Schlagwort: Lifestyle

Nähtisch Upcycling

Freutag mit Nähtisch-Upcycling

enthält Werbelinks*

Ich melde mich aus der Sommerpause zurück und bringe gleich mal ein schönes Nähtisch Upcycling mit. Außerdem erzähle ich ein bisschen aus dem Nähkästchen: Von Blogkrise, von neuen und alten Plänen, von hinter den Kulissen und der ein oder anderen Neuerung. Aber eins nach dem anderen!

 

Halbzeit: Von Blogkrisen, Plänen, die nicht immer aufgehen und Tarotkarten

Ich hab es vor den Ferien schonmal erwähnt, glaube ich. Dass mir die Lust am Bloggen irgendwie abhanden gekommen war. Nun bin ich wieder da, und irgendwie zeigt das ja, dass sie nicht komplett weg ist. Dass es weitergehen wird – das ist die gute Nachricht! Natürlich, ich blogge aus einer Leidenschaft und Schreib- und Foto- und Nählust heraus. Und obwohl ich mit mir und der DSGVO eigentlich ganz zufrieden war, war dann irgendwann einfach die Luft raus.

Wozu das alles?

Das Internet ist voll mit wunderbaren Blogs, Bildern, Texten, Ideen… Hat die Welt ausgerechnet auf meine Bilder, Texte und Ideen gewartet? Auf meine Nähideen und Schnittmuster?

[Aber es hat mich doch sehr gefreut, dass dank Pinterest weiterhin viele Leute hier zu Besuch kamen, sich haben inspirieren lassen und meinen Newsletter abonniert haben. Danke!]

Ich habe diesen Blog eine Weile bewusst vergessen. Direkt vor den Ferien habe ich ein Blog-Coaching mit Julia von Kreativlabor Berlin mitgemacht, was super war! Es hat mich sehr bestärkt einiges anders zu machen. Nicht, weil ich irgendwie „mehr Erfolg“ oder „mehr“ von irgendwas erreichen will, sondern weil ich im Alltag gemerkt habe, wie sehr mich die Blog-Arbeit auffrisst. Und wie wenig Zeit für Kinder, für Haushalt und für mich bleiben. Denn ich bin ja auch noch da, und wenn Bloggen zur Pflicht wird, weil einem sonst das schöne SEO-Ranking kapputt geht, dann ist irgendwas gar nicht gut.

Das Schnittmuster „Pippa“ hatte Kraft gefordert. In den letzten Probenähen habe ich festgestellt, wieviel Zeit die erfordern. Es macht mir ja sehr viel Spaß, nicht falsch verstehen! Aber Zeit ist bei mir Mangelware, und Probenähen fressen eine Menge Zeit. Und in dieser Zeit komme ich zu nichts anderem – weshalb ich mich bei kommenden Projekten (ja, es wird welche geben) einfach im Vorfeld noch besser vorbereiten werde, damit mir am Ende nicht die Luft ausgeht. Oder damit mich eine Woche mit kranken Kindern hier nicht völlig raushaut.

nähtisch gestell upcycling

Zum ersten Mal seit langer Zeit habe ich mir mal wieder die Tarot-Karten gelegt. Ich habe keine Ahnung, ob du dich damit auskennst oder dafür zugänglich bist – ist auch egal! Das Blog-Coaching, das Ende meiner letzten Elternzeit… bei mir stehen die Zeichen auf einen Wendepunkt (ich war auch beim Friseur *lach*). Also Tarot-Karten. Viel Yoga. Om. Neulich sogar eine ganz besondere Begegnung. Du merkst vielleicht, dass ich gerade wirklich in einer kleinen Sinnkrise stecke, die sich natürlich auch durch weitere Bereiche zieht. Mein Mann meinte, der Blog sei „das Problem“. Ich sei so unentspannt damit. Aber das stimmte nicht: Hier fällt es nur als erstes auf, weil dieser (und der neue, komm ich gleich zu) Blog mein Baby ist.

Aber zurück zum Tarot: Die Karte, die ich für die aktuelle „Krise“ gezogen habe, war „Der Gehängte“. Und jetzt nicht erschrecken: Der hat absolut nichts mit dem Tod zu tun! Tarotkarten sprechen symbolisch zu uns, und ihre Sprache ist direkt und ehrlich. Der „Gehängte“ besagt, dass man in einer Phase der Passivität steckt und eine abwartende Haltung einnimmt/einnehmen sollte. In Zusammenhang mit den anderen Karten bedeutete er mir: Abwarten (und nähen)!

Also habe ich genau das getan. Habe mir nichts mehr vorgenommen, sondern gewartet. Bücher gelesen. Mein Manuskript hervorgekramt (ja, ich schreibe ja auch „kreativ“). Genäht. Gewerkelt. Urlaub gemacht. Und natürlich mein Nähtisch-Upcycling. Das kommt jetzt ;).

 

nähtisch upcycling

 

Nähtisch Upcycling als Krisentherapie

Ganz „nebenbei“ haben wir unseren Anbau fertiggestellt, und für unsere neue Fensterfront (unser Esszimmer ist jetzt fast ein Wintergarten) wünschte ich mir eine schöne Blumenbank. Nichts, was man kaufen kann. Ich hatte schon vor einiger Zeit auf Pinterest mal nach Nähtisch-Upcyclings gestöbert und war nun entschlossen aus einem antiken Nähtisch (bzw. dem Gestell) einen Blumentischchen zu bauen. Auf dem Online-Second-Hand-Markt wurde ich sehr bald fündig – ich fand ein Gestell mit Holztischplatte, ohne Nähmaschine. Die brauchte ich zu meinem Zweck auch nicht. Rund 70€ habe ich dafür bezahlt, und wahrscheinlich hätte ich den Preis noch etwas herunterhandeln können. Hab ich aber nicht.

Die Holzplatte sah nach nichts aus (dummerweise hab ich davon gar kein Foto), also habe ich sie zunächst abgeschliffen und dann lackiert – ganz so, wie ich das schon bei meinem Schraubglas-Regal oder meinem Holzregal oder meinem DIY-Nähtisch gemacht habe.

nähtisch upcycling

Das Prozedere ist immer gleich:

1. Schleifen mit der Schleifmaschine* (diese Anschaffung hat sich echt sooo gelohnt!),

2. mit Bondex Vintage Weiß* lackieren,

3. nochmal von Hand mit Schleifpapier abschleifen und

4. dann mit Bondex Wachs grau* wachsen.

 

Fertig ist meine Nähtisch-Blumenbank im shabby-vintage-Look. Die Unebenheiten der Oberfläche sind gewollt – die entstehen beim erneuten Abschleifen und verraten, wie die Platte vorher ausgesehen hat. Durch das Wachs wird die Oberfläche übrigens wunderbar weich und glatt. Und der Laptop macht sich da auch ganz gut:

nähtisch upcycling

 

Bloglife – die Änderungen

Nun, Projekte wie dieses zeigen mir immer wieder, wie sehr ich das Bloggen, Fotografieren und Werkeln liebe. Und wie sehr ich es im Sommer nun doch vermisst habe. Ich bin ein kreativer Mensch und ich will gar nicht darauf verzichten meine Sicht auf die Ding und die Welt ins Internet zu schreiben! Aber es wird ein frischer Wind hier durchpusten, denn einiges war eingefahren, und ich war zu Recht mit einigen Dingen unglücklich.

Deshalb habe ich den Blog Padermama gegründet – für alle „Mama“-Themen. Die sind von jetzt an dort zu finden. Und einiges mehr! Hier will ich mich künftig voll auf Nähen und DIY konzentrieren. Mit dieser Entscheidung bin ich sehr glücklich, denn auch „Padermama“ entwickelt bereits ein eigenes Gesicht, das mir sehr gut gefällt.

Für diesen Blog habe ich in der Sommerpause natürlich viele Beiträge vorbereitet, und ich freue mich sie demnächst zu zeigen! Überhaupt freue ich mich darüber mich hier voll und ganz aufs „Crafting“ konzentrieren zu können. Ohne den Zweitblog würde mir was fehlen, aber so kann ich alle anderen Themen dort unterbringen und betreibe nun also doch einen, bzw. zwei „Nischenblogs“. Das fordern alle Blog-Gurus ja immer, und ich habe mich immer geweigert. Aber irgendwann hab ich festgestellt, dass ich so nun doch mehr Möglichkeiten habe, zumal ich einfach an so vielen Dingen interessiert bin. Ich überlege ja schon einen dritten Blog zu starten!

Nun denn – ich will jetzt erstmal schauen, wie es mit zwei Blogs läuft, bevor ich weitere Projekte beginne.

nähtisch upcycling

 

Damit gebe ich nun ab zum Freutag und freue mich auf den Herbst!

Lieber Gruß,

Sonja

 

 

 

*Werbelinks: Wenn du über einen Werbelink etwas einkaufst, erhalte ich eine kleine Provision. Dir entstehen keine Mehrkosten! Du unterstützt auf diese Weise meine Arbeit und sorgst mit dafür, dass ich die laufenden Kosten dieses Blogs decken und neue kostenlose Inhalte zur Verfügung stellen kann. Danke!

