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der zauberhafte eisladen

(Anzeige) Der zauberhafte Eisladen

Der Sommer rückt näher – nach den ersten Rekordtemperaturen in unserem Garten (wir hatten hier schon 30°C!!), sind unsere Eisvorräte in der Kühltruhe wieder gefüllt. Wir essen hier gern Milcheis, Wassereis, Eis am Stiel und auch mal selbst gemachtes Eis. Nur eins kann ich leider nicht anbieten: Magisches Eis! Richtig gelesen! Wo gibt’s denn sowas? Na bei Ellis Großvater Leonardo in dem Buch „Der zauberhafte Eisladen“. So heißt das Buch, das ich in den letzten Tagen meinen beiden großen Kindern vorgelesen habe. Wieder einmal durfte ich ein „magisches“ Buch vorlesen, das uns passend zum Sommer in die wunderbare Welt der Eismagie entführt: „Der zauberhafte Eisladen. Vanille, Erdbeer & Magie“.

 

Der zauberhafte Eisladen von Heike Eva Schmidt

Elli ist mit ihren Eltern, zwei Geschwistern und ihren drei Hühnern gerade umgezogen – in die Nähe ihres Großvaters Leonardo, der das beliebteste Eiscafé der Stadt betreibt. Kein Wunder, denn seine Eisspezialitäten klingen schon beim Lesen mehr als verführerisch: Bei Orangamell, Vanikirsch oder Pistaselnuss läuft einem schnell das Wasser im Munde zusammen. Doch hinter diesen Köstlichkeiten scheint noch mehr zu stecken als eine außergewöhnlich schmackhafte Rezeptur.

der zauberhafte eisladen

Elli verbringt natürlich sehr viel Zeit im Eisladen ihres Großvaters, und  sie macht sehr bald eine erstaunliche Entdeckung: Nach einem Bissen von Leonardos Eis scheinen Sorgen oder auch schlechte Laune einfach dahinzuschmelzen wie Eis in der Sonne. Ellis Neugierde ist geweckt: Kann es sein, dass das Eis zaubern kann? Sehr bald findet sie heraus, dass es mit dem Eis ihres Großvaters tatsächlich magisch zugeht, und dass auch sie selbst die besondere Gabe ihres Großvaters geerbt hat – die Gabe, magisches Eis herzustellen.

 

der zauberhafte eisladen

Rezension

Ich verrate es mal direkt: Uns hat „Der zauberhafte Eisladen“ ganz wunderbar gefallen. Die Lektüre ist flott, witzig, spannend und überaus amüsant. Die Charaktere sind liebevoll und sehr charmant, und die Geschichte ist für Leseanfänger und Vorschulkinder bestens geeignet. Meine beiden Großen sind ja jetzt sechs und sieben Jahre alt – und sie haben das Buch sehr verschlungen!

Ich finde es die perfekte Sommerlektüre für Kinder, und ich habe mich selbst schon in unserer neuen Eisdiele ertappt, dass ich nach Sorten wie „Orangamell“ und „Vanikirsch“ Ausschau gehalten habe. Wer seinen Sommerurlaub in Italien verbringt, kann sich außerdem schön einstimmen, denn natürlich sind Elli und ihr „Nonno“, ihr Großvater, Italiener. In ihrer Sprache tauchen immer wieder italienische Wendungen auf, was wirklich sehr gut passt und das Leseerlebnis sehr schön abrundet. Meine Kinder übernehmen ja auch gern Akzente, und so hatten wir viel Spaß mit „dem Eisbuch“.

Weil Hauptfigur Elli ein Mädchen ist, ist die Identifikationschance bei Mädchen wahrscheinlich höher, aber auch mein Sohn fand die Geschichte auch sehr spannend und hat gefragt, wann und wie es weitergeht – es ist also auch ein Buch, das man Jungs vorlesen kann. A propos wie es weitergeht: Wir haben nur den ersten Band gelesen, aber wir freuen uns nun schon auf den zweiten. Die Wartezeit versüßen wir uns mit… na, ist ja jetzt logisch, oder? 😉

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Der zauberhafte Eisladen – Blick ins Buch und… *trommelwirbel* Häkelanleitung!!

Wenn du jetzt neugierig auf das Buch bist, kannst du es auch anlesen und einen hier entlang werfen. Es ist im Boje Verlag erschienen. Zur offiziellen Seite mit einem kostenlosen Eisrezept und – halte dich fest – einer kostenlosen Häkelanleitung für ein Eis (kann man prima für Applikationen verwenden!!) geht es hier entlang.

