Kategorie: Familienwahnsinn

nachhaltig leben familie

Nachhaltig leben als Familie ~ mit der Solawi Vaußhof

~ enthält Werbelinks (mit * gekennzeichnet), mehr Info unten ~

Mein erster „richtiger“ Blogpost nach dem Gewinnspiel in diesem Jahr beschäftigt sich mit einem Thema, das in meinem Leben der letzten Jahre zunehmend wichtiger geworden ist. Auch hier auf dem Blog soll es präsenter werden. Es geht darum Nachhaltigkeit zu leben – als Mensch, als Familie. Und ja, das hat auch irgendwie was mit gutem Vorsatz zu tun, wobei ich nicht so der Vorsätze-fürs-neue-Jahr-Typ bin. (Ich warte selten auf das neue Jahr für einen Neuanfang… ;)) Wie sollen wir nachhaltig leben als Familie? Mit sechs Personen? Die ernüchternde Erkenntnis ist: Wir können nicht alles. Aber ein bisschen was. Und vielleicht machst du ja auch mit?

 

Etwas ist faul an unserer Lebensweise

Seit ich Kinder habe, denke ich mehr über unsere (westliche) Lebensweise nach. Es begann mit dem ersten Bauernhof-Bilderbuch, das eine Idylle zeichnete, die es wohl kaum wirklich gibt. Der Konflikt war da: Wie kann ich meinen Kindern eine Bauernhof-Idylle zeigen und selbst wissen, dass es auf der Mehrheit der Bauernhöfe nicht so aussieht? Dass Bauer Paul gar keine Zeit hat stundenlang Ferkel Ferdinand zu suchen? Dass Ferkel Ferdinand in Wirklichkeit womöglich missgebildet geboren wurde, weil das Futter seiner Mutter glyphosatverseucht war? Und dass Ferdinands Papa als Bierschinken auf dem Pausenbrot gelandet ist?

Sich all dessen bewusst zu sein und das eigene Konsumverhalten entsprechend ändern – das ist der erste Schritt zum nachhaltigen Lebensstil, und das hat sehr sehr sehr sehr viel mit unseren Essgewohnheiten und unserem Umgang mit Lebensmitteln zu tun: „Du bist, was du isst.“

Ich will heute gar nicht das ganz große Fass aufmachen. Ja, es geistert immer wieder in meinem Kopf herum – Tierquälerei, Massentierhaltung, geschredderte Hahnküken, Glyphosat, der Preiskampf der Milchviehhalter und die Frage, welchem Bio-Siegel man überhaupt noch trauen kann in einer Zeit, in der Minister vermeintlich eigenmächtige Entscheidungen FÜR Glyphosat treffen. Ich habe die Newsletter diverser Verbraucherschutzorganisationen, von Foodwatch und Öko-Warentest abonniert. Die Wahrheit hinter dem Massenkonsum und Billigwahn ist düster, traurig, verstörend und eklig.

Aber wem sag ich das? Dir ist wahrscheinlich genauso klar wie mir. Die Frage ist ja: Wie und was können wir es selbst besser machen? Was können wir an unserem Lebensstil ändern? Und: Bringt das überhaupt was?

Nachhaltigkeit leben als Familie

Nachhaltig leben als Familie: Was geht? Was nicht?

Wir machen bestimmt nicht alles richtig. Und nein, ich prüfe nicht (mehr) vor jedem Einkauf, ob die Ware fair gehandelt, bio und die Verpackung biologisch abbaubar ist. Eine Zeitlang habe ich akribisch darauf geachtet, woher Kleidung und Lebensmittel stammen. Habe ganze Produktgruppen und Marken von meiner Einkaufsliste gestrichen und Jogurt ausschließlich aus Gläsern gekauft. Irgendwann, als ich unseren T4 mit Diesel volltankte, wurde mir bewusst, dass es alles unbedeutend ist angesichts der anhaltenden Konsumkatastrophe der westlichen Bevölkerung. Und ja, eine gewisse Resignation ist da auch schon dabei.

Allen Versuchen des „nachhaltig leben“ steht voraus, dass wir als Menschen, als Familie, in ein Gesellschaftssystem eingebunden sind, das es uns nur innerhalb gewisser Grenzen erlaubt „nachhaltig zu leben“. Natürlich gibt es rein theoretisch die Alternative komplett auszusteigen. Es gibt so Projekte, und ich kenne sogar über ein, zwei Ecken ein Paar, dass das wirklich durchzieht. Und irgendwo tief in mir schlummert auch der Wunsch nach einem Aussteigerleben (auf einer sonnigen Kanareninsel) – aber faktisch ist es so erstmal nicht möglich.

Ich mag nämlich viele Vorteile unserer Gesellschaft ziemlich gern, z. B. die gesundheitliche Versorgung und die Möglichkeiten meine Kinder zu impfen (und jetzt bitte KEINE Impfdebatte, sonst erschlage ich euch zukünftig mit Ärzte-Interviews und WISSENSCHAFTLICHEN Studien über Impfungen), sowie Strom, das Internet (es ist nicht nur schlecht!) und natürlich meine heiße Wanne am Abend. Und die Waschmaschine!! Ich hätte gern eine zweite, wenn ich ehrlich bin.

Nachhaltig leben als Familie

Innerhalb dieses Rahmens ist es dennoch möglich wenigstens ein bisschen das Thema Nachhaltigkeit zu verfolgen – z.B. bei jedem Supermarkteinkauf. (Ich sage ja auch immer, dass ein Einkaufszettel auch ein Stimmzettel ist, aber dies nur am Rande.) Mittlerweile kaufe ich nur noch fair gehandelten Kaffee* und achte auch bei Schokolade und Keksen auf die Herkunft. Ich meide Großkonzerne, die z.B. für ihre rücksichtslose Trinkwasserpolitik oder für Steuerflucht bekannt sind. Und auch wenn ich wahrscheinlich deutlich mehr Geld mit diesem Blog verdienen würde, verzichte ich seit einiger Zeit auf Partnerlinks zu einem gewissen amerikanischen Großkonzern.

Für Kleidung gilt dasselbe! Es ist uns als Näherinnen besonders bewusst, wieviel Zeit und Arbeit in einem Kleidungsstück stecken, und dass es unmöglich ist, wenn im Billigladen T-Shirts für 5€ und weniger verkauft werden. (Ich habe euch unten eine Dokumentation dazu verlinkt.) Solche Läden betrete ich gar nicht erst, und beim Kauf (alles kann ich ja nun nicht nähen) gibt es auch hier Siegel und Zertifikate, denen ich Vertrauen schenke (kein restloses – ein bisschen Zweifel ist leider immer dabei).

Das alles sind nur kleine Tröpfchen auf dem dank Klimawandel viel zu heißen Stein, und sobald ich wieder an der Zapfsäule stehe… tja, das kann ich nicht schönreden! Wir haben auch (noch) eine Ölheizung, und wenn es nach uns ginge, hätten wir die schon gegen Pellets oder sowas ausgetauscht. Aber tauschen wir eine funktionierende Heizung einfach so mal eben aus?

Du merkst, dass ich mich permanent im inneren Konflikt befinde: Müsste ich nicht eigentlich noch viel mehr? Die Antwort ist: Ja, natürlich. Aber die vollständige Nachhaltigkeitsperfektion werde ich in meiner aktuellen Lebensphase nicht erreichen. Wir können nur kleine Schritte machen und stetig daran arbeiten uns noch zu verbessern – wie mit allem im Leben!

Das Thema „Nachhaltigkeit“ ist riesengroß. Und es bedeutet leider viel viel mehr als auf Plastiktüten zu verzichten – die Plastiktüte allein macht ja nun auch gar nicht soviel aus. (Und für alle, die gerade einfach nach beiner Nähanleitung für einen Stoffbeutel suchen: Schaut mal hier in meinem Shop nach diesem Freebook für einen Stoffbeutel – die Maße könnt ihr euch individuell anpassen!).

 

nachhaltig leben familie

 

Solidarische Landwirtschaft: Wie funktioniert das?

Was wir können, das machen wir auch! So unterstützen wir seit ihrer Gründung die Solidarische Landwirtschaft Vauß-Hof eG. Das Prinzip solidarischer Landwirtschaften ist recht einfach: Wir ackern und ernten als Mitglieder gemeinsam, und natürlich schultern wir auch das Risiko einer „Missernte“ gemeinsam.

Monatlich zahlen wir einen festen Betrag, den wir uns selbst gesetzt haben. Es gibt natürlich einen Richtwert (ca. 65€), an dem sich der monatliche Beitrag orientiert. Und je nachdem, wieviel oder wenig man selbst an Arbeitsstunden einbringen kann, legt man auf diesen Richtwert noch etwas drauf. Neben der Arbeit auf unserem Bio-Acker (und wir sind hier wirklich sicher, dass die Erde und das Saatgut absolut genfreie Qualität haben) kann man sich noch in verschiedenen AGs rund um das Gemüse engagieren – und dabei unglaublich viel lernen! Ich arbeite auch daran, dass ich in diesem Jahr endlich genug Zeit übrig habe um ab und zu mal auf dem Solawi-Blog als Gastbloggerin zu schreiben.

Neben der Gemüseernte gibts so viele schöne Aktionen wie z. B. das Storchennest, die eigenen Bienen, Sauerkraut selber machen (das ist jetzt nicht so mein persönlicher Fall, aber trotzdem ein nettes Angebot), eine Anbau-AG und viele Angebote für Kinder!

