Kategorie: Mom Life

Kneipp Badeperlen DIY Landhausdeko selber machen

{Anzeige*} Entspannen mit den Badeperlen von Kneipp® – mit DIY und Gewinnspiel!

Für mich beginnt mit der dunklen Jahreszeit die Zeit der Ruhe und der Stille. Während es täglich kälter wird, ziehe ich mich immer mehr zurück. Verrückt, dass jetzt erst die stressige Zeit im Jahr beginnt. Was ich jetzt neben einem schönen Kaminfeuer liebe und auch sehr brauche, ist meine Badewanne! Einem Creaholic wie mir fällt es nicht leicht die Nähmaschine und den Blog mal links liegen zu lassen. Abschalten? Kenn ich eigentlich nicht. Aber als ich nun die Chance hatte die Badeperlen von Kneipp® testen zu dürfen, hielt mich nichts mehr auf! Und während ich in der Wanne endlich im Entspannungsmodus ankam, hatte ich gleich die nächste DIY-Upcycling-Idee für einen Stiftehalter im Landhaus-Stil. Das Tutorial (und die Badeperlen) stelle ich heute vor.

Pssst! Am Ende gibt’s das Badeperlen-Set mit den drei Sorten Badeperlen von Kneipp® auch zu gewinnen ;).

Kneipp Badeperlen DIY Landhausdeko selber machen

Bloggaholic?

Ich bekomme immer wieder das Feedback, ich soll langsamer machen und nicht soviel. Und dass das alles ja „neben“ den Kindern ganz schön viel ist. Ja, ich gebs ja auch zu: Nach dem Probenähen der BeachBag und der Sommerpause bin ich erstmal in ein kleines Loch gefallen. Ich blogge zwar so meine 1-2 Artikel die Woche (und ja, es macht auch immer noch Spaß!), aber ich setze mich nicht mehr so unter Druck. Wenn eine Woche lang mal nichts auf dem Blog passiert, ist mir das im Moment nicht so wichtig. Mein Tag hat auch nur 24 Stunden, und ich jongliere ja mit noch ein paar mehr Bällen. UND den Kindern natürlich.

Neulich war dann auch wirklich mal der Punkt gekommen, an dem ich abends wirklich weder Lust auf nähen noch auf bloggen hatte. Das ist seit Jahren das erste Mal gewesen! Insofern kam dieser Produkttest der Badeperlen von Kneipp® genau richtig: So durfte ich also entspannen UND auch irgendwie bloggen *lach*, denn für Baden und Pflege habe ich auch viel zu wenig Zeit.
Aber im Ernst: Die Zeit im Moment nutze ich sehr intensiv zur Vorbereitung auf das nächste Jahr: Was hab ich bisher erreicht, wo will ich hin, usw.? Gleichzeitig hat sich mein Rhythmus durch mein großes Schulkind völlig geändert, und auch der Kurze ist gerade so zwischen Baby und Kleinkind. Da muss ich langsam wirklich schauen, wie ich alles organisiert bekomme ohne mich selbst zu vergessen. Das hatte ich ja schon, und das war ja nicht Sinn der Sache sich mit Nähen & Bloggen selbstständig zu machen.

Kneipp Badeperlen DIY Landhausdeko selber machen

Badeperlen von Kneipp® – müllfreies Badevergnügen mit Upcycling

Lange Rede, kurzer Sinn: Für mich war es Zeit für eine kleine Pause. Und die habe ich umso mehr genossen, weil sie sich sehr schön mit diesem Produkttest verbinden ließ. Ich bin schon lange eine treue Kneipp®-Kundin, und das nicht erst seit der Sprühlotion, die ich Anfang des Jahres testen durfte (und die tatsächlich bis vor Kurzem gereicht hat!) Auch die Badeperlen sind rein pflanzlich und ohne Paraffin-, Silikon- und Mineralöle oder sonstige Konservierungsstoffe. Ich weiß nicht wie es euch geht, aber bei Kosmetik und Pflege lege ich sehr viel Wert auf „natürliche“ Zutaten, und dass kein Mikroplastik und andere Giftstoffe enthalten sind.

Drei Duftrichtungen habe ich zugeschickt bekommen: Palmarosa & Pfingstrose, Kumquat & Mandarine und Wasserminze & Yuzu. Jeder Duftrichtung ist eine kleine Botschaft zugeordnet: „Belohne Dich“ zum Beispiel. Das habe ich! „Die Seele baumeln lassen“ wird wohl das nächste Badevergnügen werden. Die „Stehe auf der Sonnenseite“- Badeperlen hebe ich mir für einen richtig dunkel-nassen Tag im Dezember auf.

Kneipp Badeperlen DIY Landhausdeko selber machen

Zunächst habe ich zu Palmarosa & Pfingstrose („Belohne Dich“) gegriffen – der Duft ist ein Traum! Ich habe wirklich sehr sehr lange in der Wanne gelegen. Und wie das oft so ist, wenn ich ganz entspannt in der Wanne liege oder unter der Dusche stehe, kam mir eine kleine DIY-Idee. Also bin ich am nächsten Tag gleich in den Baumarkt und habe Material besorgt. Hier nun also mein neuer Basteltipp, vielleicht gefällt es euch ja?

Kneipp Badeperlen DIY Landhausdeko selber machen

 

DIY Upcycling Landhausdeko

Für die Landhausdeko brauchst Du neben der leeren Verpackung der Badeperlen von Kneipp® nur eine Heißklebepistole und ein Sisal-Seil (Baumarkt), Länge: ca. 2,50m, Stärke: 8mm. Hilfreich ist außerdem ein scharfes (merke: scharfes!!!) Teppichmesser.

Kneipp Badeperlen DIY Landhausdeko selber machen

Im Prinzip ist diese Anleitung total simpel: Das Sisal-Seil wird um die leere Dose der Kneipp® Badeperlen gewickelt. Mit der Heißklebepistole wird das Seil fixiert. Achtung: Heißklebe wird sehr schnell fest! Mein Tipp: Arbeite Dich Stück für Stück vor!

Kneipp Badeperlen DIY Landhausdeko selber machen

Wenn der Anfang geschafft ist, kannst du sehr entspannt rundenweise kleben und wickeln. Achte darauf, dass das Seil schön eng an der vorherigen Runde anliegt – vor allem, wenn Du nicht durchgehend klebst!

Auf dem nächsten Bild siehst du den Anfang des Seils: Den habe ich gut mit Heißklebe versiegelt, weil Sisal nämlich franst!!

Kneipp Badeperlen DIY Landhausdeko selber machen

Am Schluss gilt dasselbe! Zunächst aber wird die übrige Schnur mit dem scharfen (!) Teppichmesser abgeschnitten.

Kneipp Badeperlen DIY Landhausdeko selber machen

Das Ende des Seils habe ich mit Heißklebe, einer Prise Geduld und ein wenig Kraft versiegelt.

Kneipp Badeperlen DIY Landhausdeko selber machen

FERTIG :).

Das fertige Dekostück in Landhausoptik steht nun im Bad. Ich weiß noch nicht, ob es langfristig eine Vase für Papierblumen wird, oder ein Zahnputzhalter oder was anderes. Die Einsatzmöglichkeiten sind vielfältig; auch als Stiftehalter in meinem kleinen Home-Office oder als standfestes Utensilo für Nähwerkezeuge passt es gut.

Kneipp Badeperlen DIY Landhausdeko selber machen

Gewinnspiel

Bevor ich mich nun verabschiede, habe ich noch eine Kleinigkeit zu verschenken, und zwar einmal das gesamte, dreiteilige Produkt-Set! In den Lostopf hüpft jeder nette Kommentar – verratet mir doch bei der Gelegenheit eure Lieblingsgeschmacksrichtung und was ihr vielleicht basteln würdet!

 

EDIT: Gewonnen hat Baanila! Herzlichen Glückwunsch 🙂

Kneipp Badeperlen Gewinnspiel

Rechtliche Hinweise zum Gewinnspiel

Das Gewinnspiel beginnt mit Veröffentlichung dieses Posts und läuft bis Samstag, den 25.11.2017, 23:59h. Die Gewinnerin wird am Sonntag nach dem Frühstück (ca. 10h) ermittelt.  Die Gewinnerin (auch Männer sind gemeint) wird von mir per Email benachrichtigt, der Name wird an dieser Stelle auf dem Blog bekannt gegeben. Ich versende das Paket mit den drei Sorten Badeperlen per Post.

  • Hinweis: der Erwerb von Produkten und Dienstleistungen beeinträchtigen den Ausgang des Gewinnspiels nicht
  • Hinweis: die Preise dürfen nicht getauscht oder übertragen werden
  • Hinweis: Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

 

Es gelten meine Teilnahmebedingungen für Gewinnspiele.

Ich wünsche euch allen viel Glück!

Lieber Gruß,

Eure Sonja

 

*Sponsored Post

Verlinkt mit dem Freebook Friday.

