Schlagwort: Crafting Cafe

Nähtisch Upcycling

Freutag mit Nähtisch-Upcycling

enthält Werbelinks*

Ich melde mich aus der Sommerpause zurück und bringe gleich mal ein schönes Nähtisch Upcycling mit. Außerdem erzähle ich ein bisschen aus dem Nähkästchen: Von Blogkrise, von neuen und alten Plänen, von hinter den Kulissen und der ein oder anderen Neuerung. Aber eins nach dem anderen!

 

Halbzeit: Von Blogkrisen, Plänen, die nicht immer aufgehen und Tarotkarten

Ich hab es vor den Ferien schonmal erwähnt, glaube ich. Dass mir die Lust am Bloggen irgendwie abhanden gekommen war. Nun bin ich wieder da, und irgendwie zeigt das ja, dass sie nicht komplett weg ist. Dass es weitergehen wird – das ist die gute Nachricht! Natürlich, ich blogge aus einer Leidenschaft und Schreib- und Foto- und Nählust heraus. Und obwohl ich mit mir und der DSGVO eigentlich ganz zufrieden war, war dann irgendwann einfach die Luft raus.

Wozu das alles?

Das Internet ist voll mit wunderbaren Blogs, Bildern, Texten, Ideen… Hat die Welt ausgerechnet auf meine Bilder, Texte und Ideen gewartet? Auf meine Nähideen und Schnittmuster?

[Aber es hat mich doch sehr gefreut, dass dank Pinterest weiterhin viele Leute hier zu Besuch kamen, sich haben inspirieren lassen und meinen Newsletter abonniert haben. Danke!]

Ich habe diesen Blog eine Weile bewusst vergessen. Direkt vor den Ferien habe ich ein Blog-Coaching mit Julia von Kreativlabor Berlin mitgemacht, was super war! Es hat mich sehr bestärkt einiges anders zu machen. Nicht, weil ich irgendwie „mehr Erfolg“ oder „mehr“ von irgendwas erreichen will, sondern weil ich im Alltag gemerkt habe, wie sehr mich die Blog-Arbeit auffrisst. Und wie wenig Zeit für Kinder, für Haushalt und für mich bleiben. Denn ich bin ja auch noch da, und wenn Bloggen zur Pflicht wird, weil einem sonst das schöne SEO-Ranking kapputt geht, dann ist irgendwas gar nicht gut.

Das Schnittmuster „Pippa“ hatte Kraft gefordert. In den letzten Probenähen habe ich festgestellt, wieviel Zeit die erfordern. Es macht mir ja sehr viel Spaß, nicht falsch verstehen! Aber Zeit ist bei mir Mangelware, und Probenähen fressen eine Menge Zeit. Und in dieser Zeit komme ich zu nichts anderem – weshalb ich mich bei kommenden Projekten (ja, es wird welche geben) einfach im Vorfeld noch besser vorbereiten werde, damit mir am Ende nicht die Luft ausgeht. Oder damit mich eine Woche mit kranken Kindern hier nicht völlig raushaut.

nähtisch gestell upcycling

Zum ersten Mal seit langer Zeit habe ich mir mal wieder die Tarot-Karten gelegt. Ich habe keine Ahnung, ob du dich damit auskennst oder dafür zugänglich bist – ist auch egal! Das Blog-Coaching, das Ende meiner letzten Elternzeit… bei mir stehen die Zeichen auf einen Wendepunkt (ich war auch beim Friseur *lach*). Also Tarot-Karten. Viel Yoga. Om. Neulich sogar eine ganz besondere Begegnung. Du merkst vielleicht, dass ich gerade wirklich in einer kleinen Sinnkrise stecke, die sich natürlich auch durch weitere Bereiche zieht. Mein Mann meinte, der Blog sei „das Problem“. Ich sei so unentspannt damit. Aber das stimmte nicht: Hier fällt es nur als erstes auf, weil dieser (und der neue, komm ich gleich zu) Blog mein Baby ist.

Aber zurück zum Tarot: Die Karte, die ich für die aktuelle „Krise“ gezogen habe, war „Der Gehängte“. Und jetzt nicht erschrecken: Der hat absolut nichts mit dem Tod zu tun! Tarotkarten sprechen symbolisch zu uns, und ihre Sprache ist direkt und ehrlich. Der „Gehängte“ besagt, dass man in einer Phase der Passivität steckt und eine abwartende Haltung einnimmt/einnehmen sollte. In Zusammenhang mit den anderen Karten bedeutete er mir: Abwarten (und nähen)!

Also habe ich genau das getan. Habe mir nichts mehr vorgenommen, sondern gewartet. Bücher gelesen. Mein Manuskript hervorgekramt (ja, ich schreibe ja auch „kreativ“). Genäht. Gewerkelt. Urlaub gemacht. Und natürlich mein Nähtisch-Upcycling. Das kommt jetzt ;).

 

nähtisch upcycling

 

Nähtisch Upcycling als Krisentherapie

Ganz „nebenbei“ haben wir unseren Anbau fertiggestellt, und für unsere neue Fensterfront (unser Esszimmer ist jetzt fast ein Wintergarten) wünschte ich mir eine schöne Blumenbank. Nichts, was man kaufen kann. Ich hatte schon vor einiger Zeit auf Pinterest mal nach Nähtisch-Upcyclings gestöbert und war nun entschlossen aus einem antiken Nähtisch (bzw. dem Gestell) einen Blumentischchen zu bauen. Auf dem Online-Second-Hand-Markt wurde ich sehr bald fündig – ich fand ein Gestell mit Holztischplatte, ohne Nähmaschine. Die brauchte ich zu meinem Zweck auch nicht. Rund 70€ habe ich dafür bezahlt, und wahrscheinlich hätte ich den Preis noch etwas herunterhandeln können. Hab ich aber nicht.

Die Holzplatte sah nach nichts aus (dummerweise hab ich davon gar kein Foto), also habe ich sie zunächst abgeschliffen und dann lackiert – ganz so, wie ich das schon bei meinem Schraubglas-Regal oder meinem Holzregal oder meinem DIY-Nähtisch gemacht habe.

nähtisch upcycling

Das Prozedere ist immer gleich:

1. Schleifen mit der Schleifmaschine* (diese Anschaffung hat sich echt sooo gelohnt!),

2. mit Bondex Vintage Weiß* lackieren,

3. nochmal von Hand mit Schleifpapier abschleifen und

4. dann mit Bondex Wachs grau* wachsen.

 

Fertig ist meine Nähtisch-Blumenbank im shabby-vintage-Look. Die Unebenheiten der Oberfläche sind gewollt – die entstehen beim erneuten Abschleifen und verraten, wie die Platte vorher ausgesehen hat. Durch das Wachs wird die Oberfläche übrigens wunderbar weich und glatt. Und der Laptop macht sich da auch ganz gut:

nähtisch upcycling

 

Bloglife – die Änderungen

Nun, Projekte wie dieses zeigen mir immer wieder, wie sehr ich das Bloggen, Fotografieren und Werkeln liebe. Und wie sehr ich es im Sommer nun doch vermisst habe. Ich bin ein kreativer Mensch und ich will gar nicht darauf verzichten meine Sicht auf die Ding und die Welt ins Internet zu schreiben! Aber es wird ein frischer Wind hier durchpusten, denn einiges war eingefahren, und ich war zu Recht mit einigen Dingen unglücklich.

Deshalb habe ich den Blog Padermama gegründet – für alle „Mama“-Themen. Die sind von jetzt an dort zu finden. Und einiges mehr! Hier will ich mich künftig voll auf Nähen und DIY konzentrieren. Mit dieser Entscheidung bin ich sehr glücklich, denn auch „Padermama“ entwickelt bereits ein eigenes Gesicht, das mir sehr gut gefällt.

Für diesen Blog habe ich in der Sommerpause natürlich viele Beiträge vorbereitet, und ich freue mich sie demnächst zu zeigen! Überhaupt freue ich mich darüber mich hier voll und ganz aufs „Crafting“ konzentrieren zu können. Ohne den Zweitblog würde mir was fehlen, aber so kann ich alle anderen Themen dort unterbringen und betreibe nun also doch einen, bzw. zwei „Nischenblogs“. Das fordern alle Blog-Gurus ja immer, und ich habe mich immer geweigert. Aber irgendwann hab ich festgestellt, dass ich so nun doch mehr Möglichkeiten habe, zumal ich einfach an so vielen Dingen interessiert bin. Ich überlege ja schon einen dritten Blog zu starten!

Nun denn – ich will jetzt erstmal schauen, wie es mit zwei Blogs läuft, bevor ich weitere Projekte beginne.

nähtisch upcycling

 

Damit gebe ich nun ab zum Freutag und freue mich auf den Herbst!

Lieber Gruß,

Sonja

 

 

 

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#smyly - wasserfallshirt nähen

#SMYLY – Sewing Makes You Love Yourself

Was verbirgt sich nur hinter dem Hashtag #SMYLY? Ich verrats euch: Eine ganz wunderbare Aktion, und eine Übung in Selbstliebe und Achtsamkeit – beides Themen, die ich in diesem Jahr gemeinsam mit Nachhaltigkeit noch ein wenig ernster nehmen will. Diese Bloggeraktion kommt aus dem englischsprachigen Raum, und ich bin das erste Mal bei PeterSilie & Co darauf gestoßen. #SMYLY steht für Sewing Makes You Love Yourself, was auf deutsch übersetzt ungefähr bedeutet: Nähen hilft dir, dich selbst zu lieben! — Ist dem so? Wie gehts mir damit? Schon viele Näherinnen haben bewegende Geschichten rund um das Thema erzählt, denn der eigene Körper ist für viele Frauen noch immer Streit- oder Angriffsfläche. Nicht umsonst veröffentliche ich diesen Text, der auch ein sehr persönlicher ist, am Weltfrauentag. Für diese etwas andere Näh-Challenge habe ich mir ein Wasserfallshirt genäht. Auch das stelle ich heute vor.

 

Frauen und ihre Körper

Ich muss gestehen, dass ich gar keine Probleme mit meinem Körper habe. Offenbar bin ich ein glücklicher Einzelfall, wenn ich mich so in den sozialen Medien umsehe.

Natürlich habe ich auch die ein oder andere „Problemzone“, und ich erinnere mich noch gut an eine Zeit voller Selbstzweifel, voller Pickel im Gesicht und voller Minderwertigkeitskomplexe. Aber ich habe selbst glücklicherweise nie ernsthaft Probleme mit mir selbst aufgrund meiner Figur oder Gewicht gehabt. Und ich finde es auch mal wichtig das zu sagen! Ich finde die #SMYLY-Challenge, ganz besonders hinsichtlich frauenverachtender Fernsehshows wie Frau Klums „Game of Bones“ (so wurde die Modelshow neulich auf Twitter genannt), essentiell wichtig und mache deshalb sehr gern hier mit.

Frauen und ihre Körper – schon wenn ich aus dem EINEN Wesen „Frau“ zwei Dinge mache, wird die Distanz zwischen beiden deutlich. Ganz offenbar haben viele Frauen sich irgendwie von ihren Körpern getrennt. Bitte korrigiert mich, wenn ich mit dieser Beobachtung falsch liege. Momentan konkurrieren die Titel der Zeitschriftenmagazine mal wieder um die beste Diät. Oder zerreißen sich das Maul über irgendwelche Hollywoodstars, ob sie Schwangerschaftsstreifen haben oder nicht. Oder sind sie gar zu dünn?

Wasserfallshirt nähen - SMYLY

In dieser Medienwelt leben wir alle, und ihr wisst genau, was ich meine. Zeitschriften – speziell Fashion- und Frauenmagazine – sind NUR zu dem Zweck geschaffen Frauen andauernd ihren defizitären Körper vorzuhalten und ihnen ein schlechtes Gewissen zu machen! (Und um ihnen teuren Schmuck, Parfum und Fashion anzudrehen, das sie dann arm aber kein Stück glücklich macht!)

Ich saß mal beim Friseur und blätterte mich eineinhalb Stunden (ja, da hatte ich mal Zeit!) durch eine Illustrierte – Europäische Königshäuser, Trendfrisuren, Diättipps, ihr kennt das. Nachdem ich alles darüber erfuhr warum Pippa Middleton es schwer im Leben hat, habe ich zuhause meinen Mann ihn den Arm genommen, ihn leidenschaftlich geküsst und ihm gesagt wie glücklich ich bin einfach nur ich zu sein. Und mit ihm zusammenzusein. Und das fand er auch – doppelt Glück! 😀

Aber ganz ehrlich: Das war auch nicht immer so! Ich hab lange gebraucht um mich selbst genauso zu lieben, wie ich bin. Zum Glück hat sich mein Mann da nicht so schwer getan *lach*.

