Kategorie: Sonstiges

Nähtisch Upcycling

Freutag mit Nähtisch-Upcycling

enthält Werbelinks*

Ich melde mich aus der Sommerpause zurück und bringe gleich mal ein schönes Nähtisch Upcycling mit. Außerdem erzähle ich ein bisschen aus dem Nähkästchen: Von Blogkrise, von neuen und alten Plänen, von hinter den Kulissen und der ein oder anderen Neuerung. Aber eins nach dem anderen!

 

Halbzeit: Von Blogkrisen, Plänen, die nicht immer aufgehen und Tarotkarten

Ich hab es vor den Ferien schonmal erwähnt, glaube ich. Dass mir die Lust am Bloggen irgendwie abhanden gekommen war. Nun bin ich wieder da, und irgendwie zeigt das ja, dass sie nicht komplett weg ist. Dass es weitergehen wird – das ist die gute Nachricht! Natürlich, ich blogge aus einer Leidenschaft und Schreib- und Foto- und Nählust heraus. Und obwohl ich mit mir und der DSGVO eigentlich ganz zufrieden war, war dann irgendwann einfach die Luft raus.

Wozu das alles?

Das Internet ist voll mit wunderbaren Blogs, Bildern, Texten, Ideen… Hat die Welt ausgerechnet auf meine Bilder, Texte und Ideen gewartet? Auf meine Nähideen und Schnittmuster?

[Aber es hat mich doch sehr gefreut, dass dank Pinterest weiterhin viele Leute hier zu Besuch kamen, sich haben inspirieren lassen und meinen Newsletter abonniert haben. Danke!]

Ich habe diesen Blog eine Weile bewusst vergessen. Direkt vor den Ferien habe ich ein Blog-Coaching mit Julia von Kreativlabor Berlin mitgemacht, was super war! Es hat mich sehr bestärkt einiges anders zu machen. Nicht, weil ich irgendwie „mehr Erfolg“ oder „mehr“ von irgendwas erreichen will, sondern weil ich im Alltag gemerkt habe, wie sehr mich die Blog-Arbeit auffrisst. Und wie wenig Zeit für Kinder, für Haushalt und für mich bleiben. Denn ich bin ja auch noch da, und wenn Bloggen zur Pflicht wird, weil einem sonst das schöne SEO-Ranking kapputt geht, dann ist irgendwas gar nicht gut.

Das Schnittmuster „Pippa“ hatte Kraft gefordert. In den letzten Probenähen habe ich festgestellt, wieviel Zeit die erfordern. Es macht mir ja sehr viel Spaß, nicht falsch verstehen! Aber Zeit ist bei mir Mangelware, und Probenähen fressen eine Menge Zeit. Und in dieser Zeit komme ich zu nichts anderem – weshalb ich mich bei kommenden Projekten (ja, es wird welche geben) einfach im Vorfeld noch besser vorbereiten werde, damit mir am Ende nicht die Luft ausgeht. Oder damit mich eine Woche mit kranken Kindern hier nicht völlig raushaut.

nähtisch gestell upcycling

Zum ersten Mal seit langer Zeit habe ich mir mal wieder die Tarot-Karten gelegt. Ich habe keine Ahnung, ob du dich damit auskennst oder dafür zugänglich bist – ist auch egal! Das Blog-Coaching, das Ende meiner letzten Elternzeit… bei mir stehen die Zeichen auf einen Wendepunkt (ich war auch beim Friseur *lach*). Also Tarot-Karten. Viel Yoga. Om. Neulich sogar eine ganz besondere Begegnung. Du merkst vielleicht, dass ich gerade wirklich in einer kleinen Sinnkrise stecke, die sich natürlich auch durch weitere Bereiche zieht. Mein Mann meinte, der Blog sei „das Problem“. Ich sei so unentspannt damit. Aber das stimmte nicht: Hier fällt es nur als erstes auf, weil dieser (und der neue, komm ich gleich zu) Blog mein Baby ist.

Aber zurück zum Tarot: Die Karte, die ich für die aktuelle „Krise“ gezogen habe, war „Der Gehängte“. Und jetzt nicht erschrecken: Der hat absolut nichts mit dem Tod zu tun! Tarotkarten sprechen symbolisch zu uns, und ihre Sprache ist direkt und ehrlich. Der „Gehängte“ besagt, dass man in einer Phase der Passivität steckt und eine abwartende Haltung einnimmt/einnehmen sollte. In Zusammenhang mit den anderen Karten bedeutete er mir: Abwarten (und nähen)!

Also habe ich genau das getan. Habe mir nichts mehr vorgenommen, sondern gewartet. Bücher gelesen. Mein Manuskript hervorgekramt (ja, ich schreibe ja auch „kreativ“). Genäht. Gewerkelt. Urlaub gemacht. Und natürlich mein Nähtisch-Upcycling. Das kommt jetzt ;).

 

nähtisch upcycling

 

Nähtisch Upcycling als Krisentherapie

Ganz „nebenbei“ haben wir unseren Anbau fertiggestellt, und für unsere neue Fensterfront (unser Esszimmer ist jetzt fast ein Wintergarten) wünschte ich mir eine schöne Blumenbank. Nichts, was man kaufen kann. Ich hatte schon vor einiger Zeit auf Pinterest mal nach Nähtisch-Upcyclings gestöbert und war nun entschlossen aus einem antiken Nähtisch (bzw. dem Gestell) einen Blumentischchen zu bauen. Auf dem Online-Second-Hand-Markt wurde ich sehr bald fündig – ich fand ein Gestell mit Holztischplatte, ohne Nähmaschine. Die brauchte ich zu meinem Zweck auch nicht. Rund 70€ habe ich dafür bezahlt, und wahrscheinlich hätte ich den Preis noch etwas herunterhandeln können. Hab ich aber nicht.

Die Holzplatte sah nach nichts aus (dummerweise hab ich davon gar kein Foto), also habe ich sie zunächst abgeschliffen und dann lackiert – ganz so, wie ich das schon bei meinem Schraubglas-Regal oder meinem Holzregal oder meinem DIY-Nähtisch gemacht habe.

nähtisch upcycling

Das Prozedere ist immer gleich:

1. Schleifen mit der Schleifmaschine* (diese Anschaffung hat sich echt sooo gelohnt!),

2. mit Bondex Vintage Weiß* lackieren,

3. nochmal von Hand mit Schleifpapier abschleifen und

4. dann mit Bondex Wachs grau* wachsen.

 

Fertig ist meine Nähtisch-Blumenbank im shabby-vintage-Look. Die Unebenheiten der Oberfläche sind gewollt – die entstehen beim erneuten Abschleifen und verraten, wie die Platte vorher ausgesehen hat. Durch das Wachs wird die Oberfläche übrigens wunderbar weich und glatt. Und der Laptop macht sich da auch ganz gut:

nähtisch upcycling

 

Bloglife – die Änderungen

Nun, Projekte wie dieses zeigen mir immer wieder, wie sehr ich das Bloggen, Fotografieren und Werkeln liebe. Und wie sehr ich es im Sommer nun doch vermisst habe. Ich bin ein kreativer Mensch und ich will gar nicht darauf verzichten meine Sicht auf die Ding und die Welt ins Internet zu schreiben! Aber es wird ein frischer Wind hier durchpusten, denn einiges war eingefahren, und ich war zu Recht mit einigen Dingen unglücklich.

Deshalb habe ich den Blog Padermama gegründet – für alle „Mama“-Themen. Die sind von jetzt an dort zu finden. Und einiges mehr! Hier will ich mich künftig voll auf Nähen und DIY konzentrieren. Mit dieser Entscheidung bin ich sehr glücklich, denn auch „Padermama“ entwickelt bereits ein eigenes Gesicht, das mir sehr gut gefällt.

Für diesen Blog habe ich in der Sommerpause natürlich viele Beiträge vorbereitet, und ich freue mich sie demnächst zu zeigen! Überhaupt freue ich mich darüber mich hier voll und ganz aufs „Crafting“ konzentrieren zu können. Ohne den Zweitblog würde mir was fehlen, aber so kann ich alle anderen Themen dort unterbringen und betreibe nun also doch einen, bzw. zwei „Nischenblogs“. Das fordern alle Blog-Gurus ja immer, und ich habe mich immer geweigert. Aber irgendwann hab ich festgestellt, dass ich so nun doch mehr Möglichkeiten habe, zumal ich einfach an so vielen Dingen interessiert bin. Ich überlege ja schon einen dritten Blog zu starten!

Nun denn – ich will jetzt erstmal schauen, wie es mit zwei Blogs läuft, bevor ich weitere Projekte beginne.

nähtisch upcycling

 

Damit gebe ich nun ab zum Freutag und freue mich auf den Herbst!

Lieber Gruß,

Sonja

 

 

 

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#smyly - wasserfallshirt nähen

#SMYLY – Sewing Makes You Love Yourself

Was verbirgt sich nur hinter dem Hashtag #SMYLY? Ich verrats euch: Eine ganz wunderbare Aktion, und eine Übung in Selbstliebe und Achtsamkeit – beides Themen, die ich in diesem Jahr gemeinsam mit Nachhaltigkeit noch ein wenig ernster nehmen will. Diese Bloggeraktion kommt aus dem englischsprachigen Raum, und ich bin das erste Mal bei PeterSilie & Co darauf gestoßen. #SMYLY steht für Sewing Makes You Love Yourself, was auf deutsch übersetzt ungefähr bedeutet: Nähen hilft dir, dich selbst zu lieben! — Ist dem so? Wie gehts mir damit? Schon viele Näherinnen haben bewegende Geschichten rund um das Thema erzählt, denn der eigene Körper ist für viele Frauen noch immer Streit- oder Angriffsfläche. Nicht umsonst veröffentliche ich diesen Text, der auch ein sehr persönlicher ist, am Weltfrauentag. Für diese etwas andere Näh-Challenge habe ich mir ein Wasserfallshirt genäht. Auch das stelle ich heute vor.