Wärmflaschenbezug nähen

{Tutorial} Wärmflaschenbezug nähen als Mutter-Tochter-Nähprojekt

Unsere Große ist jetzt 7 geworden. 7! Sie geht in die Schule! Und mit 7 kann man auch so langsam mit Nähen anfangen, finde ich. Naja, eigentlich bin ich nicht so eine Mami, die ihren Kindern in der Hobbywahl Vorschriften macht, aber natürlich würde es mich sehr freuen, wenn sie (oder ein anderes Kind) sich irgendwann fürs Nähen begeistern kann. Wie auch immer – das große Tochterkind friert auch viel und hat ab und zu nach den Hausaufgaben doch mal Langeweile. Da fragte ich sie einfach: „Wollen wir für Dich einen Wärmflaschenbezug nähen?“ Sie wollte! Und ich habe unser Mutter-Tochter-Nähprojekt dokumentiert. Mit lieben Grüßen an alle Frostbeulen! 😉

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Schule der magischen Tiere Endlich Ferien

{Anzeige / Rezension} Schule der magischen Tiere – Endlich Ferien!

Vor einiger Zeit habe ich euch bereits den ersten Band der Buchreihe „Die Schule der magischen Tiere“ vorgestellt. Inzwischen habe ich den Kindern auch Band 2 „Voller Löcher“ und Band 3 „Licht aus“ vorgelesen, und es bleibt spannend. Die Buchserie von Margit Auer hat ein enormes Suchtpotential. Der Carlsen Verlag hat mir nun – weil meine Große ja so auf Füchse steht – den ersten Band der Spin-Off-Buchreihe „Die Schule der magischen Tiere Endlich Ferien“ zugeschickt, und ich stelle euch das Buch heute vor.

 

Die Schule der magischen Tiere – Spin Off

In der Buchserie „Die Schule der magischen Tiere“ bekommen von Band zu Band mehr Kinder ein magisches Tier. Im ersten Teil waren es Ida und ihr Fuchs Rabbat, sowie Benni mit der Schildkröte Henrietta. In den folgenden Büchern kamen im Durchschnitt 2-3 neue magische Tiere hinzu, die erfolgreich an Kinder aus der Klasse der schrulligen Miss Cornfield vermittelt wurden. Natürlich erleben alle Kinder mit ihren magischen Tieren Abenteuer: In Band 2 geht es z.B. um geheimnisvolle Löcher, die rund um das Schulgelände gegraben werden, und die fast die ehrwürdige Wintersteinschule zum Einsturz bringen. Und in Band 3 „Licht aus“ bekommt ein Mädchen ein magisches Tier, das überhaupt gar keins haben will – aber dringend eines braucht!

Dadurch geraten natürlich die Charaktere, die zuerst da waren, ein wenig in den Hintergrund, denn länger werden die Bücher ja nicht. Ich kann nur vermuten, dass das der Grund war eine Spin-Off-Buchserie zu schreiben, in der je ein „Paar“ ein eigenes Abenteuer erlebt. Das ist das Konzept von „Die Schule der magischen Tiere – Endlich Ferien“. Die Serie setzt ungefähr nach Band 8 ein, denn in „Endlich Ferien“ treten schon eine ganze Menge magische Tiere auf. Zum Verständnis ist das nicht weiter schlimm, aber alle, die nicht gern gespoilert werden, sollten die Original-Serie also vorher bis Band 8 lesen!

 

Schule der magischen Tiere

Ida und Rabbat in Italien

In „Endlich Ferien – Rabbat und Ida“ fahren Ida und Fuchs Rabbat mit Idas Eltern nach Italien in den Urlaub. Anfangs gefällt es Ida nicht wirklich: Das Hotel sieht längst nicht mehr so schön aus wie im Prospekt. Und dann befreunden sich ihre Eltern auch noch mit einer anderen Familie, um deren Sohn „Pelle“ sie sich kümmern soll! Das hat Ida und Rabbat gerade noch gefehlt! Doch geheimnisvolle Hotel-Diebstähle schweißen die Kinder zusammen: Schon bald finden sie sich in der Rolle von Detektiven wieder und sind dem Verbrechen auf der Spur.

Ohne jetzt noch mehr vom Inhalt verraten zu wollen – es ist der Autorin Margit Auer wieder eine sehr schöne, kindgerechte und abenteuerliche Geschichte gelungen. Was ich besonders an allen Bänden der „Schule der magischen Tiere“ mag: Die Perspektive aus der Sicht der Kinder ist so wirklichkeitsnah und so einfühlsam – ich glaube, das ist es, was meinen Kindern auch so gut an den Büchern gefällt. In diesem Buch ist es Idas Widerwille, als ihre Eltern sie zu Anfang mit Pelle „zwangsverkuppeln“. Das ist sehr authentisch beschrieben, und die Gefühlswelt der Kinder ist sehr lebensnah.

Ich persönlich finde es auch klasse, dass ganz selbstverständlich immer ein Junge und ein Mädchen die Hauptrolle haben. Zum einen ergibt das immer eine tolle Dynamik, und zum anderen bietet „Die Schule der magischen Tiere“ so genug Identifikationspotential für beide Geschlechter. Ich lese ja auch einem Jungen und einem Mädchen vor (5 und 7 Jahre), und die sind beide gleichermaßen gefesselt von der Geschichte.

Die Bebilderung stammt wieder aus der Feder von Nina Dulleck – ihre liebevollen Zeichnungen machen das Lesevergnügen erst komplett. Meine Kinder blättern ja auch gern einfach durch und orientieren sich an den Bildern. Das ist einfach schön. Meine Große – das Maltalent – zeichnet auch schon nach, bzw. zeichnet einige Szenen – und man kann schon erkennen, dass sie sich Dullecks Zeichnungen genau angesehen hat.

Schule der magischen Tiere Endlich Ferien Rezension

Ida und Rabbat – die Helden aus der „Schule der magischen Tiere“ machen Urlaub in Italien und erleben gleich viele Abenteuer…

Die Schule der magischen Tiere – Specials

Der Carlsen-Verlag hat auf seiner Website eine Special-Seite eingerichtet – mit Lesezeichen- und Stundenplan-Download im Design der „Schule der magischen Tiere“. Auch alle Bücher und Figuren werden vorgestellt, und es gibt einen Link zu den Hörbüchern (ich überlege, ob ich den Kindern nicht auch die Hörbücher zu Weihnachten schenke, denn Finja fragte schon nach einem Hörspiel, und meine Kinder lieben Hörbücher und -spiele).

Zu der Verlagsseite geht es hier.

Das Buch „Die Schule der magischen Tiere. Endlich Ferien. Rabbat und Ida“* ist im Carlsen Verlag erschienen und kostet 9,99€. Für diese Rezension wurde es mir kostenfrei zur Verfügung gestellt, vielen Dank.

 

*affiliate Link: Bei dem Link mit * handelt es sich um einen affiliate link / Werbelink. Das bedeutet, dass ich eine Provision erhalte, wenn Du etwas über diesen Link bei meinem Werbepartner einkaufst. Es entstehen Dir keinerlei Mehrkosten. Du unterstützt auf diese Weise meine Arbeit, vielen Dank!

Bilderbuch Baby

{Anzeige / Rezension} Unkaputtbares Buggy Bilderbuch für Baby: Jahreszeiten

Eine Rezension für ein textfreies Buch Büchlein? Hmmmm. Ok, es ist nicht ganz textfrei. Es stehen auf dem Einbändchen ein paar Sachen drauf. Der Titel natürlich: Jahreszeiten. Und: Unkaputtbar! Unkaputtbar? Alles klar, das testen wir! Eigentlich müsste ich es unserer Master of Desaster Marla alias K3 in die Hand drücken. Die macht ohne Witz Kleinpapier aus jedem Buch – keins unserer Kinder war je so zerstörungswütig wie Madame. Aber mit 2 1/2 ist sie ja schon zu alt für dieses unkaputtbare Baby-Bilderbuch. Also darf der Kurze ran. Worüber ich hier eigentlich schreibe? Na, wir haben von Carlsen nicht nur die Schule der magischen Tiere zum Testlesen bekommen, sondern auch dieses Bilderbuch für Baby: Jahreszeiten von Igor Dolinger.

 

Ein Bilderbuch für Baby

Wie wichtig das Vorlesen und das gemeinsame Angucken von Bilderbüchern schon im ganz jungen Alter ist, muss man mir gar nicht sagen – ihr wisst spätestens seit diesem Beitrag, wie bibliophil ich bin. Aber es gibt Kinder – das habe ich schon von Erzieherinnen aus dem Kindergarten gehört – die wischen über Bücher! Wie über ein Smartphone!! Ich brauchte ja einen Moment um das zu kapieren. Da kann ich ja nur den Kopf schütteln, obwohl ich – mea culpa – das Smartphone auch viel zuviel in der Hand habe. Aber das ist ein anderes Thema!