Das Gemüse schmeckt übrigens – wer hätte es anders erwartet – so, wie ich das aus meiner Kindheit her noch von Omas Kartoffeln und Tomaten her kenne. Nämlich richtig nach Gemüse! Mein persönlicher Favorit sind die Salatgurken, Tomaten und Kartoffeln.

Außerdem waren wir nun gezwungen einige Gemüsesorten auszuprobieren, die wir vorher gar nicht kannten. Stielmus zum Beispiel. Dazu habe ich sogar ein sehr leckeres Rezept gefunden – und ich freue mich schon auf die nächste Saison! Außerdem Postelein, das gibts jetzt bald wieder. Auch kaufe ich sonst eher selten Rote Bete, Kohlsorten, Bohnen usw. Dank der Solawi haben wir nun einige regionale und saisonale Gemüsesorten für uns entdeckt. Natürlich gibts im Sommer Zucchini ohne Ende, und da muss man dann kreativ werden, wohin mit dem ganzen Gemüse – die Kinder können es dann ja irgendwann auch nicht mehr sehen! Aber ich hab jetzt schon einige Rezepte gesammelt, und wenn du noch einen heißen Tipp hast – her damit :D.

Nachhaltig leben als Familie

Solawi Vauß-Hof eG

Für alle Paderbornerinnen unter euch kommt jetzt die gute Nachricht: Die Solawi sucht wieder Mitglieder! Wenn du jetzt Interesse hast, dann schau doch am besten gleich mal hier auf der Website vorbei und wende dich vertrauensvoll an Anja.

Alle anderen müssen nicht traurig sein: Ich habe in der Linkliste auch den „Dachverband“ verlinkt – hier kannst du nach Solawis in deiner Nähe suchen! Es lohnt sich auf jeden Fall am Tag der Offenen Tür vorbeizukommen – egal welche Solawi man in der Nähe hat.

Ich hoffe, dir hat dieser Artikel gefallen, und ich konnte dir ein paar Anregungen geben für genfreies Bio-Gemüse und gesundes Essen? Vielleicht trägst du dich ja auch sowieso mit dem Gedanken dich einer Solawi anzuschließen?

Abschließend habe ich noch ein paar Links gesammelt, die sich mit dem Thema Nachhaltigkeit beschäftigen – selbstverständlich ohne den Anspruch vollständig zu sein! Jetzt gehts noch ab zu den Montagsfreuden beim Zwerg. Kommt gut in die Woche!

Zuletzt noch der Hinweis: Dieser Artikel ist in freundlicher Zusammenarbeit mit der Solawi VaußHof eG entstanden, aber ich habe weder Geld noch andere Extraleistungen dafür erhalten.

Viele Grüße,

Sonja

 

 

Links und Quellen

Solidarische Landwirtschaft Vauß-HofeG – „unsere“ Solawi in Paderborn.

Solidarische Landwirtschaft Dachverband – Solawi in deiner Nähe finden!

Fair Trade Siegel – Kritik – ein Überblick auf Utopia.de

Sweat Shop – Dokumentation über die Textilherstellung in Kambodscha: Drei norwegische Upper-Class-Jugendliche, darunter eine Fashion-Bloggerin, leben und arbeiten in einer Textilfabrik. Sehenswert!

Chronisch vergiftet – Monsanto und Glyphosat (Arte Dokumentation) – Warnung: In dieser Dokumentation von Arte werden missgebildete Schweine und Föten gezeigt. Das ist nichts für schwache Nerven. Solltest du gerade schwanger sein, sieh es dir bitte nicht an.

Let’s make Money (Trailer) – Dokumentation von Erwin Wagenhofer. Die gesamte Dokumentation kann man sich für 2,99€ direkt auf Youtube ansehen.

5vor12 – eine Blogaktion zum Mitmachen von Mamadenkt.de – jeden Monat neu!

 

*affiliate link: Mit deinem Einkauf über den mit * gekennzeichneten Link erhalte ich eine Provision, ohne dass Dir Mehrkosten entstehen. Meine Empfehlungen wähle ich sehr sorgfältig aus und stecke sehr viel Zeit und Arbeit in jeden meiner Beiträge. Über Provisionen und Werbung finanziere ich die laufenden Kosten dieses Blogs und kann auch zukünftig hochwertige Inhalte kostenlos zur Verfügung stellen. Vielen Dank!

 

Weihnachten nicht mögen

Keine Liebesgeschichte, oder: Wie man Weihnachten nicht mögen kann

Vielleicht bin ich die einzige Mama in diesem Land, die Weihnachten mit gemischten Gefühlen begegnet. Und wahrscheinlich ist es der kreativbloggerische Selbstmord, aber ich gestehe: Ich mag Weihnachten nicht. Ich nehme gern die zwei freien Tage. Aber bitte ohne Weihnachten!! Wie kann man Weihnachten nicht mögen, werden einige entsetzt fragen? Habe ich Probleme mit Emotionen? Mit Menschen? Habe ich einen lieben Menschen um Weihnachten herum verloren? – Nein. Nein und nein, hab ich alles nicht. Will ich euch jetzt Weihnachten verderben? Oder meinen Kindern? (Oh Gott, die Armen!) Nein, auch nicht. Aber ich muss auch einfach mal was loswerden. Über mein Plätzchen-Trauma und mein Scheitern als Perfect Mom. Denn in der Königsdisziplin aller Mütter (Weihnachtsvorbereitungen) scheitere ich. Alle Jahre wieder. Mit voller Absicht.

Have Fun ;).

Weihnachten nicht mögen? Warum nur?

Tja, ich könnte so viele Dinge nennen und eine so lange Moralpredigt über Massenkonsum und Wegwerfgesellschaft schreiben und darüber, dass ich Weihnachten schon immer als Heuchelei empfunden habe – begonnen mit der Lüge, dass Christkind oder Weihnachtsmann die Geschenke bringen. Aber das ist eigentlich nur das, was noch obendrauf kommt.

Ich bin schlicht und ergreifend ein durch und durch praktisch veranlagter Mensch. Und die meiste Zeit will ich einfach, dass es irgendwie läuft und ich meine Ruhe habe. In Ruhe vor mich hin werkeln. Weihnachten stört mich dabei. Dieses Märchen, dass man ja endlich soviel Zeit hat, weil da zwei Feiertage sind, ist eine Lüge. Ich habe im ganzen Jahr nicht soviel Stress wie an diesen drei Tagen! (Oder der ganzen Weihnachtswoche: Wir sind nämlich wirklich schon komplett verplant!)

Auf Twitter schrieb neulich jemand etwas, das ich gern unterschreibe:

Der Dezember hat mehr Weihnachtsfeiern als Tage.

Und auch wenn sich das bei uns in Grenzen hält, kommen doch plötzlich alle auch entferntesten Bekannten und Verwandten auf den Trichter sie müssten uns jetzt im Dezember unbedingt nochmal sehen. Unbedingt jetzt, weil Weihnachten ist!!

Aber mal ganz ehrlich: Wir sind auch sonst zuhause. Den ganzen Sommer lang haben wir Sonne im Garten und den Grill bereit stehen. Warum kommen also alle ausgerechnet jetzt auf die Idee, dass wir uns unbedingt mal wieder sehen müssen? Wo es draußen kalt und ungemütlich ist und ich lieber mit nem guten Buch in der Wanne liege, und das am liebsten jeden Abend? Dieser ganze Wir-müssen-uns-unbedingt-noch-sehen-Weihnachtszwang steht im krassen Kontrast zu meinem Biorhythmus, Leute.

 

Vorgartenbeleuchtungswahnsinn: Sind wir hier auf der Reeperbahn oder wat?

Ich bin wahrscheinlich so ein Sommer-Mensch: Ich brauche gutes Wetter um gute Laune zu haben und um gesellig zu sein. Dieses hyggelige-kuschelige-Weihnachtsgen hab ich nicht. Sorry! Ich kann weder dem wachsenden Vorgartenbeleuchtungswahnsinn etwas abgewinnen („Ist das schon Puff oder noch Weihnachtsdeko?“), noch dem steigenden Trend des Innenraumschmucks. Auch hier gebe ich ganz einfach zu: Es ist mir zu anstrengend und zu stressig: Erstmal die ganze Deko im Keller suchen!! Boah, da ist der Mittagsschlaf des Kleinen um, bevor ich da alles gefunden habe. Dann alles aufhängen im ganzen Haus und dann den ganzen Advent die Kinder davon abhalten alles anzufassen, überall dran zu ziehen und Kerzen anzuzünden!!! ===:o

Horror!!

Bei mir gibts entsprechend keine Deko. Ich hab mal dekoriert, als ich noch eine Ein-Kind-Mama war. Die letzte Deko hab ich dann im August des darauffolgenden Jahres gefunden und sie dann gleich fürs nächste Weihnachten hängen lassen. Mittlerweile war ich Zwei-Kind-Mama und ahnte bereits, dass Weihnachten nicht so toll ist, wie alle immer behaupten.

Ja, meine Kinder finden das ein bisschen schade. Die mögen Weihnachten natürlich. Insofern gibts dann kurz vorher vielleicht ein kleines bisschen Deko – aber nur unter strengen Auflagen. („FINGER WEG!“) Da halte ich auch nix von Kuschel-Parenting. Ich mach hier ganz klare Ansagen, damit das läuft und die Kinder nicht die Bude abfackeln. Und Schokoteller stelle ich auch nicht auf! Meine Großen können sich zurückhalten, K3 aber dafür gar nicht. Also gibts Schoki nur unter Aufsicht. Ist auch besser für meine Wände.