 

Wasserfallshirt nähen

#SMYLY – Meine Näh- und Körpergeschichte

Ausgerechnet Barbiepuppen habe ich in meinem Nähleben zuerst benäht (so mit ca. 11 Jahren??). Die Barbie wird zu Recht von vielen Feministinnen kritisiert. Ich hab trotzdem mit ihr gespielt und ihr Kleider genäht. Meine Töchter haben auch ein paar Barbies und so Elsa-Puppen. (Sie spielen aber so gut wie nicht damit!)

Naja, also Barbie war mein ersten Näh-Opfer. Später dann habe ich viel für mich genäht, aber hauptsächlich Kostüme (Halloween), Outfits für den Mittelaltermarkt und so. In dieser Zeit – so zwischen 16 und Ende 20 – habe ich mit meinem Äußeren und überhaupt mit mir selbst viele Kämpfe ausgefochten. Obwohl ich zu den Menschen gehöre, die sehr selbstbewusst auftreten und wirken können, bin ich es nie gewesen.

Ich hatte immer Angst – vorm nächsten Tag, vor der Prüfung, vor dem Versagen… Vor allem vor dem Versagen! Studieren war ne harte Nummer. Ich bin froh, dass das vorbei ist.

Ich habe nie Probleme aufgrund meiner Figur gehabt – da können andere sicher ganz andere Geschichten erzählen. (Was ich auch zum Teil in diversen Facebook-Nähgruppen an Mobbing erlebe, ist übrigens nicht mehr feierlich – und für mich ein Grund mehr mich auf Facebook weiterhin zurückzuhalten, und zwar auch und besonders als Bloggerin.)

#SMYLY

Figurprobleme hatte ich nie so gravierend, dass ich ernsthaft darunter gelitten hätte. Aber ich habe meinem Körper weh getan. Auf meinem Unterarm habe ich eine kleine Narbe von einer ausgedrückten Zigarette. Ich habe viele Tattoos auf den Armen und dem Rücken. Auch das hat weh getan. Und die Wahrheit dahinter ist: Das ist alles die Fassade. Eine Fassade, die mich mit meiner Angst beschützen sollte, genau wie der geschwungene, pechschwarze Lidstrich, den ich ich jahrelang getragen habe.

Genäht habe ich während meines Studiums – das deckt sich so mit dieser Zeit – wenig. Ich habe irgendwann das Seifesieden für mich entdeckt und mich damit kreativ ausgetobt (coming soon!).

Erst mit dem Nähen für Kinder begann ich auch für mich zu nähen. Meine selbst genähte Kollektion ist noch recht klein, weil ich in den letzten sieben Jahren ja irgendwie dauernd schwanger war, und ich hab mir keine Schwangerschaftssachen genäht. Nicht, weil ich Probleme mit meinem Körper hatte, sondern aus praktischen Gründen: Beim ersten hab ich noch nicht soviel genäht, und später fand ich es nutzlos, weil es ja vielleicht die letzte Schwangerschaft war. Näheres zu den Schwangerschaften hier.

Mit den Kindern und den Geburten wurde das Nähen stärker.  Und wenn ich noch einmal auf den Spruch #SMYLY – „Sewing makes you love yourself“ eingehe, muss ich sagen, dass das Nähen erst im zweiten Schritt kam. Mich selbst zu lieben und mir auch einige Dinge zu verzeihen – das habe ich durch meine Kinder geschafft. Das Nähen hat uns dabei begleitet. Inzwischen ist es mehr als nur ein Hobby, sondern Leidenschaft, Energiequelle und Inspiration.

Es fällt mir nicht gerade leicht diesen Text öffentlich zu machen. Warum ich es trotzdem tue? – Ich finde die Bewegung nähender Frauen rund um den Erdball einfach fantastisch! Und ich liebe es ein Teil davon zu sein. Wenn man sich zum Beispiel auf Instagram durch den Hashtag #SMYLY scrollt, lernt man plötzlich sooooo wunderbare Nähfrauen kennen – ich finde das großartig. Uns eint, dass wir a) nähen und b) uns alle mit dem Thema Selbstliebe und den kleinen Schwestern Selbstbewusstsein und Achtsamkeit beschäftigt haben und am Ende zu einem prositiven Ergebnis gekommen sind. Das finde ich einfach grandios, speziell heute am Weltfrauentag!

Ich kenne so viele wunderbare Frauen, und ich beobachte bei vielen, dass wir alle dasselbe Problem mit uns selbst haben. Viele von uns leiden an irgendwas – oft ist es der eigene Körper, aber auch andere Dämonen der Vergangenheit. Es äußert sich in der ein oder anderen Weise. Und vielleicht kann ich dir ja mit meinem Text ein wenig Mut machen?

#SMYLY Wasserfallshirt nähen

Selbstliebe lernen… und nähen

Wie kam ich dahin, dass ich mich selbst lieben lernte? Nun, zum einen fand ich in meinem Mann jemand, der mich einfach so liebte. Er sah nicht den ganzen Ballast, den ich mit mir rumschleppte, sondern mich. Das ist so, wie wenn man sich nackig vor den Spiegel stellt und einfach mal hinguckt. Mit liebenden Augen. Und feststellt, wie schön man ist! Ich nahm mir die Freiheit einfach mal so zu sein wie ich sein wollte, und seitdem jeden Tag. Von außen wirkte es wohl wie eine Veränderung. Ich habe vielfach Komplimente für meine positive Entwicklung bekommen *lach*. Dabei war es keine Veränderung, sondern eine Befreiung, und der erste Schritt zur Selbstliebe.

Wann hast du das kleine Mädchen in dir das letzte Mal liebevoll in den Arm genommen und ihm gesagt, dass alles gut ist? Dass du es liebst?

Die Schwangerschaften und Geburten waren für mich wichtige Erfahrungen, die mir zu meinem heutigen Körper- und Selbstbewusstsein geholfen haben. Auch Yoga ist ein Teil davon, und ich bin sehr glücklich, dass ich nun endlich wieder halbwegs regelmäßig an einem Kurs teilnehme (ok, ganze 2x bisher in diesem Jahr, aber ich plane wöchentlich!)

Ab und an kommen dann so Gedanken, dass ich gern meine Brüste wieder hätte, die ich vor meinen Schwangerschaften hatte. Mit denen war ich immer zufrieden. Und ich gefalle mir auch nicht auf jedem Foto. Aber ich finde mich rein äußerlich komplett so in Ordnung, wie ich bin. Sobald sich daran was ändert, werde ich was ändern!

#SMYLY

Im letzten Jahr habe ich begonnen wieder mehr für mich zu nähen – und das ist großartig! Ich benähe mich gern, und ich stehe auch mal gern vor der Kamera – so, wie ich bin, und wie ich mich mag. Ich habe die (Selbst-)Zweifel (also die Sorte, die schädlich für einen selbst ist) und diese diffuse Angst hinter mir gelassen.

 

Wasserfallshirt nähen

Genäht habe ich mir übrigens für diesen Beitrag ein schlichtes Wasserfallshirt nach dem Schnitt „Ella“ von konfetti Patterns*, und zwar aus einem schwarzen Jersey im Destroyed-Look mit Löchern. Ich fand, das passte. Das Shirt ist recht leicht zu nähen, zumal ich auf Ärmel verzichtet habe. Die Ella könnte auch mit Flügelärmchen oder Kappärmchen genäht werden, aber das wollte ich nicht. Der Schnitt gefällt mir – das werde ich für den Sommer noch häufiger nähen. Ist ja auch ein Figurschmeichler ;).

Damit verlinke ich nun zu RUMS und zu Frau Jules Sammlung „Politisiert euch“ (über die ich sehr froh bin, dass es sie gibt!).

Lieber Gruß,

Sonja

 

 

*affiliate link: Beim Einkauf über den mit * gekennzeichneten Link erhalte ich eine Provision, ohne dass Dir Mehrkosten entstehen. Meine Empfehlungen wähle ich sehr sorgfältig aus und stecke sehr viel Zeit und Arbeit in jeden meiner Beiträge. Über Provisionen und Werbung finanziere ich die laufenden Kosten dieses Blogs und kann auch zukünftig hochwertige Inhalte kostenlos zur Verfügung stellen. Vielen Dank!

nähblog crafting cafe

Jahresrückblick 2017 + Danke + Free Printable

Irgendwie ist das Jahr schon wieder um! Im Dezember rauscht alles irgendwie an mir vorbei. Das hat ein bisschen mit meiner Weihnachts-Aversion zu tun, aber auch damit, dass alle zum Ende des Jahres irgendwie schneller laufen. Aber egal – es wird Zeit für einen kleinen Jahresrückblick! Mein kleiner Nähblog wird sehr bald auch zwei Jahre alt, und ich werde eine große Verlosung dazu starten. Heute aber will ich auf das vergangene Jahr zurückblicken und ein paar der schönsten Momente noch einmal Revue passieren lassen. Außerdem erzähle ich ein bisschen was zu kommenden Projekten und meinen (Blog-)Zielen für 2018. Für die Bloggerinnen unter euch habe ich dazu auch ein Free Printable gebastelt, das ihr am Ende ausdrucken und für eure eigenen Blog Ziele 2018 verwenden dürft!

 

Danke … für einfach alles!!

blogsommer

Zunächst will ich mich bei meinen engsten Blogfreundinnen bedanken, und dem gesamten Blogsommer-Team! Der Blogsommer 2017 war mein persönliches Blog-Highlight des Jahres, und ich freue mich, dass so viele wunderbare Blogbeiträge entstanden sind! Ich gehe auch einfach davon aus, dass wir den Blogsommer im kommenden Jahr wiederholen werden! Das Stammteam des Blogsommers bestand aus 10 Nähblogs, die mir sehr ans Herz gewachsen sind. Auch über Probenähen sind wir alle regelmäßig in Kontakt, und ich finde es sehr schön, dass man sich so immer wieder begegnet und sich gegenseitig unterstützt. Von Neid keine Spur! Auch das will ich mal betonen, denn ich lese auf anderen Blogs immer wieder, dass es da auch mal Probleme untereinander gibt. Ich schätze mich sehr glücklich, dass ich von sowas bisher in meinem Blogleben verschont wurde!

Meine liebsten Blogs liste ich jetzt auch einfach mal namentlich hier auf! Ich danke jeder einzelnen von euch für das wunderbare, inspirative und freundschaftliche Miteinander! Ich hoffe, wir werden noch viele gemeinsamen Blogaktionen starten!

Allen voran stehen drei Bloggerinnen, denen ich mich sehr verbunden fühle. Das ist Ellen von Ellen’s Schneiderstube, Eva von KaRToFFeLTiGeR und Susanna von Mamsell Su. Lieben Dank für eure Freundschaft!

Weiter gehts mit dem Blogsommer-Stammteam! Ihr habt ein kreatives Feuerwerk entfacht, das am Ende für 597 kreative Blogbeiträge gesorgt hat!! Das war der totale Wahnsinn! Am Ende kam ich auch gar nicht mehr mit, aber zum nächsten Sommer werde ich sicher noch einmal in der Linkparty stöbern – die Inspiration bleibt ja!

Und das war das Blogsommer-Team 2017:

Ingrid von „Nähkäschtle

Eva von „Eva Kartoffeltiger“

Susen von „made by Frau S.

Ulrike von „Ulrikes Smaating

Marita von „maritabw macht’s möglich

Silke von „Muckibär&Schneckenkind

Ellen von „Ellen’s Schneiderstube“

Annette von „Augenstern-HD&Zauberkrone

Vivien von „KreaVivität

Sonja von „the crafting cafe

 

Darüber hinaus möchte ich mich noch einmal bei allen Probenäherinnen bedanken, die in diesem Jahr für mich genäht haben! Viele waren auch schon letztes Jahr dabei, und inzwischen hat sich ein kleines Stammteam gefunden. Dieses Team ist auch jetzt wieder fleißig – dazu erzähle ich im neuen Jahr etwas mehr (muss ja jetzt nicht alles verraten). Auch hier schätze ich mich sehr glücklich, dass alle meine Probenähen sehr konstruktiv und im guten Miteinander verlaufen sind. Erst jüngst habe ich als Teilnehmerin eine andere Erfahrung machen müssen – das finde ich sehr traurig, dass gerade in Probenähgruppen doch immer wieder Streitigkeiten und doofe Verhaltensweisen an den Tag gelegt werden. Nun ja – ich bin mit einem tollen Team gesegnet und verneige mich vor:

Team Nähgitarre

Marietta von H-M und C

Eva Kartoffeltiger

Uli von Maschenrisotto

Andrea (FB)

Anja (FB: FlotteSprotte)

Anna (FB)

Lydia (FB)

Nancy von Nuckelpille

Sabine ohne Blog

Vivi von Kreavivität

Nina (FB)

Sarah (Makerist-Schauseite)

Antje (FB)

Karina (FB)

Manuela ohne Blog

Tamara (FB: Maralutti)

Jenny aka Abendstern von Rocknähmaschine

Janet von Knöpflekistchen

Vivo la Vita 

Team Beach Bag

Ulrikes Smaating
Marietta
Mandy
Marita bw machts möglich
Strippe Eileen
Bettina Katzenfarm
Marion Marys Nähkram (FB)
Silke
Ingrid
Jenni
Manuela
So So – König Otto
Anne
Ellen
Antje
Datbienchen Walter
Tubaverliebt

 

Außerdem danke ich natürlich allen Leserinnen, die hier regelmäßig vorbeischauen und kommentieren, sowie allen, die auf einem oder mehreren Social-Media-Kanälen auf „like“ und „follow“ geklickt haben, und natürlich den Newsletterabonenntinnen – lieben Dank an euch!

 the crafting cafe blog

Nähblog? Mamablog? …?

