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mehr reichweite für nähblogger

3 alternative Tipps für mehr Reichweite (für Nähblogger)

enthält Werbelinks, unbeauftrage Werbung

Nach der Sommerpause geht es natürlich auch mit den Nähblogger-Basics weiter. Es ist ewig her, dass ich was in dieser Reihe geschrieben habe. Immerhin haben die Nähblogger-Newsletter-Abonnentinnen neulich schon einmal diesen Text in etwas abgespeckter Form erhalten. Heute geht es um mehr Reichweite für Nähblogger oder allgemein Blogger, und zwar jenseits der üblichen Social-Media-Verdächtigen Facebook, Instagram, Pinterest. Zu diesen Netzwerken haben viele andere schon viel geschrieben, deshalb halte ich mich hier mal zurück. Aber es gibt noch weitere Möglichkeiten den eigenen Blog bekannt zu machen, die vielleicht gar nicht auf der Hand liegen, aber trotzdem gut sind. Deshalb stelle ich heute ein paar alternative Methoden vor, mit denen du deine Wunschleser findest.

 

Reichweite aufbauen als Blogger: Grundlagen

Keine Frage: Ohne Facebook, Pinterest und Instagram wird man weder von Lesern noch von potentiellen Kooperationspartnern gefunden. Die Profile auf den Plattformen aufzubauen kostet viel Zeit und Know-How. Ich wusste nichts darüber, bis ich selbst meine Profile erstellt und mich mit jeder Plattform intensiv auseinandergesetzt habe. Wenn du mit deinem Blog noch am Anfang stehst, kann ich dir an dieser Stelle raten: Mach einen Kanal nach dem anderen. Beschäftige dich mit den Eigenheiten jeder einzelnen Plattform! Neben rechtlichen Fragen gibts da sehr viel zu klären, z.B. wie man sich da präsentiert, welche Keywords wo platziert werden sollten, welche Bildformate benötigt werden usw. Und wenn du den Wunsch hast, dass ich zu einer Plattform mal konkret was schreibe, dann sag mir das in den Kommentaren!

Das ist alles sehr aufwändig und zahlt sich erst viel später aus, wenn der Blog etwas gewachsen ist. Das merke ich gerade bei meinem „kleinen“ Blog, den ich nebenbei aufbaue. Von Vorteil ist aber, wenn man etwas Erfahrung mitbringt und es gleich richtig macht statt ewig zu probieren und zu testen was funktioniert und was nicht. Das ist so wie mit dem zweiten Kind, da läuft alles schon viel besser.

Neben den genannten Kanälen gibt es noch weitere Möglichkeiten den eigenen Blog zu positionieren und Reichweite aufzubauen. Die sind nicht für alle Blogger interessant – es kommt auf deine Inhalte an. Wir wollen ja mit unseren Blogs Gleichgesinnte erreichen und inspirieren – da ist es gut sich genau dort zu präsentieren, wo Ideen gesucht werden!

Pinterest ist für kreative Blogger das A und O, das will ich nochmal kurz unterstreichen. Ich konzentriere mich immer mehr darauf und bin da sehr zufrieden: Ich kann meinen Blog z.B. im Sommer mal zwei Monate ruhen lassen, ohne dass die Seitenaufrufe nennenswert fallen. DAS macht für mich den Wert einer guten Social-Media-Außenstelle aus. Bei Facebook und Instagram muss ich andauernd posten und neue Inhalte generieren – Pinterest läuft von allein. Wie du Pinterest optimal für dich nutzt, erfährst du z.B. in den kostenlosen Kursen von Caroline Preuss, oder von Kaleidocom.

 

mehr recihweite bloggen

 

Reichweite jenseits von Social Media: Handmadekultur

Es geht noch viel einfacher als sich ein umfangreiches, gepflegtes Profil irgendwo aufzubauen und sich mit den rechtlichen Fragen zu beschäftigen, die das alles begleitet: Kennst du schon die Handmadekultur? Ich hatte hier auf dem Blog schon mal das Magazin vorgestellt. Schau dich mal auf dem Portal um, vielleicht passen die Inhalte zu deinen? Du kannst dort einen kostenlosen Account erstellen (ok, das ist etwas Arbeit…), und dann Anleitungen erstellen.

Zu dem Account gehört auf jeden Fall ein Profilbild: Nimm wegen des Wiedererkennungswertes dein Profilbild vom Blog oder dein Logo! Auch deinen Blog kannst du kurz vorstellen. Wer mit WordPress nicht vertraut ist, hat womöglich erst einmal Orientierungsschwierigkeiten – klick dich einfach mal durch! Und bei Fragen, einfach hier kommentieren :).

Ich habe mich schon zu Beginn meines Blogs dort angemeldet und alle Tutorials dort platziert. Und ich muss sagen, die Seite bringt mir ebenfalls konstanten Traffic. Nicht soviel wie Pinterest, aber dafür erreiche ich dort genau meine Zielgruppe, und die bleiben dann auch gern auf meiner Seite und stöbern auf dem Blog. Das ist gut für mein SEO.

Das Schöne ist: Die Handmadekultur hat eine feste, eigene Leserschaft, die gern stöbert und nach Inspiration sucht. Gefragt sind DIYs, Rezepte, Basteln, Tutorials. Guck dich doch einfach mal um, ob auch einer deiner Beiträge passen würde! Mit meinem kleinen Blog habe ich auch ein Eisrezept dort platziert.

Wie funktioniert das Handmadekultur-Portal?

Du musst auch nicht deinen kompletten Beitrag dort posten, sondern kannst auch einfach einen kurzen Teasertext mit Bild und Link zu deinem Blogbeitrag schreiben (sonst klickt sich ja auch niemand weiter zu dir durch). Hier siehst du, wie ich das mache, als Beispiel.

handmadekultur nähblogger

Eine Stunde lang steht jeder neue Beitrag auf der Startseite. Dann prüft die Redaktion den Beitrag und mit etwas Glück wird er als „hot“ eingestuft und bleibt weiter auf der Startseite! Das ist noch kein Sechser im Lotto, aber total gut fürs Selbstbewusstsein und gut für deinen  Traffic ;).

Ich nehme als Bild meist meine Pinterest-Bilder im Hochformat, weil die Startseite der Handmadekultur so ähnlich aufgebaut ist und weil ich die Bilder ja eh mache. Hochformat läuft besser als quer – mittlerweile surft die Mehrheit mobil, und daher kann ich nur immer wiederholen: Hochformat-Bilder werden auf dem Smartphone größer dargestellt.

Hier ein Screenshot, wie die Startseite aufgebaut ist:

handmadekultur

Monatlich wählt die Redaktion den „Blogstar“ – besonders erfolgreiche Beiträge schaffen es auch ins Print-Magazin, und das wär ja mal ein Ritterschlag, oder? Zum Blogstar hab ich es jetzt noch nicht gebracht, aber ich kann schon sagen, dass das Portal einiges an Traffic zu mir bringt – vor allem erreiche ich DIY-Begeisterte, also genau meine Zielgruppe!

 

Vermarkte deine kostenlosen Anleitungen

Das ist die Akquisitions-Übersicht „referral“ von August, wo ich eigentlich noch gar nicht viel gemacht habe. „referral“ bedeutet der Traffic, der mit Link auf meinen Blog verweist. Auf Platz 1 steht da die Schnittmuster-Datenbank. Die haben alle meine Freebooks bei sich verlinkt, und auch das ist wunderbar für konstante Seitenaufrufe. Die Leser von diesen Seiten bleiben auch meist ne Weile. Das ist wiederum super für mein Ranking – Google mag es, wenn Leute Zeit auf meinem Blog verbringen. Das signalisiert, dass meine Inhalte gut und ansprechend aufbereitet sind.

reichweite für nähblogger

Mit der Schnittmuster-Datenbank arbeite ich direkt zusammen: Wenn ich ein Freebook fertig habe, schicke ich denen den Link und Bilder per Email, und die vermarkten das an ihre Leser. Da das Portal eine große Reichweite und genau meine Zielgruppe hat, verschafft es mir ordentlich Traffic, ohne dass ich mich weiter selbst um die PR kümmern muss! Auch kostenlose Anleitungen sind dort gefragt, es muss kein Freebook sein.

Wenn du dann im nächsten Schritt gern deine Leserinnen auch zu Kunden machen willst, sollte dein Freebie richtig gut sein, damit sich die Leserinnen auch weiter auf deinem Blog umsehen und eventuell auch ein ebook kaufen oder sich wenigstens in den Newsletter eintragen. Dies mal als grobe Marketingstrategie ;).

Weitere Portale, die kostenlose Anleitungen zusammenstellen, sind noch Free Patterns oder natürlich die umfangreiche Linkparty vom Nähfrosch. Ich habe seit Beginn dieses Blogs die Erfahrung gemacht, dass kostenlose Anleitungen unglaublich viel Traffic ziehen. Auf und mit diesen Seiten gut vernetzt zu sein, bringt deinen Blog auf jeden Fall nach vorn! Probier es aus und berichte mir gern von deinen Erfahrungen!

 

Positioniere dich lokal mit dem Lokalportal

In der virtuellen Welt der Blogger bleibt das Naheliegende gern auf der Strecke, dabei ist es eigentlich logisch: Positioniere dich lokal! Natürlich ist das nicht für jeden Blogger interessant, und auch nicht für jeden Blogbeitrag. Ich selbst streue meine Beiträge über verschiedene Kanäle verschieden stark – je nachdem, wen ich erreichen will. Viele Blogger bloggen ganz bewusst auch komplett ortsunabhängig. Ich selbst habe durch eine lokale Positionierung auch vor Ort ein paar gute Kontakte erhalten – und darum geht es ja auch. Ein gutes Beispiel ist da mein neuer Blog „Padermama“, der den lokalen Bezug zu Paderborn bereits im Namen trägt. Das war eine sehr bewusste Entscheidung.

Vielleicht passt eine lokale Positionierung besonders gut, weil du deine genähten Sachen hin und wieder lokal auf dem Weihnachtsmarkt verkaufen willst? Jeder Marketingberater wird dir bestätigen, dass die Leute am liebsten von „bekannten Gesichtern“ kaufen. Also stell dich lokal deinen Kunden vor! Auch die Nachbarschaft näht ja vielleicht, Stoffläden vor Ort suchen vielleicht mal jemand, der einen Workshop abhält? Wie können sie dich finden? Eventuell gibst du wie ich VHS-Kurse?

In all diesen Fällen empfiehlt sich eine lokale Positionierung. Außerdem stelle ich immer wieder fest, dass man mit potentiellen Kooperationspartnern viel schneller ins Gespräch kommt, wenn man in derselben Stadt wohnt oder die Möglichkeit besteht sich persönlich zu treffen. Und in solchen Gesprächen ergeben sich häufig weitere Ideen und Kontakte. Um ehrlich zu sein, war dies ein starker Motor in meiner Entscheidung einen lokal beheimateten Mamablog zu gründen, der irgendwann völlig unabhängig vom Crafting Café sein soll. Hier in Paderborn gibt es einige Netzwerke von Freiberuflern, Selbstständigen und Kreativen – mit einem lokalen Bezug schaffe ich es viel leichter da reinzukommen und eventuell spannende Kooperationen auf die Beine zu stellen. Für „Padermama“ habe ich so z.B. eine sehr interessante Gastbloggerin gewinnen können; der Beitrag wird demnächst erscheinen, und ich freue mich sehr darauf!

Bevor es aber mit dem Selbst-Marketing und dem Vertrieb deiner Kurse oder genähter Werke losgeht, musst du dich lokal positionieren. Ich mache das seit einiger Zeit mit dem Lokalportal. Du kannst dort kostenlos ein persönliches Profil und auch ein oder mehrere Seitenprofile anlegen. Die Software ist nicht sonderlich schwer zu bedienen – du wirst da durchgeführt und musst einmal alles eintragen – Profilname = Blogname, URL, Profilbild, bzw. Logo usw.

Bei uns ist die Lokalpresse sehr stark dort vertreten, als Paderborn-Bloggerin stehe ich da fast allein. Du kannst dort deine Texte und Bilder hochladen – entweder komplett oder als Teasertext mit Link zu deinem Blog. Von Crafting Café verlinke ich dort vor allem meine Anleitungen, von Padermama natürlich lokale Ausflüge, Buchbesprechungen und Rezepte. Einmal wurde einer meiner Texte sogar schon im Newsletter des Lokalportals aufgenommen – das hat mich natürlich total gefreut! Zum einen ist das schon ein Ritterschlag, wenn „richtige Journalisten“ (die arbeiten wie gesagt eng mit der Lokalzeitung zusammen) einen Blogtext auf diese Weise adeln, zum anderen erreiche ich so natürlich einen viel größeren Leserkreis. Im besten Fall bleiben Leser bei mir hängen, abonnieren mich auf Facebook oder den Newsletter… und werden vielleicht sogar Kunden.

Das Lokalportal ist ja auch bei Facebook vertreten und teilt dort Beiträge – mit meinen Padermama-Beiträgen war ich da auch schon dabei und habe so natürlich viel mehr Menschen erreicht als aus eigener Kraft möglich gewesen wäre.

 

Fazit

Ich komme zum Ende des heutigen Beitrags – ich hoffe, ich konnte dir weiterhelfen?

Einen Zahn möchte ich zum Schluss noch ziehen: Die Sache mit der schnell erreichten, großen Reichweite. Immer wieder begegnen mir Blogger, die innerhalb kurzer Zeit eine große Reichweite aufbauen (oder das von sich behaupten). Meist wollen sie die ultimative Marketing-Strategie dazu verkaufen.

Die gibt es aber nicht. Jedenfalls nicht so, dass du sie für jede Nische ohne weiteres implementieren kannst.

Und selbst wenn jemand innerhalb kurzer Zeit eine große Reichweite erlangt, steckt da sehr sehr sehr viel Arbeit dahinter. Mindestens soviel, wie kontinuierliches Bloggen.

Bei der Reichweite kommt es immer darauf an, wen und was du erreichen willst. Dafür habe ich dir heute drei alternative Plattformen/Wege vorgestellt. Wie du sie nutzt, welche Inhalte du dort einstellst, oder was du darüber verkaufen willst, bleibt allein dir überlassen. Keiner der Wege wird dir über Nacht hunderte oder tausende von Seitenaufrufen bescheren (oder vielleicht ja doch?), aber je nachdem, was du erreichen willst, könnten sie dir helfen deine Wunschleserinnen zu finden.

Einen allerallerletzten Tipp zum Thema Reichweite habe ich noch, nämlich das folgende Buch, geschrieben von Julia alias Kreativlaborberlin, deren Dienste ich ja vor Kurzem im Rahmen eines Blog-Coachings in Anspruch genommen habe. Dieses ebook „Blog Traffic Booster“* war auch ein Teil davon, und ich empfehle es sehr gern. Sie erläutert darin SEO-Grundlagen sehr verständlich und schreibt eben aus der eigenen Erfahrung als leidenschaftliche Näh- und DIY-Bloggerin heraus.

Ich wünsche dir viel Erfolg mit deinem Blog! Lass mich gern wissen, ob du etwas mit den Tipps anfangen kannst, oder wenn du Schwierigkeiten mit irgendwas hast. Und wenn du noch mehr über das Bloggen wissen willst, abonniere doch einfach meinen Newsletter (Nähblogger anhaken).

Lieber Gruß,
Sonja

 

*Partnerlink: Mit dem Kauf über einen Partnerlink erhalte ich eine kleine Provision ohne Mehrkosten für dich. Mehr dazu erfährst du auf meiner Transparenz-Seite. Danke für deine Unterstützung!

Nähtisch Upcycling

Freutag mit Nähtisch-Upcycling

enthält Werbelinks*

Ich melde mich aus der Sommerpause zurück und bringe gleich mal ein schönes Nähtisch Upcycling mit. Außerdem erzähle ich ein bisschen aus dem Nähkästchen: Von Blogkrise, von neuen und alten Plänen, von hinter den Kulissen und der ein oder anderen Neuerung. Aber eins nach dem anderen!

 

Halbzeit: Von Blogkrisen, Plänen, die nicht immer aufgehen und Tarotkarten

Ich hab es vor den Ferien schonmal erwähnt, glaube ich. Dass mir die Lust am Bloggen irgendwie abhanden gekommen war. Nun bin ich wieder da, und irgendwie zeigt das ja, dass sie nicht komplett weg ist. Dass es weitergehen wird – das ist die gute Nachricht! Natürlich, ich blogge aus einer Leidenschaft und Schreib- und Foto- und Nählust heraus. Und obwohl ich mit mir und der DSGVO eigentlich ganz zufrieden war, war dann irgendwann einfach die Luft raus.

Wozu das alles?

Das Internet ist voll mit wunderbaren Blogs, Bildern, Texten, Ideen… Hat die Welt ausgerechnet auf meine Bilder, Texte und Ideen gewartet? Auf meine Nähideen und Schnittmuster?

[Aber es hat mich doch sehr gefreut, dass dank Pinterest weiterhin viele Leute hier zu Besuch kamen, sich haben inspirieren lassen und meinen Newsletter abonniert haben. Danke!]

Ich habe diesen Blog eine Weile bewusst vergessen. Direkt vor den Ferien habe ich ein Blog-Coaching mit Julia von Kreativlabor Berlin mitgemacht, was super war! Es hat mich sehr bestärkt einiges anders zu machen. Nicht, weil ich irgendwie „mehr Erfolg“ oder „mehr“ von irgendwas erreichen will, sondern weil ich im Alltag gemerkt habe, wie sehr mich die Blog-Arbeit auffrisst. Und wie wenig Zeit für Kinder, für Haushalt und für mich bleiben. Denn ich bin ja auch noch da, und wenn Bloggen zur Pflicht wird, weil einem sonst das schöne SEO-Ranking kapputt geht, dann ist irgendwas gar nicht gut.

Das Schnittmuster „Pippa“ hatte Kraft gefordert. In den letzten Probenähen habe ich festgestellt, wieviel Zeit die erfordern. Es macht mir ja sehr viel Spaß, nicht falsch verstehen! Aber Zeit ist bei mir Mangelware, und Probenähen fressen eine Menge Zeit. Und in dieser Zeit komme ich zu nichts anderem – weshalb ich mich bei kommenden Projekten (ja, es wird welche geben) einfach im Vorfeld noch besser vorbereiten werde, damit mir am Ende nicht die Luft ausgeht. Oder damit mich eine Woche mit kranken Kindern hier nicht völlig raushaut.

nähtisch gestell upcycling

Zum ersten Mal seit langer Zeit habe ich mir mal wieder die Tarot-Karten gelegt. Ich habe keine Ahnung, ob du dich damit auskennst oder dafür zugänglich bist – ist auch egal! Das Blog-Coaching, das Ende meiner letzten Elternzeit… bei mir stehen die Zeichen auf einen Wendepunkt (ich war auch beim Friseur *lach*). Also Tarot-Karten. Viel Yoga. Om. Neulich sogar eine ganz besondere Begegnung. Du merkst vielleicht, dass ich gerade wirklich in einer kleinen Sinnkrise stecke, die sich natürlich auch durch weitere Bereiche zieht. Mein Mann meinte, der Blog sei „das Problem“. Ich sei so unentspannt damit. Aber das stimmte nicht: Hier fällt es nur als erstes auf, weil dieser (und der neue, komm ich gleich zu) Blog mein Baby ist.

