Kategorie: Blogging

Nähblogger-Basics: Zielgruppe & Content

Nach der Einleitung starte ich heute in die Näh-Blogger-Basics mit dem Schwerpunkt „Zielgruppe & Content“. Mit diesen beiden Punkten muss sich jeder Blog beschäftigen, der gelesen werden will. Sie sind der Startpunkt eines jeden Blogmarketings und deshalb unschätzbar wichtig.

Wenn sich Fragen ergeben – bitte frag in den Kommentaren! Auch Ergänzungen sind sehr erwünscht. Ich plane den ein oder anderen Beitrag innerhalb dieser Reihe, in dem ich auf Fragen und Kommentare näher eingehe. Außerdem habe ich eine Sammelpinnwand auf Pinterest über das Bloggen allgemein, der Du gern folgen oder auch mitpinnen darfst.

Was für ein Typ Blogger bist Du?

Es gibt zwei Sorten Blogger: Die, die alles vorher durchdacht und organisiert haben, und solche, die einfach mal machen und dann gucken, was passiert. Ich bin definitiv Typ 2. Und ich glaube, dass speziell Nähbloggerinnen auch eher Typ 2 sind. Als ich mit dem Bloggen begonnen habe, hätte es mich sehr demotiviert, wenn mir jemand gesagt hätte, ich müsse erst wochenlang alles planen und überlegen um dann lupenreine, durchdesignte Superpostings zu schreiben.

Nichtsdestotrotz ist es hilfreich ein paar Grundlagen zu beherzigen. Ich versuche es einfach zu halten und niemand mit zu vielen Begriffen und Ansprüchen zu verschrecken. (Mir gehts nämlich manchmal so, wenn ich Beiträge über das Bloggen lese. Da denk ich dann immer: Was will ich hier eigentlich? und fühl mich oft wie ein Anfänger…)

Die Nähblogger-Community

Ob du schon einen Blog hast und deine Reichweite erhöhen willst, oder ob du mit dem Gedanken spielst einen Blog ins Leben zu rufen – unter Nähbloggerinnen bist du in bester Gesellschaft! Ich habe mittlerweile sehr viele, tolle Bloggerinnen kennenlernen dürfen und auch viele gemeinsame Aktionen gestartet, wie z.B. den Blogsommer. Merke: Nähbloggerinnen lieben Gemeinschaftsprojekte! Nähbloggerinnen zeichnen sich durch Herzensfreude, Liebe zu Stoffen, Schnittmustern, schönen Dingen und natürlich Kreativität aus, und zugleich pflegen die meisten einen nachhaltigen und umweltbewussten Lebensstil.

„Wir“ sind eine sehr herzliche und offene Community, die sehr gut durch gemeinschaftliche Aktionen wie Sew Alongs, Wichtelaktionen und Linkparties vernetzt ist. Viele Nähbloggerinnen begleiten bloggend ihr Business – sie verkaufen Schnittmuster in Form von ebooks, schreiben also Nähanleitungen und bieten ihren Leserinnen auch viele freebooks zum Nachnähen an, wie ich z.B. auch.

Vielleicht bist du ja auch schon eine Weile dabei und möchtest nun deinen Blog weiterentwickeln – sei es, dass du damit Geld verdienen möchtest, oder einfach mehr Leser finden?
Starten wir also in das Bloggen selbst und fragen uns:

Warum wird Dein Blog überhaupt gelesen? Und von wem?

Deine Zielgruppe (und warum überhaupt Blogs gelesen werden)

Meine kleine Einführung über die Nähblogger-Community hat folgenden Hintergrund: Sehr wahrscheinlich ist sie deine Haupt-Zielgruppe! Also solltest du deiner Zielgruppe thematisch näherkommen ;). Und dazu solltest du deine Inhalte so strukturieren und aufbereiten, dass sie deinen Leserinnen von Nutzen sind. Nutzen – das ist in der Tat das Zauberwort beim Bloggen! In kommenden Näh-Blogger-Basics-Beitrag über „Mehrwert & Originalität“ gehe ich etwas mehr auf das Thema „Nutzen“ ein. Denn – soviel sei verraten – nur dann macht sich jemand die Mühe irgendetwas zu lesen, wenn er sich einen Nutzen (=Mehrwert) verspricht. Das gilt für Romane ebenso wie für Blogs. Und für Nähblogs gilt das ganz besonders.

Natürlich kannst du auch einfach ein Online-Nähtagebuch schreiben, das ist völlig ok. Wir alle haben viele Posts „zum Zeigen“ unserer neuen Werke, und es gibt einen Haufen Linkparties, die dazu einladen. Aber in dieser Masse aufzufallen ist schwierig.

Die traurige Nachricht ist: Niemand interessiert, ob dir z.B. beim Nähen die Nadel abgebrochen ist. Niemanden. Aber wenn Du den Nadelbruch in eine nette, witzige oder nützliche Geschichte packst und dazu tolle Fotos (über Fotos schreibe ich eigene Beiträge) machst – dann wird die Nadelbruch-Geschichte für deine Leser interessant. Sie können etwas für sich daraus ziehen, z.B. wie man vermeidet, dass die Nadel bricht. Schreib über Nadelstärken oder „welche-Nadel-für-welchen-Stoff“.

Im Übrigen – dies am Rande – wäre der Nadelbruch vielleicht eine schöne Short-Story für Instagram ;). Auf Social Media gehe ich aber noch separat ein, wir tasten uns langsam an die Materie heran!

Inhalte Deines Blogs und deine Blognische

Nähblogs haben meist folgende Themen:

  • Werkschau von genähten Sachen (Kleidung, Taschen, Patchwork)
  • Sew-Alongs
  • Wichtelaktionen
  • andere Communityaktionen wie Linkparties
  • Tutorials
  • Ergebnisse Probenähen/Designnähen
  • selbst ebooks schreiben und vermarkten

Oft kommen Themen aus verwandten oder naheliegenden Bereichen dazu, z.B. „Garten“ oder „Kochen“. Bei mir sind es außerdem „Kinder und Familie“. Ich finde das völlig ok, aber das lenkt natürlich von deinem Hauptthema ab. Strategie-Experten werden Dir immer wieder raten dich möglichst haarklein auf dein Kernthema und deine Zielgruppe zu spezialisieren, z.B. „Taschen nähen“. Je mehr relevanten Content Du hier produzierst, desto besser findet Google dich! Das ist der Tipp mit der „Blognische“, der überall wieder vorkommt.

Ich möchte dazu anmerken, dass so eine Blognische einem selbst vielleicht auch schnell zu klein wird. Ich interessiere mich brennend für „Taschen nähen“, aber eben auch für vieles andere, auch viele Themen, die über das Nähen hinaus gehen! Und ja, man darf als Blogger auch über ein größeres Themenspektrum schreiben. Aber es wird wahrscheinlich schwerer eine Zielgruppe aufzubauen, bzw. bei Laune zu halten. Mein Blog wird von Näherinnen und Nicht-Näherinnen gelesen. Um für alle interessant zu sein, muss ich meine Inhalte so aufstellen, dass für jeden etwas dabei ist. Das kostet vor allem viel Zeit!

Nutzen für deine Zielgruppe

Gelesen werden Nähblogs hauptsächlich von Näherinnen und auch Nähbloggerinnen. Um diesen einen Nutzen anzubieten, solltest Du Dir vor jedem Beitrag folgende Fragen stellen:

Ich beantworte diese Fragen mal für diesen Beitrag: 1. Nähbloggerinnen und solche, die es werden wollen und 2. weil sie mehr über die Grundlagen des Bloggens erfahren möchten. Also versuche ich heute den Wunsch meiner Leserinnen zu erfüllen ;).

Mit den beiden einfachen Leitfragen im Hinterkopf trittst du mit deinen Leserinnen (ich gehe mal von einer weiblichen Mehrheit in deiner Leserschaft aus; mein Blog wird von 95-98% Frauen gelesen) in Kontakt.

Natürlich gibt es noch viel mehr über (SE-Optimierte) Textstruktur zu wissen (ich gehe in einem späteren Beitrag darauf ein). Und natürlich kann man noch viel mehr in jeden Beitrag stecken. Ich möchte an dieser Stelle aber nicht zu weit ausholen – ich selbst blogge in erster Linie aus Leidenschaft und gehe mal davon aus, dass Du dies auch tust. Ich will dich gerade als Anfänger nicht zu sehr verschrecken!