 

Frauen und ihre Körper

Ich muss gestehen, dass ich gar keine Probleme mit meinem Körper habe. Offenbar bin ich ein glücklicher Einzelfall, wenn ich mich so in den sozialen Medien umsehe.

Natürlich habe ich auch die ein oder andere „Problemzone“, und ich erinnere mich noch gut an eine Zeit voller Selbstzweifel, voller Pickel im Gesicht und voller Minderwertigkeitskomplexe. Aber ich habe selbst glücklicherweise nie ernsthaft Probleme mit mir selbst aufgrund meiner Figur oder Gewicht gehabt. Und ich finde es auch mal wichtig das zu sagen! Ich finde die #SMYLY-Challenge, ganz besonders hinsichtlich frauenverachtender Fernsehshows wie Frau Klums „Game of Bones“ (so wurde die Modelshow neulich auf Twitter genannt), essentiell wichtig und mache deshalb sehr gern hier mit.

Frauen und ihre Körper – schon wenn ich aus dem EINEN Wesen „Frau“ zwei Dinge mache, wird die Distanz zwischen beiden deutlich. Ganz offenbar haben viele Frauen sich irgendwie von ihren Körpern getrennt. Bitte korrigiert mich, wenn ich mit dieser Beobachtung falsch liege. Momentan konkurrieren die Titel der Zeitschriftenmagazine mal wieder um die beste Diät. Oder zerreißen sich das Maul über irgendwelche Hollywoodstars, ob sie Schwangerschaftsstreifen haben oder nicht. Oder sind sie gar zu dünn?

Wasserfallshirt nähen - SMYLY

In dieser Medienwelt leben wir alle, und ihr wisst genau, was ich meine. Zeitschriften – speziell Fashion- und Frauenmagazine – sind NUR zu dem Zweck geschaffen Frauen andauernd ihren defizitären Körper vorzuhalten und ihnen ein schlechtes Gewissen zu machen! (Und um ihnen teuren Schmuck, Parfum und Fashion anzudrehen, das sie dann arm aber kein Stück glücklich macht!)

Ich saß mal beim Friseur und blätterte mich eineinhalb Stunden (ja, da hatte ich mal Zeit!) durch eine Illustrierte – Europäische Königshäuser, Trendfrisuren, Diättipps, ihr kennt das. Nachdem ich alles darüber erfuhr warum Pippa Middleton es schwer im Leben hat, habe ich zuhause meinen Mann ihn den Arm genommen, ihn leidenschaftlich geküsst und ihm gesagt wie glücklich ich bin einfach nur ich zu sein. Und mit ihm zusammenzusein. Und das fand er auch – doppelt Glück! 😀

Aber ganz ehrlich: Das war auch nicht immer so! Ich hab lange gebraucht um mich selbst genauso zu lieben, wie ich bin. Zum Glück hat sich mein Mann da nicht so schwer getan *lach*.

 

Wasserfallshirt nähen

#SMYLY – Meine Näh- und Körpergeschichte

Ausgerechnet Barbiepuppen habe ich in meinem Nähleben zuerst benäht (so mit ca. 11 Jahren??). Die Barbie wird zu Recht von vielen Feministinnen kritisiert. Ich hab trotzdem mit ihr gespielt und ihr Kleider genäht. Meine Töchter haben auch ein paar Barbies und so Elsa-Puppen. (Sie spielen aber so gut wie nicht damit!)

Naja, also Barbie war mein ersten Näh-Opfer. Später dann habe ich viel für mich genäht, aber hauptsächlich Kostüme (Halloween), Outfits für den Mittelaltermarkt und so. In dieser Zeit – so zwischen 16 und Ende 20 – habe ich mit meinem Äußeren und überhaupt mit mir selbst viele Kämpfe ausgefochten. Obwohl ich zu den Menschen gehöre, die sehr selbstbewusst auftreten und wirken können, bin ich es nie gewesen.

Ich hatte immer Angst – vorm nächsten Tag, vor der Prüfung, vor dem Versagen… Vor allem vor dem Versagen! Studieren war ne harte Nummer. Ich bin froh, dass das vorbei ist.

Ich habe nie Probleme aufgrund meiner Figur gehabt – da können andere sicher ganz andere Geschichten erzählen. (Was ich auch zum Teil in diversen Facebook-Nähgruppen an Mobbing erlebe, ist übrigens nicht mehr feierlich – und für mich ein Grund mehr mich auf Facebook weiterhin zurückzuhalten, und zwar auch und besonders als Bloggerin.)

#SMYLY

Figurprobleme hatte ich nie so gravierend, dass ich ernsthaft darunter gelitten hätte. Aber ich habe meinem Körper weh getan. Auf meinem Unterarm habe ich eine kleine Narbe von einer ausgedrückten Zigarette. Ich habe viele Tattoos auf den Armen und dem Rücken. Auch das hat weh getan. Und die Wahrheit dahinter ist: Das ist alles die Fassade. Eine Fassade, die mich mit meiner Angst beschützen sollte, genau wie der geschwungene, pechschwarze Lidstrich, den ich ich jahrelang getragen habe.

Genäht habe ich während meines Studiums – das deckt sich so mit dieser Zeit – wenig. Ich habe irgendwann das Seifesieden für mich entdeckt und mich damit kreativ ausgetobt (coming soon!).

Erst mit dem Nähen für Kinder begann ich auch für mich zu nähen. Meine selbst genähte Kollektion ist noch recht klein, weil ich in den letzten sieben Jahren ja irgendwie dauernd schwanger war, und ich hab mir keine Schwangerschaftssachen genäht. Nicht, weil ich Probleme mit meinem Körper hatte, sondern aus praktischen Gründen: Beim ersten hab ich noch nicht soviel genäht, und später fand ich es nutzlos, weil es ja vielleicht die letzte Schwangerschaft war. Näheres zu den Schwangerschaften hier.

Mit den Kindern und den Geburten wurde das Nähen stärker.  Und wenn ich noch einmal auf den Spruch #SMYLY – „Sewing makes you love yourself“ eingehe, muss ich sagen, dass das Nähen erst im zweiten Schritt kam. Mich selbst zu lieben und mir auch einige Dinge zu verzeihen – das habe ich durch meine Kinder geschafft. Das Nähen hat uns dabei begleitet. Inzwischen ist es mehr als nur ein Hobby, sondern Leidenschaft, Energiequelle und Inspiration.

Es fällt mir nicht gerade leicht diesen Text öffentlich zu machen. Warum ich es trotzdem tue? – Ich finde die Bewegung nähender Frauen rund um den Erdball einfach fantastisch! Und ich liebe es ein Teil davon zu sein. Wenn man sich zum Beispiel auf Instagram durch den Hashtag #SMYLY scrollt, lernt man plötzlich sooooo wunderbare Nähfrauen kennen – ich finde das großartig. Uns eint, dass wir a) nähen und b) uns alle mit dem Thema Selbstliebe und den kleinen Schwestern Selbstbewusstsein und Achtsamkeit beschäftigt haben und am Ende zu einem prositiven Ergebnis gekommen sind. Das finde ich einfach grandios, speziell heute am Weltfrauentag!

Ich kenne so viele wunderbare Frauen, und ich beobachte bei vielen, dass wir alle dasselbe Problem mit uns selbst haben. Viele von uns leiden an irgendwas – oft ist es der eigene Körper, aber auch andere Dämonen der Vergangenheit. Es äußert sich in der ein oder anderen Weise. Und vielleicht kann ich dir ja mit meinem Text ein wenig Mut machen?

#SMYLY Wasserfallshirt nähen

Selbstliebe lernen… und nähen

Wie kam ich dahin, dass ich mich selbst lieben lernte? Nun, zum einen fand ich in meinem Mann jemand, der mich einfach so liebte. Er sah nicht den ganzen Ballast, den ich mit mir rumschleppte, sondern mich. Das ist so, wie wenn man sich nackig vor den Spiegel stellt und einfach mal hinguckt. Mit liebenden Augen. Und feststellt, wie schön man ist! Ich nahm mir die Freiheit einfach mal so zu sein wie ich sein wollte, und seitdem jeden Tag. Von außen wirkte es wohl wie eine Veränderung. Ich habe vielfach Komplimente für meine positive Entwicklung bekommen *lach*. Dabei war es keine Veränderung, sondern eine Befreiung, und der erste Schritt zur Selbstliebe.

Wann hast du das kleine Mädchen in dir das letzte Mal liebevoll in den Arm genommen und ihm gesagt, dass alles gut ist? Dass du es liebst?

Die Schwangerschaften und Geburten waren für mich wichtige Erfahrungen, die mir zu meinem heutigen Körper- und Selbstbewusstsein geholfen haben. Auch Yoga ist ein Teil davon, und ich bin sehr glücklich, dass ich nun endlich wieder halbwegs regelmäßig an einem Kurs teilnehme (ok, ganze 2x bisher in diesem Jahr, aber ich plane wöchentlich!)