 

 

#smyly - wasserfallshirt nähen

#SMYLY – Sewing Makes You Love Yourself

Was verbirgt sich nur hinter dem Hashtag #SMYLY? Ich verrats euch: Eine ganz wunderbare Aktion, und eine Übung in Selbstliebe und Achtsamkeit – beides Themen, die ich in diesem Jahr gemeinsam mit Nachhaltigkeit noch ein wenig ernster nehmen will. Diese Bloggeraktion kommt aus dem englischsprachigen Raum, und ich bin das erste Mal bei PeterSilie & Co darauf gestoßen. #SMYLY steht für Sewing Makes You Love Yourself, was auf deutsch übersetzt ungefähr bedeutet: Nähen hilft dir, dich selbst zu lieben! — Ist dem so? Wie gehts mir damit? Schon viele Näherinnen haben bewegende Geschichten rund um das Thema erzählt, denn der eigene Körper ist für viele Frauen noch immer Streit- oder Angriffsfläche. Nicht umsonst veröffentliche ich diesen Text, der auch ein sehr persönlicher ist, am Weltfrauentag. Für diese etwas andere Näh-Challenge habe ich mir ein Wasserfallshirt genäht. Auch das stelle ich heute vor.

 

Frauen und ihre Körper

Ich muss gestehen, dass ich gar keine Probleme mit meinem Körper habe. Offenbar bin ich ein glücklicher Einzelfall, wenn ich mich so in den sozialen Medien umsehe.

Natürlich habe ich auch die ein oder andere „Problemzone“, und ich erinnere mich noch gut an eine Zeit voller Selbstzweifel, voller Pickel im Gesicht und voller Minderwertigkeitskomplexe. Aber ich habe selbst glücklicherweise nie ernsthaft Probleme mit mir selbst aufgrund meiner Figur oder Gewicht gehabt. Und ich finde es auch mal wichtig das zu sagen! Ich finde die #SMYLY-Challenge, ganz besonders hinsichtlich frauenverachtender Fernsehshows wie Frau Klums „Game of Bones“ (so wurde die Modelshow neulich auf Twitter genannt), essentiell wichtig und mache deshalb sehr gern hier mit.

Frauen und ihre Körper – schon wenn ich aus dem EINEN Wesen „Frau“ zwei Dinge mache, wird die Distanz zwischen beiden deutlich. Ganz offenbar haben viele Frauen sich irgendwie von ihren Körpern getrennt. Bitte korrigiert mich, wenn ich mit dieser Beobachtung falsch liege. Momentan konkurrieren die Titel der Zeitschriftenmagazine mal wieder um die beste Diät. Oder zerreißen sich das Maul über irgendwelche Hollywoodstars, ob sie Schwangerschaftsstreifen haben oder nicht. Oder sind sie gar zu dünn?

Wasserfallshirt nähen - SMYLY

In dieser Medienwelt leben wir alle, und ihr wisst genau, was ich meine. Zeitschriften – speziell Fashion- und Frauenmagazine – sind NUR zu dem Zweck geschaffen Frauen andauernd ihren defizitären Körper vorzuhalten und ihnen ein schlechtes Gewissen zu machen! (Und um ihnen teuren Schmuck, Parfum und Fashion anzudrehen, das sie dann arm aber kein Stück glücklich macht!)

Ich saß mal beim Friseur und blätterte mich eineinhalb Stunden (ja, da hatte ich mal Zeit!) durch eine Illustrierte – Europäische Königshäuser, Trendfrisuren, Diättipps, ihr kennt das. Nachdem ich alles darüber erfuhr warum Pippa Middleton es schwer im Leben hat, habe ich zuhause meinen Mann ihn den Arm genommen, ihn leidenschaftlich geküsst und ihm gesagt wie glücklich ich bin einfach nur ich zu sein. Und mit ihm zusammenzusein. Und das fand er auch – doppelt Glück! 😀

Aber ganz ehrlich: Das war auch nicht immer so! Ich hab lange gebraucht um mich selbst genauso zu lieben, wie ich bin. Zum Glück hat sich mein Mann da nicht so schwer getan *lach*.

 

Wasserfallshirt nähen

#SMYLY – Meine Näh- und Körpergeschichte

Ausgerechnet Barbiepuppen habe ich in meinem Nähleben zuerst benäht (so mit ca. 11 Jahren??). Die Barbie wird zu Recht von vielen Feministinnen kritisiert. Ich hab trotzdem mit ihr gespielt und ihr Kleider genäht. Meine Töchter haben auch ein paar Barbies und so Elsa-Puppen. (Sie spielen aber so gut wie nicht damit!)

Naja, also Barbie war mein ersten Näh-Opfer. Später dann habe ich viel für mich genäht, aber hauptsächlich Kostüme (Halloween), Outfits für den Mittelaltermarkt und so. In dieser Zeit – so zwischen 16 und Ende 20 – habe ich mit meinem Äußeren und überhaupt mit mir selbst viele Kämpfe ausgefochten. Obwohl ich zu den Menschen gehöre, die sehr selbstbewusst auftreten und wirken können, bin ich es nie gewesen.

Ich hatte immer Angst – vorm nächsten Tag, vor der Prüfung, vor dem Versagen… Vor allem vor dem Versagen! Studieren war ne harte Nummer. Ich bin froh, dass das vorbei ist.

Ich habe nie Probleme aufgrund meiner Figur gehabt – da können andere sicher ganz andere Geschichten erzählen. (Was ich auch zum Teil in diversen Facebook-Nähgruppen an Mobbing erlebe, ist übrigens nicht mehr feierlich – und für mich ein Grund mehr mich auf Facebook weiterhin zurückzuhalten, und zwar auch und besonders als Bloggerin.)

#SMYLY

Figurprobleme hatte ich nie so gravierend, dass ich ernsthaft darunter gelitten hätte. Aber ich habe meinem Körper weh getan. Auf meinem Unterarm habe ich eine kleine Narbe von einer ausgedrückten Zigarette. Ich habe viele Tattoos auf den Armen und dem Rücken. Auch das hat weh getan. Und die Wahrheit dahinter ist: Das ist alles die Fassade. Eine Fassade, die mich mit meiner Angst beschützen sollte, genau wie der geschwungene, pechschwarze Lidstrich, den ich ich jahrelang getragen habe.

Genäht habe ich während meines Studiums – das deckt sich so mit dieser Zeit – wenig. Ich habe irgendwann das Seifesieden für mich entdeckt und mich damit kreativ ausgetobt (coming soon!).

Erst mit dem Nähen für Kinder begann ich auch für mich zu nähen. Meine selbst genähte Kollektion ist noch recht klein, weil ich in den letzten sieben Jahren ja irgendwie dauernd schwanger war, und ich hab mir keine Schwangerschaftssachen genäht. Nicht, weil ich Probleme mit meinem Körper hatte, sondern aus praktischen Gründen: Beim ersten hab ich noch nicht soviel genäht, und später fand ich es nutzlos, weil es ja vielleicht die letzte Schwangerschaft war. Näheres zu den Schwangerschaften hier.

Mit den Kindern und den Geburten wurde das Nähen stärker.  Und wenn ich noch einmal auf den Spruch #SMYLY – „Sewing makes you love yourself“ eingehe, muss ich sagen, dass das Nähen erst im zweiten Schritt kam. Mich selbst zu lieben und mir auch einige Dinge zu verzeihen – das habe ich durch meine Kinder geschafft. Das Nähen hat uns dabei begleitet. Inzwischen ist es mehr als nur ein Hobby, sondern Leidenschaft, Energiequelle und Inspiration.

Es fällt mir nicht gerade leicht diesen Text öffentlich zu machen. Warum ich es trotzdem tue? – Ich finde die Bewegung nähender Frauen rund um den Erdball einfach fantastisch! Und ich liebe es ein Teil davon zu sein. Wenn man sich zum Beispiel auf Instagram durch den Hashtag #SMYLY scrollt, lernt man plötzlich sooooo wunderbare Nähfrauen kennen – ich finde das großartig. Uns eint, dass wir a) nähen und b) uns alle mit dem Thema Selbstliebe und den kleinen Schwestern Selbstbewusstsein und Achtsamkeit beschäftigt haben und am Ende zu einem prositiven Ergebnis gekommen sind. Das finde ich einfach grandios, speziell heute am Weltfrauentag!

Ich kenne so viele wunderbare Frauen, und ich beobachte bei vielen, dass wir alle dasselbe Problem mit uns selbst haben. Viele von uns leiden an irgendwas – oft ist es der eigene Körper, aber auch andere Dämonen der Vergangenheit. Es äußert sich in der ein oder anderen Weise. Und vielleicht kann ich dir ja mit meinem Text ein wenig Mut machen?

#SMYLY Wasserfallshirt nähen

Selbstliebe lernen… und nähen

Wie kam ich dahin, dass ich mich selbst lieben lernte? Nun, zum einen fand ich in meinem Mann jemand, der mich einfach so liebte. Er sah nicht den ganzen Ballast, den ich mit mir rumschleppte, sondern mich. Das ist so, wie wenn man sich nackig vor den Spiegel stellt und einfach mal hinguckt. Mit liebenden Augen. Und feststellt, wie schön man ist! Ich nahm mir die Freiheit einfach mal so zu sein wie ich sein wollte, und seitdem jeden Tag. Von außen wirkte es wohl wie eine Veränderung. Ich habe vielfach Komplimente für meine positive Entwicklung bekommen *lach*. Dabei war es keine Veränderung, sondern eine Befreiung, und der erste Schritt zur Selbstliebe.

Wann hast du das kleine Mädchen in dir das letzte Mal liebevoll in den Arm genommen und ihm gesagt, dass alles gut ist? Dass du es liebst?

Die Schwangerschaften und Geburten waren für mich wichtige Erfahrungen, die mir zu meinem heutigen Körper- und Selbstbewusstsein geholfen haben. Auch Yoga ist ein Teil davon, und ich bin sehr glücklich, dass ich nun endlich wieder halbwegs regelmäßig an einem Kurs teilnehme (ok, ganze 2x bisher in diesem Jahr, aber ich plane wöchentlich!)