Wenn Dich du an weiteren Texten der „Näh-Blogger Basics“ interessiert bist, abonniere doch einfach meinen Newsletter um auf dem Laufenden zu bleiben und nichts zu verpassen:

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Zur Vertiefung des Themas „Mit Mehrwert bloggen“ verweise ich auf diesen Beitrag, den ich sehr nützlich fand. Ich wende auch nicht immer alle dort beschriebenen Tipps an, aber finde sie dennoch wertvoll. Damit beende ich das erste Kapitel dieser Reihe und hoffe dir ein wenig geholfen zu haben!

Lieber Gruß,
Sonja
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Näh-Blogger Basics – Einleitung

Ich hab es mehrfach angekündigt: Ein Beitrag über das (Näh-) Bloggen. Ich habe sehr von den offenen und informativen Beiträgen anderer Bloggerinnen profitiert – heute möchte ich gern ein bisschen von dem zurückgeben, was ich aus meiner bisherigen Crafting-Blogger-Zeit mitgenommen habe: Ein paar Tipps, Ratschläge und vor allem Erfahrungen – meine persönlichen Näh-Blogger-Basics!

Einleitung „Näh-Blogger-Basics“

Das Schreiben eines Blogs ist mehr als ein Online-Tagebuch zu führen, zumindest, wenn man mit einem Blog eine größere Leserschaft erreichen möchte und vielleicht sogar plant mit dem Bloggen Geld zu verdienen.

Diese Reihe „Näh-Blogger-Basics“ richtet sich an alle Nähbegeisterten, die mit dem Gedanken spielen einen Nähblog zu starten, oder bereits einen Näh-Blog haben und diesen ausbauen wollen – sei es in punkto Reichweite oder in der Monetarisierung des Blogs.

Ich gehe in dieser Reihe auf ein paar Themen rund um das „Nähbloggen“ ein. Ihr dürft natürlich gern in den Kommentaren Fragen stellen oder Themen anregen, zu denen ihr gern mehr von mir erfahren würdet!

 

Inhalte

Folgende Themen erwarten euch in den kommenden Wochen – Termine habe ich bisher nicht festgelegt, also am besten abonniert ihr mich auf einem meiner Kanäle um up to date zu bleiben ;).

  • Content / Mehrwert / Originalität (Schreiben)
  • Bilder: Fotografieren für den Blog. Teil 1 (Equipment)
  • Bilder: Fotografieren für den Blog. Teil 2 (Bildsprache, Bildaufbau, Nähwerke in Szene setzen)
  • Bilder bearbeiten (Software, Freeware, Tools)
  • Exkurs: Die eigene Blog-Nische
  • Praxis: SEO für Faule
  • Social Media allgemein: Strategie, Bilder, Texte
  • Einen Redaktions- und PR-Plan schreiben
  • Praxis: Nähanleitungen erstellen und ebooks/freebooks schreiben
  • Exkurs: Was ist eigentlich „Erfolg“?
  • Unter Bloggerinnen. Gemeinsam bloggen!
  • Social Media: EURE FRAGEN/THEMEN
  • Praxis: Ein Probenähen veranstalten
  • Praxis: ebook oder freebook?
  • Exkurs: Inspiration und Kreativität – Achtsamkeit für Nähblogger
  • ebooks verkaufen: Online-Märkte, Preise, Marketing
  • EURE FRAGEN – Meine Antworten
  • Geld verdienen mit dem Blog – ein Überblick über Kooperationen, Werbung, usw.

Neugierig?

Diese Reihe werde ich sehr wahrscheinlich noch erweitern. Bei jedem meiner Texte fallen mir noch sooooooo viele Dinge ein, die ich noch dazu sagen könnte, dass diese Reihe täglich wächst! Und dabei hab ich ja noch mein normales Blogprogramm, das gefüttert werden will.

Ihr seht, dass ich Raum gelassen habe für eure Fragen und Kommentare! Bitte scheut euch nicht zu fragen – ich sammle dann ein wenig und gehe dann extra darauf ein. Was ich NICHT mache: Blogberatung! Gern schaue ich mir eure Blogs an und gehe auf konkrete Fragen ein, aber ich kann euch keine Layout/Logo/Blogaufbau/Blogstrategie-Beratung anbieten.

Was ich in dieser Blog-Reihe auch NICHT mache: Ich gehe nicht auf Blogsoftware ein, mache keine Rechtsberatung und kann keinen maßgeschneiderten Blog-Business-Plan für dich aus dem Hut zaubern. Dafür plane ich aber ein paar nette Gimmicks.

Um auf dem Laufenden zu bleiben, abonniere doch meinen Newsletter ;).

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Ich hoffe aber, dass ich Dir helfen kann Deinen Nähblog nach Deinen Vorstellungen so zu gestalten, dass du deine Ziele erreichst – sei es die größere Reichweite oder auch die Monetarisierung deines Blogs.

Lieber Gruß,
Sonja

Und weil ich mich so darüber freue endlich mit dieser Reihe zu starten: Verlinkt mit Montagsfreuden.

 

Meine Bloggeschichte: I’m a Blogger

Das Blogger-Konsortium „Bärbel bloggt“ hat eine sehr schöne Aktion ins Leben gerufen: „I’m a Blogger“. Hier stellen sich Bloggerinnen vor und schreiben über sich und ihren Blog. Ich habe mich schon durch einige Beiträge gelesen und habe schon soooo schöne Blogs und geistreiche Frauen kennengelernt, dass es einfach eine Freude ist! Heute geselle ich mich in diese Runde und plaudere ein wenig über meinen Blog und mich: I’m a Blogger!

Meine Blog-Anfänge

Ich habe mit dem Bloggen während meines Studiums begonnen, also ca. 2005 oder so. Damals war das Internet noch irgendwie anders. Wenn ihr auch schon lange bloggt, könnt ihr das vielleicht bestätigen?

Mein erster Blog war damals einfach ein Online-Tagebuch, in das ich Gedanken niedergeschrieben habe, manchmal auch nur ein Bild und ein Zitat. Während sich meine Seifen-Leidenschaft (ich habe jahrelang Seifen gesiedet – wegen Zeitmangel mache ich das im Moment leider nicht mehr), habe ich auch einen Blog dazu geschrieben und meine Seifen gezeigt.

Genäht habe ich damals auch schon, und auch darüber habe ich dann einen eigenen Blog eingerichtet, sowie Blogs für ein Romanprojekt, das ich noch immer nicht vollendet habe.
Ihr seht – ich war sehr umtriebig in dieser Zeit.

Später hat ein Blog meine erste Schwangerschaft begleitet. Diesen habe ich vor allem für Freunde und Familie geschrieben um sie up to date zu halten, denn ich bin zu dieser Zeit irgendwie andauernd umgezogen.

Als ich dann irgendwann nach einem Patchwork-Kurs und dem zweiten Kind immer intensiver genäht habe, kam mein letzter Blog: Sonjas Werkstübchen. Inzwischen habe ich auch den abgeschaltet, die ganz alten Blogs habe ich längst gelöscht.

Ich habe immer gern gebloggt, aber habe das immer sehr sporadisch gemacht und nie einen größeres Publikum erreicht. Das war mir damals auch nicht so wichtig.

 

Bloggen heute

Ich habe mir seinerzeit nie Gedanken über social media, Bildqualität, SEO oder ähnliches gemacht. Ich hab mich auch nie darum geschert, wieviele
Follower ich irgendwo hatte: Ich hab einfach so vor mich hingebloggt. (Und machmal mache ich das auch noch heute.)

Natürlich hat es mich damals auch gefreut Kommentare zu bekommen, oder wenn sich einer über Google Friend Connect in meine Leserliste eingetragen hat. Bloggen war für mich aber mehr ein privates Online-Tagebuch, und ich hatte keinen festen Plan oder eine Strategie. Ich habe schon immer viel geschrieben – einfach aus meiner inneren Schreib-Leidenschaft heraus.
Die ist auch geblieben!

Allerdings hat sich mit Facebook und diversen anderen Social Networks einiges in der Bloggerwelt getan. Dass es so viele Blogs gibt, ahnte ich damals auch gar nicht!
Viele, die an der „I’m a Blogger“ – Aktion teilnehmen, setzen sich mit den Social Networks kritisch auseinander, und bei nicht wenigen lese ich ein Bedauern heraus, dass Facebook und Co. Zeit- und ja, auch Qualitätsfresser sind. Zum Teil werden social networks auch als Konkurrenz empfunden.

Ich kann diese Gedanken und dieses Bedauern sehr sehr gut nachvollziehen. Aber ich sehe auch die Vorteile, die sie mir als Bloggerin bringen!

