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(Anzeige) A Surfer Story ~ mit dem 3D Puzzle Volkswagen T1*

Ich durfte eine kleine Zeitmaschine zusammenbauen. Kultstatus genießt er schon lange – jetzt gibt es ihn auch im Miniformat für Zuhause: Die Rede ist vom Volkswagen T1 – auchbekannt als „Bulli“. Von Ravensburger gibt es ihn nun als 3D Puzzle Zeitmaschine. Denn beim Zusammensetzen des 3D Puzzle Volkswagen T1 wurden bei einige Erinnerungen lebendig: Nicht nur an unseren schönsten und bisher längsten Urlaub, sondern auch den größten Traum, den wir uns bislang erfüllt haben: Ein Surf-Road Trip mit dem Bulli durch halb Europa – einmal Surfen und zurück. Mit zwei kleinen Kindern! Heute erzähle ich euch meine Surfer Story, während ich dieses 3D Puzzle zusammensetze.

 

A Surfer Story: Australien und Marokko – wie alles begann

Wir haben 2013 unsere zweite Elternzeit genutzt um uns den Traum vom Surfen zu erfüllen. Hier habe ich schon einmal ganz kurz davon erzählt. Aber unsere Surfer Story begann eigentlich viel viel früher, nämlich als Stefan und ich uns kennenlernten: Ich hatte damals einen dreiwöchigen (viel zu kurz!) Backpackertrip nach Australien gebucht. Und Stefan hat, nachdem wir uns sehr schnell verliebt hatten, kurzerhand auch einen Flug gebucht. Und so sind wir gleich zu Anfang unserer Beziehung einmal um die Welt geflogen – er über Amerika, ich über Asien: wir haben damit sogar die Welt einmal umarmt.

 In Australien haben wir in kurzer Zeit viel gesehen – allein über unseren Australien-Trip könnte ich noch ganz viel erzählen! Aber es geht heute um unsere „Surfer Story“: Auf einer Tour nach Kangaroo Island haben wir unsere erste Surfstunde genommen, und seitdem war es um uns geschehen. Ich weiß nicht, ob das jemand nachvollziehen kann, der noch nie auf einem Surfbrett gestanden hat (?). Alles, was du je über die Magie des Wellenreitens gehört oder gelesen hast ist wahr! Es gibt kein großartigeres Gefühl auf dieser Erde, nicht einmal auf einem Pferderücken zu sitzen.

Damals, auf Kangaroo Island, wuchs in uns beiden die Sehnsucht nach Wellen und Surfen (auch wenn aus uns wohl niemals mehr Supersurfer werden, aber darum gehts beim Surfen ja auch gar nicht.)

Wir planten unseren nächsten Urlaub nach Taghazout, Marokko – dieses Mal eine ganze Woche lang Surf Camp! Taghazout galt als Geheimtipp für Surfer, ebenso das nahe gelegene Essaouira.Leider hatten wir damals (es war Februar) richtig Pech mit dem Wetter – der Urlaub war total verregnet. Vor der Küste hatte es einen Orkan gegeben, der die die Strömungen über Wochen durcheinander gebracht hat. Wir haben nicht einmal auf dem Surfbrett gestanden, obwohl wir es jeden Tag tapfer versucht haben. Ich war völlig entmutigt und niedergeschlagen, als wir nach Hause flogen.

(Das einzig Schöne am Ende dieses Urlaubs: Finja! Wir hatten zuvor erfolglos versucht schwanger zu werden – der verunglückte Surftrip hatte es nun möglich gemacht.)

A Surfer Story: Unser Trip mit dem Bulli durch Europa

2013 – drei Jahre und zwei Kinder später – wagten wir einen erneuten Versuch und starteten unseren sechswöchigen Road Trip durch Europa!Warum das 3D Puzzle des Volkswagen T1 so eine Zeitmachine für uns ist: Wir hatten schon lange von einem eigenen Bulli geträumt (ich glaub, mit diesem Traum sind wir nicht allein?), und lang haben wir gesucht, bis wir unseren Volkswagen T4 – wir nennen ihn „Wilbur“, nach den Traveling Wilburys 😉 – gefunden haben. Wir fahren ihn übrigens immer noch!

