunderten Bildern einige wenige auszuwählen ist echt hart. Aber es muss  sein! Niemand schaut sich lange eine Galerie von 10 fast identischen Bildern an. Die durchschnittliche Besuchszeit auf meinem Blog liegt zwischen 1:30 Minuten und 2 Minuten, auch das gilt es zu bedenken. Ich will ja niemand langweilen. (Meine Leserinnen sollen am liebsten den ganzen Tag von einem Artikel zum nächsten klicken und dabei das Gefühl haben, dass sie hier nur wahnsinnig tollen Content bekommen, der sie weiter bringt! Idealerweise abonnieren sie auch gleich den Newsletter.) Ich wähle also nach Möglichkeit eine Mischung aus Frontalfotos und Detailfotos aus. Wenn Du nur Detailfotos hast, sieht man das Gesamtwerk nicht, das ist nicht gut. Wenn du nur ein Frontalbild des Gesamtwerks hast, sieht man die Details nicht, was schade ist. Auch Collagen, die man sich einfach zusammenstellen kann, fnktionieren gut – die würde ich aber eher für die Social Networks empfehlen. Merke: Auf dem Blog immer optimale, maximale, supergeile Bilder!

 

  • Perspektive: Um eine gute Dynamik zu haben, die das Auge anspricht, empfehle ich unterschiedliche Perspektiven. Ich fotografiere ja gern von oben, wie z. B. im folgenden Bild. So eins muss im Beitrag natürlich durch mindestens ein Frontalbild ergänzt werden. Tipp: Auch Fotocollagen wirken besser, wenn die Bilder sich ergänzen!

Beach Bag

  • Pose/Set: Wenn Du Dich selbst oder Deine Kinder in genähten Sachen nicht im Internet zeigen willst, ist das völlig ok! Aber es gibt verschiedene Wege auch Kleidungsstücke stimmig zu präsentieren ohne ein Gesicht zu zeigen. Detailbilder und reizvolle Perspektivwechsel können eine Menge rausholen. Denk dran: Das Auge isst mit! Hier habe ich zum Beispiel meine probegenähten Strampler von oben fotografiert. Dieses Bild habe ich speziell für Instagram ausgewählt. Durch Farbgebung, Detailansicht, Perspektive und Bildausschnitt ist ein stimmiges Bild entstanden, das speziell auf instagram gut „funktioniert“ hat.

  • Wenn du dich selbst fotografierst, probier verschiedene Posen aus und finde deine Schokoladenseite heraus – blätter auch mal durch Modemagazine oder auf deinen drei Lieblingsblogs um dir was abzuschauen, wie andere das machen. Wahrscheinlich fotografierst du mit Stativ – das braucht ein wenig Geduld und Übung. Ich habe dazu ganz unten einen schönen Blogartikel verlinkt mit vielen Tipps zur Selbstportraitfotografie!

 

Facebook

Facebook ist mein stärkster Social-Media-Kanal mit inzwischen über 800 Followern. Ich verlinke auf meiner Facebookseite meist nur meine Blogbeiträge. Das Titelbild hier auf dem Blog erscheint auch dort, und fertig ist die Laube. Äh, Bushaltestelle. Die Reichweite auf Facebook erreiche ich durch Gruppen, in denen ich meinen Beitrag dann teile. Mittlerweile teile ich nicht mehr alles in allen Gruppen, sondern wähle sehr spezifisch aus – je nach Thema meines Blogbeitrags und der Zielgruppe!

Zum Thema „Reichweite auf Facebook“ könnte ich noch sehr sehr viel schreiben. An dieser Stelle führt das zu weit. Besteht denn da Interesse? Dann würde ich das in meinem Posting über Social Media mit aufnehmen und etwas mehr in die Tiefe gehen!

Neben meinen Blogbeiträgen mache ich auch Beiträge speziell für Facebook – z.B. wenn ich Probenäher suche oder eine aktuelle Aktion, z.B. ein Shop-Rabatt oder eine Ankündigung.

Facebook bewegt sich aktuell immer mehr zum „bewegten Bild“, das erwähne ich hier mal. Ich mache bislang aber keine Videos, dafür habe ich auch kein Equipment und keine Zeit. Vielleicht irgendwann? Was ich dir raten kann, wenn du da Ambitionen hast: Mach bewegte Bilder, kleine Filmchen usw. Das wird dort gern gesehen!

Ansonsten erstelle ich Grafiken mit Canva oder dem Adobe Illustrator. (Ich versuche jetzt wieder mehr den Illustrator zu nutzen, weil alle irgendwie Canva nehmen und man das auch sieht. Aber ich nehme auch gern beides.) Canva hat den Vorteil, dass es a) kostenlos ist und b) viele Designvorlagen hat, und zwar für jedes soziale Netzwerk! Mit ein bisschen Neugierde und Ausprobieren erstellt man da schnell schöne Grafiken.

 

Instagram

Instagram ist das Foto-Netzwerk schlechthin. Alle Bilder sind quadratisch. Das finde ich eine ganz wichtige Sache, denn manchmal funktioniert das mit dem „einfach vom Blog teilen“ dort nicht. Weil das Format nicht passt. Also schneide ich von vorneherein ein Foto quadratisch zu. Mittlerweile achte ich sogar schon beim Fotografieren darauf, dass ich mindestens ein insta-taugliches Bild dabei habe. Das ist auch eine schöne Foto-Übung: mal hochkant, quer und mal quadratisch zu fotografieren!

Thematisch tue ich mich gerade schwer mit Instagram, weil ich herauszufinden versuche, was ich da eigentlich will. Ich hab anfangs recht unbedarft einfach alle möglichen Bilder hochgeladen – auch mal vom Handy, wenn es schnell gehen musste. Oder hab einfach Blog-Bilder geteilt.

Die Marketing-Experten raten dazu, dass die letzten 9 Bilder auf der eigenen Seite „stimmig“ sein sollten. Dass eine klare Struktur und Bildsprache erkennbar ist. Was gut funktioniert sind so Flat-Lays, also wenn man  einen Haufen Sachen auf einem schönen Untergrund drapiert und dann von oben ablichtet. Das sehe ich mir auch gern an. Weitere beliebte Motive auf Instagram sind Essen (schön fotografiert), oder Kaffeetassen. Oder wenn man an sich runter fotografiert, gern mit Kaffeetasse in der Hand.

Ich find Kaffeetassen auf Instagram total langweilig, wenn ich ehrlich bin. (Obwohl ich meine Kaffeetasse liebe!) Und ab und zu mal eine Kaffeetasse ist ok. Ich hab aber auch schon einen ansonsten tollen Kanal abbestellt, weil mir das zuviele Kaffeetassen waren. Öhm. Ok, lassen wir das. Ich will jetzt nicht das Lästern anfangen.

Ich hatte jetzt in den letzten Wochen wenig Zeit für Insta. Instagram ist eine sehr artifizielle Welt, die wirklich richtig schöne superduper Fotografien liebt. Oder Celebrities. Ich bin kein Celebrity, also muss ich mehr auf Qualität der Bilder gehen. *hust* Jetzt komm ich schon wieder ins Lästern. Vergesst das einfach!

