Schlagwort: Organisieren

command center selber bauen

Command-Center selber machen – inkl. Free Printable!

~ enthält Werbelinks (gekennzeichnet), mehr Info unten ~

Nachdem ich neulich das Buch „Command Center“ vorgestellt habe, musste ich mir unbedingt ein Command Center selber bauen. Das ist gar nicht weiter schwierig, und das Ergebnis ist wirklich super, denn: Es funktioniert! Plötzlich fühle ich mich sogar endlich mal „gut organisiert“ und tappe nicht mehr nur von einer Katastrophe in die nächste. Mein Mama-Command-Center ist noch recht überschaubar, trotzdem habe ich damit wirklich den Überblick, und das fühlt sich sehr gut an. Heute stelle ich mal im Einzelnen vor, wie ich mein Command Center gebaut habe.

 

Command Center – das Buch

Die Idee zu meinem Command Center erhielt ich durch das gleichnamige Buch, das ich hier ausführlich vorgestellt habe. Ein paar der darin vorgestellten Ideen habe ich in mein Command Center übernommen. Das Buch enthält aber noch viel mehr schöne Inspirationen zur Gestaltung und außerdem viele schöne DIY-Ideen. Du kannst es z.B. bei amazon (Werbelink) oder
buecher.de (Werbelink) kaufen.

 

Mein Command Center

Ich war gleich überzeugt von dem Command Center-Konzept und habe mir Gedanken gemacht: Was nervt mich am meisten im Alltag? Wo fehlen mir Ordnung und Organisation? Die Antworten fand ich schnell – ein Blick zum Kühlschrank genügte:

ich brauche ein command center

Wie du siehst – ein heilloses Zettelchaos! Ich hatte das schon mehrfach aufgeräumt, aber es wächst dann von allein wieder an, was echt nervig ist! Dazu kommt dann die Essensfrage: Was kochen wir heute? Was schmeckt den Kindern? Was für Termine haben wir diese Woche? (Welcher Tag ist heute?)

Mein Alltag hat also viele Probleme, die mein Command Center nun lösen soll ;).

Also habe ich mir mithilfe des Buches einen Plan gemacht: Ich wollte unbedingt so Sammelfächer haben, für die Post und für Wichtiges, für Pizzaservice und für Stefan und mich. Da Stefan ja nur am Wochenende zuhause ist, war es mir wichtig seine ganze Post zentral zu sammeln. (Und er findet das auch ganz toll.)

Außerdem sollte unser Familienkalender integriert sein, und ein Memo-Board, wo wir aktuelle Todos bündeln – das sind aktuell wegen unseres Anbaus ja nicht gerade wenige! Das Herzstück ist aber unser 2-Wochen-Essensplaner, für den ich eine eigene Vorlage gebastelt habe, die du hier gratis downloaden kannst. Wie du ihn einsetzt, zeig ich sofort ;).

So sieht mein fertiges Command Center nun aus. Ich gebe zu: Keine Schönheit, aber da es demnächst in die neue Küche umzieht, wird es vorerst reichen. Du erkennst die einzelnen Elemente: Links oben das Memo-Board, daneben der Kalender. Unten links unser Essensplaner und rechts daneben unsere Sammelfächer. Stefan meinte gleich, davon dürfte ich noch mehr kaufen :D.

diy command center selbst gemacht

Materialien

Für dieses Command Center – Projekt habe ich bei IKEA zugeschlagen. Den Kalender hatte ich natürlich schon, aber die Magnetwand und vor allem die Sammelfächer habe ich zum ersten Mal online bei IKEA bestellt. Online deshalb, weil sonst bei mir ein halber Tag für einen IKEA-Ausflug draufgeht und ich einfach keine Zeit hatte – vor allem mit dem Kleinen, das macht dann ja auch nur halb soviel Spaß, obwohl die Kinder ja gern da sind und wir da gute Erfahrungen gesammelt haben. Meist vergess ich dann aber, was ich kaufen wollte und gebe dafür hunderte von €uros für irgendwas anderes aus (Meterware zum Beispiel…). Also habe ich bequem online bestellt, und zwar die Sammelfächer KVISSLE(Werbelink) und die
Magnetwand SKURAR (Werbelink). Die praktischen Magnet-Clipse  (Werbelink) gibts auch bei IKEA.

Da tuts natürlich auch jede andere Magnetwand. Ursprünglich wollte ich eine Tafel haben, aber so finde ich es jetzt ganz schön. Und so praktisch! 🙂

 

Zum Beschriften von Magnetwand und meinem Essensplan nehme ich einen Non-Permanent-Marker (Werbelink). Bei meinem ist der Radierer gleich dabei, dann muss man den nicht irgendwo suchen.