Wir starteten in Hamburg, fuhren quer durch Frankreich entlang des Mittelmeers, durch Spanien bis nach Portugal, wo wir zwei Wochen lang in einem fantastischen Surfcamp verbringen durften, und das mit unseren beiden kleinen Kindern!

Insgesamt waren wir sechs Wochen lang unterwegs – von Campingplatz zu Campingplatz. Das Bild oben ist aus Spanien, und ihr bekommt einen Eindruck davon, wie wir da so gezeltet haben. Das große Vorzelt war fest am Bulli installiert. Die ganzen deutschen und holländischen Rentner, die um uns herum campten, wurden alle ganz nostalgisch: Sie seien ja früher auch alle mit VW Bulli durch die Weltgeschichte gefahren.

In Portugal waren wir dann zwei Wochen in Aljezur und hatten dort das Glück, dass wir in einer Bucht surfen lernen konnten, wo die Wellen sehr anfängertauglich und ganz regelmäßig reinkommen, das sieht man auf dem Bild glaube ich sehr gut! Ich muss gestehen, dass ich nach der Marokko-Erfahrung eigentlich so demotiviert war, dass ich keinen Bock hatte es überhaupt zu versuchen.

Außerdem hatte ich echt Angst vor dem Wasser, auch wenn es nicht sehr tief war, und überhaupt war ich vor dem Urlaub sehr gestresst gewesen, sodass ich eigentlich gar nicht surfen wollte.

Aber zum Surfen gehören solche Momente des Zweifels und Nicht-Wollens auch dazu – und das ist nur eine der vielen Wahr- und Weisheiten, die man vom Surfen lernen kann. Rückblickend muss ich sagen, dass diese zwei Wochen Surfcamp sogar Einfluss auf meine ganze Lebenseinstellung hatten.

 

Nach der ersten Surfstunde (in der ich schon gestanden habe, yeah me!!) war ich wieder „angefixt“ und plötzlich süchtig nach Surfen! Die Angst blieb trotzdem noch sehr präsent, aber viele kleine und große Dinge des Lebens wurden mir in dieser Zeit bewusst. Oder besser: Vieles, das mir erst viel später klar wurde – über das Leben allgemein und über mein Leben im Besonderen – begann dort, in Aljezur, auf einem Surfbrett.

 

The worst day on the beach ist still better than the best day at work

Surfen ist (für mich, auch wenn ich seitdem nicht mehr die Gelegenheit hatte) mehr als auf dem Brett stehen. Ich glaube, das wird jeder bestätigen, der schon einmal gesurft ist: Es steckt die Magie der Freiheit darin.Es ist auch völlig egal, ob man Anfänger ist oder Profi. Ich habe einen Surfer kennengelernt, der sinngemäß sagte: „Für einen Anfänger kann heute der beste Tag seines Lebens sein, und für mich ist heute vielleicht nicht so gelaufen. Es ist dieselbe Welle, und doch nimmt jeder sie anders wahr.“

Daher kommt auch der Spruch „Der schlimmste Tag am Strand ist immer noch besser als der beste Tag im Büro.“

Surfen ist mehr als Sport – es steckt eine Menge Lebensweisheit darin. Ich habe von meinem Surflehrer und vom Surfen viel über das Leben gelernt, und auch – darüber erzähle ich euch ein anderes Mal – über das Kinderkriegen.

Das Ravensburger 3D Puzzle Volkswagen T1

Als ich jetzt die Gelegenheit hatte das 3D Puzzle Volkswagen T1 von Ravensburger zu puzzeln, habe ich natürlich nicht gezögert! Sofort war die Erinnerung an unseren Surf-Trip da, und mit ihr das Fernweh – der Wunsch nach Wasser, Sonne, Sand und dem unbeschreiblichen Gefühl von Wasser getragen zu werden.