Wir haben keinen Baum. Aus ethischen Gründen. Mein Mann sammelt kurz vor Weihnachten ein paar Tannenzweige, und die dürfen die Kinder mit ihrem selbstgebastelten Zeugs behängen. Lichterkette gibts auch. Das muss dann reichen. Meine Mutter baut entschädigend mittlerweile einen Zweitbaum auf der Terrasse auf, und da wir Heiligabend da sind, bekommen die Kinder dann auch ihre Extraportion Weihnachten. Halleluja!

 

Plätzchen backen? Jo, viel Spaß!

Dann dieses Plätzchen-Drama im Advent! Ich bin ja auch blöd – jedes Jahr stelle ich mir vor, dass die Kinder ja jetzt schon etwas weiter sind und das bestimmt total toll und besinnlich wird, wenn ich sie auf kiloweise Teig, Schokolade und Streusel loslasse! Hahahahaha! Jedes Jahr haben die Kinder nach dem zweiten Blech keinen Bock mehr. Kind 3 schaufelt sich den Teig roh rein, und ich versuche die Schoko-Streusel-Katastrophe aus den Stuhlkissen zu rubbeln, während die beiden Großen sich um das Nudelholz streiten. Das kommt dann auch schnell zu Handgreiflichkeiten, wenn ich nicht schnell genug bin.

Am Ende hab ich keine Chance und parke die ganze Bande vor einem Film und backe ganz besinnlich und für mich die letzten 15 Bleche Plätzchen selbst. Und mache dann den Abwasch. Allein! Oh du fröhliche!

Übrigens – ja, ich habe den Kindern dieses Jahr Keksstempel gekauft – jedes bekommt einen im Adventskalender! Sie sind ja auch schon viel weiter als letztes Jahr… (hört ihr auch gerade die Musik vom weißen Hai?? Oder von Michael Myers? di-di-di-di-di… ok, die Melodie müsst ihr euch jetzt denken…)

 

Die Feiertage: Das Jacke-an-und-auszieh-Fest. Mit special Zutat: Geplärre und Geschrei.

Und dann die Feiertage: Dreimal pro Tag Kinder vollständig an- und ausziehen, aus ihrem Spiel mit den neuen Sachen reißen (ja, da sind sie glücklich!), irgendwohin fahren, zwei Stunden versuchen am Kaffeetisch Gespräche ans Laufen zu kriegen, während man gleichzeitig aufpassen muss, dass kein Kind den Weihnachtsbaum umreißt (ich weiß, warum ich keinen habe!), sich mit Geschwistern oder Cousinen in die Wolle kriegt und auch sonst keine Tischkatastrophen passieren. Nebenbei bauen wir noch die neue Lego-Ritterburg oder den Todesstern zusammen („Was hat der Kleine denn da im Mund?“), und begleiten Toilettengänge.

Muss ich extra erwähnen, welchen Kämpfen und Schreiattacken wir jedes einzelne Mal ausgeliefert sind? Dabei sage ich schon die meisten Termine gar nicht zu! Es sind trotzdem zuviele Termine und zuviele Leute.

Letztes Jahr wurden wir erstmals von Magen-Darm verschont. Die kam erst mit Freunden zu Silvester und ging erst mit den Heiligen drei Königen.

Weihnachten? Im Ernst? Jubelzeit?

Überall der wabernde Heizungs- und tote-Enten-Gestank. Ich bin Vegetarierin, und mir wird da schlecht. Ehrlich. Da brauchts nicht mal die Magen-Darm-Grippe. Vielleicht bin ich traumatisiert, weil ich in den letzten sieben Jahren drei schwangere Weihnachten und vier Weihnachten mit Baby hatte. Ich hätte jetzt echt gern mal ein Weihnachten ohne Weihnachten. Echt.

 

Lichtpunkte. (Ok, es ist nicht alles schlecht an Weihnachten)

Versteht mich nicht falsch: Es gibt Highlights. Und manchmal werde ich mit unerwartet guten Gesprächen überrascht. Oder unerwartet gutem Wein. Gutem Essen. Es gab auch immer schöne Momente und Abende rund um Weihnachten, z.B. das rituelle Kino-Event mit Herr der Ringe, Hobbit oder Star Wars (die einzigen Filme, die ich im Kino gesehen habe, seit ich Kinder habe. Ich als Cineast!). Wir sind in den letzten Jahren auch mit den beiden Großen im Theater gewesen, das war jeweils sehr sehr schön. Und ja, ich mag auch diesen kurzen Glitzermoment in ihren Augen, wenn sich ein sehnlicher Spielzeugwunsch erfüllt.

Leider verwandeln sie sich wieder in kleine Weihnachtsmonster, sobald die Szene wechselt und sie einen Weihnachtsbaum sehen: „Wo sind die Geschenke?“ Und das besagte Herzensgeschenk liegt zwei Wochen später häufig achtlos in der Ecke und ich muss Kleinteile aus dem Staubsaugerbeutel fischen.

Hm.

Ich habe echt gemischte Gefühle für Weihnachten.

Mit dem beginnenden Advent werde ich mir nun eine Survival-Strategie erarbeiten.

Weihnachten nicht mögen

Alles Gute!

Eure Sonja

Elternautomat

Der sprechende Elternautomat

„Nicht anfassen.“ „Wie oft hab ich das jetzt schon gesagt?“ „Hast du mir zugehört?“ „Lass los.“ „Lass es sein.“ „Schuhe an.“ „Nein, lass es.“ „Zähneputzen und ab ins Bett.“ „Schneller.“ „Hast du schon mal auf die Uhr gesehen?“ „Wir kommen zu spät!“ – das ist nur ein kleiner Auszug von Sätzen, die ich täglich so von mir gebe. Das häufigste Wort, das ich sage, ist wahrscheinlich „Nein.“ Mit einer Mischung aus Schrecken und Belustigung stelle ich eins fest: Aus mir ist ein sprechender Elternautomat geworden.

Ich? Ein Elternautomat?

Als ich noch mit meinem ersten Kind schwanger war, habe ich viel gelesen und mir viele Gedanken gemacht. Mir ein „Konzept Mama“ zurechtgelegt. Stefan und ich haben viel darüber gesprochen, wie wir uns uns als Familie vorstellen (und wie nicht!). Was uns wichtig ist. Was wir uns für unsere Tochter wünschen.

Ich habe viel Jesper Juul gelesen. Mein erstes Buch von ihm war „Dein kompetentes Kind“*. In diesem Buch erklärt er sein Konzept der „gleichwürdigen Familie“. Ich liebe dieses Buch, wirklich. Es enthält die Quintesssenz von allem, was er danach geschrieben hat. Und vor allem erklärt er den „sprechenden Elternautomat“ (S. 169):

Dieser gibt automatisch seine pädagigischen, belehrenden oder hilfsbereiten Kommentare zum Besten, sobald sich ein Kind in Hörweite befindet. Mit dem sprechenden Elternautomaten verhält es sich allerdings so, dass schon die meisten Dreijährigen ihr Ohren auf Durchzug stellen, wenn er anfängt zu plappern, und auch die meisten Erwachsenen wüssten schon nach fünf Minuten nicht mehr, was ihr Elternautomat von sich gegeben hat.

Oha. Neulich fiel es mir wieder ein, und ich bin ehrlich: Ich bin auch einer! Ein sprechender Elternautomat! Hilfe!!!

Ja, Nein, Bitte, Danke, Lass es sein!

Ok, von mir kommt nicht dieses „Was sagt man?“ im Nervton, wenn die Kinder sich bedanken sollen. Das tun sie von allein. Manchmal vergessen sie es, dann lächele ich dem zu Bedankenden zu und sage stellvertretend „Danke“, und dann ziehen wir weiter.

Es gibt Tage, da nehme ich mir vor mal nichts zu sagen und es läuft so lala. Dann gibts total gute Tage, da muss ich gar nicht soviele Kommandos geben, und es läuft super. Und dann gibts Tage, sie sind von vorneherein zum Scheitern verurteilt. Da kippt die Stimmung schon beim Frühstück. Und ich schalte auf Automatik.

Ich habe mal bewusst darauf geachtet. Schlimm, wie schnell man in so einen Automatismus verfällt. Und plötzlich plappert man so vor sich hin, während man eigentlich ganz woanders ist und selbst nicht so genau weiß, was man da gerade von sich gibt. Auch das macht den Elternautomat aus (Juul, „Dein kompetentes Kind“, S. 169):

Denn was er äußert, ist gelinde gesagt von schwankender Qualität und besteht aus einem ungeordneten Sammelsurium  von Aussagen früherer Generationen, vermischt mit Phrasen, die wir irgendwo aufgeschnappt haben.

Au Backe. Jetzt fühle ich mich nicht nur ertappt, sondern auch schlecht.

Elternautomat

Survival im Alltag

Ganz klar: Ich bin nicht gern ein sprechender Elternautomat! Das will ich jetzt mal klarstellen. Ich arbeite daran, dass ich es nicht mehr bin. Ich bemühe mich um eine persönliche Sprache, die wertneutral und aufmerksam ist und auf die Bedürfnisse meines Kindes eingeht. Wie ich eben schon sagte: Manchmal klappts. Manchmal nicht.