Bevor ich darauf eingehe, möchte ich noch zum Ende meiner bisherigen Blog-Geschichte kommen: Als ich mich – gewissermaßen aus der Not heraus, wie hier nachzulesen ist – selbstständig gemacht habe, habe ich meinen offiziellen und kommerziellen Blog The Crafting Café gegründet.

Mit Bloggen Geld verdienen

Ursprünglich wollte ich den Blog als Verkaufsunterstützung für meine genähten Sachen schreiben. Inzwischen hat sich daraus deutlich mehr entwickelt: Dieser Blog ist zum Herzstück und Sprachrohr meines kleinen Geschäfts geworden, das sich vom Verkauf genähter Sachen immer mehr löst und sich dem Schreiben von Nähanleitungen und der Entwicklung von Schnittmustern widmet.

Auch mit dem Bloggen selbst verdiene ich inzwischen Geld: über Werbelinks und -banner, die ich geschaltet habe, und über Sponsored Postings. Mein erstes Sponsored Posting hat sich ein wenig wie ein Ritterschlag angefühlt. Gleichzeitig schwingt da natürlich das schlechte Gefühl mit „käuflich“ zu sein. Und es stimmt ja: Die Werbefläche auf diesem Blog ist käuflich.

Ich kann es mir gar nicht leisten diesen Blog, der sich im Kern nach wie vor meiner Nähleidenschaft und meiner Gedankenwelt rund um die Kinder widmet, als reines Hobby zu betreiben. Dafür stecke ich zuviel Zeit und auch Geld in meine Ausrüstung, Stoffe, Material, etc.
Ich versuche dann wenigstens meine Leserinnen mit qualitativ hochwertigen Beiträgen zu verwöhnen und auch ab und an etwas zu verlosen und auf diese Weise auch ein bisschen was zurückzugeben! 😉

Bisher sind meine Umsätze aus dem Verkauf von ebooks, Werbung und Sponsored Postings noch sehr überschaubar. Es gibt aber eine leicht positive Tendenz, was mich natürlich freut, denn langfristig bin ich auch auf einen finanziellen Erfolg angewiesen. Auch wir müssen einen Kredit abbezahlen und sind gezwungen ein bisschen aufs Geld zu schauen, sodass ich immer mal wieder Kooperationen eingehe.

#meetthebloggerDE – Bloggen und Social Networks

Auf instagram
gab es neulich so eine nette Challenge: Unter #MeettheBloggerDE haben
sich ganz viele Blogger zwei Wochen lang vorgestellt – ihre Ziele,
Erfolge, ihre Inhalte, usw.
Ich fand das zwei sehr aufregende und
spannende Wochen, in denen ich nochmal viel über den
„Mikro-Blogger-Kosmos“ Instagram gelernt habe. Und über das Bloggen an
sich!

An einem Tag sollte man den Satz „Social Media ist für mich….“ vervollständigen. Ich schrieb dazu:

… Fluch und Segen. Ich stehe den social networks
keineswegs unkritisch gegenüber – anfangs wollte ich nicht einmal eine
fb-seite haben. Heute kommt der meiste traffic von facebook, und
mittlerweile habe ich sogar twitter!
Social media ist
für mich auch „Tagesgeschäft“ – hier erreiche ich meine Leser! Der
Nachteil ist: es ist ein Zeitfresser… aber es macht auch Spaß :).
Danke an alle, die mir auf meinen Kanälen die Treue halten! 🙂

Hier möchte ich noch ein wenig ergänzen: Ja, in den ganzen networks kann man sich verirren und verlaufen. Es kostet irre viel Zeit auf den verschiedenen Kanälen erfolgreich zu sein. Aber ich habe auch ganz viele wunderbare andere Bloggerinnen kennengelernt, die ich sonst vielleicht nie getroffen hätte!

Ich halte es so, dass ich mir jeden Kanal einzeln vornehme – ich hab mit Google+ und Facebook angefangen und nebenbei auf Pinterest so vor mich hin gepinnt. Irgendwann kam Instagram dazu, was fast mein Lieblingskanal ist. Neuerdings auch Twitter – da taste ich mich ganz vorsichtig ran.

Um den Überblick zu behalten und um mein Zeitmanagement zu verbessern habe ich mir für den Blog und die ganzen Kanäle inzwischen eine Wochenübersicht gebastelt, mit der ich arbeite. Das ist noch in der Testphase, aber vielleicht habe ich dann irgendwann eine Überraschung für euch. Mehr verrate ich dazu an dieser Stelle nicht.

I’m a Blogger

Das Herzstück meiner Online-Welt wird immer dieser Blog bleiben! Warum? Ich liebe schreiben. Fotografieren. Hier ist mein virtuelles Zuhause. Social Media sehe ich als Wege zu mir, über die ich meine Leserinnen mit Shuttlebussen abhole. Jeder Kanal hat so seine eigenen Besonderheiten, die ich immer mehr durchschaue, und auf denen ich je eine Facette von mir oder meinem Blog präsentiere – je nach Zielgruppe, die auch jeweils eine andere ist!

Insofern sehe ich Facebook und Co. nicht als Konkurrenz, sondern als Unterstützung mit dem Bloggen voranzukommen. Es ist auch eine wunderbare Möglichkeit mit anderen Bloggerinnen in Kontakt zu treten und schöne Aktionen auf die Beine zu stellen, z.B. den Blogsommer.

 

Fazit

Keinen meiner Blogs habe ich so ernsthaft betrieben wie diesen. Ich habe seit der Gründung im letzten Jahr irre viel gelernt. Habe tolle Bloggerinnen kennengelernt! Jetzt, ganz langsam, verdiene ich mit dem Bloggen ein wenig Geld, und das Wichtigste ist: Es macht mir immer noch enorm viel Spaß! Ich habe noch soooo viele Ideen, die ich umsetzen will, und es gibt so viele schöne Projekte, auf die ich mich freue – auch und besonders die Gemeinschaftsprojekte, die noch anstehen!Dass auch etwas Geld reinkommt garantiert mir, dass ich weitermachen kann, und auch das freut mich sehr.

Übrigens plane ich in naher Zukunft eine Artikelreihe über das Bloggen selbst: Hier werde ich noch viel detaillierter auf alle blogrelevanten Themen eingehen. Ich bedanke mich fürs Lesen, Folgen, Kommentieren – bei all den treuen Stammleserinnen und allen, die heute vielleicht zum ersten Mal hier sind! Danke! Ohne euch wäre es hier ziemlich einsam!

Lieber Gruß,
Sonja

Zeitmanagement für Mamas. Life Balance und Glücklichsein mit Kindern, Haushalt und Blog

Immer mal wieder bekomme ich Komplimente oder ernte Erstaunen. Das drückt sich dann meist ungefähr so aus: „Wie schaffst du das alles?“ – „Wie machst du das nur?“ Flankiert wird das meistens von Sätzen wie „Ich bin abends so platt, ich kann dann nur noch fernsehen.“ Ich wurde sogar schon als „Zeitmanagement-Genie“ bezeichnet – alles Komplimente, die ich gern annehme. Aber eigentlich empfinde ich meine Art Haushalt und Kinder und Blog und Nähstudio zu organisieren ganz normal. Oder doch nicht? Meine goldenen Regeln und ein paar ganz grundsätzliche Dinge über das Leben und das Glücklichsein und zum Zeitmanagement für Mama(-Blogger) lest ihr heute hier…

Zeitmanagement und Life Balance

Ich kenne so viele Leute, die dauernd im Stress sind (dem negativen), weil sie keine Zeit mehr haben. War ich auch mal. Bin ich auch immer noch, aber irgendwie positiver, finde ich. Wie komme ich jetzt auf Stress? Nun ja, Stress und Zeitmangel hängen ja irgendwie zusammen. Wer kennt das nicht, dieses „Ich brauch mal wieder Zeit für mich“? Die Lösung ist also scheinbar, dass man möglichst viel Zeit „für sich“ zusammenspart um dann viel Zeit zu haben. Was dann automatisch zu Entspannung führt. Jedenfalls theoretisch.

