Schlagwort: Nähkästchen

Freutag voller (Vor-)Freude

Man muss ja nicht glauben, dass man nach dem Urlaub sofort wieder da anknüpfen kann, wo man vorher aufgehört hat. Diese Woche habe ich zur Orientierung im Alltag erstmal gebraucht, auch wenn wir nur eine Woche weg waren. 
Das Atelier – Ideensammlung
Hinter mir liegt eine volle Woche – neben Wäschebergen haben wir unseren Keller völlig aufgeräumt und entmüllt, weil dort bald mein kleines, richtiges Atelier entstehen wird (*freufreufreu*)! Meine Pinterest-Follower haben vielleicht schon meine kleine *KLICK* Nähstübchen-Sammlung entdeckt. Die ein oder andere Idee werde ich sicherlich nachahmen, und ein erstes Möbel-Upcycling-Projekt steht schon auf der Terrasse und wird demnächst abgeschliffen. Dokumentation wird folgen!
Projekt Prio 1: Das Käferlein
Das Probenähen für meine Käferlein Kindergartentasche ist so gut wie abgeschlossen. Es fehlt ein letzter Durchgang durch das Manuskript und einige grafische Herausforderungen. Es gibt einen internen VÖ-Termin Anfang Juni, den genauen Termin werde ich kommende Woche bekannt geben. Meine Probenäherinnen und ich brennen darauf endlich Bilder zu zeigen! Die bisherigen Taschen sind so schön geworden – die „Mädels“ haben alles gegeben und sich voll ausgetobt!
Nähaufträge
Genau jetzt, wo die heiße Käferlein-Phase startet, hab ich hier einige schöne Nähaufträge auf dem Schneidetisch – ich freue mich schon auf diese Projekte, die ich dann wahrscheinlich auf der Facebook-Seite vorstellen werde.  
Weitere Projekte
Seit letztem Jahr haben wir uns der neuen „Solidarischen Landwirtschaft Vauß-Hof“ hier in der Nähe angeschlossen. Sofern es meine Zeit zulässt, werde ich da zukünftig auch ab und an mal im PR-Team mitmachen und … bloggen *gg*. Mehr dazu demnächst – ist auf jeden Fall eine spannende und nachhaltige Sache, wenn man sein eigenes Bio-Gemüse anbaut und erntet ;). 
Mit all diesen erfreulichen Projekten verlinke ich mich mit dem Freutag und wünsche ein schönes Wochenende!
Eure Sonja 

Entspannt durch Babys erstes Jahr

Das erste Jahr im Leben eines Babys habe ich vor allem als anstrengend in Erinnerung. Für mich war es die größte und intensivste Umstellung in meinem Leben. Es änderte sich einfach alles.
Was ein Kind für eine Veränderung ist und wie man ihr vielleicht besser gewappnet begegnen kann, darüber schreibe ich heute.

Unsere Nummer 3 hat jetzt ihren ersten Geburtstag gefeiert, und somit haben wir ihr erstes Jahr nunmehr erfolgreich hinter uns gebracht. Mittlerweile sind wir da relativ routiniert (wenn man das so sagen darf). Entspannt auch, denk ich. Das Feedback kommt jedenfalls immer mal wieder bei uns an. Bei unserem ersten Kind waren wir im Rahmen unserer damaligen Möglichkeiten auch entspannt, aber heute haben wir da noch ein anderes Level erreicht. Wie wir dahin gekommen sind? Wir haben bei jedem Kind dazu gelernt. Ein paar unserer Lernmomente möchte ich hier skizzieren.