Ich verknüpfe auch gern schöne Bilder mit Aphorismen und Weisheiten – gern allgemein motovierende Zitate oder so. Das sehe ich selbst gern, so als kleine Inspiration, und das kam auch so ganz gut an. Sowas z. B.:

Nun, ich bin noch nicht am Ende meiner insta-Strategie angelangt. Grundsätzlich soll der Kanal ja ein Bonus zum Blog sein. Ich habe dort viele Abonnenten, die mir nur dort folgen. Da sind Elternblogger, Nähblogger und Näherinnen, und ganz viele Paderborner dabei. Für mich stellt sich also die Herausforderung, denen allen weiterhin interessanten Content zu liefern und ab und an zu einem Thema auf den Blog zu locken.

Wie handhabt ihr das? Und was haltet ihr von Kaffeetassen auf instagram? Bist du ein Celebrity? Nicht, dass ich jetzt irgendwem auf den Schlips getreten bin….? War ehrlich, aber nicht böse gemeint ;).

 

Google+

Mit G+ bin ich als erstes angefangen. Wenn man bei Blogger bloggt, ist man da quasi Zwangsmitglied. Ich handhabe das ähnlich wie Facebook, wobei ich da noch mehr kreative Sachen und LifeHacks in meiner Liste Crafts and DIY teile. Anfangs habe ich das ganz unbedarft gemacht – einfach weil ich solche Sachen mag und mir für später merken wollte. Aber diese Liste hat auch vielen anderen gefallen, die dann der Liste und dann auch mir folgten. Merke: Es „lohnt“ sich immer auch fremden Content zu teilen.

Mittlerweile nutze ich G+ nicht mehr so stark. Das liegt auch daran, dass ich so viele Kanäle füttern und beantworten muss, dass ich gar nicht mehr die Zeit habe die einzelnen Kanäle intensiv zu pflegen. Ab und an teile ich dann wieder Blogbeiträge, wenn meine Zeit es zulässt. Google+ bringt in Sachen SEO ein paar Punkte, denn mein Google+ Profil wird mittlerweile sehr gut gefunden. Allein deshalb sollte man Google+ haben. Zu SEO schreibe ich nochmal einen eigenen Artikel. Habt ihr dazu schon Fragen?

Und wie nutzt du Google+?

 

Twitter

Ich erwähne Twitter nur der Vollständigkeit halber. Twitter ist ein Kurztext-Medium. Ja, da gibts auch Bilder, aber wichtiger sind da flotte Texte und die richtigen Hashtags. Ich experimentiere da noch, ich bin da noch nicht so lange. Ganz wichtig auch hier: Meine Follower sind hauptsächlich Eltern(blogger). Da brauche ich keine Nähergebnisse twittern, und ich twittere auch noch längst nicht alles von meinem Blog. Ich überlege noch, wie ich langfristig mit Twitter umgehe.

Wie ist das bei dir? Kennst du dich da jemand aus? Ich bin ja sehr offen für Ideen. Hast du einen Twitter-Redaktionsplan, oder geht das spontan nach Gefühl?

 

Pinterest

Pinterest ist mittlerweile mein liebstes Social Network. Und das ist prompt falsch, denn es ist eigentlich eine Suchmaschine. Und die ist genial für kreative Bloggerinnen! Vielleicht ist euch aufgefallen, dass ich seit einiger Zeit spezielle Pinterst-Grafiken zu JEDEM Blogpost mache? Diese pinne ich dann auf meine eigenen Boards und wenn es passt auch auf Gruppenboards. Die sind sehr wichtig bei Pinterest um die eigene Sichtbarkeit zu erhöhen. Wie bei allen Netzwerken gilt auch hier: Gemeinsam erreichen wir mehr! Deshalb lade ich dich an dieser Stelle auch auf mein Nähblogger-Gruppenboard ein.

Nun aber zu den Grafiken: Die sind IMMER hochkant, denn auch Pinterest wird am liebsten mobil genutzt, und da fällt das Hochformat einfach besser auf! Ich erstelle meist Collagen – eine Mischung aus Detail und Komplettansicht + Text. Der Text verweist auf den Blogpost, z.B. „Freebook Shirt für Jungs“, und natürlich füge ich meine Blogadresse hinzu, falls die Verlinkung mal nicht funktioniert.

Über Pinterst gibt es noch viel mehr zu wissen. Bei mir ist Pinterest inzwischen zur Trafficquelle Nr. 1 geworden, obwohl ich da noch gar nicht so viele Follower habe. Darauf kommt es aber auch gar nicht so sehr bei Pinterest an, was ich sehr entspannend finde, dass man nicht dieser Followerzahl hinterherjagen muss, so wie bei Facebook und Instagram.

Ich habe zwei bis drei Pins, die richtig gut gehen. Der eine – der erste – entspricht natürlich überhaupt nicht den Vorgaben. Es ist das Sternkörbchen:

Dieser Pin wurde aber auf einigen gut frequentierten Boards gepinnt, was zu sehr viel Traffic bei mir führt. Das Sternkörbchen kam letztes Jahr zu Weihnachten raus und ist seitdem ein Dauerbrenner – fast jeden Monat auf Platz 1!

Ansonsten kommt im Moment die Wendejacke Wendie sehr gut an. Die entspricht der Vorgabe, die ich eben gemacht habe:

Dieser Pin wird sehr gut gefunden, weil er auch die richtigen Keywords enthält. Was soll ich sagen: Ich habe im Sommer 6 Wochen nichts gebloggt und trotzdem steigende Seitenaufrufszahlen gehabt! Pinterest hat das ermöglicht. Auch im Moment blogge ich eher wenig, weil ich es nicht öfter schaffe. Aber Pinterest sorgt dafür, dass trotzdem viele Leute hierher finden – ohne dass ich da irgendwas mache. Pinterest wird uns in den Nähblogger-Basics sicherlich noch mal tiefer beschäftigen. Heute aber nicht mehr ;).

Wenn du noch am Anfang deines Blogs stehst und dich fragst, welche Social-Plattform du wirklich brauchst, empfehle ich dir unbedingt Pinterst! Da lohnt es sich wirklich Energie und Zeit reinzustecken. Bei den anderen verpufft das leider viel zu schnell (ist meine Erfahrung – vielleicht hast du eine andere?).



 

Zusammenfassung

Das war heute eine Menge Input, oder? Wir sind ganz ganz klein mit Grundlagen des Fotografierens und der Kamera angefangen. Dann ging es weiter mit allgemeinen Tipps zum Fotografieren  und zur optimalen Präsentation der Bilder auf dem Blog. Zuletzt bin ich dann noch auf ein paar soziale Netzwerke eingegangen und konnte dir hoffentlich ein paar wertvolle Hinweise zum Thema Bilder in den sozialen Medien geben.

Nun sind wir am Ende dieses Beitrags angelangt, und mich interessiert nun, ob du etwas für dich mitnehmen kannst oder ob das alles ein alter Hut für dich  ist? Schreib mir auch gern, wenn ich auf ein oder mehr Themen noch detaillierter eingehen soll!

Wenn Dir der Artikel gefallen hat und du auch ein Nähblogger bist, trag dich doch in meinen Newsletter (unten auf der Seite) ein. Wenn Du ein Häkchen bei „Nähblogger“ setzt, habe ich vielleicht sehr bald auch eine kleine Überraschung ;).

Zum Ende habe ich nun noch ein paar Linktipps, die meinen Artikel noch vertiefen. Viel Spaß und bis zum nächsten Mal! Danke fürs Lesen!