Dieser Nähblog, der ja viel mehr als ein reiner Nähblog oder Mamablog ist, ist auch in diesem Jahr thematisch weiter gewachsen, und ich habe viele viele Texte geschrieben und fotografiert. Ich habe einige Nähanleitungen und weitere Tutorials geschrieben. Doch mein Blog wäre nicht meiner, wenn nicht auch persönliche Texte hier ihren Platz fänden. Meine liebsten und auch persönlichsten Texte aus diesem Jahr sind mein Text über meine Yoga-Geschichte (samt selbst genähten Yoga-Outfit), mein Text über die Vereinbarkeit von Beruf und Familie, dann meine Surfer Story – wie wir im Bulli mit zwei Kindern durch Europa fuhren, meine Blogger-Geschichte I’m a Blogger und ganz frisch mein Text „Wer inspiriert dich am meisten?“

Außerdem gibt es so einige Blogtexte, die mir sehr am Herzen liegen – wahrscheinlich, weil ich sehr viel Zeit mit dem Schreiben verbracht habe. Da ist zum Beispiel der Text über den Bienengarten, und die noch recht junge Blog-Reihe Näh-Blogger Basics. Diese Reihe werde ich natürlich im neuen Jahr fortsetzen. Ursprünglich wollte ich mal eine Text-Reihe, die dann auch irgendwann fertig ist. Inzwischen glaube ich, dass ich niemals fertig werde. Ich lerne ja auch selbst soviel über das Bloggen – ich denke, da hab ich noch Stoff um einen ganzen Blog zu füllen! Aber das will ich gar nicht. Ich schreibe einfach weiter an der Reihe, und ihr dürft weiter gern Themenwünsche machen!

Das Thema Garten will ich im kommenden Jahr auch vertiefen – da wird bei uns auch viel zu tun sein, dazu gleich mehr!

 the crafting cafe nähblog

ebooks des Jahres

Die ebooks aus diesem Jahr habe ich bereits bei den Probenähteams vorgestellt. Entstanden sind in diesem Jahr die Nähgitarre und die Cross Body-Tasche „Beach Bag“. Beide sind eigentlich eher spontan entstanden, aus einer plötzlichen Eingebung heraus. Die Beach Bag war im Probenähen eine zähe Sache. Da musste ich von Anfang an viel am Schnitt ändern, bis alles passte. Und so zog sich das Probenähen während der Sommerferien sehr lang dahin. Nebenbei bin ich „mal eben“ zu WordPress umgezogen. Das war teilweise ziemlich hart, und ich hatte zwischendurch selbst keinen Bock mehr. Deshalb ist sie leider völlig zu Unrecht ein bisschen das Stiefkind, dabei ist es ein toller Taschenschnitt. Mir fehlte nur am Ende die Kraft für eine ausgiebige PR. Das Bloggerleben geht ja auch manchmal sehr schnell weiter – da komme ich gleich nochmal drauf zu sprechen!

 

prinzesssinnenkissen nähen

Freebooks und Tutorials

In diesem Jahr sind auch viele Nähanleitungen und Tutorials entstanden, z.B. das Kissen aus einem Stück oder die Sweat-Decke für Babies oder das Prinzessinnenkissen. Es macht mir immer mehr Spaß so kleine und große Anleitungen zu schreiben, und ich glaube, ich habe jetzt meinen Platz in der Nähbloggerwelt gefunden. Ihr findet meine Tutorials und kostenlosen Anleitungen alle hier. Die Freebooks findet ihr in meinem Shop.

 

Bloggen… so als „Profi“

In diesem zweiten Jahr meines professionellen Bloggerdaseins habe ich sehr sehr viel gelernt: Über das Bloggen, self-marketing, social Media… Da schwirrt mir zuweilen der Kopf. Im Lauf des kommenden Jahres, wenn mein letztes Elterngeld ausläuft, werde ich darauf angewiesen sein mit dem Blog auch langsam Geld zu verdienen. Natürlich muss ich nicht davon leben, das würde wahrscheinlich auch nicht funktionieren. Aber ich habe durchaus Ambitionen ein regelmäßiges Nebeneinkommen zu erwirtschaften – d.h. es wird mehr ebooks geben :). Die ersten beiden stehen bereits in den Startlöchern!

Außerdem konnte ich in diesem Jahr in die Welt der Blog-Kooperationen hineingeschnuppert. Von den verschiedenen möglichen Einnahmequellen als Blogger sind Kooperationen bisher für mich am attraktivsten, da geht es wahrscheinlich vielen so. Das ist nicht immer alles eitel Sonnenschein und reich wird man damit auch nicht! Aber es waren allesamt doch sehr schöne Erfahrungen, und ich werde diesen Weg auch zukünftig verfolgen. Im Rahmen der Näh-Blogger Basics werde ich dann nochmal mehr über Kooperationen schreiben, falls es euch interessiert, wie das so läuft?

Mein Blog hat sich erfreulicherweise in den Seitenaufrufen, Followern usw. nochmal sehr gesteigert. Das freut mich sehr, dass meine Beiträge gern gelesen werden – dankeschön! Inzwischen landen sogar auch „von selbst“ immer mal wieder Anfragen zu Kooperationen bei mir. Das meiste passt leider irgendwie gar nicht, trotzdem ist es für mich ein schönes Kompliment gefunden und als Partner in Erwägung gezogen zu werden. Ich freue mich auf das kommende Jahr und hoffe, dass ich das noch weiter ausbauen kann.

 

nähblog crafting cafe

Persönlicher Rückblick

Es war ein intensives und heftiges Jahr! Begonnen hat es mit der Geburt von Vincent, unserem vierten Kind. Ich hatte mir um die Geburt herum zwar Blogpausen gelegt, aber ich kann es dann ja auch nicht lassen und habe trotzdem viel gearbeitet. Ja, gearbeitet. Für mich ist der Blog viel viel Lebensfreude und kreatives Zuhause, aber eben auch Arbeit. Zukunft. Vision. Ich erwähnte eben schon: Im Lauf des kommenden Jahres will ich hier ein kleines, aber solides Einkommen erwirtschaften – und dafür habe ich den Grundstein in diesem Jahr gelegt.

Nicht, dass das alles ohne Niederlagen oder Rückschläge verlaufen wäre! Ich möchte nicht den falschen Eindruck einer steilen Erfolgsgeschichte vermitteln. Das Bloggen mit vier Kindern ist nicht unbedingt einfach, denn obwohl ich das alles sehr ernst nehme, sieht mein Mann das Ganze so als nettes Hobby, das ich mir ein bisschen refinanziere. Da stehe ich dann zwischen den Stühlen! Wobei er mittlerweile eingesehen hat, dass es deutlich mehr ist. Und er respektiert sehr, was ich in gerade zwei Jahren neben vier Kindern auf die Beine gestellt habe.

Ich habe hier nie Idealbedingungen, was ich oft bedaure: Ich schreibe und fotografiere, wenn der Kurze schläft und die anderen betreut sind. Am Stück hab ich häufig nur eine Stunde, oft weniger. Jeder zusätzliche Termin bedeutet für mich: Ich kann an dem Tag nichts machen! Das ist oft frustrierend, denn nach sieben Jahren Babyphase reichts mir einfach in meiner täglichen Planung andauernd so eingeschränkt zu sein! Es kommt ja auch mal vor, dass man sozusagen geschäftlich telefoniert. Da nervt es mich, wenn der Kleine im Hintergrund quakt, oder ich nie Termine rausgeben kann, sondern immer nur ungefähre Zeiten eingrenzen kann. Das wird besser werden, wenn er zu seiner Tagesmutter geht – das wird dann ab August der Fall sein, und ich freue mich darauf!

Oft würde ich gern mehr, aber ich schaffe nicht alles. Das habe ich in diesem Jahr sehr gelernt: Manche Dinge müssen reifen. Und ich kann nichts übers Knie brechen. Das macht mich auch kapputt. Ich will da im kommenden Jahr – ich schreibe ja gerade am Redaktionsplan – noch mehr Blogpausen einlegen, die auch wirklich Pause sind. Denn das war mal der Gedanke: Mehr Zeit für die Kinder haben. Und insofern will ich die Geldverdienerei auch nicht als höchstes meiner Ziele hängen – ich bin erstmal froh, wenn ich das aktuelle Level so halten kann und erstmal etwas verschnaufen. Ich bin nämlich gerade ganz schön alle (was auch an Weihnachten liegt.)

Insgesamt bin ich sehr zufrieden mit diesem Blog-Jahr: Alle statistischen Zahlen entwickeln sich positiv, und dank einiger Kooperationen habe ich auch erstes Geld verdient. Ich war beim Blogsommer dabei – das war eine ganz tolle Aktion! Ich bin im Sommer zu WordPress umgezogen und bin inzwischen total begeistert! Und ich habe gegen Ende des Jahres auch noch meinen Newsletter ins Leben gerufen.

Es gab auch ein paar Rückschläge und Niederlagen. Nicht, dass ihr denkt, bei mir läuft das alles immer supi. Ist nicht so! Ich hab auch viele Absagen bekommen für Kooperationen, oder es kamen Anfragen und dann nie wieder Antworten. Ich habe Ideen gehabt und wieder verworfen. Habe an der Beach Bag sehr sehr viel herumgedoktert, was mich doch sehr geärgert hat. Es tut mir auch gegenüber dem Probenähteam immer noch leid, dass ich da so planlos war! Ich hab Stoffe im Übereifer versaut. Neulich hab ich ein Teil wegen eines ganz doofen Nähfehlers (eigentlich ein Stickfehler!) in die Tonne gekloppt. Tja.

Naja, unterm Strich war es ein anstrengendes Jahr, weil es auch wieder ein Baby-Jahr war. Das letzte! Definitiv. Ich freu mich, dass der Kleine nun zehn Monate alt ist und demnächst laufen wird. Seit einigen Tagen ist es richtig schön mit ihm. Und ich freu mich auf 2018!

nähblog crafting cafe

Ausblick Blogziele und -themen 2018

Einiges habe ich im Text bisher ja bereits durchblicken lassen – ich gehe selbstbewusst, aber nicht ohne Zweifel in das kommende Jahr. Ich bin froh, dass der Kleine demnächst ein Jahr wird und das erste Babyjahr um ist. Dass er ab August zur Tagesmutter geht. Hatte ich damals noch etwas gezweifelt, so weiß ich jetzt ganz sicher: Wir sind komplett. Wir gehen glücklich, dass wir uns alle haben, in das neue Jahr und freuen uns auf viele Ausflüge, Urlaube und auch etwas mehr Freiheit – besonders ich sehne mich nach Sonnenzeiten und Freizeit. Auszeit. Babyfreie Zeit!

Privat haben wir sehr viel vor: Nach einigem Hin und Her soll demnächst unser Holzanbau starten. Dem wird eine neue Küche (YEAH!!!) folgen, und viel Umgeziehe und Eingerichte im Haus. Darauf freue ich mich sehr, und ich werde das auch hier auf dem Blog zum Thema machen: Nähen für zuhause, Kinderzimmer einrichten und fürs Kinderzimmer nähen, Küche, Schlafzimmer, Flur, Terrasse… ich habe viel zu tun! Und ich freu mich drauf!

Den Waschkeller werden wir jetzt auch in Kürze renovieren, und dann soll da auch eine kleine Küchenzeile rein. Und das Schöne daran: Ich kann dann endlich wieder Seife sieden!!! Freunde wissen das natürlich, dass ich eigentlich die Seifensiederin bin. Kinderbedingt ist das etwas eingeschlafen, aber ich habe noch das ganze Equipment, und dann wird es auch wieder losgehen – so richtig mit NaOH und Schutzbrille, nicht mit Fertigpackung oder so. Ihr dürft gespannt sein!

Auch der Garten wird eine Umgestaltung erleben – kann aber sein, dass wir das auf 2019 schieben. Alles auf einmal geht ja nun auch nicht!

Ich gehe mal davon aus, dass es auch wieder einen Blogsommer geben wird – auch darauf freue ich mich! Natürlich habe ich auch einige Ideen für ebooks und freebooks – die ersten Probenähen laufen auch schon, bzw. sind in Vorbereitung!