Ab und an kommen dann so Gedanken, dass ich gern meine Brüste wieder hätte, die ich vor meinen Schwangerschaften hatte. Mit denen war ich immer zufrieden. Und ich gefalle mir auch nicht auf jedem Foto. Aber ich finde mich rein äußerlich komplett so in Ordnung, wie ich bin. Sobald sich daran was ändert, werde ich was ändern!

#SMYLY

Im letzten Jahr habe ich begonnen wieder mehr für mich zu nähen – und das ist großartig! Ich benähe mich gern, und ich stehe auch mal gern vor der Kamera – so, wie ich bin, und wie ich mich mag. Ich habe die (Selbst-)Zweifel (also die Sorte, die schädlich für einen selbst ist) und diese diffuse Angst hinter mir gelassen.

 

Wasserfallshirt nähen

Genäht habe ich mir übrigens für diesen Beitrag ein schlichtes Wasserfallshirt nach dem Schnitt „Ella“ von konfetti Patterns*, und zwar aus einem schwarzen Jersey im Destroyed-Look mit Löchern. Ich fand, das passte. Das Shirt ist recht leicht zu nähen, zumal ich auf Ärmel verzichtet habe. Die Ella könnte auch mit Flügelärmchen oder Kappärmchen genäht werden, aber das wollte ich nicht. Der Schnitt gefällt mir – das werde ich für den Sommer noch häufiger nähen. Ist ja auch ein Figurschmeichler ;).

Damit verlinke ich nun zu RUMS und zu Frau Jules Sammlung „Politisiert euch“ (über die ich sehr froh bin, dass es sie gibt!).

Lieber Gruß,

Sonja

 

 

*affiliate link: Beim Einkauf über den mit * gekennzeichneten Link erhalte ich eine Provision, ohne dass Dir Mehrkosten entstehen. Meine Empfehlungen wähle ich sehr sorgfältig aus und stecke sehr viel Zeit und Arbeit in jeden meiner Beiträge. Über Provisionen und Werbung finanziere ich die laufenden Kosten dieses Blogs und kann auch zukünftig hochwertige Inhalte kostenlos zur Verfügung stellen. Vielen Dank!

nachhaltig leben familie

Nachhaltig leben als Familie ~ mit der Solawi Vaußhof

~ enthält Werbelinks (mit * gekennzeichnet), mehr Info unten ~

Mein erster „richtiger“ Blogpost nach dem Gewinnspiel in diesem Jahr beschäftigt sich mit einem Thema, das in meinem Leben der letzten Jahre zunehmend wichtiger geworden ist. Auch hier auf dem Blog soll es präsenter werden. Es geht darum Nachhaltigkeit zu leben – als Mensch, als Familie. Und ja, das hat auch irgendwie was mit gutem Vorsatz zu tun, wobei ich nicht so der Vorsätze-fürs-neue-Jahr-Typ bin. (Ich warte selten auf das neue Jahr für einen Neuanfang… ;)) Wie sollen wir nachhaltig leben als Familie? Mit sechs Personen? Die ernüchternde Erkenntnis ist: Wir können nicht alles. Aber ein bisschen was. Und vielleicht machst du ja auch mit?

 

Etwas ist faul an unserer Lebensweise

Seit ich Kinder habe, denke ich mehr über unsere (westliche) Lebensweise nach. Es begann mit dem ersten Bauernhof-Bilderbuch, das eine Idylle zeichnete, die es wohl kaum wirklich gibt. Der Konflikt war da: Wie kann ich meinen Kindern eine Bauernhof-Idylle zeigen und selbst wissen, dass es auf der Mehrheit der Bauernhöfe nicht so aussieht? Dass Bauer Paul gar keine Zeit hat stundenlang Ferkel Ferdinand zu suchen? Dass Ferkel Ferdinand in Wirklichkeit womöglich missgebildet geboren wurde, weil das Futter seiner Mutter glyphosatverseucht war? Und dass Ferdinands Papa als Bierschinken auf dem Pausenbrot gelandet ist?

Sich all dessen bewusst zu sein und das eigene Konsumverhalten entsprechend ändern – das ist der erste Schritt zum nachhaltigen Lebensstil, und das hat sehr sehr sehr sehr viel mit unseren Essgewohnheiten und unserem Umgang mit Lebensmitteln zu tun: „Du bist, was du isst.“

Ich will heute gar nicht das ganz große Fass aufmachen. Ja, es geistert immer wieder in meinem Kopf herum – Tierquälerei, Massentierhaltung, geschredderte Hahnküken, Glyphosat, der Preiskampf der Milchviehhalter und die Frage, welchem Bio-Siegel man überhaupt noch trauen kann in einer Zeit, in der Minister vermeintlich eigenmächtige Entscheidungen FÜR Glyphosat treffen. Ich habe die Newsletter diverser Verbraucherschutzorganisationen, von Foodwatch und Öko-Warentest abonniert. Die Wahrheit hinter dem Massenkonsum und Billigwahn ist düster, traurig, verstörend und eklig.

Aber wem sag ich das? Dir ist wahrscheinlich genauso klar wie mir. Die Frage ist ja: Wie und was können wir es selbst besser machen? Was können wir an unserem Lebensstil ändern? Und: Bringt das überhaupt was?

Nachhaltigkeit leben als Familie

Nachhaltig leben als Familie: Was geht? Was nicht?

Wir machen bestimmt nicht alles richtig. Und nein, ich prüfe nicht (mehr) vor jedem Einkauf, ob die Ware fair gehandelt, bio und die Verpackung biologisch abbaubar ist. Eine Zeitlang habe ich akribisch darauf geachtet, woher Kleidung und Lebensmittel stammen. Habe ganze Produktgruppen und Marken von meiner Einkaufsliste gestrichen und Jogurt ausschließlich aus Gläsern gekauft. Irgendwann, als ich unseren T4 mit Diesel volltankte, wurde mir bewusst, dass es alles unbedeutend ist angesichts der anhaltenden Konsumkatastrophe der westlichen Bevölkerung. Und ja, eine gewisse Resignation ist da auch schon dabei.

Allen Versuchen des „nachhaltig leben“ steht voraus, dass wir als Menschen, als Familie, in ein Gesellschaftssystem eingebunden sind, das es uns nur innerhalb gewisser Grenzen erlaubt „nachhaltig zu leben“. Natürlich gibt es rein theoretisch die Alternative komplett auszusteigen. Es gibt so Projekte, und ich kenne sogar über ein, zwei Ecken ein Paar, dass das wirklich durchzieht. Und irgendwo tief in mir schlummert auch der Wunsch nach einem Aussteigerleben (auf einer sonnigen Kanareninsel) – aber faktisch ist es so erstmal nicht möglich.

Ich mag nämlich viele Vorteile unserer Gesellschaft ziemlich gern, z. B. die gesundheitliche Versorgung und die Möglichkeiten meine Kinder zu impfen (und jetzt bitte KEINE Impfdebatte, sonst erschlage ich euch zukünftig mit Ärzte-Interviews und WISSENSCHAFTLICHEN Studien über Impfungen), sowie Strom, das Internet (es ist nicht nur schlecht!) und natürlich meine heiße Wanne am Abend. Und die Waschmaschine!! Ich hätte gern eine zweite, wenn ich ehrlich bin.

Nachhaltig leben als Familie

Innerhalb dieses Rahmens ist es dennoch möglich wenigstens ein bisschen das Thema Nachhaltigkeit zu verfolgen – z.B. bei jedem Supermarkteinkauf. (Ich sage ja auch immer, dass ein Einkaufszettel auch ein Stimmzettel ist, aber dies nur am Rande.) Mittlerweile kaufe ich nur noch fair gehandelten Kaffee* und achte auch bei Schokolade und Keksen auf die Herkunft. Ich meide Großkonzerne, die z.B. für ihre rücksichtslose Trinkwasserpolitik oder für Steuerflucht bekannt sind. Und auch wenn ich wahrscheinlich deutlich mehr Geld mit diesem Blog verdienen würde, verzichte ich seit einiger Zeit auf Partnerlinks zu einem gewissen amerikanischen Großkonzern.

Für Kleidung gilt dasselbe! Es ist uns als Näherinnen besonders bewusst, wieviel Zeit und Arbeit in einem Kleidungsstück stecken, und dass es unmöglich ist, wenn im Billigladen T-Shirts für 5€ und weniger verkauft werden. (Ich habe euch unten eine Dokumentation dazu verlinkt.) Solche Läden betrete ich gar nicht erst, und beim Kauf (alles kann ich ja nun nicht nähen) gibt es auch hier Siegel und Zertifikate, denen ich Vertrauen schenke (kein restloses – ein bisschen Zweifel ist leider immer dabei).

Das alles sind nur kleine Tröpfchen auf dem dank Klimawandel viel zu heißen Stein, und sobald ich wieder an der Zapfsäule stehe… tja, das kann ich nicht schönreden! Wir haben auch (noch) eine Ölheizung, und wenn es nach uns ginge, hätten wir die schon gegen Pellets oder sowas ausgetauscht. Aber tauschen wir eine funktionierende Heizung einfach so mal eben aus?

Du merkst, dass ich mich permanent im inneren Konflikt befinde: Müsste ich nicht eigentlich noch viel mehr? Die Antwort ist: Ja, natürlich. Aber die vollständige Nachhaltigkeitsperfektion werde ich in meiner aktuellen Lebensphase nicht erreichen. Wir können nur kleine Schritte machen und stetig daran arbeiten uns noch zu verbessern – wie mit allem im Leben!