Johnny Depp hat gesagt: „Ab der Minute, ab der man Kinder hat, beginnt der Schlafentzug.“

Damit hat er Recht. Das wissen auch die meisten, die dabei sind Eltern zu werden. Zumindest haben sie davon schon einmal gehört. Wie sich das dann wirklich anfühlt, oder besser: Wie Du Dich fühlst, wenn Dein Baby Nacht für Nacht und Tag für Tag den Takt vorgibt, das ist etwas vollkommen anderes. Zum Thema Schlaf gibt es soviel zu sagen – ich werde dem sicherlich auch einmal einen Beitrag widmen, dabei gilt hier wie bei allen Themen rund um Babies und Kinder: Es gibt KEIN Patentrezept. 

Nicht wenige frisch gebackene Mamis fallen nach der Geburt erst einmal in ein Loch, ohne dass das gleich eine Wochenbettdepression ist. Natürlich ist die Freude da über den kleinen Zwerg, und Du kannst wahnsinnig stolz auf Dich sein, dass Du die Schwangerschaft und die Geburt (egal in welchem Modus!) gemeistert hast: Herzlichen Glückwunsch! Leider hast Du jetzt nicht die Chance einen Haken daran zu machen, Dich auszuruhen und zu sammeln, wie man sich das vielleicht wünschen würde. Ich hab mir das zumindest nach jeder Geburt gewünscht, und doch hat es teilweise Wochen gedauert, bis ich das erste Mal wirklich soweit entspannt war, dass ich mal in Ruhe alles Erlebte reflektieren konnte.

„Baby wach“ und „Baby schläft“
Richtig gelesen: Wochen! Wenn das Baby da ist, stellt sich der komplette Rhythmus um. Plötzlich gibt es nur noch „Baby wach“ und „Baby schläft“. Irgendwann schlüsselt sich „Baby wach“ weiter auf in „Baby braucht Beschäftigung“, „Baby hat Hunger“, „Baby hat Pups“, „Baby hat irgendwas“ und „Baby wach, aber zufrieden“.

In den meisten Fällen sind wir als Mama gefragt zu handeln. Die eigenen Bedürfnisse werden hinten angestellt. Das geht eine Weile gut, aber früher oder später erreichen wir alle den Moment, in dem wir einfach nicht mehr können. Bei Babys, bei denen gesundheitliche Probleme hinzukommen, oder wenn Du mit ernsteren Geburts- oder Schwangerschaftsfolgen zu kämpfen hast, wird diese Zeit noch intensiver.

Die erste Zeit nach der Geburt
In den ersten Lebenswochen des Babys – zumindest meiner ersten beiden – hatte ich noch mit der Verarbeitung der Geburt zu kämpfen. Ich kenne keine Mutter, die dieses Erlebnis so mal eben abhakt, egal wie es gelaufen ist.

Der Körper ist nach der Geburt noch eine ganze Weile geschwächt, selbst wenn man ohne nennenswerte Komplikationen und Blessuren zuhause im Wochenbett angekommen bist.
Spätestens wenn das Baby den ganzen Tag kräht und man es von morgens bis abends durch die Gegend schleppt und alles nur noch einhändig machst, melden sich Rücken und Schultern mit Schmerzen, und zwar zusätzlich zu chronischem Schlafmangel und Hunger, weil man es noch nicht geschafft hast was zu essen.

Und die Nerven liegen blank.

Erste Hilfe beim Nervennotstand
Ich will niemandem etwas vormachen: So schön es ist, dass der kleiner Engel endlich da ist – alle Eltern erreichen diesen Punkt früher oder später.

Aber man kann sich zumindest ein Stückchen mental darauf vorbereiten. Oder – wenn Du gerade jetzt in der Situation steckst und vielleicht ein bisschen verzweifelt bist, weil Du nicht weißt, ob und wann Du mal wieder unter die Dusche kommst oder allein aufs Klo gehen kannst (jaja, die Wünsche richten sich wieder ganz nach diesen elementaren Bedürfnissen aus, man wird bescheiden) – ich kann Dir versichern: Es geht und ging uns allen so!  