Das 3D Puzzle Volkswagen T1 – das sich übrigens entgegen meiner ersten Befürchtung problemlos und sehr fix zusammenbauen ließ – bekommt natürlich einen Ehrenplatz bei uns.

Der kleine Bulli wird uns immer an unseren großen Trip erinnern und uns ermahnen fit zu bleiben. Irgendwann wollen wir noch einmal einen Surftrip starten können. Denn die Sehnsucht nach den Wellen ist geblieben. Und ich gebe die Hoffnung nicht auf, dass es noch einmal klappen wird.

Eins fehlt noch: Ihr wollt mich jetzt surfen sehen. Da:

Damit wünsche ich euch jetzt noch eine schöne Woche!
Lieber Gruß,
Sonja

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(Anzeige) Wellness für Mama mit der Sekunden-Sprühlotion von Kneipp*

Neulich schrieb ich über Zeitmanagement. Seit Vincent da ist, wurden die Karten nochmal neu gemischt. Im Moment ist es tatsächlich so: Zeit fehlt an allen Ecken und Enden, und ich knappse soviel Zeit wie möglich von anderen Dingen ab, z.B. von der Schönheitspflege, wie ich zu meiner Schande gestehen muss. Und das, obwohl wir erst im Dezember unser Badezimmer vollständig renoviert haben und ich es wirklich liebe dort zu duschen!

Zeit für Pflege

45 Minuten täglich verbringen die Deutschen mit der Körperpflege. Tja – ich nicht! Ich würde gern jeden Tag 45 Minuten mit Körperpflege verbringen – das ist für mich ja sowas wie „Wellness“, und das kommt in meinem Mamasein wirklich viel zu kurz.Ich dusche aus organisatorischen Gründen immer abends. Das habe ich mir irgendwann beim zweiten Kind so angewöhnt, weil ich sonst gar nicht mehr unter die Dusche gekommen wäre. Die Umstellung damals war auch nicht ganz einfach, aber es hat meinen Mama-Tag sehr entstresst.

 Inzwischen liebe ich es, weil ich abends den ganzen Tag
„abwaschen“ kann. Dann beginnt „meine“ Zeit!Trotzdem bin ich irgendwie immer in Eile – da ruft dann schon
die Nähmaschine (oder auch mal eins der Kinder), und ich habe keine Zeit ausgiebig unter der Dusche zu stehen, geschweige denn mich einzucremen!

Sekunden-Sprühlotion von Kneipp

Abhilfe verspricht da die neue Sekunden-Sprühlotion von Kneipp, die ich testen durfte und heute vorstelle. Ich greife sehr gern zu Kneipp-Produkten, weil ich von der Qualität und der Firmenphilosophie überzeugt bin. Das Gesundheitskonzept von Sebastian Kneipp (1821-1897) fußt auf den fünf Säulen Wasser, Pflanzen, Bewegung, Ernährung und Balance – ein eigentlich sehr moderner Ansatz, der sich auch in der Firmenphilosphie von Kneipp widerspiegelt.

Inhaltsstoffe und Nachhaltigkeit

Wie alle Produkte von Kneipp wird auch die neue Sekunden-Sprühlotion vegan hergestellt, d. h. sie kommt ohne Tierversuche aus, und sie enthält weder Mikroplastik noch Palmöl. Ich erwähne das deshalb, weil ich als Kundin mittlerweile sehr darauf achte was in Pflegeprodukten enthalten ist.
Ich kaufe auch gar nicht so viele Pflegeprodukte, aber ich achte darauf, dass die Inhaltsstoffe ohne Silikone und Parabene auskommen, möglichst natürlich sind und nachhaltig und vegan produziert. Dafür gebe ich auch gern etwas mehr Geld aus. Achtet ihr bei Kosmetik und Pflege auf die Inhaltsstoffe und nachhaltige Produktion?

Zeit für mich: Mein Date mit mir!