Das Thema „Nachhaltigkeit“ ist riesengroß. Und es bedeutet leider viel viel mehr als auf Plastiktüten zu verzichten – die Plastiktüte allein macht ja nun auch gar nicht soviel aus. (Und für alle, die gerade einfach nach beiner Nähanleitung für einen Stoffbeutel suchen: Schaut mal hier in meinem Shop nach diesem Freebook für einen Stoffbeutel – die Maße könnt ihr euch individuell anpassen!).

 

nachhaltig leben familie

 

Solidarische Landwirtschaft: Wie funktioniert das?

Was wir können, das machen wir auch! So unterstützen wir seit ihrer Gründung die Solidarische Landwirtschaft Vauß-Hof eG. Das Prinzip solidarischer Landwirtschaften ist recht einfach: Wir ackern und ernten als Mitglieder gemeinsam, und natürlich schultern wir auch das Risiko einer „Missernte“ gemeinsam.

Monatlich zahlen wir einen festen Betrag, den wir uns selbst gesetzt haben. Es gibt natürlich einen Richtwert (ca. 65€), an dem sich der monatliche Beitrag orientiert. Und je nachdem, wieviel oder wenig man selbst an Arbeitsstunden einbringen kann, legt man auf diesen Richtwert noch etwas drauf. Neben der Arbeit auf unserem Bio-Acker (und wir sind hier wirklich sicher, dass die Erde und das Saatgut absolut genfreie Qualität haben) kann man sich noch in verschiedenen AGs rund um das Gemüse engagieren – und dabei unglaublich viel lernen! Ich arbeite auch daran, dass ich in diesem Jahr endlich genug Zeit übrig habe um ab und zu mal auf dem Solawi-Blog als Gastbloggerin zu schreiben.

Neben der Gemüseernte gibts so viele schöne Aktionen wie z. B. das Storchennest, die eigenen Bienen, Sauerkraut selber machen (das ist jetzt nicht so mein persönlicher Fall, aber trotzdem ein nettes Angebot), eine Anbau-AG und viele Angebote für Kinder!

Das Gemüse schmeckt übrigens – wer hätte es anders erwartet – so, wie ich das aus meiner Kindheit her noch von Omas Kartoffeln und Tomaten her kenne. Nämlich richtig nach Gemüse! Mein persönlicher Favorit sind die Salatgurken, Tomaten und Kartoffeln.

Außerdem waren wir nun gezwungen einige Gemüsesorten auszuprobieren, die wir vorher gar nicht kannten. Stielmus zum Beispiel. Dazu habe ich sogar ein sehr leckeres Rezept gefunden – und ich freue mich schon auf die nächste Saison! Außerdem Postelein, das gibts jetzt bald wieder. Auch kaufe ich sonst eher selten Rote Bete, Kohlsorten, Bohnen usw. Dank der Solawi haben wir nun einige regionale und saisonale Gemüsesorten für uns entdeckt. Natürlich gibts im Sommer Zucchini ohne Ende, und da muss man dann kreativ werden, wohin mit dem ganzen Gemüse – die Kinder können es dann ja irgendwann auch nicht mehr sehen! Aber ich hab jetzt schon einige Rezepte gesammelt, und wenn du noch einen heißen Tipp hast – her damit :D.

Nachhaltig leben als Familie

Solawi Vauß-Hof eG

Für alle Paderbornerinnen unter euch kommt jetzt die gute Nachricht: Die Solawi sucht wieder Mitglieder! Wenn du jetzt Interesse hast, dann schau doch am besten gleich mal hier auf der Website vorbei und wende dich vertrauensvoll an Anja.

Alle anderen müssen nicht traurig sein: Ich habe in der Linkliste auch den „Dachverband“ verlinkt – hier kannst du nach Solawis in deiner Nähe suchen! Es lohnt sich auf jeden Fall am Tag der Offenen Tür vorbeizukommen – egal welche Solawi man in der Nähe hat.

Ich hoffe, dir hat dieser Artikel gefallen, und ich konnte dir ein paar Anregungen geben für genfreies Bio-Gemüse und gesundes Essen? Vielleicht trägst du dich ja auch sowieso mit dem Gedanken dich einer Solawi anzuschließen?

Abschließend habe ich noch ein paar Links gesammelt, die sich mit dem Thema Nachhaltigkeit beschäftigen – selbstverständlich ohne den Anspruch vollständig zu sein! Jetzt gehts noch ab zu den Montagsfreuden beim Zwerg. Kommt gut in die Woche!

Zuletzt noch der Hinweis: Dieser Artikel ist in freundlicher Zusammenarbeit mit der Solawi VaußHof eG entstanden, aber ich habe weder Geld noch andere Extraleistungen dafür erhalten.

Viele Grüße,

Sonja

 

 

Links und Quellen

Solidarische Landwirtschaft Vauß-HofeG – „unsere“ Solawi in Paderborn.

Solidarische Landwirtschaft Dachverband – Solawi in deiner Nähe finden!

Fair Trade Siegel – Kritik – ein Überblick auf Utopia.de

Sweat Shop – Dokumentation über die Textilherstellung in Kambodscha: Drei norwegische Upper-Class-Jugendliche, darunter eine Fashion-Bloggerin, leben und arbeiten in einer Textilfabrik. Sehenswert!

Chronisch vergiftet – Monsanto und Glyphosat (Arte Dokumentation) – Warnung: In dieser Dokumentation von Arte werden missgebildete Schweine und Föten gezeigt. Das ist nichts für schwache Nerven. Solltest du gerade schwanger sein, sieh es dir bitte nicht an.

Let’s make Money (Trailer) – Dokumentation von Erwin Wagenhofer. Die gesamte Dokumentation kann man sich für 2,99€ direkt auf Youtube ansehen.

5vor12 – eine Blogaktion zum Mitmachen von Mamadenkt.de – jeden Monat neu!

 

*affiliate link: Mit deinem Einkauf über den mit * gekennzeichneten Link erhalte ich eine Provision, ohne dass Dir Mehrkosten entstehen. Meine Empfehlungen wähle ich sehr sorgfältig aus und stecke sehr viel Zeit und Arbeit in jeden meiner Beiträge. Über Provisionen und Werbung finanziere ich die laufenden Kosten dieses Blogs und kann auch zukünftig hochwertige Inhalte kostenlos zur Verfügung stellen. Vielen Dank!

 

Kneipp Badeperlen DIY Landhausdeko selber machen

{Anzeige*} Entspannen mit den Badeperlen von Kneipp® – mit DIY und Gewinnspiel!

Für mich beginnt mit der dunklen Jahreszeit die Zeit der Ruhe und der Stille. Während es täglich kälter wird, ziehe ich mich immer mehr zurück. Verrückt, dass jetzt erst die stressige Zeit im Jahr beginnt. Was ich jetzt neben einem schönen Kaminfeuer liebe und auch sehr brauche, ist meine Badewanne! Einem Creaholic wie mir fällt es nicht leicht die Nähmaschine und den Blog mal links liegen zu lassen. Abschalten? Kenn ich eigentlich nicht. Aber als ich nun die Chance hatte die Badeperlen von Kneipp® testen zu dürfen, hielt mich nichts mehr auf! Und während ich in der Wanne endlich im Entspannungsmodus ankam, hatte ich gleich die nächste DIY-Upcycling-Idee für einen Stiftehalter im Landhaus-Stil. Das Tutorial (und die Badeperlen) stelle ich heute vor.

Pssst! Am Ende gibt’s das Badeperlen-Set mit den drei Sorten Badeperlen von Kneipp® auch zu gewinnen ;).

Kneipp Badeperlen DIY Landhausdeko selber machen

Bloggaholic?

Ich bekomme immer wieder das Feedback, ich soll langsamer machen und nicht soviel. Und dass das alles ja „neben“ den Kindern ganz schön viel ist. Ja, ich gebs ja auch zu: Nach dem Probenähen der BeachBag und der Sommerpause bin ich erstmal in ein kleines Loch gefallen. Ich blogge zwar so meine 1-2 Artikel die Woche (und ja, es macht auch immer noch Spaß!), aber ich setze mich nicht mehr so unter Druck. Wenn eine Woche lang mal nichts auf dem Blog passiert, ist mir das im Moment nicht so wichtig. Mein Tag hat auch nur 24 Stunden, und ich jongliere ja mit noch ein paar mehr Bällen. UND den Kindern natürlich.

Neulich war dann auch wirklich mal der Punkt gekommen, an dem ich abends wirklich weder Lust auf nähen noch auf bloggen hatte. Das ist seit Jahren das erste Mal gewesen! Insofern kam dieser Produkttest der Badeperlen von Kneipp® genau richtig: So durfte ich also entspannen UND auch irgendwie bloggen *lach*, denn für Baden und Pflege habe ich auch viel zu wenig Zeit.
Aber im Ernst: Die Zeit im Moment nutze ich sehr intensiv zur Vorbereitung auf das nächste Jahr: Was hab ich bisher erreicht, wo will ich hin, usw.? Gleichzeitig hat sich mein Rhythmus durch mein großes Schulkind völlig geändert, und auch der Kurze ist gerade so zwischen Baby und Kleinkind. Da muss ich langsam wirklich schauen, wie ich alles organisiert bekomme ohne mich selbst zu vergessen. Das hatte ich ja schon, und das war ja nicht Sinn der Sache sich mit Nähen & Bloggen selbstständig zu machen.