Bilderbuch Baby

Vincent ist jetzt mit seinen gut 8 Monaten genau in dem richtigen Alter, dass man mit ihm „Buch angucken“ anfangen kann, und er bringt auch echte Begeisterung mit, wenn ich mit ihm zusammen Bücher anschaue. Aber natürlich „erlebt“ er in dem Alter Bücher noch ganz anders, sprich: er verschlingt Bücher. Im Wortsinn!

Bilderbuch Baby

Daher ist es natürlich schon sehr sinnvoll, dass sich Verlage auch auf die ganz kleinsten „Leser“ einstellen, indem sie sich was einfallen lassen. Ich kann auch gar nicht mehr sagen, wieviele Papp-Bilderbücher schon ihre Entdecker-Klappen an Babyspucke verloren haben oder einfach mutwillig zerstört wurden. Das ist schon sehr schade, denn wir geben tatsächlich sehr viel Geld für Kinderbücher und Bilderbücher aus, und die sollten ja möglichst auch länger halten.

Bilderbuch Baby

Bei dem „Jahreszeiten“-Buch aus der bekannten Pixi-Reihe von Carlsen geht es mir als Mama daher weniger um den Inhalt, der natürlich sehr schön gestaltet ist, als um Schadstofffreiheit und besagte „Unkaputtbarkeit“. Ich habe es also einfach meinem Jüngsten in die Hand gegeben und ihn einfach mal machen lassen.

Bilderbuch Baby

Tatsächlich hat das Buggybuch, das man mit der Gummihalterung am Kinderwagen befestigen kann, sein Versprechen gehalten! Das Material ist sehr robust. Es reißt nicht, und es löst sich auch unter viel Baby-Sabber nicht auf. Das Büchlein, bzw. die Reihe, kann ich also sehr als erste Lektüre für Kleinkinder empfehlen! Nur das Gummiband… nun ja. Ich kenne mich ja ein bisschen mit den CE-Vorschriften für die Herstellung von Spielzeug aus. Das darf natürlich nicht zu fest und zu lang sein. Dementsprechend würde ich das als Sollbruchstelle bezeichnen. Hält nicht ewig. Jedenfalls nicht bei uns! Der Rest aber schon! 🙂

Bilderbuch Baby

Auf der Verlagsseite von Carlsen habe ich eine Seite mit Informationen zum Thema Vorlesen gefunden: Hier entlang. Das Buch gibts für 4,99€ z.B. bei buecher.de*.

Bilderbuch fürs Baby: ein unkaputtbares Buggybuch

 

Lieber Gruß,

Sonja

Das Buggybuch „Jahreszeiten“ von Igor Dolinger wurde mir kostenfrei vom Carlsen Verlag zur Verfügung gestellt. Vielen Dank!

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Crafting Linktipps Oktober – mit Halloween und Samhain


Oh mein Gott, es ist ja schon wieder Halloween!! Wie die Zeit vergeht! Also, in meinem Leben vor den Kindern habe ich echt viele Halloween-Parties gefeiert. Mit Verkleidung (selbst genäht natürlich) und mit gruseligen Fingerfood und so. Das volle Programm. Meist war ich ein Vampir, die haben es mir einfach angetan. Seit ich Kinder habe, ist mein Partyleben zum Erliegen gekommen. Aber heute mache ich mir nen Sekt auf! Unser Jüngster ist jetzt fast 9 Monate alt und hat eine richtig olle Phase hinter sich – er war jetzt wochenlang knatschig und hat schlecht geschlafen und so. Aber so langsam wird es besser: Er krabbelt, er sitzt, er zieht sich hoch… und ist deutlich zufriedener, fröhlicher und besser drauf. UND er ist endlich in einem Alter angekommen, in dem man ihn mal einen Nachmittag und vielleicht auch mal ne Nacht woanders lassen kann. Es geht also vorwärts! Da er unser letztes Kind ist, geht es für uns jetzt auch nur noch nach vorne – darauf nen Sekt! Oder eine Bloody Mary :D.

Jetzt aber erstmal willkommen zu den Crafting Linktipps! Ich fühle mich heute einfach inspiriert ein bisschen mehr auf Halloween, bzw. Samhain einzugehen. Wer also nur für die Linktipps hier ist… scrollen! 😀

Samhain – Halloween – Traditionen

Während gerade die erste Kürbissuppe in diesem Jahr brodelt, soll heute Nacht die Nacht sein, in der die Toten wandern. Nein, keine Zombies! Ich habe mal irgendwo gelesen, dass in der Nacht von Samhain (so der keltische Name von Halloween) die Verstorbenen an ihre früheren Orte zurückkehen. Um ihnen den Weg zu weisen, soll man Lichter (Kerzen) ins Fenster stellen. Irgendwie habe ich mich in den letzten Jahren immer an diese Tradition gehalten. Ich finde, es hat etwas tröstliches.

Die Kinder finden natürlich verkleiden toll (obwohl ich gar nichts für Halloween genäht habe – hab es einfach nicht geschafft!), und Kürbis aushöhlen auch. Das schaffen wir (wie in diesem Jahr) nicht immer termingerecht, aber wir haben Spaß dabei, und das ist die Hauptsache.

Einen Tag später, an Allerheiligen, sind wir dann alle auf dem Friedhof und zünden dort die Lichter an. Ich hab es ja nun auch nicht so mit christlichen Traditionen, aber diese mag ich sehr sehr gern. (Und man trifft Leute, die man schon ewig nicht gesehen hat – war zumindest die letzten Jahre so!)

Vor einigen Jahren, als ich noch mehr Seife gesiedet als genäht habe (ein Hobby, das definitiv wieder auferstehen wird, wenn unsere Waschküche fertig renoviert wird – Winterprojekt!), habe ich auch mal eine „Samhain“-Seife gesiedet. Nein, ich habe kein Blut, keine Kröteneier und keine Eingeweide verseift, hihi. Jetzt, wo ich mich daran erinnere, freue ich mich umso mehr darauf, wenn unser nächstes Renovierungsprojekt fertig wird und ich endlich wieder Seife kochen kann! Im nächsten Jahr werde ich euch sicher davon berichten. Das Seifensieden ist ja mitunter in diversen Zeitschriften sehr beliebt – ich mache das allerdings wirklich „richtig“ mit Natriumhydroxid. Mehr dazu, wenn es soweit ist ;).

Heute fühlt sich für mich ein bisschen wie Silvester/Neujahr an. Ich schrieb ja hier schon, dass ich ein bisschen „müde“ geworden bin. Und da ich jetzt so langsam in Richtung Blogpause (=Dezember) kullere, ist für mich gerade die Zeit der Einkehr und Zurückgezogenheit gekommen, was mir gerade sehr sehr gut tut: Ich schmiede natürlich Pläne fürs kommende Jahr, überlege Ziele (privat und für den Blog), bereite ein paar Projekte vor, usw. Und das alles ohne Zeitdruck! Das fühlt sich gerade sehr sehr gut an.

Was macht ihr an Halloween? Pflegt ihr bestimmte Traditionen? Geht ihr auf Parties? Oder ist das bei euch einfach überhaupt nicht präsent?

Crafting Linktipps

Jetzt aber die Crafting Linktipps! So viele sind es dieses Mal gar nicht – aber dann müsst ihr dieses Mal auch nicht durch so viele Links klicken. Einige lesen ja wirklich sehr fleißig mit. So bleibt euch mehr Zeit zum Kürbisschnitzen ;).

 

Nähen – kostenlose Tutorials

Auf mommymade bin ich auf diesen Ohnezahn-Kostüm-Sew-Along gestoßen. Eigentlich ist der noch von Karneval, aber die Kostümidee ist superschön – das wär auch was für meine Kinder. Zu Halloween schaffe ich es nicht mehr, aber Karneval 2018 hab ich fest ins Auge gefasst. (Und auf Mittelaltermärkten kann man sowas auch gut tragen ;)).

Sehr praktisch: Der Kinderwagen-Muff von Eva Kartoffeltiger – mit Video!

 

Nähwissen

Auf SewSimple habe ich einen sehr schönen Beitrag über Vliesstoffe und Einlagen gefunden.

Eva Kartoffeltiger zum Zweiten: Sie hat über Vliesstoffe und Einlagen ihr „Näh ABC“ gestartet. Als Mitmachaktion! Wenn du also auch einen Nähblog hast, schau dir diese Aktion mal an! Bisher sind „A“ und „B“ erschienen, und man kann natürlich auch noch später einsteigen.

 

So, meine Lieben, das war es schon!! Ich habe diesen Monat einfach so lange an dem Artikel Näh-Blogger-Basics – Fotografie II gesessen, dass ich da schon die meisten Links „verpulvert“ habe.

Nun wünsche ich euch ein Halloween/Samhain ganz nach eurem Geschmack – mit oder ohne Kürbis!