Ich habe die Sekunden-Sprühlotion „Zitronenverbene ~ Avocadobutter“ getestet und bin begeistert: Ein feiner Nebel wird auf die Haut gesprüht und dann sanft gecremt. Nach vier Schwangerschaften und heizungsbedingt trockener Haut ist das schon eine Wohltat. Die Lotion klebt nicht, zieht schnell ein und verleiht ein wunderbares, samtiges Hautgefühl – damit starte ich dann doch sehr entspannt und mit einem Hauch von Wellness und Luxus in „meinen“ Abend!

Das Beste an ihr ist aber ihr Duft! Ich schnuppere auch jetzt während des Schreibens immer wieder an mir – denn der Duft trifft genau meinen Geschmack: Frisch und herb zugleich mit einer ganz leicht fruchtigen Note – eine sehr gelungene Komposition (und ja, ich kann mich sehr für schöne Düfte begeistern).
Wer sich darüber vielleicht ein wenig wundert, dem sei gesagt: Ich habe früher jahrelang Seifen gesiedet und auch selbst beduftet. Ich habe viel mit ätherischen Ölen gearbeitet und eigene Düfte kreiert. Wenn die Kinder etwas größer sind, will ich das auch wieder machen.Wie ist das bei euch? Welche Düfte mögt ihr so?Bis bald,
Sonja

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Doppel-Freebie: Kissen aus einem Stück mit Applikation

Ich bin im Nähwahn für das Baby – aaah, nicht mehr lang bis zum Termin! – und im freebook-Nähwahn wegen des freebook friday. Ab dieser Woche habe ich dafür auch die Regeln gelockert, sodass alle Blogposts teilnehmen dürfen, die innerhalb der laufenden Woche irgendein Freebook/Freebie zum Inhalt haben. Ich hab selbst festgestellt, dass ich mich ansonsten zu festgelegt auf den Freitag fühle. Deshalb zeige ich meinen Beitrag auch schon heute. Ich stelle vor: Ein neues Kissen nach meinem Tutorial „Kissen aus einem Stück“ aus der Reihe „Nähen für Faule“.

Kissen aus einem Stück

Ich habe für den kleinen Mann, der da so wild in meinem Bauch rumturnt, ein Kissen genäht – das hatte ich noch auf meiner To-Sew-Liste fürs Baby; natürlich nach meiner Nähen für Faule-Methode „Kissen aus einem Stück“, das ich hier vor Kurzem vorgestellt habe.

Applikation von SULKY

Die Applikationsvorlage mit den Vögelchen habe ich auf dem SULKY-Blog* gefunden, wo es noch viele weitere Nähideen und Vorlagen zum Applizieren und Sticken gibt. Da der freebook friday in dieser Woche von SULKY by Gunold mit einer Verlosung gesponsort wird, habe ich mich kurzerhand entschieden eine Vorlage meines Kooperationspartners in dieser Woche zu zeigen.

Die Sternchen hab ich mit meiner Nähmaschine gestickt – ich beschäftige mich jetzt schon länger mit dem Thema „Sticken“ und nutze jede Gelegenheit zum Testen der vielen vielen Zierstiche, über die meine Nähmaschine verfügt. (Lange werde ich der Anschaffung einer Stickmaschine wohl nicht mehr widerstehen können, fürchte ich…)

Immerhin konnte ich bei diesem Projekt die Sternchen sticken und diesen schönen Zierstich am Rand des Kissens testen. Das mache ich aber nicht nochmal – über den Reißverschluss zu ziersticken war nicht so die beste meiner Ideen, und es dauerte ja sowas von ewig – also nee…

Nun denn, ich verlinke noch mit dem Freebook Friday und freue mich auf Eure Beiträge am kommenden Freitag!

Viele Grüße,
Sonja

* Hinweis: Dieser Beitrag enthält einen Link zu meinem Sponsor SULKY by Gunold, der meinen „Freebook Friday“ bei einer Verlosung mit einem Preis unterstützt. Weder für diesen Beitrag noch für die Verlosung habe ich eine Vergütung erhalten.