Ich schreib heute mal ein paar Takte aus meiner Sicht dazu. Und eigentlich gehts auch nur vordergründig um Zeitmanagement, sondern vielmehr um „Life Balance“. Nicht Work-Life-Balance oder Blog-Life-Balance oder Kids-Life-Balance, sondern ganz schlicht „Life Balance“. Denn für mich gehört alles zu meinem Leben dazu: Meine Kinder, mein Mann, mein Blog, meine Nähwerkstatt und auch der Haushalt. Das alles und noch mehr unter einen Hut zu bekommen geht nicht, wenn man mit strikten Polen arbeitet, die sich bitte nicht berühren dürfen. Ich glaube fest daran, dass alles um uns im Fluss ist. Und nur so funktioniert auch der Alltag mit vier Kindern, Blog, Haushalt und der Nähmaschine.

Ich werde im folgenden Text also mehr auf die Basis eines glücklichen Zeitmanagements eingehen statt irgendwelche Tools zur Terminorganisation vorzustellen. Dazu kommt dann nochmal ein separater Beitrag! Denn eins beobachte ich immer wieder: Das „Problem“ ist nicht das richtige Tool, sondern mehr …

… eine Frage der Einstellung

Fühlst du dich von Terminen und To-Dos verfolgt? Hast du allem und jedem gegenüber ein schlechtes Gewissen, weil du nie Zeit hast? Und eigentlich fühlst du dich leer und ausgebrannt und fragst dich, wann denn mal wieder Zeit für dich ist?

Also zunächst einmal: Es geht uns allen so! Wenn man „Zeitmanagement“ googelt, landet man bei diversen Methoden und/oder Tools, die einem helfen die einem „zur Verfügung stehende Zeit möglichst produktiv zu nutzen.“ (Wikipedia)

Wenn man sich Definitionen wie diese mal auf dem Zahnfleisch zergehen lässt, muss man sich gerade als Mama fragen, ob die „produktive Nutzung von Zeit“ beim Thema Kinder nicht vollkommen deplatziert ist, denn Kinder nutzen ihre Zeit – ihre Kindheit! – genau gegenteilig zu dem betriebswirtschaftlichen Streben möglichst viel Profit aus der uns gegebenen Zeit herauszuholen. Kinder spielen einfach. Vergessen die Zeit dabei. Und damit sind sie die großen Gewinner.

Das ist der Kern dessen, was ich Dir heute sagen will: Wir sind es in unserer kapitalistischen Welt gewöhnt überall das Optimum herauszuholen – den größten Profit und die besten Rendite zu machen. In punkto Geld, und in punkto Zeit. Denn Zeit ist Geld, haben wir alle mal gelernt. Aber so wenig wie Geld glücklich macht, macht Zeit allein glücklich. DAS habe ich von meinen Kindern gelernt.

Zeit muss man nutzen. Auch das wissen wir eigentlich alle. Nur wie, ist die Frage. Ganz ehrlich: Wenn ich z.B. eine Glotze hätte, vor der ich jeden Abend versumpfen könnte, würde es mir wahrscheinlich auch viel schlechter gehen. Denn Fernsehen ist tote Zeit (das gilt auch für deine Kinder, nur mal so nebenbei). Sobald wir uns in eine passive Rolle begeben, geben wir nicht nur die Verantwortung für uns ab, sondern auch wertvolle Energie. Ja, ich sitze abends lieber an der Nähmaschine oder schreibe für meinen Blog. Aber der Unterschied ist: Das GIBT mir Energie, anstatt sie mir zu nehmen! Das heißt nicht, dass ich nicht auch mal gern einen Filmabend habe oder nicht gern ins Kino gehe – im Gegenteil!

Aber wie und wo soll man anfangen? Immer wieder nicken alle eifrig, wenn ich Weisheiten wie diese von mir gebe, und meist kommt dann, dass der Anfang das Schwerste ist. Das stimmt natürlich. Aber anfangen muss man, sonst endet man echt frustriert und wird zu einem sehr unangenehmen Zeitgenossen, der so zwischen Selbstmitleid, Neid und Griesgram vor sich hinvegetiert und auf den nächsten Arzttermin wartet.

 

Zeitmanagement für Mamas

Vor etwa einem Jahr habe ich einen Workshop besucht. Dabei ging es generell um die Mutterrolle, Selbstfindung, eigene Stärken und Schwächen usw. Das hatte rein gar nichts mit Zeitmanagement zu tun, und doch drehte sich bei allen Teilnehmerinnen alles um Zeit!

Eine Teilnehmerin sagte, sie würde gern Gitarre spielen lernen, aber jetzt mit ihrem dritten Kind hätte sie überhaupt keine Zeit mehr, und selbst wenn sich mal ein Zeitfenster auftäte, wüsste sie ja nie, ob das nur zehn Minuten sind und ob es sich „lohnt“ die Gitarre überhaupt zu hervorzukramen.

Dieses Problem kenne ich nur zu gut! Und mein Tipp war und bleibt: JA! Es „lohnt“ sich! Man kann Pech haben und es sind sogar weniger als zehn Minuten. Man kann aber auch Glück haben und plötzlich hat man eine ganze Stunde Zeit! Ich nenne das die „Mama-Schlaf-Lotterie“. Und ich ziehe auch nicht immer sechs Richtige.

Einmal hab ich mich richtig geärgert, dass ich bei einem unverhofft langen Mittagsschlaf nicht vorbereitet war und am Ende die schöne Zeit irgendwie verplempert habe. Das war tote Zeit, die ich mit nutzlosen Dingen vergeudet habe. Irgendeinen Mist im Internet gesucht oder irgendeine dämliche Diskussion im social network verfolgt oder so. Ich weiß nicht mal mehr, was ich in der Zeit gemacht habe. Es war tote Zeit, die mir Energie geraubt hat. Das hat mich maßlos geärgert, und es ist mir nie wieder passiert.

Die Kehrseite dieser Medaille ist aber auch: Wenn man mit einem langen Mittagsschlaf des Kindes rechnet und dann enttäuscht wird, sollte man für sich Strategien entwickeln das nicht ganz so schwer zu nehmen. Dein Baby macht das nicht um dich zu ärgern, auch wenn man sich in dem Moment echt betrogen fühlt. Auch das gehört dazu: Gelduldig sein und sich darauf freuen, dass der nächste Schlaf bestimmt kommt.

 

Ziele, Prioritäten und Entscheidungen

Der Schlüssel jedes erfolgreichen Zeitmanagements ist die Zielsetzung. Wenn man recht planlos durch seinen Alltag stolpert und am Ende des Tages einfach nur froh ist, dass das Kind schläft und man selbst vor der Glotze liegt, ist das völlig in Ordnung. Ich habe auch immer wieder solche Tage.
Dass man so aber weiter nichts erreicht und auch nicht das schöne Gefühl erlebt etwas Tolles, Kreatives geschaffen zu haben, erklärt sich aber auch von selbst: Du entscheidest!

Das mit der Entscheidung ist auch sowas. Ich habe mal den schönen Satz gelernt „Keine Entscheidung ist immer die schlechteste Entscheidung.“ Dieser Satz ist wahr. Egal um was es geht – ein Problem aufschieben oder sich selbst überlassen hilft nicht. Am Ende wirst du gezwungen sein eine Entscheidung zu treffen, dann kannst du das auch gleich machen, wenn dein Handlungsspielraum am größten ist. (Wir) Mamas wissen das. Es ist so ziemlich das erste, das wir spätestens ab Geburt unserer Kinder lernen.

Auch „Glücklichsein“ ist am Ende eine Entscheidung. Du kannst natürlich warten, bis das Glück irgendwann ausgerechnet an deine Tür klopft, oder du kannst entscheiden hier und jetzt etwas für dein Glücklichsein zu tun. Dich nicht dem Zufall überlassen und darauf warten, dass dich einer rettet. Die Zeiten sind vorbei. Wenn du also neben Kindern und Haushalt irgendwas machen willst, triff diese Entscheidung und entwerfe dir einen Plan, wie du das schaffen willst! Steck dir Ziele, und seien sie noch so klein.

„Gitarre spielen lernen“ kann ein Ziel sein. Oder „eine Pumphose für mein Baby nähen“. Fang klein an, lass Dir Zeit zu wachsen und vor allem: Sei nachsichtig mit Dir selbst, wenn es nicht auf Anhieb klappt.

 

Widerstände: Der Haushalt, der innere Schweinehund, die Müdigkeit…

Ich schreibe die ganze Zeit von irgendwelchen Zielen und Prioritäten, dabei müsste eigentlich erstmal der Tisch abgeräumt, die Wäsche gewaschen und die Spülmaschine ausgeräumt werden. Und der Müll rausgebracht. Fenster geputzt. Wäsche gebügelt. Bis das alles fertig ist, ist das Kind wieder wach. Und eigentlich wollte ich mich hinlegen…

Ja, ich hab diese Probleme auch, jeden Tag. Essen kochen kommt noch dazu, und dann natürlich Texte wie diesen schreiben, Fotos dazu machen, usw.