 
Mama zu sein bringt eine an ihre Grenzen und darüber hinaus. Ich bin mir inzwischen sicher, dass wenigstens ein Teil von uns auch deshalb Mama/Eltern werden wollte: Um zu wachsen.

Wahres Glück entsteht nicht durch die Beschäftigung mit sich selbst, sondern durch die Hingabe an ein lebenswertes Ziel. Helen Keller

Dieses Zitat der taubblinden Schriftstellerin Helen Keller fällt mir in diesen Momenten gern ein. Das hilft Dir wahrscheinlich wenig, wenn Du übermüdet bist und Dein Baby schreit und schreit und sich gar nicht mehr beruhigt. Und Du Dich nach Stunden fragst, ob das jetzt immer so ist?

Nein, ist es nicht. Es wird besser! Dein Baby hat immer einen Grund, wenn es schreit, auch wenn es nicht immer sofort klar ist, welcher das ist. Wenn Dein Baby übermäßig viel schreit, berätst Du Dich am besten mit Deiner Hebamme und dann als nächstes mit Deinem Kinderarzt. Frag nicht Google – Google findet alle möglichen Antworten, aber kann Dir keine individuelle, kompetente Antwort auf Deine Situation geben. Das gilt übrigens auch für Fragen während der Schwangerschaft oder überhaupt für Gesundheitsfragen!

Das eigene Nervenkostüm stärken
Ich habe bei mir irgendwann mal festgestellt, dass ich besonders dann gereizt reagiere, wenn ich selbst zu wenig Schlaf hatte oder Hunger habe oder mir gerade irgendetwas anderes wichtiges unter den Nägeln brennt, oder wir unter Zeitdruck stehen. Das passiert mir auch heute immer noch – und dann werde ich nervös und reagiere genervt.

Ich finde es ganz wichtig, solche Situationen für mich zu analysieren um ihnen besser vorbeugen zu können. Nicht, dass mir das immer gelingen würde, aber ich bin doch immer gelassener geworden.

Schlaf – ok, das ist in der Regel ein Dauerthema – kann man zumindest versuchen zu organisieren! Und Hunger – nimm den Rat aller Hebammen an und leg Dir einen Vorrat Tiefkühlnahrung an. Auch ein Laugenbrezel mit Butter kann ein Festmahl sein.

Einmal hatte ich einen nervlichen Totalnotstand und habe – nachdem ich die beiden Großen beim Turnen abgegeben habe – erstmal den Supermarkt angesteuert und mir drei Tafeln meiner Lieblingsschokolade gekauft. Zwei hatte ich runter, bevor ich den Laden wieder verlassen habe. Damit ging es mir etwas besser. Wir haben alle den Rest des Tages überlebt. Ich glaube, NUR wegen der Schokolade.

Buchempfehlungen

Je gelassener man bist, desto gelassener wird das Baby sein, und der Partner auch. (Meist schaukelt man sich ja gegenseitig hoch und streitet sich dann wegen Kleinigkeiten! Und man darf auch nicht unterschätzen, dass sich eine Partnerschaft SEHR ändert, wenn man plötzlich zu dritt ist. Darüber werde ich auch separat nochmal was schreiben…)

Um entspannt zu bleiben, finde ich es wichtig sich zu informieren. Und da kann ich zunächst einmal zwei Bücher empfehlen, die mir bei allen drei Kindern sehr geholfen haben.

Das erste Buch ist ein Longseller und belegt seit Jahrzehnten den ersten Platz auf der Hitliste der Elternratgeber: „Oje, ich wachse„* von Hetty van de Rijt und Frans X. Plooij.
Dein Baby macht mehrere „Sprünge“, in denen es sich körperlich und mental weiterentwickelt. Diese äußern sich in der Regel mit schlechter Laune, Geschrei, Gequengel und einem unruhigen Schlaf. Das klingt jetzt recht lapidar, endet aber nicht selten in dem Nervenkrieg, den ich eingangs beschrieben habe. Ein Baby zu haben bringt einen schnell an die eigene Grenze. Selbst beim dritten Kind und dem Wissen, dass es „nur ein Sprung“ ist, lagen bei mir zuweilen die Nerven blank.