{Werbung/Rezension} Handmadekultur – das Magazin

Makramee, Möbelbau, Eingemachtes und Genähtes… die Handmadekultur schreibt über genau das, was sie lebt – die Kultur des Handgemachten. Und ich durfte probelesen! Das Internet-Portal „Handmadekultur“ kenne ich natürlich schon länger, und ich bin mit meinem Blog auch schon seit einiger Zeit dort vertreten. Regelmäßig stelle ich meine kostenlosen Anleitungen dort vor und profitiere als Bloggerin natürlich davon, dass ich dort ein kleines Schaufenster habe. Die Print-Ausgabe war mir irgendwie am Rande geläufig, aber ich muss zu meiner Schande gestehen, dass ich noch nie ein Heft gekauft habe.

Nun habe ich das Angebot genutzt das Heft als kreative Bloggerin kostenlos zur Probe zu lesen, und ich bedanke mich an dieser Stelle recht herzlich für das kostenlose Heft! Ich nutze heute einmal die Gelegenheit das Thema „Online vs. Print“ aufzugreifen. Immerhin bin ich „von Haus aus“ Literatur- und Medienwissenschaftlerin ;).

Handmadekultur – das Magazin

Wer das Internet-Portal kennt, weiß, dass es dort einen sehr großen Fundus an Anleitungen und Inspirationen aus den Bereichen Nähen, Basteln, DIY, Food usw. gibt. Das setzt sich in der Print-Ausgabe genauso fort, unterfüttert mit Reportagen und Artikeln.

Die „Handmadekultur“ erscheint 4x jährlich. Ich habe Ausgabe Nr. 3 September-November 2016 gelesen. Inhaltlich bietet das Magazin ein Potpourri verschiedener „Handmade“-Disziplinen und viele, viele Anleitungen und Ideen zum Selbermachen. Natürlich interessiert mich am meisten „Nähen“, aber ich finde es genauso erfrischend und inspirierend meinen Blick rechts und links meiner Nähwelt schweifen zu lassen und zu sehen, was andere rund um „handmade“ und „DIY“ so machen.

 

Auf der Suche nach Inspiration – Print versus Online

In einer Zeit, in der unsere Blicke und Inspirationen computergesteuerten Algorithmen unterworfen sind (und ich selbst nicht selten das ungute Gefühl habe, dass meine Inspirationen und Ideen ferngesteuert werden vom Datenfeed der sozialen Netzwerke), empfinde ich es als wohltuend eine richtige, papierne Zeitschrift in Händen zu halten. Wie ich schon sagte, habe ich Literaturwissenschaft studiert – und das nicht ohne Grund!

Natürlich gehen print und online nicht mehr ohne einander. Die „Handmadekultur“ ist auch die Online-Kultur von Kreativblogs. Kreative aus aller Welt präsentieren sich auch im Internet, und auch ich profitiere als Kreativbloggerin vom Internet. Im Herzen verstehe ich mich aber als Kunsthandwerkerin. Ich bin fasziniert vom Internet und ich liebe und lebe meinen Blog mit seinen Social-Media-Kanälen, meine ebooks und alles. Aber ich liebe auch meinen Nähkeller! Stoffe, Garne, Webbänder – tüddeln, fühlen, ausprobieren…

Und so, wie ich in meinem Schaffen ein Online- und ein Offline-Leben habe, so fühlt sich das Lesen einer richtigen Zeitschrift dann an. Natürlich erkennt man vieles wieder, und natürlich gibt es viele der Anleitungen auch online. Aber dasitzen und wirklich mal in Ruhe bei einer Tasse Kaffee die Handmadekultur durchblättern – das ist was anderes als sich durch einen Datenfeed zu scrollen.

 

Über die Ruhe des Stöberns: Der moderne Flaneur

Im Internet habe ich wenig Zeit. Beim Scrollen stoppe ich nur bei echt guten oder interessanten Fotos – weil ich entweder irgendwas Bestimmtes suche, oder weil ich „in eigener Sache“ unterwegs bin und wenig bis keine Zeit für den kreativen Output anderer habe. Auf eine Zeitschrift lasse ich mich mehr ein. Ich nehme mir die Zeit in Ruhe durchzublättern, auch ein zweites Mal, zerstreue mich. Dabei stoße ich auf interessante Artikel, Perspektiven, Trends und Kreativtechniken, die ich sonst auf der Datenautobahn nicht einmal wahrnehme.