Lieber Gruß,

Sonja

 

Freebook Damen Pullover nähen

Es wird Herbst: Damen Pullover nähen

Unsere Heizung läuft jetzt wieder, und neulich hab ich sogar schon den Kamin angemacht. Es wird langsam dunkel und kalt, und ich liege jetzt häufiger in der Badewanne (wenn der Kurze mich lässt). Ich weiß nicht, wie es euch geht, aber ab Oktober geht bei mir alles irgendwie „langsamer“. Meine Motivation ist vielfach weg (oder einfach Puste raus…?), und mir ist einfach zu kalt. Also habe ich mit dem Projekt „Damen Pullover nähen“ begonnen. Ein längeres Projekt, aber jetzt bin ich doch sehr zufrieden. Denn: ich habe nach gefühlter Ewigkeit einfach mal nur für mich genäht! UND mit diesem schönen Longpullover, der obendrein ein Freebook ist, beginnt das Ende meiner „muss-unbedingt-noch-termingerecht-fertigwerden“-Phase.

 

Das Ende der To-Sew-Liste…

Ja, es kommt noch Weihnachten, und da nähe ich bestimmt auch einiges selbst. Ich meine auch mehr so Verpflichtungen in Form von Aufträgen oder anderen Aktionen, bei denen ich ja auch gern mitmache, aber die mich in den letzten drei Wochen sehr viel Kraft gekostet haben. Seit Finja in die Schule geht, hat sich mein Tagesablauf komplett geändert – und dadurch habe ich deutlich weniger Zeit! Dann ist einiges über den Sommer liegen geblieben, und der Kurze war in den letzten paar Wochen sehr unleidlich. Ich hab hier zwischendurch schon gedacht, ich muss den Blog und alles für mindestens ein Jahr schließen – bis er dann zur Tagesmutter geht!

Ich will euch jetzt nicht vollheulen, aber die letzten Wochen fühlten sich für mich nicht gut an. So langsam wird es besser – weil ich jetzt alle Verpflichtungen abgesagt habe. Ich musste sogar einer ganz lieben Kundin bis auf Weiteres absagen. Ich schaffe es im Moment einfach nicht, auch noch Aufträge zu nähen. Nicht, dass ich mir das leisten könnte – aber man muss sich auch mal dafür entscheiden sich nicht von Terminen und Verpflichtungen hetzen zu lassen. Also verzichte ich auf Arbeit und tanke ein bisschen Kraft. Deshalb wird es jetzt auf dem Blog etwas ruhiger, und deshalb werde ich im Dezember wahrscheinlich wieder komplett in die Blogpause gehen, wie im letzten Jahr. (Dies schonmal als kleinen Hinweis!)

Damen Pullover nähen Freebook

Damen Pullover nähen: Der Schnitt

Nachdem ich nun die großen Kinder mit neuen Pullis und Shirts benäht habe, war ich mal wieder dran. Ok, ich musste noch für eine Adventskalenderaktion nähen – das wollte ich eigentlich längst fertig haben, aber durch die beschriebenen Umstände flog mir in den letzten Wochen der Alltag um die Ohren, und so wurde das zu meinem großen Frust eine Last-Minute-Aktion, in die ich gern mehr Zeit investiert hätte (aber woher nehmen…?). Auch daraus habe ich gelernt: Im nächsten Jahr werde ich an keiner Aktion teilnehmen, so gerne ich würde!

Damen Pullover nähen Freebook

So, der Pulli! Ich hatte wegen Frieren und nix im Schrank ganz dringenden Handlungsbedarf diesen Damen Pullover zu nähen. Stoff hatte ich noch von dem Long Sweater for Boys übrig, als Kombistoff habe ich einen günstigen grauen Sweat von Buttinette* genommen. Während die Stickmaschine für den Adventskalender gestickt hat, hab ich schonmal zugeschnitten. Der ganze Vorbereitungsprozess zog sich ein bisschen. Umso mehr habe ich dann wirklich beim Zusammensetzen entspannt. Mir war tatsächlich mal ein ruhiger Abend an der Nähmaschine vergönnt, und mehr braucht es für den Pullover auch nicht.

Ich habe wieder den „Lady Rockers“ von Mamahoch2 genäht, dieses Mal in der Long Version. Den Schnitt hatte ich ja schon fertig da, das machte es dann einfacher. Ich habe dieses Mal eine sehr großzügige Nahtzugabe gelassen – mein erster Lady Rockers war mir doch zu eng.

Die Ärmel hab ich unversäubert gelassen. Da war auch Faulheit dabei. Und keine Zeit. Kein passendes Bündchen. Die Ärmellänge ist aber lang genug, wie man hier sieht. Ich find, der Pullover rockt jetzt noch mehr. 😉

Damen Pullover nähen Freebook

Am Hals habe ich einen Schalkragen genäht. Die Anleitung hatte ich ja noch vom Girly Longsweater – die passte hier auch! Für eine Kapuze – die wäre ja möglich gewesen – reichte der Stoff nicht, außerdem kamen da das Zeitproblem und Faulheit dazu. Außerdem habe ich dieses Mal Taschen genäht. Den Saum hab ich einfach nur umgeschlagen und mit Saumstich abgesteppt – wegen mangelndem Bündchen, und weil der Schnitt für mich zu lang ist (bin ja nur 1,63m).

Damen Pullover nähen Freebook

Er ist zwar ganz grau in grau, aber ich bin ja bei Klamotten nicht so der bunte Typ. Kuschelig ist er auf jeden Fall, und zum Wohlfühlen auch – das ist mein Anspruch an Pullover!

Damen Pullover nähen Freebook

Auf dem Rücken hab ich noch was Kleines gestickt – das war einfach ein kleines Experiment, und der Pullover war einfach ein bisschen zu grau.

Damen Pullover nähen

Schnittmuster für Damen

Wenn Du übrigens Interesse an noch mehr Nähideen und Schnittmustern für Damen hast, besuch doch mal meine Pinnwand „Nähen für mich“ auf Pinterest. Hier sammle ich ebooks und freebooks für Damen, und ich pinne dort natürlich auch alles, was ich sonst für mich nähe, z.B. den Women Long Sweater, den ich probenähen durfte.

Damit verabschiede ich mich jetzt und verlinke noch mit RUMS, Weibsdinge, dem Freebook Friday von mir, Kostenlose Schnittmuster und Evas Weekend Wonderland.

Damen Pullover nähen Freebook

Machts euch kuschelig,

Eure Sonja

Elternautomat

Der sprechende Elternautomat

„Nicht anfassen.“ „Wie oft hab ich das jetzt schon gesagt?“ „Hast du mir zugehört?“ „Lass los.“ „Lass es sein.“ „Schuhe an.“ „Nein, lass es.“ „Zähneputzen und ab ins Bett.“ „Schneller.“ „Hast du schon mal auf die Uhr gesehen?“ „Wir kommen zu spät!“ – das ist nur ein kleiner Auszug von Sätzen, die ich täglich so von mir gebe. Das häufigste Wort, das ich sage, ist wahrscheinlich „Nein.“ Mit einer Mischung aus Schrecken und Belustigung stelle ich eins fest: Aus mir ist ein sprechender Elternautomat geworden.

Ich? Ein Elternautomat?

Als ich noch mit meinem ersten Kind schwanger war, habe ich viel gelesen und mir viele Gedanken gemacht. Mir ein „Konzept Mama“ zurechtgelegt. Stefan und ich haben viel darüber gesprochen, wie wir uns uns als Familie vorstellen (und wie nicht!). Was uns wichtig ist. Was wir uns für unsere Tochter wünschen.

Ich habe viel Jesper Juul gelesen. Mein erstes Buch von ihm war „Dein kompetentes Kind“*. In diesem Buch erklärt er sein Konzept der „gleichwürdigen Familie“. Ich liebe dieses Buch, wirklich. Es enthält die Quintesssenz von allem, was er danach geschrieben hat. Und vor allem erklärt er den „sprechenden Elternautomat“ (S. 169):

Dieser gibt automatisch seine pädagigischen, belehrenden oder hilfsbereiten Kommentare zum Besten, sobald sich ein Kind in Hörweite befindet. Mit dem sprechenden Elternautomaten verhält es sich allerdings so, dass schon die meisten Dreijährigen ihr Ohren auf Durchzug stellen, wenn er anfängt zu plappern, und auch die meisten Erwachsenen wüssten schon nach fünf Minuten nicht mehr, was ihr Elternautomat von sich gegeben hat.

Oha. Neulich fiel es mir wieder ein, und ich bin ehrlich: Ich bin auch einer! Ein sprechender Elternautomat! Hilfe!!!

Ja, Nein, Bitte, Danke, Lass es sein!

Ok, von mir kommt nicht dieses „Was sagt man?“ im Nervton, wenn die Kinder sich bedanken sollen. Das tun sie von allein. Manchmal vergessen sie es, dann lächele ich dem zu Bedankenden zu und sage stellvertretend „Danke“, und dann ziehen wir weiter.