 

 

Links

Fotografieren lernen / besser fotografieren

ISO, Blende und Belichtungszeit einfach erklärt mit Download für Anfänger

Warum Deine Bilder unscharf werden – Ein toller Artikel mit Tipps zur Schärfe von Fotos; sehr informativ auch für Anfänger!

Low Budget Fototipps – von diesen Tipps werde ich sicher mal welche ausprobieren! Der Blog von Christina Key ist übrigens auch so eine gute Adresse für Fototipps, z.B. ihre Tipps für Selbstportraits – klickt euch mal durch!

Eine schöne Foto-Tipp-Reihe speziell zum Fotografieren genähter Kleidung habe ich hier bei Print4Kids gefunden.

… und so generell: Bei Youtube gibt es nicht nur Näh-Videos, sondern auch Foto-Tutorials! Ich habe mir eine Liste angelegt, die sicher noch wachsen wird: Einfach abonnieren und auf dem neuesten Stand bleiben!

 

Digitale Bildbearbeitung

GIMP, Freeware – Pendant zu Photoshop

10 einfache Photoshopkorrekturen: eine Galerie mit nützlichen Tools und wie man sie verwendet

 

RAW Dateien in GIMP öffnen – Tutorial

Eva Kartoffeltiger geht in diesem Beitrag auch auf Bilder ein. Dabei geht es auch um Lizenzfragen, z.B. wenn man sich fremder Bilder bedient. In ihrer Reihe „Tipps und Tricks für Blogger“ geht sie auch auf die verschiedenen sozialen Netzwerke und weitere Bloggerthemen ein.

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Näh-Blogger Basics: Fotografie I ~ Equipment

Heute geht es in den Näh-Blogger Basics um Fotografie,  das Kernelement des Bloggens. Ich habe diesen Beitrag „Fotografie I ~ Equipment“ betitelt, denn der Schwerpunkt liegt auf der Ausrüstung, die wir für gute Fotos brauchen. Im nächsten Beitrag geht es dann mehr um das Fotografieren selbst. Dieser Beitrag enthält auch Werbelinks, aber keine Angst: Ich werde Dir hier nicht eine sauteure Super-Kamera aufschwatzen oder ähnliches. Ich stelle heute mal MEINE Foto-Ausrüstung vor und gebe ein paar Tipps für den Kauf von Kamera und Co. (ohne eine Kaufberatung sein zu wollen!).

 

Über die „Näh-Blogger Basics“

Bevor es losgeht, möchte ich noch einmal die vergangenen Beiträge in Erinnerung rufen: In der Einleitung habe ich ganz grob die Reihe „Näh-Blogger Basics“ vorgestellt. Anschließend habe ich über das Thema „Zielgruppe & Content“ geschrieben. Es folgte noch ein Artikel über „Mehrwert & Originalität“. Alle Beiträge dieser Reihe richten sich speziell an Näh-Blogger und solche, die es werden wollen. Mir geht es darum hier ein paar Basics zu vermitteln, die wichtig sind, wenn Du mit Deinem Näh-Blog mehr oder neue Leserinnen erreichen und vielleicht irgendwann auch ein bisschen Geld mit dem Bloggen verdienen willst. Ich versuche das Bloggen auf ein paar wenige Formeln herunterzubrechen, ohne dass die Bloggerei zur Wissenschaft wird – dafür werde ich immer weiterführende Links bereitstellen.

In meiner Pinterest-Gruppe „Blogging“ sammeln wir übrigens relevante Blogging-Tipps ganz allgemein über das Bloggen. Folge der Gruppe und schreib mir eine Mail um mitzupinnen – ich freu mich! Du kannst Dich auch für meinen Newsletter anmelden. Es gibt dort ein Kästchen „Nähblogger“, mit dem Du keinen Beitrag der „Näh-Blogger-Basics“ mehr verpasst. Außerdem arbeite ich im Hintergrund an dem ein oder anderen Goodie speziell für Näh-Blogger, um Deine Blog-Organisation zu unterstützen.

Nun geht es aber los!

Fotografie & Equipment: Hardware

Dass Bloggerinnen eine gute Kamera brauchen, ist kein Geheimnis. Das Internet und soziale Netzwerke wie Instagram oder Pinterest sind voller wunderschön inszenierter Bilder, die wahrscheinlich auch Deine Kreativität zum Nacharbeiten anregen oder dich dazu inspiriert haben einen eigenen Blog zu starten. Vielleicht hast du auch hobbymäßig schon immer gern fotografiert (in dem Fall kann ich dir heute wahrscheinlich auch nicht mehr viel Neues erzählen…)?

Keine Frage, mit einer kleinen Kompaktkamera oder mit einer Handykamera stößt man schnell an seine Grenzen – eine „vernünftige“ Kamera muss her. Aber nicht nur eine Kamera gehört zum Foto-Equipment, sondern auch (wenn Du eine DLSR hast) die Objektive, Beleuchtung und Fotohintergründe – die Bühnenbilder für deine Näh-Foto-Stories sozusagen. Außerdem empfiehlt sich eine Bildbearbeitungssoftware und vielleicht ein Buch zum Fotografieren-Lernen.

Puh, ganz schön viel, oder? Wo anfangen? Ich gehe jetzt mal alles ein wenig detaillierter durch. Fragen kannst du gern in den Kommentaren stellen!

 

 

Welche Kamera ist die Richtige für Dich?

Neulich gab es in einem Bloggerforum eine Diskussion rund um die beste Kamera für Blogger. Dabei wurden auch Systemkameras empfohlen – als leicht zu handhabende, kostengünstige Alternative zur digitalen Spiegelreflex. Dies erwähne ich nur, um dir diese Möglichkeit der „Systemkamera“ genannt zu haben. Es gibt sowas, und vielleicht ist das ja auch schon das Richtige für deine Zwecke?

Ich selbt fotografiere jetzt seit gut 7 Jahren mit einer Nikon D80, einer digitalen Spiegelreflexkamera, mit der ich rundum zufrieden bin. Ich habe sie täglich in der Hand und sehe noch keinen Bedarf mir eine neuere Kamera anzuschaffen. (Hinweis: Die Bebilderung dieses Artikels zeigt NICHT die Nikon D80 – diese Bilder habe ich mit ihr gemacht! Da ich Nostalgikerin bin, habe ich mich entschlossen diesen Artikel mit diesen fast antiken Kameras zu bebildern. Die gehören nicht mir, sondern die habe ich zu diesem Zweck aus der Familie ausgeliehen.)

Bei Kameramarken kann man sich ähnlich verlieren wie bei Nähmaschinenmarken. Solange Geräte funktionieren, ist mir die Marke relativ wurscht. Ich mag meine Nikon, weil ich die gut kenne. Und wenn ich mal eine neue Kamera anschaffen sollte, wird das sehr wahrscheinlich wieder eine Nikon sein, weil ich einfach nicht von vorne anfangen will.

Welche Kamera ist nun für dich die Richtige ist, hängt zum einen von deinem Geldbeutel ab. Und dann musst du in dich gehen und dich fragen, was du am meisten ablichtest: Stoffe? Genähte Werke? Kleine Sachen? Step-by-Step-Anleitungen? Kinder in genähten Klamotten (die sich womöglich bewegen)? Ich behaupte mal, das alles bekommt jede Spiegelreflexkamera ohne große Schwierigkeiten hin. Wenn Du auch Filme drehen willst, musst du natürlich speziell nach einer Kamera schauen, die das kann! Auch haben nicht alle die Live-Vorschau (meine z.B. auch nicht – ich muss immer oben druchgucken, was mich jetzt nicht so stört).