In „Oje, ich wachse„* werden die Sprünge bis zum 14. Lebensmonat beschrieben. Was mir sehr geholfen hat waren die Zitate der Mütter darin, die genau das in Worte fassten, was ich jeweils mit meinem Baby erlebte.Bei jedem Sprung lernt Dein Baby etwas anderes, und Du wirst auch feststellen, dass Dein Baby nach jedem Sprung etwas wacher und erwachsener wirkt. Dieses Buch empfehle ich allen werdenden Eltern, und ich verschenke es immer wieder gern zur Geburt.
Es gibt dazu auch ein Praxisbuch*. Außerdem gibt es inzwischen eine App, die eine grobe Übersicht über die Sprünge liefert. Die hat mich bei unserer Jüngsten durch den Alltag begleitet. Inzwischen weiß ich ja, wie sich so ein Sprung anfühlt, und mir reicht es heutzutage nur nochmal schnell nachzugucken, welcher Sprung das jetzt ist. Durch müssen sie da alle!

Das zweite Buch, das ich empfehlen kann, ist „Babyjahre„* von Remo Largo. Der Autor ist Kinderarzt und erklärt in klaren Worten die Entwicklung eines Kindes ohne ein Erziehungsratgeber zu sein. „Babyjahre“ ist sehr informativ und findet Antworten auf die meisten Fragen, die sich besonders beim ersten Kind so stellen. In diesem Buch zu blättern war für mich deutlich gehaltvoller als das Internet nach Antworten abzusuchen.

Abgesehen von diesen Büchern empfehle ich immer, sich an die Hebamme mit Fragen zu wenden. Es hilft auch, wenn man Menschen in der Nähe hast, die einem das Baby wenigstens mal für einen ausgedehnten Spaziergang im Kinderwagen abnehmen können, damit man selbst ausschlafen kann.

Lieber Gruß,
Sonja


Babyzeiten.de - Babyartikel mit Hebammentipps

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Freutag mit Vorschau

Ich melde mich noch kurz vor unserem Trip in den Süden für den heutigen Freutag. Tatsächlich habe ich es in dieser Woche geschafft jeden Tag zu bloggen. Wahnsinn. Keine Angst, das wird nicht so weitergehen – es wird wieder weniger werden, allein weil wir dann auch bald Urlaub haben.

Jetzt aber erstmal Wochenende. Und unser jüngstes Kind, das am Sonntag seinen ersten Geburtstag feiert, begleitet uns. Die Großen sind bei Oma und Opa — alles Dinge, über die ich mich freue.

Und ich freue mich, dass das neue Teil für die Kleine noch vor dem Trip fertig geworden ist. Sie ist zwar krank und schnoddert wie verrückt, sieht darin aber totschick aus.

Nächste Woche gibt es mehr Bilder von dem süßen Teil, und überhaupt noch mehr dazu – bis dahin dürft ihr gerne rätseln, WAS ICH DA FÜR MARLA GENÄHT habe? Zu gewinnen gibt’s nix, nur den Spaß an der Sache.

Lieber Gruß und bis nächste Woche,
Sonja

Fashion Revolution Day und WIP

Schon im vergangenen Jahr machte Susanne von Mamimade mit der Nähblogger-Aktion „This is NOT OK“ auf die Missstände in der Textilindustrie aufmerksam. Das kam für mich damals genau zu einem Zeitpunkt, an dem auch ich mich verstärkt mit dem Thema und anderen politischen, menschenrechtlichen und klimarelevanten Themen beschäftigte. Nicht umsonst habe auch ich mir in diesem Jahr auf die Fahne geschrieben keine neuen Klamotten zu kaufen, außer sie sind fair produziert und gehandelt. Selbst nähen geht natürlich auch, klar.