Aber zurück zum Tarot: Die Karte, die ich für die aktuelle „Krise“ gezogen habe, war „Der Gehängte“. Und jetzt nicht erschrecken: Der hat absolut nichts mit dem Tod zu tun! Tarotkarten sprechen symbolisch zu uns, und ihre Sprache ist direkt und ehrlich. Der „Gehängte“ besagt, dass man in einer Phase der Passivität steckt und eine abwartende Haltung einnimmt/einnehmen sollte. In Zusammenhang mit den anderen Karten bedeutete er mir: Abwarten (und nähen)!

Also habe ich genau das getan. Habe mir nichts mehr vorgenommen, sondern gewartet. Bücher gelesen. Mein Manuskript hervorgekramt (ja, ich schreibe ja auch „kreativ“). Genäht. Gewerkelt. Urlaub gemacht. Und natürlich mein Nähtisch-Upcycling. Das kommt jetzt ;).

 

nähtisch upcycling

 

Nähtisch Upcycling als Krisentherapie

Ganz „nebenbei“ haben wir unseren Anbau fertiggestellt, und für unsere neue Fensterfront (unser Esszimmer ist jetzt fast ein Wintergarten) wünschte ich mir eine schöne Blumenbank. Nichts, was man kaufen kann. Ich hatte schon vor einiger Zeit auf Pinterest mal nach Nähtisch-Upcyclings gestöbert und war nun entschlossen aus einem antiken Nähtisch (bzw. dem Gestell) einen Blumentischchen zu bauen. Auf dem Online-Second-Hand-Markt wurde ich sehr bald fündig – ich fand ein Gestell mit Holztischplatte, ohne Nähmaschine. Die brauchte ich zu meinem Zweck auch nicht. Rund 70€ habe ich dafür bezahlt, und wahrscheinlich hätte ich den Preis noch etwas herunterhandeln können. Hab ich aber nicht.

Die Holzplatte sah nach nichts aus (dummerweise hab ich davon gar kein Foto), also habe ich sie zunächst abgeschliffen und dann lackiert – ganz so, wie ich das schon bei meinem Schraubglas-Regal oder meinem Holzregal oder meinem DIY-Nähtisch gemacht habe.

nähtisch upcycling

Das Prozedere ist immer gleich:

1. Schleifen mit der Schleifmaschine* (diese Anschaffung hat sich echt sooo gelohnt!),

2. mit Bondex Vintage Weiß* lackieren,

3. nochmal von Hand mit Schleifpapier abschleifen und

4. dann mit Bondex Wachs grau* wachsen.

 

Fertig ist meine Nähtisch-Blumenbank im shabby-vintage-Look. Die Unebenheiten der Oberfläche sind gewollt – die entstehen beim erneuten Abschleifen und verraten, wie die Platte vorher ausgesehen hat. Durch das Wachs wird die Oberfläche übrigens wunderbar weich und glatt. Und der Laptop macht sich da auch ganz gut:

nähtisch upcycling

 

Bloglife – die Änderungen

Nun, Projekte wie dieses zeigen mir immer wieder, wie sehr ich das Bloggen, Fotografieren und Werkeln liebe. Und wie sehr ich es im Sommer nun doch vermisst habe. Ich bin ein kreativer Mensch und ich will gar nicht darauf verzichten meine Sicht auf die Ding und die Welt ins Internet zu schreiben! Aber es wird ein frischer Wind hier durchpusten, denn einiges war eingefahren, und ich war zu Recht mit einigen Dingen unglücklich.

Deshalb habe ich den Blog Padermama gegründet – für alle „Mama“-Themen. Die sind von jetzt an dort zu finden. Und einiges mehr! Hier will ich mich künftig voll auf Nähen und DIY konzentrieren. Mit dieser Entscheidung bin ich sehr glücklich, denn auch „Padermama“ entwickelt bereits ein eigenes Gesicht, das mir sehr gut gefällt.

Für diesen Blog habe ich in der Sommerpause natürlich viele Beiträge vorbereitet, und ich freue mich sie demnächst zu zeigen! Überhaupt freue ich mich darüber mich hier voll und ganz aufs „Crafting“ konzentrieren zu können. Ohne den Zweitblog würde mir was fehlen, aber so kann ich alle anderen Themen dort unterbringen und betreibe nun also doch einen, bzw. zwei „Nischenblogs“. Das fordern alle Blog-Gurus ja immer, und ich habe mich immer geweigert. Aber irgendwann hab ich festgestellt, dass ich so nun doch mehr Möglichkeiten habe, zumal ich einfach an so vielen Dingen interessiert bin. Ich überlege ja schon einen dritten Blog zu starten!

Nun denn – ich will jetzt erstmal schauen, wie es mit zwei Blogs läuft, bevor ich weitere Projekte beginne.

nähtisch upcycling

 

Damit gebe ich nun ab zum Freutag und freue mich auf den Herbst!

Lieber Gruß,

Sonja

 

 

 

*Werbelinks: Wenn du über einen Werbelink etwas einkaufst, erhalte ich eine kleine Provision. Dir entstehen keine Mehrkosten! Du unterstützt auf diese Weise meine Arbeit und sorgst mit dafür, dass ich die laufenden Kosten dieses Blogs decken und neue kostenlose Inhalte zur Verfügung stellen kann. Danke!

 

 

crafting linktipps juni 2018

Crafting Linktipps Juni 2018

Es ist spät geworden, und ich bin sehr spät dran mit den Crafting Linktipps. Die Wahrheit ist: Ich habe gerade sowas ähnliches wie eine Blog-Krise. Ok, ich habe eine Blog-Krise. Und gerade läuft noch das Probenähen – das und „nebenbei“ die Kinder und der Anbau… irgendwie klappts im Sommer einfach nicht so, wie ich das gern hätte. Naja, ich werde mich auch wieder berappeln – z.B. habe ich gerade ein „Blog-Coaching“ mitgemacht, das mir eine Menge Probleme aufgezeigt hat. Nichts, was ich nicht vorher schon irgendwie geahnt hätte, aber einiges, was mir nicht mehr gefallen hat, wird nun doch etwas klarer. Um einen neuen Fokus zu finden, wird es etwas dauern – insofern begebe ich mich mit dieser Ausgabe der Crafting Linktipps auch schon fast in die Sommerpause.

 

Hinter den Kulissen: Aktuelle Projekte

Nein, keine Sorgen machen: Ich werde weiter bloggen! Und wie! Aber mir gefällt gerade einiges nicht mehr an diesem Blog, und um die Dinge wieder gerade zu rücken, werde ich die Sommerpause nutzen. Das Blog-Coaching, das ich übrigens mit Julia von Kreativlabor Berlin gemacht habe (DANKE!), hat mir unheimlich geholfen einige Dinge nicht nur zu sehen, sondern sie auch anzupacken. Außerdem war es eine sehr nette Emailunterhaltung mit unglaublich viel Input – wenn ihr gern mehr darüber wissen wollt, lasst es mich in den Kommentaren wissen, dann schreib ich nochmal was dazu :).

Komischerweise kommen im Moment so viele Dinge in der Online-Bloggerwelt zusammen – darum gehts auch bei den Links, die ich zusammengestellt habe. Und vor Kurzem hat auch noch der Pinterest-Dienst „BoardBooster“ angekündigt zu schließen – womit auch ich betroffen bin, denn ich habe dieses Tool verwendet.

Ich habe nun wegen zu heißem Wetter und akuter Überforderung meine Online-Aktivitäten auf das Nötigste beschränkt und werde auch bis zur Sommerpause nicht mehr viel Energie aufwenden um hier noch viel zu schreiben. Ich schaffe es gerade einfach nicht mehr. Mein neues Schnittmuster wird sehr bald erscheinen und braucht jetzt in der Endphase meine ganze Energie.

Ein paar Bilder habe ich schon. Das Probenähteam hat sich auch überschlagen und haufenweise Pantys genäht – gerade arbeite ich am Lookbook und überarbeite die Nähanleitung.

In den Startlöchern stehen außerdem zwei Shirts (1x Mädchen, 1x Junge), und es wird auch eine Damenversion von „Pippa“ folgen. Über meinen Newsletter werde ich demnächst wieder Probenäherinnen suchen.

 

Mein neuer Blog: Padermama.de

Bevor ich nun zu den Linktipps komme, möchte ich noch einen Hinweis in eigener Sache mitschicken: Ich sprach ja bereits von meiner Blog-Krise und meiner Unzufriedenheit in einigen Dingen hier. Eins habe ich inzwischen umgesetzt: Seit einem Monat ist nun mein neuer Mama-Blog „Padermama“ gestartet. Dort werden von jetzt an alle Mama-Themen erscheinen – Kinderbuchvorstellungen, Urlaubsberichte und vieles mehr! Ich würde mich sehr freuen, wenn du auch mal dort vorbeiguckst. Der Blog ist bisher auch auf Instagram und Pinterest, sowie Bloglovin vertreten. Eine eigene Facebook-Seite soll er wahrscheinlich schon bekommen, aber nicht vor unserem Urlaub Ende Juli.

Hier im „Crafting Café“ soll der Schwerpunkt wieder Nähen und DIY sein – ich bin damit also allen Blog-Experten gefolgt und konzentriere mich auf eine Nische.

 

Crafting Linktipps

Jetzt aber Crafting Linktipps! Diesen Monat hab ich nicht viel, denn ich war zu sehr mit einigen Dingen beschäftigt. Solltest du auf der Suche nach Näh-Ideen sein, empfehle ich zuerst ganz dringend mein Pinterest-Profil, wo ich eigentlich alles sammle und wo ich gaaanz viele Inspirationen bereit halte.

Nichtsdestotrotz habe ich aus dem Näh-versum zwei schöne Texte gefunden, die ich für lesenswert halte:

Julia von Kreativlabor Berlin macht sich Gedanken über das nachhaltige Nähen – ein langer, sehr interessanter Text.

Anna von Petersilie & Co. erzählt von ihrem Stoffmarkteinkauf in China – fand ich einfach spannend zu lesen. China ist für mich so weit weg, dass ich es mir gar nicht vorstellen kann. Es reizt mich auch ehrlich nicht so als Reiseland – obwohl… ein bisschen neugierig bin ich ja schon ;).

Eine Neuigkeit habe ich noch – brandaktuell – aus dem wirtschaftlichen Teil der DIY- und Nähwelt: Dawanda hört auf!! Ich hatte schon einmal was verlinkt, dass sie Mitarbeiter entlassen haben und es gar nicht so gut um Dawanda steht. Das Aus kam für mich jetzt aus heiterem Himmel, und ich finds schade.

 

Meine letzten beiden Linktipps beschäftigen sich mit dem Thema „Werbekennzeichnung“ im Internet. Sinn und Unsinn! Du hast vielleicht auch einen Blog, eine Facebook-Seite oder Instagram? Dann bist du vielleicht schon über das Thema gestolpert. Neuerdings ist irgendwie alles Werbung. Für uns Bloggerinnen wird es nicht einfacher – darauf habe ich eben angespielt, und vielleicht führten diese ganzen Einschläge nun zu meiner aktuellen Blog-Krise :(.

Der erste Text beschäftigt sich mit dem „Vreni Frost“-Urteil: „Ich habe das Vreni Frost Urteil gelesen. Das müsst ihr jetzt dazu wissen.“

Der zweite Text reagiert auf dieses Urteil. Geschrieben von der Kollegin LaLilly Herzilein, und sehr treffend formuliert: „Werbekennzeichnung Ad Absurdum“

Ich selbst habe mich aufgrund dieses Urteils und den aktuellen rechtlichen Themen rund ums Bloggen zu einer Transparenz-Seite entschlossen, auf der ich ebenfalls auf die Werbekennzeichnung hier auf dem Blog eingehe und zeige, wie dieser Blog Geld verdient.

 

Damit komme ich zum Ende der Crafting Linktipps. Von nun an werde ich mich mehr der Fertigstellung des ebooks widmen, sowie „Padermama.de“ – da gibts auch sehr bald was zu gewinnen ;).

 

Bis demnächst,

Sonja

DSGVO ich war dabei

DSGVO – ich war dabei!

Sie ist endlich da! Die DSGVO. Endlich!! Endlich haben wir es geschafft! Ich bin froh. Ich weiß nicht, wie es euch geht, aber jetzt kann es endlich wieder weitergehen! Ich bin erleichtert. Schon vor Wochen kam ich immer mal wieder ins Schmunzeln, und ich nahm mir eins vor: Wenn der Zauber erstmal vorbei ist, dann schreibe ich auch was über die DSGVO. Keinen hilfreichen Helfertext, sondern einen Kommentar. Über die vergangenen Wochen. Wie verrückt und wie cool die eigentlich waren. Ja, genau: cool. Daher auch der Titel: „DSGVO – ich war dabei!“ Ich müsste mir ein T-Shirt dazu plotten, wenn ich einen Plotter hätte. Die gesamte Blogosphäre hat sich mit diesem Datenschutzschreckgespenst beschäftigt, und zuletzt kam doch von vielen Galgenhumor dazu. Bei Facebook kamen die irrwitzigsten Diskussionen zustande, und irgendwann kamen dann Kommentare wie „egal, ich mach das weiterhin so.“

 

Die DSGVO – zwischen Panikstarre, Verzweiflung und Schokoladenrausch

Auch ich schwankte zwischen Panik und Entsetzen und ich weiß, dass einige ihren Blog schließen wollen oder inzwischen geschlossen haben. Ganz ehrlich? Hab ich auch drüber nachgedacht. Ich stand zwischendurch vor meinem Rechner und konnte es einfach nicht mehr sehen. Dazu kamen dann ganz grundsätzliche Fragen, wie „Warum mache ich das eigentlich?“ und „Hey, ohne den Blog hätte ich viel mehr Zeit für die Kinder. Und für mich.“

Die Seitenaufrufe haben abgenommen, um jeden Kommentar muss man irgendwie betteln und kämpfen, und irgendwie ist bei mir – wie bei vielen anderen auch – die Bloggerluft einfach irgendwie raus, auch ganz ohne DSGVO!

Die DSGVO hatte es im Timing also gut getroffen, nagte in mir bereits seit einiger Zeit eine kleine Krise: Eine Mischung aus Erschöpfung und Angst. Angst davor, dass mich dieser Blog langfristig mehr Geld kosten wird als dass er einbringt, denn auch finanziell stehe ich – kurz vor dem Ende des Elterngeldes – vor einer Grundsatzfrage: „Lohnt“ es sich überhaupt? (Mal abgesehen davon, dass ich natürlich trotz spärlicher Kommentare sehr viel positives Feedback von Leserinnen oder Kundinnen bekomme, was mich immer aufbaut.) Aber neben all der Freude über dieses wunderbare Hobby Nähen kommt bei mir diese Dimension dazu, und ich muss abwägen: Lohnt sich das Risiko hinsichtlich der DSGVO? Stürze ich uns vielleicht finanziell in den Ruin, wenn ich hier irgendwas übersehe? Kann mein Blog die Ausgaben, die für IT- und Rechtsberatung anfallen, tragen?

Viele private Bloggerinnen haben traurigerweise die Konsequenz gezogen, dass sie ihren Blog geschlossen haben. Ich bedaure das sehr, und diese Blogs fehlen mir!!! Ich vermisse euch (ihr wisst, wer ihr seid)!

Meinen habe ich nicht geschlossen. Ich bleibe.

In den vergangenen Wochen habe ich viele Gefühle hinsichtlich der DSGVO gespürt, und immer wieder ist Angst da. Die ist zum Glück irgendwann sehr geschrumpft und diesem fast triumphalen Gefühl des „DSGVO 2018 – ich mach mit“ gewichen. Und an dieser Stelle möchte ich allen danken, die bei Facebook in den ganzen DSGVO-Gruppen aktiv waren. Auch wenn ich meist nur mitgelesen habe – bei mir ist da ein „Wir-Gefühl“ entstanden, und das hat sich gut angefühlt.

 

Wir Blogger und die DSGVO

Als das ganze Thema begann (ich hab seit Januar mit Vorbereitungen begonnen), habe ich die Chance genutzt und ich mich intensiv mit dem Thema Datenschutz UND der Technik auf meinem Blog beschäftigt. Anfangs war da viel Abwehr bei mir: Ich habe weder Zeit noch Lust mich mit Online-Recht oder IT-Fragen zu beschäftigen.

API? IP? Cookies? Opt-In? Was’n das?

Es ging vielen so wie mir. Viele waren sauer und schrieben bei Facebook und in Kommentaren „auch das noch!“ und ähnliches. Einige haben gejammert. Aber die grandiose Mehrheit der Blogosphäre hat in die Hände gespuckt und an Lösungen gearbeitet. Einige haben kostenlos seitenlange Listen mit DSGVO-konformen Plugins erstellt, haben auf Probleme hingewiesen, kostenlose Vorlagen für Verarbeitungsverzeichnisse erstellt usw.

In den Selbsthilfegruppen bei Facebook (ich bin in drei, glaube ich) gab es so viel Support und Hilfe – am Ende auch viel Galgenhumor und Witze wie:

A: Kennen Sie einen guten DSGVO-Berater?

B: Ja.

A: Können Sie mir seine Email geben?

B: Nein.

oder mein Lieblings-Tweet von @Doppelmond

Filmidee: „1000 Pages of “ ER ist ein sexy Abmahn-Anwalt mit SEHR viel Geld. SIE ist eine einfache Literatur-Bloggerin. Ohne Impressum. Es kommt, wie es kommen muss.

Vielleicht gehts nur mir so, aber ich fand, dass das uns als Blogger irgendwie zusammenschweißt. Ich habe mit einigen auch direkt gechattet, hab selbst Fragen beantwortet und Tipps gegeben und von den Fragen anderer profitiert, weil ich selbst noch nicht auf die Frage gestoßen war.

Es war eine zum Teil hitzige und auf jeden Fall intensive Zeit. Ich habe sie auch als emsig erlebt, und ich habe „große“ wie „kleine“ Blogger als sehr hilfsbereit und sympathisch erlebt. Es war auch eine sehr kollegiale und schöne Zeit :), und ich möchte mich bei allen Bloggerinnen und Bloggern da draußen bedanken! Fürs gemeinsame Kämpfen, fürs Helfen, fürs Dasein!