Mein Tipp: Es muss ja vielleicht nicht das allerneueste Modell sein. Ältere Modelle haben folgende Vorteile: Die ersten Kunden haben im Internet bereits ehrliche Testberichte geschrieben, z.B. bei amazon, wo ich zwar nichts mehr kaufe, aber dennoch gern Testberichte von Kunden lese. Und: ältere Modelle sind (wie bei Nähmaschinen auch) günstiger. Nehmen wir meine Nikon D80. Ich habe seinerzeit über 500€ dafür bezahlt. Nur das Gehäuse bekommst Du heute ab ca. 139€ – das ist ein top-Preis für eine super Kamera! Bei Fotokoch gibt es z. B. auch viel Second-Hand-Ware zum erschwinglichen Preis: Second Hand Übersicht*. Auch ein Blick in die Fundgrube* lohnt sich.

 

Objektive

Viel wichtiger als das Gehäuse sind bei der Fotografie eigentlich die Objektive (und natürlich, dass man mit seiner Kamera umgehen kann – Stephen King würdest du ja auch nicht fragen, mit welcher Schreibmaschine er seine Bestseller schreibt). Ich kann dir die Kaufentscheidung also nicht abnehmen, aber ich kann dir folgenden Tipp geben: Geh vor Ort ins Fachgeschäft und/oder frag mal ein bisschen im Bekanntenkreis herum. Vielleicht kennst du sogar einen Fotografen? Ich hatte tatsächlich das Glück, dass ich einen Profi-Fotografen aus dem Freundeskreis fragen konnte.

Hast du vielleicht schon Objektive? Dann prüfe vor dem Kauf einer neuen Kamera unbedingt, ob die mit deiner Wunschkamera kompatibel sind! Ein weiterer Tipp: Lass Dir mit der Kaufentscheidung Zeit und lass dich am besten vor Ort beraten, am besten im Fachgeschäft! Ich habe hier in Paderborn einen wunderbaren Fotoladen, der mich bislang immer perfekt beraten hat. Hier verkaufen sie übrigens auch Second-Hand-Geräte zu erschwinglichen Preisen! Der Gang in die nächst gelegene Innenstadt kann sich da sehr lohnen als blind irgendwas aus dem Internet zu bestellen!

Bei meiner Nikon D80 waren seinerzeit zwei Objektive dabei. Mit dem Standardobjektiv mache ich eigentlich nur noch Step-by-Step-Anleitungsbilder. Das Tele-Objektiv (Tamron AF 55-200mm) war von Tamron, eine japanische Firma, die teils günstigere Objektive herstellt – für verschiedene Kameramarken! Ich möchte noch einmal betonen, dass man beim (Nach-)Kauf unbedingt auf die Kompatibilität achten muss! Übersetzt für Nähtanten: Was nützt dir der schönste Nähfuß, wenn er nunmal nicht auf deine Maschine passt?

Das Tamron ist draußen und unterwegs mein Lieblingsobjektiv – ich habe damit schon wunderbare Portraits von den Kindern gemacht und auch sonst schöne Aufnahmen von genähten Werken geschossen.

Nachgekauft habe ich mir (nach Beratung durch besagten Fotografen) das Nikkor AF-S Micro NIKKOR 40mm 1:2.8G speziell für den Blog. Ich wollte ein Objektiv für Nahaufnahmen, bei dem das Detail schön scharf ist und der Hintergrund so schön verschwimmt (ihr wisst, was ich meine). Auch für Portraits kommt es zum Einsatz.Die Kamerabilder in diesem Beitrag habe ich alle mit diesem Objektiv gemacht. Das Objektiv sollte erschwinglich sein, und mit ca. 299€-329€ (je nachdem, wo man kauft) ist es das. Ich habe in „meinem“ Laden übrigens ein gutes Angebot bekommen, weil die natürlich die Internetpreise kennen – ein bisschen fragen und feilschen geht immer ;). (Und nein, leider ist dieser Artikel NICHT von „meinem“ Fotoladen gesponsort – nur falls jetzt der Eindruck entstanden ist.)

Wartung

„Mein“ Fotoladen wartet die Kamera übrigens auch. Vor Kurzem habe ich eine Sensorreinigung machen lassen. Meine Objektive haben sie kostenlos gereinigt. Die Sensorreinigung war übrigens nicht teuer. Ich habe immer gedacht, dass das schnell dreistellig wird, aber es waren dann unter 50€! Auch dies kann ich nur empfehlen. Die gucken sich dabei auch an, ob da irgendwelche Staubteilchen festhängen und so. Und für die drei Tage, die es gedauert hat, habe ich ein kostenloses Leihgerät bekommen. Daher rate ich noch einmal zum Kauf vor Ort.

Beleuchtung & Fotohintergründe

Auf dieses Thema möchte ich beim nächsten Mal tiefer eingehen. Nur ganz kurz: Für die Inszenierung deiner Fotos und für deine persönliche Foto-Stil-Entwicklung sind Beleuchtung und Fotohintergründe essentiell. Ich selbst experimentiere gern, aber ich kann schon vorausschicken: An natürlichem Licht kommt nichts vorbei! Der Blitz bleibt bei mir aus, außer bei Anleitungsbildern, die eher zweckorientiert sind und nicht zum „schön aussehen“ gemacht werden. (Es ist natürlich trotzdem erstrebenswert, wenn Anleitungsbilder toll aussehen.)

Problematisch wird es mit dem natürlichen Licht natürlich in der dunklen Jahreszeit, da müssen wir uns irgendwie mit künstlicher Beleuchtung behelfen. Beim Ablichten von kleinen Nähwerken kann eine kleine „Fotobox“ helfen. Wie man die selber bauen kann, zeigt z.B. diese Anleitung:

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Ich muss sagen, ich verzichte auf so eine Box – ich fotografiere meist vor unserem großen Wohnzimmerfenster. Hintergründe habe ich mir aus Sperrholzplatten und Tapete (im Baumarkt darf man sich da vollkommen kostenlos Probestücke abschneiden – ich nehme immer welche mit!) selbst gebaut. Eine kurze Anleitung für DIY-Fotohintergründe gibt es z.B. hier oder hier.

Für größere Motive (Kinder oder man selbst), die man gerade wegen schlechtem Wetter nicht draußen und natürlich nicht vor so einem kleinen Hintergrund fotografieren kann, gibt es so große Fotohintergründe wie beim Fotografen – und das gar nicht so teuer. Ich hab schon welche ab 50€ gesehen. Bisher hab ich selbst noch nirgends zugeschlagen, habe so eine Anschaffung aber für den Herbst geplant – ihr werdet es erfahren!

Mehr dazu schreibe ich dann im nächsten Näh-Blogger-Basics-Beitrag über das Fotografieren.

 

Bildbearbeitungssoftware

Der Spitzenreiter der Bildbearbeitung ist bekanntermaßen Photoshop – auch ich arbeite damit. Gemessen daran, dass ich dort hauptsächlich Tonwertkorrekturen durchführe und mit Belichtung und Sättigung „spiele“, ist es eigentlich zu groß (und zu teuer), speziell wenn du keinerlei Erfahrung damit hast. Viele Blogger arbeiten mit „Photoshop Lightroom“. Das habe ich selbst noch nicht getestet, aber was ich darüber gelesen habe, klingt sehr solide. Für rund 100€ ist es deutlich günstiger als das „große“ Photoshop.