Worum geht es jetzt beim Fashion Revolution Day?
Die Welt ist nicht ok, so wie sie organisiert ist. Wenn wir mal ehrlich zu uns selbst sind, wissen wir das. Wir gehören hier in Deutschland, in Europa, zu den reichsten Ländern der Welt. Hier werden die Geschäfte und das große Geld gemacht (gelagert wird es dann in Panama). Hierzu könnte ich soviel schreiben, Links (!) zusammensuchen – aber das führt zu weit. Mit dem Fashion Revolution Day greifen wir Nähbloggerinnen eine Sache aus dem großen kaputten System des neoliberalen Kapitalismus heraus und sagen laut: THIS IS NOT OK!

Es geht um das Unglück von Rana Plaza am 23.04.2013, bei dem 1127 Menschen ihr Leben verloren, 2438 verletzt wurden und unzählige weitere Gliedmaße verloren.

Die Menschen, die dort unter den Trümmern begraben wurden, weil das Gebäude einstürzte, waren mehrheitlich Frauen, die allein durch ihre Armut gezwungen sind dort zu arbeiten – wie Sklavinnen, das kann man wohl so sagen. Am Geld der Industrienationen klebt ihr Blut. Wir kaufen für 3€ hier ein T-Shirt – und sie verhungern, versuchen ihre Kinder durchzubringen, werden sexuell belästigt, sind rechtlos, arbeiten tage- und nächtelang und verlieren ihr Leben dabei.  

Das ist einfach nicht ok!

Nicht nur in der Textilindustrie ist das so – es ist in allen Branchen so. „Unser“ Reichtum basiert auf den Schulden der kleinen Länder, auf Knebelverträgen und auf der Armut und dem Hunger derer, die sich nicht wehren können.

Das ist eine Erkenntnis, die man erst einmal auf sich wirken lassen muss. Es ist ziemlich traurig, und mich macht es auch traurig. Deshalb kaufe ich nur noch fairtrade-Kaffee und Schokolade, versuche meinen Wasserkonsum einzuschränken (Nestlé privatisiert bereits Trinkwasser!), usw.
Ich versuche so mit gutem Beispiel voranzugehen. Und mache bei dieser Aktion des Fashion Revolution Day mit.

Was bedeutet Nähen für mich?
Ich nähe schon so lange, und seit einigen Jahren immer mehr und intensiver. Es ist ein wunderbares Hobby, meine Leidenschaft und neuerdings auch meine Arbeit.

Nähen ist Kreativität und Freiheit – genau das Gegenteil von dem, was es für die Frauen in den Drittweltländern ist, die teilweise ab ihrem 14. Lebensjahr den Rest ihres meist kurzen Lebens eine einzige Naht 20 Stunden täglich nähen. Immer wieder. (Ich empfehle diese Dokumentation um sich ein Bild von der Lebensrealität der Textilarbeiterinnen zu machen.)

Nähen ist für mich auch Entspannung und ein bisschen Flucht vor dem Haushalt, und außerdem ist es ein wunderbares Handwerk.

Auf den Bildern seht ihr mich an der Nähmaschine, mit meinem aktuellen Projekt, dem WIP – Werk in progress.

Vielen Dank, Susanne, für diese Aktion! Wir sind viele, und wir können etwas bewirken!

Lieber Gruß,
Sonja

WIP – eine Kurventasche im Werden

Es geht weiter mit meinem WIP – dem Werk in progress. Es wird übrigens die Kurventasche von Farbenmix. 

Das erste Mal habe ich eine auf dem Blog von mipamias
gesehen, und es war um mich geschehen! Ich glaube, das ist wirklich die
schönste Tasche, die ich von allen Designbeispielen gesehen habe – ich gucke sie mir immer wieder und wieder an!

