Schlagwort: Stockbrot

Unsere DIY-Feuerschale und Stockbrot

„Wo ein Feuer brennt, da ist man zuhause“, sagt Ronja zu Birk, als sie in der Bärenhöhle wohnen. Und Ronja hat diesen Spruch von ihrer Mutter Lovis, eine sympathische Frau, die ich gern mal treffen würde, wenn sie nicht eine Figur in einer Geschichte wäre. Ihr wisst, welches Buch ich meine: Ronja Räubertochter. Das Buch* habe ich schon als Kind geliebt, und heute ist meine Älteste total begeistert von der Geschichte. Ich habe das Buch vorgelesen, wir haben das Hörspiel und auch den Film, den ich zugegebenermaßen auch gern mitgucke.
Mein Blogsommer-Beitrag für diese Woche ist also nichts genähtes, dafür aber etwas sommer-abend-liches. Ich stelle heute unsere DIY-Feuerschale vor und passend dazu ein Rezept für Stockbrot.

Abenteuer mit Lagerfeuer

Feuer – seit jeher beflügelt es die Phantasie der Kinder! Mir ging es als kleines Mädchen nicht anders. Ein Lagerfeuer ist das Sinnbild aller Abenteuergeschichten und -romane, und ich muss sagen: Ich liebe Feuer, ich mag den Geruch von Rauch und das Knistern des Holzes, wenn es verbrennt. Für mich gehören Feuer und Sommerabende einfach zusammen. In jüngeren, kinderlosen Jahren bin ich oft zur Sonnenwendfeier oder Beltane zu den Externsteinen gefahren, die nicht weit von hier sind, und bin da auch ums Feuer getanzt (heute darf man das leider nicht mehr).

Aber bevor ich jetzt ins Schwärmen komme, stelle ich euch unsere DIY-Feuerschale vor. Die ist nämlich selbst gebaut.

 

DIY-Feuerschale

Der Hauptteil unserer Feuerschale ist eine alte Stahlfelge. Die haben wir kostenlos in der Werkstatt unseres Vertrauens bekommen. Der Meister war froh, dass er den Schrott nicht selbst entsorgen musste. Stefan hat dann im Baumarkt Gewindeschrauben (ca. 1,50cm Durchmesser) gekauft. Die gibt es als Meterware, und man kann die im Baumarkt selbst schneiden.

 

Die drei Gewindeschrauben hat Stefan dann mit der Stahlfelge mithilfe von Muttern verschraubt. Zum Schluss hat er noch das Gitterfenster eines alten Kellerfensters zurecht gesägt und als Gitter benutzt.

Wenn man darin was abbrennt, muss man darunter festen Boden haben! Wir haben so eine alte Waschbetonplatte, das geht wunderbar!

 

Stockbrot

Die Kinder lieben es natürlich zu kokeln, wie wir früher auch. Ich hab ja schon immer ein bisschen Angst, aber bisher ist nichts passiert, und zumindest die beiden Großen sind inzwischen sehr vorsichtig.

Für das Stockbrot haben wir Haselnussäste abgeschnitten. Es gehen auch Weiden- oder Buchenäste. Die Stöcke selbst sollen ja nicht brennen, also werden diese Äste immer wieder empfohlen. Fichte brennt sofort, also bitte keine Fichte nehmen!!
Wir haben die Äste zusätzlich vorher stundenlang in Wasser getaucht. Je nasser das Holz, desto weniger brennt es. Unsere Stöcker sind ca. 1,20m lang – auch das ist eine Sicherheitsmaßnahme!

Das Rezept ist ein simpler Hefeteig:

400g Mehl
1 Pck. Trockenhefe
1 EL Zucker
300ml warme Milch
1/2 TL Salz
2 EL Öl

 

Wir haben das fertige Stockbrot mit unseren Restbeständern Haselnusscreme genossen, die ich aus ethischen Gründen nicht mehr nachkaufen werde. Wir sahen am Ende alle aus wie die Räuber :).
Macht ihr auch manchmal Stockbrot? Habt ihr noch Rezepte-Tipps?

 

 

Nun gebe ich dann mal direkt ab zum Blogsommer und zum Freebook Friday! Ich mache auch noch einmal auf unsere Gruppen aufmerksam, bei denen ihr alle gern mitmachen könnt:

Jetzt bin ich gespannt, was wieder neu dazugekommen ist!  Liebste Grüße,
Sonja
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