Die kostenlose Alternative ist GIMP. Ich habe mir das jetzt auf dem Laptop installiert, arbeite aber noch nicht damit und kann noch nicht viel darüber sagen. Mein Tipp: Probier erstmal GIMP und schau, wie du damit zurecht kommst. Geld für Software kannst du immer noch ausgeben.

Es gibt natürlich noch viele weitere kostenlose und mehr benutzerfreundlichere Programme. Ich habe lange gebraucht um mich in Photoshop einzuarbeiten (und nutze verschwindend wenig von dem, was dieses Programm eigentlich kann), und es erklärt sich NICHT von selbst. Gerade für Anfänger ist das überhaupt nichts – dies nur als Warnung!

Neben Photoshop verwende ich den Adobe Illustrator – allerdings mehr zum Erstellen von Schnittmustern als für die Bildbearbeitung. Der Illustrator kann auch Grafiken – das ist nicht ganz unwichtig als Blogger. Meine Titelbilder und Pinterest-Collagen mache ich mit dem kostenlosen Online-Tool Canva, das mit ein wenig Übung gut zu bedienen ist und schöne Ergebnisse liefert. Ich glaube, alle Blogger arbeiten damit – zumindest erkenne ich doch diverse Buttons und Schriften auf Pinterest usw. wieder. Es gibt dort auch viele Templates für die verschiedenen Social-Media-Kanäle und einiges an kostenlosem Bild- und Grafikmaterial. Mehr über Canva und warum wir Blogger mehr als nur schöne Bilder brauchen, schreibe ich im nächsten Beitrag!

Warum verwende ich eigentlich Photoshop, wenn es eigentlich mit Kanonen auf Spatzen geschossen ist? Nun, ich fotografiere ausschließlich im RAW-Format. Das ist sozusagen das „digitale Negativ“ (wenn du dich daran erinnerst, dass es mal sowas wie analoge Fotografie gab – daher stammt der Begriff). Von diesem digitalen Negativ kann ich mit Photoshop auch im Nachhinein alles Mögliche ändern. Es gibt auch Bilder, die ich NICHT retten konnte. Meist tut es eine kleine Nachbelichtung, und schon sind auch zu dunkle Bilder noch zu gebrauchen.

Ein kleines Beispiel habe ich hier. Das ist das Bild unbearbeitet:

Du siehst rechts ganz viele Regler und auch ein Drop-Down-Menü zum „Weißabgleich“. In diesem Schritt erledige ich schon 95% der Bildbearbeitung, indem ich nachbelichte, Kontraste heraushole und mit der Sättigung „spiele“. Ich kann nur raten: Geh mal ganz naiv da dran und spiel ein bisschen rum um ein Gefühl dafür zu bekommen. Nach der Bearbeitung sah dieses Bild so aus:

(Für dieses Bild habe ich übrigens das bereits erwähnte NIKKOR-Objektiv verwendet.) Ich glaube, der Unterschied vorher-nachher wird deutlich?

Abgesehen davon mache ich hauptsächlich Tonwertkorrekturen, und das können auch viele andere (kostenlose) Bildbearbeitungsprogramme.

Ich versuche es nicht zu übertreiben. Meist bearbeite ich ja auch „am Fließband“ und hab so meine Standards, die ich mache. Dir kann ich nur raten: Mach dich – egal welches Programm du nimmst – mit dem Programm vertraut und probier einfach ein bisschen aus.

Fotografieren lernen

Ein Photoshop-Handbuch habe ich nie verwendet (ich bin ja so ein Autodidakt und muss mir alles irgendwie selber aneignen), wohl aber die ein oder andere Zeitschrift, bzw. Sonderausgabe über Photoshop (guck einfach mal, was es da im Zeitschriftenhandel so gibt!).

Über das Fotografieren und speziell zu meiner Kamera habe ich mir allerdings Bücher gekauft. Leider hatte ich bislang nicht die Chance (oder Kinderbetreuung) einen richtigen Fotografie-Kurs zu besuchen, was ich dir dennoch empfehle. Schau z.B. mal im Programm deiner VHS! Auch online kann man Foto-Kurse buchen – das werde ich mal versuchen, bisher kann ich noch keinen Kurs empfehlen.

Die Bücher stelle ich separat vor, denn dieser Beitrag ist jetzt einfach viel zu lang geworden! (Wie eingangs erwähnt: Nutze meinen Newsletter um auf dem Laufenden zu bleiben!)

Weitere Tipps und eine allgemeine Basis-Einleitung zum Fotografieren werde ich im nächsten Teil „Fotografie II: Bilder für Blog und Social Media“ geben.

 

Fazit

Ich hoffe, ich konnte dir ein paar wertvolle Tipps rund um das Foto-Equipment für Blogger geben. Wir haben jetzt auch die aboluten „Blogger-Basics“ abgeschlossen; es wird jetzt auch interessanter für fortgeschrittene Blogger werden.

Jetzt bist du aber erst einmal dran: Mit welcher Kamera fotografierst du? Welche Software nutzt du? Und welche Probleme tauchen vielleicht bei dir auf? Ich bin gespannt auf deinen Kommentar! Jetzt schließe ich mit ein paar Links, die noch viel mehr ins Detail gehen als ich das hier leisten kann. Vielen Dank fürs Lesen und herzlichen Glückwunsch – du hast es nun geschafft!

 

Weitere Links

Eva Kartoffeltiger hat auch eine Blogger-Reihe bei sich zu vielen Blogger-Themen. Schau mal bei ihr vorbei!

Für detailliertere Foto-Equipment-Tipps schau mal hier bei Nähfrosch vorbei.

 

*affiliate Link: Wenn du über diesen Klick etwas bestellst, erhalte ich eine kleine Provision und bedanke mich sehr herzlich bei dir dafür! Ich mache das nicht um dich zu ärgern oder um den dicken Reibach zu machen (das mache ich nicht), sondern um die laufenden Kosten dieses Blogs zu decken und um weiterhin hochwertigen Content und Tutorials kostenlos anbieten zu können. 🙂

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Photoshop lernen

Herzlich Willkommen ~ jetzt auf WordPress!

Auf diesen Post freue ich mich nun schon sehr sehr lange! Meine Blogpause neigt sich dem Ende, und wie ihr seht, habe ich die Zeit intensiv genutzt um ordentlich was zu verändern. Zunächst mal: Meine Adresse! Ich habe mein lauschiges Blognest auf Blogger verlassen und bin zu WordPress umgezogen! Das war sogar ein eher spontaner Einfall, mit dem ich aber jeden Tag ein Stückchen glücklicher wurde. Wenn ihr euch nun hier umseht, werdet ihr feststellen, dass die Spuren des Umzugs noch da sind. Hier und da hängen noch Glühbirnen statt Lampen, und in einer Ecke stehen noch Reste vom Renovieren rum. Mein Shop ist noch nicht online, zum Beispiel. Trotzdem wollte ich nicht länger warten und endlich wieder bloggen! Ich hoffe, dass ich die letzten Arbeiten jetzt sehr bald abgeschlossen habe, und dann läuft auch alles wieder rund hier.

Was kann WordPress besser?