Eine Anwältin, die ich kenne und zwischendurch um Rat gefragt habe, sagte mir sinngemäß, dass sie höchsten Respekt davor hat, wie wir Blogger uns in die Thematik reingefuchst haben. Dass selbst größere Firmen teils noch lange nicht so weit sind, sich so gut und intentiv mit der Materie beschäftigt haben! Dabei sind wir ja gar nicht „die Bösen“, gegen die es eigentlich geht (wenn die DSGVO denn „gegen“ irgendwen geht.) Eigentlich geht es ja um die großen Datenkraken – ihr wisst, wen ich meine. Die, die unsere Daten systematisch auswerten um z. B. Wahlen zu beeinflussen.

Irgendwann hat es bei mir „Klick“ gemacht: Ich finds gut. Ich finde die DSGVO gut. Klar, die Umsetzung ist so eine Sache, gerade wenn man selbst schwimmt und gar nicht weiß, was die Blogtechnik eigentlich macht. Aber ich hab genug Endzeit-Filme gesehen um zu wissen: Es ist nicht gut, wenn der Mensch nicht mehr weiß, was die Computer alles so können. Und machen. Einfach, weil es geht und keiner verbietet. Es ist gut, wenn es jemand verbietet. Ich habe für mich jetzt die Gesichtserkennung bei Facebook abgestellt. Das finde ich gut, dass ich das jetzt kann, weil die DSGVO mir das ermöglicht!

Auch ich bin Verbraucherin, und ich finds gut, wenn unsere Rechte gestärkt werden, auch wenn dadurch die Auflagen und der Aufwand für Blogger höher werden. Wir müssen mehr nachhalten, welche Daten unsere Blogs über Drittanbieter eingesammelt werden. Wir müssen dieses Verarbeitungsverzeichnis führen und sicherstellen, dass unsere Leser und Abonnenten jederzeit ihre Daten vollständig löschen können.

Ich finde das heutzutage enorm wichtig, und ich denke, dass es eigentlich allen so geht. Ja, in der Umsetzung schießt die DSGVO bei einem kleinen Blog etwas über das Ziel hinaus. Aber mal ehrlich: Glaubt denn jemand ernsthaft, dass Oma Gertrud nun ihren Blog über selbstgestrickte Socken schließen muss oder Gefahr läuft abgemahnt zu werden??? So einfach geht das  gar nicht!

 

Die DSGVO – ich war dabei!

Ich hab auch geflucht. Ich hätte lieber genäht oder mir neue Nähanleitungen ausgedacht oder mich mit anderen Dingen beschäftigt als meinen Blog für die DSGVO fit zu machen. Stattdessen habe ich Listen abgearbeitet, Plugins ausgemistet, mich schlau gelesen.

Jetzt fühle ich mich halbwegs „fit“ und etwas informierter als vielleicht jemand, der keinen eigenen Blog betreibt. Ich habe soviel über die Blogtechnik und Online-Recht und Datenschutz gelernt – wow! Es war Pflichtlektüre, so wie früher in Mathe, aber ich bin auch ein bisschen stolz auf mich und auf alle, die mitgemacht haben. Wir können sagen: Wir haben das Klassenziel erreicht! Wir haben nicht aufgegeben. Wir haben uns durch die Prüfungen gewälzt und uns gegenseitig supportet. Wir können alle mit Stolz sagen:

DSGVO – ich war dabei!

Und in diesem Sinne freue ich mich nun auf die kommende Blog-Saison. Meine Krise habe ich übrigens fast überwunden, und demnächst werde ich einen weiteren Blog starten, hell yeah! Wir sind nicht kleinzukriegen!

Wie gehts euch mit der DSGVO? Schreibt mir, wie ihr die letzten Wochen empfunden habt – als Kommentar hier oder schickt mir eure Links dazu 🙂

Lieber Gruß,

Sonja

 

Verlinkt mit dem Freutag und den Montagsfreuden.

SEO für Faule - Nähblogger

Nähblogger Basics: Blogtexte schreiben und SEO für Faule

Hallo erstmal zur ersten Ausgabe der Nähblogger-Basics im neuen Jahr! Heute gehts auch gleich in die Vollen, nämlich um Blogtexte schreiben. Und SEO. SEO – ich weiß, dass SEO ein bisschen verpönt unter vielen Bloggern ist. Dass das vielen zu technisch ist und viele eben einfach denken „Ich schreib ja für Menschen und nicht für die Suchmaschine“. Gerade Anfänger tun sich sehr schwer mit dem Thema. Das ging mir auch ganz lang so, und ich habe SEO sehr vernachlässigt. Im Moment hole ich da hinter den Kulissen ein kleines Bisschen auf, denn ich habe meine Meinung bezüglich SEO geändert. Inzwischen find ich SEO richtig toll. Und es ist auch gar nicht so schwierig, wie viele vielleicht denken. Dabei unterwandere ich dein Leseverhalten auch jetzt, während du diesen Text liest –  mit SEO. Und? Fühlst du dich jetzt weniger angesprochen, nur weil dieser Text auch für die Suchmaschine geschrieben ist?

Aber keine Angst, wir machen heute nur ein bisschen SEO und kümmern uns vorrangig um das Schreiben von Texten. Da das aber ganz viel mit SEO zu tun, kann man da ja auch einfach ein paar kleine Regeln beachten. Tut nicht weh, versprochen!

 

Nähblogger Basics – die Reihe

Die Näh-Blogger Basics richten sich an Näh- und Handarbeitsbloggerinnen, und solche, die es gern werden wollen. Wenn du also bloggst oder einen Blog mit deinen selbst gefertigten Werken starten willst, bist du hier genau richtig :). Ich schreibe ein bisschen was aus meiner Erfahrung rund ums Bloggen. Ich bin mit ganz grundsätzlichen Themen gestartet und spezialisiere mich jetzt immer mehr. Fragen und Themenvorschläge sind sehr willkommen, also löcher mich mit deinen Fragen in den Kommentaren! Was ich nicht weiß, finde ich raus ;).

In dieser Reihe sind bisher erschienen:

Die Näh-Blogger Basics sind keine „einzig wahre Blogstrategie“, sondern Hinweise und best practice Lösungen von mir. (Und ich hab mir natürlich auch bei vielen erfolgreichen Bloggerinnen was abgeschaut.) Für dich bereite ich hier meine persönliche Best of auf – speziell für unsere Nische „Handarbeiten/Nähen“, wobei es natürlich immer wieder Bausteine gibt, die auch Bloggerinnen anderer Nischen ansprechen. Wenn Du Fragen, Anmerkungen usw. hast – bitte melde dich gern in den Kommentaren!

 

Newsletter und Umfrage

Wenn du übrigens Interesse an noch mehr Hintergrundwissen und Informationen interessiert bist, dann abonniere doch meinen Newsletter! Vergiss nicht, ein Häkchen bei „Nähblogger“ zu setzen, da schreibe ich ab und an Sondernewsletter.

Um in Zukunft noch besser auf deine Wünsche eingehen zu können, habe ich außerdem eine kleine Umfrage für Nähblogger erstellt, und ich würde mich sehr freuen, wenn du daran teilnimmst! Die Umfrage bleibt bis auf Weiteres offen – ich schaue da gern rein und versuche auch auf aktuelle Fragen einzugehen. Das Ganze ist komplett anonym und dauert keine 5 Minuten! (Die Auswertung kommt bald im Newsletter.)

 

blogtexte schreiben

Blogtexte schreiben

Das, was andere auf deinem Blog sehen, sind deine Bilder und deine Texte. Bloggen selbst hat ja mal irgendwann in grauer Vorzeit als eine Art „Online-Tagebuch“ begonnen. Und natürlich darfst du schreiben worüber und wie du willst! Ich will dir keine Vorschriften machen, sondern dich einfach an meinen Erkenntnissen teilhaben lassen: Nämlich dass man mit Beachtung ein paar weniger Grundregeln den eigenen Lesern etwas Gutes tut UND auch von der Suchmaschine besser gefunden wird.

Ja, du ahnst es richtig: SEO beginnt schon beim Schreiben der Texte. Bestimmt hast du schon was von Keywords gehört? Aber bevor ich auf Keywords usw. zu sprechen komme, möchte ich grundsätzlich auf den Aufbau eines Blogtextes eingehen. Es gibt ein paar „Regeln“, die echt gut für deinen Leser sind, denn gelesen werden wollen wir doch alle, oder? Zufällig sind diese Regeln auch SEO-relevant, und deshalb ist es doppelt wichtig sie anzuwenden! Ich bringe es auch mal auf eine ganz einfache Formel:

Gliedere deinen Text!

Was jetzt ein bisschen wirkt wie Deutschstunde hat durchaus seinen Sinn! Ich mache das selbst bei reinen „Zeige-Postings“ von Nähwerken so, dass diese Texte einer Struktur folgen, etwa so:

  1. Einleitung: Begrüßung, Worum gehts in diesem Text? (SEO: Keywords platzieren – dazu gleich mehr!)
  2. Text in mehreren Absätzen – logisch und nachvollziehbar aufgebaut
  3. Zwischenüberschriften setzen
  4. Bilder – lockern den Text auf

Diese Punkte sind die absolute Basics beim Blogtexte schreiben! Ich gehe im Folgenden etwas mehr darauf ein.

SEO für Nähblogger

Blogtexte gliedern – und Schreibtipps 🙂

Die Einleitung erklärt sich von selbst: Sie führt ins Thema des Blogposts ein und sollte möglichst einen Absatz nicht überschreiten. Platziere dein Keyword in diesem Absatz! Das hilft dir selbst beim Thema zu bleiben und signalisiert deinen Lesern, worum es geht, z. B. „Blogtexte schreiben“ ;). Dieses Keyword platzierst Du am besten auch in deiner Headline und im Permalink. Den kannst du sowohl bei WordPress als auch bei Blogger bearbeiten. Auf Keywords gehe ich gleich noch mehr ein: Wie man die findet usw.

Absätze sind unheimlich wichtig, das sage ich jetzt mal als Blogleserin! Niemand kann auf einem Smartphone, Tablet oder PC lange Texte im Block ohne Absätze lesen. Ich steige meist schon beim Anblick so eines Text-Ungetüms aus, egal wie schön die Bilder sind! Und wenn schon die ersten Absätze da sind, mach Zwischenüberschriften. Die tragen sehr zur Übersichtlichkeit bei und helfen deinen Leserinnen auch etwas wiederzufinden! Nimm mal diesen Text: Vielleicht suchst du gerade genau diese Stelle froh, dass dieser Absatz „Blogtexte gliedern“ heißt und ich obendrein wichtige Textstellen fett hervorgehoben habe ;).

Für die Zwischenüberschriften nutzt du am besten dein Blogtext-Bearbeitungswerkzeug und wählst „Überschrift 1/2/3“ aus. Der Hintergrund dazu hat auch mit SEO zu tun, denn Google und andere Suchmaschinen lesen den html-Text. Sie erkennen eine Überschrift an dem <h1> – Tag. Und wenn sie erkennen, dass ein Text durch Absätze, Bilder und Zwischenüberschriften gegliedert ist, steigt das Ranking ein bisschen höher. Und du hast deinen Blogtext SE-optimiert ohne explizit für eine Suchmaschine geschrieben zu haben.

Übrigens empfehle ich (und viele andere) eine Zwischenüberschrift nach deinem vorher definierten Keyword zu benennen. Auch das erhöht deine Trefferquote im Google-Ranking.

Zwischenüberschriften und Absätze tun deiner Leserin also etwas Gutes! Und du willst doch bestimmt, dass deine Leserinnen sich bei dir wohlfühlen, gern wiederkommen und nach Möglichkeit noch mehr Texte von dir lesen, oder? Dann lockere deinen Text zusätzlich mit Bildern auf (Über Fotografie und Bildbearbeitung habe ich schon einiges geschrieben). Die Bilder benennst du am besten auch mit deinem Keyword. Google hat ja nun auch eine Bildersuche, die im Kreativblog-Bereich sehr wichtig ist. Außerdem hilft dir das auch für Pinterest, das ja eine Bildersuchmaschine ist.

Dies ist die Basis von Blogtexten!

Schreibtipp 1: Ich überlege mir bei längeren Texten vorab eine Struktur mit Unterpunkten, die dann später zu Zwischenüberschriften werden. So habe ich in Gerüst, an dem ich mich entlang hangeln kann! Meine Keywords plane ich hier auch schon mit ein – dazu gleich mehr!

Schreibtipp 2: Verwende möglichst einfache Sätze. Vermeide Passiv-Sätze. Setz immer mal wieder das Keyword ein – übertreibe es aber auch nicht. Du willst deine Leserinnen ja auch nicht nerven!

Schreibtipp 3: Ich veröffentliche nur noch selten innerhalb weniger Tage. Meist liegt mindestens eine Woche zwischen Schreiben eines Textes und der Veröffentlichung. Das hat zum einen damit zu tun, dass ich oft noch Bilder bearbeiten muss, aber auch damit, dass ich dann nochmal Korrektur lesen kann. Ich lese JEDEN Text kurz vor Freischaltung noch einmal durch – wenigstens grob. So finde ich logische Fehler oder mir fallen mit etwas Abstand bessere Formulierungen ein. Mein Schreiben hat sich dadurch sehr verbessert!

So sah mein Text für Fotografie II aus:

blogtexte schreiben

 

SEO Basics – ein paar Tricks um besser gefunden zu werden

Jetzt kommen wir zu SEO! Aber keine Angst, ich gehe hier nur auf ein paar ganz einfache Sachen ein, die über das Blogtexte schreiben hinaus gehen. Es wird hier nicht in der Tiefe um Algorithmen, Ranking usw. gehen. Wenn du an so etwas Interesse hast, darf ich dich bitten an der Umfrage teilzunehmen, dann kann ich das gern mal vertiefen. Oder du stöberst in den Links, die ich unten zusammengestellt habe.

Zunächst einmal: Viele wollen „nicht für die Suchmaschine schreiben“. Das geht mir auch so! Aber: Deine Leserin benutzt nunmal eine Suchmaschine um auf deinen Blog zu gelangen! Woher soll sie denn wissen, dass du heute auf deinem Blog das tollste Hoodie-Schnittmuster für Jungs in Größe 110 präsentierst oder eine tolle Nähanleitung geschrieben hast? Na? Sie fragt natürlich Google. Und Google sucht mithilfe eines Algorithmus nach allen relevanten Webseiten – auch deinem Blog! Und der steigt in der Ergebnisliste höher, wenn du es Google so einfach wie möglich machst deinen Text zu verstehen. Das ist dann SEO.

Ich fasse zusammen, was wir schon gesagt haben – für die Nähbloggerinnen, die meinen Newsletter abonniert haben, gibt es eine Gratis-Checkliste zum Ausdrucken dazu!

  1. Text gliedern, Zwischenüberschriften setzen und bebildern – dabei auf Keywords achten
  2. Beitragstitel und Permalink mit Keyword versehen

Jetzt verrate ich noch ein paar kleine SEO-Tricks für Blogger und WordPress und gehe dann näher auf die Keywords ein:

Wenn du mit WordPress bloggst, hast du wahrscheinlich auch das Yoast SEO-Plugin installiert. Das hilft mit einem einfachen Ampel-System deinen Text zu gliedern und zu optimieren. Ich teste das jetzt seit ich zu WordPress umgezogen bin und bin superzufrieden damit! Der Newsletter enthält auch immer viele gute Tipps, der ist allerdings auf englisch!

Aber auch mit Blogger kannst du an ein paar Schrauben drehen. Zusätzlich zum Gliedern des Texts und zum Benennen der Bilder mit Keywords kannst du in dem kleinen Feld rechts einen Teaser-Text eingeben:

blogtexte schreiben

Ich habe früher immer gedacht, dass ich da einfach meine Keywords aneinanderreihe. Die habe ich mir meist spontan ausgedacht :D. Das ist nicht komplett falsch. Aber besser ist es einen kleinen Teaser-Text zu verfassen – inklusive deines Keywords. Dieser Teaser-Text erscheint dann später bei den Google-Suchergebnissen. Als kurze Richtlinie für diesen Teaser: maximal 3 Sätze (stell dir vor, du schreibst deiner besten Freundin in einer SMS, worum es in deinem neuesten Blogpost geht). Vergiss dein Keyword nicht! 😉

Der Teaser für diesen Beitrag ist übrigens:

„In der heutigen Ausgabe der Nähblogger-Basics gebe ich ein paar Tipps um bessere Blogtexte zu schreiben, und ich erzähle euch, was das mit SEO zu tun hat. Ein paar SEO-Tipps gibt’s natürlich auch.“

Verlinkungen als SEO-Tool

Ein weiteres, wichtiges Element für einen gut geschriebenen Blogpost UND fürs Ranking sind Verlinkungen. Das Internet lebt (von Verlinkungen). Und Google wünscht sich viele, sinnvolle Verlinkungen. Und ja, der Algorithmus ist clever genug um die Link-Qualität zu bewerten. (Google bewertet auch die Qualität deines Texts! Google kann das.) Als Faustregel für die Verlinkungen gilt: Setze interne Verlinkungen zu anderen Texten auf deinem Blog und setze Links extern zu thematisch relevanten Webseiten und anderen Blogs (vor allem andere Blogs!).

Ich setze inzwischen systematisch in allen neuen Texten interne Links: Ich verweise auf ähnliche Blogartikel nach dem Motto „vielleicht interessiert dich auch…“. Das erhöht die Chance, dass sich deine Leserinnen etwas mehr auf deinem Blog umsehen – auch das wird von Google positiv bewertet, ebenso die Dauer des Besuchs auf deiner Seite. Und du schaffst es, dass deine Leserinnen eine Weile auf deinem Blog verbringen – was dann die Bindung erhöht und hoffentlich die Stammleserschaft vergrößert. Und wir alle hätten doch gern Leserinnen, die gern wiederkommen, oder? (Männliche Leser sind natürlich mitgemeint. Da meine Leserinnen überwiegend weiblich sind, adressiere ich in der Regel Frauen.)

Fassen wir also zusammen:

  1. Text gliedern, Zwischenüberschriften setzen und bebildern – dabei auf Keywords achten
  2. Bilder sinnvoll und möglichst mit Keyword benennen
  3. Beitragstitel und Permalink mit Keyword versehen
  4. WordPress-Blogger nutzen das Yoast-SEO-Plugin mit Ampelsystem
  5. Blogger-Blogger schreiben einen Teaser (maximal 3 Sätze) in das Fenster „Beschreibung für Suchmaschinen“
  6. Interne Links zu verwandten Blogtexten setzen (2-3 Minimum)
  7. Externe Links zu anderen Webseiten und Blogs setzen

All dies sind schon SEO-relevante Schrauben, an denen du drehen kannst um dein Ranking zu verbessern. Es gibt noch weitere SEO-Schrauben, an denen man drehen kann, aber ich will es an dieser Stelle nicht zu kompliziert und nicht zu technisch werden lassen (passive Formulierung, ganz schlecht *augenzukneif*).