Ich habe selbst inzwischen festgestellt, dass es besser klappt, wenn es mir selbst gut geht. Unausgeschlafen und hungrig ist zum Beispiel ein ganz schlechter Zeitpunkt. Oder wenn ich eigentlich gerade was anderes zu tun habe / tun will. Meist hat das dann mit Nähen und Bloggen zu tun. Denn eins ist auch wahr: Mamasein kann entsetzlich eintönig und langweilig sein. Meine Kinder blubbern mich den ganzen Tag mit Gummibärenbande und Vaiana voll, die sind bei uns gerade in. Find ich ja auch alles cool, und ich gucke auch gern mal mit, aber den ganzen Tag Gummibärsaft und Herzog Ikzorn und Maui und Hey-hey??

Puuuh… Ich würde total eingehen, wenn ich nicht nebenbei mein kleines Näh-Blog-Business hätte, auch wenn andere mich immer fragen, warum und vor allem wie ich das so schaffe.

Naja. Manchmal klappts. Manchmal nicht.

Wie ist das bei euch?

Wünsche eine schöne Woche!

Eure Sonja

 

 

 

*affiliate link: Wenn Du etwas über den mit * gekennzeichneten Link bestellst, erhalte ich eine kleine Provision, ohne dass Dir Mehrkosten entstehen. Ich mache das nicht aus Gier oder um Dich zu ärgern, sondern um die Kosten dieses Blogs zu decken und um weiterhin Inhalte und Tutorials kostenlos anbieten zu können. Dafür sage ich dir DANKE! 🙂

(Anzeige) A Surfer Story ~ mit dem 3D Puzzle Volkswagen T1*

Ich durfte eine kleine Zeitmaschine zusammenbauen. Kultstatus genießt er schon lange – jetzt gibt es ihn auch im Miniformat für Zuhause: Die Rede ist vom Volkswagen T1 – auchbekannt als „Bulli“. Von Ravensburger gibt es ihn nun als 3D Puzzle Zeitmaschine. Denn beim Zusammensetzen des 3D Puzzle Volkswagen T1 wurden bei einige Erinnerungen lebendig: Nicht nur an unseren schönsten und bisher längsten Urlaub, sondern auch den größten Traum, den wir uns bislang erfüllt haben: Ein Surf-Road Trip mit dem Bulli durch halb Europa – einmal Surfen und zurück. Mit zwei kleinen Kindern! Heute erzähle ich euch meine Surfer Story, während ich dieses 3D Puzzle zusammensetze.

 

A Surfer Story: Australien und Marokko – wie alles begann

Wir haben 2013 unsere zweite Elternzeit genutzt um uns den Traum vom Surfen zu erfüllen. Hier habe ich schon einmal ganz kurz davon erzählt. Aber unsere Surfer Story begann eigentlich viel viel früher, nämlich als Stefan und ich uns kennenlernten: Ich hatte damals einen dreiwöchigen (viel zu kurz!) Backpackertrip nach Australien gebucht. Und Stefan hat, nachdem wir uns sehr schnell verliebt hatten, kurzerhand auch einen Flug gebucht. Und so sind wir gleich zu Anfang unserer Beziehung einmal um die Welt geflogen – er über Amerika, ich über Asien: wir haben damit sogar die Welt einmal umarmt.

 In Australien haben wir in kurzer Zeit viel gesehen – allein über unseren Australien-Trip könnte ich noch ganz viel erzählen! Aber es geht heute um unsere „Surfer Story“: Auf einer Tour nach Kangaroo Island haben wir unsere erste Surfstunde genommen, und seitdem war es um uns geschehen. Ich weiß nicht, ob das jemand nachvollziehen kann, der noch nie auf einem Surfbrett gestanden hat (?). Alles, was du je über die Magie des Wellenreitens gehört oder gelesen hast ist wahr! Es gibt kein großartigeres Gefühl auf dieser Erde, nicht einmal auf einem Pferderücken zu sitzen.

Damals, auf Kangaroo Island, wuchs in uns beiden die Sehnsucht nach Wellen und Surfen (auch wenn aus uns wohl niemals mehr Supersurfer werden, aber darum gehts beim Surfen ja auch gar nicht.)

Wir planten unseren nächsten Urlaub nach Taghazout, Marokko – dieses Mal eine ganze Woche lang Surf Camp! Taghazout galt als Geheimtipp für Surfer, ebenso das nahe gelegene Essaouira.Leider hatten wir damals (es war Februar) richtig Pech mit dem Wetter – der Urlaub war total verregnet. Vor der Küste hatte es einen Orkan gegeben, der die die Strömungen über Wochen durcheinander gebracht hat. Wir haben nicht einmal auf dem Surfbrett gestanden, obwohl wir es jeden Tag tapfer versucht haben. Ich war völlig entmutigt und niedergeschlagen, als wir nach Hause flogen.

(Das einzig Schöne am Ende dieses Urlaubs: Finja! Wir hatten zuvor erfolglos versucht schwanger zu werden – der verunglückte Surftrip hatte es nun möglich gemacht.)

A Surfer Story: Unser Trip mit dem Bulli durch Europa

2013 – drei Jahre und zwei Kinder später – wagten wir einen erneuten Versuch und starteten unseren sechswöchigen Road Trip durch Europa!Warum das 3D Puzzle des Volkswagen T1 so eine Zeitmachine für uns ist: Wir hatten schon lange von einem eigenen Bulli geträumt (ich glaub, mit diesem Traum sind wir nicht allein?), und lang haben wir gesucht, bis wir unseren Volkswagen T4 – wir nennen ihn „Wilbur“, nach den Traveling Wilburys 😉 – gefunden haben. Wir fahren ihn übrigens immer noch!

Wir starteten in Hamburg, fuhren quer durch Frankreich entlang des Mittelmeers, durch Spanien bis nach Portugal, wo wir zwei Wochen lang in einem fantastischen Surfcamp verbringen durften, und das mit unseren beiden kleinen Kindern!

Insgesamt waren wir sechs Wochen lang unterwegs – von Campingplatz zu Campingplatz. Das Bild oben ist aus Spanien, und ihr bekommt einen Eindruck davon, wie wir da so gezeltet haben. Das große Vorzelt war fest am Bulli installiert. Die ganzen deutschen und holländischen Rentner, die um uns herum campten, wurden alle ganz nostalgisch: Sie seien ja früher auch alle mit VW Bulli durch die Weltgeschichte gefahren.

In Portugal waren wir dann zwei Wochen in Aljezur und hatten dort das Glück, dass wir in einer Bucht surfen lernen konnten, wo die Wellen sehr anfängertauglich und ganz regelmäßig reinkommen, das sieht man auf dem Bild glaube ich sehr gut! Ich muss gestehen, dass ich nach der Marokko-Erfahrung eigentlich so demotiviert war, dass ich keinen Bock hatte es überhaupt zu versuchen.

Außerdem hatte ich echt Angst vor dem Wasser, auch wenn es nicht sehr tief war, und überhaupt war ich vor dem Urlaub sehr gestresst gewesen, sodass ich eigentlich gar nicht surfen wollte.

Aber zum Surfen gehören solche Momente des Zweifels und Nicht-Wollens auch dazu – und das ist nur eine der vielen Wahr- und Weisheiten, die man vom Surfen lernen kann. Rückblickend muss ich sagen, dass diese zwei Wochen Surfcamp sogar Einfluss auf meine ganze Lebenseinstellung hatten.

 

Nach der ersten Surfstunde (in der ich schon gestanden habe, yeah me!!) war ich wieder „angefixt“ und plötzlich süchtig nach Surfen! Die Angst blieb trotzdem noch sehr präsent, aber viele kleine und große Dinge des Lebens wurden mir in dieser Zeit bewusst. Oder besser: Vieles, das mir erst viel später klar wurde – über das Leben allgemein und über mein Leben im Besonderen – begann dort, in Aljezur, auf einem Surfbrett.

 

The worst day on the beach ist still better than the best day at work

Surfen ist (für mich, auch wenn ich seitdem nicht mehr die Gelegenheit hatte) mehr als auf dem Brett stehen. Ich glaube, das wird jeder bestätigen, der schon einmal gesurft ist: Es steckt die Magie der Freiheit darin.Es ist auch völlig egal, ob man Anfänger ist oder Profi. Ich habe einen Surfer kennengelernt, der sinngemäß sagte: „Für einen Anfänger kann heute der beste Tag seines Lebens sein, und für mich ist heute vielleicht nicht so gelaufen. Es ist dieselbe Welle, und doch nimmt jeder sie anders wahr.“

Daher kommt auch der Spruch „Der schlimmste Tag am Strand ist immer noch besser als der beste Tag im Büro.“

Surfen ist mehr als Sport – es steckt eine Menge Lebensweisheit darin. Ich habe von meinem Surflehrer und vom Surfen viel über das Leben gelernt, und auch – darüber erzähle ich euch ein anderes Mal – über das Kinderkriegen.

Das Ravensburger 3D Puzzle Volkswagen T1

Als ich jetzt die Gelegenheit hatte das 3D Puzzle Volkswagen T1 von Ravensburger zu puzzeln, habe ich natürlich nicht gezögert! Sofort war die Erinnerung an unseren Surf-Trip da, und mit ihr das Fernweh – der Wunsch nach Wasser, Sonne, Sand und dem unbeschreiblichen Gefühl von Wasser getragen zu werden.

Das 3D Puzzle Volkswagen T1 – das sich übrigens entgegen meiner ersten Befürchtung problemlos und sehr fix zusammenbauen ließ – bekommt natürlich einen Ehrenplatz bei uns.

Der kleine Bulli wird uns immer an unseren großen Trip erinnern und uns ermahnen fit zu bleiben. Irgendwann wollen wir noch einmal einen Surftrip starten können. Denn die Sehnsucht nach den Wellen ist geblieben. Und ich gebe die Hoffnung nicht auf, dass es noch einmal klappen wird.