Zunächst einmal: Ich habe jahrelang daran gearbeitet (und optimiere immer noch!!), dass der Haushalt, Kinder und mein Blog „laufen“. Und es gibt gaaaaaaaaanz viele Tage, an denen ich scheitere. Da klappt auch mal nichts, weil die Kinder mies drauf sind oder krank oder weil irgendwas dazwischen kommt.

Meine ganz persönliche, goldene Regel ist: Ich mache keinen Haushalt, während mein Kind schläft. Die Zeit der schlafenden Kinder gehört MIR ALLEIN. Und ich habe immer irgendwas vor in dieser Zeit (und wenn es einfach schlafen ist, das kommt gerade jetzt in der Spätschwangerschaft häufig vor!).

Für die „Gefahr“, dass sich unverhofft ein Zeitfensterchen auftut, hab ich immer was im Hinterkopf: Schnittmuster ausdrucken oder kleben, Stoff zuschneiden, ein Bild für einen Beitrag bearbeiten… Das sind alles Sachen, die man auch in zehn Minuten schaffen kann! (Womit wir wieder bei den Basics sind: Lohnen sich 10 Minuten? – IMMER!!!)

Der Nachteil ist: Wir haben es eigentlich nie aufgeräumt. Ich versuche soviel wie möglich an Putzerei und Aufräumen unter der Woche mit wachem Kind zu schaffen, aber ich gebe zu, dass mein Ehrgeiz und mein Anspruch in diesen Dingen noch Luft nach oben haben. Für mich ist das ok, für die Kinder auch, und mein Mann hat sich weitgehend daran gewöhnt, solange ich ab und zu bei gemeinsamen Hau-Ruck-Aufräumaktionen am Wochenende mitziehe.

Der andere „Nachteil“ ist: Ich hab meist zig Projekte gleichzeitig, und manchmal – wenn privat auch noch Termine dazu kommen – komme ich ins Trudeln und drohe den Überblick zu verlieren.

Zusammenfassung: Zeitmanagement für Mamas

Ich habe schon das Feedback bekommen, dass das ja alles viel zu aufwändig sei. Dass es sich nicht „lohnt“, dass man sich verzettelt und am Ende nichts geschafft kriegt.
Naja, ich denke, es kommt hier wirklich auf die Einstellung an: Ich bin in meinen ganzen kleinen und großen kreativen Projekten sehr zielstrebig und ehrgeizig, und ich kann wohl und sicher behaupten sehr sehr viel zu schaffen (wenngleich ihr gar nicht ahnt, wieviel hier aufgrund von Alltag hinten rüber fällt! Ja, ich weiß, was ich alles nicht schaffe!). Aber ich habe gelernt, dass ich lieber mein Augenmerk auf meine Erfolge richte als auf alles, was gerade nicht läuft. Oder anders formuliert:

Und was den „Lohn“ angeht: Mir gibt meine Nähmaschine und auch der Erfolg meines Blogs in Form von Kommentaren, Likes usw. soooooo viel mehr als jeder Abend vor der Glotze (wir haben ja auch nicht einmal einen Fernseher…), dass ich ganz sicher sagen kann: Natürlich lohnt es sich! Immer! Es gibt dir ein gutes Gefühl. Du bist aktiv. Du lebst! Ich kann mir gar nicht vorstellen es jemals anders zu haben.

Bevor ich zum Ende komme, fasse ich noch einmal zusammen, was ein glückliches und erfolgreiches Zeitmanagement ausmacht, bevor wir mit dem Organisieren überhaupt beginnen (Tipps dazu werde ich bestimmt auch nochmal schreiben).

  1. Fang einfach an.
  2. Warte nicht auf Idealbedingungen.
  3. Nutze die Zeit, auch wenn es vielleicht nur zehn Minuten sind, für dich (was immer du gern machen möchtest).
  4. Stecke dir kleine, realistische Ziele.
  5. Sei nachsichtig mit dir selbst.
  6. Wenn dein Kind schläft, ist Deine Zeit!
  7. Gib nicht auf. Du schaffst das!

Dieses Thema wird mich hier auf dem Blog auch weiterhin immer mal beschäftigen. Wenn Dich ein Aspekt besonders interessiert, schreib mir doch einen Kommentar! Ich greife gern einzelne Themen nochmal besonders auf.

Das war auch schon die ganze Zauberei! So in etwa schaff ich das alles!

Wie sieht es bei dir aus? Wie bringst Du Dein Leben als Mama und als Blogger unter einen Hut? Hast du vielleicht noch einen Trick oder Tipp zur Optimierung?

Lieber Gruß,
Sonja

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Crafting 2017 – Zurück aus der Blogpause

Der Jahreswechsel liegt nun schon gut zwei Wochen hinter uns, und ich kehre aus meiner Blogpause in mein Crafting Café zurück – nur, um die absehbare Zeit zur nächsten zu überbrücken, denn Nr. 4 begibt sich jetzt bald auf den Landeanflug, wie auf dem Bild unschwer zu erkennen ist!

Ich hoffe, dass ich es trotz Baby und Stillen schaffe hier einigermaßen präsent zu sein. In den letzten Wochen habe ich ein wenig vorgearbeitet um diesen Blog sozusagen „am Leben zu erhalten“. Daher habe ich heute vor allen Dingen ein paar Ankündigungen für kommende Projekte und Neuerungen!

Aber zuvor möchte ich mich noch bei meinen lieben Bloggerkolleginnen bedanken, die mir zu Weihnachten Karten und Geschenke geschickt haben!! Ich hab mich total gefreut und überhaupt nicht damit gerechnet – vielen Dank an Ellen und Vivi und natürlich Susanna, die mit ihrem Riesenpaket inklusive einem Wahnsinnstraumfänger mal wieder den Vogel abgeschossen hat. Vielen Dank Euch!

Und danke auch an Eva Kartoffeltiger, die mir ihr neues eBook, die Bärchenmütze, geschenkt hat. Ich habe inzwischen wieder eine Druckerpatrone und die erste Mütze genäht – ein kuschelsüßer Schnitt, den ich demnächst hier zeigen werde! Für alle, die jetzt neugierig auf das Schnittmuster sind – guckt doch mal hier bei Eva vorbei!

Crafting Café in 2017

Ich habe mir über die Weihnachtszeit Zeit genommen für ein paar liegen gebliebene Projekte und „strategische“ Überlegungen: Wo will ich mit meinem Blog hin? Wo stehe ich?

Es gibt ein paar Dinge, die mir außerordentlich viel Spaß machen, und das sind: eBooks und freeBooks schreiben, an Anleitungen und Schnittmustern tüfteln, schreiben und natürlich fotografieren.

Deshalb steht für mich fest: Das will ich ausbauen – in dem Maße, in dem Baby Nr. 4 das zulässt. Denn Spaß solls bitteschön auch machen, bzw. meine Kinder gehen natürlich immer vor.

Kommende Projekte

Ich habe mir für dieses Jahr ein paar Dinge überlegt – und einige erste Sachen sind auch schon fertig und fest geplant. Insofern darf ich nun ein paar offizielle Ankündigungen machen:


Wöchentliche Linkparty

Das erste ist vor allem für die Blogger interessant: Ich starte ab Freitag in dieser Woche meine erste wöchentliche Linkparty, und zwar den „Freebook Friday„!

Eigentlich verrät der Name schon alles: Du darfst bei dieser Linkparty immer freitags etwas verlinken, das Du nach einem Freebook oder einer kostenlosen Anleitung genäht/gehäkelt/gestrickt/gebastelt/gewerkelt oder sonstwie gecraftet hast!
Natürlich dürfen auch eigene Freebooks vorgestellt werden – ich sehe darin sogar ein bisschen den Sinn dieser Linkparty! Einzige Bedingung: Das Freebook sollte samt Urheber genannt und verlinkt werden (ist ja auch irgendwie selbstverständlich), und es gelten nur Posts des jeweils aktuellen Freitags.

Ich weiß, es gibt auch schon andere Sammlungen für Freebooks, aber meines Wissens noch keine wöchentliche Sammlung. So entsteht hoffentlich ein schöner, aktueller Fundus, oder aber es werden alte Schätze ausgegraben. Ich freu mich drauf und bin gespannt, was da alles so verlinkt wird!