Ab und an kommen dann so Gedanken, dass ich gern meine Brüste wieder hätte, die ich vor meinen Schwangerschaften hatte. Mit denen war ich immer zufrieden. Und ich gefalle mir auch nicht auf jedem Foto. Aber ich finde mich rein äußerlich komplett so in Ordnung, wie ich bin. Sobald sich daran was ändert, werde ich was ändern!

#SMYLY

Im letzten Jahr habe ich begonnen wieder mehr für mich zu nähen – und das ist großartig! Ich benähe mich gern, und ich stehe auch mal gern vor der Kamera – so, wie ich bin, und wie ich mich mag. Ich habe die (Selbst-)Zweifel (also die Sorte, die schädlich für einen selbst ist) und diese diffuse Angst hinter mir gelassen.

 

Wasserfallshirt nähen

Genäht habe ich mir übrigens für diesen Beitrag ein schlichtes Wasserfallshirt nach dem Schnitt „Ella“ von konfetti Patterns*, und zwar aus einem schwarzen Jersey im Destroyed-Look mit Löchern. Ich fand, das passte. Das Shirt ist recht leicht zu nähen, zumal ich auf Ärmel verzichtet habe. Die Ella könnte auch mit Flügelärmchen oder Kappärmchen genäht werden, aber das wollte ich nicht. Der Schnitt gefällt mir – das werde ich für den Sommer noch häufiger nähen. Ist ja auch ein Figurschmeichler ;).

Damit verlinke ich nun zu RUMS und zu Frau Jules Sammlung „Politisiert euch“ (über die ich sehr froh bin, dass es sie gibt!).

Lieber Gruß,

Sonja

 

 

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crafting linktipps januar 2018

Crafting Linktipps Januar 2018

~ enthält Werbelinks (mit * gekennzeichnet), mehr Info unten ~

 

Kaum aus der Blogpause zurück ist der Januar schon wieder um. Und weil ich im Dezember keine Linktipps für euch hatte, habe ich heute dafür extra viele und sehr lesenswerte Linktipps! Da heute auch die eine totale Mondfinsternis stattfindet, macht es euch doch vielleicht am Abend auf dem Sofa gemütlich und klickt euch mal durch. Ich hab Nähtipps, Informatives rund um unser liebstes Hobby, Kostenloses und Neues aus der Handmade-Welt gesammelt. UND was Gedankliches und was zum Mitmachen – für die Bloggerinnen unter euch! Nehmt euch ruhig ein bisschen Zeit, denn dieses Mal ist es wieder etwas mehr! Nun aber viel Spaß mit dieser Ausgabe Crafting Linktipps!

 

Behind the Scenes – mein Januar und Aktuelles

Zunächst noch kurz Aktuelles in eigener Sache: Wir sind einigermaßen gesund in 2018 gelandet, und ich habe zuerst Bloggeburtstag gefeiert, was echt ne tolle Woche war! Ich möchte mich noch einmal bei euch allen bedanken. Mittlerweile dürften alle Gewinne angekommen sein, und ich freue mich sehr über die Mails, die mich noch erreicht haben! DANKESCHÖN!!!! Das hat mich natürlich sehr beflügelt, und ich hoffe doch sehr, dass ich etwas ähnliches zum 3. Bloggeburtstag auf die Beine stellen kann.

Ansonsten habe ich meine blogfreie Zeit im Anschluss mit allerlei Organisatorischem verbracht. Da wartete zum Beispiel noch die Buchhaltung 2017 auf ihre Fertigstellung, nicht gerade meine Lieblingsbeschäftigung. Aber nachdem das nun auch fertig ist und auf den Termin beim Steuerberater wartet, bin ich doch sehr zufrieden mit dem letzten Jahr und allem, was ich so erreicht habe.

Morgen wird übrigens mein nächstes ebook veröffentlicht, und ich hoffe doch sehr, dass es euch gefällt! Auch das hat mich im Januar sehr beschäftigt, außerdem habe ich meinen Shop hier auf dem Blog ein wenig überarbeitet. Wenn ich dazu komme, werde ich dann als nächstes mein allerallerersten ebook, die Käferlein Kindergartentasche überarbeiten. Nicht am Schnitt selbst, aber meine Grafik-Skills haben sich doch um einiges weiterentwickelt, und deshalb möchte ich es gern aktualisieren.

Nach der Veröffentlichung wird es dann auch sehr bald mit dem nächsten ebook-Probenähen weitergehen, und die Ausschreibung des Probenähens wird erstmal nur über den Newsletter erfolgen! Nur wenn ich darüber nicht genug Leute finde, werde ich noch extra Aufrufe starten. Also abonniert einfach den Newsletter, ich verspreche euch, dass es sich auch sonst lohnen wird ;).

Eins noch, bevor es mit den Linktipps losgeht: Die Nähbloggerinnen unter euch habe ich über meinen Newsletter neulich gebeten an einer kurzen, anonymen Umfrage teilzunehmen. Da sind auch schon einige Antworten zusammengekommen, aber ich fänd es schön, wenn sich noch mehr beteiligen: Hier gehts zu der Umfrage – danke fürs Mitmachen :).

 

crafting linktipps handmade nähblog

 

Crafting Linktipps

Nähen

Eine superniedliche Applikation für eine Krone habe ich als Freebie hier* gefunden.

Lalilly kommentiert den ebook-Kauf-Boykott-Aufruf, den es vor einiger Zeit auf Facebook gab, aus ihrer Sicht als Schnitterstellerin. Hintergrund: Es entbrannte so eine Diskussion, dass das Schnittmusterkleben doch zuviel Aufwand sei – alle Ersteller von ebooks sollten bitteschön A0-Bögen zum Plotten anbieten. Ich habe selbst von der Diskussion mal wieder nichts mitbekommen, wohl aber sind mir auch schon Äußerungen in der Richtung begegnet. Ich finde: Ein sehr gelungener, intelligenter Text!

Fredi von Seemannsgarn hat einen kostenlosen Nähplaner für 2018 erstellt – vielen Dank dafür!

Vivi von Kreavivität stellt einen coolen Jeans-Upcycling-Rock vor – den merke ich mir schonmal für den nächsten Blogsommer :).

Auf Frickelcast.com gibts ab sofort einen regelmäßigen Podcast aus der Handmade-Welt!

Auf dem SULKY-Blog habe ich 15 außergewöhnliche Näh-Materialien gefunden. Von Spucke bis Plüschsocken!

Und dann hab ich noch eine persönliche Bitte von meiner Kollegin Eva Kartoffeltiger! Ihr kennt bestimmt schon ihren Blog und vielleicht auch ihren Youtube-Kanal? Um den geht’s nämlich: Sie muss bis zum 20. Februar 2018 1000 Abonnenten haben, sonst fliegt sie aus dem Partnerprogramm! Es wäre echt toll, wenn du ihren Kanal abonnierst! Sie belohnt dich dafür weiterhin mit kostenlosen Näh- und DIY-Videos!. Mehr Infos dazu hier. Ihren Youtube-Kanal findest du hier – DANKESCHÖN!

 

Valentinstag

Ich bin gar nicht so der klassische Valentinstag-Mensch. Trotzdem ist dieser Tag spätestens seit dem letzten Jahr etwas ganz Besonderes für mich, denn mein jüngster Sohn wurde an diesem Tag geboren :). Also werde ich nun auf meine alten Tage doch ein bisschen sentimental. Und weil es irgendwie von einer Kreativbloggerin erwartet wird, weise ich auf mein Freebook „Valery, den Partnerhandschuh“ hin. Das war mein allererstes ebook – noch ein Grund sentimental zu werden. Wenn du also noch eine Nähidee zum Valentinstag suchst, ist das vielleicht etwas für dich?

Außerdem hab ich noch eine kleine Geschenkidee zum Valentinstag (oder Hochzeitstag): Und zwar habe ich zu Weihnachten bereits das Kartenspiel „Vertellis“* empfohlen – ein Spiel, das durch persönliche, reflektierende Fragen zu tieferen Gesprächen miteinander führt! Ich habe es selbst mehrfach zu Weihnachten verschenkt, und ich habe es auch mit Stefan gespielt. Es sind wirklich mal Fragen, die einen aus dem Alltag und dem Familienmanagement rausholen und die einen auf eine viel persönlichere Ebene holen. So, jetzt kommts: es gibt nun eine Edition des Spiels für Paare*: Für eine tiefere, innigere Partnerschaft. Kein Beziehungskitt, wohlgemerkt! Wer mehr über den Hintergrund des Spiels erfahren möchte, klickt mal in den Blog: 4 Fragen um deine Beziehung zu verbessern*.

 

Sticken

Auf Stoff und Liebe habe ich hier einen schönen Artikel über Stickrahmen gefunden. Als Neuling in der Stickwelt finde ich das natürlich sehr informativ, aber vielleicht können auch gestandene Stickerinnen noch etwas für sich mitnehmen?

 

Basteln und DIY

Was man aus alten Holzwäscheklammern cooles basteln kann, zeigt euch die Erbsenprinzessin.

Den habe ich noch auf meiner Bastelliste: Ein DIY-Essensplaner zur besseren Organisation unseres täglichen Was-koch-ich-bloß-Dramas. Vielen Dank!

 

Linkparties, Sew Alongs und Blogging

In der kreativen Bloggerwelt ist wieder viel los, und es ist mit nicht möglich alle Sew Alongs und Linkparties hier aufzulisten. Wenn ihr also noch weitere kennt, schreibt doch gern den Link in die Kommentare!!

Einen Karnevals-Sew-Along gibts bei Malamue.

Frau Scheiner hat eine Stoffliebe-Linkparty ins Leben gerufen. Jetzt im Januar gehts los mit SnapPap.