Eins fehlt noch: Ihr wollt mich jetzt surfen sehen. Da:

Damit wünsche ich euch jetzt noch eine schöne Woche!
Lieber Gruß,
Sonja

*Sponsored Post

 

 

Merken

Merken

Rückbildungskurs? -> Über Mamas Freiheit und das Pipi-Anhalte-Gefühl

Während unsere Kinder momentan in absoluter Topform sind, muss ich mir meine Form wieder mühselig erarbeiten. Ihr ahnt es: es geht seit ein paar Wochen einmal die Woche zum Rückbildungskurs! Und irgendwie fühlt der sich an wie ein Rückfahrticket in mein Leben. Klingt verrückt, is aber so.

Nach dem eher amüsanten Einstieg „Kacka-la-kack“ in meine Montags-Kolumne, in der ich ein bisschen aus meinem Alltag plaudere – immer der Frage nachgehend, wie das so ist mit vier Kindern.
Heute denke ich einfach ein bisschen laut – über das Mamasein, das „normale“ Leben vs. meinem Leben und über unseren Kinderwunsch. Und warum mein Rückbildungskurs eine bedeutende Wegmarke ist.

Rückbildungskurs: mein Ticket „zurück ins Leben“

Es ist insgesamt der vierte Rückbildungskurs, den ich besuche. (Wegen der vierten Schwangerschaft, nicht der vierte nach dem vierten Kind, wohlgemerkt.) Und ich liebe ihn! Obwohl ich gar nicht so der Sports-Typ bin. Außer Yoga mache ich eigentlich nicht viel (und auch Yoga kommt viel zu kurz).

Mal unter uns: Es ist einfach schön wieder allein „rauszukommen“ – daher das „Rückticket in mein Leben“- Gefühl! Ich freue mich auf jedes Training, auch wenn (oder gerade weil?) es anstrengend ist. Da ich viele Übungen im Alltag umsetzen kann (z.B. den Trick mit dem Kinderwagen: Einfach die Handflächen beim Schieben nach oben, das führt zu einer ganz anderen Körperhaltung und trainiert schon ein bisschen ;)), bin ich bisher sehr zufrieden mit dem Kurs und mit mir.

Jeden Mittwoch eine Stunde breche ich aus dem Alltag mit vier Kindern aus und bin mal wieder ich. Ich genieße bereits die Autofahrt zum
Kurs: Meine Musik in meiner Lautstärke hören, meinen Gedanken nachhängen… das ist einfach schön. Plötzlich fühle ich mich wieder als
ich und nicht „nur“ Mama.

Ich hab kaum Zeit vor oder nach dem Kurs mit anderen Mamas zu quatschen, aber für ein, zwei Sätze reicht es, und wir alle haben dieselben Überlebensprobleme, wir alle haben mal mehr, mal weniger Sorgen. Wir alle strampeln uns jeden Mittwoch Abend ab und schwitzen da um unsere Beckenböden wieder auf Vorderfrau zu bringen. Ich muss ja immer schmunzeln bei dem  „Pipi-Anhalte-Gefühl“, wie unsere Trainerin es nennt.

Im Alltag habe ich dieses Gefühl der Freiheit (nicht das Pipi-Anhalte-Gefühl!) selten – wir sind doch sehr eingebunden in unsere täglichen Abläufe. Es dürfen keine Lücken und keine Langeweile entstehen. Stefan und ich jonglieren von einem Termin zum nächsten und versuchen dabei nichts zu vergessen. Andauernd kullern von außen irgendwelche Sachen rein – Events im Kindergarten, Arzttermine und all sowas.

Einmal die Woche ALLEIN (Rückbildungskurse sollte man immer allein machen, ohne Baby!) zu sein und was anderes zu machen, das fühlt sich an wie eine Rückkehr ins „normale“ Leben. Und dieses Mal umso mehr, weil es dieses Mal NICHT „vor dem nächsten Baby“ ist.

Dieses Mal Rückbildungskurs ist für mich das letzte Mal. Das ist auch ein bisschen traurig. Wenn der kleine Vincent mich anstrahlt und ich denke, dass dies nun wirklich die letzte Runde Baby in meinem Mamaleben ist… tja – ein bisschen Wehmut ist auch dabei. Wenn ich die Babysachen nach und nach aussortiere, dann weiß ich, dass es jetzt das letzte Mal ist. Aber es fühlt sich auch gut und beruhigend an: Nach drei Kindern waren wir lange nicht sicher, ob wir noch ein viertes wollen schaffen. Hätten wir heute nur drei, würde ich mich wahrscheinlich fragen, ob vier nicht doch gegangen wären.

Es sollte so sein, dass wir vier Kinder haben. Ich habe mich lange mit dieser Schwangerschaft schwer getan. Es war nicht leicht noch einmal die Kraft zu finden für noch ein Kind, und es ist auch nicht leicht sich jeden Tag wieder zu motivieren – speziell, wenn die alle so ihre Phasen haben und man sie alle am liebsten zum Mond schießen würde. Sicher gibt es ab und an so Highlights und auch mal kleine Auszeiten, aber „Zeit für mich“, in der ich wirklich abschalten kann, ist rar.

Aber jeden Mittwoch, da klappt das. Mit dem Pipi-Anhalte-Gefühl.
Damit verlinke ich noch zu den Montagsfreuden!

Unsere DIY-Feuerschale und Stockbrot

„Wo ein Feuer brennt, da ist man zuhause“, sagt Ronja zu Birk, als sie in der Bärenhöhle wohnen. Und Ronja hat diesen Spruch von ihrer Mutter Lovis, eine sympathische Frau, die ich gern mal treffen würde, wenn sie nicht eine Figur in einer Geschichte wäre. Ihr wisst, welches Buch ich meine: Ronja Räubertochter. Das Buch* habe ich schon als Kind geliebt, und heute ist meine Älteste total begeistert von der Geschichte. Ich habe das Buch vorgelesen, wir haben das Hörspiel und auch den Film, den ich zugegebenermaßen auch gern mitgucke.
Mein Blogsommer-Beitrag für diese Woche ist also nichts genähtes, dafür aber etwas sommer-abend-liches. Ich stelle heute unsere DIY-Feuerschale vor und passend dazu ein Rezept für Stockbrot.

Abenteuer mit Lagerfeuer

Feuer – seit jeher beflügelt es die Phantasie der Kinder! Mir ging es als kleines Mädchen nicht anders. Ein Lagerfeuer ist das Sinnbild aller Abenteuergeschichten und -romane, und ich muss sagen: Ich liebe Feuer, ich mag den Geruch von Rauch und das Knistern des Holzes, wenn es verbrennt. Für mich gehören Feuer und Sommerabende einfach zusammen. In jüngeren, kinderlosen Jahren bin ich oft zur Sonnenwendfeier oder Beltane zu den Externsteinen gefahren, die nicht weit von hier sind, und bin da auch ums Feuer getanzt (heute darf man das leider nicht mehr).

Aber bevor ich jetzt ins Schwärmen komme, stelle ich euch unsere DIY-Feuerschale vor. Die ist nämlich selbst gebaut.

 

DIY-Feuerschale

Der Hauptteil unserer Feuerschale ist eine alte Stahlfelge. Die haben wir kostenlos in der Werkstatt unseres Vertrauens bekommen. Der Meister war froh, dass er den Schrott nicht selbst entsorgen musste. Stefan hat dann im Baumarkt Gewindeschrauben (ca. 1,50cm Durchmesser) gekauft. Die gibt es als Meterware, und man kann die im Baumarkt selbst schneiden.

 

Die drei Gewindeschrauben hat Stefan dann mit der Stahlfelge mithilfe von Muttern verschraubt. Zum Schluss hat er noch das Gitterfenster eines alten Kellerfensters zurecht gesägt und als Gitter benutzt.

Wenn man darin was abbrennt, muss man darunter festen Boden haben! Wir haben so eine alte Waschbetonplatte, das geht wunderbar!

 

Stockbrot

Die Kinder lieben es natürlich zu kokeln, wie wir früher auch. Ich hab ja schon immer ein bisschen Angst, aber bisher ist nichts passiert, und zumindest die beiden Großen sind inzwischen sehr vorsichtig.

Für das Stockbrot haben wir Haselnussäste abgeschnitten. Es gehen auch Weiden- oder Buchenäste. Die Stöcke selbst sollen ja nicht brennen, also werden diese Äste immer wieder empfohlen. Fichte brennt sofort, also bitte keine Fichte nehmen!!
Wir haben die Äste zusätzlich vorher stundenlang in Wasser getaucht. Je nasser das Holz, desto weniger brennt es. Unsere Stöcker sind ca. 1,20m lang – auch das ist eine Sicherheitsmaßnahme!

Das Rezept ist ein simpler Hefeteig:

400g Mehl
1 Pck. Trockenhefe
1 EL Zucker
300ml warme Milch
1/2 TL Salz
2 EL Öl

 

Wir haben das fertige Stockbrot mit unseren Restbeständern Haselnusscreme genossen, die ich aus ethischen Gründen nicht mehr nachkaufen werde. Wir sahen am Ende alle aus wie die Räuber :).
Macht ihr auch manchmal Stockbrot? Habt ihr noch Rezepte-Tipps?

 

 

Nun gebe ich dann mal direkt ab zum Blogsommer und zum Freebook Friday! Ich mache auch noch einmal auf unsere Gruppen aufmerksam, bei denen ihr alle gern mitmachen könnt:

Jetzt bin ich gespannt, was wieder neu dazugekommen ist!  Liebste Grüße,
Sonja
*amazon affiliate links: Wenn Du etwas über diesen Link bestellst, erhalte ich eine kleine Provision, vielen Dank!