Nächstes Freebook

Passend zum „Freebook Friday“ werde ich am Freitag auch mein nächstes freeBook vorstellen – es gehört auch zu meiner Serie „Nähen für Faule„. Mehr verrate ich nicht…


Neuer Shop für ebooks und freebooks

Alles dreht sich um ebooks und freebooks heute, so auch dieser Punkt: Von nun an (die Facebook- und G+-Follower wissen das bereits) werden alle meine eBooks und freebooks auch auf dem noch recht neuen Portal „MyPatterns.de“ zu finden sein! Ich freue mich dort auch dabei zu sein und starte gleich mit einem

RABATT auf meine beiden eBooks: Noch bis zum 20.01. gibt es -15%!! 
 

Auf MyPatterns gibt es viele Näh-, Strick-, Häkel- und Bastelanleitungen, auch viele freeBooks – vorbeigucken und stöbern lohnt sich!

 


Kommende Themen

In den nächsten Wochen wird sich hier inhaltlich alles rund ums Baby drehen! Ich freue mich inzwischen sehr auf Nr. 4 und werde viele genähte Sachen vorstellen, aber mich auch sonst thematisch beim Baby bleiben. Für alle, die das eher weniger interessiert: Es kommen auch wieder andere Zeiten! Ich arbeite ja doch teilweise Wochen im Voraus, und so kann ich schon versprechen, dass das auch wieder andere Themen kommen ;).

In diesem Sinne freue ich mich nun wieder zurück zu sein und verlinke endlich mal wieder mit den Montagsfreuden bei Zwergstücke!

Viele Grüße,
Sonja

Jahresrückblick 2016: Ein Jahr Crafting Café!

Bevor ich mich mit meinem Crafting Cafe nun in eine kleine Winterpause verabschiede, möchte ich das vergangene Jahr noch einmal Revue passieren lassen. Nicht nur dieses Kalenderjahr neigt sich dem Ende; auch mein Blog feiert nun bald seinen ersten Geburtstag! Da ist für mich die Zeit gekommen ein wenig in mich zu kehren und auf das vergangene Jahr zurückzuschauen.

Der Anfang

2016 begann ich meinen Blog „The Crafting Café“, der meine geplante Selbstständigkeit als Unter-näh-merin von nun an begleiten sollte. So ganz wusste ich noch nicht so recht, wohin mich diese Reise führen sollte (und weiß es auch noch immer nicht so ganz genau), aber da ich auch schon vorher lange rein privat gebloggt habe und mir das Bloggen immer Spaß gemacht hat, fand ich es für mich den besten Weg um online „präsent“ zu sein. Mehr über meine Bloggergeschichte habe ich hier geschrieben.

Ursprünglich war meine Geschäftsidee, genähte Sachen über meinen Dawanda-Shop, Fachvermietungen und als Auftragsware zu verkaufen. Den Blog hatte ich also als Anlaufstelle für potentielle Kunden geplant. Daraus entwickelte sich allerdings mehr und mehr das heutige „Konzept“, das nirgendwo geschrieben steht, und dass auch noch längst nicht fertig ist.

Mein Näh- und Kreativblog

Im Hintergrund war ich Anfang des Jahres noch mit vielen Formalitäten rund um die Selbstständigkeit beschäftigt – diverse Ämter, Handwerkskammer, Verpackungsverordnung und auch rechtliche Grundlagen für das Betreiben einer Internetseite, sowie die Konsultation unseres
Steuerberaters gehörten dazu.

Gebloggt habe ich zu Anfang also eher wenig – hier und da ein neues Nähwerk, mehr nicht.

Da ich vorher schon Ideen für eigene Schnittmuster hatte und ich den Versuch starten wollte als Nähblog mit Tutorials und Schnittmustern
erfolgreich zu sein, hatte ich mir schon im Vorfeld über das Bloggen Gedanken gemacht. Aber „Gedanken machen“ und „machen“ sind zwei völlig verschiedene Paar Schuhe!

Erste Schritte als Nähblogger

Anfangs fehlte noch viel Know How. Ich hab viel gelesen und dann einfach gemacht und ausprobiert. Noch immer hab ich ein paar „Leichen“ hier auf dem Blog, die ich noch überarbeiten will – das ist ein Projekt für die kommende Babyzeit.
Die DIY-Szene im Internet ist insgesamt sehr kontaktfreudig und hilfsbereit. Es entstanden bereits im Februar die ersten Kontakte zu anderen Kreativbloggerinnen.

Mein erstes Näh-Tutorial war das „Utensilo aus einem Stück“, aus dem sich inzwischen eine kleine Serie unter dem Titel „Nähen für Faule“ entwickelt hat.

Wenn man einen Näh-und/oder DIY-Blog professionell betreibt, bedeutet das, regelmäßig möglichst innovative und neue Ideen zu posten – und das erfordert gute Schritt-für-Schritt-Bilder plus Anleitungen. Viel Zeit zum Experimentieren bleibt da wenig. Und ich hab ja auch noch drei kleine
Kinder!

Ein paar Ideen hatte natürlich im Vorfeld gesammelt. Und mir gehen viele dieser Voraussetzungen leicht von der Hand, weil es mir einfach soviel Spaß macht. Manche Dinge kamen ganz ohne große Vorbereitung aus, z.B. mein zweites kleines Näh-Tutorial, das im beginnenden Winter Ende 2016 nochmal eine Renaissance erleben sollte: Valery, der Partnerhandschuh.

 

Valery habe ich als Partner- und als Eltern-Kind-Handschuh entwickelt und ist mein erstes „richtiges“ Schnittmuster.

Es ist erstmals im Februar zum Valentinstag erschienen, als es schon fast wieder warm wurde. Erst Ende des Jahres wurde es dann irgendwie wieder aktuell und zog unglaublich viele Klicks auf den Blog. Das hat mich sehr gefreut, war aber auch Anlass zur Überarbeitung. Inzwischen kannte ich mich mit dem Programm besser aus und habe das Schnittmuster angepasst: HIER findest Du das aktuelle Freebook!

Neben „Valery“ habe ich dann noch eine Häkelanleitung geschrieben und ansonsten im März erst einmal den Geburtstag meines Sohnes gefeiert.

Aus diesem Anlass habe ich einen langen Post geschrieben, in dem ich unter anderem ein Backbuch empfehle – genau dieser Eintrag sollte im Verlauf
des Jahres zu einem sehr sympathischen Kontakt und einer Kooperation führen. Neben „Valery“ ist das für mich eins der besten Beispiele, dass
der „Erfolg“ beim Bloggen manchmal einfach ein bisschen Zeit braucht.

Parallel plante ich bereits ein erstes eigenes Probenähen. Ich hatte bei einem anderen Probenähen teilgenommen (und hätte noch bei viel mehr
mitgemacht, wenn ich denn die Zeit gehabt hätte), und wollte es nun selbst versuchen. Als erklärter Taschen-Junkie hatte ich eine Kindergartentasche entwickelt: Das Käferlein, das dann im Juni als mein erstes Schnittmuster erschinenen ist:

 

Crafting Cafe goes Facebook

Zuvor stand allerdings noch etwas anderes an: Meine Facebook-Seite! Ursprünglich hatte ich auf einen Facebook-Kanal sogar gänzlich verzichten wollen. Auch mit diversen weiteren social-media-Kanälen hatte ich mich bislang nicht oder nur halbherzig beschäftigt. Facebook kannte ich privat, aber ich wollte eigentlich keine Unternehmensseite dort haben.

Irgendwie wurde mir Ende März klar, dass ich ohne Facebook langfristig keinen Erfolg haben würde – denn natürlich bin ich daran interessiert möglichst viele für meine Ideen und meinen Blog zu begeistern, und ohne Facebook erscheint mir dieses Ziel unmöglich. Wie stark tatsächlich der Näh- und Kreativmarkt dort vertreten ist, wurde mir auch erst noch viel später klar.

Am Anfang meiner Zeit auf Facebook standen eher so rechtliche Fragen nach dem Impressum und einem Titelbild. Viele meiner privaten Freunde
gaben meiner Seite dankenswerter Weise ein Däumchen, und so startete ich mit ich glaub irgendwas um die 30 Fans. Bis November sind daraus über 160 geworden, und ich freue mich total über jeden Einzelnen, der meine Seite liked und kommentiert! Gerade dank des Sternkörbchens, das ich vor ein paar Tagen vorgestellt habe, folgen meiner Seite nun über 230 Leute – das ist der totale Wahnsinn — Danke!