Neben diesen Themen will ich alles vertiefen, was ich schon jetzt mache: Nähen für mich, Nähen für Kinder und auch Babies (nein, keine eigenen mehr!), meine Mama-Kolumne, die Näh-Blogger Basics, DIY, Garten, Buchrezensionen… Hier hat sich ja eine große Themenvielfalt angesammelt.

In einigen „Blogdingen“ will ich noch einiges optimieren: Ich werde mich strategisch mehr auf SEO und Pinterest konzentrieren, und auf den Newsletter. Ich glaube, das geht vielen Bloggern so? Zumindest habe ich das von ein paar anderen auch so mitbekommen, dass der Trend aktuell von Facebook weggeht! Dazu schreibe ich bei den Näh-Blogger Basics bestimmt nochmal was – wenn es euch interessiert?

Außerdem werde ich hier noch ein paar kleinere Baustellen instand setzen – so Sachen wie „SSL einrichten“ und wohl auch mal eine Anwältin dafür bezahlen meine Seite auf rechtliche Mängel zu prüfen. Da ja demnächst diese neue Rechtsverordnung kommt, will ich da gut aufgestellt sein. Und ein paar Dinge aufhübschen… dank meinen frisch erlernten Photoshop-Skills macht mir das gerade am meisten Spaß :).

Dies sind so meine nächsten Themen! Um einen kleinen Fahrplan für das kommende Blog-Jahr zu haben, habe ich mir ein Datenblatt gebastelt, das ich euch auch zur Verfügung stellen möchte!

blogziele 2018

 

Free Printable: Blog Ziele

Mit diesem Free Printable hältst du ein paar Kennzahlen zu deinem Blog fest und und überlegst dir, welche Ziele und Schwerpunkte du im kommenden Jahr setzen willst. Ich hab für mich ja schon einiges genannt – da fällt dir bestimmt auch etwas ein? Du kannst dir strategische Ziele stecken oder inhaltliche. Als Tipp sage ich noch dazu: Überlege dir auch, wie Du Deine Ziele erreichen willst und wie realistisch deine Ziele sind. Bei Fragen melde dich einfach hier im Kommentar. Und wenn es etwas blog-spezifisches ist, findest du vielleicht schon eine Antwort bei den Näh-Blogger Basics?

Die Datei gibts hier als pdf. Lass mich wissen, wie es dir gefällt und wie Du damit zurecht kommst!? Ich hab für die Näh-Blogger Basics noch viel mehr solcher Datenblätter geplant, und mich interessiert brennend, ob dich das weiterbringt!

blogziele_2018

Außerdem würde ich natürlich gern wissen, welche Themen und Gedanken dich sonst so zum Jahreswechsel beschäftigen?

Ich wünsche dir nun erstmal eine schöne Weihnachtswoche und einen guten Rutsch! Ich melde mich im neuen Jahr erst wieder. Dafür dann mit einer MEGA-Überraschung ;).

 

Viele Grüße,

Sonja

Photoshop lernen

Herzlich Willkommen ~ jetzt auf WordPress!

Auf diesen Post freue ich mich nun schon sehr sehr lange! Meine Blogpause neigt sich dem Ende, und wie ihr seht, habe ich die Zeit intensiv genutzt um ordentlich was zu verändern. Zunächst mal: Meine Adresse! Ich habe mein lauschiges Blognest auf Blogger verlassen und bin zu WordPress umgezogen! Das war sogar ein eher spontaner Einfall, mit dem ich aber jeden Tag ein Stückchen glücklicher wurde. Wenn ihr euch nun hier umseht, werdet ihr feststellen, dass die Spuren des Umzugs noch da sind. Hier und da hängen noch Glühbirnen statt Lampen, und in einer Ecke stehen noch Reste vom Renovieren rum. Mein Shop ist noch nicht online, zum Beispiel. Trotzdem wollte ich nicht länger warten und endlich wieder bloggen! Ich hoffe, dass ich die letzten Arbeiten jetzt sehr bald abgeschlossen habe, und dann läuft auch alles wieder rund hier.

Was kann WordPress besser?

Ich war ja nicht unzufrieden mit meinem alten Blog. Ich liebte mein Template und stand mitten im Blogger-leben, als ich irgendwie diese verrückte Idee hatte doch nach WordPress umzuziehen. Dafür hatte ich einige Gründe, z.B. stellte es sich als nahezu unmöglich heraus Google Analytics datenschutzkonform auf einem Blogger-Blog einzubinden. Ich habe es versucht. Die Maskierung der IP-Adressen und eine Opt-Out-Funktion wie der deutsche Datenschutz sie vorschreiben, lassen sich mit Blogger nicht realisieren. (Oder ich bin einfach zu blöd…? Ich lasse mich auch gern eines Besseren belehren!)

Da mein Blog allerdings sehr gewachsen ist und ich persönlich ja hoffe und daran arbeite, dass das auch so weitergeht, mache ich da natürlich keine Kompromisse. Auch mit WordPress war es nicht ganz ohne, aber ich habe es hingekriegt und bin sehr stolz auf mich, dass das geklappt hat. Wer sich auch für das Thema interessiert, klickt mal hier rein! Kleiner Einschub noch dazu: Kommendes Jahr wird eine neue Datenschutzverordnung auf EU-Ebene wirksam, die auch uns Blogger betrifft. Auch dafür wollte ich gewappnet sein. Mehr Infos dazu sammle ich euch in den nächsten Crafting Linktipps zusammen!

Ein weiterer Grund für den Umzug war natürlich, dass ich nun meine eigene Adresse haben kann, da ich selbst hoste. Das ist eine Frage der Eitelkeit, aber ich fand, dass es an der Zeit war. Mein alter Blog war thematisch sehr gewachsen, und es war doch sehr aufwändig und nervenraubend die Navigation anzupassen, zumal es oft einfach nicht funktionierte. Und da ich nun schon einen ganzen Blog mit Inhalten hatte, war es dann recht leicht hier eine einfach zu administrierende Navigation aufzubauen, mit der sich auch neue Leser schnell zurecht finden.

Viele von euch wissen, dass ich auch an dem Konzept für einen Newsletter arbeite (der erste wird bald versendet!). Mit WordPress kann ich über ein Plugin auch den Newsletter auf meinem Dashboard betreuen – Näheres schreibe ich vielleicht nochmal, wenn ich in dem Thema weiter bin. An dieser Stelle vielen Dank an alle, die sich bereits eingetragen haben! Ihr seid schon über 130 und täglich werden es mehr, obwohl ich außer einem Pop-Up-Banner auf dem alten Blog keinerlei extra Werbung geschaltet habe. DANKE für euer Vertrauen!

Dann – danke liebe Eva Kartoffeltiger für den Tipp  – kann ich meinen eigenen Shop haben. An dieser Stelle erwähne ich noch einmal, dass der Shop noch nicht online ist! Es fehlen noch ein paar Dinge, bevor er starten kann. Hier schließt sich auch der WordPress-Nachteil an: Man muss hier alles selber machen. Ich bin schon ein halber Programmierer, und ich hab das Bloggen jetzt doch sehr vermisst! Immerhin findet man im Netz überall Hilfe zu gängigen WordPress-Fragen, aber man muss suchen! Nebenher vier Kinder in Ferien bespaßen war nicht ganz ohne.

Es gibt noch viele weitere Vorteile, wie z.B. dass ich auch eine eigene Email-Adresse haben kann, oder dass hier alles einfach ein bisschen größer und professioneller ist. Ich bin übrigens  sehr froh, diesen Schritt jetzt gemacht zu haben und nicht erst mit noch mehr Beiträgen, denn die bin ich alle einzeln durchgegangen (bin auch noch nicht ganz fertig…).

Bei der Gelegenheit habe ich alle älteren Beiträge SEO-technisch aufgemöbelt und für Pinterest optimiert, z.B. habe ich „Rich Pins“ eingerichtet. Warum (mir) das so wichtig ist, werde ich in einer der nächsten Näh-Blogger Basics darlegen. Viele meiner alten Beiträge habe ich in dem Rahmen gleich mit überarbeitet. Manchmal wirds einfach Zeit für einen neuen Anstrich, und heute schreibe ich doch ganz anders als noch vor einem Jahr – also habe ich bei vielen Artikeln, die mir am Herzen liegen, nochmal nachgebessert und teilweise ganze Absätze neu eingefügt.

Welche Artikel das sind? Zum Beispiel roXXanne – Von der Idee zum ebook, oder Zeitmanagement für Mamas. Dazu kommen noch einige mehr, in denen ich nur wenig oder gar nichts geändert habe.

 

 

 

Technische Änderungen im Crafting Café

Der Umzug war also nicht nur ein Umzug, sondern auch eine Revision. Ich habe mich nebenbei viel mit „Bloggerthemen“ beschäftigt, z.B. Reichweitensteigerung und auch Geld verdienen, denn auch wenn ich (noch) nicht darauf angewiesen bin mit dem Blog Geld zu verdienen, so ist die Zeit und Arbeit, die darin stecken, inzwischen deutlich mehr als nur ein Hobby. Mehr darüber werde ich in gut verdaubaren Häppchen in den Näh-Blogger Basics schreiben.

Ein paar Änderungen wird es hier noch geben, und ich glaube, dass das sehr positive sein werden. Zum einen habe ich alle Linkparties inklusive dem „Freebook Friday“ ausgelagert. Ihr findet ihn auf der neuen Subdomain http://linkparties.crafting-cafe.de. Jetzt zu Anfang werde ich den Freebook Friday auch auf Monatsebene laufen lassen. Ich habe in der Praxis festgestellt, dass eine wöchentliche Linkparty für mich zu aufwändig zu betreuen ist. Da ich nun auch ein Schulkind ab mittags zuhause habe, muss ich in unserem Alltag erstmal gucken, wie ich meine Zeit von nun an einteile.

Außerdem findet ihr auf der neuen Linkparty-Seite als Archiv die Blogsommer-Linkparty und meine „Crafting Linkparty“, unter der ihr genähte Werke nach meinen Schnittmustern und Nähanleitungen verlinken könnt.

Von dem Verkauf genähter Sachen verabschiede ich mich mehr und mehr – mein „Kerngeschäft“ hat sich in den letzten Monaten doch sehr auf ebooks und auf das Bloggen verlagert, sodass ich mich beim Verkauf zukünftig auf Windeltaschen spezialisiere. Auch hierzu arbeite ich an einer eigenen Subdomain, weil die Zielgruppen doch sehr unterschiedlich sind. Diese Subdomain müsst ihr euch ein bisschen wie den Gartenpavillon vorstellen, der einfach noch nicht fertig ist!

So, das sind im Großen und Ganzen die technischen Änderungen! Für alle, die zukünftig in meinem Stammteam nähen wollen, habe ich noch eine kleine Überraschung, die ich noch nicht verrate. Auch das ist so ein Gartenpavillon ;).

Inhaltliche Neuerungen / Änderungen

In den letzten Wochen habe ich viel nachgedacht – über das Bloggen allgemein, über meinen Blog im Besonderen. Wo will ich hin mit meinem Crafting Café? Schaffe ich das? Welche Inhalte sind mir wichtig? Was wünschen sich meine Leserinnen von mir? Wie oder was hat sich für mich mit der Größe des Blogs geändert? Hat sich was geändert? Welchen Weg will ich einschlagen?

Das alles sind keine Fragen, die unbedingt mit WordPress zu tun haben. Viele Fragen stellten sich mir schon lange vor dem Umzug (mehr oder weniger dringend). Der Umzug ist nunmehr der Anlass auch inhaltlich die Weichen zu stellen.

Ich will an den bisherigen Inhalten natürlich festhalten, keine Angst. Aber ich habe z.B. Probleme damit weiterhin amazon-affiliate-links zu platzieren. Ich habe mir als faire Alternative nun den Werbepartner Fairmondo-Der faire Online Marktplatz* gesucht, über den zukünftige affiliate links laufen werden, die ich bislang über amazon angeboten habe. (EDIT: Derzeit ist das Programm ausgesetzt.)

Ein weiterer – für mich viel wichtigerer – Punkt ist die Frage nach meinen Kindern auf Bildern. Darüber werde ich separat nochmal schreiben, denn das Thema ist durchaus komplex, und jede Bloggerin muss da eine eigene Richtlinie finden. Ich habe im Rahmen des Umzugs viele Bilder entfernt. Anfangs bin ich noch sehr unbedarft an das Thema herangegangen, aber mit zunehmender Bekanntheit und Reichweite wurde es für mich mehr und mehr ein Problem. Zukünftig möchte ich es als fotografische Herausforderung sehen meine Kinder zu fotografieren ohne das Gesicht zu zeigen, denn darum geht es mir am meisten. Wir leben in einer Zeit, in der Begriffe wie „biometrische Daten“ zum common sense gehören und nicht mehr in einen Science Fiction Roman – das ist einer das Gründe, dass es deutlich weniger Kinderbilder geben wird. Aber dazu schreibe ich nochmal einen eigenen Post.