Nur wegen der Kurventasche also habe ich mir die Taschenspieler 3 CD von Farbenmix gekauft. Und dann lag die hier ewig rum. Den Sew Along dazu verfolge ich, hab es aber zeitlich nicht geschafft mitzumachen. Aber ich nähe ja nicht für Sew Alongs, sondern aus Leidenschaft, und weil ich einfach eine Kurventasche haben MUSS.

Sie nimmt auch so langsam Formen Kurven an, wie ihr auf den Bildern sehen könnt. Sie wird – na klar! – ein Jeans Upcycling in Kombination mit diesem mädchenhaften rosa Glitzer-Schmetterlingsstoff, der auch schon länger auf seinen Einsatz wartet.

Den Schmetterling hab ich gestern schon gezeigt. Ihn habe ich mit Vliesofix auf die Rückseite appliziert und inzwischen mit einem Raupenstich umrandet. Ich finde, das verleiht gerade den Vliesofix-Applikationen noch etwas mehr Charakter. UND es fixiert sie noch besser – ich gehe da ja lieber auf Nummer sicher.

Mein WIP schicke ich dann heute mal zum Creadienstag, Dienstagsdinge und zu HoT. Ich glaube, ich kann es bis RUMS am Donnerstag schaffen fertig zu sein!

Liebe Grüße,
Sonja

WIP – Werk in Progress

Die, die mich auch bei Facebook abonniert haben, haben wenigstens eins der heutigen Bilder gestern Abend schon gesehen. Diese Woche schreibe ich auf dem Blog eine kleine Geschichte nur für mich und zeige Euch mein WIP – das Werk in Progress!

Schon seit Wochen träume ich von einer bestimmten Tasche, die ich unbedingt nähen will. Das Schnittmuster habe ich längst hier, aber wie es so ist – tausend Sachen kamen dazwischen! – Dann zum Geburtstag, hab ich gedacht.
Auch der ist inzwischen zwei, nein drei!, Wochen her (~oh mein Gott, ich gehe jetzt auf die 40 zu!!~). Jetzt brauche ich ganz dringend diese Tasche.

Erste Bilder von der Entstehung seht ihr hier. Es wird eine richtige Mädchen-Tasche mit rosa Schmetterlingen und Glitzer. 40 ist das neue 30, oder? Und 30 das neue 20. Meine Güte, Mädels – stellt den Sekt kalt, holt den Gin Tonic!

Ich kann es kaum erwarten die fertige Tasche zu haben und zu zeigen! Ich hoffe, dass ich es bis Donnerstag zu RUMS schaffe, da war ich schon viel zu lange nicht mehr dabei!

Bis dahin geht mein WIP direkt zu den Montagsfreuden beim Zwerg!

Lieber Gruß,
Sonja

7 Sachen Sonntag – mit Erdbeersmoothie

Die „7 Sachen Sonntag“ haben mir letzte Woche solchen Spaß gemacht, da mache ich gleich wieder mit. Bei so schönem Wetter und mit neuem Objektiv bewaffnet hab ich den heutigen Tag sehr genossen!

Zunächst habe ich ein paar freieMinuten am Morgen genutzt und ein paar meiner Baumwollstoffe ordentlich gefaltet und sortiert. Da ich an chronischem Platzmangel leide und Ordnung hier zuweilen untergeht, muss das auch einfach mal sein. Ich bin zufrieden – alles schön in der Box, die ich dann sehr gut zu meinen Beratungen mitnehmen kann.

Wir sind dann heute zum Flughafen Paderborn-Lippstadt hier in der Nähe gefahren. Da war heute „Frühlingserwachen“ – ein schöner Markt und Belustigung für die ganze Familie. Da ich dort während meiner Studentenzeit jahrelang gearbeitet habe, war es auch ein schönes Wiedersehen. Nur Flugzeuge haben wir leider nicht gesehen.
Ach ja, und Nahko Bear: Meine Musik im Auto; ich kann ihn gar nicht genug hören!