Es gibt Tage, da nehme ich mir vor mal nichts zu sagen und es läuft so lala. Dann gibts total gute Tage, da muss ich gar nicht soviele Kommandos geben, und es läuft super. Und dann gibts Tage, sie sind von vorneherein zum Scheitern verurteilt. Da kippt die Stimmung schon beim Frühstück. Und ich schalte auf Automatik.

Ich habe mal bewusst darauf geachtet. Schlimm, wie schnell man in so einen Automatismus verfällt. Und plötzlich plappert man so vor sich hin, während man eigentlich ganz woanders ist und selbst nicht so genau weiß, was man da gerade von sich gibt. Auch das macht den Elternautomat aus (Juul, „Dein kompetentes Kind“, S. 169):

Denn was er äußert, ist gelinde gesagt von schwankender Qualität und besteht aus einem ungeordneten Sammelsurium  von Aussagen früherer Generationen, vermischt mit Phrasen, die wir irgendwo aufgeschnappt haben.

Au Backe. Jetzt fühle ich mich nicht nur ertappt, sondern auch schlecht.

Elternautomat

Survival im Alltag

Ganz klar: Ich bin nicht gern ein sprechender Elternautomat! Das will ich jetzt mal klarstellen. Ich arbeite daran, dass ich es nicht mehr bin. Ich bemühe mich um eine persönliche Sprache, die wertneutral und aufmerksam ist und auf die Bedürfnisse meines Kindes eingeht. Wie ich eben schon sagte: Manchmal klappts. Manchmal nicht.

Ich habe selbst inzwischen festgestellt, dass es besser klappt, wenn es mir selbst gut geht. Unausgeschlafen und hungrig ist zum Beispiel ein ganz schlechter Zeitpunkt. Oder wenn ich eigentlich gerade was anderes zu tun habe / tun will. Meist hat das dann mit Nähen und Bloggen zu tun. Denn eins ist auch wahr: Mamasein kann entsetzlich eintönig und langweilig sein. Meine Kinder blubbern mich den ganzen Tag mit Gummibärenbande und Vaiana voll, die sind bei uns gerade in. Find ich ja auch alles cool, und ich gucke auch gern mal mit, aber den ganzen Tag Gummibärsaft und Herzog Ikzorn und Maui und Hey-hey??

Puuuh… Ich würde total eingehen, wenn ich nicht nebenbei mein kleines Näh-Blog-Business hätte, auch wenn andere mich immer fragen, warum und vor allem wie ich das so schaffe.

Naja. Manchmal klappts. Manchmal nicht.

Wie ist das bei euch?

Wünsche eine schöne Woche!

Eure Sonja

 

 

 

*affiliate link: Wenn Du etwas über den mit * gekennzeichneten Link bestellst, erhalte ich eine kleine Provision, ohne dass Dir Mehrkosten entstehen. Ich mache das nicht aus Gier oder um Dich zu ärgern, sondern um die Kosten dieses Blogs zu decken und um weiterhin Inhalte und Tutorials kostenlos anbieten zu können. Dafür sage ich dir DANKE! 🙂

Paderborn Dom

Paderborn familienfreundlich? – Warum wir in die Domstadt gezogen sind

Vor einiger Zeit bin ich auf eine längst abgeschlossene Eltern-Blogparade gestolpert, in der Elternblogger „ihre“ Städte vorstellen. Die habe ich leider verpasst – trotzdem möchte ich euch „meine“ Stadt aus der Familienperspektive vorstellen. Paderborn und ich – das war nicht immer die große Liebe, und ich bin sehr froh auch ein paar Jahre weg gewesen zu sein. Vor gut zwei Jahren sind wir sehr bewusst wieder hierher zurückgezogen, weil wir Paderborn als sehr familienfreundlich kennengelernt haben. Weil unser bisheriger Standort im Süden Hamburgs für uns als Familie nicht mehr das Richtige war. Warum gerade Paderborn familienfreundlich ist und was für uns als Familie entscheidende Standortfaktoren sind? Das erzähle ich euch heute!

Paderborn – allgemein

Paderborn ist eine kleine Großstadt mit 150.000 Einwohnern und liegt im östlichen Westfalen, ziemlich genau im Bermuda-Dreieck von Bielefeld, Dortmund und Kassel. Ihren Namen hat die Stadt von der Pader, Europas kürzesten Fluss. Sie entspringt mitten in der Stadt, dem Paderquellgebiet, das zugleich einer der schönsten Orte der Stadt ist.

Paderborn gilt als provinziell und ein bisschen rückständig, und ich werde an dieser Stelle gar nicht dagegen argumentieren. Ob diese Stadt provinziell und rückständig ist, kommt enorm auf den Blickwinkel und die eigene Einstellung an. (Und es kommt auch auf den Blickwinkel an, ob man „provinziell“ eher als positiv oder negativ wahrnimmt.)  Natürlich sind „wir Ostwestfalen“ manchmal genau so, wie man es uns nachsagt – dann gehen wir zum Lachen in den Keller, bekommen die Zähne nicht auseinander und reden um Himmels Willen niemals mit Fremden. Aber „wir“ können auch sehr herzliche und kontaktfreudige Menschen sein *lach*. Übrigens habe ich auch schon in größeren und „moderneren“ Städten gewohnt, die in punkto Rückständigkeit durchaus mit dem Ruf Paderborns mithalten könnten. Aber dies nur am Rande.

Paderborn Paderquellgebiet

Infrastruktur, Stadtbild und Innenstadt

Die Innenstadt selbst ist nicht wirklich groß. Was mich in größeren Städten schon manches Mal zur Verzweiflung gebracht hat, ist hier alles recht nahe gelegen: Wer gut zu Fuß ist, kann die Paderborner Innenstadt innerhalb von 15 Minuten durchqueren. Die Wege sind kurz und man muss nicht drei U-Bahnstationen vom Café zum Kino und zum Shopping fahren. (Eine U-Bahn oder Straßenbahn gibt es auch gar nicht.) Der Nachteil: Man hat dann recht schnell alles gesehen. Natürlich gibt’s hier noch viel zu entdecken – gerade die Stadtgeschichte und viele alte Bauten haben viel zu erzählen, z. B. der Paderborner Dom (s. Titelbild).

 

(Kirchen haben wir eine ganze Menge hier – das ist typisch für diese Stadt, die zugleich ein Erzbistum ist und wahrscheinlich die katholischste Stadt nach dem Vatikan *hust*. Da muss man sich drauf einstellen, wenn man hierher zieht – die Stadtgeschichte ist eng mit der Kirchengeschichte verknüpft. „Die Paderborner“ sind heute aber auch nicht mehr alle katholisch.)

Paderborn Domplatz

Bei der Erreichbarkeit und Infrastruktur kommt gleich ein unschlagbarer Vorteil Paderborns im Vergleich zu anderen Städten: Die Parkgebühren sind lächerlich gering. Zentral kann man wunderbar in der Tiefgarage parken, über die man diverse Geschäfte trockenen Fußes erreicht. Außerdem sind rings um den „inneren Ring“ günstige Parkplätze zu finden – wenn nicht gerade Libori ist – dann fährt man am besten mit den Öffis.

Besorgungen sind in der Innenstadt schnell gemacht, für kurzweilige Erholung und Pausen sorgen viele Cafés. Als Mama nutze ich die nur sehr selten, denn entgegen dem Klischee sitze ich NICHT ganze Vormittage dort um mit anderen gelangweilten Mamas Kaffee zu trinken und mich über neueste Breigerichte auszutauschen.

Entscheidungsfaktor: Betreuungsgebühren

Soweit klingt das nach einer ganz normalen Kleinstadt. Was macht Paderborn also familienfreundlich? Für uns war das ausschlaggebende Argument nach Paderborn zu ziehen ganz schlicht und ergreifend: Geld. Ich möchte in Erinnerung rufen, dass wir seit unserem Umzug den Spagat zwischen Hamburg und Paderborn machen, denn Stefan arbeitet nach wie vor vier Tage die Woche in Hamburg! Lohnt sich das also für uns als Familie? Immerhin hat er auch die Fahrerei und den zweiten Wohnsitz zu bezahlen.

Kurzer Rückblick in unser Leben vor Paderborn: Vorher lebten wir im Süden Hamburgs (recht weit außerhalb – von wegen Provinz!). Wir hatten damals zwei Kinder Vollzeit im Kindergarten und Krippe und waren im Monat locker 700€ für die Betreuung los. Dabei war die Qualität der Betreuung zumindest in einem Kindergarten eher mäßig. Neben meiner persönlichen Jobhölle (hier habe ich schon einmal darüber geschrieben) war diese Zeit alles andere als lustig.