Die hatte ich schonmal verlinkt, jetzt gehts aber auch wirklich los: UFO-Linkparty bei Frau Augenstern.

Auf Mamadenkt.de gibts eine schöne Mitmachaktion zum Thema Nachhaltigkeit: 5 vor 12 (immer vom 05. bis 12. eines Monats geöffnet!)

Zur geplanten Urheberrechtsreform der EU habe ich hier einen Artikel gefunden, der das Problem von Urheberrechtsverletzungen bei Upload-Plattformen (u.a. Instagram) skizziert.

 

Mamasein

Zwei Texte aus der Mama-Blogosphäre haben mich in diesem Monat berührt. Beide beschäftigen sich mit Vorurteilen, die wir wahrscheinlich alle mit uns herum tragen (ich nehme mich jedenfalls nicht aus). Ich finde mich sogar sehr gut in beiden Texten wieder: Es geht um Vorurteile, die wir gegenüber (anderen) Müttern hatten und haben. Wenn euch die Texte auch gefallen, lass doch einen Kommentar auf den Seiten da – da freut sich wirklich jede Bloggerin drüber ;).

https://mamahoi.de/2017/08/29/nur-dieser-eine-moment-von-vorurteilen-statt-verstaendnis/

Eine Entschuldigung an alle Mamas

 

Sonstiges

Ich bin ja ein riesengroßer Star Wars Fan. Leider habe ich den neuen Teil noch immer nicht im Kino gesehen (diesen Samstag, Fingers crossed!!!), aber wir gucken jetzt gerade alle alten Teile (also ab Episode I und auch inkl. Rogue One, der mir sehr sehr gut gefallen hat, wenn ich das mal anmerken darf). Wenn wir durch mit allen Filmen sind, gucken wir uns den neuen Film an. Und lange Rede, kurzer Sinn: Ich habe hier ein schönes Interview mit Mark Hamill gelesen, das auch der Frage nachgeht, wie es einem geht, wenn man ein Leben lang Luke Skywalker ist. Fand ich lesenswert!

Und noch etwas der Kategorie „random“: Ein aktueller Artikel über die (bedrohliche) Marktmacht von Facebook, Google und Amazon – bestärkt mich darin weiterhin keine Amazon-Links zu setzen, sondern Alternativen zu suchen!

 

Nun wünsche ich euch einen guten Start in den Februar – haben euch die Linktipps gefallen? Habt ihr Ergänzungen?

Lieber Gruß,

Sonja

 

 

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Nähzimmer aufräumen

Gut sortiert ins neue Jahr: das Nähzimmer aufräumen

Gleich zu Beginn des neuen Blogjahres hatte ich mir hehre Ziele gesteckt: Ich habe einen kleinen Redaktionsplan entwickelt und mir monatliche oder saisonale Themen überlegt, zu denen ich dann innerhalb meiner verschiedenen Kategorien was schreibe. Für den Jahresbeginn hatte ich mir das Thema „Gut sortiert ins neue Jahr“ überlegt – also Blogbeiträge rund ums Aufräumen und Ausmisten und Organisieren. Bedarf habe ich hier in jedem Raum, wenn ich durchs Haus gehe. Demnächst geht ja auch unser Anbau los, und wir platzen aus allen Nähten (hihi) mit unserem ganzen Zeug. Und neben der täglichen Aufräumerei habe ich speziell zwei Punkte, wo ich gern mehr Ordnung hätte: Das erste ist mein Home Office, und das zweite ist das Nähzimmer! Es ist (mal wieder) Zeit zum Nähzimmer aufräumen. Und zum Sortieren von UFOs. Daher wird das hier eine mehrteilige Angelegenheit. Heute der Tragödie erster Teil: Die Bestandsaufnahme.

 

Das Nähzimmer. Und UFOs.

Ich habe euch ja schon viele einzelne Elemente meines Nähzimmers vorgestellt, z.B. mein DIY-Schraubglasregal, mein Upcycling-Vintage-Regal, den DIY-Nähtisch und den DIY-Schneidetisch. Bei allen hatte ich geschickt um die Unordnung drumherum fotografiert, und ja, ich bekenne mich: Ich bin ein furchtbar chaotischer Mensch. Ich liebe es zwar, wenn aufgeräumt ist, aber ich räume selten Sachen wieder zurück – meist, weil mein Nähabend durchs Plärren des Babyphones beendet wird. Da denke ich dann noch so eben daran den Stecker vom Bügeleisen rauszuziehen, aber nicht mehr daran alle Stoffe und Zutaten wieder wegzupacken. (Kennt vielleicht noch eine das Problem???)

Nun ja, heute zeige ich euch also einen ganz exklusiven Blick hinter meine Kulissen – nämlich, wie es üblicherweise bei mir im Nähzimmer aussieht! Und am Ende dieser kleinen selbstauferlegten Challenge zeige ich euch dann hoffentlich auch, wie es dann schön aufgräumt aussieht :).

Meinen Schneidetisch habe ich euch ja schon vorgestellt. So sieht er dann in Aktion aus:

Nähzimmer aufräumen

Da sind auch schon die ersten UFOs zu sehen, aber dazu komme ich dann gleich noch! Hier noch ein paar mehr Bilder, wie es in meinem Nähzimmer so aussieht. Hier mein Regal mit Boxen für verschiedene Stoffe, Zubehör und allen Kram, den man so braucht. Das Regal hat Stefan auch selbst gebaut. Wie ihr seht, geht das auch ordentlicher. Auch Vliese und Schaumstoffmatten türmen sich da. (Die Schaumstoffmatten habe ich aus einer alten, gekauften Wickelauflage herausgetrennt. Ich habe schon ziemlich lang den Plan daraus nochmal eine neue Wickelauflage zu nähen. Ob ich das schaffe, solange der Kurze noch gewickelt wird…? -> UFO!!!)

Hier ein Blick in das untere Regal unter dem Schneidetisch: Hier habe ich meine Kinder-Jerseystoffe – getrennt nach Mädchen und Junge, und nur so halb sortiert. Da ist ja auch immer Bewegung in den Fächern!

Meine Näh- und Stickmaschine sind brav auf dem Nähtisch aufgereiht. So richtig viel Platz haben sie alle nicht, aber es ist ok. Ich erinnere mich noch gut an die Zeit, als ich auf der Esstischecke genäht habe, da will ich mich mal nicht über Platzprobleme beschweren!

Hier die Stickmaschine mit ihrem noch recht überschaubaren Garnsortiment. Daneben hab ich noch die Overlock hingequetscht. Das geht ganz gut – die Ovi brauch ich ja nur zwischendurch mal.

Und hier alle drei Maschinen. An der Pfaff sitze ich natürlich am häufigsten.

 

UFOs

Auf ein paar UFOs hatte ich ja schon hingedeutet. Neben der erwähnten Wickelauflage habe ich natürlich auch son paar Projekte gesammelt, die da schon ewig liegen und keine Miete zahlen. Also stelle ich euch jetzt mal die nächsten UFOs vor. Zuerst ist da Finjas Schultüte, die ein Kissen werden will! Das ist ja wirklich ein kleines Projektchen, aber irgendwie schiebe ich das seit Sommer vor mir her! Jetzt, mit Annettes UFO-Linkparty, ist Schluss damit! Ich werde es anpacken! 🙂

nähzimmer UFO

Direkt vor der Schultüte seht ihr übrigens eine Strumpfhose. Die hat ein riesengroßes Loch am Zeh. Noch ein UFO!

Aber die wirkliche Herausforderung ist diese:

Einige Stoffe erkennt ihr bestimmt wieder. Das sind alles Sweat-Reste aus diesem Herbst und Winter! Zuviel, um sie wegzuwerfen, und zu wenig, um noch etwas drau zu machen. Ich habe schon einen Plan, was ich daraus mache, aber vielleicht habt ihr auch noch Ideen?

Jetzt verabschiede ich mich erst einmal und melde mich dann hoffentlich bald mit den ersten abgearbeiteten UFOs!

Lieber Gruß,

Sonja

Nähzimmer aufräumen

CRafting Cafe Nähblog

Bloggeburtstag: 2 Jahre Crafting Café-Nähblog!!

Na, alle wieder da? Frohes Neues erstmal!! Heute gebe ich einen aus! Seht ihr mein Grinsen durch diese Zeilen? Mein Nähblog wird heute stolze 2 Jahre alt, und ich lade euch zu einer großen Gewinnspielsause ein! Ich habe für diesen Bloggeburtstag ein paar gaaaaaanz tolle Sponsoren gefunden, die mich mit Preisen unterstützen. Und ich hoffe doch sehr, dass diese schönen Sachen glückliche Abnehmerinnen finden :). (Männer sind natürlich mit gemeint ;)). Ich will jetzt auch keine zu vielen Worte mehr verlieren, sondern mache die Bühne frei für meine Sponsoren und ihre wunderbaren Preise! Am Ende des Postings verrate ich euch, wie ihr am Gewinnspiel teilnehmen könnt! Sucht euch doch auf dem Weg dahin schonmal 1-2 Favoriten raus!

Lesestoff

Zu allererst habe ich ein Buch aus dem Hause Carlsen für euch! Ich durfte es bereits vor einiger Zeit rezensieren: Die Schule der magischen Tiere von Margit Auer. Das Buch kann ich euch zum Vorlesen für Grundschulzwerge sehr sehr empfehlen – das ist auch mal ne Lektüre, die man als Mama gern vorliest!