Am Flughafen haben wir natürlich auch bei einem Gewinnspiel mitgemacht. Eine Reise nach Australien – die würden wir richtig gern gewinnen!

Den hatte ich natürlich auch in der Hand – unseren Kinderwagen mit einer etwas unwilligen Marla darin.

Wieder zuhause gab es den ersten Erdbeer-Smoothie in diesem Jahr.
1 Schale Erdbeeren, 2-3 EL Vanilleeis, 3-4 Eiswürfel und nach Belieben ein Schluck Milch in den Mixer…

Voilà – unser Lieblingsdrink des Sommers (abgesehen von Eiskaffee und dem Getränk, das dem Smoothie dann irgendwann folgte).

Irgendwie komme ich von dem alkoholfreien Bier nicht los – Mittlerweile stille ich ja nicht mehr und dürfte an und für sich auch mal ein „echtes“ trinken, aber ich greife schon automatisch zur leichten Variante – naja, es schmeckt auch zur Gartenarbeit, die dann nach dem Ausflug zum Flughafen und dem Erdbeersmoothie auch dran war.

Ein schöner Tag.

Verlinkt mit 7 Sachen Sonntag bei Grinsestern.

Viele Grüße,
Sonja

Eine kleine Blog-Bilanz inkl. Vorschau

In der vergangenen Woche war ich so krank, dass ich drei Tage gar nichts
mehr konnte. So eine fiese Grippe mit Schüttelfrost hab ich glaub ich
noch nie gehabt. Dank meiner Mutter und meiner Schwester ging hier
wenigstens der Alltag mit den Kindern einigermaßen weiter. In allen
anderen Projekten hat mich die Krankheit dann doch sehr zurück geworfen.

Inzwischen bin ich wieder fit und kann mich um die aktuellen Projekte und mein Alltagsgeschäft kümmern. Letzte Woche habe ich schon einmal eine kleine Bilanz der ersten drei Monate gezogen. Ich kann gar nicht glauben, dass dieser Blog erst seit Januar existiert, denn etwas ganz Wunderbares passiert hier gerade: Es melden sich über Google Friend Connect und google+ immer mehr Leute an! Und auch wenn ich es bisher nicht so deutlich gesagt habe, tu ich das mal jetzt: ICH FREU MICH WAHNSINNIG DARÜBER! 🙂

Dieser Blog ist das Herzstück meiner kreativen Welt – Anlaufstelle sowohl für meine Kundinnen als auch andere Kreativköpfinnen da draußen (*wink*). Ich bin total happy, dass immer mehr Besucher hier vorbeikommen (und wiederkommen). DANKE dafür! DANKE für jedes „+“ und jedes Herz, für jeden Kommentar hier oder auf den anderen Kanälen! Danke für Euer Vertrauen und für Eure Zeit, die ihr auf meinem Blog verbringt!

Im Hintergrund arbeite ich derzeit fleißig an der Nähanleitung für das Probenähen der Käferlein Kindergartentasche. Das Bild ist aus dem E-Book, das da gerade entsteht und somit eine klitzekleine Vorschau. Ich habe die Käferlein Kindergartentasche inzwischen knapp zehn Mal genäht und kenne sie dank der Anleitungserstellung inzwischen in- und auswendig. Und ich muss sagen: Sie wird nicht langweilig! Da man an dem Schnitt soviel selbst einbringen kann, dürften Nähherzen bei der Tasche wirklich höher schlagen.

Demnächst verrate ich mehr zu dem E-Book! Ich bin selbst schon so gespannt, was beim Probenähen für Zauberwerke entstehen!

Bis bald,
Eure Sonja

Mein 7-Sachen-Sonntag

Schon öfters habe ich mir über die Linkparty „7 Sachen sonntags“ von Grinsestern wunderschöne Sonntagsbildsammlungen auf anderen Blogs angeschaut und bestaunt. Heute war für mich der perfekte Tag um auch einmal dabei zu sein.