Mama-und-Familien-Blog

Während dieser ersten Zeit – April bis Juni – kristallisierten sich immer mehr „Mama“-Themen heraus, die mir wichtig genug waren, um sie dauerhaft hier im Blog aufzugreifen. Immerhin beschäftigt mich jedes einzelne davon, und ich kann wohl von mir behaupten, inzwischen viel Erfahrung als Mama zu haben. Ich versuche dabei, nicht belehrend aufzutreten, sondern mehr Erfahrungen zu schildern.

Schon die ersten Reaktionen auf meine „Mama“-Beiträge waren durchweg positiv und bestärken mich, diesen Weg weiter zu gehen. Einer der erfolgreichsten Blogbeiträge in diesem Jahr war dann auch im September „Bye bye Kinderwunsch“, der auch einer der persönlichsten Texte bisher auf diesem Blog ist. Stolz bin ich darauf, dass dieser Text im „Familienbloggerzin“ aufgenommen wurde.

Vielen Dank noch einmal an dieser Stelle an Zicklein und Böckchen!

Die zweite Jahreshälfte

In der zweiten Jahreshälfte überschlugen sich hier bei uns zuweilen die Ereignisse. Das hatte zum einen private Gründe: Wir haben ein Haus gekauft und hier mit diversen Renovierungs- und Umbauarbeiten begonnen, die auch immer noch aktuell „nebenher“ laufen. Mein Nähzimmer war das erste Bau-Projekt; darüber habe ich unter anderem hier geschrieben.

Der Sommer hat mir dann leicht den Boden unter den Füßen weggezogen – die Kinder hatten vier Wochen Ferien, und es war hier teilweise echt turbulent. Das hatte ich im Vorfeld doch etwas unterschätzt, sodass ich dann erstmal in eine erste Blogpause gegangen bin. Im nächsten Jahr werde ich das besser planen!

Trotzdem fand in dieser Zeit die erste Nähblogger-Themenwoche zum Thema „Urlaub (mit Kindern)“ statt, die mir sehr viel Spaß gemacht hat. Im Rahmen dieser Woche konnte ich auch viele Kontakte zu anderen Nähbloggerinnen festigen; später sollte eine weitere Themenwoche folgen, sodass wir inzwischen eine kleine „Truppe“ sind. Für diese Themenwoche habe ich auch weitere kostenlose Freebooks und Nähanleitungen geschrieben, unter anderem für die „Büchertasche aus einem Stück“.

Erfolge und „Nähen für Faule“

Diese Büchertasche – das war mir vorher nicht so klar – habe ich auch als Freebook über meinen Shop bei CrazyPatterns veröffentlicht. Irgendjemand in der Redaktion dort muss sie so sehr gefallen haben, dass sie prompt als Highlight im nächsten Newsletter erschien, was mich persönlich total gefreut hat! Daraufhin wurde das Freebook bis heute knapp 1800x runtergeladen – damit hab ich vorher im Traum nicht gerechnet!

Es folgten außerdem ganz viele liebe Bewertungen und Kommentare wie z.B. „super,so macht Bücher verschenken Spaß .Alles super“ oder „leichter geht es echt nicht mehr wie bei dieser Tasche“. Das hat mich richtig überwältigt, und ich bedanke mich bei allen, die sich die Zeit genommen haben eine Bewertung abzugeben!

Auch vor dem Hintergrund dieses Erfolgs entwickelte sich die Idee Nähen für Faule weiter, und ich hoffe, dass noch viele weitere Anleitungen folgen werden!

Bloggerlife vs. Mamalife und roXXanne

Trotz aller kleinen und großen Erfolgserlebnisse war ich zwischendurch mit meinem Spagat unzufrieden. Dazu kam die Schwangerschaft, mit der ich zu Anfang noch nicht so „im Reinen“ war, wie ich in dem bereits verlinkten Beitrag „Bye bye Kinderwunsch“ ja schrieb.

Aber ich habe natürlich weiter meine Projekte verfolgt, und dann entstand auch bald die Idee für mein zweites Schnittmuster „roXXanne“.

Das Probenähen lief – so fand ich – deutlich organisierter ab als noch beim Käferlein, und ich war auf vieles bei der Organisation besser vorbereitet. Viele Probenäherinnen vom Käferlein waren wieder dabei, und so war es eine schöne Zeit, bei der unglaublich tolle Taschen entstanden sind!

Ich kann auch nur immer wieder betonen: Mein Herz macht jedes Mal einen Sprung, wenn jemand eine Tasche oder irgendwas nach meiner Anleitung näht! Das ist einfach ein unbeschreiblich tolles Gefühl. Und weil bei „roXXanne“ so tolle Designbeispiele entstanden sind, habe ich viel Zeit investiert und ein LookBook entwickelt, das zum Erfolg des Schnittes wesentlich beigetragen hat.

roXXanne hat sich bisher ganz gut verkauft. Ein bisschen Glück und Zufall haben dabei auch geholfen: Bei CrazyPatterns gab es zur Veröffentlichung gerade eine Rabattaktion, bei der ich mitgemacht habe. roXXanne hat es wieder in den Newsletter geschafft, und das hat sehr geholfen den Schnitt bekannt zu machen – vielen Dank!

Zum Jahresende…

Ein langes und kreatives Jahr neigte sich nun dem Ende! „Zwischendurch“ hatte noch die zweite Nähblogger-Themenwoche zum „Herbst“ stattgefunden, und die Adventszeit wurde auch schon geplant. Für den Advents-Blogger-Kalender hatte ich allerdings wegen des bereits genannten Spagats und dem Gefühl, dass mir alles zuviel wird, gleich meine Teilnahme abgesagt. Das war auch die richtige Entscheidung.

„Nebenbei“ habe ich hier fleißig Kundenaufträge genäht und einen Weihnachtsmarkt vorbereitet, und alles geht nun einmal nicht. Außerdem bin ich ein erklärter Weihnachtsmuffel und kann speziell angesichts der Lage unserer Mutter Erde und ihrer Kinder nicht wirklich in „Weihnachtsstimmung“ kommen.

Ein kleines Freebook habe ich dann doch noch zum Jahresende geschrieben: Das Sternkörbchen!

Angesichts der vielen Advents-Freebooks und Verlosungen habe ich überhaupt nicht mit einem solchen Erfolg gerechnet. Innerhalb eines Abends kletterten meine Followerzahlen bei Facebook um über 60 (!!!) Fans nach oben; das Freebook wurde inzwischen knapp 600x heruntergeladen, und die Anleitung wurde bis jetzt über 3000x angeklickt.

Was soll ich sagen? DANKE!!! So viele nette Kommentare, Likes und Rückmeldungen auf ein so kleines Freebook — wow!

Das freut mich total und zeigt mir: Ich bin mit meinem Blog und Nähanleitungen – dem Mix aus Mama’s Life, Näherei, Schnittmustern und Freebooks auf dem richtigen Weg. Und auch wenn ich Anfang des kommenden Jahres in eine kleine babybedingte Blogpause gehe, werde ich diesen Weg weiter beschreiten. Und ich freu mich auf alle, die mir weiter die Treue halten!

Ausblick und Projekte

Ich deutete gerade schon die Blogpause an: Ja, ich werde nun erstmal in die Winterferien gehen, bis Mitte Januar 2017. Und danach kann ich erstmal nichts versprechen – ich habe Beiträge in Planung, aber Ende Februar kommt dann Kind Nr. 4, und dafür möchte ich erstmal den Rücken frei haben und mich zu nichts verpflichten. Sicher werde ich mich im Januar/Februar nochmal melden und dann hoffentlich ab Ende März wieder regelmäßiger – das kommt darauf an, wie es hier läuft!

Mein erster Mädchenkleidschnitt!

Was ich für 2017 auf jeden Fall vorhabe: Ein erster Kleiderschnitt für Mädchen! Die Pläne sind sogar schon „in der Mache“ – heißt, ich arbeite bereits an dem Schnittmuster. Wer mir auf instagram und/oder Facebook folgt, wird demnächst eventuell erste Bilder sehen.
Wann ich dazu ein Probenähen veranstalte… ich befürchte, dass es April oder Mai wird, aber dann werde ich Probenäherinnen für voraussichtlich die Größen 86-134 suchen, und jede Größe würde ich gern mindestens doppelt besetzen um ein umfassendes Feedback zu erhalten.

Blogging

Auch beim „Bloggen“ habe ich natürlich noch weitere Pläne – jetzt habe ich mir erstmal den schönen Blogplaner von Kreavida gekauft und werde meine Erfahrungen aus dem ersten Blogjahr mitnehmen um mich im kommenden Jahr noch besser zu organisieren und hier auf dem Blog die richtige Themenmischung rund um meine Näh- und Mamawelt zu präsentieren.