Das sind schon die zwei Haupt-Themen, die mir inhaltlich am Herzen lagen! Ansonsten geht es jetzt nach der Pause weiter mit dem gewohnten Blogprogramm – es wird Genähtes und bald auch Gesticktes geben! (Ich habe mir eine Stickmaschine gekauft!!) Außerdem setze ich die Näh-Blogger Basics fort, und ich schreibe natürlich meine Kolumnen aus dem Alltag und werde euch noch verraten, wo wir im Urlaub waren usw. Derzeit habe ich ca. 50 Beitragsentwürfe (ich lege ja immer Entwürfe an, wenn ich spontan Blogpost-Ideen habe) und mein Trello hat eine zusätzliche Liste mit Blog-Ideen. Es wird hier sicherlich vieles, aber langweilig nicht ;).

Ich freu mich, wenn ihr mir weiterhin die Treue haltet! Und nun hab ich genug gelabert und freue mich auf eure Kommentare, wie euch das neue Crafting Café gefällt?

Bis Freitag – da kommt nämlich der nächste Beitrag der Näh-Blogger Basics zum Thema Foto-Equipment für Blogger. Das Titelbild dieses Beitrags ist ein erster, optischer Vorgeschmack!

Ich freu mich auf euch,

Eure Sonja

 

*affiliate link: Wenn Du etwas über diesen Link bestellst, erhalte ich eine kleine Provision, vielen Dank.

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Jahresrückblick 2016: Ein Jahr Crafting Café!

Bevor ich mich mit meinem Crafting Cafe nun in eine kleine Winterpause verabschiede, möchte ich das vergangene Jahr noch einmal Revue passieren lassen. Nicht nur dieses Kalenderjahr neigt sich dem Ende; auch mein Blog feiert nun bald seinen ersten Geburtstag! Da ist für mich die Zeit gekommen ein wenig in mich zu kehren und auf das vergangene Jahr zurückzuschauen.

Der Anfang

2016 begann ich meinen Blog „The Crafting Café“, der meine geplante Selbstständigkeit als Unter-näh-merin von nun an begleiten sollte. So ganz wusste ich noch nicht so recht, wohin mich diese Reise führen sollte (und weiß es auch noch immer nicht so ganz genau), aber da ich auch schon vorher lange rein privat gebloggt habe und mir das Bloggen immer Spaß gemacht hat, fand ich es für mich den besten Weg um online „präsent“ zu sein. Mehr über meine Bloggergeschichte habe ich hier geschrieben.

Ursprünglich war meine Geschäftsidee, genähte Sachen über meinen Dawanda-Shop, Fachvermietungen und als Auftragsware zu verkaufen. Den Blog hatte ich also als Anlaufstelle für potentielle Kunden geplant. Daraus entwickelte sich allerdings mehr und mehr das heutige „Konzept“, das nirgendwo geschrieben steht, und dass auch noch längst nicht fertig ist.

Mein Näh- und Kreativblog

Im Hintergrund war ich Anfang des Jahres noch mit vielen Formalitäten rund um die Selbstständigkeit beschäftigt – diverse Ämter, Handwerkskammer, Verpackungsverordnung und auch rechtliche Grundlagen für das Betreiben einer Internetseite, sowie die Konsultation unseres
Steuerberaters gehörten dazu.

Gebloggt habe ich zu Anfang also eher wenig – hier und da ein neues Nähwerk, mehr nicht.

Da ich vorher schon Ideen für eigene Schnittmuster hatte und ich den Versuch starten wollte als Nähblog mit Tutorials und Schnittmustern
erfolgreich zu sein, hatte ich mir schon im Vorfeld über das Bloggen Gedanken gemacht. Aber „Gedanken machen“ und „machen“ sind zwei völlig verschiedene Paar Schuhe!

Erste Schritte als Nähblogger

Anfangs fehlte noch viel Know How. Ich hab viel gelesen und dann einfach gemacht und ausprobiert. Noch immer hab ich ein paar „Leichen“ hier auf dem Blog, die ich noch überarbeiten will – das ist ein Projekt für die kommende Babyzeit.
Die DIY-Szene im Internet ist insgesamt sehr kontaktfreudig und hilfsbereit. Es entstanden bereits im Februar die ersten Kontakte zu anderen Kreativbloggerinnen.

Mein erstes Näh-Tutorial war das „Utensilo aus einem Stück“, aus dem sich inzwischen eine kleine Serie unter dem Titel „Nähen für Faule“ entwickelt hat.

Wenn man einen Näh-und/oder DIY-Blog professionell betreibt, bedeutet das, regelmäßig möglichst innovative und neue Ideen zu posten – und das erfordert gute Schritt-für-Schritt-Bilder plus Anleitungen. Viel Zeit zum Experimentieren bleibt da wenig. Und ich hab ja auch noch drei kleine
Kinder!

Ein paar Ideen hatte natürlich im Vorfeld gesammelt. Und mir gehen viele dieser Voraussetzungen leicht von der Hand, weil es mir einfach soviel Spaß macht. Manche Dinge kamen ganz ohne große Vorbereitung aus, z.B. mein zweites kleines Näh-Tutorial, das im beginnenden Winter Ende 2016 nochmal eine Renaissance erleben sollte: Valery, der Partnerhandschuh.

 

Valery habe ich als Partner- und als Eltern-Kind-Handschuh entwickelt und ist mein erstes „richtiges“ Schnittmuster.

Es ist erstmals im Februar zum Valentinstag erschienen, als es schon fast wieder warm wurde. Erst Ende des Jahres wurde es dann irgendwie wieder aktuell und zog unglaublich viele Klicks auf den Blog. Das hat mich sehr gefreut, war aber auch Anlass zur Überarbeitung. Inzwischen kannte ich mich mit dem Programm besser aus und habe das Schnittmuster angepasst: HIER findest Du das aktuelle Freebook!

Neben „Valery“ habe ich dann noch eine Häkelanleitung geschrieben und ansonsten im März erst einmal den Geburtstag meines Sohnes gefeiert.

Aus diesem Anlass habe ich einen langen Post geschrieben, in dem ich unter anderem ein Backbuch empfehle – genau dieser Eintrag sollte im Verlauf
des Jahres zu einem sehr sympathischen Kontakt und einer Kooperation führen. Neben „Valery“ ist das für mich eins der besten Beispiele, dass
der „Erfolg“ beim Bloggen manchmal einfach ein bisschen Zeit braucht.

Parallel plante ich bereits ein erstes eigenes Probenähen. Ich hatte bei einem anderen Probenähen teilgenommen (und hätte noch bei viel mehr
mitgemacht, wenn ich denn die Zeit gehabt hätte), und wollte es nun selbst versuchen. Als erklärter Taschen-Junkie hatte ich eine Kindergartentasche entwickelt: Das Käferlein, das dann im Juni als mein erstes Schnittmuster erschinenen ist:

 

Crafting Cafe goes Facebook

Zuvor stand allerdings noch etwas anderes an: Meine Facebook-Seite! Ursprünglich hatte ich auf einen Facebook-Kanal sogar gänzlich verzichten wollen. Auch mit diversen weiteren social-media-Kanälen hatte ich mich bislang nicht oder nur halbherzig beschäftigt. Facebook kannte ich privat, aber ich wollte eigentlich keine Unternehmensseite dort haben.

Irgendwie wurde mir Ende März klar, dass ich ohne Facebook langfristig keinen Erfolg haben würde – denn natürlich bin ich daran interessiert möglichst viele für meine Ideen und meinen Blog zu begeistern, und ohne Facebook erscheint mir dieses Ziel unmöglich. Wie stark tatsächlich der Näh- und Kreativmarkt dort vertreten ist, wurde mir auch erst noch viel später klar.

Am Anfang meiner Zeit auf Facebook standen eher so rechtliche Fragen nach dem Impressum und einem Titelbild. Viele meiner privaten Freunde
gaben meiner Seite dankenswerter Weise ein Däumchen, und so startete ich mit ich glaub irgendwas um die 30 Fans. Bis November sind daraus über 160 geworden, und ich freue mich total über jeden Einzelnen, der meine Seite liked und kommentiert! Gerade dank des Sternkörbchens, das ich vor ein paar Tagen vorgestellt habe, folgen meiner Seite nun über 230 Leute – das ist der totale Wahnsinn — Danke!

Mama-und-Familien-Blog

Während dieser ersten Zeit – April bis Juni – kristallisierten sich immer mehr „Mama“-Themen heraus, die mir wichtig genug waren, um sie dauerhaft hier im Blog aufzugreifen. Immerhin beschäftigt mich jedes einzelne davon, und ich kann wohl von mir behaupten, inzwischen viel Erfahrung als Mama zu haben. Ich versuche dabei, nicht belehrend aufzutreten, sondern mehr Erfahrungen zu schildern.

Schon die ersten Reaktionen auf meine „Mama“-Beiträge waren durchweg positiv und bestärken mich, diesen Weg weiter zu gehen. Einer der erfolgreichsten Blogbeiträge in diesem Jahr war dann auch im September „Bye bye Kinderwunsch“, der auch einer der persönlichsten Texte bisher auf diesem Blog ist. Stolz bin ich darauf, dass dieser Text im „Familienbloggerzin“ aufgenommen wurde.

Vielen Dank noch einmal an dieser Stelle an Zicklein und Böckchen!

Die zweite Jahreshälfte

In der zweiten Jahreshälfte überschlugen sich hier bei uns zuweilen die Ereignisse. Das hatte zum einen private Gründe: Wir haben ein Haus gekauft und hier mit diversen Renovierungs- und Umbauarbeiten begonnen, die auch immer noch aktuell „nebenher“ laufen. Mein Nähzimmer war das erste Bau-Projekt; darüber habe ich unter anderem hier geschrieben.

Der Sommer hat mir dann leicht den Boden unter den Füßen weggezogen – die Kinder hatten vier Wochen Ferien, und es war hier teilweise echt turbulent. Das hatte ich im Vorfeld doch etwas unterschätzt, sodass ich dann erstmal in eine erste Blogpause gegangen bin. Im nächsten Jahr werde ich das besser planen!

Trotzdem fand in dieser Zeit die erste Nähblogger-Themenwoche zum Thema „Urlaub (mit Kindern)“ statt, die mir sehr viel Spaß gemacht hat. Im Rahmen dieser Woche konnte ich auch viele Kontakte zu anderen Nähbloggerinnen festigen; später sollte eine weitere Themenwoche folgen, sodass wir inzwischen eine kleine „Truppe“ sind. Für diese Themenwoche habe ich auch weitere kostenlose Freebooks und Nähanleitungen geschrieben, unter anderem für die „Büchertasche aus einem Stück“.

Erfolge und „Nähen für Faule“

Diese Büchertasche – das war mir vorher nicht so klar – habe ich auch als Freebook über meinen Shop bei CrazyPatterns veröffentlicht. Irgendjemand in der Redaktion dort muss sie so sehr gefallen haben, dass sie prompt als Highlight im nächsten Newsletter erschien, was mich persönlich total gefreut hat! Daraufhin wurde das Freebook bis heute knapp 1800x runtergeladen – damit hab ich vorher im Traum nicht gerechnet!

Es folgten außerdem ganz viele liebe Bewertungen und Kommentare wie z.B. „super,so macht Bücher verschenken Spaß .Alles super“ oder „leichter geht es echt nicht mehr wie bei dieser Tasche“. Das hat mich richtig überwältigt, und ich bedanke mich bei allen, die sich die Zeit genommen haben eine Bewertung abzugeben!

Auch vor dem Hintergrund dieses Erfolgs entwickelte sich die Idee Nähen für Faule weiter, und ich hoffe, dass noch viele weitere Anleitungen folgen werden!

Bloggerlife vs. Mamalife und roXXanne

Trotz aller kleinen und großen Erfolgserlebnisse war ich zwischendurch mit meinem Spagat unzufrieden. Dazu kam die Schwangerschaft, mit der ich zu Anfang noch nicht so „im Reinen“ war, wie ich in dem bereits verlinkten Beitrag „Bye bye Kinderwunsch“ ja schrieb.

Aber ich habe natürlich weiter meine Projekte verfolgt, und dann entstand auch bald die Idee für mein zweites Schnittmuster „roXXanne“.

Das Probenähen lief – so fand ich – deutlich organisierter ab als noch beim Käferlein, und ich war auf vieles bei der Organisation besser vorbereitet. Viele Probenäherinnen vom Käferlein waren wieder dabei, und so war es eine schöne Zeit, bei der unglaublich tolle Taschen entstanden sind!