Die Schule der magischen Tiere

 

Gewinnsause für Näherinnen

Die nun folgende Reihenfolge stellt keinerlei Wertung dar – ich habe wunderbare Sponsoren aus der Nähwelt gefunden, die meinen Bloggeburtstag unterstützen. Je nachdem, was man selbst am liebsten näht, hat jede da einen anderen Favoriten, deshalb gibt’s hier keinen 1. Preis und 2. Preis, sondern jeder Preis ist ein Hauptgewinn :D. Ich habe Nähzutaten, Stoffe, Nähbücher und ebooks zusammengesammelt – ich denke, da ist dann für jede etwas dabei :).

Mein Dank geht an dieser Stelle noch einmal ausdrücklich an alle Sponsoren – es sind allesamt Shops, bei denen ich gern und oft selbst einkaufe. Ich empfehle also auch jedes Produkt von Herzen!

 

Stoffe, Nähzutaten und Bücher

Nähkaufhaus

Das Nähkaufhaus besuche ich sehr gern. Hier kaufe ich meine Endlos-Reißverschlüsse, Gurtbänder, Webbänder, Nieten, Ösen, Ringe und weiteres Zubehör rund ums Taschen nähen. Die Preise sind sehr moderat und der Versand unschlagbar schnell – in der Regel ist die Bestellung bereits am Folgetag da. Da bin ich jedes Mal beeindruckt! Das Sortiment wird regelmäßig erweitert, und ich entdecke auch jedes Mal etwas Neues. Wer das Nähkaufhaus noch nicht kennt, sollte dort mal vorbeigucken!

Für diese Verlosung habe ich ein paar Sets für euch bekommen:

Ein Gurtband-Set bestehend in 6 fröhlich-bunten Farben, 25mm breit. Insgesamt 30m!

gurtband_nähkaufhaus

Ein Endlos-Reißverschluss-Set von Opti.

Reißverschluss-Set Nähkaufhaus

Und ein Webband-Set, insgesamt 5m:

Webband-Set

SULKY by Gunold

Die Stickerinnen unter euch kennen sicherlich SULKY by Gunold. Seit ich nun auch eine Stickmaschine besitze, bin ich eine treue Kundin. SULKY steht für hochwertige Stickgarne und Stabilisatoren, die beim Maschinensticken unerlässlich sind. Inzwischen habe ich auch so einiges von den Produkten selbst getestet und kann sie sehr empfehlen! Auf dem Blog werden regelmäßig neue Anleitungen und auch kostenlose Stickdateien eingestellt – da schaue ich natürlich auch gern vorbei um mir Tricks abzugucken!

Verlosen darf ich heute das Starter-Kit „Stabilisatoren“ Damit lassen sich viele Stickprojekte auf unterschiedlichen Stoffen umsetzen!

sulky starter set

 

Stoffe Hemmers



Stoffe Hemmers*
ist einer der großen Stoff-Händler im Internet und wahrscheinlich euch allen bekannt. Ich kaufe dort sehr gern Kinder-Jersey-Stoffe und Lizenzstoffe (die ich euch leider zum Großteil nicht zeigen darf), aber auch darüber hinaus bietet Stoffe Hemmers Stoffe für alle Nähprojekte! Ob Kleidung, Taschen, Patchwork – Stoffe Hemmers hat ein riesiges Sortiment, das Nähherzen höher schlagen lässt.

Verlosen darf ich heute diese 4 Patchwork-Pakete – dankeschön!

Wenn Du eins dieser Pakete gewinnen willst, gib bitte eine Farbe im Kommentar an!

Stoffe Hemmers Patchworkpaket

 

Frechverlag – TOPP KREATIV

Um den Frechverlag kommt wohl keine von uns herum: Wir alle kennen und lieben die liebevoll gestalteten Näh- und Handarbeitsbücher. Ich habe mittlerweile eine ganze TOPP-KREATIV-Sammlung (muss ich euch mal vorstellen), und ich schlage immer wieder darin nach. Zwei Bücher durfte ich mir zum Verlosen aussuchen, und ich habe mich für das neue „klimperklein“-Buch: „Klimpergross“ und „Meine Tasche, mein Design“ entschieden – das letztere besitze ich und finde es ein sehr solides Nachschlagewerk auch über die unterschiedlichen Taschenarten. Es sind viele Designideen darin + natürlich Schnittmuster für Taschen!

 

Monkeys & Pumpkins

Die Erfolgsgeschichte von Monkeys & Pumpkins ist wohl beispiellos. In nur wenigen Jahren hat Daria, die hinter Monkeys & Pumpkins steht, ein kleines Stoffimperium aufgebaut – mit wunderschönen Jersey-Stoffen von besonders hochwertiger Qualität. Für meinen Bloggeburtstag darf ich euch heute – wow, ich hab gerade richtig Herzklopfen! – einen Einkaufsgutschein im Wert von 50€ verlosen!!! Also ich glaub, ich wüsste schon, welche Stoffe meine Favoriten sind, aber fairerweise mache ich natürlich selber nicht mit :D.

Vielen lieben Dank an diese großzügige Spende an Daria und Franziska!! 🙂

monkeys & pumpkins

 

ebooks & Blogfriends

Nein, wir sind noch nicht durch – es gibt noch mehr zu gewinnen! 😀 Ich habe mich bei meinen lieben nähbloggenden Kolleginnen umgehört, bin im Staub gekrochen und… äh nein, ok, die waren alle total nett und sofort mit dabei – lieben Dank ihr Süßen! *luftküsse*

Eva Kartoffeltiger

Eine meiner ersten Blogfreundinnen, mit der ich schon viele Projekte gemeinsam gestemmt habe, ist Eva Kartoffeltiger. Mein Blog war noch ganz jung, da fanden wir uns schon und haben seitdem viel zusammen gemacht – beim Probenähen laufen wir uns regelmäßig über den Weg (ich hoffe, dieses Jahr kann ich auch mal für sie nähen!!), beim Blogsommer waren wir beide dabei, und auch darüber hinaus mailen wir uns und supporten uns gegenseitig in den sozialen Medien. Liebe Eva, herzlichen Dank für 2 Jahre Blogfreundschaft!! Ich hoffe, es werden noch viele weitere Jahre folgen!

Ein ebook darf ich verlosen – schaut euch doch mal in ihrem Shop um, was ihr da so findet!

 

mommymade

Seit Kurzem darf ich im Stammteam von Sarah aka mommymade mitnähen! Ich habe hier auf dem Blog schon ihre wunderbaren Schnittmuster für Kinder vorgestellt, z.B. das Layer-Look-Shirt, den Long Sweater for Boys und den Girly Long Sweater. Ganz frisch habe ich dann auch den Women Long Sweater mitgenäht: hier und hier sind meine Beiträge dazu – ich kann jeden Schnitt empfehlen und wüsste wirklich nicht, für welchen ich mich entscheiden sollte! Muss ich zum Glück auch gar nicht – aber ihr! Ein ebook darf ich verlosen. Schaut mal in ihrem Shop vorbei und nennt mir euren Favoriten für die Verlosung!

mommymade

 

Made by Frau S.

Susen von Made by Frau S. ist auch eine gaaaanz liebe Bloggerkollegin UND Herrin des Plotters! Sie war auch beim Blogsommer-Team mit dabei und hat dort z.B. unser Blogsommer-Logo als kostenlosen Plot angeboten. Zu meinem Bloggeburtstag spendiert sie mir einmal 2 Plotterdateien nach Wahl! Schaut euch in ihrem Shop um! 😀

Made by Frau S.

 

erbsenprinzessin

Sie ist schon ganz lange im „nähbloggenden Geschäft“ dabei, und ich freue mich sehr, dass sie mir ebenfalls ein ebook zur Auswahl sponsert. Die Rede ist von der erbsenprinzessin. Sie hat eine sehr große Fülle an ebooks und Tutorials rund ums Nähen im Programm, schaut mal direkt in einem ihrer Shops vorbei. Wir haben uns vor Kurzem über meine Nähblogger-Gruppenpinnwand kennengelernt, und so habe ich gleich den Kontakt genutzt und einfach mal gefragt! Lieben Dank, Britta! Ich freue mich sehr, dass du dich hier unter die Sponsoren gesellst!

erbsenprinzessin ebook

 

the crafting café

Den Schluss der Gewinnsause übernehme ich :). Auch von mir dürft ihr euch drei ebooks aussuchen – vielleicht die Nähgitarre? Die Kindergartentasche Käferlein? Mein Handtaschenschnittmuster roXXanne? Oder die Cross-Body-Beach-Bag? Ihr habt die Wahl!

the crafting cafe nähblog

 

Teilnahme am Gewinnspiel

Alle Gewinnerinnen werden per Losverfahren (random.org) ermittelt. Um zu gewinnen hinterlasse mir einen lieben Kommentar und verrate mir die zwei bis drei liebsten Preise, die du gern hättest!

Das Gewinnspiel läuft bis Sonntag, 07.01.2018, 23:59h. Die Gewinnerinnen werden am Montag, den 08.01.2018 in diesem Post bekannt gegeben und per Email benachrichtigt.

Es gelten meine Allgemeinen Teilnahmebedingungen für Gewinnspiele.

EDIT: Gewinnerinnen

Meine Lieben – DANKE für all die lieben, ausführlichen und schönen Kommentare! Ich habe jeden einzelnen mehrfach gelesen und war zum Teil richtig gerührt! Fühlt euch alle mal ganz dick gedrückt!!! Auch viele sonst stille Leserinnen haben mitgemacht, und ganz viele Stammleserinnen – was mich total freut!

