Schlagwort: Laubgeflüster

Rückblick „Laubgeflüster“ und Gewinner

Bei den anderen läuft die Themenwoche „Laubgeflüster“ heute noch – für mich ist heute schon der erste Urlaubstag, und deshalb melde ich mich mit einem schnellen Rückblick und natürlich der Bekanntgabe der zwei Gewinnerinnen des Backbuchs „Backen für Kinder und mit Kindern“.

Wieder einmal hat die Themenwoche unheimlich viel Spaß gemacht, und ich hoffe, Dir auch? Meine persönlichen Highlights waren am Montag der Topinambur-Salat von …und dann kam Irma. Am Dienstag stellte Eva Kartoffeltiger eine tolle Filz-Bastel-Idee vor, die ich mir für den nächsten Kindergeburtstag hier vormerke. Außerdem zeigte Marita uns ihre Kürbis-MugRugs, die sie mit der Stickmaschine gezaubert hat – das ist auf jeden Fall mein erklärtes Vorbild für meine nächsten MugRugs!
Mittwoch gefiel mir besonders die DIY-Anleitung für eine herbstliche Schale in Blattform von Susi näht. Ellen hat uns die ganze Woche lang kulinarisch verwöhnt – besonders ihre Buchvorstellung zum Thema „Einmachen“ hat es mir angetan – das Buch steht jetzt auf meiner Merkliste.

Gestern – und überhaupt die ganze Woche – haben sich alle dann richtig für das nahende Halloween überschlagen mit Ideen: Susanna hat drei Rezepte und eine tolle Kürbismalerei gezeigt, Susi hat obercoole Gruselköpfe gebastelt, und Eva hat fledermausige Anstecker z.B. für die Halloween-Cocktail-Party gebastelt! Bei Marita gab es einen leckeren Rosinen-Apfelkuchen! Wahnsinn!!

Was hat Dir in dieser Woche am besten gefallen?

Blogpause – Zeit für andere Projekte

Wie gesagt – die Themenwoche hat mir sehr viel Spaß gemacht, aber sie hat auch wieder viel Arbeit bedeutet – in der Vorbereitung und in der aktuellen Woche. Jetzt freue ich mich erst einmal auf eine Woche Urlaub mit meiner Familie und auf die Blogpause, die ich nun auch gleich mit einlegen werde.
Nicht, dass ich keine Lust mehr hätte – im Gegenteil! – aber ich merke die fortschreitende Schwangerschaft immer deutlicher, und wir haben hier im „echten Leben“ einige Projekte rund ums Haus, die begonnen und/oder fertiggestellt werden wollen, plus das Weihnachtsgeschäft, mein Probenähen und so ganz banale Sachen, die sich hier zu einem kleinen Haufen herangewachsen sind und einfach mal erledigt werden wollen.

Ich werde nach wie vor über Mail und meine social-Media-Kanäle mehr oder weniger erreichbar und präsent sein (und sicherlich im Hintergrund an neuen Tutorials und Beiträgen arbeiten), aber: Ohne Druck. Ich werde mich als nächstes verstärkt um das Probenähen meines Schnittmusters kümmern und mich auf dem Blog voraussichtlich Anfang November zurückmelden. Ich mag mich nicht auf ein Datum festlegen, es kann durchaus Ende November werden.

 

Gewinner

Bevor ich aber in der Versenkung verschwinde, will ich noch kurz die beiden Gewinnerinnen des Backbuchs vorstellen! Glücksfee Finja hat folgende Namen aus dem Säckchen gezogen:  Mademoiselle Cake und Regina Hapka – herzlichen Glückwunsch! Ich freue mich Euch und alle anderen neu in meiner Leserschaft zu begrüßen! Für alle, die dieses Mal nicht gewonnen haben: Es wird mit Sicherheit bald wieder was zu gewinnen geben, mindestens mein neues Ebook, wenn es fertig ist!

Bitte teilt mir per Mail Eure Adresse mit, damit ich die Bücher versenden kann!
Der Versand erfolgt ab dem 16.10., wenn ich aus dem Urlaub zurück bin – ich gebe Euch dann bescheid!

Und nun… bin ich dann mal weg!

Bis bald, Sonja

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Tutorial Mugrug nähen

Heute zeige ich im Rahmen unserer aktuellen Themenwoche „Laubgeflüster“ ein Tutorial für einen MugRug. Was’n das? fragst Du Dich vielleicht. Also ein „Mugrug“ ist ein kleiner Teppich (engl. „rug“) für eine Tasse (engl. „mug“). Gern werden die Mugrugs aus Reststücken gepatcht und gequiltet – Könnerinnen zaubern richtige kleine Kunstwerke! Ich habe mir für unsere Themenwoche ein sehr einfaches Motiv überlegt – immerhin ist das auch mein erster Mugrug, und ich habe ihn auch gleich dazu genutzt meine Nähmaschine etwas mehr zu testen – immerhin verfügt sie über eine illustre Zahl an Zierstichen, die viel zu selten zum Einsatz kommen.