Ich bin durch die Lektüre der Zeitschrift auf ein paar schöne Blogs und Internetseiten gestoßen, die ich so vielleicht auch nicht kennengelernt hätte. Das zufällige Stöbern hält also noch ein paar Überraschungen und Möglichkeiten bereit, zu denen der auf mich abgestimmte Algorithmus vielleicht gar nicht mehr fähig ist. Da brauchen wir uns ja nichts vormachen – Google und Co. kennen uns alle schon ziemlich gut.

Wenn ich jetzt darüber nachdenke, fühle ich mich als „Flaneur“ – jene literarische Figur, die der Kulturtheoretiker Walter Benjamin in dem französischen Dichter Charles Baudelaire gesehen hat. Der Flaneur streift ohne bestimmtes Ziel durch die Menschenmassen der Großstadt des 19. Jahrhunderts und lässt sich treiben – ein ähnliches Gefühl habe ich, wenn ich eine „echte“ Zeitschrift in den Händen halte. Mehr über den „Flaneur“ liest du bei der Wikipedia. Ich habe mich in meinem Hauptstudium viel mit Walter Benjamin und dem „Flaneur“ beschäftigt – daher diese kleine Exkurs in die Kulturtheorie!

Ich habe mir für 2017 nichts wirklich Konkretes zum Vorsatz genommen – irgendwie „arbeite“ ich andauernd an mir und beschreite meinen Weg einfach weiter ohne mir bestimmte Dinge vorzunehmen – aber ein Thema begleitet mich zunehmend, und das ist „Achtsamkeit“.
Beim Stöbern – dem unbestimmten Suchen Finden in der „Handmadekultur“ – fiel es mir auf: Indem ich mir Zeit nahm und das Heft durchblätterte, mein Blick und meine Gedanken mal hierhin und dorthin flossen, öffneten sich neue Gedanken und Ideen – Inspiration!

Klar – auch hinter der Print-Ausgabe der „Handmadekultur“ steckt eine Redaktion mit einer Grafikabteilung. Jedes Foto steuert den Blick, ebenso das Design und der Aufbau der Texte. Trotzdem wird doch die Auswahl der Inhalte nicht von einem Algorithmus auf mein Klickmuster angepasst, sondern eine Redaktion stellt die Inhalte zusammen, und ich kann entscheiden, was ich ansprechend finde, und was nicht.

Handmade-Potpourri: Möbel-Bau und Makramee

Zugegeben, mich spricht auch nicht alles an. Aber wie gesagt – zum einen habe ich den ein oder anderen schönen Blog gefunden, über den ich sonst nie gestolpert wäre, z.B. Miss Red Fox oder Living and Green, und zum anderen hätte ich die ein oder andere Inspiration oder Anleitung niemals entdeckt, z.B. für den „Fake-Kamin“, für den es eine komplette Bauanleitung gibt, und den ich meinem Mann schonmal gezeigt habe – für den Fall, dass er mal irgendwann Langeweile hat.

Ein weiteres Thema, das mir die „Handmadekultur“ nun nochmal ans Herz legte, ist Makramee. Ich hab das als Kind mal gemacht – in den 80ern! Meine Mutter hat Blumenampeln geflochten und so Wandteppiche geknüpft, da war teilweise auch Makramee-Technik dabei. Ich hatte als Kind auch Spaß daran. Vielleicht probier ich das nun mal mit meinen Kindern aus.

Gefallen hat mir auch der Artikel über „textile“ Metaphern und Sprichwörter – sowas mag ich einfach total gern, und gerade für solche Artikel habe ich im Internet einfach keine Zeit.