Der Gedanke hinter dieser Verlosung war und ist, dass ich mich bei euch bedanken wollte, und dass ich ein bisschen was von dem Erfolg dieses Blogs weitergeben wollte. Ich finde es klasse, dass ich mit der Zusammenstellung der Gewinne offenbar genau euren Geschmack getroffen habe – das motiviert mich natürlich meinen Weg fortzusetzen!

Leider sah ich mich gezwungen einige Kommentare wieder rauszunehmen, weil ich feststellen musste, dass es teils verschiedene Mailadressen waren, aber immer dieselbe IP-Adresse. Das betraf sogar mindestens zwei Parteien, und das hat mich heute erstens doch sehr schockiert und zweitens in meiner Zeitplanung sehr zurückgeworfen, weil ich nach dem ersten Verdacht dann alle IP-Adressen prüfen musste. Einige haben das auf Facebook ja mitbekommen, und da habe ich auch schon deutliche Worte zu dem Vorgang gefunden. Hier belasse ich es jetzt einfach dabei – es hat mir trotzdem sehr sehr viel Spaß gemacht diese Sause zu organisieren, und ich muss nächstes Jahr definitiv noch mehr Sponsoren finden!

Kommen wir zum schönen Teil – hier sind die Gewinnerinnen, darunter viele Stammleserinnen und einige, die es vielleicht bald werden :). Sie alle wissen schon bescheid!

„Die Schule der magischen Tiere“ – Jenni

Nähkaufhaus – Gurte – Ursula InaMaka
Nähkaufhaus – Reißverschlüsse – Vivolavita
Nähkaufhaus – Diane

SULKY – Starter-Set – Strippe

Stoffe Hemmers – Patchworksets
– dunkelblau – Manuela Hoecker
– grün – Kreavivität
– hellblau – Petra
– rosa – Yvonne

TOPP KREATIV Bücher
– Meine Tasche, mein Design – Jessica
– klimpergroß – Barbara

Monkeys & Pumpkins 50€ Gutschein – Carola

Plotterdatei Made by Frau S. – Ellen

ebooks
Kartoffeltiger – Karin
mommymade – Kerstin
erbsenprinzessin – Linda
the crafting café – Datbienchen Walter, Florencia

 

Lieber Gruß und herzlichen Glückwunsch!

Sonja

 

Adventskalender DIY befüllen

Adventskalender der kreativen Bloggerinnen

Bisher habe ich es noch nicht erwähnt: Ich mache bei dem Adventskalender von Kreavivität mit! Und obwohl ich ja bekanntlich so meine Probleme mit Weihnachten habe, habe ich mich bereits im Sommer dazu angemeldet und vor allem im Oktober dafür genäht! Heute zum Freutag will ich euch aber noch nicht zeigen, was ich genäht habe, sondern das, was ich in diesen ersten acht Tagen Schönes bekommen habe! Es sind ganz wunderbare Sachen dabei, und ich bin schwer begeistert, was man so alles selbermachen kann!

 

Adventskalenderwichteln

Das Adventskalenderwichteln wird von der lieben Vivi von Kreavivität organisiert. Schon im Sommer – als wir noch mit dem Blogsommer beschäftigt waren – hatte sie die Idee, und ich habe spontan zugesagt. Ich bin nun eine von insgesamt sogar 25 (?) kreativen Frauen, die mitmachen. Jede von uns hat ein „Türchen“ im Adventskalender befüllt. Jede sollte etwas Kleines machen, was ca. 2€ kostet und in eine Butterbrottüte passt. Vivi hat dann alle gesammelt und umgepackt und wieder an uns alle verschickt.

Gut zwei Wochen stand nun mein Paket hier rum, und ich bin immer drum herum geschlichen wie die Katze um den Milchnapf. Seit letztem Freitag ist es dann offiziel losgegangen, und ich möchte euch heute die täglichen Advents-Freuden der Woche vorstellen, passend zum Freutag :).

 

schlafmaske nähen

 

Der kreative Adventskalender

Diese Woche war nicht nur wegen des Adventskalenders schön, sondern auch, weil Stefan zwei Kinder mit nach Hamburg zu seiner Mutter genommen hat. So hatte ich nur die Große und den ganz Kleinen hier, was meinen Alltag enorm entspannt! Auch für die Kinder und natürlich die Oma ist das toll – eine Win-Win-Win-Win-Situation für uns alle sozusagen.

So, jetzt aber der Adventskalender! Es war ja doch etwas Arbeit im Oktober 25x dasselbe zu fertigen (dazu schreibe ich nochmal extra, ich hab erst Tür 18), aber wenn man dann so ein wunderschönes, liebevoll zusammengestelltes Paket erhält, ist es doch sehr schön dabei zu sein!

In dieser Woche habe ich einige sehr schöne Goodies bekommen – für mich ist das natürlich auch gleich eine Inspirationsquelle für Weihnachtsgeschenke zum Nähen und basteln!

 

Notizheft selber machen

 

Geschenke selber machen

Den Anfang machte Brigitte mit einer Schlafmaske. Schlaf kann ich sehr gut gebrauchen, und dunkel mag ich es auch. Vielen Dank :). Es folgte von Renate ein weihnachtliches Notizheft, das sehr aufwändig gestaltet ist. Ich bin ja nicht so der Papier-Bastler, aber das ist wirklich schön. Ich weiß noch nicht, wofür ich es verwende, aber da finde ich noch was. Das dritte Türchen von Florentine hielt ein Duftsäckchen mit meinem geliebten Lavendel bereit – vielen lieben Dank!

Kläppchen Nr. 5 hatte Mary-Lou von PeMa’s Kreative Ecke gestaltet: Ein Bilderrahmen mit einem schönen Handlettering und einem gestickten Schlüsselanhänger! Der Rahmen kommt in mein Nähzimmer. Und sobald da aufgeräumt ist, mache ich auch Bilder, hihi. Im Januar will ich mich thematisch im Leben und auf dem Blog mit „Aufräumen und Ordnung“ beschäftigen. Da zeige ich dann auf jeden Fall mal, wie es bei mir aussieht :).

Türchen Nr. 6 ist dieser Tage Gold wert: Svea hat einen Handwärmer genäht! Vielen Dank! Der komplettiert meine neue Pullover-Kollektion, die ich gerade für ein Probenähen genäht habe. Sehr bald werde ich euch diese übrigens näher vorstellen. Ich bin jetzt wirklich für den Winter gerüstet!

Adventskalender DIY befüllen

Es folgte ein Lesezeichen von Stephanie. Das gefällt mir in seiner Schlichtheit und dem Motiv der Friedenstaube besonders gut! Einige von euch, die mit mir auch „privat“ auf Facebook befreundet sind, werden ja regelmäßig von mir mit links-grün versifften Beiträgen genervt. Speziell unterstütze ich ja durch Teilen und auch Spenden so Aktionen und Organisationen wie die Aktion Aufschrei, die Deutsche Friedensgesellschaft und den aktuellen Friedensnobelpreisträger ICAN, die sich für ein weltweites Atomwaffenverbot einsetzt. (Und ich finde es sehr bedauerlich, dass Deutschland die entsprechende UNO-Resolution nicht ratifiziert hat!) Leider leben wir in einer Zeit, in der es ganz dringend von Nöten scheint, dass wir uns für den Frieden einsetzen.

Adventskalender DIY befüllen

Dies als kleines politisches Statement zwischendurch. Die Friedenstaube und das Lesezeichen haben hier genau das richtige Zuhause gefunden! Vielen lieben Dank!! 🙂

Gestern habe ich noch diesen süßen kleinen Schutzengel bekommen und ein bisschen Nervennahrung. Vielen lieben Dank auch dafür an Eileen!

Adventskalender DIY befüllen

 

Bitte seht es mir nach, dass ich (noch) nicht alle verlinkt habe – ich habe zwar nachgeforscht, aber leider nicht alle Bloglinks auf die Schnelle parat gehabt. Ich trage die gern noch nach, es war keine böse Absicht! Wer mir bei der Link-Suche helfen will, meldet sich am besten im Kommentar, dann setze ich die Links noch ein :).

Damit verabschiede ich mich nun ins Wochenende. Irgendwie schaffe ich es auch nicht in die Blogpause. Ich hab noch soviel zu verbloggen!

Lieber Gruß,

Sonja

Operation: Nähzimmer – Teil 1: Der Kellerausbau

Wer träumt nicht von einem eigenen Nähzimmer? Ich bin ja auch damals damit angefangen, dass ich Abend für Abend die Nähma auf den Küchentisch hievte. Es folgte eine Nähecke im Wohnzimmer. Und zwei Umzüge später habe ich nun endlich mein Nähzimmer! Wie Du vielleicht weißt, haben wir bereits im Sommer begonnen einen Kellerraum auszubauen, damit ich mit meinem Nähzimmer dort unten einziehen kann. Mittlerweile ist dieses Projekt abgeschlossen und ich bin da unten eingezogen (zumindest stehen meine Nähmaschinen und die ganzen Stoffkisten unten, und ich arbeite da auch schon. Für Teil 2 und 3 dieser kleinen Reihe muss ich definitiv noch aufräumen…)

Ein eigenes Nähzimmer…

 In diesem Beitrag stelle ich die Entstehung dieses Raumes vor. Nein, es geht noch nicht um die Einrichtung, sondern erstmal um den „Rohbau“. Die Bilder dieses Blogbeitrags werden auch nicht „schön“ – ich hab heute viele Wände und Dreck. Aber das gehört halt dazu!

Für alle, die vielleicht auch auf der Suche nach einem Platz zum Nähen sind. Vielleicht ist der Ausbau eines Kellerraumes ja eine Möglichkeit?