Merken

Merken

Merken

Kacka-la-kack.

Wie das mit vier Kindern so ist? – Ehrlich, ich kann es gar nicht so genau beziffern. Unsere Abläufe haben sich doch noch einmal sehr geändert, wie ich hier bereits angesprochen habe. Ein paar Episoden aus unserer Familienchronik kann ich euch nun erzählen. Heute Episode 1: „Kacka-la-kack“.

Unser „großer“ Sohn ist in der analen Phase. Ich hätte nie gedacht, dass es uns mal so „erwischen“ würde. Weiß jemand wie lang das noch geht? – Kackao – Kacktus – Kackerlake – Kacka-la-kack.

Es tropft uns aus den Ohren, ehrlich! Ich finde ja, 5 Jahre ist an und für sich ein tolles Alter: Mit 5 Jahren können die Kinder schon ganz viel (wenn sie wollen!): sich anziehen, selber essen, selber auf Klo gehen, sich selber anschnallen (Wisst ihr, wie lang das dauert, VIER Kinder anzuschnallen??).

Leider bleibt sein Mundwerk auch nicht stehen, und es geht weiter, alles dreht sich um die Sch… . Er sagt immer „ßeiße“, weil er das SCH noch nicht kann – und so hören wir ihn weiter: „Dieser ßeiß arß!“ usw.

Puh – von Finja kennen wir das nicht. Ob das jetzt aber jungsspezifisch ist? Da unser „Törtchen“ Marla charakterlich ganz ähnlich drauf ist wie ihr großer Bruder, glaub ich es fast nicht. Was Rummatschen und Kaputtmachen angeht, toppt Marla ihren Bruder noch: Keins unserer Kinder hat so viele Bücher und Spielzeuge auf dem Gewissen wie Marla. Und ich bin mir fast sicher, dass sie auch noch „diese Phase“ mit dem „ßeiß-kacka-pups-arß“ entwickelt.

Die Sache mit der Gelassenheit

Wir versuchen gelassen zu bleiben. Die anderen drei Kinder pflegen allerdings auch alle ihre Neurosen: Finja bereitet sich innerlich auf die Schule vor und hängt so richtig zwischen Kindsein und Schulkindsein – Marla ist mitten in der berühmten Selbstständigkeitsphase, wie die Pädagogen die Trotzphase so gerne nennen – und Vincent, ja Vincent hat auch viel mit dem Kacka-ßeiß-arß-Pups zu kämpfen. Was Jesper zuviel hat, kommt bei ihm manchmal drei Wochen nicht. Ich finde ja, das könnte sich etwas besser verteilen.

Marla trainiert bei den sonnigen Temperaturen übrigens „Töpfchen“. Und wie läufts? – Ihr ahnt es schon: Sie macht das im Grunde ganz hervorragend. Nur ab und zu haben wir auch mal einen Blindgänger auf dem Rasen. Oder im Sandkasten. Aber dies nur am Rande.

Zum Glück haben unsere Kinder so super kompetente Eltern, die niemals die Ruhe verlieren. Hmmm… OK, ich gebs zu: Jespers ständiger Verbalstuhlgang nervt! Es nervt total!!!

Eine Zeitlang bin ich mit ihm immer Zähneputzen gegangen, wenn wieder so ein Schwall exkrementaler Schimpfwörter aus seinem Mund kamen. Nicht böse oder so, ich hab nicht einmal geschimpft. Eine Zeitlang haben wir mitgemacht, damit er die Lust verliert. Wir sind sauer geworden. Haben geschimpft. Haben uns müde angelächelt. Haben es ignoriert.

In letzter Zeit ist es leicht besser geworden. Vielleicht ist es vorbei? Haben wir die Phase nun geschafft?

Vor Kurzem ist Folgendes passiert: Wir sitzen ganz entspannt auf dem Sofa (was seeeeehr selten vorkommt). Jesper kommt rein, grinst und fragt: „Na, macht ihr sexy?“
Wir gucken uns müde an, und in meinem Ohr höre ich ganz leise die Musik vom weißen Hai…

to be continued…

Damit gebe ich ab zu den Montagsfreuden -auch solche Episoden gehören ja nunmal zum Eltern sein dazu, und unseren Humor haben wir ja noch nicht verloren – und wünsche eine sonnenverwöhnte Woche!

Lieber Gruß,
Sonja

Merken

7 Sachen – Familienwahnsinn

Beim „7-Sachen-Sonntag“ von Grinsestern war ich ewig nicht mehr dabei. Heute hab ich mal wieder die Kamera gezückt und ein paar Momente des Tages festgehalten.

Deshalb – ohne viele Worte und Kommentare meine Bilder des Tages!
Kommt gut in die neue Woche,
Sonja

 

 

 

 

Merken

Merken

Tipp: Unser Pferdegeburtstag – eine besondere Idee für den Kindergeburtstag

Spätestens seit unserem Mutter-Tochter-Reitwochenende weiß hier jeder regelmäßige Leser, dass meine Große den Pferden absolut verfallen ist. Da ich mich selbst dem Charme dieser wundervollen Tiere ebenfalls kaum erwehren kann und so wahnsinnig gern auch selbst wieder reiten würde, war mir klar, dass Finjas sechster Geburtstag auf dem Pferderücken gefeiert werden muss. Und so haben wir ihr einen Wunsch erfüllt und einen wunderbaren Nachmittag genossen. In diesem Beitrag stelle ich euch unseren Pferdegeburtstag etwas näher vor.

Über Kindergeburtstage allgemein, und warum ich die „auslagere“

Jaja – ich hab früher mal von so „klassischen“ Kindergeburtstagen zuhause mit Kuchen und Topfschlagen geträumt und die Nase gerümpft, wenn andere Eltern aus einem Kindergeburtstag „so ein Event“ machen, denn natürlich muss man sich fragen, ob man das im nächsten Jahr toppen kann und überhaupt – was das kostet!

Solchen Kritikern kann ich heute ganz gelassen antworten: Und was kostet mich ein neues Sofa? Eine Renovierung unserer Wohnung? Zwei meiner bisher drei Kinder sind Winterkinder. Das vierte wird auch eins. Als die ersten Gäste hier eintrudelten, dauerte es kein zwei Minuten, bis fünf (!) Kinder auf unserem Sofa herumhopsten und die Kissenschlacht begann. Bändige mal fünf bis acht Vier- bis Sechsjährige im Winter in der geschlossenen Wohnung! Oder versuch so eine Bande fürs Basteln zu begeistern!

So eine wildgewordene, quietschvergnügte Kindermasse verhält sich ungefähr so logisch und geordnet wie ein Mückenhaufen auf Speed. Das geht speziell im Winter indoor gar nicht. Oder nicht ohne nachhaltige Verluste an unserem Hausrat. Und dann schwanger – die Nerven liegen blank, wir haben hier gerade viele Umbauarbeiten im Haus, und die undankbare Meute weiß meine sorgfältig vorbereiteten Spiele oder meinen Kuchen sowieso nicht zu schätzen (is ja so, mal ehrlich!)

Also… nö. Ich hatte da ne bessere Idee…

 

Pferdegeburtstag mit Märchenerzählerin

Der Flyer einer „Ponywanderung mit Märchenerzählerin“ lag schon länger hier im Kindergarten aus und schien mir die perfekte Lösung zu sein! Natürlich habe ich bis zuletzt gezittert, ob das Wetter mitspielt, aber wir haben wettertechnisch den Joker gezogen und dem Traumgeburtstag zu Pferd stand nichts im Wege!

Das Angebot von „Erlebnis Natur und Pferd“ hat mich sofort überzeugt: Eine geführte Ponywanderung mit einer Märchenerzählerin und anschließendem Lagerfeuer mit Stockbrot. Und das zu einem unsagbar günstigen Preis, wie ich finde – immerhin fand das Ganze an einem Sonntag statt, und die beiden Frauen Grit Schwerdtfeger und Susanne Specht sind Diplom-Biologin und Naturpädagogin, bzw. Erzieherin und ausgebildete Märchenerzählerin, und die beiden haben Finja und uns einen unvergesslichen Pferdegeburtstag geschenkt, denn es war einfach fantastisch!

Pferdegeburtstag NRW

Ablauf

Die Stimmung bei uns und den Kindern war von Anfang an locker und fröhlich. Susanne hatte auch gleich ein „Ponylied“ auf den Lippen, dass zumindest die Kinder schnell mitsingen konnten.

Zwei Ponys hatten wir, die von Grit und Susanne geführt wurden. Stefan und ich konnten ganz bequem nebenbei Bilder machen und auch mal Arm in Arm gehen, was selten vorkommt, weil einer von uns immer mindestens ein Kind trägt/schiebt/tröstet/etc. Stefan hat zwischendurch mit den Kindern, die gerade nicht auf dem Pferd saßen, getobt und Späße gemacht, sodass die Wanderung sehr kurzweilig und für die Kinder aufregend war.

Jedes Kind durfte einmal auf jedem Pony reiten. Das lief so super mit dem Abwechseln – ich bin immer noch total begeistert! Grit und Susanne haben die komplette Orga unterwegs super im Griff gehabt – da merkte man auch die jahrelange Erfahrung mit Kindern (und Pferden). Wir als begleitende Eltern haben uns da echt entspannt und den Nachmittag einfach mal genießen können – toll!