Ich war ja nicht unzufrieden mit meinem alten Blog. Ich liebte mein Template und stand mitten im Blogger-leben, als ich irgendwie diese verrückte Idee hatte doch nach WordPress umzuziehen. Dafür hatte ich einige Gründe, z.B. stellte es sich als nahezu unmöglich heraus Google Analytics datenschutzkonform auf einem Blogger-Blog einzubinden. Ich habe es versucht. Die Maskierung der IP-Adressen und eine Opt-Out-Funktion wie der deutsche Datenschutz sie vorschreiben, lassen sich mit Blogger nicht realisieren. (Oder ich bin einfach zu blöd…? Ich lasse mich auch gern eines Besseren belehren!)

Da mein Blog allerdings sehr gewachsen ist und ich persönlich ja hoffe und daran arbeite, dass das auch so weitergeht, mache ich da natürlich keine Kompromisse. Auch mit WordPress war es nicht ganz ohne, aber ich habe es hingekriegt und bin sehr stolz auf mich, dass das geklappt hat. Wer sich auch für das Thema interessiert, klickt mal hier rein! Kleiner Einschub noch dazu: Kommendes Jahr wird eine neue Datenschutzverordnung auf EU-Ebene wirksam, die auch uns Blogger betrifft. Auch dafür wollte ich gewappnet sein. Mehr Infos dazu sammle ich euch in den nächsten Crafting Linktipps zusammen!

Ein weiterer Grund für den Umzug war natürlich, dass ich nun meine eigene Adresse haben kann, da ich selbst hoste. Das ist eine Frage der Eitelkeit, aber ich fand, dass es an der Zeit war. Mein alter Blog war thematisch sehr gewachsen, und es war doch sehr aufwändig und nervenraubend die Navigation anzupassen, zumal es oft einfach nicht funktionierte. Und da ich nun schon einen ganzen Blog mit Inhalten hatte, war es dann recht leicht hier eine einfach zu administrierende Navigation aufzubauen, mit der sich auch neue Leser schnell zurecht finden.

Viele von euch wissen, dass ich auch an dem Konzept für einen Newsletter arbeite (der erste wird bald versendet!). Mit WordPress kann ich über ein Plugin auch den Newsletter auf meinem Dashboard betreuen – Näheres schreibe ich vielleicht nochmal, wenn ich in dem Thema weiter bin. An dieser Stelle vielen Dank an alle, die sich bereits eingetragen haben! Ihr seid schon über 130 und täglich werden es mehr, obwohl ich außer einem Pop-Up-Banner auf dem alten Blog keinerlei extra Werbung geschaltet habe. DANKE für euer Vertrauen!

Dann – danke liebe Eva Kartoffeltiger für den Tipp  – kann ich meinen eigenen Shop haben. An dieser Stelle erwähne ich noch einmal, dass der Shop noch nicht online ist! Es fehlen noch ein paar Dinge, bevor er starten kann. Hier schließt sich auch der WordPress-Nachteil an: Man muss hier alles selber machen. Ich bin schon ein halber Programmierer, und ich hab das Bloggen jetzt doch sehr vermisst! Immerhin findet man im Netz überall Hilfe zu gängigen WordPress-Fragen, aber man muss suchen! Nebenher vier Kinder in Ferien bespaßen war nicht ganz ohne.

Es gibt noch viele weitere Vorteile, wie z.B. dass ich auch eine eigene Email-Adresse haben kann, oder dass hier alles einfach ein bisschen größer und professioneller ist. Ich bin übrigens  sehr froh, diesen Schritt jetzt gemacht zu haben und nicht erst mit noch mehr Beiträgen, denn die bin ich alle einzeln durchgegangen (bin auch noch nicht ganz fertig…).

Bei der Gelegenheit habe ich alle älteren Beiträge SEO-technisch aufgemöbelt und für Pinterest optimiert, z.B. habe ich „Rich Pins“ eingerichtet. Warum (mir) das so wichtig ist, werde ich in einer der nächsten Näh-Blogger Basics darlegen. Viele meiner alten Beiträge habe ich in dem Rahmen gleich mit überarbeitet. Manchmal wirds einfach Zeit für einen neuen Anstrich, und heute schreibe ich doch ganz anders als noch vor einem Jahr – also habe ich bei vielen Artikeln, die mir am Herzen liegen, nochmal nachgebessert und teilweise ganze Absätze neu eingefügt.

Welche Artikel das sind? Zum Beispiel roXXanne – Von der Idee zum ebook, oder Zeitmanagement für Mamas. Dazu kommen noch einige mehr, in denen ich nur wenig oder gar nichts geändert habe.

 

 

 

Technische Änderungen im Crafting Café

Der Umzug war also nicht nur ein Umzug, sondern auch eine Revision. Ich habe mich nebenbei viel mit „Bloggerthemen“ beschäftigt, z.B. Reichweitensteigerung und auch Geld verdienen, denn auch wenn ich (noch) nicht darauf angewiesen bin mit dem Blog Geld zu verdienen, so ist die Zeit und Arbeit, die darin stecken, inzwischen deutlich mehr als nur ein Hobby. Mehr darüber werde ich in gut verdaubaren Häppchen in den Näh-Blogger Basics schreiben.

Ein paar Änderungen wird es hier noch geben, und ich glaube, dass das sehr positive sein werden. Zum einen habe ich alle Linkparties inklusive dem „Freebook Friday“ ausgelagert. Ihr findet ihn auf der neuen Subdomain http://linkparties.crafting-cafe.de. Jetzt zu Anfang werde ich den Freebook Friday auch auf Monatsebene laufen lassen. Ich habe in der Praxis festgestellt, dass eine wöchentliche Linkparty für mich zu aufwändig zu betreuen ist. Da ich nun auch ein Schulkind ab mittags zuhause habe, muss ich in unserem Alltag erstmal gucken, wie ich meine Zeit von nun an einteile.

Außerdem findet ihr auf der neuen Linkparty-Seite als Archiv die Blogsommer-Linkparty und meine „Crafting Linkparty“, unter der ihr genähte Werke nach meinen Schnittmustern und Nähanleitungen verlinken könnt.

Von dem Verkauf genähter Sachen verabschiede ich mich mehr und mehr – mein „Kerngeschäft“ hat sich in den letzten Monaten doch sehr auf ebooks und auf das Bloggen verlagert, sodass ich mich beim Verkauf zukünftig auf Windeltaschen spezialisiere. Auch hierzu arbeite ich an einer eigenen Subdomain, weil die Zielgruppen doch sehr unterschiedlich sind. Diese Subdomain müsst ihr euch ein bisschen wie den Gartenpavillon vorstellen, der einfach noch nicht fertig ist!

So, das sind im Großen und Ganzen die technischen Änderungen! Für alle, die zukünftig in meinem Stammteam nähen wollen, habe ich noch eine kleine Überraschung, die ich noch nicht verrate. Auch das ist so ein Gartenpavillon ;).

Inhaltliche Neuerungen / Änderungen

In den letzten Wochen habe ich viel nachgedacht – über das Bloggen allgemein, über meinen Blog im Besonderen. Wo will ich hin mit meinem Crafting Café? Schaffe ich das? Welche Inhalte sind mir wichtig? Was wünschen sich meine Leserinnen von mir? Wie oder was hat sich für mich mit der Größe des Blogs geändert? Hat sich was geändert? Welchen Weg will ich einschlagen?

Das alles sind keine Fragen, die unbedingt mit WordPress zu tun haben. Viele Fragen stellten sich mir schon lange vor dem Umzug (mehr oder weniger dringend). Der Umzug ist nunmehr der Anlass auch inhaltlich die Weichen zu stellen.