Einen Kellerraum bewohnbar zu machen – die Möglichkeit haben nur Hausbesitzer, das ist mir schon bewusst. Wir haben hier in Paderborn lange nach einem Haus und auch nach einem Bauplatz gesucht, bevor wir dann entschieden haben das Haus meiner Mutter zu kaufen, in dem wir nun auch schon seit eineinhalb Jahren zur Miete wohnen (zum Thema Immobilienmarkt werde ich vielleicht auch nochmal was bloggen). Mit den Umständen und Details unseres Hauskaufs will ich mich an dieser Stelle nicht weiter aufhalten – am Ende haben wir nun dieses Haus, müssen aber gucken, dass wir hier Platz für uns alle finden, denn Nr. 4 ist ja bekanntlich unterwegs.

Der Ausbau eines Kellerraums war das erste von vielen Projekten rund ums Haus, aber zugleich das, was Dich wahrscheinlich am meisten interessiert. So sah „mein“ Keller aus, als wir ihn freigeräumt hatten:

Voraussetzungen

Hier in unserem Haus stimmte eine Voraussetzung: Wir hatten tatsächlich einen Kellerraum „übrig“, der früher Party- und später Probenraum für meinen Bruder war. Zuletzt stand er voll mit unserem Zeug, das nicht mehr in die Wohnung passte. Ich tippe mal (nachdem ich während unserer Immobiliensuchphase viele Häuser besichtigt habe), dass fast jedes Haus so einen Kellerraum voller Gerümpel hat.

Wir haben aufgeräumt, zusammengeschoben und weggeschmissen, nachdem der Plan für den Ausbau stand. In besagtem Raum hatte meine Mutter vor Jahren schon eine Heizung anschließen lassen. Aber dank mangelnder Isolierung und einem klassischen Kellerfenster (siehe Bilder) brachte die natürlich gar nichts, und wir heißen ja auch nicht Rockefeller.

Wärmedämmung und Fenster

Es war also klar: Der Raum braucht ein richtiges Fenster und eine Isolierung. Letztere braucht die Kellerdecke sowieso, weil altes Haus und so. (Das ist noch so ein Projekt, das ich eben andeutete.)

Wir haben uns beraten lassen und uns dann für eine Wärmedämmung von innen entschieden. Das hatte meine Mutter vor zwei Jahren auch hier in unserer Wohnung machen lassen, und es hat deutlich was gebracht (ich kenne ja dieses Haus schon sehr lange, und es ist im Winter immer kalt.)

Bei dem Fenster hatten wir die Idee, es nach unten zu vergrößern. Auf den Außen-Bildern kannst Du sehen, dass das Fenster vorher über dem Boden lag – was eine gute Voraussetzung war. Wir wollten außen von Anfang an terrassenartig anböschen, um einen Sousterrain zu bekommen. Eine Verbreiterung des Fensters hätte weitere Probleme mit sich gebracht, weil das natürlich in die Statik des Hauses eingegriffen hätte. Also wurde das Fenster von 1mx0,50m auf 1mx1m vergrößert.

Eigen- und Fremdleistung

So ein Projekt konnten wir nicht allein stemmen. Uns fehlt es an Zeit, Wissen und Gerät um mal eben ein Loch in die Außenmauer zu schneiden, ein Fenster einzusetzen und drei Kellerwände von innen zu isolieren. 

Wir haben uns darauf „beschränkt“ außen das Loch zu buddeln (danke an meinen GöGa Stefan!), und später innen die Wände zu gestalten.

Das war auch gut so. Hier ein paar Eindrücke von der Entstehung des Fensters, das zuerst kam:

Das Loch in der Außenwand hat ein lokaler Bauunternehmer geschnitten, und ich bin sooooo froh, dass Stefan das nicht selbst gemacht hat! Es hat ca. eine halbe Woche gedauert, bis dann das Fenster drin war – das hat ein Holzbauunternehmer gemacht – beide kann ich dringend empfehlen. Sie haben super korrekt und sauber gearbeitet, und wir haben auch schon die nächsten Aufträge an sie vergeben, weil wir sehr zufrieden sind.

So sah das zu dem Zeitpunkt von innen aus:

Nach dem Fenster folgte die Wärmedämmung. Wir wünschten uns eine ökologisch nachhaltige Variante aus Holzwolle (Stefan hatte sich viel mit dem Material auseinandergesetzt – als Bauingenieur kennt er sich da dankenswerterweise auch echt gut aus). Der Tischler unseres Vertrauens hat dann also die Kellerwände von innen gedämmt – dazu hat er aus Holz ein Gerüst maßgeschneidert und mit dem Dämmmaterial aufgefüllt:

Ja, das kann man selbst machen und Geld sparen. Aber die Zeit, die wir gebraucht hätten (und den Nervenkrieg, den uns das wieder gekostet hätte, allein die Kinder wieder unterzubringen usw.) — diese Leistung haben wir also eingekauft und sind glücklich damit! In nur einer Woche war der Keller fertig!

Das Gerüst wurde am Ende verschlossen und verpsachtelt – so haben wir dann den Raum zur weiteren Gestaltung übernommen:

 

Ach ja, die Tür wurde auch neu eingesetzt – die ging vorher auch zur anderen Seite auf!

Jetzt waren wir also wieder dran: Die zwei Wände, die auf dem letzten Bild zu sehen sind, haben wir mit einem Mineralputz verputzt. Ich habe das Glück einen Onkel zu haben, der Malermeister ist und mir die Technik beigebracht hat. Die erste Wand hat er gemacht, die zweite ich. Und ich bin mit dem Ergebnis auch ganz zufrieden – obwohl mir drei Tage der Arm und die Schulter wehtaten!

Hier ein Bild, das zu einem späteren Zeitpunkt aufgenommen wurde, schon mit einem Bild an der Wand. Der Putz ist grau und unregelmäßig, so richtig gut sieht man es leider auf dem Bild nicht (es ist ja auch nach wie vor ein Keller, da sind die Lichtverhältnisse nicht immer optimal zum Fotografieren…)

Die anderen beiden Wänden haben wir tapeziert – das war dann Stefans Aufgabe, der das absolut oberkorrekt mit der Mauertapete hinbekommen hat!

 

Gestaltung außen

Derweil hatten wir ja draußen nur das Loch! Da hat Stefan mir mein „Colosseum“ gebaut. Dazu haben wir uns Pflanzsteine vom Baumarkt anliefern lassen (was auch ne echt gute Entscheidung war).

Auf diesen Bildern bekommst Du einen kleinen Eindruck, wie das am Ende aussehen wird (denn die dritte und letzte Reihe fehlt derzeit immer noch):

Ein paar der Pflanztöpfe sind bereits bepflanzt (ich konnt’s nicht erwarten, hehe). Hauptsächlich hab ich Blumenzwiebeln gesteckt. Ich bin gespannt auf das kommende Jahr, ob alle kommen, und wie mein Colosseum in Blüte aussehen wird.

Damit beende ich Teil 1 dieser kleinen Blogreihe. Vollständigerweise erwähne ich noch, dass wir den gesamten Raum auch neu verkabelt haben (auch hier habe ich einen Cousin, der gelernter Elektriker ist und uns da beraten hat, sowie die Installation gemacht hat!)
Es wird vielleicht irgendwann so kommen, dass eins der Kinder diesen Raum als Zimmer haben will – dies war mit ein Grund diesen Ausbau zu machen und die Investition zu tätigen.

Die Investition – genau. Was hat uns der Aufwand gekostet? Ich kann es nicht ganz genau sagen, aber es sind inkl. der externen Leistungen, wie Fenster, Dämmung, sowie inkl. Pflanzsteine, Verkabelung, Lampen, Tapeten ca. 6000€ gewesen. Ja, das ist viel Geld, und darüber sollte man sich im Klaren sein, bevor man so etwas anstößt. Aber man bekommt dafür auch einen bewohnbaren Raum mehr – je nach Platzbedarf kann sich das also durchaus lohnen. Und wir sehen da mit bald vier Kindern keine Probleme.

Ich hoffe, dir hat dieser Beitrag gefallen? Vielleicht planst du gerade ein ähnliches Projekt oder hast nun eine Idee für etwas ähnliches bekommen?

Im nächsten Teil meiner kleinen Nähzimmer-Reihe zeige ich ein paar DIY-Projekte für kostengünstige Nähmöbel!

Lieber Gruß,
Sonja


 

Armut ist scheiße. Gedanken zum Weltkindertag.

Heute ist der Internationale Kindertag, und das möchte ich zum Anlass nehmen ein paar Gedanken aufzuschreiben, die in meiner sonstigen Blog-Woche viel zu kurz kommen. Ich bin eine leidenschaftliche Mutter von drei bezaubernden, intelligenten und phantasiebegabten Kindern. Ich möchte keinen Tag und keine Nacht missen, die ich mit ihnen erleben durfte. Dafür bin ich unendlich dankbar. Sie haben mir soviel gezeigt und gegeben, reflektieren so viel – sie sind der größte Schatz in meinem Leben, neben meinem Mann natürlich. Meine Kinder haben es ziemlich gut – sie haben weiße, akademisch gebildete Eltern mit einem guten Einkommen. Sie haben Kindergartenplätze und bekommen optimale Förderung, z.B. durch Mal- und Musikkurse. Sie lernen schwimmen, gehen turnen, machen Urlaub, bekommen vorgelesen, werden nicht geschlagen, haben viel zuviel Spielzeug, bekommen ihre Mahlzeiten und unendlich viel Naschwerk usw.