Zum Abschluss haben wir dann noch ein Lagerfeuer mit Stockbrot gemacht. Dazu hat Susanne eine schöne Märchengeschichte erzählt, die die Kinder in ihren Bann gezogen hat.

Zum Ende war es dann doch ein bisschen zugig, aber es gab Decken, in die sich die Kinder eingekuschelt haben, und wir sind dann auch wieder zurück zu uns gefahren, wo immerhin noch insgesamt fünf Kinder super friedlich mit Schleich-Pferden gespielt haben, bis sie abgeholt wurden. Eine Mama guckte mich beim Abholen sehr erstaunt an und meinte, so ruhig hätte sie noch nie fünf Kinder nach nem Kindergeburtstag zusammen spielen sehen. Und zwei Gästinnen wollten gar nicht mehr nach Hause.

Ich glaub, der Pferdegeburtstag war ne gute Idee.

Lieber Gruß,
Sonja

Erlebnis Natur und Pferd
Imkerweg 14
32832 Augustdorf

EDIT 2018: Leider gibt es dieses schöne Angebot nun nicht mehr 🙁

Ich bedanke mich an dieser Stelle noch einmal für den wunderschönen, entspannten Geburtstag! Unsere Kinder (und ich glaub auch die Gäste) waren absolut glücklich. Danke!

Hinweis: Dieser Beitrag entstand aus der puren Begeisterung – ich habe dafür weder Geld noch andere Vergünstigungen erhalten.

Blogparade „Bye Bye Kinderwunsch – Familienplanung abgeschlossen?“

Katja von Mamatized hatte eine wunderbare Idee zu einer Blogparade, bei der man noch bis zum 30.09.2016 mitmachen kann. Ich bin zufällig darüber gestolpert und fühlte mich direkt angesprochen: „Bye Bye Kinderwunsch – Familienplanung abgeschlossen?“ Wie Du weißt, wenn Du in letzter Zeit häufiger hier warst, bin ich mit unserem vierten Kind schwanger – 19. SSW, um genau zu sein. Mit keinem unserer Kinder habe ich mich innerlich so schwer getan wie mit diesem. Warum, wieso, weshalb und warum und wann sich der Schalter irgendwann umgelegt hat – darüber schreibe ich heute.

Der Kinderwunsch

Irgendwie bin ich im Kreis meiner besten Freundinnen die Einzige, die Kinder hat. Und die schon immer Kinder haben wollte. Als ich irgendwann Stefan kennenlernte und in ihm jemand gefunden habe, der auf jeden Fall auch Kinder haben wollte, war sogar die Zielvereinbarung recht schnell klar: VIER.

Beim Schreiben wandere ich nun durch die vergangenen sechs Jahre, und dabei stelle ich fest, wie eng das Thema mit unserem Leben verbunden ist. Bitte verzeih die ein oder andere Länge – wie so häufig liegt manche Antwort im Detail, und viele Entscheidungen haben wir situativ getroffen.

Nummer 1

Wir haben nicht viel Zeit verloren. Wir wollten beide und haben uns direkt ins Abenteuer gestürzt, allen Warnungen zum Trotz, dass unsere Partnerschaft noch jung war. Vielleicht verrückt, vielleicht naiv. Vielleicht ist das der Schlüssel zum Glück?
Ich habe auch Ehen und Partnerschaften auseinandergehen sehen, die schon Jahre hielten und „erprobt“ waren (und keine Kinder hatten).
Dabei kann man sich also fragen, ob man das Zusammensein an sich schon mit „erprobt“ bezeichnen darf – und wenn ja, wieviele Jahre sollten es denn sein? – , oder ob „erprobt“ eher was mit gemeinsam gemeisterten Hürden zu tun hat – damit, dass man auch in einer Krise zusammenhält?

Für uns war es von Anfang an klar, und obwohl es erst gar nicht so einfach war (vielleicht weil wir es zu sehr wollten?), hat es dann doch bald geklappt, und Finja kam zur Welt – und stellte unsere auf den Kopf.

Was auch immer ich vorher für Vorstellungen hatte, Finja hat meine Welt definitiv neu geordnet. Einen kleinen Einblick in unsere Welt mit Kind habe ich vor einiger Zeit hier beschrieben.

Nummer 2

Nachdem wir die ersten turbulenten Monate mit Finja bestritten haben, war uns klar, dass wir nicht zu lange auf Nr. 2 warten wollten. Vielleicht waren wir so sehr im Babyrausch, ich weiß es nicht. Als Finja 8 Monate alt war, war ich wieder schwanger. Jesper kam 16 Monate nach Finja zur Welt. Dieses Mal (und jedes Mal danach) war das Schwangerwerden keine Hürde mehr. Vielleicht sollte es einfach so sein?

 

Mit zwei Kindern ändert sich das Familienidyll nochmal vollständig. Mit zwei so kleinen Kindern reißt es einen in den Abgrund, vor allem wenn man wie ich die ganze Woche über allein ist, weil der Mann irgendwo auf Dienstreise ist.

Ich weiß nicht, wie ich dieses erste Jahr in Jespers Leben überstanden habe. Es als anstrengend zu bezeichnen, wäre eine Untertreibung. Diese beiden Zwerge haben mich nicht selten an den Rand des Wahnsinns gebracht und auch uns als Partner, als Eltern, einiges abverlangt. Wir haben dank dieser Zeit viel über uns gelernt, kann ich heute sagen. Wir haben es irgendwie geschafft nicht uns gegenseitig verantwortlich zu machen und mit gegenseitigen Vorwürfen zu überhäufen, sondern in erster Linie die Situation als solche als Stressfaktor zu entlarven.

Stefans erster Monat Elternzeit war eine Katastrophe. Er hatte bei seinem damaligen Arbeitgeber viel Stress auf der Arbeit – vor der Elternzeit war er ganz früh montags zur Arbeit gefahren und kam erst spät Freitag Abend zurück. Als die Elternzeit (ein popeliger Monat! Was ist das schon?) kam, gab es prompt ein Riesenproblem, und er saß jeden Tag mit dem Laptop und dem Handy in der Küche und hat gearbeitet. Ich weiß gar nicht, wie ich damals dafür noch Verständnis aufbringen konnte.

In dieser Zeit begann ich übrigens immer stärker mit dem Nähen. Habe Kurse besucht und die alte Leidenschaft immer mehr gepflegt.

Die zweite Elternzeit am Ende von Jespers erstem Lebensjahr haben wir eine lange Reise unternommen: Sechs Wochen mit unserem VW Bus durch Frankreich, Spanien und Portugal, zwei Wochen Surfcamp, und zurück. Mit den Kindern. Ich war zwar urlaubsreif, als wir losgefahren sind, aber so ein klassisch-romantischer VW-easy-going-Surf-Trip war das nun auch nicht.

Es hat ne Weile gedauert, bis wir richtig „in Urlaub“ waren und den bisher schönsten Urlaub unseres Lebens verbrachten.

Und weil das so schön war, zeige ich von diesem Trip ein paar mehr Bilder:

 

Nach dem Urlaub ist Stefan nicht mehr zu seinem Arbeitgeber zurück. Das stand vorher schon fest. Er fing bei seinem jetzigen an, der für uns eine 100%ige Kehrtwende in punkto „Vereinbarkeit von Familie und Beruf“ darstellte.

Vieles wurde Stück für Stück besser. Finja kam in den Kindergarten. Für Jesper haben wir einen Krippenplatz bekommen. Ende des Jahres bekam ich einen Job.

Nummer 3

Mein Plan war ganz klar: Arbeiten gehen, und nach ca. einem Jahr werde ich wieder schwanger und habe dann einen Arbeitsplatz, zu dem ich zurückkehren kann.

Tja. John Lennon hat es in dem berühmten Zitat schon ganz richtig getroffen:

„Leben ist das, was passiert, während du eifrig dabei bist, andere Pläne zu machen.“

Ich versuche mich kurz zu fassen: Ich bin in Vollzeit eingestiegen, und das war eine Katastrophe, das würde ich niemand empfehlen und selbst auch nie wieder machen. Netterweise durfte ich nach drei Monaten (in denen ich schon eine schwere Bronchitis kaum wieder los wurde) auf 32 Stunden pro Woche reduzieren.

Diese Zeit war trotzdem so knapp mit den Kindergartenzeiten kalkuliert, dass ich morgens die Kinder mit ganz viel Druck und Krach wegbringen und noch so eben pünktlich abholen konnte. Da Stefan eh das stärkere Gehalt hatte und einen längeren Weg nach Hamburg rein, hat er dann gleich Überstunden gemacht, damit wir uns das Atmen im Speckgürtel Hamburgs überhaupt leisten konnten.

Am Ende einer Woche waren wir alle vier fertig – die Kinder, weil sie den ganzen Tag von 8h bis 17h im Kindergarten waren, Stefan und ich vom Arbeiten und der ganzen Organisiererei drumherum. Und die Sorgen – denn obwohl wir beide arbeiteten, blieb nichts übrig. Wir machten jeden Monat ein bisschen Minus, dabei leisteten wir uns nichts.

In meinem Job wurde die Situation schlimmer. Es war eigentlich nur dann erträglich, wenn die zahlreichen Chefs nicht im Hause waren. Alle Kolleginnen, die schon länger da waren, litten unter der Druck- und Drohatmosphäre, aber sie alle waren irgendwie abhängig von ihren Jobs und haben die Ausfälle unserer Geschäftsführung und die schlechte Bezahlung irgendwie erduldet.