Danke!

Bis dahin verabschiede ich mich nun nach diesem meterlangen Beitrag in die Blogpause bis voraussichtlich Mitte Januar 2017. Ich wünsche allen, die dies lesen, ein paar schöne und friedliche Feiertage und einen guten Rutsch ins neue Jahr!

Außerdem möchte ich mich bei einigen Blogger-Weggefährtinnen für die gute Zusammenarbeit, den Support beim Probenähen und überhaupt für die schöne Gemeinschaft ganz herzlich bedanken!
Ich hoffe, wir werden auch im kommenden Jahr noch das ein oder andere schöne, kreative Projekt miteinander stemmen!

Eva Kartoffeltiger

Ellen’s Schneiderstube

… und dann kam irma

Maritabw macht’s möglich

Augenstern-HD und Zauberkrone

Kreavivität

Susi näht

 Ökolochic

Außerdem gilt mein Dank meinen wunderbaren Probenäherinnen, die mich beim Käferlein und roXXanne mit Ideen, Feedback und wunderschönen Designbeispielen unterstützt haben!

Danke Euch!

 

Karo von 27stitcheslater (FB)

Bianca P. von Julie Handmade (FB)

Abendstern von und mit Rock’n’Roll-Nähmaschine

Elly Nadine G. von El-Ra-Ya by Elly (FB)

Ingrid C. von Nähen & Sticken aus Leidenschaft (FB)

Anja – https://m.facebook.com/Stepptanznadel/ 

Sabine von EmmA Ostsee – https://www.facebook.com/emmaostsee

Emmi´s cuties, Sabine Grüner – https://www.facebook.com/Emmis-cuties-915449291885115/

Noemi von Mama Nachteule – www.facebook.com/Mama.Nachteule

Maralutti – https://www.facebook.com/maralutti/

Barbara – ohne Blog

Manuela – ohne Blog

 

Viele Grüße,
Sonja



Crafting Linktipps – November 2016

Dieser Monat flog mal wieder an mir vorbei – obwohl, bzw. vielleicht auch weil ich soviel geschafft habe. Z.B. habe ich Zeitmanagement. Und mein Mini-Tutorial „Kinderwagenaufhängung“ hat meinen Lesern so gut gefallen, dass Google Analytics fast beim Zählen  zusammengebrochen wäre – danke! Außerdem hat euch der Partnerhandschuh Valery sehr gut gefallen – ich wünsche allen viel Freude beim nähen!

Ich habe diesen Blog-Monat ganz gut gemanagt gekriegt, weil ich in meiner Blogpause zuvor und auch so schon immer mal wieder gesammelt und vorgebloggt habe – Stichwort: Zeitmanagement. Das machte es mir in meinem Alltag deutlich einfacher Blog, Nähen, Kinder, Haushalt und unsere ganzen Um- und Anbauten hier rund ums Haus zu betreuen. Und ich hab auch einiges für meinen baldigen Weihnachtsmarkt genäht. Uff!

Aber auch andere haben fleißig gebloggt und Sachen vorgestellt. Ein paar Dinge, über die ich im Netz gestolpert bin, habe ich gesammelt! Viel Spaß beim Durchklicken – vielleicht ist ja für Dich auch ein interessanter Link dabei?

Thema: Urheberrecht beim Nähen und Zeigen von genähten Werken

Das Internet ist kein rechtsfreier Raum, und das ist auch gut so. Wir alle haben uns inzwischen ein paar „basics“ zum Thema copyright angeeignet. Spätestens wenn es um Lizenzstoffe oder Schnittmuster geht, müssen wir unsere Rechte und die der Lizenzgeber kennen, wenn wir uns nicht selbst strafbar machen wollen.

Zum Thema „Copyright Applikationen“ habe ich hier einen tollen Blogbeitrag gefunden, der auch auf das Zeigen von Lizenzstoffe übertragbar ist.

Wer tiefer in die Thematik eintauchen will: bei mamahoch2 gab es vor einiger Zeit diesen Artikel dazu, der auch fortlaufend gepflegt wird, und hier ist eine Liste zu finden, die zeigt, welche Stoffe wie verwendet werden dürfen. Gerade für gewerbliche Näherinnen und Erstellerinnen von ebooks ist das interessant!

Zur Nähwelt außerhalb des Internets

Eine lesenswerte Fernsehkritik an der Nähsendung „Geschickt eingefädelt“ wurde auf Fuchsgestreift hier veröffentlicht. Ich finde, diese Kritik lässt sich sehr gut auch auf andere TV-Formate übertragen. Ich habe mich bestätigt gefühlt, dass ich selbst bereits seit Jahren keinen Fernseher mehr besitze.

Freebooks/Nähanleitungen for free

Ich suche eigentlich gar nicht dauernd nach Freebooks – ich will erstmal meine Festplatte nähen, bevor ich neue Sachen sammle – aber ein paar Freebooks sind mir aufgefallen und stehen nun auf meiner To-Sew-Liste:

NEU im November und aktuell ganz oben auf meiner To-Sew-List: Lin-Kims „Little Sweat Coat“

Und ein paar ältere Klassiker, aber nichtsdestoweniger tolle Anleitungen/Nähideen:
Stofftasse – als hübsches Weihnachtsgeschenk
Fußsack für Buggy oder Kinderwagen selber nähen  
Eine super Einzelsockenverwertung für Puppen – Achtung, Anleitung auf englisch, aber gut bebildert!

DIY

Zum Schluss hab ich noch eine schöne DIY-Anleitung auf Englisch für ein einfaches DIY-Holzpuzzle für ein Kleinkind gefunden, das sich super für Holzreste eignet: *Klick hier*

Damit haben wir dann nun Dezember samt Advent und Vorweihnachtszeit – puh! Ich muss je gestehen, dass ich ein totaler Weihnachtsmuffel bin, aber gerade im Kreativbereich explodieren ja in dieser Zeit die Ideen – ich bin schon gespannt, was sich da alle ausdenken werden!

Lieber Gruß,
Sonja

Eine kleine Blog-Bilanz inkl. Vorschau

In der vergangenen Woche war ich so krank, dass ich drei Tage gar nichts
mehr konnte. So eine fiese Grippe mit Schüttelfrost hab ich glaub ich
noch nie gehabt. Dank meiner Mutter und meiner Schwester ging hier
wenigstens der Alltag mit den Kindern einigermaßen weiter. In allen
anderen Projekten hat mich die Krankheit dann doch sehr zurück geworfen.

Inzwischen bin ich wieder fit und kann mich um die aktuellen Projekte und mein Alltagsgeschäft kümmern. Letzte Woche habe ich schon einmal eine kleine Bilanz der ersten drei Monate gezogen. Ich kann gar nicht glauben, dass dieser Blog erst seit Januar existiert, denn etwas ganz Wunderbares passiert hier gerade: Es melden sich über Google Friend Connect und google+ immer mehr Leute an! Und auch wenn ich es bisher nicht so deutlich gesagt habe, tu ich das mal jetzt: ICH FREU MICH WAHNSINNIG DARÜBER! 🙂

Dieser Blog ist das Herzstück meiner kreativen Welt – Anlaufstelle sowohl für meine Kundinnen als auch andere Kreativköpfinnen da draußen (*wink*). Ich bin total happy, dass immer mehr Besucher hier vorbeikommen (und wiederkommen). DANKE dafür! DANKE für jedes „+“ und jedes Herz, für jeden Kommentar hier oder auf den anderen Kanälen! Danke für Euer Vertrauen und für Eure Zeit, die ihr auf meinem Blog verbringt!

Im Hintergrund arbeite ich derzeit fleißig an der Nähanleitung für das Probenähen der Käferlein Kindergartentasche. Das Bild ist aus dem E-Book, das da gerade entsteht und somit eine klitzekleine Vorschau. Ich habe die Käferlein Kindergartentasche inzwischen knapp zehn Mal genäht und kenne sie dank der Anleitungserstellung inzwischen in- und auswendig. Und ich muss sagen: Sie wird nicht langweilig! Da man an dem Schnitt soviel selbst einbringen kann, dürften Nähherzen bei der Tasche wirklich höher schlagen.

Demnächst verrate ich mehr zu dem E-Book! Ich bin selbst schon so gespannt, was beim Probenähen für Zauberwerke entstehen!

Bis bald,
Eure Sonja