Eine Blume für mich – mein Sohn hat mir was gepflückt.

 Gartenarbeit yeah! Der Frühling ist da, UND ich bin wieder gesund, nachdem ich gut eine Woche mit einer richtig fiesen Grippe nur gelegen habe!

Die brauchen wir täglich. Stündlich. Minütlich. Irgendwer hat immer eine Schniefnase. Oder irgendwas kippt um.

Life doesn’t have to be perfect to be beautiful.

 Diesen Blumentopf haben mein Bruder und seine Verlobte mir zum Geburtstag geschenkt. Die Blume darin habe ich heute eingepflanzt. Der Topf hat schon einen Ehrenplatz bekommen – nächste Woche fahr ich in den Gartenmarkt um Pfanzen für die Terrasse zu kaufen!

 Auch die Kräuterspirale sprießt und blüht auf. Hier: Orégano. Auf dem Blog werde ich sicher noch mehr aus meinem Kräuterhexengarten berichten.

 Die Terrasse wird wahrscheinlich ihren letzten Sommer vor unserem geplanten Umbau erleben. Heute hab ich den Winter rausgefegt – fehlen nur noch Blumen! Wegen Krankheit konnte ich letzte Woche keine kaufen, aber das wird nachgeholt!

Mein verlängerter Arm. Auch sonntags.

Damit verlinke ich mit 7 Sachen sonntags bei Grinsestern und freue mich zum ersten Mal dabei zu sein!

Lieber Gruß,
Sonja

Montagsfreude – ein neues Kapitel

Vorstellungskraft ist die Vorschau auf die kommenden Attraktionen des Lebens. Hermann Scherer

Das erste Quartal dieses Jahres ist fast um – und obwohl ich zuweilen staune und denke, dass das ganz schön schnell ging, bin ich auch glücklich mit dem, was ich bisher erreicht habe.

Dieser Blog ist Anfang diesen Jahres an den Start gegangen – zunächst einmal mit nichts außer meiner Vorstellungskraft, um schon einmal den Bogen zu dem Zitat zu schlagen.
Inzwischen habe ich das Bloggen wieder sehr gut in meinen Alltagswahnsinn integriert, und auch mein Geschäft, das etwas später ganz offiziell gestartet ist, ist im März mit einigen Auftragsarbeiten sehr gut angelaufen.

Jetzt plane ich mit dem kommenden Monat weitere Schritte: Zunächst ist da das Probenähen für meine Kindergartentasche, auf das ich mich schon total freue, und dann wird im dem Zuge auch bald die Facebook-Seite starten, die sowohl für meine Endkundinnen als auch für Nähtanten interessant sein soll. Bisher bin ich – wie die meisten wohl wissen, die hier landen – auf google+ zu finden, und ich habe einen Account bei Bloglovin und neuerdings auch Pinterest, die ich selbst noch viel zu selten nutze.

Mit dem kommenden Monat und den kommenden Projekten wird das alles wahrscheinlich mehr werden. Ich bin gespannt, ob und was sich daraus entwickeln wird. Um noch einmal das Eingangszitat aufzugreifen: Vorstellen kann ich mir ja vieles. Und für’s Erste DANKE ich einmal allen, die hier regelmäßig vorbeischauen und den Blog über den einen oder anderen Kanal abonniert haben, hier oder auf den anderen Plattformen kommentieren, und auch denen, die sich still verhalten und nur so hier einen Moment verweilen.

DANKE AN MEINE LESERINNEN! Ihr macht mir Mut weiterzumachen.

Damit verlinke ich mit den Montagsfreuden von zwergstücke, wo ich auch noch das E-Book zum „Geldstück“ gewonnen habe. Ein Grund mehr zur Freude 🙂

Lieber Gruß,
Sonja

PS: Bild = Eine Katze in Frankreich, 2011.