Mein Plan schwanger zu werden festigte sich. Ich wollte sowieso noch mindestens ein Kind, warum also warten? Geld. Ja. Wir hatten gedacht, dass wir die Kinder dann nicht mehr ganztags abgeben müssen, und das würde Geld sparen. Außerdem liebäugelte ich mit der Idee Tagesmutter zu werden.

So richtig einen Plan hatten wir zu dem Zeitpunkt nicht, aber ich verspürte so sehr diesen Wunsch, diese Sehnsucht, nach einem weiteren Kind! Wie kann ich das beschreiben? Wir waren ja auch irgendwie schon glücklich mit unseren beiden Großen, aber mir fehlte einfach noch was. Ich sah Schwangere und wollte einen Bauch. Ich sah Babies und wollte eins. So einfach.

Es hat fast sofort geklappt. Ich wusste es sofort, als es geklappt hatte. Anstandshalber hatte ich inzwischen meine Probezeit überstanden. Und mein Chef hat es echt cool aufgenommen. Ob er mir das mit dem Unfall wirklich abgekauft hat, weiß ich nicht. Eine meiner Kolleginnen kannte mich ein bisschen und fragte, ob das geplant war. Und eine andere sagte zu mir: „Das ist so toll, Sonja. Nutz die Chance und komm bloß nie wieder!“

Jo. Hab ich gemacht. Bis Ende des Jahres wurde es insgesamt so stressig für mich, weil Stefan dann auch noch auf einem längeren Einsatz war, dass ich – inzwischen sehr schwanger und wieder allein mit den Kindern – sogar vorzeitige Wehen bekam. Meine Ärztin hat mich aus dem Verkehr gezogen, und ich habe meinem Job keine Träne nachgeweint.

 

Der Zufall (wenn es ihn gibt) wollte es, dass meine Mutter ein fast leer stehendes Haus hier in meiner Heimatstadt Paderborn hatte. Sie war zu ihrem Lebensgefährten gezogen, und nur meine Schwester wohnte in der oberen Wohnung. Nachdem wir hörten, dass man in Paderborn deutlich weniger für den Kindergarten zahlt, UND dass auch immer nur ein Kind bezahlt, statt wie bisher jedes Kind über 300€ im Monat (!), reifte in uns der Entschluss nach Paderborn zu ziehen. Mehr darüber, wieviel Geld (und Nerven!) wir tatsächlich mit dieser Entscheidung gespart haben, habe ich hier geschrieben.

Stefan reduzierte seine Arbeitszeit auf 36 Stunden pro Woche und verteilte diese auf Montag bis Donnerstag. Unter der Woche bleibt er in Hamburg, wo er bei seiner Mutter wohnen kann.

Und ich bin mit den Kindern hier und hab meine Mutter und meine Schwester direkt hier, wenn mal was ist. Und dann kam Marla dazu, knapp drei Jahre nach Jesper.

 

Unser Leben heute

Unser Leben hat sich hier in Paderborn seitdem sehr „gesettled“. Wir haben festgestellt, was für einen tollen Kindergarten wir hier haben, und was für eine Katastrophe der letzte war. Wir haben Ende des Monats Geld übrig und können uns ab und zu mal wieder ne Pizza bestellen (auch, weil die hier detulich weniger kostet). Wir sind alle irgendwie entspannter.

Die Kinder haben Vollzeit-Plätze, aber oft hole ich sie ab drei Uhr ab und wir haben noch den ganzen Nachmittag zum Spielen. Meine Mutter bringt ab und zu morgens die Kinder weg; meine Schwester nimmt Finja auch mal mit, wenn sie als Vorschulkind ganz früh da sein muss (sonst schaffen wir es selten vor 9h). Mittags gehe ich immer mit dem Hund meiner Schwester und Marla spazieren, was meine Instagram-Freunde schon wissen. Ich genieße es, dass ich keinen Chef und keine Kolleginnen mehr habe, die alle irgendwelchen Depressionen oder Neurosen pflegen.

Anfang des Jahres habe ich mein kleines Unter-näh-men gegründet, samt dieses Blogs (ja, ich achte den Genitiv, wenn ich ihn finde). Seitdem tobe ich mich kreativ aus, verkaufe hauptsächlich durch Dawanda, individuelle Nähaufträge (und hoffentlich auf dem Weihnachtsmarkt) und möchte meine Ebook- und Schnittmuster-Erstellerei gern weiter ausbauen – alles im Rahmen meiner Zeit. Das alles läuft bisher echt ganz gut – ich fahre vielleicht nicht die Wahnsinnsumsätze, aber ich weiß sehr zu schätzen, was selbstbestimmtes, freies und kreatives Leben und Arbeiten wert ist. Und ich bekomme soviel positives Feedback, dass ich gar nicht anders kann als weiterzumachen.

Das Haus haben wir meiner Mutter mittlerweile abgekauft, nachdem wir lange nach einer bezahlbaren Immobilie hier in der Gegend gesucht haben.

Zum ersten Mal war es nun so, dass ich eigentlich „zufrieden“ war. Anfang des Jahres hatte ich einmal den Verdacht schwanger zu sein. Ich kann es bis heute nicht beweisen, aber ich kann das glaub ich schon ziemlich gut beurteilen, obwohl Stefan mir das nicht glaubt. (Er hat mir auch sonst keine Schwangerschaft geglaubt, aber dies nur am Rande.) Damals war ich mit den Nerven runter – damals hab ich definitiv kein weiteres Kind gewollt. Ich stand kurz vor meiner Unter-näh-mensgründung und hatte nun wirklich anderes im Sinn.

Meine Tage kamen dann mit etwas Verspätung, und sehr heftig. Ich glaube, dass es ein Abgang war. Beweisen kann ich das nicht. Ich war jedenfalls erleichtert.

Noch ein Kind?

Aber die Gedanken wanderten dann immer wieder zu der Frage, ob wir noch ein viertes Kind wollten. Stefan wollte, das war ganz klar. Ich stand sehr lange im Ungewissen. Marla war nun fast ein Jahr. Ich habe mit ihr die schönste der drei Geburten erlebt (darüber werde ich nochmal separat schreiben), und irgendwie verspürte ich nicht mehr diese Sehnsucht nach einem Baby, dieses Verlangen nach einem weiteren Kind. Ich hab zum ersten Mal eher die Probleme und Nachteile gesehen, die ein Baby so mit sich bringt – angefangen vom Schlafen, über die ganze Organisiererei und dass man den ganzen Tag ein Baby mit sich rumschleppt und nicht nähen kann!

Die Großen sind in diesem Jahr mit ihren 5 und 4 Jahren in einer echt anstrengenden Phase… Will ich da noch eins haben? Wo ich doch froh bin, dass Marla jetzt bald alle Zähne hat und laufen kann? Meine Tendenz war eher nein.

Als es dann doch passiert ist, hat es echt gedauert, bis ich mich mit dem Gedanken anfreunden konnte. Unser Umfeld reagierte zum Teil mit „War ja klar“, aber auch vielfach mit „habt ihr euch das gut überlegt?“ (Auch darüber könnte ich ganze Bände füllen!) Mein Arzt meinte nur „Na, wenn Sie es nicht gewollt hätten, hätten Sie es verhindert.“

Er hat schon irgendwie Recht damit. Aber ich brauchte trotzdem eine ganze Weile, bis ich mich wirklich freuen konnte. Natürlich war irgendwo der Wunsch noch da, aber sehr versteckt. Es wäre ja auch schön gewesen jetzt bald irgendwann mal fertig mit Baby und Kleinkind zu sein.

bye bye Kinderwunsch

Bye bye Kinderwunsch

Erst vor Kurzem keimte nun endlich echte Freude auf: Das Baby auf dem Ultraschall zu sehen hatte ein bisschen was damit zu tun. Seit zwei, drei Wochen kann ich es auch spüren. Ganz ganz selten natürlich, aber ich weiß, dass es der kleine Mann ist. Seit ich nun auch weiß, dass es wohl ein Junge wird, nimmt „das Baby“ wahrhaftigere Züge an. Jetzt überlegen wir schon Namen. Himmel, 19. SSW, das ist fast Halbzeit! Auf einmal freue ich mich. Plane Baby-Näh-Projekte. Freue mich auch, obwohl das bedeutet eine Weile nicht wirklich nähen (und bloggen) zu können.

Aber ich werde mit einem ganzen Haufen Inhalte zurückkommen! Und bis es soweit ist, hab ich noch ein paar Projekte, die ich stemmen möchte, z.B. das aktuelle Probenähen. Und vielleicht schaffe ich noch mein allererstes Kinder-Schnittmuster. Mal gucken.

Eins weiß ich jedoch ganz sicher: Dieses Baby wird unser letztes. Ich bin glücklich, dass jetzt alles so gekommen ist, aber das Thema Kinderwunsch ist durch und ich kann nun sagen: Bye bye Kinderwunsch!

 

Was wird nun kommen? Ich lasse es auf mich zukommen. Das ist ein positiver Begleiteffekt Mutter vieler Kinder zu sein: Man wird wirklich gelassener in vielen Dingen. Stefans Motto, das das unsere geworden ist, war immer „Life’s a journey, NOT a destination.“ Heute drücke ich das so aus: „Life’s a journey. Enjoy!“

 

Danke fürs Lesen!

Sonja

 

EDIT: Dieser Artikel wurde in der Oktober-Ausgabe 2016 des Familienbloggerzins aufgenommen. Vielen Dank! Das freut mich – neben der sonst sehr großen und positiven Resonanz zu diesem Beitrag – ganz besonders!

 

Merken