Tatsächlich gibt es hier ein sehr familienfreundliches Gebührenmodell. Natürlich richten sich die Gebühren hier auch nach der Stundenzahl und dem Einkommen, allerdings ist allein die Tabelle schon sehr viel familienfreundlicher (und realistischer) gestaltet. In unserem vorherigen Ort erreichte man schon mit einem kleinen Einkommen ganz schnell die höchste Bezahlstufe, wohingegen die Staffelung hier sehr viel „humaner“ ist.

Paderborn Markt

 

Ab dem zweiten Kind wird die Rechnung interessant

Interessant wird die Rechnung mit den Betreuungsgebühren ab dem zweiten Kind. Denn wer „nur“ ein Kind hat, kann womöglich die paar Jahre irgendwie überbrücken. Und da es mit „nur“ einem Kind deutlich einfacher ist auch als Mutter wieder in den Beruf zurückzukehren, fällt dieses Loch in der Familienkasse bei Ein-Kind-Familien oder auch Familien mit zwei Kindern nicht so sehr ins Gewicht. (Das soll jetzt keine neidvolle Klage sein, ich bin ja mit meiner Lebenssituation mehr als glücklich und stehe voll dahinter! Und ich will auch niemand verurteilen, der „nur“ ein Kind hat. Aber faktisch ist vieles schneller wieder möglich als wenn man vier Kinder hat, z.B. in den Beruf zurückzukehren…)

In unserem letzten Wohnort zahlte das erste Kind 100% Gebühren, das zweite 75% und das dritte 70%. Ab dem dritten Kind hätten wir also circa 900€ im Monat nur für den Kindergarten bezahlt. Finja wäre dann in die Schule gekommen; die Nachmittagsbetreuung hätte „nur“ 150€ gekostet. Jesper wäre dann aber auf 100% gerutscht und Marla auf 75%. Macht in Summe immer noch 900€. Das wäre für uns nicht bezahlbar gewesen – ein viertes Kind hätten wir uns schlichtweg nicht leisten können. Die Schulbetreuung ist auch eine halbe Stunde kürzer als der Kindergarten – wir hätten also zusätzlich auf Stunden (und damit Gehalt) verzichten müssen um es irgendwie hinzubiegen. Dass das auch eine nervliche Belastung ist und früher oder später zwangsläufig zum Streitthema wird, kommt noch hinzu!

 

Das Paderborner Gebührenmodell: 11.000€ in zwei Jahren gespart

Was ist jetzt an dem Paderborner Gebührenmodell so toll? Ich habe schon die viel humanere Staffelung in der Berechnungstabelle erwähnt.  Zudem sind die Gebühren an sich um einiges günstiger, was allein schon unsere monatliche Belastung immens zurückgeschraubt hat. Abgesehen davon gibt es eine Besonderheit hier in Paderborn, die eigentlich bundesweit gelten müsste, wenn man ernsthaft daran interessiert ist Eltern und potentielle Eltern zum Kinderkriegen zu bewegen (und zwar zum mehrfachen Kinderkriegen!): Geschwister haben eine Flatrate!

Wir bezahlen nur für das älteste Kind im Kindergarten, alle weiteren Kinder gehen kostenlos.

Kostenlos? Kostenlos!

Und zwar auch dann, wenn das älteste Kind im Vorschuljahr ist und selbst nichts mehr bezahlen muss! Das bedeutet tatsächlich, dass wir in dem Jahr, in dem unser ältestes Kind Vorschulkind ist, alle Geschwister auch nichts bezahlen müssen! Zum Vergleich: Das kostenlose Jahr vor der Einschulung gab es in unserem bisherigen Wohnort auch, allerdings rutschte dann ja Kind Nr. 2 auf 100% Beitrag.

Wir bezahlen natürlich noch Essensgeld, das hier taggenau abgerechnet wird (das war in dem letzten Kindergarten auch nicht so). Wenn wir wegen Krankheit, Urlaub oder unserem Familientag die Kinder mal vor dem Mittagessen abholen, müssen wir es auch nicht bezahlen! Im letzten Kindergartenjahr machte das für zwei Kinder schon so 200€ aus! Übrigens ist die Betreuungsqualität hier deutlich besser als in unserem letzten Kindergarten, in dem die Belegschaft dauerkrank war und wir in nur zwei Jahren diverse Personalwechsel miterlebt haben.

Hier gehen die Kinder in einen katholischen Kindergarten, was mich als erklärte Heidin durchaus schon zum Grübeln gebracht hat. Aber der Kindergarten ist top eingerichtet, die Erzieherinnen sind allesamt engagiert, kompetent und hervorragend ausgebildet – und auch wenn Finja sich immer über das Essen beschwert, so weiß ich doch, dass sie hier sicher und geborgen aufgehoben sind. (Seit sie mittags zuhause ist, beschwert sie sich auch – wenn es nicht gerade Kartoffeln mit Sauce Hollandaise gibt…)

Stefan hat übrigens neulich mal ausgerechnet, was wir bisher so an Kindergartengebühren gespart haben und kam auf grob 11.000€ in gut zwei Jahren. Das lasse ich jetzt einfach mal so stehen.

 

Paderborn familienfreundlich

 

Bezahlbarer Wohnraum, Kindergartenplätze, Familienkarte

Neben diesem Faktor brauchten wir nicht so viele weitere Argumente um uns für Paderborn zu entscheiden.Tatsächlich beobachte ich bei uns und im Bekanntenkreis, dass Geld für Familien ein Dauerthema ist. Das mag auch schon immer so gewesen sein, das kann ich nicht beurteilen. Aber haben sich gut verdienende Paare auch früher schon gegen weitere Kinder entschieden, weil sie es sich nicht leisten konnten? Wir haben den Fall bei Freunden, die noch an unserem letzten Wohnort leben. Sie hätten gern ein drittes Kind. Sie arbeiten beide in gut bezahlten Positionen. Aber aus finanziellen Gründen (Kinderbetreuung + Kredit) haben sie sich dagegen entschieden. Das finde ich schon sehr traurig.

Klar, es können jetzt nicht alle hierher nach Paderborn kommen – aber vielleicht kann das Modell hier (deswegen stelle ich das ja vor) ja Eltern in anderen Regionen inspirieren mal die eigenen Kitagebühren in Frage zu stellen.

Für uns war es definitiv die beste Entscheidung. Meine Familie lebt hier, da hatten wir also einen Anlaufpunkt. Stefans Familie lebt noch in Hamburg, weshalb er da unter der Woche günstig wohnen kann. Und wir hatten das sagenhafte Glück, dass wir nun auch das Haus meiner Mutter kaufen konnten. Überhaupt eine Immobilie zu kaufen wäre im Großraum Hamburg gar nicht drin gewesen.

Hier ziehen die Immobilienpreise seit ein paar Jahren auch ganz gut an, aber noch ist es möglich sich als Familie den Traum vom eigenen Haus zu erfüllen. Es gibt im Raum auch immer mal wieder neue Baugebiete – die Warteliste ist allerdings lang! Bevor ihr jetzt also alle die Koffer packt und hierher zieht, empfehle ich eine eingehende Recherche. Und: Die Preise sind auch hier deutlich angestiegen, hinter vorgehaltener Hand wird hier auch von Immobilienblase gesprochen. Von halben Millionen für ein mickriges Grundstück mit baufälligem Haus drauf sind wir hier aber noch ein bisschen entfernt.

Das Angebot an Kindergärten und Schulen ist (soweit ich das bisher überblicke) ausreichend. Im Moment wächst die Nachfrage nach Kindergartenplätzen – wir erleben in Paderborn tatsächlich einen Zuzug von Familien. Wir haben unseren Jüngsten also schon angemeldet, auch wenn er noch zwei Jahre Zeit hat. Bei uns im Ort sind drei Kindergärten, die alle voll ausgebucht sind und gar nicht alle Kinder aufnehmen können. Auch hier empfehle ich eine Recherche. Die Kindergartenplatzvergabe wird zentral über einen KiTaNavigator gesteuert, da kann man seinen Bedarf eingeben, und die Stadt kann besser planen.

Zur Wohn- und Betreuungsfrage kommen weitere Dinge, die mir hier in Paderborn einfach gut gefallen, z.B. die Familienkarte, die uns zahlreiche Vergünstigungen verschafft, etwa in die Landesgartenschau. Es gibt hier ein großes Angebot toller Spielplätze, die ich euch im Einzelnen noch vorstellen will, und viele Freizeit- und Bildungsangebote, die alles andere als „provinziell“ sind.

Paderblog

Dieser Beitrag ist der Auftakt einer kleinen Paderborn-Serie. Ich lebe inzwischen sehr gern hier und weiß, dass meine Kinder hier gut aufwachsen können. Deshalb möchte ich gern das familienfreundliche Paderborn vorstellen, das ich inzwischen sehr zu schätzen weiß. Viele Dinge auf dem Schulhof sind hier noch ein bisschen „provinziell“, und das finde ich auch ganz gut. Darauf werde ich sicher in einem der kommenden Beiträge näher eingehen. Wenn Du keinen neuen Beitrag verpassen willst, dann trag dich doch in meinen neuen Pader-Newsletter ein!