Kneipp Badeperlen DIY Landhausdeko selber machen

Badeperlen von Kneipp® – müllfreies Badevergnügen mit Upcycling

Lange Rede, kurzer Sinn: Für mich war es Zeit für eine kleine Pause. Und die habe ich umso mehr genossen, weil sie sich sehr schön mit diesem Produkttest verbinden ließ. Ich bin schon lange eine treue Kneipp®-Kundin, und das nicht erst seit der Sprühlotion, die ich Anfang des Jahres testen durfte (und die tatsächlich bis vor Kurzem gereicht hat!) Auch die Badeperlen sind rein pflanzlich und ohne Paraffin-, Silikon- und Mineralöle oder sonstige Konservierungsstoffe. Ich weiß nicht wie es euch geht, aber bei Kosmetik und Pflege lege ich sehr viel Wert auf „natürliche“ Zutaten, und dass kein Mikroplastik und andere Giftstoffe enthalten sind.

Drei Duftrichtungen habe ich zugeschickt bekommen: Palmarosa & Pfingstrose, Kumquat & Mandarine und Wasserminze & Yuzu. Jeder Duftrichtung ist eine kleine Botschaft zugeordnet: „Belohne Dich“ zum Beispiel. Das habe ich! „Die Seele baumeln lassen“ wird wohl das nächste Badevergnügen werden. Die „Stehe auf der Sonnenseite“- Badeperlen hebe ich mir für einen richtig dunkel-nassen Tag im Dezember auf.

Kneipp Badeperlen DIY Landhausdeko selber machen

Zunächst habe ich zu Palmarosa & Pfingstrose („Belohne Dich“) gegriffen – der Duft ist ein Traum! Ich habe wirklich sehr sehr lange in der Wanne gelegen. Und wie das oft so ist, wenn ich ganz entspannt in der Wanne liege oder unter der Dusche stehe, kam mir eine kleine DIY-Idee. Also bin ich am nächsten Tag gleich in den Baumarkt und habe Material besorgt. Hier nun also mein neuer Basteltipp, vielleicht gefällt es euch ja?

Kneipp Badeperlen DIY Landhausdeko selber machen

 

DIY Upcycling Landhausdeko

Für die Landhausdeko brauchst Du neben der leeren Verpackung der Badeperlen von Kneipp® nur eine Heißklebepistole und ein Sisal-Seil (Baumarkt), Länge: ca. 2,50m, Stärke: 8mm. Hilfreich ist außerdem ein scharfes (merke: scharfes!!!) Teppichmesser.

Kneipp Badeperlen DIY Landhausdeko selber machen

Im Prinzip ist diese Anleitung total simpel: Das Sisal-Seil wird um die leere Dose der Kneipp® Badeperlen gewickelt. Mit der Heißklebepistole wird das Seil fixiert. Achtung: Heißklebe wird sehr schnell fest! Mein Tipp: Arbeite Dich Stück für Stück vor!

Kneipp Badeperlen DIY Landhausdeko selber machen

Wenn der Anfang geschafft ist, kannst du sehr entspannt rundenweise kleben und wickeln. Achte darauf, dass das Seil schön eng an der vorherigen Runde anliegt – vor allem, wenn Du nicht durchgehend klebst!

Auf dem nächsten Bild siehst du den Anfang des Seils: Den habe ich gut mit Heißklebe versiegelt, weil Sisal nämlich franst!!

Kneipp Badeperlen DIY Landhausdeko selber machen

Am Schluss gilt dasselbe! Zunächst aber wird die übrige Schnur mit dem scharfen (!) Teppichmesser abgeschnitten.

Kneipp Badeperlen DIY Landhausdeko selber machen

Das Ende des Seils habe ich mit Heißklebe, einer Prise Geduld und ein wenig Kraft versiegelt.

Kneipp Badeperlen DIY Landhausdeko selber machen

FERTIG :).

Das fertige Dekostück in Landhausoptik steht nun im Bad. Ich weiß noch nicht, ob es langfristig eine Vase für Papierblumen wird, oder ein Zahnputzhalter oder was anderes. Die Einsatzmöglichkeiten sind vielfältig; auch als Stiftehalter in meinem kleinen Home-Office oder als standfestes Utensilo für Nähwerkezeuge passt es gut.

Kneipp Badeperlen DIY Landhausdeko selber machen

Gewinnspiel

Bevor ich mich nun verabschiede, habe ich noch eine Kleinigkeit zu verschenken, und zwar einmal das gesamte, dreiteilige Produkt-Set! In den Lostopf hüpft jeder nette Kommentar – verratet mir doch bei der Gelegenheit eure Lieblingsgeschmacksrichtung und was ihr vielleicht basteln würdet!

 

EDIT: Gewonnen hat Baanila! Herzlichen Glückwunsch 🙂

Kneipp Badeperlen Gewinnspiel

Rechtliche Hinweise zum Gewinnspiel

Das Gewinnspiel beginnt mit Veröffentlichung dieses Posts und läuft bis Samstag, den 25.11.2017, 23:59h. Die Gewinnerin wird am Sonntag nach dem Frühstück (ca. 10h) ermittelt.  Die Gewinnerin (auch Männer sind gemeint) wird von mir per Email benachrichtigt, der Name wird an dieser Stelle auf dem Blog bekannt gegeben. Ich versende das Paket mit den drei Sorten Badeperlen per Post.

  • Hinweis: der Erwerb von Produkten und Dienstleistungen beeinträchtigen den Ausgang des Gewinnspiels nicht
  • Hinweis: die Preise dürfen nicht getauscht oder übertragen werden
  • Hinweis: Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

 

Es gelten meine Teilnahmebedingungen für Gewinnspiele.

Ich wünsche euch allen viel Glück!

Lieber Gruß,

Eure Sonja

 

*Sponsored Post

Verlinkt mit dem Freebook Friday.

(Anzeige) A Surfer Story ~ mit dem 3D Puzzle Volkswagen T1*

Ich durfte eine kleine Zeitmaschine zusammenbauen. Kultstatus genießt er schon lange – jetzt gibt es ihn auch im Miniformat für Zuhause: Die Rede ist vom Volkswagen T1 – auchbekannt als „Bulli“. Von Ravensburger gibt es ihn nun als 3D Puzzle Zeitmaschine. Denn beim Zusammensetzen des 3D Puzzle Volkswagen T1 wurden bei einige Erinnerungen lebendig: Nicht nur an unseren schönsten und bisher längsten Urlaub, sondern auch den größten Traum, den wir uns bislang erfüllt haben: Ein Surf-Road Trip mit dem Bulli durch halb Europa – einmal Surfen und zurück. Mit zwei kleinen Kindern! Heute erzähle ich euch meine Surfer Story, während ich dieses 3D Puzzle zusammensetze.

 

A Surfer Story: Australien und Marokko – wie alles begann

Wir haben 2013 unsere zweite Elternzeit genutzt um uns den Traum vom Surfen zu erfüllen. Hier habe ich schon einmal ganz kurz davon erzählt. Aber unsere Surfer Story begann eigentlich viel viel früher, nämlich als Stefan und ich uns kennenlernten: Ich hatte damals einen dreiwöchigen (viel zu kurz!) Backpackertrip nach Australien gebucht. Und Stefan hat, nachdem wir uns sehr schnell verliebt hatten, kurzerhand auch einen Flug gebucht. Und so sind wir gleich zu Anfang unserer Beziehung einmal um die Welt geflogen – er über Amerika, ich über Asien: wir haben damit sogar die Welt einmal umarmt.

 In Australien haben wir in kurzer Zeit viel gesehen – allein über unseren Australien-Trip könnte ich noch ganz viel erzählen! Aber es geht heute um unsere „Surfer Story“: Auf einer Tour nach Kangaroo Island haben wir unsere erste Surfstunde genommen, und seitdem war es um uns geschehen. Ich weiß nicht, ob das jemand nachvollziehen kann, der noch nie auf einem Surfbrett gestanden hat (?). Alles, was du je über die Magie des Wellenreitens gehört oder gelesen hast ist wahr! Es gibt kein großartigeres Gefühl auf dieser Erde, nicht einmal auf einem Pferderücken zu sitzen.

Damals, auf Kangaroo Island, wuchs in uns beiden die Sehnsucht nach Wellen und Surfen (auch wenn aus uns wohl niemals mehr Supersurfer werden, aber darum gehts beim Surfen ja auch gar nicht.)

Wir planten unseren nächsten Urlaub nach Taghazout, Marokko – dieses Mal eine ganze Woche lang Surf Camp! Taghazout galt als Geheimtipp für Surfer, ebenso das nahe gelegene Essaouira.Leider hatten wir damals (es war Februar) richtig Pech mit dem Wetter – der Urlaub war total verregnet. Vor der Küste hatte es einen Orkan gegeben, der die die Strömungen über Wochen durcheinander gebracht hat. Wir haben nicht einmal auf dem Surfbrett gestanden, obwohl wir es jeden Tag tapfer versucht haben. Ich war völlig entmutigt und niedergeschlagen, als wir nach Hause flogen.

(Das einzig Schöne am Ende dieses Urlaubs: Finja! Wir hatten zuvor erfolglos versucht schwanger zu werden – der verunglückte Surftrip hatte es nun möglich gemacht.)