Die Sammelfächer habe ich nach „Posteingang“ und „Postausgang“ sortiert, außerdem gibts ein Fach für Lieferservice, „Wichtig“ (damit uns keine Rechnung mehr durch die Lappen geht), und dann noch für jeden ein eigenes Fach. In dem Buch „Command Center“ waren auch Sticker dabei, die habe ich da gleich verwendet.

 

Tutorial: 2-Wochen-Essensplaner mit Vorlage

Das Beste an meinem selbst gebauten Command Center ist der Essensplan! Wenn du meinen Newsletter abonniert hast, ist der nicht mehr neu für dich, denn meine Newsletterabonnentinnen haben den Plan bereits bekommen. Ich plane nun immer 2 Wochen im Voraus. In der Vergangenheit hatte ich es schon einmal versucht unser Essen im Voraus zu planen, war aber irgendwie in der Praxis gescheitert. Mein neues System funktioniert bisher sehr gut, und deshalb stelle ich es hier inkl. Gratis-Druckvorlage vor.

Gratis Vorlage 2 Wochen Essensplaner

 

Druck einfach das pdf aus und klemm es in einen 21×30 Fotorahmen, am besten aus Glas. Mit dem Non-Permanent-Marker (Werbelink) kannst du den Plan nun nach Belieben beschriften ;). Ich fand es anfangs nicht so leicht gleich für zwei Wochen im Voraus zu planen, mittlerweile finde ich es super, weil ich diese Sorge einfach los bin! Der Einkauf läuft auch viel souveräner, und ich kaufe nicht soviel „auf Verdacht“.

essenplan

 

Noch mehr Mama-DIYs und Tipps rund um den Alltag

Die besten Ideen, Tipps und Lifehacks rund um Mamas Alltag sammle ich übrigens auf meinem Pinterest-Board „Mama sein – Überleben im Alltag“. Ich freue mich, wenn du dieser Wand folgst! Außerdem versende ich ja ab und an einen Newsletter – auch hier freue ich mich über dein Abo! Kleiner Tipp: Dieses kleine DIY-Tutorial hatte ich bereits vorab an die Newsletterabonnentinnen geschickt, und hin und wieder gibts dort Infos, News und exklusive Inhalte.

 

Ich hoffe, dir hat mein Command Center gefallen? Hast du auch sowas oder baust du es dir jetzt? Vielleicht hast du auch noch Ideen dazu? Lass es mich wissen und schreib mir einen Kommentar.

 

Lieber Gruß,

Sonja

Verlinkt mit Creadienstag, HoT, DienstagsDinge.

 

command center essensplan download

 

*affiliate link/Werbelink: Beim Einkauf über den gekennzeichneten Werbelink erhalte ich eine Provision, ohne dass Dir Mehrkosten entstehen. Meine Empfehlungen wähle ich sehr sorgfältig aus und stecke sehr viel Zeit und Arbeit in jeden meiner Beiträge. Über Provisionen und Werbung finanziere ich die laufenden Kosten dieses Blogs und kann auch zukünftig hochwertige Inhalte kostenlos zur Verfügung stellen. Vielen Dank!

Nähzimmer aufräumen

Gut sortiert ins neue Jahr: das Nähzimmer aufräumen

Gleich zu Beginn des neuen Blogjahres hatte ich mir hehre Ziele gesteckt: Ich habe einen kleinen Redaktionsplan entwickelt und mir monatliche oder saisonale Themen überlegt, zu denen ich dann innerhalb meiner verschiedenen Kategorien was schreibe. Für den Jahresbeginn hatte ich mir das Thema „Gut sortiert ins neue Jahr“ überlegt – also Blogbeiträge rund ums Aufräumen und Ausmisten und Organisieren. Bedarf habe ich hier in jedem Raum, wenn ich durchs Haus gehe. Demnächst geht ja auch unser Anbau los, und wir platzen aus allen Nähten (hihi) mit unserem ganzen Zeug. Und neben der täglichen Aufräumerei habe ich speziell zwei Punkte, wo ich gern mehr Ordnung hätte: Das erste ist mein Home Office, und das zweite ist das Nähzimmer! Es ist (mal wieder) Zeit zum Nähzimmer aufräumen. Und zum Sortieren von UFOs. Daher wird das hier eine mehrteilige Angelegenheit. Heute der Tragödie erster Teil: Die Bestandsaufnahme.