Ein letzter Tipp nur noch: Achte darauf, dass deine Bilddateien nicht zu groß sind. Die verlangsamen deine Ladezeit, und das finden weder Google noch deine Leserinnen gut. Ich habe schon viele Seiten wieder verlassen, weil die sich einfach nicht aufbauen wollten.

 

CTA – Was ist das???

Der CTA ist ein „Call to Action“. Das bedeutet, du forderst deine Leserin zu einer Handlung auf. Der gehört vor allem bei professionellen Blogs in jeden Blogpost. Als rein privater Blog muss man das natürlich nicht unbedingt beherzigen. Aber da immer mal die Frage nach der Reichweitensteigerung kommt: Der CTA ist ein Instrument, das man dann verwenden sollte. Eine Leserhandlung kann sein:

  • Leserkommentar
  • Weiterklicken auf eine interne Verlinkung
  • eine Newsletteranmeldung
  • oder das Folgen eines deiner Pinterest-Boards (zu dem ich auch in meinen Blogposts aufrufe)
  • oder natürlich der Einkauf in deinem Shop (wenn du was zu verkaufen hast)

Der CTA muss deiner Leserin natürlich irgendeinen Mehrwert bieten. Dazu hatte ich ja schon was geschrieben in Originalität und Mehrwert. Leserkommentare werden irgendwie immer seltener – das bedauern viele Bloggerinnen, und auch ich stelle fest, dass bei großen Gewinnspielen (wo die Gewinnchance ja einen hohen Mehrwert bietet) die Kommentarstatistik hochschnellt, bei normalen Blogposts eher wenig los ist. Ich muss auch selbst zugeben, dass ich selbst kaum noch Zeit finde zu kommentieren. Ich lese wirklich viel auf anderen Blogs und lasse regelmäßig Kommentare da, aber auch mir fehlt im Alltag die Zeit überall zu kommentieren. (Gelobe Besserung!)

Die anderen CTA-Möglichkeiten funktionieren bei mir ganz gut: Wenn ich z.B. was Genähtes für Mädchen präsentiere, verweise ich auf mein Pinterest-Board „Nähen für Mädchen“. Viele klicken dann weiter und folgen diesem Board, weil sie dort viele weitere Inspirationen finden. Und das erhöht meine Follower-Zahl, wodurch ich dann wiederum meine Reichweite steigere :).

 

blogtexte schreiben

 

SEO für Faule: Keywordrecherche für Google und Pinterest

SEO ist mehr als Keywords, das hast du schon gemerkt. Aber ganz ohne gehts auch nicht. Deshalb gehe ich jetzt noch ganz kurz auf Keywords ein. Bestimmt hast du schon mal was von „Keywordrecherche“ gehört. Das kann man wirklich sehr aufwändig gestalten und dann auch mehrere Keywords in seinem Blogtext verankern. Ich mache das selten bis nie!

Ich mache die SEO-für-Faule-Methode. Dazu gebe ich bei Google das Keyword ein, das ich mir überlegt habe, z.B. „Blogtexte schreiben“. Google macht mir dann Vorschläge – das kennst du, oder? Davon nehme ich meist das, was ich am relevantesten finde. Ich gucke nicht, wie groß da die Konkurrenz ist, oder wie oft welches Keyword gesucht wird. Es gibt Tools, mit denen man das machen kann, aber damit will ich dich an dieser Stelle noch nicht belasten.

Wenn ich mein Keyword hab, probiere ich dasselbe mit Pinterest. Ich sagte eben schon, dass Pinterest eine Bildersuchmaschine ist (die auch von Google gefunden wird!). Also suche ich auch da nach Keywords. Pinterest ist da ein bisschen anders als Google, denn es zieht sich selbst Keywords – probier es einfach selbst mal aus! Neuerdings funktionieren da auch Hashtags – aber da gehe ich separat nochmal drauf ein, das sprengt hier den Rahmen.

Wenn ich beides gecheckt habe, kann ich hoffentlich EIN Keyword für Google und Pinterest einsetzen. Und ja, ich hätte gern die eierlegende Wollmilchsau. Manchmal gibts da Unterschiede – einfach ausprobieren, was gut geht und was nicht!

 

Freebie: Kostenlose SEO-Checkliste

Damit komme ich nun zum Ende des heutigen Beitrags. Ich hoffe, ich konnte Dir ein klein wenig weiterhelfen? Bitte schreib mir in den Kommentaren, ob du mit meinen Tipps etwas anfangen kannst (das ist jetzt der CTA!)! Die Nähblogger, die auch meinen Newsletter abonniert haben, erhalten zu dem Beitrag heute noch ein kostenloses Merkblatt für SEO. Trag dich in den Newsletter ein, wenn du es auch haben willst! (noch ein CTA :D)

Zum Schluss habe ich dir noch ein paar Links zusammengestellt. Und noch einen Tipp: Bei allem Optimieren sollte dein Inhalt an erster Stelle stehen! Google bewertet guten Content, und dieser Trend soll sich auch fortsetzen. Konzentrier dich auf die Qualität deiner Inhalte – was mich auch wieder zu einem meiner ersten Beiträge zurück bringt: Originalität und Mehrwert (CTA!)

Bis zum nächsten Mal,

Sonja

 

Links

SEO Grundlagen für Blogger + Checkliste auf Blog Your Thing

Über das Yoast SEO Plugin auf Miss Webdesign

Für Fortgeschrittene: Keyword-Recherche

 

nähblog crafting cafe

Jahresrückblick 2017 + Danke + Free Printable

Irgendwie ist das Jahr schon wieder um! Im Dezember rauscht alles irgendwie an mir vorbei. Das hat ein bisschen mit meiner Weihnachts-Aversion zu tun, aber auch damit, dass alle zum Ende des Jahres irgendwie schneller laufen. Aber egal – es wird Zeit für einen kleinen Jahresrückblick! Mein kleiner Nähblog wird sehr bald auch zwei Jahre alt, und ich werde eine große Verlosung dazu starten. Heute aber will ich auf das vergangene Jahr zurückblicken und ein paar der schönsten Momente noch einmal Revue passieren lassen. Außerdem erzähle ich ein bisschen was zu kommenden Projekten und meinen (Blog-)Zielen für 2018. Für die Bloggerinnen unter euch habe ich dazu auch ein Free Printable gebastelt, das ihr am Ende ausdrucken und für eure eigenen Blog Ziele 2018 verwenden dürft!

 

Danke … für einfach alles!!

blogsommer

Zunächst will ich mich bei meinen engsten Blogfreundinnen bedanken, und dem gesamten Blogsommer-Team! Der Blogsommer 2017 war mein persönliches Blog-Highlight des Jahres, und ich freue mich, dass so viele wunderbare Blogbeiträge entstanden sind! Ich gehe auch einfach davon aus, dass wir den Blogsommer im kommenden Jahr wiederholen werden! Das Stammteam des Blogsommers bestand aus 10 Nähblogs, die mir sehr ans Herz gewachsen sind. Auch über Probenähen sind wir alle regelmäßig in Kontakt, und ich finde es sehr schön, dass man sich so immer wieder begegnet und sich gegenseitig unterstützt. Von Neid keine Spur! Auch das will ich mal betonen, denn ich lese auf anderen Blogs immer wieder, dass es da auch mal Probleme untereinander gibt. Ich schätze mich sehr glücklich, dass ich von sowas bisher in meinem Blogleben verschont wurde!

Meine liebsten Blogs liste ich jetzt auch einfach mal namentlich hier auf! Ich danke jeder einzelnen von euch für das wunderbare, inspirative und freundschaftliche Miteinander! Ich hoffe, wir werden noch viele gemeinsamen Blogaktionen starten!

Allen voran stehen drei Bloggerinnen, denen ich mich sehr verbunden fühle. Das ist Ellen von Ellen’s Schneiderstube, Eva von KaRToFFeLTiGeR und Susanna von Mamsell Su. Lieben Dank für eure Freundschaft!

Weiter gehts mit dem Blogsommer-Stammteam! Ihr habt ein kreatives Feuerwerk entfacht, das am Ende für 597 kreative Blogbeiträge gesorgt hat!! Das war der totale Wahnsinn! Am Ende kam ich auch gar nicht mehr mit, aber zum nächsten Sommer werde ich sicher noch einmal in der Linkparty stöbern – die Inspiration bleibt ja!

Und das war das Blogsommer-Team 2017:

Ingrid von „Nähkäschtle

Eva von „Eva Kartoffeltiger“

Susen von „made by Frau S.

Ulrike von „Ulrikes Smaating

Marita von „maritabw macht’s möglich

Silke von „Muckibär&Schneckenkind

Ellen von „Ellen’s Schneiderstube“

Annette von „Augenstern-HD&Zauberkrone

Vivien von „KreaVivität

Sonja von „the crafting cafe

 

Darüber hinaus möchte ich mich noch einmal bei allen Probenäherinnen bedanken, die in diesem Jahr für mich genäht haben! Viele waren auch schon letztes Jahr dabei, und inzwischen hat sich ein kleines Stammteam gefunden. Dieses Team ist auch jetzt wieder fleißig – dazu erzähle ich im neuen Jahr etwas mehr (muss ja jetzt nicht alles verraten). Auch hier schätze ich mich sehr glücklich, dass alle meine Probenähen sehr konstruktiv und im guten Miteinander verlaufen sind. Erst jüngst habe ich als Teilnehmerin eine andere Erfahrung machen müssen – das finde ich sehr traurig, dass gerade in Probenähgruppen doch immer wieder Streitigkeiten und doofe Verhaltensweisen an den Tag gelegt werden. Nun ja – ich bin mit einem tollen Team gesegnet und verneige mich vor:

Team Nähgitarre

Marietta von H-M und C

Eva Kartoffeltiger

Uli von Maschenrisotto

Andrea (FB)

Anja (FB: FlotteSprotte)

Anna (FB)

Lydia (FB)

Nancy von Nuckelpille

Sabine ohne Blog

Vivi von Kreavivität

Nina (FB)

Sarah (Makerist-Schauseite)

Antje (FB)

Karina (FB)

Manuela ohne Blog

Tamara (FB: Maralutti)

Jenny aka Abendstern von Rocknähmaschine

Janet von Knöpflekistchen

Vivo la Vita 

Team Beach Bag

Ulrikes Smaating
Marietta
Mandy
Marita bw machts möglich
Strippe Eileen
Bettina Katzenfarm
Marion Marys Nähkram (FB)
Silke
Ingrid
Jenni
Manuela
So So – König Otto
Anne
Ellen
Antje
Datbienchen Walter
Tubaverliebt

 

Außerdem danke ich natürlich allen Leserinnen, die hier regelmäßig vorbeischauen und kommentieren, sowie allen, die auf einem oder mehreren Social-Media-Kanälen auf „like“ und „follow“ geklickt haben, und natürlich den Newsletterabonenntinnen – lieben Dank an euch!

 the crafting cafe blog

Nähblog? Mamablog? …?

Dieser Nähblog, der ja viel mehr als ein reiner Nähblog oder Mamablog ist, ist auch in diesem Jahr thematisch weiter gewachsen, und ich habe viele viele Texte geschrieben und fotografiert. Ich habe einige Nähanleitungen und weitere Tutorials geschrieben. Doch mein Blog wäre nicht meiner, wenn nicht auch persönliche Texte hier ihren Platz fänden. Meine liebsten und auch persönlichsten Texte aus diesem Jahr sind mein Text über meine Yoga-Geschichte (samt selbst genähten Yoga-Outfit), mein Text über die Vereinbarkeit von Beruf und Familie, dann meine Surfer Story – wie wir im Bulli mit zwei Kindern durch Europa fuhren, meine Blogger-Geschichte I’m a Blogger und ganz frisch mein Text „Wer inspiriert dich am meisten?“

Außerdem gibt es so einige Blogtexte, die mir sehr am Herzen liegen – wahrscheinlich, weil ich sehr viel Zeit mit dem Schreiben verbracht habe. Da ist zum Beispiel der Text über den Bienengarten, und die noch recht junge Blog-Reihe Näh-Blogger Basics. Diese Reihe werde ich natürlich im neuen Jahr fortsetzen. Ursprünglich wollte ich mal eine Text-Reihe, die dann auch irgendwann fertig ist. Inzwischen glaube ich, dass ich niemals fertig werde. Ich lerne ja auch selbst soviel über das Bloggen – ich denke, da hab ich noch Stoff um einen ganzen Blog zu füllen! Aber das will ich gar nicht. Ich schreibe einfach weiter an der Reihe, und ihr dürft weiter gern Themenwünsche machen!

Das Thema Garten will ich im kommenden Jahr auch vertiefen – da wird bei uns auch viel zu tun sein, dazu gleich mehr!

 the crafting cafe nähblog

ebooks des Jahres

Die ebooks aus diesem Jahr habe ich bereits bei den Probenähteams vorgestellt. Entstanden sind in diesem Jahr die Nähgitarre und die Cross Body-Tasche „Beach Bag“. Beide sind eigentlich eher spontan entstanden, aus einer plötzlichen Eingebung heraus. Die Beach Bag war im Probenähen eine zähe Sache. Da musste ich von Anfang an viel am Schnitt ändern, bis alles passte. Und so zog sich das Probenähen während der Sommerferien sehr lang dahin. Nebenbei bin ich „mal eben“ zu WordPress umgezogen. Das war teilweise ziemlich hart, und ich hatte zwischendurch selbst keinen Bock mehr. Deshalb ist sie leider völlig zu Unrecht ein bisschen das Stiefkind, dabei ist es ein toller Taschenschnitt. Mir fehlte nur am Ende die Kraft für eine ausgiebige PR. Das Bloggerleben geht ja auch manchmal sehr schnell weiter – da komme ich gleich nochmal drauf zu sprechen!

 

prinzesssinnenkissen nähen

Freebooks und Tutorials

In diesem Jahr sind auch viele Nähanleitungen und Tutorials entstanden, z.B. das Kissen aus einem Stück oder die Sweat-Decke für Babies oder das Prinzessinnenkissen. Es macht mir immer mehr Spaß so kleine und große Anleitungen zu schreiben, und ich glaube, ich habe jetzt meinen Platz in der Nähbloggerwelt gefunden. Ihr findet meine Tutorials und kostenlosen Anleitungen alle hier. Die Freebooks findet ihr in meinem Shop.

 

Bloggen… so als „Profi“

In diesem zweiten Jahr meines professionellen Bloggerdaseins habe ich sehr sehr viel gelernt: Über das Bloggen, self-marketing, social Media… Da schwirrt mir zuweilen der Kopf. Im Lauf des kommenden Jahres, wenn mein letztes Elterngeld ausläuft, werde ich darauf angewiesen sein mit dem Blog auch langsam Geld zu verdienen. Natürlich muss ich nicht davon leben, das würde wahrscheinlich auch nicht funktionieren. Aber ich habe durchaus Ambitionen ein regelmäßiges Nebeneinkommen zu erwirtschaften – d.h. es wird mehr ebooks geben :). Die ersten beiden stehen bereits in den Startlöchern!

Außerdem konnte ich in diesem Jahr in die Welt der Blog-Kooperationen hineingeschnuppert. Von den verschiedenen möglichen Einnahmequellen als Blogger sind Kooperationen bisher für mich am attraktivsten, da geht es wahrscheinlich vielen so. Das ist nicht immer alles eitel Sonnenschein und reich wird man damit auch nicht! Aber es waren allesamt doch sehr schöne Erfahrungen, und ich werde diesen Weg auch zukünftig verfolgen. Im Rahmen der Näh-Blogger Basics werde ich dann nochmal mehr über Kooperationen schreiben, falls es euch interessiert, wie das so läuft?

Mein Blog hat sich erfreulicherweise in den Seitenaufrufen, Followern usw. nochmal sehr gesteigert. Das freut mich sehr, dass meine Beiträge gern gelesen werden – dankeschön! Inzwischen landen sogar auch „von selbst“ immer mal wieder Anfragen zu Kooperationen bei mir. Das meiste passt leider irgendwie gar nicht, trotzdem ist es für mich ein schönes Kompliment gefunden und als Partner in Erwägung gezogen zu werden. Ich freue mich auf das kommende Jahr und hoffe, dass ich das noch weiter ausbauen kann.

 

nähblog crafting cafe

Persönlicher Rückblick

Es war ein intensives und heftiges Jahr! Begonnen hat es mit der Geburt von Vincent, unserem vierten Kind. Ich hatte mir um die Geburt herum zwar Blogpausen gelegt, aber ich kann es dann ja auch nicht lassen und habe trotzdem viel gearbeitet. Ja, gearbeitet. Für mich ist der Blog viel viel Lebensfreude und kreatives Zuhause, aber eben auch Arbeit. Zukunft. Vision. Ich erwähnte eben schon: Im Lauf des kommenden Jahres will ich hier ein kleines, aber solides Einkommen erwirtschaften – und dafür habe ich den Grundstein in diesem Jahr gelegt.

Nicht, dass das alles ohne Niederlagen oder Rückschläge verlaufen wäre! Ich möchte nicht den falschen Eindruck einer steilen Erfolgsgeschichte vermitteln. Das Bloggen mit vier Kindern ist nicht unbedingt einfach, denn obwohl ich das alles sehr ernst nehme, sieht mein Mann das Ganze so als nettes Hobby, das ich mir ein bisschen refinanziere. Da stehe ich dann zwischen den Stühlen! Wobei er mittlerweile eingesehen hat, dass es deutlich mehr ist. Und er respektiert sehr, was ich in gerade zwei Jahren neben vier Kindern auf die Beine gestellt habe.

Ich habe hier nie Idealbedingungen, was ich oft bedaure: Ich schreibe und fotografiere, wenn der Kurze schläft und die anderen betreut sind. Am Stück hab ich häufig nur eine Stunde, oft weniger. Jeder zusätzliche Termin bedeutet für mich: Ich kann an dem Tag nichts machen! Das ist oft frustrierend, denn nach sieben Jahren Babyphase reichts mir einfach in meiner täglichen Planung andauernd so eingeschränkt zu sein! Es kommt ja auch mal vor, dass man sozusagen geschäftlich telefoniert. Da nervt es mich, wenn der Kleine im Hintergrund quakt, oder ich nie Termine rausgeben kann, sondern immer nur ungefähre Zeiten eingrenzen kann. Das wird besser werden, wenn er zu seiner Tagesmutter geht – das wird dann ab August der Fall sein, und ich freue mich darauf!

Oft würde ich gern mehr, aber ich schaffe nicht alles. Das habe ich in diesem Jahr sehr gelernt: Manche Dinge müssen reifen. Und ich kann nichts übers Knie brechen. Das macht mich auch kapputt. Ich will da im kommenden Jahr – ich schreibe ja gerade am Redaktionsplan – noch mehr Blogpausen einlegen, die auch wirklich Pause sind. Denn das war mal der Gedanke: Mehr Zeit für die Kinder haben. Und insofern will ich die Geldverdienerei auch nicht als höchstes meiner Ziele hängen – ich bin erstmal froh, wenn ich das aktuelle Level so halten kann und erstmal etwas verschnaufen. Ich bin nämlich gerade ganz schön alle (was auch an Weihnachten liegt.)