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Wie sieht es bei euch aus? Seid ihr „zufrieden“ mit Eurer Stadt? Und wie sind die Gebührenmodelle bei euch? Und habt ihr schon die Koffer gepackt um herzuziehen? 🙂

Bis demnächst,

Eure Sonja

 

Links

Stadt Paderborn – offizielle Seite

Familien Service Center Paderborn

Paderborn in der Wikipedia

Pader, Wikipedia

Erzbistum Paderborn

Mein Bücherregal – Ulrikes Buchwoche

Dieser Blogpost kommt nun ganz ungeplant und außer der Reihe. Schuld ist ganz allein Ulrike von Ulrikes Smaating. Sie veranstaltet derzeit nämlich eine Buchwoche mit ganz vielen wunderbaren DIY- und Nähideen rund um das Buch. Sie hat auch eine Linkparty geschaltet, in der man sein Bücherregal vorstellt. Und da ich im Grunde meines Herzens voll und ganz bibliophil bin und außerdem gedenke die Bücherecke auf meinem Blog noch ein bisschen auszubauen, lasse ich alles andere ruhen und zeige euch heute: MEIN BÜCHERREGAL. Dazu erzähle ich außerdem meine ganz persönliche Buchgeschichte…

 

Buchliebe

Ich habe immer schon mit Begeisterung gelesen. Angefangen hat es mit der Buchliebe meiner Eltern, die mir viel vorgelesen haben. (Vorlesen – das erlebe ich bei meinen Kindern – kann ich gar nicht hoch genug einschätzen!) Mein Vater hat sehr viel und gern gelesen, und ich erinnere mich noch, dass er uns schon früh „Robinson Crusoe“ vorgelesen hat, und „Die Schatzinsel“. Nach seinem Tod (er ist sehr früh gegangen, als wir noch Kinder waren), habe ich das Buch, das er vorgelesen hatte, selbst zuende gelesen. Und irgendwie habe ich nicht mehr aufgehört zu lesen. Ich habe zum Beispiel alle seine Karl-May-Bücher gelesen.

Natürlich hatte ich auch „eigene“ Bücher – ich habe damals viel Enid Blyton gelesen und Astrid Lindgren. „Die Brüder Löwenherz“ hat mir sehr sehr viel gegeben, speziell nach dem Tod meines Vaters. Später folgte (da muss ich 13 gewesen sein) „Die Nebel von Avalon“ und natürlich „Der Hobbit“ und „Der Herr der Ringe“ – alles Bücher meines Vaters, Schätze in meinem Bücherregal. Ich besitze noch diesen alte grüne Ausgabe. Hier ein Blick in mein Fantasy-Regal (den „Hobbit“ habe ich mal geschenkt bekommen, das Buch meines Vaters ist verschollen. Neulich hab ich den „Hobbit“ den Kindern vorgelesen und wir haben den Soundtrack des Films dazu gehört. Ich freu mich schon die Filme mit den Kindern zu gucken!)

Dem Fantasy- und History-Genre bin ich seit jener Zeit verfallen, auch wenn ich auch andere Romane lese (sofern ich dazu komme). Natürlich bin ich ein Riesenfan von Game of Thrones:

Und nein, die Serie habe ich abgebrochen, weil die Bücher einfach BESSER sind. Wie es ausgeht, habe ich mir selbst zusammengereimt. Wie einige Stammleser wissen, schreibe ich selbst kreativ und kenne mich ein wenig mit dem Plotten von Geschichten aus – Charakterentwicklung, Strukturierung einer Geschichte, etc. George R.R. Martin macht es natürlich meisterlich perfekt, aber allein anhand des Untertitels „A Song of Ice and Fire“ kann man schon sooooo viel erfahren. *SPOILER ALERT* Ich wusste also bereits während Jon Snow noch fiel, dass dies NICHT sein Ende sein würde. Er muss am Ende mit Daenaerys zusammenkommen. Muss einfach. (Sorry für den Spoiler – nehmt es als Fantheorie! Mehr verrate ich auch nicht ;)). */SPOILER AUS*

Die GoT-Bücher lese ich auf englisch. Ich kann mit ein wenig Stolz von mir behaupten, dass mein Englisch ausgezeichnet ist (wir gucken auch Filme auf englisch), und ich möchte gern „drin“ bleiben, also lese ich einiges im Original.

Ein Blick in andere Stellen meines Bücherregals zeigen: Ich lese nicht nur Fantasy. Wenn ich denn mal zum Lesen komme, lese ich auch gern historische Romane oder sowas hier:

„Gute Geister“ kann ich sehr empfehlen; ich habe es geschenkt bekommen und verschlungen! Ein tolles Buch über drei Frauen, Apartheid und amerikenische Südstaatengeschichte. „Die Shakespeare-Morde“ ist ein packender Krimi, der vor allem Literaturwissenschaftler begeistern wird: Ein Krimi im universitären Literaturumfeld, der auch der Frage nachgeht: Wer war William Shakespeare? Die Autorin ist übrigens selbst Professorin (?) und Expertin auf dem Gebiet.

Hier noch ein paar Romane:

Literaturwissenschaft

Meine Buch- und Schreibliebe führte mich zur Germanistik. Mein erster Berufswunsch war immer Schriftstellerin – ein Traum, der noch immer nicht ausgeträumt ist. Literaturwissenschaft zu studieren ist in Anbetracht des neoliberalen Kapitalismus Kamikaze. Aber ich bin ja son Typ, der sich dann „Jetzt erst Recht“ denkt. Wenn einer zu mir was von „unmöglich“ sagt, könnt ihr meine Augen blitzen sehen, haha!

Literaturwissenschaft ist natürlich was anderes als Stephen King, den ich sehr verehre. Also habe ich viele Klassiker gelesen, interpretiert, und lange Arbeiten verfasst – Kafka, E.T.A. Hoffmann, die Romantik, Realismus, Moderne, Post-Moderne… Auch Philosophie und Kulturtheorie, sowie Gender Studies und Frauenforschung waren Themen, die mich auch immer noch beschäftigen – heute weniger auf universitärem Niveau natürlich. Aber das sind ja Themen, die einfach kommen, spätestens wenn der Sohn gern im Kleid in den Kindergarten gehen will. (Darf und soll er natürlich!)

Gelesen habe ich also viel Judith Butler, Simone de Beauvoir, Walter Benjamin und noch klassische Philosophen – Nietzsche zum Beispiel, und Schopenhauer natürlich. Der war in meiner Magisterarbeit (über die „Unio Mystica“ bei Rilke – so ein ganz klassisches Literaturwissenschaftler-Thema *lach*) auch sehr präsent als Vordenker der Moderne.

 

Kinderbücher

Heute lese ich kinder-, blog- und nähbedingt leider viel zu wenig. Aber meine beiden großen Kinder sind so langsam in einem Alter, in dem man ihnen endlich „richtige“ Geschichten vorlesen kann. Den „Hobbit“ haben wir neulich gelesen (dabei habe ich arg gruselige Orks-Abmurks-Sätze .. äh… geschönt), und sie waren begeistert. Momentan sind wir im Schule der magischen Tiere-Fieber, wir lesen gerade Band 2. Demnächst wird auch eine weitere Buchvorstellung folgen – der Carlsen-Verlag hat uns netterweise schon einen weiteren Band zugeschickt (mehr dazu bald, wenn wir soweit sind!).

Habe ich schon betont, wie wichtig Vorlesen für die Entwicklung der Kinder ist? Bei uns gibt es zum Beispiel keinen Fernseher. Ok, wir haben uns so ein Heimkino mit Beamer und Leinwand gebaut, aber das können die Kinder nicht selbst bedienen, und wir wählen gemeinsam aus, was und wann geguckt wird. Von den Erzieherinnen bekomme ich immer sehr positives Feedback – meine Kinder können noch richtig spielen und in Rollenspiele eintauchen. Das ist nicht mehr selbstverständlich – es gibt ja auch Dreijährige, die über Bilderbücher „wischen“!

Hier nun ein kleiner Ausschnitt unserer Kinderbibliothek – die Großen haben inzwischen ihre Bücher auf ihren Zimmern, das hier ist mehr so das Kleinkinder-Bücherregal. Aufgeräumt ist das eigentlich nie, aber das gehört sich für einen bibliophilen Haushalt wie den unseren auch so, finde ich.

Ich kenne ja auch Leute, bei denen keine Bücher oder CDs in den Schränken stehen – alles nur weiße Fassade und Deko. Klar sieht das dann wie bei „Schöner Wohnen“ aus, aber auch seelenlos (meiner Meinung nach).