EinenMugrug nähen

Ich mag Patchwork grundsätzlich total gern, ab das kommt in meinem Nähalltag leider viel zu kurz. Entsprechend bin ich – das möchte ich hier vorausschicken – auch nicht 100%ig zufrieden mit meinem Mugrug; für meine Kaffeetasse wird er aber wohl reichen. Und angefixt bin ich nun schon – mit Sicherheit werde ich noch den ein oder anderen Mugrug als Weihnachtsgeschenk nähen.

Zutaten

verschiedene Stoffreste, je ca. DIN A 4 groß (bitte erst Anleitung anschauen!)
Vliesofix

Volumenvlies* oder H640*

 

Schritt für Schritt

Am Anfang habe ich gezeichnet und ein paar Entwürfe auf dem Papier gemacht. Den ein oder anderen will ich noch umsetzen. Für diese Anleitung halte ich es einfach. Das sind die drei Teile, die Du für das Topteil brauchst:

Das Motiv sollte ein Nachthimmel mit Mond und Fledermaus sein. Der gelbe Stoff ist am Ende (auch dank der Stickerei) ein bisschen zu sonnig geworden. Naja, sowas gibt’s.
Der blaue Stoff hat die Größe DIN A 4, den „Sonnenmond“ habe ich freihand zugeschnitten, damit er zur Rundung der Fledermausflügel passt.

Die Fledermaus und den Sonnenmond habe ich mit Vliesofix* hinterbügelt. Die Teile habe ich mir dann einmal zur Probe hingelegt:

Als nächstes habe ich das Papier des Vliesofix abgezogen und den Sonnenmond und die Fledermaus auf den blauen Stoff aufgebügelt.

So sitzt dann schonmal alles an Ort und Stelle. Je nach Motiv kannst Du mit der Methode alles mögliche auf einen Stoff aufbügeln – du könntest z.B. auch ein Kissen auf diese Weise gestalten. Deiner Phantasie sind kaum Grenzen gesetzt!

Nun habe ich die Fledermaus und den Sonnenmond mit dem so genannten „Raupenstich“, einem sehr engen Zickzackstich, rundum abgesteppt, damit sich die Applikation im Falle des Waschens nicht löst. Das mache ich immer, wenn ich auf diese Weise appliziere – die Applikation wirkt dadurch auch plastischer.

Leider lässt sich hier schon erahnen, dass die Stoffqualität des Sternenstoffes nicht unbedingt für Patchwork und Quilting geeignet ist: Zu dünn!
Daher mein Rat an mich für meinen nächsten Mugrug und vor allem das Patchworkdecken-Baby-Projekt in meinem Kopf: Lieber gleich hochwertigen Stoff nehmen; mit der Stoffqualität hat man einfach am falschen Ende gespart.

Trotzdem – ich wollte ja erstmal die Technik an sich testen und obendrein ein paar Zierstiche meiner Nähmaschine testen. Deshalb habe ich das Teil nicht in die Tonne gekloppt, sondern weitergemacht.

Jetzt kommt das Volumenvlies zum Einsatz, sowie ein ebenfalls DIN A 4-großes Stoffstück als Unterlage. Ich habe einen Rest Cordstoff genommen – ich wollte eigentlich Flanell, den ich gern als Unterseite für Patchworkdecken nehme, aber ich hab wegen meines Nähzimmerumzuges meinen Flanell nicht gefunden. Also Cord und ein Rest 1cm-dickes, nicht aufbügelbares Volumenvlies, das günstig im Preis ist, aber durch die Unbügelbarkeit eher von Nachteil. Naja, der Rest musste weg, und für ein kleines Teil wie den Mugrug fand ich es ok. Für die geplante Babydecke nehme ich die höhere Qualität.

Nun kommt das Quilten, also das Durchnähen durch alle drei Lagen. Ich habe das das letzte Mal vor sehr langer Zeit und mit meiner alten Nähmaschine gemacht, die dafür definitiv nicht gebaut war.
Es hat sich immer was verzogen, und ich bin mit meinen bisherigen Quilt-Arbeiten nie zufrieden gewesen, weil immer irgendwas weggerutscht ist, oder die Stoffmassen nicht rechts durch den Nähmaschinenarm passten. Ich glaube, diese Probleme kennt jede, die sich schon einmal mit dem Thema beschäftigt hat.