 

Kinderarmut in Deutschland – HartzIV

Leider geht es nicht allen Kindern auf der Welt so. Um ehrlich zu sein sind diese Dinge den wenigsten Kindern auf der Welt vorbehalten. Sogar in unserem Land, einem der mit Abstand reichsten Länder, leben Kinder nicht zuletzt dank HartzIV und der Agenda 2010 unterhalb der Armutsgrenze.

Armutsgrenze in Deutschland? In Zahlen? Bittesehr:

„Als Armutsgrenze gilt in Deutschland für eine allein stehende Person ein Einkommen von  979 EUR monatlich (11.749 EUR im Jahr). Für zwei Erwachsene mit zwei Kindern unter 14 Jahren liegt der Schwellenwert bei 2.056 EUR im Monat (24.673 EUR im Jahr). Hierbei werden staatliche Leistungen mit einbezogen. Die Anzahl aller Personen, die in Armut leben, wird als Armutsquote bezeichnet. Weltweit lebt jeder sechste Mensch in Armut und verdient weniger als einen US-Dollar am Tag. Auch in Deutschland lebt jeder Sechste an der Armutsgrenze – in anderen europäischen Ländern wie Spanien liegt die Armutsquote sogar noch höher.“ [Quelle]

Das find ich SCHEISSE. Entschuldigt meine Ausdrucksweise. Das muss ich einfach mal so festhalten.

Armut ist eine Einbahnstraße und Sackgasse für viele Menschen in unserem Land und weltweit. Armut ist eine Abwärtsspirale gemeinsam mit ihren Brüdern Hunger und Gewalt.
Armut betrifft in erster Linie Frauen und ihre Kinder.
Armut verunmöglicht Bildung.
Armut macht krank.

Armut ist scheiße.

Wir haben zuviel davon auf der Welt, vor allem die Kinder.

Bleiben wir erstmal in Deutschland. Mit HartzIV und der Agenda 2010 hat der Abbau des Sozialstaats begonnen – irgendwie kam damals auch der Zusammenhang von „arbeitslos“ und „faul“ auf, und irgendwie hat sich dieses Bild hartnäckig festgesetzt.

Dabei hat dieses Bild nichts mit der Realität gemein: Sehr schön auf den Punkt bringt das mein Lieblingskabarettist Max Uthoff in seinem Programm „Gegendarstellung“. Hier ein Auszug (Youtube).

In diesem Ausschnitt analysiert Uthoff sehr scharfzüngig viele Probleme unserer Gesellschaft – ich möchte bei HartzIV und der systematisierten Armut der Kinder von HartzIV-Empfängern bleiben, weil es einfach nicht in Ordnung ist Menschen und ihre Kinder aufgrund von ökonomischer Schwäche zu diskriminieren.

Ich gehe ganz mit Uthoff, wenn ich die Auffassung vertrete, dass gerade die, die in der Hartz IV-Falle stecken, arbeiten wollen. Niemand legt sich freiwillig auf die „faule Haut“ oder ruht sich in der „sozialen Hängematte“ aus. Solche Bilder halte ich für vollkommen realitätsfern.

Traurige Realität ist leider, dass die Kinder aus Hartz IV-Familien in allen Belangen benachteiligt werden – Bildung an oberster Stelle!  Aktuell treibt unsere Bundesministerin für Arbeit und Soziales, Frau Nahles, einen Gesetzesentwurf voran, der Alleinerziehenden Hartz-IV-Empfängern weitere Bezüge streichen soll:

„Alleinerziehenden im Hartz-IV-Bezug – und das sind über 40% aller Alleinerziehenden, die allermeisten davon Frauen – soll nun künftig für jeden einzelnen Tag, den ihr Kind Umgang mit dem anderen Elternteil hat, Geld ihrer Hartz-IV-Leistungen zur Sicherung des Lebensunterhalts gestrichen werden“ [Quelle inkl. Unterschriftenliste!]

Wenn ich sowas lese, frage ich mich, wer sich sowas ausdenkt. Wie niederträchtig muss man sein? Wie unglücklich? Wie neidisch? Wie missgünstig? Ehrlich, da wird mir schlecht. So gehen wir mit Menschen in unserem Land um. Nur, weil sie keine fette Lobby haben. Weil man es mit ihnen machen kann.

Dieses „social bashing“ von ökonomisch Schwachen (ja, sie sind ökonomisch schwach, NICHT „sozial schwach“ – da fallen mir eher ein paar andere ein) kann ich nicht mehr mit ansehen. Unsere Gesellschaft neigt dazu immer auf die draufzuhauen, die sowieso schon nichts mehr haben. Das lässt sich auch an dem Umgang mit Geflüchteten (ich möchte hier maximal von einer Verwaltungskrise sprechen) beobachten.

Leidtragende sind hier wie dort die Kinder. Wir haben europaweit eine steigende Jugendarbeitslosigkeit, fehlende Bildungsangebote für Kinder armer Familien. Und alles, was der Regierung dazu einfällt ist die Rente ab 70 und weitere Kürzungen für HartzIV-Empfänger.

Aber ich verlaufe mich – das Thema ist zu vernetzt und verzahnt um als geschlossen betrachtet werden zu können, und da ich mich viel mit diesen und anderen Zusammenhängen des Neoliberalismus beschäftige, könnte ich noch tagelang weiterschreiben. Ich belasse es vorerst dabei und vertraue darauf, dass Du Dir Deine eigenen Gedanken machst.

Was tun?  – Möglichkeiten sich zu engagieren

Ja, ich bin auch so eine „Klickaktivistin“; mein Mann und ich spenden regelmäßig für diverse Organisationen, die sich um Menschenrechte, Klimaschutz und auch Kinderrechte einsetzen. Ich möchte Dir hier was rauspicken, wo Du Doch weiter informieren und allein durch Deinen Klick was bewirken kannst.

Ich bin bei der Recherche für diesen Artikel über den Verein „Kinder-Armut e.V.“ gestolpert, der sich mit vielen Projekten engagiert. Als Blogger kannst Du Dich dort einfach melden und den Verein durch die Einbindung dieses Banners bekannter machen:

ring-gegen-kinderarmut

Spenden geht natürlich auch, und auf der Seite gibt’s weitere Möglichkeiten sich zu engagieren!

Es gibt noch viele Organisationen und Vereine, die sich national und international engagieren – ich will die hier keine Liste aufführen, die sowieso nicht vollständig wäre. Dazu gibt es Suchmaschinen, aber wenn Du eine Empfehlung hast, schreib es gern in den Kommentaren!

Armut  und Hunger International

Wenn wir über Armut reden, reden wir über Hunger. 795 Mio. Menschen auf der Erde hungern. Ich will hier nicht den Moralapostel markieren. Auch ich habe in den vergangenen Jahren eine gewisse Denkwandlung durchgemacht.
Aber leider komme ich heute zu dem Schluss, dass unser Reichtum hier in der EU und in Deutschland auf der Armut der anderen basiert, und das macht mich unsagbar traurig. Unsere Politik und die Art, mit der wir Verträge schließen, beutet die Armen aus. Ich glaub, so einfach kann man schreiben. Unsere Gesellschaft wird von Egofetischisten und empathielosen Ignoranten geführt.

Im Deutschlandfunk hat vor einiger Zeit der argentinische Schriftsteller Martín Carparrós sein aktuelles Buch vorgestellt: „Hunger“. In dem Interview kommt er unter anderem zu folgendem Schluss:

„Die 800 Millionen Menschen hungern nicht, weil wir unfähig wären, genügend Nahrungsmittel herzustellen. Im Gegenteil: Wir produzieren mehr, als wir tatsächlich benötigen. Sie werden vielmehr von den ungefähr zwei Milliarden Menschen, von uns Satten in den reichen Ländern, verbraucht. Hunger beruht also nicht auf Mangel, sondern auf der schlechten Verteilung unseres Reichtums an Nahrungsmitteln.“ [Quelle]

Da ist wieder das Verteilungsproblem – leider sind die, die „großzügig“ (achtung, Ironie!) verteilen, die, die erstmal selbst kräftig zulangen und durch diverse Freihandelsabkommen noch mehr Geld aus den Armen herauspressen. Carparrós deckt in dem Interview die vielfältige Verzahnung zwischen Hunger, Armut und Neoliberalismus auf. „Wir“ (aka die EU, die NATO, die USA… wir, der weiße Westen!) machen das mit ganzen Staaten. Zum Beispiel mit Griechenland, um ein aktuelles Beispiel zu nennen. Oder Kenia *KLICK*.

Zu diesem Thema könnte ich noch sehr viel schreiben. Ich werde auch noch einiges dazu auf diesem Blog schreiben, denn auch wenn ich in meiner kleinen Nähwelt glücklich bin, so sehe ich, was da in der Welt passiert. Und es macht mich inzwischen so traurig, dass ich wenigstens in dem mir möglichen, bescheidenen Rahmen, etwas verändere. In meinem Konsumverhalten zum Beispiel.

Diese Welt ist kein Ort für Kinder. Aber wir können was tun, damit es wieder einer wird.

Deshalb schreibe ich hier was dazu, und vielleicht geht es Dir auch so? Dann wären wir schon zu zweit, das fände ich super. Es gibt gaaaanz viele Möglichkeiten sich zu engagieren – vielleicht fällt Dir auch was ein? Es würde mich freuen Deine Meinung zum Thema zu lesen.

In diesem Sinne verabschiede ich mich für heute und freue mich über jeden Kommentar!
Lieber Gruß,
Sonja