Ich kann auch nur immer wieder betonen: Mein Herz macht jedes Mal einen Sprung, wenn jemand eine Tasche oder irgendwas nach meiner Anleitung näht! Das ist einfach ein unbeschreiblich tolles Gefühl. Und weil bei „roXXanne“ so tolle Designbeispiele entstanden sind, habe ich viel Zeit investiert und ein LookBook entwickelt, das zum Erfolg des Schnittes wesentlich beigetragen hat.

roXXanne hat sich bisher ganz gut verkauft. Ein bisschen Glück und Zufall haben dabei auch geholfen: Bei CrazyPatterns gab es zur Veröffentlichung gerade eine Rabattaktion, bei der ich mitgemacht habe. roXXanne hat es wieder in den Newsletter geschafft, und das hat sehr geholfen den Schnitt bekannt zu machen – vielen Dank!

Zum Jahresende…

Ein langes und kreatives Jahr neigte sich nun dem Ende! „Zwischendurch“ hatte noch die zweite Nähblogger-Themenwoche zum „Herbst“ stattgefunden, und die Adventszeit wurde auch schon geplant. Für den Advents-Blogger-Kalender hatte ich allerdings wegen des bereits genannten Spagats und dem Gefühl, dass mir alles zuviel wird, gleich meine Teilnahme abgesagt. Das war auch die richtige Entscheidung.

„Nebenbei“ habe ich hier fleißig Kundenaufträge genäht und einen Weihnachtsmarkt vorbereitet, und alles geht nun einmal nicht. Außerdem bin ich ein erklärter Weihnachtsmuffel und kann speziell angesichts der Lage unserer Mutter Erde und ihrer Kinder nicht wirklich in „Weihnachtsstimmung“ kommen.

Ein kleines Freebook habe ich dann doch noch zum Jahresende geschrieben: Das Sternkörbchen!

Angesichts der vielen Advents-Freebooks und Verlosungen habe ich überhaupt nicht mit einem solchen Erfolg gerechnet. Innerhalb eines Abends kletterten meine Followerzahlen bei Facebook um über 60 (!!!) Fans nach oben; das Freebook wurde inzwischen knapp 600x heruntergeladen, und die Anleitung wurde bis jetzt über 3000x angeklickt.

Was soll ich sagen? DANKE!!! So viele nette Kommentare, Likes und Rückmeldungen auf ein so kleines Freebook — wow!

Das freut mich total und zeigt mir: Ich bin mit meinem Blog und Nähanleitungen – dem Mix aus Mama’s Life, Näherei, Schnittmustern und Freebooks auf dem richtigen Weg. Und auch wenn ich Anfang des kommenden Jahres in eine kleine babybedingte Blogpause gehe, werde ich diesen Weg weiter beschreiten. Und ich freu mich auf alle, die mir weiter die Treue halten!

Ausblick und Projekte

Ich deutete gerade schon die Blogpause an: Ja, ich werde nun erstmal in die Winterferien gehen, bis Mitte Januar 2017. Und danach kann ich erstmal nichts versprechen – ich habe Beiträge in Planung, aber Ende Februar kommt dann Kind Nr. 4, und dafür möchte ich erstmal den Rücken frei haben und mich zu nichts verpflichten. Sicher werde ich mich im Januar/Februar nochmal melden und dann hoffentlich ab Ende März wieder regelmäßiger – das kommt darauf an, wie es hier läuft!

Mein erster Mädchenkleidschnitt!

Was ich für 2017 auf jeden Fall vorhabe: Ein erster Kleiderschnitt für Mädchen! Die Pläne sind sogar schon „in der Mache“ – heißt, ich arbeite bereits an dem Schnittmuster. Wer mir auf instagram und/oder Facebook folgt, wird demnächst eventuell erste Bilder sehen.
Wann ich dazu ein Probenähen veranstalte… ich befürchte, dass es April oder Mai wird, aber dann werde ich Probenäherinnen für voraussichtlich die Größen 86-134 suchen, und jede Größe würde ich gern mindestens doppelt besetzen um ein umfassendes Feedback zu erhalten.

Blogging

Auch beim „Bloggen“ habe ich natürlich noch weitere Pläne – jetzt habe ich mir erstmal den schönen Blogplaner von Kreavida gekauft und werde meine Erfahrungen aus dem ersten Blogjahr mitnehmen um mich im kommenden Jahr noch besser zu organisieren und hier auf dem Blog die richtige Themenmischung rund um meine Näh- und Mamawelt zu präsentieren.


Danke!

Bis dahin verabschiede ich mich nun nach diesem meterlangen Beitrag in die Blogpause bis voraussichtlich Mitte Januar 2017. Ich wünsche allen, die dies lesen, ein paar schöne und friedliche Feiertage und einen guten Rutsch ins neue Jahr!

Außerdem möchte ich mich bei einigen Blogger-Weggefährtinnen für die gute Zusammenarbeit, den Support beim Probenähen und überhaupt für die schöne Gemeinschaft ganz herzlich bedanken!
Ich hoffe, wir werden auch im kommenden Jahr noch das ein oder andere schöne, kreative Projekt miteinander stemmen!

Eva Kartoffeltiger

Ellen’s Schneiderstube

… und dann kam irma

Maritabw macht’s möglich

Augenstern-HD und Zauberkrone

Kreavivität

Susi näht

 Ökolochic

Außerdem gilt mein Dank meinen wunderbaren Probenäherinnen, die mich beim Käferlein und roXXanne mit Ideen, Feedback und wunderschönen Designbeispielen unterstützt haben!

Danke Euch!

 

Karo von 27stitcheslater (FB)

Bianca P. von Julie Handmade (FB)

Abendstern von und mit Rock’n’Roll-Nähmaschine

Elly Nadine G. von El-Ra-Ya by Elly (FB)

Ingrid C. von Nähen & Sticken aus Leidenschaft (FB)

Anja – https://m.facebook.com/Stepptanznadel/ 

Sabine von EmmA Ostsee – https://www.facebook.com/emmaostsee

Emmi´s cuties, Sabine Grüner – https://www.facebook.com/Emmis-cuties-915449291885115/

Noemi von Mama Nachteule – www.facebook.com/Mama.Nachteule

Maralutti – https://www.facebook.com/maralutti/

Barbara – ohne Blog

Manuela – ohne Blog

 

Viele Grüße,
Sonja



Crafting Linktipps – November 2016

Dieser Monat flog mal wieder an mir vorbei – obwohl, bzw. vielleicht auch weil ich soviel geschafft habe. Z.B. habe ich Zeitmanagement. Und mein Mini-Tutorial „Kinderwagenaufhängung“ hat meinen Lesern so gut gefallen, dass Google Analytics fast beim Zählen  zusammengebrochen wäre – danke! Außerdem hat euch der Partnerhandschuh Valery sehr gut gefallen – ich wünsche allen viel Freude beim nähen!

Ich habe diesen Blog-Monat ganz gut gemanagt gekriegt, weil ich in meiner Blogpause zuvor und auch so schon immer mal wieder gesammelt und vorgebloggt habe – Stichwort: Zeitmanagement. Das machte es mir in meinem Alltag deutlich einfacher Blog, Nähen, Kinder, Haushalt und unsere ganzen Um- und Anbauten hier rund ums Haus zu betreuen. Und ich hab auch einiges für meinen baldigen Weihnachtsmarkt genäht. Uff!

Aber auch andere haben fleißig gebloggt und Sachen vorgestellt. Ein paar Dinge, über die ich im Netz gestolpert bin, habe ich gesammelt! Viel Spaß beim Durchklicken – vielleicht ist ja für Dich auch ein interessanter Link dabei?

Thema: Urheberrecht beim Nähen und Zeigen von genähten Werken

Das Internet ist kein rechtsfreier Raum, und das ist auch gut so. Wir alle haben uns inzwischen ein paar „basics“ zum Thema copyright angeeignet. Spätestens wenn es um Lizenzstoffe oder Schnittmuster geht, müssen wir unsere Rechte und die der Lizenzgeber kennen, wenn wir uns nicht selbst strafbar machen wollen.

Zum Thema „Copyright Applikationen“ habe ich hier einen tollen Blogbeitrag gefunden, der auch auf das Zeigen von Lizenzstoffe übertragbar ist.

Wer tiefer in die Thematik eintauchen will: bei mamahoch2 gab es vor einiger Zeit diesen Artikel dazu, der auch fortlaufend gepflegt wird, und hier ist eine Liste zu finden, die zeigt, welche Stoffe wie verwendet werden dürfen. Gerade für gewerbliche Näherinnen und Erstellerinnen von ebooks ist das interessant!

Zur Nähwelt außerhalb des Internets

Eine lesenswerte Fernsehkritik an der Nähsendung „Geschickt eingefädelt“ wurde auf Fuchsgestreift hier veröffentlicht. Ich finde, diese Kritik lässt sich sehr gut auch auf andere TV-Formate übertragen. Ich habe mich bestätigt gefühlt, dass ich selbst bereits seit Jahren keinen Fernseher mehr besitze.

Freebooks/Nähanleitungen for free

Ich suche eigentlich gar nicht dauernd nach Freebooks – ich will erstmal meine Festplatte nähen, bevor ich neue Sachen sammle – aber ein paar Freebooks sind mir aufgefallen und stehen nun auf meiner To-Sew-Liste:

NEU im November und aktuell ganz oben auf meiner To-Sew-List: Lin-Kims „Little Sweat Coat“

Und ein paar ältere Klassiker, aber nichtsdestoweniger tolle Anleitungen/Nähideen:
Stofftasse – als hübsches Weihnachtsgeschenk
Fußsack für Buggy oder Kinderwagen selber nähen  
Eine super Einzelsockenverwertung für Puppen – Achtung, Anleitung auf englisch, aber gut bebildert!

DIY

Zum Schluss hab ich noch eine schöne DIY-Anleitung auf Englisch für ein einfaches DIY-Holzpuzzle für ein Kleinkind gefunden, das sich super für Holzreste eignet: *Klick hier*

Damit haben wir dann nun Dezember samt Advent und Vorweihnachtszeit – puh! Ich muss je gestehen, dass ich ein totaler Weihnachtsmuffel bin, aber gerade im Kreativbereich explodieren ja in dieser Zeit die Ideen – ich bin schon gespannt, was sich da alle ausdenken werden!

Lieber Gruß,
Sonja

Blogparade „Bye Bye Kinderwunsch – Familienplanung abgeschlossen?“

Katja von Mamatized hatte eine wunderbare Idee zu einer Blogparade, bei der man noch bis zum 30.09.2016 mitmachen kann. Ich bin zufällig darüber gestolpert und fühlte mich direkt angesprochen: „Bye Bye Kinderwunsch – Familienplanung abgeschlossen?“ Wie Du weißt, wenn Du in letzter Zeit häufiger hier warst, bin ich mit unserem vierten Kind schwanger – 19. SSW, um genau zu sein. Mit keinem unserer Kinder habe ich mich innerlich so schwer getan wie mit diesem. Warum, wieso, weshalb und warum und wann sich der Schalter irgendwann umgelegt hat – darüber schreibe ich heute.

Der Kinderwunsch

Irgendwie bin ich im Kreis meiner besten Freundinnen die Einzige, die Kinder hat. Und die schon immer Kinder haben wollte. Als ich irgendwann Stefan kennenlernte und in ihm jemand gefunden habe, der auf jeden Fall auch Kinder haben wollte, war sogar die Zielvereinbarung recht schnell klar: VIER.

Beim Schreiben wandere ich nun durch die vergangenen sechs Jahre, und dabei stelle ich fest, wie eng das Thema mit unserem Leben verbunden ist. Bitte verzeih die ein oder andere Länge – wie so häufig liegt manche Antwort im Detail, und viele Entscheidungen haben wir situativ getroffen.

Nummer 1

Wir haben nicht viel Zeit verloren. Wir wollten beide und haben uns direkt ins Abenteuer gestürzt, allen Warnungen zum Trotz, dass unsere Partnerschaft noch jung war. Vielleicht verrückt, vielleicht naiv. Vielleicht ist das der Schlüssel zum Glück?
Ich habe auch Ehen und Partnerschaften auseinandergehen sehen, die schon Jahre hielten und „erprobt“ waren (und keine Kinder hatten).
Dabei kann man sich also fragen, ob man das Zusammensein an sich schon mit „erprobt“ bezeichnen darf – und wenn ja, wieviele Jahre sollten es denn sein? – , oder ob „erprobt“ eher was mit gemeinsam gemeisterten Hürden zu tun hat – damit, dass man auch in einer Krise zusammenhält?

Für uns war es von Anfang an klar, und obwohl es erst gar nicht so einfach war (vielleicht weil wir es zu sehr wollten?), hat es dann doch bald geklappt, und Finja kam zur Welt – und stellte unsere auf den Kopf.

Was auch immer ich vorher für Vorstellungen hatte, Finja hat meine Welt definitiv neu geordnet. Einen kleinen Einblick in unsere Welt mit Kind habe ich vor einiger Zeit hier beschrieben.