Jetzt bin ich schon seit einiger Zeit stolze Besitzerin einer Pfaff expression 3.5, aber ich habe mich bisher an kein Quilt-Projekt getraut – eben aus den schlechten Erfahrungen. Dabei hat die Maschine eine Reihe Quilt- und Zierstiche, die ich schon lange mal testen wollte.

Zunächst habe ich mir ungefähr eingezeichnet, wo und wie ich quilten will (ich habe mit dem Sonnenmond begonnen). Ich wollte einen Kreis für meine Tasse und dann Kreisel drumherum. Die sollten bewusst nicht ganz symmetrisch sein – irgendwie bin ich selbst auch nicht so der symmetrische Typ.

Dann habe ich vorsichtig die ersten Quiltstiche getestet. Und ich muss sagen, dass ich ganz begeistert war, da ich die ganzen Probleme mit dem Rutschen und Verziehen dieses Mal nicht hatte!
Ja, es ist alles nicht so ganz gerade geworden, weiß ich. Aber ich weiß auch, dass mir vor allen Dingen Übung fehlt, die ich nachzuholen gedenke.

Ich habe dann einfach mal nach hübschen Zierstichen geguckt, die ich schon immer mal ausprobieren wollte, und habe einfach drauflos genäht (und es hat Spaß gemacht!).

… und so wurde aus dem Mond eine Sonne! Die Nähmaschine wollte das einfach so haben. Die hatte so Spaß an den Wellen… da konnte ich kaum Einspruch erheben. Als nächstes erfolgte noch das Quilting des blauen Stoffes, der nun wirklich nicht für Quilts gedacht ist und von mir zu diesem Zweck auch nie wieder verwendet wird!

Der Nähmaschine kann ich allerdings keinen Vorwurf machen – im Gegenteil! Ich freue mich schon auf das nächste Projekt, bei dem ich definitiv mehr Sorge in die Qualität der Materialien stecke und auch vorzeichnen werde.

Vor der Einfassung – noch so ein Trauma – habe ich erstmal die Kanten begradigt. Dann habe ich einen langen Stoffstreifen wie Schrägband gebügelt und mich an die Einfassung gewagt. Ich sagte es schon: auch das ist so ein Trauma von mir. Das einzige Mal, das ich das richtig schön hinbekommen habe, war mit viel Gefluche in einem Patchwork-Kurs.

Und ja, es stimmt auch, dass man das am besten von Hand macht. Nur welche nähende Mama hat dafür Zeit? Ich will ja auch irgendwann fertig werden.

Die Einfassung, die zum Schluss folgt, habe ich nach der Methode genäht, die in diesem Video gezeigt wird. Mit Bildern ist es sehr schwer zu zeigen, daher sehe ich in diesem Beitrag davon ab. Ich habe die Technik mal in einem Kurs gelernt, und einen solchen empfehle ich auch jedem, der sich näher mit Patchwork und Quilting beschäftigen möchte.

So, fertig ist mein erster – aber nicht letzter! – Mugrug:

 

Mein Fazit zu diesem Projekt: Es hat total Spaß gemacht, und ich freue mich auf mein Babydecken-Projekt, aber der Fehlerteufel steckt im Detail, und es ist enorm wichtig sich im Zweifel für die bessere Material-Qualität zu entscheiden. Und: Geduld! Ich bin ja jemand, der immer eine ganze Menge Projekte und Aufträge zu nähen hat, und der gleichzeitig immer das Babyphon im Blick hat. So richtig die Ruhe ist einfach nie da, aber Patchwork und Quilting brauchen viel Zeit und Sorgfalt. Die bekommt das Babydeckenprojekt auf jeden Fall.

Themenwoche Laubgeflüster

Damit verabschiede ich mich aus der Themenwoche „Laubgeflüster“ und verweise noch ganz schnell zu meinen lieben Nähblogger-Kolleginnen, die sich heute alle mit dem Thema „Halloween“ auseinandergesetzt haben. Außerdem verweise ich auf mein Gewinnspiel von Montag! Noch bis heute Abend kannst Du ein Backbuch gewinnen!

 

 

Lieber Gruß,
Sonja

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Tutorial: Windlicht häkeln

Für unsere Themenwoche „Laubgeflüster“ habe ich heute ein herbstliches Windlicht gehäkelt, das abends so richtig Herbst- und Kaminstimmung aufkommen lässt! Das Windlicht ist zugleich ein Upcycling eines gebrauchten Brei-Gläschens und eine prima Resteverwertung für Wolle. Dieses Tutorial zum Windlicht häkeln ist für Anfänger geeignet, und du kannst die Anleitung auf die Größe deines Glases beliebig anpassen.