Insgesamt bin ich sehr zufrieden mit diesem Blog-Jahr: Alle statistischen Zahlen entwickeln sich positiv, und dank einiger Kooperationen habe ich auch erstes Geld verdient. Ich war beim Blogsommer dabei – das war eine ganz tolle Aktion! Ich bin im Sommer zu WordPress umgezogen und bin inzwischen total begeistert! Und ich habe gegen Ende des Jahres auch noch meinen Newsletter ins Leben gerufen.

Es gab auch ein paar Rückschläge und Niederlagen. Nicht, dass ihr denkt, bei mir läuft das alles immer supi. Ist nicht so! Ich hab auch viele Absagen bekommen für Kooperationen, oder es kamen Anfragen und dann nie wieder Antworten. Ich habe Ideen gehabt und wieder verworfen. Habe an der Beach Bag sehr sehr viel herumgedoktert, was mich doch sehr geärgert hat. Es tut mir auch gegenüber dem Probenähteam immer noch leid, dass ich da so planlos war! Ich hab Stoffe im Übereifer versaut. Neulich hab ich ein Teil wegen eines ganz doofen Nähfehlers (eigentlich ein Stickfehler!) in die Tonne gekloppt. Tja.

Naja, unterm Strich war es ein anstrengendes Jahr, weil es auch wieder ein Baby-Jahr war. Das letzte! Definitiv. Ich freu mich, dass der Kleine nun zehn Monate alt ist und demnächst laufen wird. Seit einigen Tagen ist es richtig schön mit ihm. Und ich freu mich auf 2018!

nähblog crafting cafe

Ausblick Blogziele und -themen 2018

Einiges habe ich im Text bisher ja bereits durchblicken lassen – ich gehe selbstbewusst, aber nicht ohne Zweifel in das kommende Jahr. Ich bin froh, dass der Kleine demnächst ein Jahr wird und das erste Babyjahr um ist. Dass er ab August zur Tagesmutter geht. Hatte ich damals noch etwas gezweifelt, so weiß ich jetzt ganz sicher: Wir sind komplett. Wir gehen glücklich, dass wir uns alle haben, in das neue Jahr und freuen uns auf viele Ausflüge, Urlaube und auch etwas mehr Freiheit – besonders ich sehne mich nach Sonnenzeiten und Freizeit. Auszeit. Babyfreie Zeit!

Privat haben wir sehr viel vor: Nach einigem Hin und Her soll demnächst unser Holzanbau starten. Dem wird eine neue Küche (YEAH!!!) folgen, und viel Umgeziehe und Eingerichte im Haus. Darauf freue ich mich sehr, und ich werde das auch hier auf dem Blog zum Thema machen: Nähen für zuhause, Kinderzimmer einrichten und fürs Kinderzimmer nähen, Küche, Schlafzimmer, Flur, Terrasse… ich habe viel zu tun! Und ich freu mich drauf!

Den Waschkeller werden wir jetzt auch in Kürze renovieren, und dann soll da auch eine kleine Küchenzeile rein. Und das Schöne daran: Ich kann dann endlich wieder Seife sieden!!! Freunde wissen das natürlich, dass ich eigentlich die Seifensiederin bin. Kinderbedingt ist das etwas eingeschlafen, aber ich habe noch das ganze Equipment, und dann wird es auch wieder losgehen – so richtig mit NaOH und Schutzbrille, nicht mit Fertigpackung oder so. Ihr dürft gespannt sein!

Auch der Garten wird eine Umgestaltung erleben – kann aber sein, dass wir das auf 2019 schieben. Alles auf einmal geht ja nun auch nicht!

Ich gehe mal davon aus, dass es auch wieder einen Blogsommer geben wird – auch darauf freue ich mich! Natürlich habe ich auch einige Ideen für ebooks und freebooks – die ersten Probenähen laufen auch schon, bzw. sind in Vorbereitung!

Neben diesen Themen will ich alles vertiefen, was ich schon jetzt mache: Nähen für mich, Nähen für Kinder und auch Babies (nein, keine eigenen mehr!), meine Mama-Kolumne, die Näh-Blogger Basics, DIY, Garten, Buchrezensionen… Hier hat sich ja eine große Themenvielfalt angesammelt.

In einigen „Blogdingen“ will ich noch einiges optimieren: Ich werde mich strategisch mehr auf SEO und Pinterest konzentrieren, und auf den Newsletter. Ich glaube, das geht vielen Bloggern so? Zumindest habe ich das von ein paar anderen auch so mitbekommen, dass der Trend aktuell von Facebook weggeht! Dazu schreibe ich bei den Näh-Blogger Basics bestimmt nochmal was – wenn es euch interessiert?

Außerdem werde ich hier noch ein paar kleinere Baustellen instand setzen – so Sachen wie „SSL einrichten“ und wohl auch mal eine Anwältin dafür bezahlen meine Seite auf rechtliche Mängel zu prüfen. Da ja demnächst diese neue Rechtsverordnung kommt, will ich da gut aufgestellt sein. Und ein paar Dinge aufhübschen… dank meinen frisch erlernten Photoshop-Skills macht mir das gerade am meisten Spaß :).

Dies sind so meine nächsten Themen! Um einen kleinen Fahrplan für das kommende Blog-Jahr zu haben, habe ich mir ein Datenblatt gebastelt, das ich euch auch zur Verfügung stellen möchte!

blogziele 2018

 

Free Printable: Blog Ziele

Mit diesem Free Printable hältst du ein paar Kennzahlen zu deinem Blog fest und und überlegst dir, welche Ziele und Schwerpunkte du im kommenden Jahr setzen willst. Ich hab für mich ja schon einiges genannt – da fällt dir bestimmt auch etwas ein? Du kannst dir strategische Ziele stecken oder inhaltliche. Als Tipp sage ich noch dazu: Überlege dir auch, wie Du Deine Ziele erreichen willst und wie realistisch deine Ziele sind. Bei Fragen melde dich einfach hier im Kommentar. Und wenn es etwas blog-spezifisches ist, findest du vielleicht schon eine Antwort bei den Näh-Blogger Basics?

Die Datei gibts hier als pdf. Lass mich wissen, wie es dir gefällt und wie Du damit zurecht kommst!? Ich hab für die Näh-Blogger Basics noch viel mehr solcher Datenblätter geplant, und mich interessiert brennend, ob dich das weiterbringt!

blogziele_2018

Außerdem würde ich natürlich gern wissen, welche Themen und Gedanken dich sonst so zum Jahreswechsel beschäftigen?

Ich wünsche dir nun erstmal eine schöne Weihnachtswoche und einen guten Rutsch! Ich melde mich im neuen Jahr erst wieder. Dafür dann mit einer MEGA-Überraschung ;).

 

Viele Grüße,

Sonja

{Anzeige} Näh-Blogger-Basics Special: Photoshop lernen mit Tutkit

Die Näh-Blogger Basics wachsen irgendwie von selbst. Nach den ersten grundlegenden Beiträgen über das Bloggen bin ich in meinem letzten Blogpost sehr detailliert auf das Thema Fotografie und Fotografieren lernen, sowie „Social Media“ eingegangen. Die schönsten Fotos und Grafiken nützen ja nix, wenn man sie nicht gezielt über Social Media an seine Leser vermittelt. Heute möchte ich gern noch ein wenig mehr in die Tiefe gehen, denn passend zum Thema „Bildbearbeitung“ bekam ich ein schönes Kooperationsangebot, das für die ein oder andere von euch interessant sein könnte. Es geht heute um die Bildbearbeitung mit Photoshop, bzw. „Photoshop lernen“. Wo fängt man an? Wie fängt man an? Wo gibt es Hilfe?

Näh-Blogger Basics – bisherige Beiträge

Die Näh-Blogger Basics richten sich an Näh- und Handarbeitsbloggerinnen, und solche, die es gern werden wollen. Wenn du also bloggst oder einen Blog mit deinen selbst gefertigten Werken starten willst, bist du hier genau richtig :). Ich schreibe ein bisschen was aus meiner Erfahrung rund ums Bloggen. Ich bin mit ganz grundsätzlichen Themen gestartet und spezialisiere mich jetzt immer mehr. Fragen und Themenvorschläge sind sehr willkommen, also löcher mich in den Kommentaren! Was ich nicht weiß, finde ich raus ;).

In dieser Reihe sind bisher erschienen:

Die Näh-Blogger Basics sind keine „einzig wahre Blogstrategie“, sondern Hinweise und best practice Lösungen von mir. (Und ich hab mir natürlich auch bei vielen erfolgreichen Bloggerinnen was abgeschaut.) Für dich bereite ich hier meine persönliche Best of auf – speziell für unsere Nische „Handarbeiten/Nähen“. Viele Themen sind natürlich auch in anderen Blogsparten wichtig, aber gerade „Nähen“ und „DIY“ ist ja ein ganz eigener Bereich. Wenn Du Fragen, Anmerkungen usw. hast – bitte melde dich gern in den Kommentaren!

 

Digitale Bildbearbeitung

Ich habe bereits in den zwei Foto-Beiträgen die digitale Bildbearbeitung erwähnt. Niemand kommt drum herum – und sei es, dass wir nur ein bisschen mit Kontrast und Sättigung „spielen“. Wenn wir dann noch Grafiken gezielt „bauen“, z.B. für Pinterest (wie wichtig speziell Pinterest für uns kreative Bloggerinnen ist, habe ich beim letzten Mal geschrieben!), haben wir schon richtig was zu tun. Hier müssen das Format, Text und Bild möglichst einen schönen Pin ergeben, der viele anspricht und die Quintessenz des Blogposts optisch zusammenfasst. Zum Beispiel so – natürlich mit Photoshop gebaut:

photoshop lernen

Ich habe euch mehrfach Canva als kostenloses Tool empfohlen, mit dem man recht einfach anhand von Bausteinen schöne Grafiken zaubern kann. Im Bereich „kostenlos“ gibt es meines Wissens nichts Besseres, und für den Anfang reicht es vollkommen aus. Ich kann auch sagen, dass ich mithilfe von Canva einiges über Design gelernt habe. Bisher bin ich ja mehrgleisig gefahren und habe außerdem Photoshop und den Adobe Illustrator genutzt (ohne eigentlich je eins der Programme richtig erlernt zu haben.)

Inzwischen bin ich dabei Canva zu verlassen. Tatsächlich habe ich seit einigen Wochen nichts mehr mit Canva gemacht. Warum, verrate ich euch gern!

Warum ich Canva (zum Großteil) verlasse

Viele Bloggerinnen bedienen sich des kostenlosen Baukastens – was man bei Pinterest und auf den Blogs auch sieht. Ich will das jetzt gar nicht verurteilen, aber mich stört es inzwischen doch, wenn sich die Pins in meinem Feed alle zu sehr ähneln. Oder wenn die Kollegin genau denselben Textbaustein verwendet. Das hat gar nichts mit Neid zu tun und ich bin da auch nicht wirklich gefrustet oder so – bitte nicht falsch verstehen! Aber ich will ja mit meinem Design auch einen Wiedererkennungswert erzeugen und im besten Fall ein Alleinstellungsmerkmal haben. (Das bringt uns wieder zum Thema Originalität – gerade als Nähblogger wollen wir ja original und originell sein!)

Außerdem stört mich, dass alle Dateien bei Canva wild und unsortiert gespeichert werden (in der kostenlosen Version). Bei der Fülle an Grafiken verliere ich da den Überblick, und wenn ich was suche… tja, da geht auch viel Zeit bei drauf! Scrollen, scrollen, scrollen… z.T. ist da der Mittagsschlaf der Kinder schon wieder um! Natürlich – einige Blogreihen habe ich bisher mit Canva gemacht, und da werde ich auch weiter auf die Vorlagen zurückgreifen. Aber ich habe gerade in Vorbereitung dieses Artikels wieder soviel über Photoshop und Illustrator gelernt, dass das in Zukunft doch deutlich weniger werden wird.

Ich stand  also an einem Punkt, an dem mir die kostenlose Canva-Variante nicht mehr reichte. Ich war schon drauf und dran die kostenpflichtige Premium-Version zu abonnieren, dabei bin ich ja im glücklichen Besitz von Photoshop und auch dem Illustrator (und einigen anderen Adobe Programmen). Eigentlich habe ich technisch eine super Ausrüstung um tolle Grafiken selbst zu erstellen, und um Bilder professionell zu bearbeiten. Und rein theoretisch weiß ich auch, dass meinem kreativen Schaffen mit diesen Programmen keine Grenzen gesetzt sind.

Mein Problem: Ich bin keine Grafikerin. Dank Canva und Blogging habe ich viel dazu gelernt, aber wirklich die Photoshop-Tools beherrschen? Auch wenn ich ambitioniert bin und durch das Zeichnen von Schnittmustern mit dem Illustrator viel gelernt habe, bezeichne ich mich noch immer als Laie. Und ein bisschen Ehrfurcht vor dem Programm war auch immer dabei. Ich weiß noch, als ich das erste Mal allein vor Photoshop saß: Ich hab es ziemlich schnell wieder zugemacht.

 

Photoshop lernen mit TutKit

Mittlerweile habe ich so meine eingetrampelten Pfade in Photoshop, aber ich habe mich selten „getraut“ mehr zu machen. DAS hat sich geändert, denn ich bin vor einiger Zeit auf eine sehr schöne Lernplattform gestoßen, die ich euch heute vorstellen möchte: Tutkit.com*. Tutkit ist eine Tochter der Seite PSD-Tutorials, und bietet Tutorials, Design-Vorlagen und Presets, mit denen es u.a. auch für uns ambitionierte Grafik-Laien möglich ist u.a. Photoshop zu lernen und Grafiken selbst (einfach!) zu erstellen. Aber das ist nur ein Teil des Angebots, das ich euch im Folgenden näher vorstellen will.

Gerade die unter euch, die sich gern besser in Photoshop, GIMP, dem Illustrator oder auch WordPress, SEO und vielen weiteren Themen und Programmen auskennen wollen, kann ich die Plattform sehr ans Herz legen.

 

Video-Tutorials: Fotografie, Grafik-Design, Office, Marketing, Software und Webdesign

Ich bin nach ein bisschen Rumgucken auf Tutkit.com* (bei dem breiten Angebot muss man sich wirklich erstmal orientieren) auf die Video-Tutorials gestoßen. Für mich hat sich tatsächlich eine neue Welt eröffnet. Tutkit bietet eine Fülle an Lern-Videos aus den Bereichen Fotografie, Grafik-Design, Office und Marketing, sowie Software und Webdesign. Das klingt erstmal harmlos, aber wenn man sich etwas genauer umschaut, erkennt man, was für eine Datenfülle das eigentlich ist. Und man hat alles komprimiert, praxisbezogen und anfängertauglich erklärt!

Im Folgenden picke ich mal ein paar meiner Highlights raus, die ich mir angeschaut habe. Begonnen habe ich mit dem Tutorial „Photoshop für Einsteiger“. Das gesamte Video-Paket dauert 5,5 Stunden und beinhaltet 46 Kapitel. Ich habe mir die meisten angesehen und viel über Photoshop und die Grundlagen des Grafik-Designs gelernt. Um nicht zu sagen: Mir hat sich eine neue Welt eröffnet!

Plötzlich kenne ich mich aus, wenn ich was mit Photoshop mache! Der Kurs hat sehr durchdachte Bausteine. Es geht los mit den Voreinstellungen: Wie richte ich mir mein Photoshop so ein, dass ich damit optimal arbeiten kann? Ich konnte mir jetzt z.B. meine gängisten Pfade im Menü farbig einstellen. Hier ein Screeshot dazu:

photoshop lernen tutkit

Und das war nur der erste von unzähligen kleinen und großen Tipps! Das Tutorial baut sich dann weiter auf – es werden die Werkzeuge von Photoshop erklärt und natürlich das Grundprinzip des Grafik-Designs: das Arbeiten mit Ebenen und Masken! Ich hatte sehr sehr viele Aha-Erlebnisse beim Zuschauen (und Nacharbeiten).

Natürlich konnte ich ein bisschen was schon selbst. Ich hatte mir viele Sachen selbst irgendwie beigebracht und fand es schön zu erkennen, dass ich gar nicht so falsch lag in meinem Rumprobieren. Der Unterschied ist jetzt: Ich habe jetzt mehr als nur ne Ahnung wie das funktioniert. Und ich muss nicht mehr soviel Rumprobieren, sondern weiß was passiert, wenn ich dieses oder jenes Werkzeug einsetze. Oder wozu das gut ist. Und ich hab zumindest ne Ahnung, wie ich bestimmte Effekte schaffe. Zu Effekten, Retusche allgemein und Bildbearbeitung bestimmter Looks gibt es übrigens auch viele weitere Online-Tutorials, z.B. wie man den „Game of Thrones“-Look selbst designen kann (sind ja hier auch ein paar Fans von GoT dabei, weiß ich ja ;)). Dies nur am Rande!

 

Tutorials für GIMP, Adobe Illustrator und weitere

Es gibt solche Einsteiger-Tutorials übrigens auch für das kostenlose Photoshop-Pendant GIMP und für viele weitere Adobe-Programme, auch Lightroom. Ich habe mir auch einige Kapitel aus dem Tutorial für Adobe Illustrator angeschaut. Ich hatte bereits hier und an vielen anderen Stellen schon erwähnt, dass ich mit dem Illustrator Schnittmuster zeichne. Der ist aber nun wirklich nicht einfach zu bedienen! Ohne Anleitung ist es schwierig bis unmöglich. Ich hab jetzt sehr lange damit „herumgehampelt“ und mich geärgert – ich weiß, wovon ich rede!

Natürlich – ich hab es irgendwie geschafft einige ebooks und freebooks zu zeichnen – für Taschen ist es auch noch relativ einfach. (Ich weiß allerdings, wo ich NICHT zufrieden bin und werde demnächst meine alten Schnitte überarbeiten.) Schwieriger wird es dann bei Kleidung. Da bin ich ja im Sommer auch vorerst an einem Kinder-T-Shirt gescheitert, weil ich sowohl mit dem Erstellen und Gradieren des Schnitts UND mit dem Programm überfordert war.

Photoshop und Illustrator lernen

Inzwischen hatte ich dann noch die Beach Bag entwickelt, die im Oktober erschienen ist, und weitere Erfahrungen mit dem Illustrator gesammelt. Tatsächlich fiel jetzt vor Kurzem dann nach knapp zwei Jahren (!) Hampelei mit Illustrator ein großer Groschen bei mir. Und dank des erwähnten Tutorials bei Tutkit habe ich noch einmal ordentlich dazu gelernt!