 

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Mein Bücherregal – Ulrikes Buchwoche

Dieser Blogpost kommt nun ganz ungeplant und außer der Reihe. Schuld ist ganz allein Ulrike von Ulrikes Smaating. Sie veranstaltet derzeit nämlich eine Buchwoche mit ganz vielen wunderbaren DIY- und Nähideen rund um das Buch. Sie hat auch eine Linkparty geschaltet, in der man sein Bücherregal vorstellt. Und da ich im Grunde meines Herzens voll und ganz bibliophil bin und außerdem gedenke die Bücherecke auf meinem Blog noch ein bisschen auszubauen, lasse ich alles andere ruhen und zeige euch heute: MEIN BÜCHERREGAL. Dazu erzähle ich außerdem meine ganz persönliche Buchgeschichte…

 

Buchliebe

Ich habe immer schon mit Begeisterung gelesen. Angefangen hat es mit der Buchliebe meiner Eltern, die mir viel vorgelesen haben. (Vorlesen – das erlebe ich bei meinen Kindern – kann ich gar nicht hoch genug einschätzen!) Mein Vater hat sehr viel und gern gelesen, und ich erinnere mich noch, dass er uns schon früh „Robinson Crusoe“ vorgelesen hat, und „Die Schatzinsel“. Nach seinem Tod (er ist sehr früh gegangen, als wir noch Kinder waren), habe ich das Buch, das er vorgelesen hatte, selbst zuende gelesen. Und irgendwie habe ich nicht mehr aufgehört zu lesen. Ich habe zum Beispiel alle seine Karl-May-Bücher gelesen.

Natürlich hatte ich auch „eigene“ Bücher – ich habe damals viel Enid Blyton gelesen und Astrid Lindgren. „Die Brüder Löwenherz“ hat mir sehr sehr viel gegeben, speziell nach dem Tod meines Vaters. Später folgte (da muss ich 13 gewesen sein) „Die Nebel von Avalon“ und natürlich „Der Hobbit“ und „Der Herr der Ringe“ – alles Bücher meines Vaters, Schätze in meinem Bücherregal. Ich besitze noch diesen alte grüne Ausgabe. Hier ein Blick in mein Fantasy-Regal (den „Hobbit“ habe ich mal geschenkt bekommen, das Buch meines Vaters ist verschollen. Neulich hab ich den „Hobbit“ den Kindern vorgelesen und wir haben den Soundtrack des Films dazu gehört. Ich freu mich schon die Filme mit den Kindern zu gucken!)

Dem Fantasy- und History-Genre bin ich seit jener Zeit verfallen, auch wenn ich auch andere Romane lese (sofern ich dazu komme). Natürlich bin ich ein Riesenfan von Game of Thrones:

Und nein, die Serie habe ich abgebrochen, weil die Bücher einfach BESSER sind. Wie es ausgeht, habe ich mir selbst zusammengereimt. Wie einige Stammleser wissen, schreibe ich selbst kreativ und kenne mich ein wenig mit dem Plotten von Geschichten aus – Charakterentwicklung, Strukturierung einer Geschichte, etc. George R.R. Martin macht es natürlich meisterlich perfekt, aber allein anhand des Untertitels „A Song of Ice and Fire“ kann man schon sooooo viel erfahren. *SPOILER ALERT* Ich wusste also bereits während Jon Snow noch fiel, dass dies NICHT sein Ende sein würde. Er muss am Ende mit Daenaerys zusammenkommen. Muss einfach. (Sorry für den Spoiler – nehmt es als Fantheorie! Mehr verrate ich auch nicht ;)). */SPOILER AUS*

Die GoT-Bücher lese ich auf englisch. Ich kann mit ein wenig Stolz von mir behaupten, dass mein Englisch ausgezeichnet ist (wir gucken auch Filme auf englisch), und ich möchte gern „drin“ bleiben, also lese ich einiges im Original.