Ich will an den bisherigen Inhalten natürlich festhalten, keine Angst. Aber ich habe z.B. Probleme damit weiterhin amazon-affiliate-links zu platzieren. Ich habe mir als faire Alternative nun den Werbepartner Fairmondo-Der faire Online Marktplatz* gesucht, über den zukünftige affiliate links laufen werden, die ich bislang über amazon angeboten habe. (EDIT: Derzeit ist das Programm ausgesetzt.)

Ein weiterer – für mich viel wichtigerer – Punkt ist die Frage nach meinen Kindern auf Bildern. Darüber werde ich separat nochmal schreiben, denn das Thema ist durchaus komplex, und jede Bloggerin muss da eine eigene Richtlinie finden. Ich habe im Rahmen des Umzugs viele Bilder entfernt. Anfangs bin ich noch sehr unbedarft an das Thema herangegangen, aber mit zunehmender Bekanntheit und Reichweite wurde es für mich mehr und mehr ein Problem. Zukünftig möchte ich es als fotografische Herausforderung sehen meine Kinder zu fotografieren ohne das Gesicht zu zeigen, denn darum geht es mir am meisten. Wir leben in einer Zeit, in der Begriffe wie „biometrische Daten“ zum common sense gehören und nicht mehr in einen Science Fiction Roman – das ist einer das Gründe, dass es deutlich weniger Kinderbilder geben wird. Aber dazu schreibe ich nochmal einen eigenen Post.

Das sind schon die zwei Haupt-Themen, die mir inhaltlich am Herzen lagen! Ansonsten geht es jetzt nach der Pause weiter mit dem gewohnten Blogprogramm – es wird Genähtes und bald auch Gesticktes geben! (Ich habe mir eine Stickmaschine gekauft!!) Außerdem setze ich die Näh-Blogger Basics fort, und ich schreibe natürlich meine Kolumnen aus dem Alltag und werde euch noch verraten, wo wir im Urlaub waren usw. Derzeit habe ich ca. 50 Beitragsentwürfe (ich lege ja immer Entwürfe an, wenn ich spontan Blogpost-Ideen habe) und mein Trello hat eine zusätzliche Liste mit Blog-Ideen. Es wird hier sicherlich vieles, aber langweilig nicht ;).

Ich freu mich, wenn ihr mir weiterhin die Treue haltet! Und nun hab ich genug gelabert und freue mich auf eure Kommentare, wie euch das neue Crafting Café gefällt?

Bis Freitag – da kommt nämlich der nächste Beitrag der Näh-Blogger Basics zum Thema Foto-Equipment für Blogger. Das Titelbild dieses Beitrags ist ein erster, optischer Vorgeschmack!

Ich freu mich auf euch,

Eure Sonja

 

*affiliate link: Wenn Du etwas über diesen Link bestellst, erhalte ich eine kleine Provision, vielen Dank.

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Nähblogger Basics: Mehrwert & Originalität

Willkommen zu meiner kleinen Reihe „Näh-Blogger-Basics“. Was es damit auf sich hat, habe ich in dieser Einleitung umrissen. Im ersten Teil der Reihe habe ich über „Zielgruppe & Content“ geschrieben. Das Thema will ich heute ein wenig vertiefen und gehe dieses Mal genauer auf „Mehrwert & Originalität“ ein. Es gibt auch praktische Übungen, die Du direkt ausprobieren kannst!

 

Zielgruppe & Content

Im letzten Beitrag habe ich darüber geschrieben, wer deine Zielgruppe ist und welche Inhalte sich sehr wahrscheinlich auf deinem Blog finden: Themen rund ums Nähen natürlich. Dabei hat jede ihren eigenen Fokus – ob Patchwork, Kleidung, Nähen für Kinder, Taschen nähen, sticken… Es gibt im Nähbloggerversum unzählige Themenschwerpunkte, denen sich ein Nähblog widmen kann.

Als wichtige Grundregel habe ich den „Nutzen“ für deine Leserinnen genannt: Die erfolgreichsten Blog-Artikel auf einem Blog sind diejenigen, die der Leserin einen Nutzen liefern, sozusagen einen „Mehrwert“.

Damit sind wir auch schon beim heutigen Thema:

Welche Themen sind denn genau „Mehrwert“ 
und wie schreibe ich „mehrwertige Blogbeiträge“?

 

Mehrwert auf Nähblogs

Zunächst einmal kannst Du Dich selbst fragen, welche Beiträge Dich so interessieren! Welche Überschriften und welche Fotos klickst du an, wenn du z.B. durch Linkparties oder deinen Facebook-Feed scrollst?

Mich interessieren z.B. im Nähbereich originelle Schnittmuster für Kinderkleidung, Taschen-Schnitte, schöne Stoffe, Stoffempfehlungen, Probenähaufrufe, Nähanleitungen, pfiffige Upcyclings und natürlich Freebooks!

Alle Blogbeiträge, die mir Antworten auf diese Fragen/Interessen liefern und idealerweise auch noch richtig gut bebildert und geschrieben sind, bieten für mich als Leserin einen Mehrwert = ich lerne was dabei, und wenn es „nur“ ein neuer Schnitt ist!

 

Übungen zum Mehrwert auf deinem Blog

Jetzt machen wir mal ein paar praktische Übungen zum Mehrwert. Ich mache das auch immer mal wieder mit meinen alten Beiträgen, wenn ich die Zeit finde, und ich versuche natürlich beim Schreiben neuer Beiträge gleich auf alles zu achten. Im täglichen Bloggeschäft schaffe ich das aber auch nicht immer. Da muss ein Beitrag ja auch mal fertig werden (speziell solche, die so lang sind wie dieser…)

 

Übung 1

 

Schau Dir Deinen Blog an: Bestimmt hast du auch einen oder zwei Beiträge, die immer wieder aufgerufen werden. Wirf einen Blick in deine Statistiken!
Welches sind deine 2-3 dauerhaft beliebtesten Beiträge?

Wenn du deine Reichweite ausdehnen möchtest, beginne mit diesen Beiträgen, indem du für dich analysierst, was die Leute auf deinen Blog
zieht. Schreib weitere Beiträge, die dazu passen und verlinke sie!

Ein Beispiel von mir: Einer meiner beliebtesten Näh-Beiträge war lange mein „Utensilo aus einem Stück“. Es wurde inzwischen vom „Sternkörbchen“ abgelöst. Beide Beiträge haben sehr einfache Nähanleitungen, die jeder Nähanfänger umsetzen kann. Mir war bei beiden Anleitungen wichtig, dass sie mit wenig Zuschnitt auskommen und schnell zu einem Erfolgserlebnis führen.
Speziell das Sternkörbchen ist für meinen Blog nachhaltig (!) ein Haupt-Traffic-Lieferant. Seit der Veröffentlichung ist mein Blog dauerhaft auf monatlich über 10.000 Seitenaufrufe gerutscht (nur, um auch mal ein bisschen anzugeben – um ehrlich zu sein warte ich immer noch darauf, dass das wieder alles in sich zusammenfällt).

Übung 2

Schau in Deiner Statistik, über welche Suchbegriffe sonst noch Leserinnen bei dir landen! Da siehst du, nach welchem Mehrwert überhaupt gesucht wird. Das gibt Dir wiederum einen Anhaltspunkt, welches Thema du auf deinem Blog vielleicht vertiefen kannst!