Natürlich richtet sich dieses Tutorial von Tutkit nicht an Schnittmusterersteller, sondern an Grafiker. Der Illustrator wird ja von mir (und vielen anderen) zweckentfremdet. Trotzdem – wenn man schon ein bisschen mit dem Programm rumgehampelt hat und weiß, welche Probleme man damit hat, dann findet man dort ein paar Antworten. Das Kapitel über Pfade oder das Textwerkzeug fand ich erleuchtend. Da haut man sich dann auch mal vor die Stirn. Ganz zu schweigen vom Einsatz verschiedener Ebenen. Machen das Leben leichter! (Bleibt das Problem mit dem Gradieren, aber das lerne ich auch noch!)

Und wer weiß – bei Tutkit werden regelmäßig neue Inhalte eingestellt

 

Tutorials für WordPress, SEO und Freelancer

Ich fände Tutkit nicht so toll, wenn es nicht wirklich das Rundum-Sorglos-Paket bereit hielte. Neben den Software-Tutorials gibt es weitere, die sich z.B. mit WordPress beschäftigen oder Grundlagen zum Thema SEO vermitteln. Außerdem fand ich das Video zum Thema Freelancing, also freiberuflich arbeiten sehr gut: „Kundenakquise über Facebook und Google AdSense“. Allein dieses Tutorial umfasst 15 Stunden (!) Video-Material und Arbeitsdateien. Ich habe nur zwei Bausteine bisher gesehen und werde wahrscheinlich noch bis nächstes Jahr mit meinen Hausaufgaben beschäftigt sein.

Dieses ist vor allem für diejenigen unter euch interessant, die auch gewerblich nähen und bloggen, also mit dem Bloggen Geld verdienen (wollen). Demnächst plane ich noch einen Artikel – wahrscheinlich in meinem Jahresrückblick – in dem ich auf die ein oder andere Erfahrung im zweiten Jahr Selbstständigkeit mit Näh-Blog-Business zurückblicke. Manches hab ich vielleicht geahnt oder hätte es besser eher gewusst, manche Erfahrung musste ich vielleicht auch machen. Mit den Video-Coachings von Tutkit fühle ich mich ganz gut gestärkt für das dritte Jahr!

Dazu gibt es viele viele weitere E-Learnings – auch Software-Trainings für Excel und weitere Office-Programme. Da hab ich selbst jetzt nicht so den Bedarf (bin ja mit einem Excel-Guru verheiratet und kenne mich da selbst auch ganz gut aus). Ohne kann ich mein kleines Business nicht managen, und wer da vielleicht noch Lernbedarf hat… ihr wisst jetzt, wo ihr das Learning findet!

 

Tutorials zum Fotografieren lernen: Produktfotografie

Ganz kurz will ich noch auf die Foto-Trainings eingehen, denn auch da habe ich reingeschnuppert und wieder soooooviel gelernt! Ich bin ja im letzten Beitrag der Näh-Blogger Basics sehr breit auf Fotografie eingegangen, und ich hole glaub ich schon sehr viel aus meinen Bildern heraus. Aber einem Profi-Produktfotograf über die Schulter zu gucken ist total spannend und lehrreich!

Gesehen habe ich das Video über „Produktfotografie„. Das fand ich mehr als aufschlussreich, wie ein Profi mit Licht und Kamera arbeitet. Und da ich inzwischen glückliche Besitzerin eines Foto-Hintergrundsystems bin, werde ich demnächst auch einiges anwenden können. Leider habe ich hier zuhause bislang  kein Fotostudio oder vergleichbare „Laborbedingungen“. Aber jetzt hab ich eine Ahnung, wo ich hinwill.

Übrigens war auch Food-Fotografie Thema in diesem Video. Ich bin ja kein Food-Blogger, aber ich liebäugele immer mal damit und finde, es ist mehr als eine große Kunst Food schön in Szene zu setzen. Und vielleicht werde ich mein Portfolio hier irgendwann erweitern, wenn ich mich mal wieder mehr mit Kochen beschäftigen kann und nicht nur wahlweise Spaghetti mit roter Soße oder Kartoffeln mit Sauce Hollandaise auf den Tisch bringen muss…

Neben diesem gibts noch viele weitere Fotografie-Tutorials – es lohnt sich, sich einmal umzuschauen!

 

Vorlagen und Presets

Neben Video-Trainings bietet Tutkit auch Vorlagen und Presets zum Download an. Man kann entweder über die Flatrate (komme ich gleich zu) die Sachen runterladen oder einzeln kaufen. Das habe ich bisher zum Beispiel mit einem Pinsel-Set gemacht. Es sind immer mal wieder einzelne Sachen im Angebot, sodass an auch keine Unsummen dafür ausgeben muss. Und – das finde ich ja als gewerbliche Bloggerin besonders gut: Die Dateien sind gewerblich nutzbar! Ich muss mir also keine Sorgen um Urheberrechte und Kennzeichnung fremder Inhalte machen.

Es gibt Vorlagen zu allen Themen: Weihnachten, Halloween, Gothic-Hochzeit, normale Hochzeit, Baby-Fotoalbum usw. Auch Texturen und Pinsel finde ich interessant – damit kann man in Photoshop einiges machen. Ich hatte mir ja dieses Pinsel-Set mit 300 Pinselspitzen gekauft und z.B. dieses Wärmflaschen-Bild damit bearbeitet. Hier kam ein Schneeflocken-Pinsel zum Einsatz. Hier einmal mit und einmal ohne Pinsel:

Wärmflaschenbezug nähen

Wärmflaschenbezug nähen

Der Einsatz von Pinseln mit Photoshop ist noch das geringste, was man recht schnell lernen und anwenden kann. Die richtigen Pinsel stimmig eingesetzt schaffen recht einfach schöne Ergebnisse. Ich experimentiere noch ein bisschen – der aufmerksame Betrachter wird es an der ein oder anderen Stelle feststellen. So ist z.B. das letzte Crafting-Linktipps-Titelbild mithilfe der Pinsel entstanden.

Ja, das ist noch lange kein Meisterwerk, weiß ich. Aber es macht Spaß und wie sagt man so schön… Übung macht die Meisterin ;).

 

Blogger-Bedarf an Grafiken und Bildern

Neben dem ein oder anderen Titelbild und Pin erstelle ich ja auch so kleine Sidebar-Buttons oder Titelbilder für Pinterest. Irgendwie brauche ich immer wieder mal schnell ein Bild, z.B auch wenn ich irgendwo als Sponsor dabei bin oder wenn ich eine Verkaufsaktion über meine Social Media Kanäle bewerbe.

Es ist sicher im ersten Schritt nicht so ganz leicht sich alles selbst zu basteln. Bei ein paar Sachen werde ich sicher auch weiterhin auf Canva zurückgreifen, einfach um meinen Stammleserinnen den Wiedererkennungswert zu erhalten. Ich kann ja auch nicht von jetzt auf gleich alles umstellen. Dennoch arbeite ich inzwischen mit sehr viel Freude mit Photoshop und dem Illustrator. Nach diversen unbefriedigenden Canva-Versuchen habe ich z.B. mein MediaKit endlich mit diesen beiden Programmen fertiggestellt. Und zwar komplett in meinem Design. Wer neugierig ist und mal gucken will, darf sich die aktuelle Version gern unter der Kooperationsseite runterladen. Aus Aktualisierungsgründen verlinke ich es nicht direkt.

 

Tutkit Kreativflatrate und ein Gutschein für euch!

Tutkit.com*- das könnt ihr jetzt erahnen – ist ein sehr umfassendes Portal mit einem sehr breiten Angebot. In dem heutigen Text konnte ich nur einen Bruchteil dessen anreißen, was es dort zu holen gibt. Von der Community hab ich auch noch gar nichts erzählt!

Die Anmeldung ist erstmal kostenlos, und ich empfehle sich erst einmal auf der Seite umzusehen und genau zu schauen, ob und was für einen interessant ist. Es lohnt sich auch sich dafür Zeit zu nehmen. Ich hab auch ein bisschen gebraucht, bis mir klar wurde, was man da alles findet. Die Designvorlagen, Pinsel und Presets kann man alle wie gesagt einzeln erwerben. Es gibt da auch Spar-Angebote, bei denen ich z.B. auch zugeschlagen habe.

Ansonsten bietet TutKit drei Flatrate-Pakete an: Die Starter Flatrate kann man erstmal kostenlos testen und ist dann monatlich kündbar. Sie kostet 9,95€ / Monat. Damit kann man sich ALLE Videos ansehen. Mit der Premium Mitgliedschaft für 14,95€ / Monat kann man auch die Design-Pakete (begrenzt) runterladen, aber nur privat nutzen! Erst mit der Business Mitgliedschaft hat man vollen Zugriff auf alle Inhalte und Downloads. Sie kostet 22,95€ / Monat und läuft für ein Jahr.

Als kleine Belohnung fürs Lesen dieses episch langen Texts hat mir Tutkit für euch einen 10% Rabatt Gutschein zur Verfügung gestellt. Gebt bei einer Bestellung einfach diesen Code ein: TRBG1

TutKit

Nun verabschiede ich mich! Beim nächsten Mal werde ich mich mit SEO beschäftigen, weil da neulich in den Kommentaren schon nachgefragt wurde! Ich hoffe, ihr könnt mit dem heutigen Tipp etwas anfangen?

Eure Sonja

 

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Crafting Linktipps November 2017 ~ Geschenke nähen für Weihnachten

~ enthält Werbelinks (mit * gekennzeichnet), mehr Info unten ~

Ein bisschen Weihnachtspanik bekomme ich so langsam, denn ich habe noch gar keine Geschenke genäht!! Ich nähe und bastle schon seit Jahren die meisten Geschenke selbst und versuche so dem Massenkonsum und der Geschenkeschlacht ein wenig zu entgehen. (Ich stehe ein kleines bisschen auf Kriegsfuß mit Weihnachten, wie ihr wisst.) Aber natürlich nähe und bastle ich viele Geschenke. Für euch habe ich heute eine kleine Sonderausgabe der Crafting Linktipps: erst gibts die üblichen Linktipps und dann ein paar Inspirationen  zum Geschenke nähen für Weihnachten. Außerdem habe ich noch einen schönen Geschenktipp – der ist nicht zum selbermachen, aber ich finde den schön. Und man kann ja auch nicht alles selber machen. Ich verschenke ja auch Bücher und CDs und näh dann hübsche Taschen dazu. Wie macht ihr das? Auch so teils-teils?

Das Titelbild von heute stammt übrigens aus meinem privaten Foto-Archiv. Es ist bei einem sehr kalten, aber schönen Spaziergang in Stockholm entstanden – das muss 2010 gewesen sein, als ich noch mit Finja schwanger war. Da hatte Stefan eine Zeit dort gearbeitet und ich habe ihn regelmäßig besucht (bis zu einem ganz furchtbaren Flug in SSW 24 oder so – seitdem hab ich kein Flugzeug mehr von innen gesehen und vermisse das auch nicht. Aber dies nur am Rande!)

 

Neue Schnittmuster aus dem Hause Crafting Café

Immer wenn es auf dem Blog ruhiger wird, habe ich entweder einen November-Blues oder stecke schon wieder mitten in anderen Projekten. Dieses Mal ist es beides. Wobei das November-Tief inzwischen ganz gut überwunden ist. Ich habe sehr viel genäht in letzter Zeit – einmal für ein Probenähen, und dann für meine eigenen nächsten Schnittmuster! Es wird also demnächst wieder Probenähen geben. Keine Angst, das größere der beiden kommt erst im neuen Jahr, aber ich hab ein neues Körbchen in Planung, das schon sehr bald genäht werden könnte. Dazu habe ich auch eine Neuerung für die Organisation, und ich freue mich jetzt schon tierisch meinem Stammteam DAS zeigen zu können (hihi).

Wer von euch jetzt spontan Interesse hat demnächst für mich zu nähen – das größere Probenähen wird interessant für Mädchenmamas – der sollte sich in meinen Newsletter eintragen – schaut mal ganz unten unter diesem Beitrag! Macht bei „Probenähen“ ein Häkchen, und dann kommt demnächst ein Spezial-Newsletter dazu ;).

Jetzt aber erstmal die Linktipps!

 

Crafting Linktipps

Ich hab diesen Monat nicht soviel Zeit im Netz verbracht wie sonst. Es ist allgemein ein bisschen die Luft raus, das wurde wohl in meinen letzten Blogposts mit dem DIY-Tutorial zu den Badeperlen, sowie in meinem gestrigen Beitrag über Weihnachten und mich deutlich. Trotzdem sind mit ein paar schöne Links aufgefallen, die ich euch nicht vorenthalten will!

Mitmach-Spenden-Gewinn-Aktion für Kreativ-Blogger von Talu

Im Sommer haben ja viele von euch (und ich auch) bei der Kräuter-Aktion von Talu mitgemacht. Ich habe z.B. das Kräutersalz beigesteuert. Jetzt gibt es wieder eine Blogger-Aktion, und zwar richtet Talu einen Bastelwettbewerb rund um Weihnachten aus. Für jeden teilnehmenden Blogger spendet Talu 15€ an die DKMS: Ziel ist es, 1500€ zu erreichen. Unter allen Teilnehmern werden 3 Preise verlost, und außerdem erhält jeder ein kleines Geschenk. Alle Infos zu der Aktion gibt es hier. Ich selbst halte mich noch zurück – ich wollte nichts versprechen, was ich dann nicht halten kann.

 

UFO-Linkparty

Die liebe Annette hatte eine grandiose Idee für UFOs, also „UnFertige Objekte“ – nämlich eine Linkparty! Es geht ab Januar 2018 los: Wir stellen UFOs vor, berichten über den Zwischenstand und natürlich irgendwann Ergebnisse! Ich finde, das ist eine super Idee – UFOs habe ich schon immer viele :). Das erste Posting dazu könnt ihr hier nachlesen.

 

Blogger-Tipps

Natürlich habt ihr alle meinen epischen Beitrag „Bilder für Blog und Social Media“ gelesen. Ich bin kurz nach der Veröffentlichung zufällig auf einen Blogbeitrag gestoßen, der sich auch mit Bildern für den Blog beschäftigt hat. Ich finde, er ergänzt meinen Artikel noch um ein paar wichtige Punkte. Hier könnt ihr ihn lesen!

Nur schonmal als Vorab-Info: Ich sitze jetzt bereits seit einiger Zeit an einem weiteren Artikel für die Näh-Blogger Basics, der sich nochmal mit digitaler Bildbearbeitung beschäftigt. Das könnte für alle unter euch interessant sein, die gern Photoshop, Illustrator oder auch GIMP lernen wollen und auch für alle, die ebenfalls ein Gewerbe mit ihrem Blog betreiben. Kommt sehr bald!

Fashion

Nein, ich werde nicht unter die Fashion-Blogger gehen. Aber manchmal stolpere ich dort über informative Beiträge. So wie diesen hier: Es geht um Ausschnittformen für verschiedene Figur-Formen und was einem so am meisten schmeichelt. Gerade bei der Auswahl der nächsten Schnittmuster ist das ja vielleicht nicht ganz uninteressant.

Freebooks

Wir alle sind ja immer wieder auf der Suche nach kostenlosen Nähanleitungen, und ich darf euch heute eine Seite nennen, die sich genau das auf die Fahne geschrieben hat: Auf Freepatterns.de sammelt Isabelle Freebooks und ordnet sie nach verschiedenen Kategorien. Ein paar meiner Freebooks waren auch schon dabei. Und wenn Du auch ein Freebook hast, das du gern verbreiten möchtest, schreib sie ruhig mal an!

 

Geschenke nähen für Weihnachten

Der letzte Linktipp ist eine gute Überleitung zu meinen Tipps zum Geschenke nähen!

 

Leseknochen, Büchertasche – das Buchgeschenk

Der All-Time-Favourite unter Näherinnen dürfte zweifels ohne der Leseknochen sein. Ich verschenke den Leseknochen meist zusammen mit einem Buch (ein paar Buchtipps für Kinderbücher habe ich selbst geschrieben, schau mal hier), und dann gehört da auch eine Büchertasche zu. Dafür habe ich selbst eine kostenlose Nähanleitung geschrieben, die auch für Anfänger zu bewerkstelligen ist: Die Buchtasche aus einem Stück. Die Maße der Tasche lassen sich übrigens sehr einfach anpassen, sodass man daraus auch schöne Weihnachtsmarkttaschen oder einfach größere Geschenketaschen nähen kann.

Da ich letztes Jahr schon alle mit Leseknochen versorgt habe, werde ich in diesem Jahr auf bestickte Leseknochen gehen und auch mal den gedrehten Leseknochen austesten!

 

Geschenke für Kinder nähen

Vor kurzem bin ich über dieses süße Eulenkissen* gestoßen – eine ganz niedliche Nähidee für Kinder! Außerdem kann ich euch natürlich die Nähgitarre als Spielzeug für die Kinder empfehlen ;).

Außerdem habe ich ein schönes, 12-teiliges Mützen-Set für Kinder* gefunden: mit diversen Zipfelmützen, Schlupfmützen, Loopschal – einfach mal angucken. Damit kann man auf jeden Fall Mützen für jede Gelegenheit nähen.

Wer sich erinnert: Im Frühsommer hatte ich für Marla dieses Spielhaus genäht. Auch das ist eine schöne Nähidee als Geschenk – und die Anleitung ist kostenlos!

 

Beliebte Freebooks von mir

Sternkörbchen nähen

Die Büchertasche hatte ich ja schon erwähnt – die Downloadzahlen sind jetzt sprungartig angestiegen. Außerdem sind gerade zwei Anleitungen/Freebooks von mir sehr beliebt: Das Sternkörbchen natürlich, und auch der Partnerhandschuh, bzw. Eltern-Kind-Handschuh. Täglich werden die mehrfach runtergeladen – das freut mich natürlich sehr, dass euch diese beiden Freebooks so gut gefallen! 🙂

Falls du die auch schon genäht hast – schick mir doch mal ein Bild, oder verlinke dich mit deinem Blogbeitrag bei meiner Crafting Linkparty. Ich freu mich immer, wenn ich genähte Werke nach meinen Ideen sehe :).

 

Geschenk-Tipp

Zum Schluss habe ich noch einen Kauf-Tipp. Ich bin auf ein neues Spiel gestoßen, das ich sehr schön finde. Und ich bin überhaupt kein Gesellschaftspiel-Typ, sehr zum Leidwesen meines Mannes. Aber bei diesem Spiel geht es darum miteinander ins Gespräch zu kommen! Es geht darum wieder wirklich miteinander zu reden und sich vielleicht auch nochmal ganz neu kennenzulernen! Das Spiel heißt Vertellis* und kommt aus Holland.