Ein Blick in andere Stellen meines Bücherregals zeigen: Ich lese nicht nur Fantasy. Wenn ich denn mal zum Lesen komme, lese ich auch gern historische Romane oder sowas hier:

„Gute Geister“ kann ich sehr empfehlen; ich habe es geschenkt bekommen und verschlungen! Ein tolles Buch über drei Frauen, Apartheid und amerikenische Südstaatengeschichte. „Die Shakespeare-Morde“ ist ein packender Krimi, der vor allem Literaturwissenschaftler begeistern wird: Ein Krimi im universitären Literaturumfeld, der auch der Frage nachgeht: Wer war William Shakespeare? Die Autorin ist übrigens selbst Professorin (?) und Expertin auf dem Gebiet.

Hier noch ein paar Romane:

Literaturwissenschaft

Meine Buch- und Schreibliebe führte mich zur Germanistik. Mein erster Berufswunsch war immer Schriftstellerin – ein Traum, der noch immer nicht ausgeträumt ist. Literaturwissenschaft zu studieren ist in Anbetracht des neoliberalen Kapitalismus Kamikaze. Aber ich bin ja son Typ, der sich dann „Jetzt erst Recht“ denkt. Wenn einer zu mir was von „unmöglich“ sagt, könnt ihr meine Augen blitzen sehen, haha!

Literaturwissenschaft ist natürlich was anderes als Stephen King, den ich sehr verehre. Also habe ich viele Klassiker gelesen, interpretiert, und lange Arbeiten verfasst – Kafka, E.T.A. Hoffmann, die Romantik, Realismus, Moderne, Post-Moderne… Auch Philosophie und Kulturtheorie, sowie Gender Studies und Frauenforschung waren Themen, die mich auch immer noch beschäftigen – heute weniger auf universitärem Niveau natürlich. Aber das sind ja Themen, die einfach kommen, spätestens wenn der Sohn gern im Kleid in den Kindergarten gehen will. (Darf und soll er natürlich!)

Gelesen habe ich also viel Judith Butler, Simone de Beauvoir, Walter Benjamin und noch klassische Philosophen – Nietzsche zum Beispiel, und Schopenhauer natürlich. Der war in meiner Magisterarbeit (über die „Unio Mystica“ bei Rilke – so ein ganz klassisches Literaturwissenschaftler-Thema *lach*) auch sehr präsent als Vordenker der Moderne.

 

Kinderbücher

Heute lese ich kinder-, blog- und nähbedingt leider viel zu wenig. Aber meine beiden großen Kinder sind so langsam in einem Alter, in dem man ihnen endlich „richtige“ Geschichten vorlesen kann. Den „Hobbit“ haben wir neulich gelesen (dabei habe ich arg gruselige Orks-Abmurks-Sätze .. äh… geschönt), und sie waren begeistert. Momentan sind wir im Schule der magischen Tiere-Fieber, wir lesen gerade Band 2. Demnächst wird auch eine weitere Buchvorstellung folgen – der Carlsen-Verlag hat uns netterweise schon einen weiteren Band zugeschickt (mehr dazu bald, wenn wir soweit sind!).

Habe ich schon betont, wie wichtig Vorlesen für die Entwicklung der Kinder ist? Bei uns gibt es zum Beispiel keinen Fernseher. Ok, wir haben uns so ein Heimkino mit Beamer und Leinwand gebaut, aber das können die Kinder nicht selbst bedienen, und wir wählen gemeinsam aus, was und wann geguckt wird. Von den Erzieherinnen bekomme ich immer sehr positives Feedback – meine Kinder können noch richtig spielen und in Rollenspiele eintauchen. Das ist nicht mehr selbstverständlich – es gibt ja auch Dreijährige, die über Bilderbücher „wischen“!

Hier nun ein kleiner Ausschnitt unserer Kinderbibliothek – die Großen haben inzwischen ihre Bücher auf ihren Zimmern, das hier ist mehr so das Kleinkinder-Bücherregal. Aufgeräumt ist das eigentlich nie, aber das gehört sich für einen bibliophilen Haushalt wie den unseren auch so, finde ich.

Ich kenne ja auch Leute, bei denen keine Bücher oder CDs in den Schränken stehen – alles nur weiße Fassade und Deko. Klar sieht das dann wie bei „Schöner Wohnen“ aus, aber auch seelenlos (meiner Meinung nach).

Ich schließe diesen Artikel mit einem Bild, das ich vor einiger Zeit bei der instagram-Challenge #meetthebloggerDE gepostet habe – insofern schließt sich hier ein Kreis:

a room without books is like a body without soul

 

Nun gebe ich ab zu Ulrikes Linkparty – die findet ihr HIER!

Bis demnächst,

Sonja

 

 

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