Nummer 2

Nachdem wir die ersten turbulenten Monate mit Finja bestritten haben, war uns klar, dass wir nicht zu lange auf Nr. 2 warten wollten. Vielleicht waren wir so sehr im Babyrausch, ich weiß es nicht. Als Finja 8 Monate alt war, war ich wieder schwanger. Jesper kam 16 Monate nach Finja zur Welt. Dieses Mal (und jedes Mal danach) war das Schwangerwerden keine Hürde mehr. Vielleicht sollte es einfach so sein?

 

Mit zwei Kindern ändert sich das Familienidyll nochmal vollständig. Mit zwei so kleinen Kindern reißt es einen in den Abgrund, vor allem wenn man wie ich die ganze Woche über allein ist, weil der Mann irgendwo auf Dienstreise ist.

Ich weiß nicht, wie ich dieses erste Jahr in Jespers Leben überstanden habe. Es als anstrengend zu bezeichnen, wäre eine Untertreibung. Diese beiden Zwerge haben mich nicht selten an den Rand des Wahnsinns gebracht und auch uns als Partner, als Eltern, einiges abverlangt. Wir haben dank dieser Zeit viel über uns gelernt, kann ich heute sagen. Wir haben es irgendwie geschafft nicht uns gegenseitig verantwortlich zu machen und mit gegenseitigen Vorwürfen zu überhäufen, sondern in erster Linie die Situation als solche als Stressfaktor zu entlarven.

Stefans erster Monat Elternzeit war eine Katastrophe. Er hatte bei seinem damaligen Arbeitgeber viel Stress auf der Arbeit – vor der Elternzeit war er ganz früh montags zur Arbeit gefahren und kam erst spät Freitag Abend zurück. Als die Elternzeit (ein popeliger Monat! Was ist das schon?) kam, gab es prompt ein Riesenproblem, und er saß jeden Tag mit dem Laptop und dem Handy in der Küche und hat gearbeitet. Ich weiß gar nicht, wie ich damals dafür noch Verständnis aufbringen konnte.

In dieser Zeit begann ich übrigens immer stärker mit dem Nähen. Habe Kurse besucht und die alte Leidenschaft immer mehr gepflegt.

Die zweite Elternzeit am Ende von Jespers erstem Lebensjahr haben wir eine lange Reise unternommen: Sechs Wochen mit unserem VW Bus durch Frankreich, Spanien und Portugal, zwei Wochen Surfcamp, und zurück. Mit den Kindern. Ich war zwar urlaubsreif, als wir losgefahren sind, aber so ein klassisch-romantischer VW-easy-going-Surf-Trip war das nun auch nicht.

Es hat ne Weile gedauert, bis wir richtig „in Urlaub“ waren und den bisher schönsten Urlaub unseres Lebens verbrachten.

Und weil das so schön war, zeige ich von diesem Trip ein paar mehr Bilder:

 

Nach dem Urlaub ist Stefan nicht mehr zu seinem Arbeitgeber zurück. Das stand vorher schon fest. Er fing bei seinem jetzigen an, der für uns eine 100%ige Kehrtwende in punkto „Vereinbarkeit von Familie und Beruf“ darstellte.

Vieles wurde Stück für Stück besser. Finja kam in den Kindergarten. Für Jesper haben wir einen Krippenplatz bekommen. Ende des Jahres bekam ich einen Job.

Nummer 3

Mein Plan war ganz klar: Arbeiten gehen, und nach ca. einem Jahr werde ich wieder schwanger und habe dann einen Arbeitsplatz, zu dem ich zurückkehren kann.

Tja. John Lennon hat es in dem berühmten Zitat schon ganz richtig getroffen:

„Leben ist das, was passiert, während du eifrig dabei bist, andere Pläne zu machen.“

Ich versuche mich kurz zu fassen: Ich bin in Vollzeit eingestiegen, und das war eine Katastrophe, das würde ich niemand empfehlen und selbst auch nie wieder machen. Netterweise durfte ich nach drei Monaten (in denen ich schon eine schwere Bronchitis kaum wieder los wurde) auf 32 Stunden pro Woche reduzieren.

Diese Zeit war trotzdem so knapp mit den Kindergartenzeiten kalkuliert, dass ich morgens die Kinder mit ganz viel Druck und Krach wegbringen und noch so eben pünktlich abholen konnte. Da Stefan eh das stärkere Gehalt hatte und einen längeren Weg nach Hamburg rein, hat er dann gleich Überstunden gemacht, damit wir uns das Atmen im Speckgürtel Hamburgs überhaupt leisten konnten.

Am Ende einer Woche waren wir alle vier fertig – die Kinder, weil sie den ganzen Tag von 8h bis 17h im Kindergarten waren, Stefan und ich vom Arbeiten und der ganzen Organisiererei drumherum. Und die Sorgen – denn obwohl wir beide arbeiteten, blieb nichts übrig. Wir machten jeden Monat ein bisschen Minus, dabei leisteten wir uns nichts.

In meinem Job wurde die Situation schlimmer. Es war eigentlich nur dann erträglich, wenn die zahlreichen Chefs nicht im Hause waren. Alle Kolleginnen, die schon länger da waren, litten unter der Druck- und Drohatmosphäre, aber sie alle waren irgendwie abhängig von ihren Jobs und haben die Ausfälle unserer Geschäftsführung und die schlechte Bezahlung irgendwie erduldet.

Mein Plan schwanger zu werden festigte sich. Ich wollte sowieso noch mindestens ein Kind, warum also warten? Geld. Ja. Wir hatten gedacht, dass wir die Kinder dann nicht mehr ganztags abgeben müssen, und das würde Geld sparen. Außerdem liebäugelte ich mit der Idee Tagesmutter zu werden.

So richtig einen Plan hatten wir zu dem Zeitpunkt nicht, aber ich verspürte so sehr diesen Wunsch, diese Sehnsucht, nach einem weiteren Kind! Wie kann ich das beschreiben? Wir waren ja auch irgendwie schon glücklich mit unseren beiden Großen, aber mir fehlte einfach noch was. Ich sah Schwangere und wollte einen Bauch. Ich sah Babies und wollte eins. So einfach.

Es hat fast sofort geklappt. Ich wusste es sofort, als es geklappt hatte. Anstandshalber hatte ich inzwischen meine Probezeit überstanden. Und mein Chef hat es echt cool aufgenommen. Ob er mir das mit dem Unfall wirklich abgekauft hat, weiß ich nicht. Eine meiner Kolleginnen kannte mich ein bisschen und fragte, ob das geplant war. Und eine andere sagte zu mir: „Das ist so toll, Sonja. Nutz die Chance und komm bloß nie wieder!“

Jo. Hab ich gemacht. Bis Ende des Jahres wurde es insgesamt so stressig für mich, weil Stefan dann auch noch auf einem längeren Einsatz war, dass ich – inzwischen sehr schwanger und wieder allein mit den Kindern – sogar vorzeitige Wehen bekam. Meine Ärztin hat mich aus dem Verkehr gezogen, und ich habe meinem Job keine Träne nachgeweint.

 

Der Zufall (wenn es ihn gibt) wollte es, dass meine Mutter ein fast leer stehendes Haus hier in meiner Heimatstadt Paderborn hatte. Sie war zu ihrem Lebensgefährten gezogen, und nur meine Schwester wohnte in der oberen Wohnung. Nachdem wir hörten, dass man in Paderborn deutlich weniger für den Kindergarten zahlt, UND dass auch immer nur ein Kind bezahlt, statt wie bisher jedes Kind über 300€ im Monat (!), reifte in uns der Entschluss nach Paderborn zu ziehen. Mehr darüber, wieviel Geld (und Nerven!) wir tatsächlich mit dieser Entscheidung gespart haben, habe ich hier geschrieben.

Stefan reduzierte seine Arbeitszeit auf 36 Stunden pro Woche und verteilte diese auf Montag bis Donnerstag. Unter der Woche bleibt er in Hamburg, wo er bei seiner Mutter wohnen kann.

Und ich bin mit den Kindern hier und hab meine Mutter und meine Schwester direkt hier, wenn mal was ist. Und dann kam Marla dazu, knapp drei Jahre nach Jesper.

 

Unser Leben heute

Unser Leben hat sich hier in Paderborn seitdem sehr „gesettled“. Wir haben festgestellt, was für einen tollen Kindergarten wir hier haben, und was für eine Katastrophe der letzte war. Wir haben Ende des Monats Geld übrig und können uns ab und zu mal wieder ne Pizza bestellen (auch, weil die hier detulich weniger kostet). Wir sind alle irgendwie entspannter.

Die Kinder haben Vollzeit-Plätze, aber oft hole ich sie ab drei Uhr ab und wir haben noch den ganzen Nachmittag zum Spielen. Meine Mutter bringt ab und zu morgens die Kinder weg; meine Schwester nimmt Finja auch mal mit, wenn sie als Vorschulkind ganz früh da sein muss (sonst schaffen wir es selten vor 9h). Mittags gehe ich immer mit dem Hund meiner Schwester und Marla spazieren, was meine Instagram-Freunde schon wissen. Ich genieße es, dass ich keinen Chef und keine Kolleginnen mehr habe, die alle irgendwelchen Depressionen oder Neurosen pflegen.

Anfang des Jahres habe ich mein kleines Unter-näh-men gegründet, samt dieses Blogs (ja, ich achte den Genitiv, wenn ich ihn finde). Seitdem tobe ich mich kreativ aus, verkaufe hauptsächlich durch Dawanda, individuelle Nähaufträge (und hoffentlich auf dem Weihnachtsmarkt) und möchte meine Ebook- und Schnittmuster-Erstellerei gern weiter ausbauen – alles im Rahmen meiner Zeit. Das alles läuft bisher echt ganz gut – ich fahre vielleicht nicht die Wahnsinnsumsätze, aber ich weiß sehr zu schätzen, was selbstbestimmtes, freies und kreatives Leben und Arbeiten wert ist. Und ich bekomme soviel positives Feedback, dass ich gar nicht anders kann als weiterzumachen.

Das Haus haben wir meiner Mutter mittlerweile abgekauft, nachdem wir lange nach einer bezahlbaren Immobilie hier in der Gegend gesucht haben.

Zum ersten Mal war es nun so, dass ich eigentlich „zufrieden“ war. Anfang des Jahres hatte ich einmal den Verdacht schwanger zu sein. Ich kann es bis heute nicht beweisen, aber ich kann das glaub ich schon ziemlich gut beurteilen, obwohl Stefan mir das nicht glaubt. (Er hat mir auch sonst keine Schwangerschaft geglaubt, aber dies nur am Rande.) Damals war ich mit den Nerven runter – damals hab ich definitiv kein weiteres Kind gewollt. Ich stand kurz vor meiner Unter-näh-mensgründung und hatte nun wirklich anderes im Sinn.

Meine Tage kamen dann mit etwas Verspätung, und sehr heftig. Ich glaube, dass es ein Abgang war. Beweisen kann ich das nicht. Ich war jedenfalls erleichtert.

Noch ein Kind?

Aber die Gedanken wanderten dann immer wieder zu der Frage, ob wir noch ein viertes Kind wollten. Stefan wollte, das war ganz klar. Ich stand sehr lange im Ungewissen. Marla war nun fast ein Jahr. Ich habe mit ihr die schönste der drei Geburten erlebt (darüber werde ich nochmal separat schreiben), und irgendwie verspürte ich nicht mehr diese Sehnsucht nach einem Baby, dieses Verlangen nach einem weiteren Kind. Ich hab zum ersten Mal eher die Probleme und Nachteile gesehen, die ein Baby so mit sich bringt – angefangen vom Schlafen, über die ganze Organisiererei und dass man den ganzen Tag ein Baby mit sich rumschleppt und nicht nähen kann!

Die Großen sind in diesem Jahr mit ihren 5 und 4 Jahren in einer echt anstrengenden Phase… Will ich da noch eins haben? Wo ich doch froh bin, dass Marla jetzt bald alle Zähne hat und laufen kann? Meine Tendenz war eher nein.

Als es dann doch passiert ist, hat es echt gedauert, bis ich mich mit dem Gedanken anfreunden konnte. Unser Umfeld reagierte zum Teil mit „War ja klar“, aber auch vielfach mit „habt ihr euch das gut überlegt?“ (Auch darüber könnte ich ganze Bände füllen!) Mein Arzt meinte nur „Na, wenn Sie es nicht gewollt hätten, hätten Sie es verhindert.“

Er hat schon irgendwie Recht damit. Aber ich brauchte trotzdem eine ganze Weile, bis ich mich wirklich freuen konnte. Natürlich war irgendwo der Wunsch noch da, aber sehr versteckt. Es wäre ja auch schön gewesen jetzt bald irgendwann mal fertig mit Baby und Kleinkind zu sein.

bye bye Kinderwunsch

Bye bye Kinderwunsch

Erst vor Kurzem keimte nun endlich echte Freude auf: Das Baby auf dem Ultraschall zu sehen hatte ein bisschen was damit zu tun. Seit zwei, drei Wochen kann ich es auch spüren. Ganz ganz selten natürlich, aber ich weiß, dass es der kleine Mann ist. Seit ich nun auch weiß, dass es wohl ein Junge wird, nimmt „das Baby“ wahrhaftigere Züge an. Jetzt überlegen wir schon Namen. Himmel, 19. SSW, das ist fast Halbzeit! Auf einmal freue ich mich. Plane Baby-Näh-Projekte. Freue mich auch, obwohl das bedeutet eine Weile nicht wirklich nähen (und bloggen) zu können.