Nähen mit Handmadekultur

Zwei Schnittmuster sind in der „Handmadekultur“ enthalten – ein Blouson, und ein pfiffiger Kulturbeutel, den ich bestimmt mal nachnähen werde.
Der Blouson ist zugegebenermaßen einfach nicht meins – ich bin aber auch noch nie so der Mode-Mensch gewesen. Meine Stil lässt sich ganz gut mit „schlamm“ und „Schlumpf“ zusammenfassen. (Aber ich habe mir fest vorgenommen habe in der Zeit NACH DEM BAUCH viel viel mehr für mich zu nähen.) Der Blouson wird es nicht werden.
Aber das heißt ja nicht, dass das Angebot grundsätzlich schlecht ist, im Gegenteil!

Wer neugierig ist, kann ja auch gern auf der Schnittmuster-Seite der „Handmadekultur“ vorbeisurfen und selbst ein bisschen stöbern: Gaaaaanz viele Schnittmuster stehen dort kostenlos zum Download zur Verfügung: HIER GEHT’S LANG!

 

Fazit: Online vs. Print

Online vs. Print – wer gewinnt? – Nun, muss es immer einen Gewinner geben? Ich arbeite täglich mit dem Internet und möchte es nicht missen – weder als Inspiration, noch als Verkaufsplatz. Hier auf meinem Blog erschaffe ich ja auch was – ich sehe meinen Blog so als Mischung zwischen Online-Mag und Kunstwerk. Online zu sein ist nunmal die Grundbedingung. Print ist langsamer und entschleunigt – hat also definitv den Vorteil, dass es mehr entspannt. Für mich wird weiterhin die Mischung wichtig sein: Ich brauche „offline“ (sei es eine Zeitschrift, ein Buch, ein Stoff…) um mich zu erden, aber ich liebe auch die Online-Welt, in der ich mich bewege und die ich selbst mitgestalte.

Wie geht es euch damit? Eigentlich leben wir ja alle schizophren!

Insgesamt haben mir Aufmachung und Inhalte der Zeitschrift sehr zugesagt. Ob ich mir nun regelmäßig ein Heft kaufe, kann ich nicht verprechen; das gibt mein Alltag mit bald vier Kindern einfach nicht her. Aber ich werde vielleicht nicht mehr ganz so achtlos daran vorbeilaufen, wenn ich das Magazin im Zeitschriftenregal stehen sehe. Und wenn ich dann eins kaufe, nehme ich mir auch die Zeit dafür.

Noch einmal vielen Dank für’s Lesen-Dürfen an das Handmadekultur-Team und bis bald,
Sonja

* Die Zeitschrift „Handmadekultur“ wurde mir für diese Rezension kostenlos zur Verfügung gestellt. Eine weitere Vergütung erfolgte nicht.


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{Werbung} Freikarten für das Dino-Museum in Münster!

Heute habe ich etwas ganz Besonderes  – ein kleines Dankeschön für alle treuen und neuen Leserinnen. Du hast nämlich heute die Chance eine von insgesamt drei Freikarten für das LWL Museum für Naturkunde in Münster zu gewinnen! Das Dinomuseum Münster habe ich euch neulich schon einmal vorgestellt. Heute darf ich Freikarten verlosen und bedanke mich an dieser Stelle recht herzlich dafür!

Die Verlosung

Jetzt willst Du wissen, wie Du gewinnen kannst?

Also, zunächst einmal: Es gibt 3×1 Freikarte zu gewinnen. (Kinder bis 5 Jahre gehen sowieso kostenlos.) Dieses Gewinnspiel findet sowohl hier auf dem Blog, als auch auf meinem Facebook-Account statt.

Die Verlosung findet ab dem 15.07. bis *EDIT* Mitwoch, den 20.07.2016, 20:59h statt. Die Gewinner werden per Losverfahren ausgewählt (Glücksfeen werden meine Kinder
sein: Jedes darf einen Gewinner ziehen!), und am 18.07.2016 hier auf dem Blog bekanntgegeben.