Zutaten

1 Glas (z.B. ein Brei-Gläschen, es geht aber auch irgendein anderes Glas)
Wolle und passende Häkelnadel

optional 2 Holzperlen*

1 Teelicht

Skills: halbe Stäbchen (hStb), Kettmaschen (KM) und Luftmaschen (LM) – Anfänger!

Hinweis zur Wolle: Ich habe hier dünnere Wolle mit der Nadelstärke 3 genommen.

Häkelanleitung

Zu Beginn häkelst Du in einen Fadenring. Der ist auch super bei Mützen und allen Häkelanleitungen, bei denen man im Kreis häkelt. Eine super einfache Fadenring-Variante habe ich hier gefunden. Ich bette mal das Video ein, weil sich so ein Fadenring echt schwer ohne bewegte Bilder erklären lässt.

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1. In diesen Fadenring häkelst Du 8 hStb und schließt diese erste Runde dann mit einer KM.

2. Die nächste Runde beginnst Du mit 2 LM. Dann werden alle Maschen der Vorrunde verdoppelt auf 16 Maschen.

3. Nächste Runde: 2 LM, dann jede 2. Masche verdoppeln auf 24 Maschen.

Prüfen: Passt mein Glas auf den „Teller“? Ich häkele meist so, dass der Wollteller knapp übersteht. Wenn Dein Glas schon drauf passt, brauchst Du nun nichts mehr verdoppeln.

(4.) Wenn es nicht passt, häkelst Du noch eine Runde und verdoppelst jede 3. Masche auf 32 Maschen.

Die Tellergröße/Maschenanzahl ist sehr abhängig von der Wolle, die Du benutzt, sowie Deiner individuellen Maschengröße!

Nun häkelst Du ohne weitere Verdoppelungen hStb in der Runde. Ich habe für ein mittelgroßes Gläschen 5 Runden gehäkelt. Du kannst das selbstverständlich nach eigenen Vorstellungen variieren.
Jede Runde beginnt mit 2 LM und wird mit 1 KM geschlossen.

Lochmuster

Nach dem unteren Teil mit halben Stäbchen beginnt das Lochmuster, damit das Windlicht dann schön leuchtet.

Die Runde beginnt jeweils mit 3 LM. Dann häkelst Du 1 hStb in die 2. Masche der Vorrunde. Nun häkelst Du immer ** 1 LM, 1 hStb in die übernächste Vorrundenmasche ** bis Rundenende, das mit einer KM geschlossen wird.
In der folgenden Runde wird das hStb in die LM der Vorrunde gehäkelt.

Diese Runden werden wiederholt, bis die Wunschhöhe erreicht ist. In der letzten Runde werden wieder hStb gehäkelt.

 

Zum Schluss häkelst Du noch eine LM-Kette in etwas 3-4 Mal so lang wie der Umfang Deines Glases ist. An die Enden habe ich noch dekorative Holzperlen*  aufgezogen.

Mit der LM-Kette machst Du um das Glas eine Schleife direkt unter dem Schraubverschluss, das hält ganz gut. Wenn Dein Windlicht etwas weiter als das Glas geworden ist, kannst Du es so fixieren.
Jetzt fehlt nur noch das Teelicht, ein gutes Glas Rotwein und ein gutes Buch (oder Dein Lieblingsmensch /-hund /-katze zum Kuscheln).

Werbepartner*

Freebook

Dieses Tutorial ist auch als Freebook erschienen, und zwar in meinem Shop hier auf der Seite, oder in meinem CrazyPatterns-Shop.

 

Laubgeflüster Themenwoche

Diese Anleitung ist im Rahmen der Themenblogger-Woche „Laubgeflüster“ entstanden. Weitere tolle Ideen zum Nachkochen, -nähen und -basteln kannst Du bei meinen Mitbloggerinnen entdecken! Hier ist einmal die Übersicht, was in dieser Woche so auf dem Programm steht:



Und hier geht es zu den Blogs der anderen – klick unbedingt mal rein!

Verlinkt mit der Laubgeflüster-Linkparty von Kartoffeltiger, HoT und DienstagsDinge!

Lieber Gruß,
Sonja

*affiliate link: Wenn Du über diesen Link etwas bestellst, erhalte ich eine kleine Provision als Dankeschön für meinen Aufwand, ohne dass Dir Mehrkosten entstehen, vielen Dank!

 

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