Aber ich werde mit einem ganzen Haufen Inhalte zurückkommen! Und bis es soweit ist, hab ich noch ein paar Projekte, die ich stemmen möchte, z.B. das aktuelle Probenähen. Und vielleicht schaffe ich noch mein allererstes Kinder-Schnittmuster. Mal gucken.

Eins weiß ich jedoch ganz sicher: Dieses Baby wird unser letztes. Ich bin glücklich, dass jetzt alles so gekommen ist, aber das Thema Kinderwunsch ist durch und ich kann nun sagen: Bye bye Kinderwunsch!

 

Was wird nun kommen? Ich lasse es auf mich zukommen. Das ist ein positiver Begleiteffekt Mutter vieler Kinder zu sein: Man wird wirklich gelassener in vielen Dingen. Stefans Motto, das das unsere geworden ist, war immer „Life’s a journey, NOT a destination.“ Heute drücke ich das so aus: „Life’s a journey. Enjoy!“

 

Danke fürs Lesen!

Sonja

 

EDIT: Dieser Artikel wurde in der Oktober-Ausgabe 2016 des Familienbloggerzins aufgenommen. Vielen Dank! Das freut mich – neben der sonst sehr großen und positiven Resonanz zu diesem Beitrag – ganz besonders!

 

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Tasche probenähen?

Nachdem es in der vergangenen Woche hier recht ruhig war, komme ich heute endlich zu diesem langersehnten Post: Dem offiziellen Aufruf zu meinem zweiten Probenähen! Es wird wieder eine Tasche, aber dieses Mal für uns Frauen!

Der Schnitt

„Lady“ ist eine feminine Handtasche, die Du in drei Größen nähen kannst. Sie hat eine gerundete Hobo-Form und verfügt über eine innen liegende Reißverschlussblende, sowie eine Reißverschluss-Innentasche und einen Schlüsselfinder.
Besonderer Hingucker ist die Zierschnürung auf der Vorderseite, die ihr ihren romantisch-verspielten Charme verleiht. Durch die Dreiteilung der Front ist auch eine Patchwork-Optik möglich. So erhält jede Tasche ihren eigenen Charakter – genau wie ihre Trägerin.
Die Taschen der Größen 1 und 2 haben beide einen verstellbaren Tragegurt. In Größe 3 können zusätzlich oder als Variante Schulterhenkel angenäht
werden.

Größen

1 – kleine Handtasche für abends – es passen Telefon, Schlüssel, Portemonnaie und Taschentücher rein
2 – Alltagsgröße für Büro und unterwegs
3 – große Alltagstasche für Mamas und Ausflüge oder Shopping

Schwierigkeitsgrad und Nähaufwand

Durch eine innen liegende Reißverschlussblende und das Anbringen von Lochnieten für die Schnürung ist die Tasche eher was für Fortgeschrittene. Es gibt aber die Möglichkeit z.B. auf den RV zu verzichten und stattdessen einen Magnetknopf anzubringen – das wäre eine anfängertaugliche Variante, und es wäre schön, wenn jemand diese Variante nähen würde :).
Die Tasche ist aufwändig, aber an zwei bis drei Abenden nähbar – inkl. Zuschnitt.

Material

Du brauchst für die Größen 1 und 2 ca. einen halben Meter Futterstoff und Innenstoff, sowie H630 und ggfs. verstärkende Vlieseline. Endlos-Reißverschluss (! ganz wichtig!) und Lochnieten. Für Größe 3 brauchst Du ca. 0,75m Futterstoff und Außenstoff, sowie H630.
Das Material ist eher großzügig angegben, es sollte etwas übrig bleiben.

Probenähen – Bewerbung und Ablauf

Mein kleines Stammteam, das mich schon beim „Käferlein“ unterstützt hat, hat bereits vergangene Woche eine Email bekommen. Trotzdem suche ich noch weitere Nähtanten, die den neuen Taschenschnitt auf Herz und Nieren testen!

Bitte melde Dich, wenn Du Zeit, Lust und Material hast, bis zum 16.09.2016 über einen Kommentar. Verrate mir, welche Größe Du gern nähen würdest und was Dir als erstes für Umsetzungsideen zu dem Schnitt einfallen. Zeig mir bitte außerdem mit einem Link, wo ich Dich im Internet finde – ganz egal ob FB-Seite, Blog oder instagram-Account – ich freue mich schon darauf Deine Seite anzusehen!

Am 19.09. werde ich die Probenäherinnen hier auf dem Blog namentlich bekannt geben – wenn Du dabei bist, bekommst Du außerdem eine Email mit dem Schnitt, der Nähanleitung und dem Link zum Probenähforum – dieses wird voraussichtlich über Facebook UND google+ laufen. (Sag mir am besten in Deinem Kommentar, in welcher der beiden Plattformen Du lieber unterwegs bist.)

Ich wünsche mir eine erste Nährunde bis zum 30.09.2016. In dieser Zeit sollte jede EINE Tasche genäht haben. Wer zwei Größen nähen will, bekommt ggfs. einen Aufschub. Ich bitte während und im Anschluss an die erste Nährunde um konstruktives, positiv formuliertes Feedback zum Schnitt und zur Anleitung.

Je nachdem, wieviel ich noch nachbessern muss, beginnt dann eventuell eine zweite Nährunde ab dem 15.10.2016. Du siehst, dass hier ein Puffer eingeplant ist – das hat den Hintergrund, das ich in der Zeit noch andere Projekte habe, und dass ich eine Woche in den Urlaub fahre. Außerdem – das soll jetzt aber keine Einladung sein – ist dieser Puffer für „Nachzügler“ gedacht, die vielleicht zwei oder drei Taschen nähen. (Ich hoffe ja, dass wir nur eine Runde brauchen.)

Bis Ende Oktober haben dann alle nochmal Zeit eine Tasche zu nähen. Eventuell ist es ja auch nur eine Größe, bei der ich nachsteuern muss – das wird die erste Runde ergeben.

Veröffentlichung, Marketing und Dankeschön an meine Probenäherinnen

Geplante VÖ ist Anfang November, da will ich mich noch auf kein Datum festlegen. Als kleines Bonbon dürfen alle Probenäherinnen wieder EIN Ebook an ihre Follower verlosen; außerdem bekommen die Probenäherinnen eine etwas großzügigere Lizenz zum Verkauf genähter Taschen nach meinem Schnitt.

Alle Probenäherinnen werden außerdem auf meinem Blog verlinkt, und ich teile alle Beiträge über meine Facebook-Seite.

So, und nun freue ich mich auf zahlreiche Bewerbungen zum Probenähen für die neue Tasche!

Lieber Gruß,
Sonja

 

Kreatives Kraftsammeln

In dieser Woche hab ich hier kaum was von mir lesen lassen. Ich brauchte glaub ich eine kleine Pause. In den letzten Wochen habe ich hier drei Beiträge pro Woche geschrieben, das war in dieser Woche nicht möglich – ich möchte Dich ja nicht mit Quantität erschlagen, sondern mit guter Qualität „anfüttern“.Natürlich war ich trotzdem viel im Netz unterwegs – ich verfüge inzwischen über eine beachtliche Liste an social-media-Kanälen, und die wollen gepflegt werden; das nimmt nicht wenig Zeit in Anspruch. Und dass meine Jüngste momentan einen „Sprung“ macht, macht es nicht einfacher mein Kleinunter-näh-men und Familie unter einem Hut zu behalten.

Hinzu kommt vielleicht eine kleine Ermüdung – täglich sehe ich mir zig Bilder und Beiträge an, und viele davon sind inspirierend und bewundernswert – es sind wunderbare Ideen und tolle Fotografien dabei, die mich nicht selten an meinen Fähigkeiten zweifeln lassen. Das ist dann der Moment, in dem ich mich zurückziehe – um Kraft zu tanken. Denn die Kehrseite all dieser schönen Beiträge ist: Die pure Masse erschlägt mich zuweilen, und ich stelle fest, dass es mir mehr Energie nimmt als es mir gibt mich stundenlang auf Pinterest und Instagram „inspirieren“ zu lassen.

Verrückt, oder?

Ich finde diese Portale echt toll, weil sie einfach zu bedienen sind und man so schöne Sammlungen erstellen kann. Trotzdem verschwimmen manchmal alle Ideen vor meinen Augen, und ich brauche einfach mal ne Pause.
Vielleicht weißt Du, was ich meine? Kennst Du das auch?

Also habe ich in dieser Woche keine weiteren Beiträge geschrieben und mich mehr um die Dinge im Hintergrund gekümmert – ein wenig Blogpflege betrieben: Aufgeräumt und ein paar Dinge umgestellt, z.B. die Navigation oben links, oder meinen Instagram-Feed eingepflegt. Bevor ich neue Projekte in Angriff nehme, wollte ich ein paar „Baustellen“ fertiggestellt haben. Dazu kommt ja auch noch die „reale“ Baustelle – mein Nähzimmer, bei dem sich bisher noch nicht viel getan hat. Wir warten auf das neue Fenster!

Hinter den Kulissen – upcoming projects!
Genäht habe ich natürlich trotzdem, aber das ist noch geheim, denn es handelt sich um ein Probenähen, an dem ich kurzfristig teilgenommen habe. Es wird wohl in den nächsten zwei Wochen beendet sein, und dann darf ich auch Bilder zeigen.

 

Außerdem habe ich mich mit einigen anderen Näh-Bloggerinnen zusammengetan um demnächst eine Themenwoche zu gestalten. Bis ich all meine Beiträge fertig habe (es wird auch einige Sewtorials und Freebies geben!), werde ich den Blog wohl weiter auf Sparflamme köcheln lassen. Ich hoffe, dass Dich die Qualität weiterhin überzeugen wird, auch wenn die Quantität im Moment zu wünschen übrig lässt.

Zum Stichwort Qualität möchte ich noch anfügen, dass ich dabei bin meine bisherigen Freebooks und Sewtorials zu überarbeiten; auch die ein oder andere Erweiterung und natürlich ein paar neue Ideen soll es geben! Nur leider sind meine Tage kurz, und die Zeit, die dabei draufgeht, fehlt mir dann für schöne Beiträge hier. Aber es kommt wieder, versprochen. Ich blogge viel zu gern, als dass ich mein geliebtes Online-Zuhause zu lang allein lassen könnte.

Übrigens hatte ich schon das „Käferlein-Portemonnaie“ angekündigt – ich muss leider gestehen, dass es noch ein wenig dauern wird. Mir ist ein anderes Projekt dazwischen gekommen. Kennst Du das, wenn Du plötzlich eine Idee hast und an nichts anderes mehr denken kannst, bis Du das umgesetzt hast? So geht es mir damit. Wird auch ein Probenähen beinhalten, aber ganz soweit bin ich noch nicht; ich bastle noch am Schnitt (bzw. den Schnitten).

Inspiration: Was es mit dem Koffer auf sich hat
Zur Inspiration zeige ich Dir heute auf dem Blog diese alten Koffer. Du fragst Dich bestimmt schon, was es damit auf sich hat. Nun, das sind Dauerleihgaben SEHR lieber Freunde, die diese in ihrem Keller stehen hatten. Sie boten mir die Koffer an, damit ich vielleicht mal auf einen dieser „Kofferflohmärkte“ ziehen kann. Das habe ich zwar noch nicht konkret vor, aber als Fotokulisse sind sie unschlagbar!

Daher heute Bilder eines Probeshootings mit Koffer, ODER: Auf der Suche nach Inspiration. Da mache ich gern solche Sachen – fotografieren. Irgendwas anderes angucken als von einem Algorithmus vorprogrammierte, „getagte“ Sachen.
Was ich auch mache ist übrigens kreatives Schreiben, und auch dafür habe ich mir in dieser Woche einfach mal die Zeit genommen. Heute Abend ist wieder ein Treffen mit ein paar anderen Schreibenden hier aus Paderborn, auf das ich mich schon sehr freue. Ist schon gut, wenn man auch mal was macht, was nicht mit Nähen zu tun hat.

Was machst Du, wenn Du Inspiration suchst, oder „mal auf andere Gedanken kommen willst“?

Damit gebe ich ab zum Freutag und bin schon gespannt, was die anderen Blogger so freut.

Komm gut ins Wochenende!
Sonja

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