Es ist ein Kartenspiel mit Fragen, die „das Zwischenmenschliche“ erhöhen sollen. Dabei werden Fragen gestellt wie „Welche 3 Menschen haben dich in den letzten 12 Monaten am meisten beeinflusst?“ Es sind also Hilfsfragen um (wieder) miteinander ins Gespräch zu kommen. Es sind persönliche, sehr positivv formulierte Fragen. Ich hab für uns ein Set bestellt, und eins werde ich verschenken, weil mir die Idee sehr sehr gut gefällt.

 

Und nun verabschiede ich mich und hoffe sehr, dass ihr mit dem ein oder anderen Linktipp etwas anfangen könnt?

Ich wünsche euch allen einen entspannten Advent,

lieber Gruß,

Sonja

 

 

 

 

 

 

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Näh-Blogger Basics: Fotografie II ~ Bilder für Blog und Social Media

Es geht heute weiter mit den Nähblogger-Basics, meinem kleinen Guide rund ums Nähbloggen. So langsam wird es interessanter für alle, deren Nähblog schon eine Weile läuft. Bisher habe ich ganz grob was über Originalität und Mehrwert, Zielgruppe & Content, sowie im letzten Teil über Foto-Equipment geschrieben. Das alles waren Beiträge, die sich mit Grundsätzlichem übers Bloggen beschäftigt haben. Auch heute geht es noch einmal um etwas ganz Essentielles, nämlich um Bilder für Blog und Social Media.

Ich habe beim letzten Mal schon ein paar Tipps zum Fotografieren selbst gegeben, die ich heute noch etwas ausweiten möchte. Ich fange dabei ganz von vorn an, nämlich bei ISO, Blende und Belichtungszeit. Außerdem sage ich dir, worauf du bei Bildern für deine Social Media Kanäle und deinen Blog achten solltest. Da geht es auch schon um Social Media-Strategie – die Themen sind sehr eng verzahnt. Am Ende hab ich dann noch ein paar sehr wertvolle Linktipps, die dir hoffentlich auch helfen deine Fotografien zu verbessern. Es wird also ein großer Rundumschlag! 😉

Teil dir diesen langen Beitrag am besten in kleine Häppchen oder spring sofort zu dem für Dich interessanten Teil. Um dir einen kleinen inhaltlichen Überblick zu geben, habe ich hier ganz kurz die Agenda aufgelistet:

  • Bilder für Blog und Social Media: Do’s and Don’ts
  • Fotografieren lernen ~ Schritt 1: Deine Kamera kennenlernen
  • Fotografieren lernen ~ Schritt 2: ISO, Blende und Belichtungszeit
  • Bilder für Blog und Social Media

 

Bilder für Blog und Social Media: Do’s and Don’ts

Ich scrolle mich täglich durch viele verschiedene Daten- und Fotofeeds. Worauf klicke ich?

  • Auf gut arrangierte,
  • gut ausgeleuchtete Bilder,.
  • die eine schöne Stimmung transportieren

Wo klicke ich nicht?

  • Bei zu dunklen Bildern.
  • Bei kramig und unaufgeräumt aussehenden Bildern.
  • Bei Blitzbildern.
  • Bei verwackelten Bildern.
  • Bei Handybildern.

Manchmal klicke ich dann doch rein und denke: Wow, eine tolle Näharbeit! Nur eben schlecht fotografiert. Das ist schade. Denn mit einem bisschen Beschäftigung mit einer guten Kamera kann man schon einiges mehr aus den eigenen Nähwerken herausholen. Mach selbst vielleicht einfach mal den Test und beobachte dein Klickverhalten!

Klar, am Anfang ist man stolz, dass man überhaupt was fertig genäht hat. Und das will man der Welt und bei Näh-Linkparties unbedingt sofort zeigen. Aber was verschenkt man alles für Klicks, wenn man einen ungünstigen Bildausschnitt wählt, das Bild unterbelichtet ist und das unaufgeräumte Kinderzimmer die Kulisse? Wir stecken alle soviel Geld und Zeit in unsere Nähleidenschaft und werten das Genähte durch schnell geschossene Blitzbilder bei Regenwetter dann ab – so bekommen die Sachen nicht die Aufmerksamkeit, die ihnen zustünde!

Nicht, dass das falsch ankommt: Ich hab mich in meinen Anfangszeiten selbst gar nicht so sehr um die Bildästhetik bemüht, und ich finde auch immer wieder Verbesserungspotential bei meinen Bildern. Und ein Teil von mir denkt sich auch: Ach, bei uns siehts einfach so aus, ein bisschen mehr Reality täte der Blogger- und speziell Instagram-Welt ganz gut!

Dennoch kann man „echt“ und „real“ sein und trotzdem schöne Fotos machen. Deshalb fange ich mit ein paar Grundlagen des Fotografierens an.

 

Fotografieren lernen ~ Schritt 1: Deine Kamera kennenlernen

Fotografie zeichnen mit licht

„Zeichnen mit Licht“ bedeutet Photographie, wenn man es aus dem Altgriechischen übersetzt. Und das ist auch schon das gesamte Geheimnis. Alles andere ist eigentlich Technik, Theorie und ein bisschen Kunst und Liebe ;).

Wenn du schon eine „gute Kamera“ hast, kann ich nur empfehlen dich speziell mit diesem Modell zu beschäftigen! Ich habe zusätzlich zur Bedienungsanleitung ein Buch speziell zu meiner Kamera gekauft, das mir sämtliche Einstellungen und Funktionen meines Modells erklärt. Dieses hier:

Handbuch Kamera Nikon D80

Mit diesem Buch bin ich zwar noch lange kein Profi, aber ich habe ein gutes Nachschlagewerk und kann mir einen prima Überblick über alle Funktionen und technische Besonderheiten verschaffen. Für diesen (und den letzten) Näh-Blogger Basics Beitrag habe ich übrigens noch einmal sehr intensiv durch das Buch geblättert und prompt noch einiges aufgefrischt, bzw. neu gelernt. Wie bei den meisten Büchern lohnt sich so eine Anschaffung einfach. (Ihr wisst, ich bin leicht bibliophil…) Schau doch einfach mal, ob es zu Deiner Kamera auch ein Buch gibt!*

Ich kann Dir versichern: Die Beschäftigung (auch als Auffrischung) mit der eigenen Kamera macht sehr viel Spaß! Ich probiere immer gleich alle möglichen Einstellungen aus, mache Testbilder – und lerne dazu! Allein dadurch „versteht“ man seine Kamera schon ein Stück mehr.

Natürlich habe ich noch mehr Bücher über Fotografie. Meine Buchtipps zum Fotografieren lernen schreibe ich euch gern mal separat auf, wenn Interesse besteht? Schreibt mir doch einfach als Kommentar, ob ihr da gern Tipps hättet, oder gebt auch gern selbst Tipps!

 

Fotografieren lernen ~ Schritt 2: ISO, Blende und Belichtungszeit

Bis hierhin konnte ich es hinauszögern, aber jetzt kommen wir an diesen Fachbegriffen nicht mehr vorbei! Ich übersetzte schon: Fotografieren bedeutet „Malen mit Licht“. Wir brauchen also einen Pinsel (=die Kamera) und Farbe (=Licht). Wir können den Pinsel natürlich tief in die Farbe eintauchen und lospinseln. Aber vielleicht wollen wir Schattierungen? Farbverläufe? Konturen? Wir müssen also dosieren! Dabei helfen — na? Genau: ISO, Blende und Belichtungszeit.

Jeder Fotokurs und jedes Fotobuch beginnen mit diesen drei Einstellungen, nachdem Technik und Funktionsweise erläutert sind. Ich werde hier keinen Fotokurs machen und auch nicht die Funktion der Kamera detailliert erkären. Ich mache es mal ganz einfach verständlich: Der ISO-Wert bestimmt die Lichtempfinflichkeit. Die Blendenöffnung in Relation zur Belichtungszeit bestimmt, wieviel Licht eindringt. Das hat auch unmittelbar Einfluss auf die Schärfentiefe des Bildes. Hierzu habe ich einen tollen Blogartikel mit einem kostenlosen Merkblatt gefunden, den ich am Ende verlinke.

Bilder für Blog und Social Media

Blitz aus!

Ich sagte beim letzten Mal schon, dass ich grundsätzlich ohne Blitz fotografiere (außer bei Anleitungsbildern, da komme ich ohne leider nicht aus, weil a) Keller und weil b) nachts. Ich arbeite an einer Lösung!). Blitzlicht macht ein ganz furchtbares Licht – ich habe bei Blitzebildern nur grauenvolle Ergebnisse erzielt, und zwar ganz egal ob das Motiv eine Gratulantenrunde zu Tante Gertruds 65. Geburtstag war, oder ein Kosmetiktäschchen auf dem Esstisch fotografiert.

Übrigens dankt dir auch niemand aus Tante Gertruds Kaffeekränzchen das Blitze-Bild – denn in der Regel sind die Augen rot, einer schielt oder hat die Augen zu, und noch einer ist einfach ungünstig getroffen. Stichpunkt Doppelkinn! Ihr wisst genau, welche Art Fotosünde ich meine!

Der Blitz bleibt also aus! Wenn dein Motiv zu dunkel ist, musst du dir was einfallen lassen – da helfen dir im nächsten Absatz ISO; Blende und Belichtungszeit. Für kleine Motive wie Täschchen kann man gut so eine Fotobox einsetzen, wie ich sie im beim letzten Mal vorgestellt habe.

Set

Ich fotografiere tagsüber, indoor am liebsten vor unserem großen Wohnzimmerfenster oder in einem der Kinderzimmer unter dem Dach, weil ich da das beste Licht habe. Natürliches Licht ist am besten. Such doch einfach mal den hellsten Raum bei dir zuhause und baue da dein Foto-Set auf! Ich habe z. B. ein paar Sperrholzplatten aus dem Baumarkt mit Tapete bezogen um schöne Hintergründe zu haben. Bei mir kommt auch regelmäßig so eine weiße Bastelplatte (Baumarkt!) als Hintergrund oder Reflektor zum Einsatz. Falls Du noch Tipps und Anregungen für ein Foto-Set oder Foto-Hintergründe suchst – ich hatte im letzten Artikel über Foto-Equipment einige Ideen verlinkt.

So sieht das bei mir aus – mein Beitrag zu „Mehr Reality auf Blogs“:

Foto-Set für Blog

Ihr seht – ich hab ein superkleines (eigentlich viel zu kleines!) Set aufgebaut – auf dem Maltisch meiner Kinder! Die Dinos liegen daneben, das Babyphone steht auf dem Stuhl. Ja, so arbeite ich! 😉

Seht ihr diese kleine Bühne, auf dem das Stativ steht? Das hat Stefan mir gebaut – aus Laminatresten! Das Ding ist superschön, allerdings schwer und leider auch zu klein für größere Taschen. Aber ich liebe es! Auf der Unterseite ist ein anderes Laminat – ich kann also wechseln! Auf dem Foto später sah man übrigens nichts mehr von dem ganzen Drumherum:

Fotografieren lernen

 

Manueller Modus und RAW-Format

Bevor ich nun zu meinen wirklich wenigen Faustregeln komme, betone ich noch einmal: Ich fotografiere im manuellen Modus meiner Kamera, bei dem ich ISO, Belichtung und Blende selbst einstelle. Das musst du nicht auch tun – du kannst auch eine der voreingestellten Programme verwenden. Aber du wirst sehen, dass es 1. Spaß macht Experimente mit der Kamera zu machen, und 2. dass du viel mehr Gestaltungsfreiraum hast. Und wir sind ja kreativ und wollen maximale Freiheit, oder?

Meine Bilder speichere ich außerdem im RAW-Format, also im „digitalen Negativ“, bei dem ich im Nachhinein noch nachbelichten kann. Dazu habe ich auch im Beitrag „Fotografie I“ einiges geschrieben. Ganz wichtig dabei: Das RAW-Format bringt dir nichts, wenn du kein Programm hast, dass RAW (oder NEF bei Nikon) lesen kann. Die meisten kostenlosen Online-Bildbearbeitungsprogramme können RAW nicht lesen. Du brauchst dann also Photoshop oder GIMP, das Freeware-Pendant. Diese beiden Programme brauchen Zeit um sich einzuarbeiten. Wenn Interesse besteht, kommentiert bitte, dann kann ich auch mal etwas mehr auf Bildbearbeitung eingehen.

Am Schluss dieses Beitrags habe ich auch noch weiterführende Artikel zu Photoshop, auch Tutorials, verlinkt. Die sollten dir auf jeden Fall weiterhelfen – ich hab da auch noch was gelernt.

 

Faustregeln und Foto-Tipps

Ich arbeite gern mit Faustregeln – sie machen komplexe Dinge so schön einfach! Hier ein paar ganz allgemeine Tipps fürs Fotografieren:

  • erhöhe in Innenräumen den ISO-Wert -> bis „1000“ geht, ohne dass man zu sehr Probleme mit „Rauschen“ bekommt, also dass die Ränder so ausgefranst und pixelig aussehen. Gern einfach mal ausprobieren!
  • draußen und bei gutem Licht lass den ISO-Wert bei „100“ stehen (ISO 100 strebe ich immer an, nur manchmal geben die Lichtverhältnisse es einfach nicht her!)
  • Stelle die Blende auf einen kleinen Wert (ist von deinem Objektiv abhängig – schon beim Kauf drauf achten!), um viel Licht aufzunehmen (Merke: Blende immer so klein wie möglich stellen! Irrsinnigerweise hast du mit dem kleinsten Blendenwert die größte Blendenöffnung – ja nee, is klar…)
  • Je langsamer deine Belichtungszeit ist, desto mehr Licht wird durch die Blende in die Kamera hineingelassen. Das birgt die Gefahr der Verwackelung und dementsprechend Unschärfe (wollen wir nicht!). Bei schnellerer Belichtungszeit wird nur wenig Licht eingelassen – bei zu wenig wirds zu dunkel! Deshalb fotografieren wir ja glücklicherweise im RAW-Format und können nachbelichten… 😉 –> Beim „Stillleben“ (z.B. ein Kosmetiktäschchen) lassen sich alle Einstellungen wunderbar üben!
  • Merke: Blende und Belichtungszeit sollten für ein optimales Lichterlebnis gut harmonieren!

Probier ein bisschen aus, zum Beispiel kleiner Blendenwert und schnelle Belichtungszeit oder großer Blendenwert und langsame Belichtungszeit.

Dir schwirrt jetzt der Kopf? Keine Panik – am Ende habe ich noch einen ausführlichen, tollen Blogbeitrag für Anfänger verlinkt, wo auch eine schöne Übersicht zum Ausdrucken dabei ist.

 

Weißabgleich

Den habe ich bisher nicht erwähnt, aber natürlich ist der auch wichtig: Der Weißabgleich! Im Baumarkt arrangieren sie das in der Farbabteilung so toll: Ein weiß gestrichener Würfel, der einmal mit Glühbirne, einmal mit Neonleuchte und einmal mit LED beleuchtet wird (geh einfach mal in den Baumarkt, da kannst du auch gleich Zubehör für Fotohintergründe kaufen, mehr dazu gleich). Was hat das mit Fotografieren zu tun? Je nach Leuchtmittel wirkt dasselbe Weiß (die wollen ja ihre weiße Farbe verkaufen) ganz anders: eher gelb oder eher blau oder „normal“.

Du hast natürlich längst begriffen, worauf ich hinaus will: Je nach Licht ist es genauso beim Fotografieren! Du kannst dassselbe Nähwerk in greller Sonne, im Schatten, bei Kerzenlicht  oder Neonlicht ab-lichten (!!), und du erhältst je ein völlig anderes Ergebnis. Suche also den Weißabgleich bei deiner Kamera und stell den auf das richtige Licht ein.

Wenn du im RAW-Dateiformat fotografierst, kannst du im Nachhinein den Weißabgleich mit einem Klick ändern! Im Eifer des Gefechts musst du dich also gar nicht so sehr darum kümmern (oft ist das Kind ja auch schon wieder weggelaufen, da kann ich auch nicht erst alles richtig einstellen!).

 

Foto-Übungen und Photoshop

Mach ein paar Testfotos und „spiele“ mit ISO, Blende und Belichtungszeit. Wenn du hier recht sicher bist, nimm den Weißabgleich hinzu: Fotografiere im RAW-Format und schau mal in Photoshop, welche Möglichkeiten sich dir erschließen. Alles außer Unschärfe kann man gut im Nachhinein korrigieren!

Zur Bearbeitung in Photoshop kann ich sagen, dass ich vor allem die Tonwertkorrektur, Sättigung und die Zuschneide-Funktion verwende. Selten kommen Filter und ähnliches zum Einsatz. Das ist aber eine Geschmacksfrage – und die wird dann deinen Stil ausmachen. Das ist im Blogbereich schon sehr wichtig, denn am Stil deiner Bilder erkennen Leserinnen deine Bilder irgendwann ganz automatisch, z.B. wenn du deine Bilder in den sozialen Netzwerken teilst.

Ich selbst habe da sehr viel experimentiert (und es schadet gar nicht soviel, wie manch einer weismachen will), aber so langsam fühle ich mich in meiner Bildsprache „angekommen“ – mehr dazu im nächsten Abschnitt! Hier noch ein Beispiel, wo ich nur an der Sättigung gedreht habe:

Bild 1 original:

Bild 2 mit erhöhter Sättigung  und leichter Tonwertkorrektur (und das ist noch eine ganz harmlose Bearbeitung!):

Wenn Interesse besteht, würde ich auch einmal direkt auf die Bildbearbeitung in Photoshop eingehen. Dazu gibt es aber schon haufenweise kostenlose Tutorials im Netz, sodass ich mir die Mühe jetzt erstmal gespart habe.

 

Bilder für Blog und Social Media

Du hast nun eine ganze Platte voll schöner Bilder, und sie warten darauf gezeigt zu werden! Du kannst seitenweise Bilder ins Netz laden – super! Ich habe jetzt noch ein paar Tipps zur Präsentation deiner Bilder.

Du brauchst – wenn du einen Blogbeitrag gut streuen willst – verschiedene Formate für die verschiedenen Social Media Kanäle und deinen Blog. Auch eine unterschiedliche Bildauswahl kann reizvoll sein, wenn sie dem Wiedererkennungswert nicht schadet.

Ich habe bis vor Kurzem einfach Bilder nach Onlinestellen meines Blogbeitrags von meinem Blog via Smartphone in die einzelnen Netzwerke geteilt. Überall tauchte nach dem Gießkannenprinzip dasselbe Bild auf. Das funktioniert grundsätzlich ganz gut und hat den Vorteil, dass man es „zwischendurch“ auf dem Handy machen kann. (Ich bin ja hier tagsüber sehr eingebunden und muss vieles im Vorhinein planen, damit ich dann über das Smartphone „nur noch“ verlinken muss. Das artet dann meist doch in ne Menge Arbeit aus…)

Ich will jetzt auch nicht sagen, dass es „falsch“ ist die Blogbilder einfach über „teilen“ in die alle Netzwerke zu streuen. Aber man kann es besser machen – ich befinde mich gerade noch in der Übergangsphase, dass ich da strategischer für die einzelnen Netzwerke vorgehe. Das hat auch mit der Zielgruppe zu tun – die ist bei mir zumindest in den verschiedenen Netzwerken leicht anders gewichtet. Und deshalb macht es auch gar keinen Sinn überall dasselbe Bild oder denselben Beitrag zu verlinken – verschenkte Zeit und Arbeit! Ich will ja auch meinen Followern auf meinen „Außenstellen“ einen gewissen Mehrwert und extra Content bieten, daher ist es mir ganz wichtig da ein wenig zu variieren. Soll sich ja lohnen mir auf möglichst vielen Kanälen zu folgen!