A Surfer Story: Unser Trip mit dem Bulli durch Europa

2013 – drei Jahre und zwei Kinder später – wagten wir einen erneuten Versuch und starteten unseren sechswöchigen Road Trip durch Europa!Warum das 3D Puzzle des Volkswagen T1 so eine Zeitmachine für uns ist: Wir hatten schon lange von einem eigenen Bulli geträumt (ich glaub, mit diesem Traum sind wir nicht allein?), und lang haben wir gesucht, bis wir unseren Volkswagen T4 – wir nennen ihn „Wilbur“, nach den Traveling Wilburys 😉 – gefunden haben. Wir fahren ihn übrigens immer noch!

Wir starteten in Hamburg, fuhren quer durch Frankreich entlang des Mittelmeers, durch Spanien bis nach Portugal, wo wir zwei Wochen lang in einem fantastischen Surfcamp verbringen durften, und das mit unseren beiden kleinen Kindern!

Insgesamt waren wir sechs Wochen lang unterwegs – von Campingplatz zu Campingplatz. Das Bild oben ist aus Spanien, und ihr bekommt einen Eindruck davon, wie wir da so gezeltet haben. Das große Vorzelt war fest am Bulli installiert. Die ganzen deutschen und holländischen Rentner, die um uns herum campten, wurden alle ganz nostalgisch: Sie seien ja früher auch alle mit VW Bulli durch die Weltgeschichte gefahren.

In Portugal waren wir dann zwei Wochen in Aljezur und hatten dort das Glück, dass wir in einer Bucht surfen lernen konnten, wo die Wellen sehr anfängertauglich und ganz regelmäßig reinkommen, das sieht man auf dem Bild glaube ich sehr gut! Ich muss gestehen, dass ich nach der Marokko-Erfahrung eigentlich so demotiviert war, dass ich keinen Bock hatte es überhaupt zu versuchen.

Außerdem hatte ich echt Angst vor dem Wasser, auch wenn es nicht sehr tief war, und überhaupt war ich vor dem Urlaub sehr gestresst gewesen, sodass ich eigentlich gar nicht surfen wollte.

Aber zum Surfen gehören solche Momente des Zweifels und Nicht-Wollens auch dazu – und das ist nur eine der vielen Wahr- und Weisheiten, die man vom Surfen lernen kann. Rückblickend muss ich sagen, dass diese zwei Wochen Surfcamp sogar Einfluss auf meine ganze Lebenseinstellung hatten.

 

Nach der ersten Surfstunde (in der ich schon gestanden habe, yeah me!!) war ich wieder „angefixt“ und plötzlich süchtig nach Surfen! Die Angst blieb trotzdem noch sehr präsent, aber viele kleine und große Dinge des Lebens wurden mir in dieser Zeit bewusst. Oder besser: Vieles, das mir erst viel später klar wurde – über das Leben allgemein und über mein Leben im Besonderen – begann dort, in Aljezur, auf einem Surfbrett.

 

The worst day on the beach ist still better than the best day at work

Surfen ist (für mich, auch wenn ich seitdem nicht mehr die Gelegenheit hatte) mehr als auf dem Brett stehen. Ich glaube, das wird jeder bestätigen, der schon einmal gesurft ist: Es steckt die Magie der Freiheit darin.Es ist auch völlig egal, ob man Anfänger ist oder Profi. Ich habe einen Surfer kennengelernt, der sinngemäß sagte: „Für einen Anfänger kann heute der beste Tag seines Lebens sein, und für mich ist heute vielleicht nicht so gelaufen. Es ist dieselbe Welle, und doch nimmt jeder sie anders wahr.“

Daher kommt auch der Spruch „Der schlimmste Tag am Strand ist immer noch besser als der beste Tag im Büro.“

Surfen ist mehr als Sport – es steckt eine Menge Lebensweisheit darin. Ich habe von meinem Surflehrer und vom Surfen viel über das Leben gelernt, und auch – darüber erzähle ich euch ein anderes Mal – über das Kinderkriegen.

Das Ravensburger 3D Puzzle Volkswagen T1

Als ich jetzt die Gelegenheit hatte das 3D Puzzle Volkswagen T1 von Ravensburger zu puzzeln, habe ich natürlich nicht gezögert! Sofort war die Erinnerung an unseren Surf-Trip da, und mit ihr das Fernweh – der Wunsch nach Wasser, Sonne, Sand und dem unbeschreiblichen Gefühl von Wasser getragen zu werden.

Das 3D Puzzle Volkswagen T1 – das sich übrigens entgegen meiner ersten Befürchtung problemlos und sehr fix zusammenbauen ließ – bekommt natürlich einen Ehrenplatz bei uns.

Der kleine Bulli wird uns immer an unseren großen Trip erinnern und uns ermahnen fit zu bleiben. Irgendwann wollen wir noch einmal einen Surftrip starten können. Denn die Sehnsucht nach den Wellen ist geblieben. Und ich gebe die Hoffnung nicht auf, dass es noch einmal klappen wird.

Eins fehlt noch: Ihr wollt mich jetzt surfen sehen. Da:

Damit wünsche ich euch jetzt noch eine schöne Woche!
Lieber Gruß,
Sonja

*Sponsored Post

 

 

Merken

Merken

Es RUMSt mit Kleid! Neu genäht: Ethnoliebe!

„Ethnoliebe“* von Jojolinoenthält Werbelinks

Mein Juni-RUMS stand noch aus. Einmal im Monat RUMS hatte ich mir vorgenommen. Und dieses Mal ist es etwas ganz Besonderes geworden! Den Schnitt für dieses Kleid habe ich mir schon gekauft, als das ebook erschienen ist – das war im letzten Herbst, und ich war da noch schwanger. Die Rede ist von „Ethnoliebe“* von Jojolino, einem unglaublich schönen Schnitt, der genau meinen Geschmack getroffen hat.

Seitdem habe ich also gewartet um mir dieses wunderschöne Kleid zu nähen! Jetzt war es endlich soweit! Am Montag hatte ich dieses Kleid schon kurz in meiner Kolumne gezeigt. Heute stelle ich es euch etwas genauer vor.

Ethnoliebe von Jojolino

Es gibt so Schnittmuster, bei denen ich einfach zuschlage. Dieses war so eins: Ethnoliebe von Jojolino.* Die Fransen vorn haben mich gleich überzeugt, die wollte ich haben! (Die kaschieren auch ein bisschen den Rest-Schwanger-Bauch…)

Das Kleid kann man auch als Shirt nähen. Die Fransen kann man auch in unterschiedlichen Längen gestalten. Ich habe mich für die lange Variante entschieden – ich finde, das passt irgendwie zu mir.

Genäht habe ich in 38 und bin sehr zufrieden mit der Passform. Die Anleitung ist sehr professionell und lässt keine Fragen offen. Beim Nähen muss man beim Einfassen der Ärmel ein bisschen aufpassen, dass man alle Stofflagen drin hat, aber sonst ist das Kleid leicht zu nähen.

 Stoffe

Vernäht habe ich schlichten, schwarzen Jersey und ein Reststück von Lillestoff. Ich hatte mir bereits eine MamaSun daraus genäht. Ich fand den Feder-Stoff (ich stehe auf Federn) sehr passend für Ethnoliebe.

Ich liebe mein neues Kleid! Und jetzt verlinke ich noch mit dem Blogsommer und natürlich RUMS! Wie gefällt es dir?

Lieber Gruß,

Sonja

Merken

RUMS mit neuem Sweat-Mantel

Einmal im Monat bei RUMS mitmachen – das hab ich mir vorgenommen. Nach vier Schwangerschaften und ganz viel Mamasein wird es einfach Zeit, dass ich etwas mehr „für mich“ mache. Letzten Monat habe ich mein selbst genähtes Yoga-Outfit gezeigt. Diesen Monat habe ich mir einen Sweat-Mantel genäht. Denn trotz der Sonne ist es ja auch mal schattig, und so für lange Sommerabende brauchte ich was für den berühmten „Übergang“.

 

Der Schnitt: Lady’s Jackenwahnsinn

Nein, kein Freebook heute. Ich nähe ja auch gern Freebooks, aber es gibt eben ein paar Schnittmuster, die ich mir einfach kaufe – ich kenne ja inzwischen auch die Designer-Seite. Ich weiß, wieviel Arbeit in einem ebook steckt, und wieviel Herzblut, wenn man sein eigenes kleines Business hat. Und wie schön das ist, wenn die eigenen Produkte Käufer finden!

Neulich stolperte ist über den Spruch „when you buy from a small business, someone actually does a little happy dance.“ Da steckt was Wahres drin, denn mir geht das so, wenn ich was verkaufe: Mein Herz macht jedes Mal einen kleinen Sprung und beflügelt mich zu mehr! Nicht weil ich so geldgeil bin, sondern weil ein Kauf viel mehr Wertschätzung gegenüber einem ebook ist, als wenn man einfach nur das freebook runterlädt und dann auf seiner Festplatte vergisst. (Hand aufs Herz: Wieviele freebooks warten bei euch darauf vernäht zu werden? Bei mir sind es ziemlich viele!)


Zurück zu dem Schnittmuster für den Sweat-Mantel: Er heißt „Lady’s kunterbunter Jackenwahnsinn“ und ist von Virginie. Zu ihrem Makerist-Shop geht es hier entlang.

Mein Jackenwahnsinn

Das Schnittmuster ist sehr vielseitig: Man kann seinen Jackenwahnsinn als Jacke oder Mantel nähen, jeweils gefüttert oder ungefüttert. Außerdem gibt es zwei Kapuzenvarianten. Ich wollte eigentlich die große Kapuze, aber da fehlte mir ein halber Meter Stoff, daher habe ich dann die kleine Kapuze genäht, die mir aber auch gut gefällt.