In meinem Fall sind das weitere, kostenlose Nähanleitungen, die ohne viel Zuschnitt auskommen und auf jeden Fall zum Erfolgserlebnis führen. Auf diese Weise ist meine Näh-Reihe „Nähen für Faule“ entstanden, nach der inzwischen sogar per Suchmaschine gesucht wird!

 

Übung für Fortgeschrittene

Wenn das für dich bereits „peanuts“ sind, kannst du auch gleich einen Schritt weitergehen und diese bestehenden Texte weiter für SEO überarbeiten und überprüfen, ob du alles Potential deiner Beiträge für die Streuung in social-Media-Kanälen bereits ausschöpfst. Ich werde in einem anderen Beitrag darauf zurückkommen!

Die Devise lautet übrigens: Es gibt auf einem Blog IMMER was zu tun – wer bei mir stöbert, wird sicher auch die ein oder andere Leiche finden B-)! Ich nutze meine Blogpausen um genau solche „Pflege-Arbeiten“ in Angriff zu nehmen. Im „Tagesgeschäft“ fehlt mir dazu die Zeit.

 

Übung 3

Eine Übung, bzw. eine Idee zur Verbesserung deiner bisher besten Beiträge habe ich noch: Blog-Experten raten zu einem so genannten „Content Upgrade“ – das ist so etwas wie ein Bonus, ein kostenloses Extra, oder Give-Away!
Das könnte z.B. eine Applikationsvorlage sein, oder sonst irgendetwas, das in Zusammenhang mit deinem Beitrag steht. Wenn du schon dabei bist deine beliebtesten Beiträge zu überarbeiten, überlege dir, was du deinen Leserinnen als kleinen Bonus anbieten könntest.

Diese Idee des „Bonus“ funktioniert übrigens auch bei Newslettern. Da ich gerade dabei bin ein Newsletter-Konzept zu erstellen, bin ich an vielen Stellen meines Blogs dabei mich zu fragen, was ich meinen Leserinnen denn so für kleine Geschenke machen könnte, um diese dann exklusiv für Newsletter-Abonnentinnen anzubieten ;). Psst: Auch wer sich jetzt schon anmeldet – es wird irgendwas geben! Ich weiß noch nicht was, aber ich denk mir was Schönes aus!

Originalität

Eigentlich ist es selbstverständlich, aber ich weise trotzdem darauf hin: Deine Beiträge (Texte und Bilder) leben von ihrer Authentizität und Originalität. Niemand kommt auf einen Blog und schaut sich Beiträge an, die jeder andere auch anbietet. Ich finde das speziell im Nähbereich sehr wichtig. Das macht es nun nicht einfacher mit dem Mehrwert, aber was nützt es deinen Leserinnen, wenn Du ihnen nur Tutorials zeigst, die alle anderen auch machen?

 

Ich will gar nicht sagen, dass man nichts wiederholen darf. Aber Du solltest – wenn du z.B. einen Standardschnitt als Grundlage für dein Tutorial nimmst – dir überlegen, was das Originale und Originelle daran ist! Nehmen wir die Pumphose: Die wird tatsächlich alle Nase lang neu erfunden! Es lohnt sich also auch durchaus einmal bei anderen zu stöbern und sich zu fragen: Was gefällt dir? Was gefällt dir nicht? Was kannst du noch besser machen, wenn du z.B. die Pumphose neu erfinden möchtest?

 

Übung 4

Jetzt machen wir die Übung von eben mal anders: Was gefällt Dir gar nicht, wenn du dich durch Linkparties und Newsfeeds scrollst? Welche Bilder magst du nicht, und welche Headlines klickst du gar nicht erst an? Was langweilt dich schon, bevor du es genau gesehen hast?

Vermeide, Dinge zu wiederholen, die andere machen, oder die an jeder Ecke zu sehen sind! Diese Leitfragen, die Dein kreatives Schaffen begleiten sollten, gelten auch für das Marketing von ebooks, auf das ich noch gesondert eingehen werde: Was macht Deine Nähanleitung zu etwas Besonderem? Warum ist deine Idee besonders pfiffig? Warum also sollte irgendjemand dafür Geld ausgeben?

 

Mehrwert auf Nähblogs?

Es mag der Eindruck entstanden sein, dass es für Nähblogs nur darum geht Anleitungen zu schreiben um einen Mehrwert zu generieren. Das ist mitnichten der Fall! Ein Mehrwert kann auch eine (Fre)ebookvorstellung sein, oder eine Buchvorstellung oder ähnliches.

Ein wunderbares Beispiel für einen Blogbeitrag mit hohem Mehrwert findet ihr z.B. in diesem Posting auf Ellen’s Schneiderstube. Der Beitrag beschäftigt sich mit dem Thema „Stickmaschinenkauf“ und enthält sehr detaillierte und wichtige Käuferinformationen ohne einen Hauch von Werbung. Als Leserin fühle ich mich nach der Lektüre top informiert und gut gewappnet für den Kauf einer Stickmaschine.

Niemand kann seinen (Hobby-)Blog nur mit Anleitungen füllen – mal abgesehen von dem Aufwand und den Vorlaufzeiten würde man da glaube ich auch sehr schnell kreativ ausgebrannt sein oder wirklich nur noch halbseidene Sachen wiederholen, die schon zigmal als kostenlose Nähanleitung im Netz verfügbar sind – womit wir wieder bei der „Originalität“ sind. Die Qualität leidet dann schnell darunter. Und das macht weder dir noch deinen Leserinnen Spaß.

Ich selbst versuche so circa eine kostenlose Anleitung, bzw. Freebook pro Monat herauszubringen. Das gelingt mal gar nicht und mal sehr gut – das ist sehr von meinen Kindern abhängig. Mehr ist bei mir derzeit einfach nicht drin, und das ist ok so. Ich hab kein Interesse daran mich selbst zu sehr unter Druck zu setzen – Stichwort: Blog-Life-Balance! (Aber jetzt schweife ich ab – darüber schreibe ich nochmal zu einem anderen Zeitpunkt!)

Damit beende ich den Einstieg rund um den Inhalt der Blogbeiträge und verlinke mich noch mit den Montagsfreuden. Hast Du Fragen? Soll ich irgendetwas genauer beleuchten? War das jetzt ein alter Hut, oder hilfreich? Kannst du mit den Übungen etwas anfangen? Wie sind deine Erfahrungen damit? (Ich bin wirklich ein bisschen neugierig…)Übrigens schreibt Eva Kartoffeltiger heute auch über den Mehrwert und geht da richtig in die Tiefe: Sie klärt z. b. was aktiver und passiver Mehrwert ist: hier gehts zu ihrem Artikel.

Beim nächsten Mal beschäftige ich mich mit dem Thema Bilder und Fotografieren: Ich werde in einzelnen Beiträgen auf das Fotografieren selbst, auf Equipment und auf Software eingehen. Solltest du da schon jetzt Wünsche haben – bitte her damit!

Übrigens sammle ich auf diesem Pinterest-Gruppenboard Pins zum Thema Bloggen – und zwar speziell für Nähblogger! Wenn Du Lust hast mitzupinnen, dann schreibe mir eine Email! Außerdem baue ich gerade einen Newsletter auf: Melde Dich an um nichts mehr zu verpassen. Wenn Du das Häkchen bei „Nähblogger“ setzt, kann ich Dir gezielt weitere Informationen (und bald das ein oder andere Gimmick) schicken.

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Sonja

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