 

Das Nähzimmer. Und UFOs.

Ich habe euch ja schon viele einzelne Elemente meines Nähzimmers vorgestellt, z.B. mein DIY-Schraubglasregal, mein Upcycling-Vintage-Regal, den DIY-Nähtisch und den DIY-Schneidetisch. Bei allen hatte ich geschickt um die Unordnung drumherum fotografiert, und ja, ich bekenne mich: Ich bin ein furchtbar chaotischer Mensch. Ich liebe es zwar, wenn aufgeräumt ist, aber ich räume selten Sachen wieder zurück – meist, weil mein Nähabend durchs Plärren des Babyphones beendet wird. Da denke ich dann noch so eben daran den Stecker vom Bügeleisen rauszuziehen, aber nicht mehr daran alle Stoffe und Zutaten wieder wegzupacken. (Kennt vielleicht noch eine das Problem???)

Nun ja, heute zeige ich euch also einen ganz exklusiven Blick hinter meine Kulissen – nämlich, wie es üblicherweise bei mir im Nähzimmer aussieht! Und am Ende dieser kleinen selbstauferlegten Challenge zeige ich euch dann hoffentlich auch, wie es dann schön aufgräumt aussieht :).

Meinen Schneidetisch habe ich euch ja schon vorgestellt. So sieht er dann in Aktion aus:

Nähzimmer aufräumen

Da sind auch schon die ersten UFOs zu sehen, aber dazu komme ich dann gleich noch! Hier noch ein paar mehr Bilder, wie es in meinem Nähzimmer so aussieht. Hier mein Regal mit Boxen für verschiedene Stoffe, Zubehör und allen Kram, den man so braucht. Das Regal hat Stefan auch selbst gebaut. Wie ihr seht, geht das auch ordentlicher. Auch Vliese und Schaumstoffmatten türmen sich da. (Die Schaumstoffmatten habe ich aus einer alten, gekauften Wickelauflage herausgetrennt. Ich habe schon ziemlich lang den Plan daraus nochmal eine neue Wickelauflage zu nähen. Ob ich das schaffe, solange der Kurze noch gewickelt wird…? -> UFO!!!)

Hier ein Blick in das untere Regal unter dem Schneidetisch: Hier habe ich meine Kinder-Jerseystoffe – getrennt nach Mädchen und Junge, und nur so halb sortiert. Da ist ja auch immer Bewegung in den Fächern!

Meine Näh- und Stickmaschine sind brav auf dem Nähtisch aufgereiht. So richtig viel Platz haben sie alle nicht, aber es ist ok. Ich erinnere mich noch gut an die Zeit, als ich auf der Esstischecke genäht habe, da will ich mich mal nicht über Platzprobleme beschweren!

Hier die Stickmaschine mit ihrem noch recht überschaubaren Garnsortiment. Daneben hab ich noch die Overlock hingequetscht. Das geht ganz gut – die Ovi brauch ich ja nur zwischendurch mal.

Und hier alle drei Maschinen. An der Pfaff sitze ich natürlich am häufigsten.

 

UFOs

Auf ein paar UFOs hatte ich ja schon hingedeutet. Neben der erwähnten Wickelauflage habe ich natürlich auch son paar Projekte gesammelt, die da schon ewig liegen und keine Miete zahlen. Also stelle ich euch jetzt mal die nächsten UFOs vor. Zuerst ist da Finjas Schultüte, die ein Kissen werden will! Das ist ja wirklich ein kleines Projektchen, aber irgendwie schiebe ich das seit Sommer vor mir her! Jetzt, mit Annettes UFO-Linkparty, ist Schluss damit! Ich werde es anpacken! 🙂

nähzimmer UFO

Direkt vor der Schultüte seht ihr übrigens eine Strumpfhose. Die hat ein riesengroßes Loch am Zeh. Noch ein UFO!

Aber die wirkliche Herausforderung ist diese:

Einige Stoffe erkennt ihr bestimmt wieder. Das sind alles Sweat-Reste aus diesem Herbst und Winter! Zuviel, um sie wegzuwerfen, und zu wenig, um noch etwas drau zu machen. Ich habe schon einen Plan, was ich daraus mache, aber vielleicht habt ihr auch noch Ideen?

Jetzt verabschiede ich mich erst einmal und melde mich dann hoffentlich bald mit den ersten abgearbeiteten UFOs!

Lieber Gruß,

Sonja

Nähzimmer aufräumen