Die Taschen kann man aufsetzen oder in die Seitennaht einfassen – das habe ich gemacht! Außerdem habe ich mich für einen schrägen Reißverschluss und die Vokuhila-Variante entschieden.

Abwandlungen

Laut dem Schnittmuster für den Sweat-Mantel kann man hinten einen Tunnelzug machen. Ich hatte darauf verzichtet, aber dann am Ende festgestellt, dass es für die Passform besser gewesen wäre. Ich hatte dummerweise eine Größe zu groß zugeschnitten, weil ich mir mit den Angaben in der Tabelle unsicher war und auf Nummer sicher gehen wollte. Jetzt wirkt mein Sweat-Mantel doch sehr groß, der Gemütlichkeit tut es aber keinen Abbruch.

Damit der Mantel nicht zu sehr nach Zirkuszelt aussieht, habe ich freihand hinten und vorn Abnäher eingenäht, um ihn etwas mehr auf Figur zu bringen.

Insgesamt sage ich zu dem ebook: Der Schnitt ist toll! Beim nächsten Mal nähe ich aber eine Nummer kleiner. Die Anleitung hat leichte Defizite – das könnte an der ein oder anderen Stelle genauer sein, z.B. bei der Beschreibung für den Reißverschluss oder den Eingrifftaschen. Wenn man aber Schritt für Schritt vorgeht, erklärt es sich dann von selbst, wie das gemeint ist. (Burdaanleitungen sind deutlich schlimmer.)

Stoff

Ich trage meinen Sweat-Mantel sehr sehr gern! Der Federstoff ist ein angerauhter Sweat von Poppy – irgendwie greife ich da immer wieder zu, auch wenn ich gar nicht gezielt nach bestimmten Designern suche! Ich liebe das Design!

 

 

Jetzt ab damit zu RUMS und zu Weibsdinge!

Lieber Gruß,
Sonja

Merken

Merken

{Blogsommer} Tutorial: Tischsets mit Biesen nähen

Biesen – das klingt irgendwie so nach „fies“ und „Besen“, also nicht unbedingt sympathisch. Aber mithilfe dieser kleinen Stofffalten kann man näherisch doch einiges erreichen, etwa schlichte Stoffe aufpeppen oder einfache Schnittmuster interessanter gestalten – z.B. Tischsets für den Gartentisch. Die habe ich nämlich für den Blogsommer genäht. Und wie Du auch ganz einfach Tischsets mit Biesen nähen kannst, zeige ich heute mit einer kostenlosen Nähanleitung.

Biesen

Biesen sind feste Stofffalten – sie werden hauptsächlich in der Bekleidung eingesetzt, z.B. bei Blusen oder auch Röcken, und zwar bei festen, undehnbaren Stoffen.
Sie gehören zu den Basis-Stilelementen des Nähens, sozusagen zum kleinen Einmaleins an der Nähmaschine, und ich hatte nun erstmalig das Vergnügen mit ihnen, und es ist viel einfacher, als man vielleicht erst denkt!

Ich hatte schon lange vor die Biesen-Technik auszuprobieren. In einem Nähbuch habe ich mal eine Nähanleitung für eine Tischdecke gesehen, aber das dortige Projekt war mir zu groß, zumal dort gleich mehrere Biesen (total akurat und gerade) nebeneinander lagen, was toll aussah. Ich wollte aber erstmal klein anfangen, also wurden es Tisch-Sets mit Biesen!

Wie ich die gemacht habe, zeige ich in der folgenden Nähanleitung Schritt für Schritt.

 

Zutaten und Zubehör

ca. 0,80m Baumwolle Stoff A
ca. 0,70m Baumwolle Stoff B
passendes Garn

Bügeleisen,
Rollschneider* und Schneidermatte*

Zuschnitt

Stoff A: 38cm x 50cm
Stoff B = Stoff A minus Biesen (habe ich sicherheitshalber nach dem Biesen-Nähen zugeschnitten)

Nähanleitung

Zuerst musst Du entscheiden, wieviele Biesen du nähen willst und in welchem Abstand vom Rand du sie nähen willst! Ich habe mich für 8cm entschieden.


1. Klappe die erste Seite genau 8cm ein, sodass die linken (unschönen) Stoffseiten aufeinander liegen und bügele diese Kante.

2. Die Kante wird dann abgesteppt. Ich hab den normalen Geradstich genommen und füßchenbreit abgesteppt.

3. Du hast nun eine  Falte abgesteppt. Klappe den Stoff wieder zurück und bügele noch einmal. Deine erste Biese ist fertig!

4. Wiederhole 1.-3. mit allen vier Seiten von Stoff A. Hinweis: Du kannst natürlich beliebig viele Biesen nähen!

5. Messe nun die Top-Seite aus und schneide Stoff B in exakt der Größe zu. (Profis haben natürlich vorher schon gerechnet und perfekt zugeschnitten. Ich wollte aber gern unangenehme Überraschungen vermeiden.)

6. Stoff A und B werden nun rechts auf rechts aufeinander gelegt und bis auf eine Wendeöffnung abgesteppt.

7. Vor dem Wenden schneidest Du die Ecken schräg ab – so knautscht sich nach dem Wenden die Ecke nicht.

8. Nach dem Wenden habe ich noch einmal rundherum abgesteppt.

9. Fertig! Das Ganze wiederholen, bis Du alle Deine Tisch-Sets fertig hast! 🙂

Zu den Tisch-Sets habe ich mir noch ein Sternkörbchen nach meinem Freebook genäht – so für Kekse oder kleine Leckerbissen, die man Gästen oder Kindern anbieten möchte.

Vernäht habe ich die neuen Tante-Ema-Stoffe, deren Designs ich liebe! Ihr bekommt sie z.B. bei stoffe.de*

Blogsommer
Diese Nähanleitung ist Teil des Blogsommers! Was das ist und wie auch Du mitmachen kannst, erfährst Du hier! Gern darfst du dir dieses Bild für deine Sidebar mitnehmen:

Ich verlinke mich derweil mit der Blogsommer-Linkparty und natürlich meiner eigenen, dem Freebook Friday!

Du findest die „Blogsommer“-Aktion übrigens auch in den folgenden Gruppen und kannst dort gern mitmachen!

 

 * affiliate link: Wenn Du über diesen Link etwas bestellst, erhalte ich eine kleine Provision, vielen Dank!

Merken

Merken

(Anzeige) Wellness für Mama mit der Sekunden-Sprühlotion von Kneipp*

Neulich schrieb ich über Zeitmanagement. Seit Vincent da ist, wurden die Karten nochmal neu gemischt. Im Moment ist es tatsächlich so: Zeit fehlt an allen Ecken und Enden, und ich knappse soviel Zeit wie möglich von anderen Dingen ab, z.B. von der Schönheitspflege, wie ich zu meiner Schande gestehen muss. Und das, obwohl wir erst im Dezember unser Badezimmer vollständig renoviert haben und ich es wirklich liebe dort zu duschen!

Zeit für Pflege

45 Minuten täglich verbringen die Deutschen mit der Körperpflege. Tja – ich nicht! Ich würde gern jeden Tag 45 Minuten mit Körperpflege verbringen – das ist für mich ja sowas wie „Wellness“, und das kommt in meinem Mamasein wirklich viel zu kurz.Ich dusche aus organisatorischen Gründen immer abends. Das habe ich mir irgendwann beim zweiten Kind so angewöhnt, weil ich sonst gar nicht mehr unter die Dusche gekommen wäre. Die Umstellung damals war auch nicht ganz einfach, aber es hat meinen Mama-Tag sehr entstresst.

 Inzwischen liebe ich es, weil ich abends den ganzen Tag
„abwaschen“ kann. Dann beginnt „meine“ Zeit!Trotzdem bin ich irgendwie immer in Eile – da ruft dann schon
die Nähmaschine (oder auch mal eins der Kinder), und ich habe keine Zeit ausgiebig unter der Dusche zu stehen, geschweige denn mich einzucremen!

Sekunden-Sprühlotion von Kneipp

Abhilfe verspricht da die neue Sekunden-Sprühlotion von Kneipp, die ich testen durfte und heute vorstelle. Ich greife sehr gern zu Kneipp-Produkten, weil ich von der Qualität und der Firmenphilosophie überzeugt bin. Das Gesundheitskonzept von Sebastian Kneipp (1821-1897) fußt auf den fünf Säulen Wasser, Pflanzen, Bewegung, Ernährung und Balance – ein eigentlich sehr moderner Ansatz, der sich auch in der Firmenphilosphie von Kneipp widerspiegelt.

Inhaltsstoffe und Nachhaltigkeit

Wie alle Produkte von Kneipp wird auch die neue Sekunden-Sprühlotion vegan hergestellt, d. h. sie kommt ohne Tierversuche aus, und sie enthält weder Mikroplastik noch Palmöl. Ich erwähne das deshalb, weil ich als Kundin mittlerweile sehr darauf achte was in Pflegeprodukten enthalten ist.
Ich kaufe auch gar nicht so viele Pflegeprodukte, aber ich achte darauf, dass die Inhaltsstoffe ohne Silikone und Parabene auskommen, möglichst natürlich sind und nachhaltig und vegan produziert. Dafür gebe ich auch gern etwas mehr Geld aus. Achtet ihr bei Kosmetik und Pflege auf die Inhaltsstoffe und nachhaltige Produktion?

Zeit für mich: Mein Date mit mir!