Ich schließe diesen Artikel mit einem Bild, das ich vor einiger Zeit bei der instagram-Challenge #meetthebloggerDE gepostet habe – insofern schließt sich hier ein Kreis:

a room without books is like a body without soul

 

Nun gebe ich ab zu Ulrikes Linkparty – die findet ihr HIER!

Bis demnächst,

Sonja

 

 

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(Anzeige) A Surfer Story ~ mit dem 3D Puzzle Volkswagen T1*

Ich durfte eine kleine Zeitmaschine zusammenbauen. Kultstatus genießt er schon lange – jetzt gibt es ihn auch im Miniformat für Zuhause: Die Rede ist vom Volkswagen T1 – auchbekannt als „Bulli“. Von Ravensburger gibt es ihn nun als 3D Puzzle Zeitmaschine. Denn beim Zusammensetzen des 3D Puzzle Volkswagen T1 wurden bei einige Erinnerungen lebendig: Nicht nur an unseren schönsten und bisher längsten Urlaub, sondern auch den größten Traum, den wir uns bislang erfüllt haben: Ein Surf-Road Trip mit dem Bulli durch halb Europa – einmal Surfen und zurück. Mit zwei kleinen Kindern! Heute erzähle ich euch meine Surfer Story, während ich dieses 3D Puzzle zusammensetze.

 

A Surfer Story: Australien und Marokko – wie alles begann

Wir haben 2013 unsere zweite Elternzeit genutzt um uns den Traum vom Surfen zu erfüllen. Hier habe ich schon einmal ganz kurz davon erzählt. Aber unsere Surfer Story begann eigentlich viel viel früher, nämlich als Stefan und ich uns kennenlernten: Ich hatte damals einen dreiwöchigen (viel zu kurz!) Backpackertrip nach Australien gebucht. Und Stefan hat, nachdem wir uns sehr schnell verliebt hatten, kurzerhand auch einen Flug gebucht. Und so sind wir gleich zu Anfang unserer Beziehung einmal um die Welt geflogen – er über Amerika, ich über Asien: wir haben damit sogar die Welt einmal umarmt.

 In Australien haben wir in kurzer Zeit viel gesehen – allein über unseren Australien-Trip könnte ich noch ganz viel erzählen! Aber es geht heute um unsere „Surfer Story“: Auf einer Tour nach Kangaroo Island haben wir unsere erste Surfstunde genommen, und seitdem war es um uns geschehen. Ich weiß nicht, ob das jemand nachvollziehen kann, der noch nie auf einem Surfbrett gestanden hat (?). Alles, was du je über die Magie des Wellenreitens gehört oder gelesen hast ist wahr! Es gibt kein großartigeres Gefühl auf dieser Erde, nicht einmal auf einem Pferderücken zu sitzen.

Damals, auf Kangaroo Island, wuchs in uns beiden die Sehnsucht nach Wellen und Surfen (auch wenn aus uns wohl niemals mehr Supersurfer werden, aber darum gehts beim Surfen ja auch gar nicht.)

Wir planten unseren nächsten Urlaub nach Taghazout, Marokko – dieses Mal eine ganze Woche lang Surf Camp! Taghazout galt als Geheimtipp für Surfer, ebenso das nahe gelegene Essaouira.Leider hatten wir damals (es war Februar) richtig Pech mit dem Wetter – der Urlaub war total verregnet. Vor der Küste hatte es einen Orkan gegeben, der die die Strömungen über Wochen durcheinander gebracht hat. Wir haben nicht einmal auf dem Surfbrett gestanden, obwohl wir es jeden Tag tapfer versucht haben. Ich war völlig entmutigt und niedergeschlagen, als wir nach Hause flogen.

(Das einzig Schöne am Ende dieses Urlaubs: Finja! Wir hatten zuvor erfolglos versucht schwanger zu werden – der verunglückte Surftrip hatte es nun möglich gemacht.)

A Surfer Story: Unser Trip mit dem Bulli durch Europa

2013 – drei Jahre und zwei Kinder später – wagten wir einen erneuten Versuch und starteten unseren sechswöchigen Road Trip durch Europa!Warum das 3D Puzzle des Volkswagen T1 so eine Zeitmachine für uns ist: Wir hatten schon lange von einem eigenen Bulli geträumt (ich glaub, mit diesem Traum sind wir nicht allein?), und lang haben wir gesucht, bis wir unseren Volkswagen T4 – wir nennen ihn „Wilbur“, nach den Traveling Wilburys 😉 – gefunden haben. Wir fahren ihn übrigens immer noch!

Wir starteten in Hamburg, fuhren quer durch Frankreich entlang des Mittelmeers, durch Spanien bis nach Portugal, wo wir zwei Wochen lang in einem fantastischen Surfcamp verbringen durften, und das mit unseren beiden kleinen Kindern!

Insgesamt waren wir sechs Wochen lang unterwegs – von Campingplatz zu Campingplatz. Das Bild oben ist aus Spanien, und ihr bekommt einen Eindruck davon, wie wir da so gezeltet haben. Das große Vorzelt war fest am Bulli installiert. Die ganzen deutschen und holländischen Rentner, die um uns herum campten, wurden alle ganz nostalgisch: Sie seien ja früher auch alle mit VW Bulli durch die Weltgeschichte gefahren.

In Portugal waren wir dann zwei Wochen in Aljezur und hatten dort das Glück, dass wir in einer Bucht surfen lernen konnten, wo die Wellen sehr anfängertauglich und ganz regelmäßig reinkommen, das sieht man auf dem Bild glaube ich sehr gut! Ich muss gestehen, dass ich nach der Marokko-Erfahrung eigentlich so demotiviert war, dass ich keinen Bock hatte es überhaupt zu versuchen.

Außerdem hatte ich echt Angst vor dem Wasser, auch wenn es nicht sehr tief war, und überhaupt war ich vor dem Urlaub sehr gestresst gewesen, sodass ich eigentlich gar nicht surfen wollte.

Aber zum Surfen gehören solche Momente des Zweifels und Nicht-Wollens auch dazu – und das ist nur eine der vielen Wahr- und Weisheiten, die man vom Surfen lernen kann. Rückblickend muss ich sagen, dass diese zwei Wochen Surfcamp sogar Einfluss auf meine ganze Lebenseinstellung hatten.

 

Nach der ersten Surfstunde (in der ich schon gestanden habe, yeah me!!) war ich wieder „angefixt“ und plötzlich süchtig nach Surfen! Die Angst blieb trotzdem noch sehr präsent, aber viele kleine und große Dinge des Lebens wurden mir in dieser Zeit bewusst. Oder besser: Vieles, das mir erst viel später klar wurde – über das Leben allgemein und über mein Leben im Besonderen – begann dort, in Aljezur, auf einem Surfbrett.

 

The worst day on the beach ist still better than the best day at work

Surfen ist (für mich, auch wenn ich seitdem nicht mehr die Gelegenheit hatte) mehr als auf dem Brett stehen. Ich glaube, das wird jeder bestätigen, der schon einmal gesurft ist: Es steckt die Magie der Freiheit darin.Es ist auch völlig egal, ob man Anfänger ist oder Profi. Ich habe einen Surfer kennengelernt, der sinngemäß sagte: „Für einen Anfänger kann heute der beste Tag seines Lebens sein, und für mich ist heute vielleicht nicht so gelaufen. Es ist dieselbe Welle, und doch nimmt jeder sie anders wahr.“

Daher kommt auch der Spruch „Der schlimmste Tag am Strand ist immer noch besser als der beste Tag im Büro.“

Surfen ist mehr als Sport – es steckt eine Menge Lebensweisheit darin. Ich habe von meinem Surflehrer und vom Surfen viel über das Leben gelernt, und auch – darüber erzähle ich euch ein anderes Mal – über das Kinderkriegen.

Das Ravensburger 3D Puzzle Volkswagen T1

Als ich jetzt die Gelegenheit hatte das 3D Puzzle Volkswagen T1 von Ravensburger zu puzzeln, habe ich natürlich nicht gezögert! Sofort war die Erinnerung an unseren Surf-Trip da, und mit ihr das Fernweh – der Wunsch nach Wasser, Sonne, Sand und dem unbeschreiblichen Gefühl von Wasser getragen zu werden.

Das 3D Puzzle Volkswagen T1 – das sich übrigens entgegen meiner ersten Befürchtung problemlos und sehr fix zusammenbauen ließ – bekommt natürlich einen Ehrenplatz bei uns.

Der kleine Bulli wird uns immer an unseren großen Trip erinnern und uns ermahnen fit zu bleiben. Irgendwann wollen wir noch einmal einen Surftrip starten können. Denn die Sehnsucht nach den Wellen ist geblieben. Und ich gebe die Hoffnung nicht auf, dass es noch einmal klappen wird.

Eins fehlt noch: Ihr wollt mich jetzt surfen sehen. Da:

Damit wünsche ich euch jetzt noch eine schöne Woche!
Lieber Gruß,
Sonja

*Sponsored Post

 

 

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