Da Bilder ein wichtiger Bestandteil sind, greife ich heute also dem „Social Networks“-Beitrag ein wenig vor und gehe auch auf das Thema Social Media Strategie ein.

 

Kriterien für die Bildauswahl

Auf dem Blog zeige ich natürlich möglichst viele Bilder und möglichst alle, die ich habe. Der Blog ist das Herzstück meines kreativen Schaffens und wird das auch bleiben. Hier biete ich meinen Leserinnen das Maximum an Informationen und Bildern. Die Social Networks sehe ich mehr so als Bushaltestellen, von wo ich Leserinnen abhole. Und jetzt mal ganz einfach übersetzt: Jede Bushaltestelle steht in einer anderen Stadt, und ich muss mich doch ein wenig den Gepflogenheiten anpassen, wenn ich die Leserinnen von dort abhole. Dazu gleich mehr!

Zunächst möchte ich noch einen ganz wichtigen Punkt anpsrechen, nämlich die Bildauswahl! Ich mache ja meistens so an die 50 Bilder oder mehr von einem Objekt. Natürlich sind das viel zuviele Bilder für einen Beitrag, und meist sind auch nicht alle gelungen. Ich wähle also aus! Nach welchen Kriterien?

  • Format: Gerade bei genähten Werken sind Hoch- und Querformat auf dem Blog gleichermaßen ok, ich persönlich mag eine gute Mischung aus beiden. (Für soziale Netzwerke ist das anders, deshalb betone ich das an dieser Stelle.) Inzwischen versuche ich auf dem Blog mehr und mehr hochkant Bilder  einzubetten, denn ein Blick in meine Leserstatistik verrät mir, dass die große Mehrheit meiner Leserinnen auf dem Smartphone hier vorbeikommt! Warum ist das wichtig? Nun, das Smartphone gibt das Format vor: hochkant! Bilder im Querformat werden deutlich kleiner dargestellt. Kaum jemand macht sich die Mühe das Smartphone zu drehen. Also kann man seinen Leserinnen einen Gefallen tun und Bilder hochkant einbetten.
    Es ist auch eine gute Foto-Übung dasselbe Motiv mal hoch und mal quer zu fotografieren – und macht Spaß! Hier ein Beispiel – entscheide selbst, welches der beiden Bilder dir besser gefällt ;).

  • Motiv: Von den gefühlt hunderten Bildern einige wenige auszuwählen ist echt hart. Aber es muss  sein! Niemand schaut sich lange eine Galerie von 10 fast identischen Bildern an. Die durchschnittliche Besuchszeit auf meinem Blog liegt zwischen 1:30 Minuten und 2 Minuten, auch das gilt es zu bedenken. Ich will ja niemand langweilen. (Meine Leserinnen sollen am liebsten den ganzen Tag von einem Artikel zum nächsten klicken und dabei das Gefühl haben, dass sie hier nur wahnsinnig tollen Content bekommen, der sie weiter bringt! Idealerweise abonnieren sie auch gleich den Newsletter.) Ich wähle also nach Möglichkeit eine Mischung aus Frontalfotos und Detailfotos aus. Wenn Du nur Detailfotos hast, sieht man das Gesamtwerk nicht, das ist nicht gut. Wenn du nur ein Frontalbild des Gesamtwerks hast, sieht man die Details nicht, was schade ist. Auch Collagen, die man sich einfach zusammenstellen kann, fnktionieren gut – die würde ich aber eher für die Social Networks empfehlen. Merke: Auf dem Blog immer optimale, maximale, supergeile Bilder!

 

  • Perspektive: Um eine gute Dynamik zu haben, die das Auge anspricht, empfehle ich unterschiedliche Perspektiven. Ich fotografiere ja gern von oben, wie z. B. im folgenden Bild. So eins muss im Beitrag natürlich durch mindestens ein Frontalbild ergänzt werden. Tipp: Auch Fotocollagen wirken besser, wenn die Bilder sich ergänzen!

Beach Bag

  • Pose/Set: Wenn Du Dich selbst oder Deine Kinder in genähten Sachen nicht im Internet zeigen willst, ist das völlig ok! Aber es gibt verschiedene Wege auch Kleidungsstücke stimmig zu präsentieren ohne ein Gesicht zu zeigen. Detailbilder und reizvolle Perspektivwechsel können eine Menge rausholen. Denk dran: Das Auge isst mit! Hier habe ich zum Beispiel meine probegenähten Strampler von oben fotografiert. Dieses Bild habe ich speziell für Instagram ausgewählt. Durch Farbgebung, Detailansicht, Perspektive und Bildausschnitt ist ein stimmiges Bild entstanden, das speziell auf instagram gut „funktioniert“ hat.

  • Wenn du dich selbst fotografierst, probier verschiedene Posen aus und finde deine Schokoladenseite heraus – blätter auch mal durch Modemagazine oder auf deinen drei Lieblingsblogs um dir was abzuschauen, wie andere das machen. Wahrscheinlich fotografierst du mit Stativ – das braucht ein wenig Geduld und Übung. Ich habe dazu ganz unten einen schönen Blogartikel verlinkt mit vielen Tipps zur Selbstportraitfotografie!

 

Facebook

Facebook ist mein stärkster Social-Media-Kanal mit inzwischen über 800 Followern. Ich verlinke auf meiner Facebookseite meist nur meine Blogbeiträge. Das Titelbild hier auf dem Blog erscheint auch dort, und fertig ist die Laube. Äh, Bushaltestelle. Die Reichweite auf Facebook erreiche ich durch Gruppen, in denen ich meinen Beitrag dann teile. Mittlerweile teile ich nicht mehr alles in allen Gruppen, sondern wähle sehr spezifisch aus – je nach Thema meines Blogbeitrags und der Zielgruppe!

Zum Thema „Reichweite auf Facebook“ könnte ich noch sehr sehr viel schreiben. An dieser Stelle führt das zu weit. Besteht denn da Interesse? Dann würde ich das in meinem Posting über Social Media mit aufnehmen und etwas mehr in die Tiefe gehen!

Neben meinen Blogbeiträgen mache ich auch Beiträge speziell für Facebook – z.B. wenn ich Probenäher suche oder eine aktuelle Aktion, z.B. ein Shop-Rabatt oder eine Ankündigung.

Facebook bewegt sich aktuell immer mehr zum „bewegten Bild“, das erwähne ich hier mal. Ich mache bislang aber keine Videos, dafür habe ich auch kein Equipment und keine Zeit. Vielleicht irgendwann? Was ich dir raten kann, wenn du da Ambitionen hast: Mach bewegte Bilder, kleine Filmchen usw. Das wird dort gern gesehen!

Ansonsten erstelle ich Grafiken mit Canva oder dem Adobe Illustrator. (Ich versuche jetzt wieder mehr den Illustrator zu nutzen, weil alle irgendwie Canva nehmen und man das auch sieht. Aber ich nehme auch gern beides.) Canva hat den Vorteil, dass es a) kostenlos ist und b) viele Designvorlagen hat, und zwar für jedes soziale Netzwerk! Mit ein bisschen Neugierde und Ausprobieren erstellt man da schnell schöne Grafiken.

 

Instagram

Instagram ist das Foto-Netzwerk schlechthin. Alle Bilder sind quadratisch. Das finde ich eine ganz wichtige Sache, denn manchmal funktioniert das mit dem „einfach vom Blog teilen“ dort nicht. Weil das Format nicht passt. Also schneide ich von vorneherein ein Foto quadratisch zu. Mittlerweile achte ich sogar schon beim Fotografieren darauf, dass ich mindestens ein insta-taugliches Bild dabei habe. Das ist auch eine schöne Foto-Übung: mal hochkant, quer und mal quadratisch zu fotografieren!

Thematisch tue ich mich gerade schwer mit Instagram, weil ich herauszufinden versuche, was ich da eigentlich will. Ich hab anfangs recht unbedarft einfach alle möglichen Bilder hochgeladen – auch mal vom Handy, wenn es schnell gehen musste. Oder hab einfach Blog-Bilder geteilt.

Die Marketing-Experten raten dazu, dass die letzten 9 Bilder auf der eigenen Seite „stimmig“ sein sollten. Dass eine klare Struktur und Bildsprache erkennbar ist. Was gut funktioniert sind so Flat-Lays, also wenn man  einen Haufen Sachen auf einem schönen Untergrund drapiert und dann von oben ablichtet. Das sehe ich mir auch gern an. Weitere beliebte Motive auf Instagram sind Essen (schön fotografiert), oder Kaffeetassen. Oder wenn man an sich runter fotografiert, gern mit Kaffeetasse in der Hand.

Ich find Kaffeetassen auf Instagram total langweilig, wenn ich ehrlich bin. (Obwohl ich meine Kaffeetasse liebe!) Und ab und zu mal eine Kaffeetasse ist ok. Ich hab aber auch schon einen ansonsten tollen Kanal abbestellt, weil mir das zuviele Kaffeetassen waren. Öhm. Ok, lassen wir das. Ich will jetzt nicht das Lästern anfangen.

Ich hatte jetzt in den letzten Wochen wenig Zeit für Insta. Instagram ist eine sehr artifizielle Welt, die wirklich richtig schöne superduper Fotografien liebt. Oder Celebrities. Ich bin kein Celebrity, also muss ich mehr auf Qualität der Bilder gehen. *hust* Jetzt komm ich schon wieder ins Lästern. Vergesst das einfach!

Ich verknüpfe auch gern schöne Bilder mit Aphorismen und Weisheiten – gern allgemein motovierende Zitate oder so. Das sehe ich selbst gern, so als kleine Inspiration, und das kam auch so ganz gut an. Sowas z. B.:

Nun, ich bin noch nicht am Ende meiner insta-Strategie angelangt. Grundsätzlich soll der Kanal ja ein Bonus zum Blog sein. Ich habe dort viele Abonnenten, die mir nur dort folgen. Da sind Elternblogger, Nähblogger und Näherinnen, und ganz viele Paderborner dabei. Für mich stellt sich also die Herausforderung, denen allen weiterhin interessanten Content zu liefern und ab und an zu einem Thema auf den Blog zu locken.

Wie handhabt ihr das? Und was haltet ihr von Kaffeetassen auf instagram? Bist du ein Celebrity? Nicht, dass ich jetzt irgendwem auf den Schlips getreten bin….? War ehrlich, aber nicht böse gemeint ;).

 

Google+

Mit G+ bin ich als erstes angefangen. Wenn man bei Blogger bloggt, ist man da quasi Zwangsmitglied. Ich handhabe das ähnlich wie Facebook, wobei ich da noch mehr kreative Sachen und LifeHacks in meiner Liste Crafts and DIY teile. Anfangs habe ich das ganz unbedarft gemacht – einfach weil ich solche Sachen mag und mir für später merken wollte. Aber diese Liste hat auch vielen anderen gefallen, die dann der Liste und dann auch mir folgten. Merke: Es „lohnt“ sich immer auch fremden Content zu teilen.

Mittlerweile nutze ich G+ nicht mehr so stark. Das liegt auch daran, dass ich so viele Kanäle füttern und beantworten muss, dass ich gar nicht mehr die Zeit habe die einzelnen Kanäle intensiv zu pflegen. Ab und an teile ich dann wieder Blogbeiträge, wenn meine Zeit es zulässt. Google+ bringt in Sachen SEO ein paar Punkte, denn mein Google+ Profil wird mittlerweile sehr gut gefunden. Allein deshalb sollte man Google+ haben. Zu SEO schreibe ich nochmal einen eigenen Artikel. Habt ihr dazu schon Fragen?

Und wie nutzt du Google+?

 

Twitter

Ich erwähne Twitter nur der Vollständigkeit halber. Twitter ist ein Kurztext-Medium. Ja, da gibts auch Bilder, aber wichtiger sind da flotte Texte und die richtigen Hashtags. Ich experimentiere da noch, ich bin da noch nicht so lange. Ganz wichtig auch hier: Meine Follower sind hauptsächlich Eltern(blogger). Da brauche ich keine Nähergebnisse twittern, und ich twittere auch noch längst nicht alles von meinem Blog. Ich überlege noch, wie ich langfristig mit Twitter umgehe.

Wie ist das bei dir? Kennst du dich da jemand aus? Ich bin ja sehr offen für Ideen. Hast du einen Twitter-Redaktionsplan, oder geht das spontan nach Gefühl?

 

Pinterest

Pinterest ist mittlerweile mein liebstes Social Network. Und das ist prompt falsch, denn es ist eigentlich eine Suchmaschine. Und die ist genial für kreative Bloggerinnen! Vielleicht ist euch aufgefallen, dass ich seit einiger Zeit spezielle Pinterst-Grafiken zu JEDEM Blogpost mache? Diese pinne ich dann auf meine eigenen Boards und wenn es passt auch auf Gruppenboards. Die sind sehr wichtig bei Pinterest um die eigene Sichtbarkeit zu erhöhen. Wie bei allen Netzwerken gilt auch hier: Gemeinsam erreichen wir mehr! Deshalb lade ich dich an dieser Stelle auch auf mein Nähblogger-Gruppenboard ein.

Nun aber zu den Grafiken: Die sind IMMER hochkant, denn auch Pinterest wird am liebsten mobil genutzt, und da fällt das Hochformat einfach besser auf! Ich erstelle meist Collagen – eine Mischung aus Detail und Komplettansicht + Text. Der Text verweist auf den Blogpost, z.B. „Freebook Shirt für Jungs“, und natürlich füge ich meine Blogadresse hinzu, falls die Verlinkung mal nicht funktioniert.

Über Pinterst gibt es noch viel mehr zu wissen. Bei mir ist Pinterest inzwischen zur Trafficquelle Nr. 1 geworden, obwohl ich da noch gar nicht so viele Follower habe. Darauf kommt es aber auch gar nicht so sehr bei Pinterest an, was ich sehr entspannend finde, dass man nicht dieser Followerzahl hinterherjagen muss, so wie bei Facebook und Instagram.

Ich habe zwei bis drei Pins, die richtig gut gehen. Der eine – der erste – entspricht natürlich überhaupt nicht den Vorgaben. Es ist das Sternkörbchen:

Dieser Pin wurde aber auf einigen gut frequentierten Boards gepinnt, was zu sehr viel Traffic bei mir führt. Das Sternkörbchen kam letztes Jahr zu Weihnachten raus und ist seitdem ein Dauerbrenner – fast jeden Monat auf Platz 1!

Ansonsten kommt im Moment die Wendejacke Wendie sehr gut an. Die entspricht der Vorgabe, die ich eben gemacht habe:

Dieser Pin wird sehr gut gefunden, weil er auch die richtigen Keywords enthält. Was soll ich sagen: Ich habe im Sommer 6 Wochen nichts gebloggt und trotzdem steigende Seitenaufrufszahlen gehabt! Pinterest hat das ermöglicht. Auch im Moment blogge ich eher wenig, weil ich es nicht öfter schaffe. Aber Pinterest sorgt dafür, dass trotzdem viele Leute hierher finden – ohne dass ich da irgendwas mache. Pinterest wird uns in den Nähblogger-Basics sicherlich noch mal tiefer beschäftigen. Heute aber nicht mehr ;).

Wenn du noch am Anfang deines Blogs stehst und dich fragst, welche Social-Plattform du wirklich brauchst, empfehle ich dir unbedingt Pinterst! Da lohnt es sich wirklich Energie und Zeit reinzustecken. Bei den anderen verpufft das leider viel zu schnell (ist meine Erfahrung – vielleicht hast du eine andere?).



 

Zusammenfassung

Das war heute eine Menge Input, oder? Wir sind ganz ganz klein mit Grundlagen des Fotografierens und der Kamera angefangen. Dann ging es weiter mit allgemeinen Tipps zum Fotografieren  und zur optimalen Präsentation der Bilder auf dem Blog. Zuletzt bin ich dann noch auf ein paar soziale Netzwerke eingegangen und konnte dir hoffentlich ein paar wertvolle Hinweise zum Thema Bilder in den sozialen Medien geben.

Nun sind wir am Ende dieses Beitrags angelangt, und mich interessiert nun, ob du etwas für dich mitnehmen kannst oder ob das alles ein alter Hut für dich  ist? Schreib mir auch gern, wenn ich auf ein oder mehr Themen noch detaillierter eingehen soll!

Wenn Dir der Artikel gefallen hat und du auch ein Nähblogger bist, trag dich doch in meinen Newsletter (unten auf der Seite) ein. Wenn Du ein Häkchen bei „Nähblogger“ setzt, habe ich vielleicht sehr bald auch eine kleine Überraschung ;).

Zum Ende habe ich nun noch ein paar Linktipps, die meinen Artikel noch vertiefen. Viel Spaß und bis zum nächsten Mal! Danke fürs Lesen!

 

 

Links

Fotografieren lernen / besser fotografieren

ISO, Blende und Belichtungszeit einfach erklärt mit Download für Anfänger

Warum Deine Bilder unscharf werden – Ein toller Artikel mit Tipps zur Schärfe von Fotos; sehr informativ auch für Anfänger!

Low Budget Fototipps – von diesen Tipps werde ich sicher mal welche ausprobieren! Der Blog von Christina Key ist übrigens auch so eine gute Adresse für Fototipps, z.B. ihre Tipps für Selbstportraits – klickt euch mal durch!

Eine schöne Foto-Tipp-Reihe speziell zum Fotografieren genähter Kleidung habe ich hier bei Print4Kids gefunden.

… und so generell: Bei Youtube gibt es nicht nur Näh-Videos, sondern auch Foto-Tutorials! Ich habe mir eine Liste angelegt, die sicher noch wachsen wird: Einfach abonnieren und auf dem neuesten Stand bleiben!

 

Digitale Bildbearbeitung

GIMP, Freeware – Pendant zu Photoshop

10 einfache Photoshopkorrekturen: eine Galerie mit nützlichen Tools und wie man sie verwendet

 

RAW Dateien in GIMP öffnen – Tutorial

Eva Kartoffeltiger geht in diesem Beitrag auch auf Bilder ein. Dabei geht es auch um Lizenzfragen, z.B. wenn man sich fremder Bilder bedient. In ihrer Reihe „Tipps und Tricks für Blogger“ geht sie auch auf die verschiedenen sozialen Netzwerke und weitere Bloggerthemen ein.

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