Ich habe die Sekunden-Sprühlotion „Zitronenverbene ~ Avocadobutter“ getestet und bin begeistert: Ein feiner Nebel wird auf die Haut gesprüht und dann sanft gecremt. Nach vier Schwangerschaften und heizungsbedingt trockener Haut ist das schon eine Wohltat. Die Lotion klebt nicht, zieht schnell ein und verleiht ein wunderbares, samtiges Hautgefühl – damit starte ich dann doch sehr entspannt und mit einem Hauch von Wellness und Luxus in „meinen“ Abend!

Das Beste an ihr ist aber ihr Duft! Ich schnuppere auch jetzt während des Schreibens immer wieder an mir – denn der Duft trifft genau meinen Geschmack: Frisch und herb zugleich mit einer ganz leicht fruchtigen Note – eine sehr gelungene Komposition (und ja, ich kann mich sehr für schöne Düfte begeistern).
Wer sich darüber vielleicht ein wenig wundert, dem sei gesagt: Ich habe früher jahrelang Seifen gesiedet und auch selbst beduftet. Ich habe viel mit ätherischen Ölen gearbeitet und eigene Düfte kreiert. Wenn die Kinder etwas größer sind, will ich das auch wieder machen.Wie ist das bei euch? Welche Düfte mögt ihr so?Bis bald,
Sonja

*Sponsored Post

Merken

Merken

Merken

Merken

Merken

{Blogsommer} Mit 3 Faustregeln einen Bienengarten anlegen

Ich betrete bloggerisch heute ein neues Gebiet. Für den Blogsommer möchte mich im Mai mit dem Thema „Garten“ beschäftigen. Ich liebe es Pflanzen beim Wachsen zuzusehen, und ich liebe Blüten und Summen um mich herum, deshalb schreibe ich heute darüber, wie man mit drei einfachen Faustregeln einen Bienengarten anlegen kann. Außerdem nutze ich die Chance euch mal die Blütenpracht meines Gartens zu zeigen!

Bienen und Bienensterben

Zur Vorbereitung dieses Artikels habe ich ein bisschen recherchiert. Viele von euch haben bestimmt schon über die Nachrichten etwas vom „Bienensterben“ gehört. Aktuell strebt der BUND einen „Aktionsplan“ zur Bienenrettung an, da 50% der Bienenvölker laut der Imker den letzten Winter nicht überlebt haben.

Bei Bienen muss man grundsätzlich zwischen „Wildbiene“ (da gibt es ganz viele verschiedene Arten) und „Honigbiene“ unterscheiden. Was genau in meinem Garten rumfliegt, weiß ich gar nicht; ich vermute mal: Wildbienen! Bedroht sind sie beide – durch Pestizide, durch Milben, durch die Art und Weise, wie wir Landwirtschaft betreiben (jetzt mal ganz grob zusammengefasst).
Dabei sind die Bienen auch für unser Leben existentiell wichtig! In dem pdf-Flyer vom BUND heißt es:

„Bienen und andere bestäubende Insekten sind die Grundlage unserer Ernährung. Sie sind für die Bestäubung vieler Kulturpflanzen
im Gartenbau und in der Landwirtschaft unverzichtbar. Zwei Drit-
tel unserer Nahrungspflanzen sind auf bestäubende Insekten an-
gewiesen. Honigbienen und Wildbienen stellen einen großen
ökonomischen Wert dar. Ihre Bestäubungsleistung wird weltweit
auf 200 bis 500 Milliarden Euro pro Jahr geschätzt. Darüber hinaus sind Bienen unverzichtbar für den Fortbestand von Wildpflanzen, von denen wieder andere Tierarten abhängig sind. Das Bienensterben hat somit auch negativen Einfluss auf Arten- und Individuenzahlen von anderen Insekten, Vögeln und Säugetieren und somit auf das Funktionieren des gesamten Ökosystems.“

Soviel zur „Nützlichkeit“ und Wichtigkeit der Bienen – eigentlich wissen wir das ja auch alle ;). Ich will mich an dieser Stelle nicht tiefer mit „Bienensterben“ auseinandersetzen. Ich denke, die Glyphosat-Debatte ist allgemein bekannt. Am Ende dieses Beitrags liste ich übrigens weiterführende Links auf.

Mit 3 Faustregeln einen Bienengarten anlegen

Ich trage hier nur ein paar Faustregeln zusammen. Natürlich kann man das viel wissenschaftlicher angehen und noch viel mehr ins Detail, aber für den Anfang soll das reichen. Tipps für kleine Flächen auf Balkon oder Terrasse folgen im nächsten Abschnitt.

Faustregel Nr. 1: Bienen suchen Blüten, und zwar das ganze Jahr ( März bis Oktober) über. Das trifft sich hervorragend mit meinen Bedürfnissen, ich mag es nämlich auch das ganze Jahr schön bunt haben.

Faustregel Nr. 2 ist schon etwas spezieller: Bienen bevorzugen ungefüllte Blüten. Was um Himmels Willen ist das? Bei gefüllten Blüten handelt es sich um züchterisch veränderte Blüten, das heißt, dass die Bienen darin weniger Nektar finden. Am besten achtet man schon beim Kauf darauf (hab ich bisher auch nicht… *ähem*).

Hier greift auch Faustregel Nr. 3: Wähle am besten heimische und möglichst wilde Sorten aus ökologischer Erzeugung! Erkundige dich nach einer Wildgärtnerei in der Nähe oder wirf einen Blick in diese Liste für ökologisches Saatgut vom NABU.

Unser Garten: Bees welcome!

Mittlerweile abgeblüht ist unser Schlehenbäumchen, das in unserem Vorgarten viele Bienen angezogen hat. Weitere Bäume und Sträucher für Bienen sind Pfaffenhütchen, Kornelkirsche, Weißdorn, verschiedene Beerensorten, Wilder Wein, Efeu und ungefüllte
Kletterrosen. (Eine Kletterrose hätte ich wirklich gern, den Platz dafür hab ich auch schon, aber unser Umbau/Anbau ist in diesem Jahr dran, deshalb werde ich euch darüber wohl erst im kommenden Jahr berichten können…)

Als Blumen habe ich viele Zwiebeln gepflanzt. Für Bienen eignen sich u.a. Narzissen, Crocus, Schachbrettblume, Schneeglöckchen, ungefüllte Dahlien und Wilde Tulpe. Bei letzterer muss ich gestehen, dass ich Tulpen liebe und sehr viele im Garten habe, aber beim Kauf nicht darauf geachtet habe, ob sie ungefüllt und bienentauglich sind. Das werde ich in Zukunft berücksichtigen!

Außer Zwiebeln lieben Bienen Schafgarbe, Sonnenblume, Fetthenne, Akelei, Lavendel, Lupine, Wilde Malve, Astern. Akelei habe ich sehr viel im Garten, das verbreitet sich auch von selbst ziemlich gut und vertreibt auch Schnecken. Auch Lavendel liebe ich! Noch haben wir die meisten Projekte im Garten vor uns, und ich will auf jeden Fall noch mehr Lavendel haben!

Gemüsegarten

Wer außerdem einen Gemüsegarten hat, tut Bienen mit diesen Pflanzen einen Gefallen: Ackerbohnen, Kleearten, Borretsch, Ringelblumen, Kürbisgewächse, Zwiebeln, Kohl, Möhren und Gewürzkräuter. Kräuter habe ich in einer Kräuterspirale, die auch sehr viele Bienen anzieht. Sie ist inzwischen etwas in die Jahre gekommen und wird dieses oder nächstes Jahr erneuert – darüber werde ich nochmal speziell schreiben, denn „kräutern“ ist ein Thema, das mich sehr interessiert, und das leider viel zu kurz kommt. Dabei kann man aus Kräutern soooo tolle Sachen machen!

Balkon und Terrasse

Wer nur wenig Platz hat, aber auf fleißiges Bienensummen nicht verzichten will, kann sich den Balkon oder die Terrasse mit folgenden Pflanzen verschönern: Goldlack, Kapuzinerkresse, Verbene, Männertreu, Wandelröschen, Löwenmäulchen und natürlich Küchenkräuter wie Salbei, Rosmarin, Lavendel, Pfefferminze, Thymian – da gibt es ja auch so Kräutertöpfe, die sich eignen.

Zu Guter Letzt verlinke ich diesen Post noch mit der schönen Linkparty ANL – A New Life, bei der es um Ideen zum nachhaltigen Leben geht.

Links/Quellen

Imkerhonig

Near Bees: Eine Website mit regionalen Imkern – Honig ist online bestellbar

Ökologisches Saatgut
Linkliste und Übersicht deutschlandweit

Informationen
NABU: „Naturschutz im Garten“
BUND: Themenseite „Wildbienen“

Unterschreiben für Naturschutz
Initiative „Stop Glyphosat“ vom BUND

Blogsommer

Dieser Blogbeitrag ist Teil des Blogsommers, wie eingangs beschrieben! Wir sind ein ganz bunter Haufen kreativer Bloggerinnen, die von Mai bis Ende Juli immer mittwochs etwas zum Thema „Blogsommer“ schreiben. Wir haben eine offene Linkparty (siehe unten), eine Facebook-Gruppe, eine Google+-Gruppe und eine Gruppen-Pinnwand auf Pinterest! Unser Gemeinschaftsblog ist HIER zu finden.

Zum Stammteam zählen:

Eva von „Kartoffeltiger
Ingrid von „Nähkäschtle

Susen von „made by Frau S.

Ulrike von „Ulrikes Smaating

Marita von „maritabw macht’s möglich

Silke von „Muckibär&Schneckenkind

Ellen von „Ellen’s Schneiderstube“

Annette von „Augenstern-HD&Zauberkrone

Vivien von „KreaVivität

Linkparty:

Merken

Merken

Merken

Merken

Merken