Bitte melde Dich im Anschluss daran per Email bei mir und gib mir Deinen vollständigen Namen + Anschrift. Diese leite ich dann an das Museum weiter, und Du hast dann bis einschließlich 30.12.2016 Zeit, Dich an der Museumskasse vorzustellen und Deinen freien Eintritt zu genießen!

Gewinnfrage

Teilnehmen kannst Du, indem Du meinem Blog über einen meiner social-Media-Kanäle folgst UND folgende Frage hier unter diesem Blogpost beantwortest:

Warst Du schon einmal im LWL Museum für Naturkunde in Münster oder in einem anderen Dinomuseum?

 

Dino-Wochen im Naturkunde-Museum in Münster

Zum Ferienbeginn in NRW starten im LWL Museum für Naturkunde die „Dino-Wochen“: Vom 12.07. bis 23.08.2016 bietet das Museum ein breites Familienprogramm rund um die urzeitlichen Echsen, darunter öffentliche Sonntagsführungen, ein Werkstattnachmittag, verschiedene museumspädagogische Angebote und Naturkundeshows im Planetarium.
Auch wir wollen an einem Tag hinfahren, zumal meine Kinder mir seit unserem letzten Besuch in den Ohren hängen, wann wir mal wieder die Dinos besuchen.

 

 

Teilnahmebedingungen

1. Dieses Gewinnspiel wird veranstaltet von The Crafting Café, Inh. Sonja Feierabend, Mömmenweg 40, 33104 Paderborn in Kooperation mit dem LWL-Museum für Naturkunde, Westfälisches Landesmuseum mit Planetarium, Sentruper Str. 285, 48161 Münster.
2. Teilnahmeberechtigt sind natürliche Personen ab dem 18. Lebensjahr.
3. Mitarbeiter von The Crafting Café sowie dem LWL-Museum für Naturkunde, Westfälisches Landesmuseum mit Planetarium und deren Angehörige sind von der Teilnahme ausgeschlossen.
4. Die Teilnahme erfolgt online über das Kommentieren dieses Blogposts.
5. Die im Rahmen der Gewinnspiele erhobenen Daten werden von The Crafting Café
ausschließlich zur Durchführung des Gewinnspiels, insbesondere zur
Benachrichtigung der Gewinner verwendet und nicht an Dritte
weitergegeben.
6. Die Ermittlung der Gewinner erfolgt unter Ausschluss des Rechtsweges.
7. Die Gewinner werden öffentlich und namentlich hier auf dem Blog und auf der Facebook-Seite von „The Crafting Café“ genannt. Sie werden aufgefordert sich per E-Mail unter thecraftingcafe@posteo.de zu melden und ihren vollständigen Namen + Anschrift zur Weiterleitung an das LWL Museum für Naturkunde mitzuteilen. Der Gewinn kann bis einschließlich 31.12.2016 unter Vorlage des Personalausweises im Museum eingelöst werden.  Sollte sich ein Gewinner nicht innerhalb von 3 Werktagen melden, wird der Gewinn neu verlost.
8. Die Gewinner erklären ihr Einverständnis zur Veröffentlichung ihres
Namens über verschiedene Kommunikationskanäle von The Crafting Café im Zusammenhang mit dem
Gewinnspiel.
9. Die Gewinne werden nicht in bar ausgezahlt und sind nicht übertragbar. Jeder Haushalt kann nur einmal gewinnen.
10. Dieses Gewinnspiel steht in keiner Verbindung zu Google (Blogger) und wird in
keiner Weise von Google (Blogger) gesponsert, unterstützt oder organisiert. Der
Empfänger der vom Nutzer bereitgestellten Informationen ist nicht Google (Blogger), sondern The Crafting Café.
Die bereitgestellten Informationen werden einzig für die
Benachrichtigung bei einem Gewinn und zur Zustellung des Gewinnes
verwendet.
11. Die Teilnahme erfolgt durch das Hinterlassen eines Kommentares.
12. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

Und nun wünschen Jesper (in seinem neuen Dino-T-Shirt!!) und ich allen Teilnehmenden ganz viel Glück bei der Verlosung!

Viele Grüße,
Sonja

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